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DE1453055B2 - Spielvorwahleinnchtung fur eine auto matische Kegelaufstellanlage - Google Patents

Spielvorwahleinnchtung fur eine auto matische Kegelaufstellanlage

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Publication number
DE1453055B2
DE1453055B2 DE19621453055 DE1453055A DE1453055B2 DE 1453055 B2 DE1453055 B2 DE 1453055B2 DE 19621453055 DE19621453055 DE 19621453055 DE 1453055 A DE1453055 A DE 1453055A DE 1453055 B2 DE1453055 B2 DE 1453055B2
Authority
DE
Germany
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relay
contact
cone
cones
switch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19621453055
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English (en)
Other versions
DE1453055A1 (de
Inventor
Der Anmelder Ist
Original Assignee
Schmid August, Schwerzenbach (Schweiz)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schmid August, Schwerzenbach (Schweiz) filed Critical Schmid August, Schwerzenbach (Schweiz)
Publication of DE1453055A1 publication Critical patent/DE1453055A1/de
Publication of DE1453055B2 publication Critical patent/DE1453055B2/de
Pending legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63DBOWLING GAMES, e.g. SKITTLES, BOCCE OR BOWLS; INSTALLATIONS THEREFOR; BAGATELLE OR SIMILAR GAMES; BILLIARDS
    • A63D5/00Accessories for bowling-alleys or table alleys
    • A63D5/08Arrangements for setting-up or taking away pins
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63DBOWLING GAMES, e.g. SKITTLES, BOCCE OR BOWLS; INSTALLATIONS THEREFOR; BAGATELLE OR SIMILAR GAMES; BILLIARDS
    • A63D5/00Accessories for bowling-alleys or table alleys
    • A63D5/04Indicating devices
    • A63D2005/048Score sheets
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R9/00Structural associations of a plurality of mutually-insulated electrical connecting elements, e.g. terminal strips or terminal blocks; Terminals or binding posts mounted upon a base or in a case; Bases therefor
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Description

Die Erfindung betrifft eine Spielvorwähleinrichtung für eine automatische Kegelaufstellanlage, bei der jedem Kegel eine den Kegel im abgeräumten Zustand festhaltende Sperrvorrichtung und ein Steuerschalter zugeordnet ist, der beim Umfallen des Kegels über einen ersten Relaissatz den Antriebsmotor der Kegelaufstellmaschine mit Verzögerung einschaltet und über eine elektrische Schaltung den Elektromagneten der zugehörigen Sperrvorrichtung erregt und bei der eine von Hand zu betätigende Schalteranordnung vorgesehen ist. durch welche die Elektromagneten beliebiger Sperrvorrichtungen in und außer Betrieb gesetzt werden können.
Es sind Kegelaufstellvorrichtungen bekannt, die es gestatten, an einem Schaltpult eine Reihe von Kegelbildern voreinzustellen, so daß bei jedem Aufstell-Vorgang nur die gewählte Kegelkombination aufgerichtet wird. Besteht das Kegelbild beispielsweise aus vier im einzelnen definierten Kegeln, so werden diese Kegel immer dann wieder aufgestellt, wenn mindestens einer von ihnen durch die Kugel umgeworfen wurde. Ist am Schaltpult der Kegelbahn ein Schaltersatz angebracht, der für jeden Kegel einen eigenen Schalter enthält, so ist es bei der bekannten Vorwähleinrichtung schwierig, das »Abräumen« eines Kegelbildes mit mehreren Würfen durchzuführen. Beim Abräumen werden nur diejenigen Kegel eines Kegelbildes wieder aufgestellt, die bei den vorhergehenden Würfen nicht umgeworfen worden sind. Wird also bei dem erwähnten Beispiel eines aus vier Kegeln bestehenden Kegelbildes ein Kegel umgeworfen, so dürfen beim nächsten Aufstellvorgang nur die drei übrigen Kegel aufgestellt werden. Dies ist bei der bekannten Aufstelleinrichtung nur möglich, indem die drei betreffenden Schalter am Schaltpult einzein betätigt werden. Derjenige, der das Schaltpult bedient, muß sich also merken, welche Kegel übriggeblieben sind und die Einstellung für den nächsten Aufstellvorgang entsprechend vornehmen. Dies führt naturgemäß leicht zu Fehlern, so daß es ungeübten Personen praktisch unmöglich ist, das Abräumen von Kegelbildern am Schaltpult fehlerfrei zu steuern.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, diese Nachteile zu beseitigen und eine Spielvorwähleinrichtung anzugeben, die ein Abräumen von Kegelbildern gestattet, ohne daß zwischendurch manuelle Eingriffe am Schaltpult erforderlich sind. Diese Aufgabe wird bei einer Spielwähleinrichtung für eine automatische Kegelaufstellanlage der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein von Hand zu betätigender, auf verschiedene Wurfzahlprogramme einstellbarer Schalter einen zweiten Relaissatz steuert, von dem ein bei jedem Wurf vorübergehend erregbares Relais mittels elektrischer Schaltungen mehrere der Anzahl der im umfangreichsten Programm vorgesehenen Würfe entsprechende Schaltrelais und Hilfsrelais zur Wirkung bringt, so daß je nach dem eingestellten Programm nach der entsprechenden Anzahl Würfe nur die Kegel wieder aufgestellt werden, deren Sperrvorrichtungen nicht durch eine Steckkontakteinrichtung in Betrieb gesetzt sind.
Da die Wahl des abzuräumenden Kegelbildes durch eine Steckkontakteinrichtung erfolgt, ist es möglich, sehr schnell von einem Kegelbild zu einem anderen überzuwechseln, indem die Programmierung in noch näher zu erläuternder Weise geändert wird. An dem Schalter können verschiedene Wurfzahlen eingestellt werden, die für den jeweiligen AbräumVorgang erforderlich sind. Nach Erreichen der vorgewählten Wurfzahl ist der Abräumvorgang unabhängig von der Zahl der noch stehenden Kegel beendet, so daß das eingestellte Kegelbild wieder vollständig erscheint und die Anlage somit für den nächsten Abräumvorgang bereit ist.
In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung weist die Steckkontakteinrichtung eine Steckleiste mit den einzelnen Kegeln zugeordneten Kontakten und eine in diese einsteckbare, mit elektrisch leitenden Lamellen versehene Karte auf. Es ist somit möglich, das jeweils gewünschte Kegelbild mittels einer Programmkarte, die in die Steckleiste eingesteckt wird, zu wählen. Ist dies geschehen, so ist es lediglich noch erforderlich, die gewünschte Wurfzahl am Schalter einzustellen. Danach ist es ein weiteres Eingreifen vom Schaltpult aus nicht mehr erforderlich, da der gesamte Abräumvorgang nunmehr selbsttätig abläuft.
Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ergibt sich ferner dadurch, daß die Steckkontakteinrichtung mehrere den Standplätzen der Kegel entsprechende Steckbuchsenanordnungen und mehrere in die Steckbuchsen einsteckbare Stecker sowie einen von Hand zu betätigenden Mehrstufenschalter aufweist, dessen Schaltstufen je einer Steckbuchsenanordnung zugeordnet sind. : -
Die Erfindung wird im folgenden unter Bezugnähme auf die Zeichnung an Hand zweier Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Fig. 1 zeigt ein elektrisches Schaltschema des
Steuerungsteils einer bekannten Kegelaufstelleinrichtung, soweit diese für das Verständnis der zusätzliehen Spielvorwähleinrichtung gemäß der Erfindung erforderlich ist;
Fig. 2 stellt das elektrische Schaltschema der Spielvorwähleinrichtung gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel dar;
Fig. 3 ist eine Vorderansicht der gleichen Spielvorwähleinrichtung;
Fig. 4 zeigt die gleiche Spielvorwähleinrichtung in Seitenansicht, teilweise im senkrechten Schnitt;
Fig. 5 stellt in größerem Maßstab eine aus elektrisch leitenden und elektrisch nicht leitenden Partien bestehende Karte dar, die zum Spielen nach einem vorbestimmten Kegelbild in die Spielvorwähleinrichtung einsteckbar ist;
Fig. 6 zeigt das elektrische Schaltschema eines Teiles des zweiten Ausführungsbeispieles der Spielvorwähleinrichtung;
Fig, 7 stellt die gleiche Spielvorwähleinrichtung in Vorderansicht dar;
F i g. 8 veranschaulicht in größerem Maßstab einen Schnitt nach der Linie VIII-VTII in Fig. 7 und einen Stecker.
Die mechanische Ausbildung der Kegelaufstellanlage ist nicht dargestellt, da sie in zahlreichen Ausbildungen bekannt sind. In F i g. 1 ist der Elektromotor 200 zum Betätigen einer Kegelaufstellanlage schematisch angedeutet, bei der beispielsweise jeder der ebenfalls nicht dargestellten Kegel an einem Zugseil befestigt ist, mit dessen Hilfe er hochgezogen und dann aufrecht auf seinen Standplatz abgestellt werden kann. Mit dem Motor 200 ist eine Steuerwelle gekuppelt, die mehrere Nockenscheiben 201, 202, 203 und 204 trägt, denen gemäß Fig. 1 elektrische Kontakte 206, 207, 208 bzw. 209 zugeordnet sind.
Bei jedem Aufstellvorgang vollführt die Welle mit den Nockenscheiben 201, 202, 203 und 204 eine Umdrehung um 360°. Jedem Kegel ist ferner ein Steuerschalter 1, 2 ... 8 bzw. 9 zugeordnet, der beim Umfallen des betreffenden Kegels vorübergehend geschlossen wird. Die Betätigung der Steuerschalter 1 bis 9 erfolgt zweckmäßig über die biegsamen Zugorgane der Kegel. Den Zugorganen der Kegel sind Sperr- oder Klemmvorrichtungen zugeordnet, um
gesetzt und zur Wirkung gebracht werden, wonach die Magneten wieder stromlos werden können, ohne daß die Sperrwirkung aufgehoben wird, bis der nächste Aufstellvorgang erfolgt.
Gemäß F i g. 1 weist die Einrichtung einen ersten Satz von Relais B, D, JJ, Nl, N 2 . . . N 8, N 9, S, T, U, V und FZ auf, deren Kontakte mit entsprechenden kleinen Buchstaben und einer zusätzlichen Zif-
stimmten Kegel zugeordnet ist. Die Schalter 31 bis 39 sind zweckmäßig entsprechend den Standplätzen der Kegel auf dem Kommandopult 220 angeordnet. Letzteres weist ferner einen Druckknopfschalter 224 auf, 5 durch dessen Betätigung die Sperrvorrichtungen, welche die Kegel in abgeräumtem Zustand sperren, außer Betrieb gesetzt werden können.
Die Schaltung nach F i g. 1 zeigt die Klemmen 41 bis 49 sowie 230, 231 und 232, an welche die in
jeden einzelnen der Kegel in abgeräumtem Zustand, io F i g. 2 dargestellte Spielvorwähleinrichtung anged. h., wenn er hochgehoben ist, gegen das Abstellen schlossen ist. Die Plus- und Minus-Leiter, wie auch auf den Standplatz sperren zu können. Die Sperrvor- die zugeordnete Stromquelle sind der Einfachheit richtungen weisen je einen Elektromagneten Ml, wegen lediglich angedeutet bzw. ganz weggelassen. Ml . . . M8 bzw. M9 auf, der in Fig. 1 dargestellt Die Spielvorwähleinrichtung nach Fig. 2 weist
ist. Durch Erregen der Elektromagneten Ml bis M 9 15 Anschlußklemmen 41 bis 49 und 230 bis 232 auf, die kann jede einzelne der Sperrvorrichtungen in Betrieb mit den gleich bezeichneten Klemmen der Schaltung
nach Fig. 1 verbunden sind. In der Darstellung nach F i g. 2 ist die Schaltung des Spielvorwählers in zwei Einheiten 235 und 236 unterteilt, die durch 20 Leiter 237, 238 und 239 miteinander in Verbindung stehen. Die Spielvorwähleinrichtung weist einen zweiten Relaissatz, bestehend aus den Relais DD, EE, FF, GG, KK, H und J, auf. Den Relais FF, GG, KK und / ist je ein Ladekondensator 240, 241, 242 bzw. fer bezeichnet sind, falls das betreffende Relais mehr 25 243 mit einem zugehörigen Ladewiderstand 244, 245, als einen Kontakt aufweist. Von den Relais Nl bis 246 bzw. 247 zugeordnet. Um ein verzögertes Ar- N 9 ist je eines jedem Kegel zugeordnet, und sie wei- beiten des Relais EE zu erzielen, sind demselben ein sen je zwei getrennte Wicklungen auf, von denen die Kondensator 248 und ein Widerstand 249 beigeschaleine parallel zu einer Signallampe 11,12 ... 18 bzw. tet. Die Spielvorwähleinrichtung weist einen von 19 geschaltet ist. Die andere Wicklung der gleichen 30 Hand zu betätigenden Umschalter 250 mit drei Relais steht mit einem Widerstand 21, 22 Γ . . 28 Schaltstellungen IW, 2W und 3W auf, welche ver- bzw. 29 in Verbindung, der im Stromkreis des Re- schiedenen Spielprogrammen mit unterschiedlichen lais S liegt. Ein weiterer Widerstand 30 ist ebenfalls Wurfzahlen entsprechen (Fig. 2, 3 und 4). Ferner an die Wicklung des Relais S angeschlossen. Das Re- sind eine Signallampe 251 und eine mehrpolige lais B ist durch einen Widerstand 210 und einen Kon- 35 Steckkontaktleiste 252 vorhanden, zu der Kontaktdensator 211 in seiner Funktion verzögert, des- mittel 253 gehören.
gleichen das Relais D durch einen Widerstand 212 Gemäß F i g. 3 und 4 ist die Steckkontaktleiste 252
derart ausgebildet, daß in dieselbe eine Karte 255 (Fig. 4 und 5) eingesteckt werden kann, welche aus 40 elektrisch isolierendem Material besteht und die Kontaktmittel 253 als elektrisch leitende Partien in Form eines metallischen Belages aufweist. Jedem Kegel ist eine Kontaktlamelle 253 a zugeordnet, die auf der Karte 255 mit der Nummer 1, 2 ... 8 bzw. 9 des
übrigen nicht dargestellten Lichtschranke mit einem 45 entsprechenden Kegels bezeichnet ist und durch eine quer über die Kegelbahn verlaufenden Lichtstrahl, verjüngte Stelle 253 b mit den übrigen Kontaktder durch die Kugel beim Kegelschub unterbrochen mitteln 253 verbunden ist. Die verjüngte Stelle 253 b wird. kann gewünschtenfalls durch einfaches Kratzen mit
An einem Kommandopult 220 (F i g. 1) sind ein Hilfe eines Radiermessers od. dgl. unterbrochen im Stromkreis des Relais B liegender Handschalter 50 werden, so daß die betreffende Kontaktlamelle 253 a 221 zum Ein- und Ausschalten der Einrichtung und wirkungslos wird. In Fig. 5 sind nur die Kontaktein im Stromkreis des Relais D liegender Druck- lamellen der Kegel 2 und 6 nicht auf die geschilderte knopfschalter 222 vorhanden, welcher zum willkür- Weise wirkungslos gemacht. Auf der Karte 255 sind liehen Inbetriebsetzen der Kegelaufstellanlage dient. ferner die Standplätze der Kegel zeichnerisch wieder-Ferner weist das Kommandopult 220 einen Umschal- 55 gegeben und mit den Nummern der Kegel bezeichnet, ter 223 mit drei Schaltstellungen I, II und IH auf, die Zweckmäßig werden diejenigen Kegelstandplätze verschiedenen Spielarten entsprechen. In der Stellung I ist die Einrichtung für das gewöhnliche Kegelspiel eingestellt, bei welchem nach jedem Wurf sämtliche Kegel neu gestellt werden. In der Stellung II 60 beschriebenen Art sind in größerer Anzahl vorhanwird auf vollautomatisches »internationales Abräu- den, damit für jedes gewünschte Kegelbild eine der men«, auch »Spick« genannt, gespielt, wobei nach Karten präpariert werden kann. Jede Karte 255 weist jedem Wurf alle umgefallenen Kegel so lange in der außer den Kontaktlamellen 253 a, die den einzelnen hochgezogenen Stellung gesperrt bleiben, bis samt- Kegeln zugeordnet sind, noch zwei zusätzliche Konliche Kegel gefallen sind. In der Stellung III erfolgt 65 taktlamellen 253 c auf, die nicht durch Kratzen abgedas »internationale Abräumen« von beliebig gewähl- trennt werden dürfen.
ten Kegelbildern, die an Handschaltern 31 bis 39 ein- Die Gebrauchs- und Wirkungsweise der beschrie-
gestellt werden können, von denen je einer einem be- benen Kegelaufstelleinrichtung ist z. B. wie folgt:
und einen Kondensator 213. Dem Relais T sind zu seiner verzögerten Funktion ein Widerstand 214 und ein Kondensator 215 zugeordnet.
Die Wicklung des Relais FZ ist an den Ausgang eines Verstärkers 216 angeschlossen, dessen Eingang mit einer lichtelektrischen Zelle 217 in Verbindung steht. Die letztere ist ein Bestandteil einer im
Nr. 2 und 6 z. B. durch ein Kreuz oder durch Bemalen kenntlich gemacht, denen die wirksamen Kontaktlamellen 253 a zugeordnet sind. Karten 255 der
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Zunächst ist der Schalter 221 am Kommando- takt fz, Klemmen 231, Relaiskontakt ddl, Wider-
kasten 220 zu schließen. Es sei nun angenommen, stand 249, Wicklung des Relais EE, Minuspol. Das
daß der Umschalter 223 für die verschiedenen Spiel- Relais EE wird somit erregt, und sein Kontakt ee 1
arten in die Stellung III gebracht wird und sämtliche, bewirkt eine Aufladung des Kondensators 240: Plus-
je einem bestimmten Kegel zugeordneten Hand- 5 pol, Kontaktlamellen 253 c, Leiter 237, Relaiskontakt
schalter 31 bis 39 geöffnet sind. Das Relais V ist nun hl, Widerstand 244, Relaiskontakt eel, Kondensa-
über den Umschalter 223 erregt, weshalb die Kon- tor 240, Minuspol. Wenn kein Kegel getroffen wird,
takte vl bis ν 11 geschlossen sind. Ebenfalls ist das so fällt das Relais EE mit einer gewissen Zeitver-
Relais U über den Umschalter 223 erregt, so daß die zögerung infolge des Kondensators 248 ab, nachdem
Kontakte μ 2 und «3 geschlossen sind und der Kon- io der Kontakt fz des Lichtschrankenrelais FZ wieder
takt u 1 geöffnet ist. Wird die in Fig. 5 dargestellte die in Fi g. 1 gezeigte Ruhestellung eingenommen hat
Karte 255 in die Kontaktleiste 252 des Spielvorwäh- und bevor das durch den Widerstand 212 und den
lers eingeschoben, so wird über die Kontaktlamellen Kondensator 213 anzugverzögerte Relais D über den
253 c der Stromkreis der Signallampe 251 geschlos- Kontakt ee4 erregt wird. Der Motor 200 beginnt da-
sen. Über diejenigen Kontaktlamellen 253 a, die nicht 15 her nicht zu laufen.
durch Kratzen unterbrochen worden sind, wird der Wird mindestens einer der Kegel umgeworfen, so Stromkreis durch die eine Wicklung der Relais N 2 wird der zugeordnete Steuerschalter 1, 3, 4, 5, 7, 8 und N 6 geschlossen: Pluspol, Kontaktlamellen 253 c, bzw. 9 durch das vom umgeworfenen Kegel nach-Kontaktlamelle 253 a, Klemme 42 bzw. 46, Wicklung gezogene Zugseil vorübergehend geschlossen. Ist des Relais N 2 bzw. N 6, Ruhekontakt ti, Minuspol. 20 beispielsweise der Kegel Nr. 1 gefallen, so wird fol-Somit werden die Relais N 2 und N 6 erregt, deren gender Stromkreis geschlossen: Pluspol, Nocken-Kontakte «23 und /i63 die Stromkreise der Elektro- schalter 207, Steuerschalter 1, Widerstand 21, Wickmagneten M 2 und M 6 schließen, welche die Sperr- lung des Relais S, Minuspol. Das Relais S wird somit vorrichtungen für die Kegel Nr. 2 und 6 zur Wirkung erregt, wobei es durch seinen Kontakt j 2 einen bringen. 25 Selbsthaltestromkreis schließt: Pluspol, Nocken-
Der Kondensator 243 (Fig. 2) war schon vorher kontakt207, Relaiskontakts2, Widerstand30, Wicküber den Widerstand 247 aufgeladen. Beim Einschie- lung des Relais 5, Minuspol. Der Relaiskontakt 51 ben der Karte 253 entlädt sich der Kondensator 243 schließt den Stromkreis des dem umgeworfenen Kegel über die Wicklung des Relais / und die Kontakt- zugeordneten Relais Nl: Pluspol, Nockenkontakt lamellen 253 c, wodurch das Relais / während ver- 30 207, Steuerschalter 1, obere Wicklung des Relais Nl, hältnismäßig kurzer Zeitdauer erregt wird und seine Relaiskontakt ν 1, Relaiskontakt s 1, Minuspol. Das Kontakte /1 und /2 geschlossen werden. Der Kon- Relais N1 wird somit erregt und in diesem Zustand takt /1 schließt den Stromkreis des Relais H, das so- über seine untere Wicklung im Stromkreis Pluspol, mit vorübergehend erregt wird. Der Relaiskontakt h 1 Relaiskontakt //, Nockenkontakt 208, jetzt geschlosschließt den Stromkreis des Relais // (F i g. 1), dessen 35 sener Relaiskontakt η 11, untere Wicklung des ReRuhekontakt j j während kurzer Zeitdauer geöffnet laisNl, Relaiskontakt 11, Minuspol gehalten, auch wird. Dadurch werden die Selbsthaltestromkreise der wenn später die obere Wicklung durch Abfallen des Relais Nl bis N 9 unterbrochen und mit Ausnahme Relais S stromlos wird. Durch Schließen des Relaisder Relais N 2 und N 6 alle Relais Nl bis N 9 ent- kontaktes η 11 leuchtet auch die zur unteren Wickregt, falls sie vorher aus irgendeinem Grund erregt 40 lung parallelgeschaltete Signallampe 11 auf zur Anwaren. Der Relaiskontakt h 2 unterbricht vorüber- zeige des gefallenen Kegels. Durch den Kontakt η 13 gehend die Selbsthaltestromkreise der Relais FF, GG wird der Magnet Ml erregt, welcher die Sperrvor- und KK, so daß diese ebenfalls stromlos werden, richtung des umgefallenen Kegels in Betrieb setzt, falls sie vorher erregt worden sind. Der Relaiskontakt Über den Relaiskontakt s 4 wird die Wicklung des /2 schließt den Stromkreis des Relais D: Pluspol, 45 Relais EE zusätzlich gespeist, so daß es zunächst Kontaktlamellen 253 c, Relaiskontakt /2, Klemmen nicht abfällt, wenn der Kontakt fz in seine Ruhelage 230, Widerstand 212, Wicklung des Relais D, Minus- zurückkehrt: Pluspol, Relaiskontakt s4, Klemmen pol. Der Relaiskontakt dl schließt den Stromkreis 231, Relaiskontakt ddl, Widerstand 249, Wicklung des Motors 200, wodurch der Mechanismus zum des Relais EE, Minuspol.
Aufstellen der Kegel in Betrieb gesetzt wird. Der 50 Durch die Erregung des Relais EE wird mittels
Relaiskontakt d2 schließt über den Nockenkontakt seines Kontaktesee4 der Stromkreis des RelaisD
206 einen Selbsthaltestromkreis für das Relais D. geschlossen: Pluspol, Kontaktlamellen 253 c, Leiter
Bevor die vorbestimmten Kegel abgesenkt werden, 237, Schalter 250, Relaiskontakt ff 5, Relaiskontakt
öffnet die Nockenscheibe 201 den Kontakt 206, wo- ee4, Klemmen 230, Widerstand 212, Wicklung
durch der Selbsthaltestromkreis des Relais D unter- 55 des Relais D, Minuspol. Der Widerstand 212 und
brochen wird, das mit Verzögerung abfällt. Der Mo- der Kondensator 213 haben eine Verzögerung
tor 200 wird durch den Endschalter 209 stillgesetzt, der Erregung des Relais D zur Folge. Wäh-
wenn die Aufstellorgane ihre Ausgangslage erreicht rend durch den Kontakt dl der Motor 200 ein-
haben. Die Einrichtung ist nun zum Spielen bereit. geschaltet wird, schließt der Kontakt d2 über den
Es wird jetzt angenommen, der Umschalter 250 60 Nockenkontakt 206 den Selbsthaltekreis des Reder Spielvorwähleinrichtung stehe in der Stellung 1W lais D. Die Kegel werden hochgezogen. Mittels des zum Spielen eines Ein-Wurf-Programms. Beim Kegel- Nockenkontaktes 203 bleibt der Motor 200 eingeschub unterbricht die Kugel, unmittelbar bevor sie schaltet, bis die Nockenscheibe 204 eine volle Umgegen die Kegelstandplätze rollt, das auf die licht- drehung gemacht hat. Der Relaiskontakt ee 4 hat elektrische Zelle 217 gerichtete Lichtstrahlenbündel. 65 außerdem den folgenden Stromkreis geschlossen: Dadurch wird der Umschaltkontakt fz betätigt und Pluspol, Kontaktlamellen 253 c, Leiter 237, Schalter der Stromkreis durch die Wicklung des Relais EE 250, Relaiskontakt//5, Relaiskontakt ee 4, Wicklung während kurzer Zeitdauer geschlossen: Pluspol, Kon- des Relais DD, Minuspol. Dadurch wird das Re-
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lais DD erregt, dessen Kontakt ddl den Stromkreis 250, Relaiskontakt//4, Relaiskontakt ee4, Klemmen
durch die Wicklung des Relais EE unterbricht. 230, Widerstand 212, Wicklung des Relais D, Minus-
Das Relais EE fällt mit der durch den Kondensa- pol. Damit wird der Kegelaufstellvorgang eingeleitet,
tor 248 gegebenen Verzögerung ab, wobei durch Der Kontakt ee 4 schließt auch folgenden Stromkreis:
Umschalten des Kontaktes eel der Kondensator 240 5 Pluspol, Kontaktlamellen 253c, Leiter 237, Schalter
über die Wicklung des Relais FF entladen wird. Da- 250, Relaiskontakt ff 4, Relaiskontakt ee4, Wicklung
durch wird das Relais FF erregt, dessen Kontakt//1 des Relais DD, Minuspol. Nachher spielen sich die
einen Selbsthaltestromkreis schließt: Pluspol, Kon- gleichen Vorgänge ab wie beim Erregen des Relais
taktlamellen 253c, Leiter 237, Relaiskontakt hl, Re- DD nach dem ersten Wurf, bis das Relais EE wieder
laiskontakt ffl, Wicklung des Relais FF, Minuspol. io abfällt. Dann wird der Kondensator 241 über den
Der Relaiskontakt//3 bereitet einen Stromkreis zum Relaiskontakt eel und die Wicklung des Relais GG
Relais H vor: Pluspol, Kontaktlamellen 253 c, Lei- entladen, das somit erregt wird und mittels seines
ter237, Schalter 250, Relaiskontakt//3, Relaiskon- Kontaktes ggl einen Selbsthaltestromkreis schließt.
takt ddl, Wicklung des Relais H, Minuspol. Nach Durch den Relaiskontakt gg3 wird, analog wie nach
dem Öffnen des Relaiskontaktes ee4 bleiben die Re- 15 dem ersten Wurf, ein Stromkreis zum Relais H vor-
lais D und DD weiterhin erregt durch den Stromkreis: bereitet. Letzteres wird erregt, sobald die Relais D
Pluspol, Nockenkontakt 206, Relaiskontakt if 2, Lei- und DD abfallen, wonach sich die gleichen Funk-
ter 230. tionen abspielen wie beim Erregen des Relais H nach
Wenn alle Kegel hochgezogen sind, schaltet der dem ersten Wurf, mit dem einzigen Unterschied, daß Nockenkontakt 206 die Relais D und DD ab, wo- 20 durch den Relaiskontakt h 1 zusätzlich auch der durch der Kontakt dd 2 geschlossen und das Relais H Selbsthaltestromkreis des Relais GG unterbrochen erregt wird. Damit wird auch das Relais JJ erregt: wird. Mit Ausnahme der Kegel Nr. 2 und 6 werden Pluspol, Kontaktlamellen 253 c, Leiter 237, Relais- sämtliche Kegel wieder auf ihre Standplätze abkontakt/il, Klemmen 232, Wicklung des Relais JJ, gesenkt, wonach die Einrichtung für ein neues Spiel Minuspol. Durch Öffnen des Relaiskontaktes 77 wer- 25 nach dem Zwei-Wurf-Programm bereit ist. den die Selbsthaltestromkreise für die unteren Wick- Falls bei eingestelltem Zwei-Wurf-Programm belungen der RelaisJVl.. .N9 unterbrochen, so daß reits im ersten Wurf der Kugel sämtliche stehenden diese abfallen, mit Ausnahme derjenigen, die mittels Kegel umgeworfen werden, schließen die Kontakte der Kontaktlamellen 253a eingeschaltet sind. Damit nil, nil... n91 den Stromkreis zum Relais T, das werden auch alle Magneten Ml... M 9 stromlos, 3° somit erregt wird und durch seinen Kontakt ti die mit Ausnahme der Magneten M 2 und M 6. Der Selbsthaltestromkreise der Relais JVl... N 9 unterMotor 200 läuft noch weiter, bis die Aufstellorgane bricht. Dies hat zur Folge, daß mit Ausnahme der ihre Ausgangslage erreicht haben, wobei bis auf die Magneten M 2 und M 6 sämtliche Magneten Ml... Kegel Nr. 2 und 6 alle Kegel wieder auf ihre Stand- M 9 stromlos werden und daher alle Kegel gemäß platze abgesenkt werden. Kurz vor dem Stillsetzen 35 dem durch die Karte 255 vorgewählten Kegelbild des Motors 200 unterbricht der Nockenkontakt 207 wieder auf ihre Standplätze gestellt werden. Beim den Stromfluß durch das RelaisS, das somit abfällt. Abfallen des Relais JVl.. .N9 wird auch das Re-Der Relaiskontakt h 1 unterbricht den Selbsthalte- lais T wieder stromlos. Der Spieler kann den zweiten Stromkreis des Relais FF, so daß auch dieses strom- Wurf der Kugel in üblicher Weise vornehmen, wolos wird. Sein Kontakt//3 unterbricht dabei den 4° nach wieder alle Kegel gemäß dem vorgewählten Stromfluß durch das Relais H, welches somit eben- Kegelbild aufgestellt werden.
falls abfällt. Dadurch unterbricht der Relaiskon- Befindet sich der Umschalter 250 in der Steltakt Λ1 den Stromkreis des Relais JJ. Die Einrich- lung 3 W, so ist die Einrichtung für das Drei-Wurf tung hat nun wieder ihren Ausgangszustand erreicht Programm eingestellt. Beim ersten und beim zweiten und ist für ein neues Spiel mit einem einzigen Wurf 45 Wurf der Kugel spielen sich die gleichen Vorgänge der Kugel auf das mittels der Karte 255 vorgewählte ab, wie beim Zwei-Wurf-Programm, bis das Relais Kegelbild bereit. GG erregt wird. Wenn nachher beim Abfallen des
Zum Spielen eines Zwei-Wurf-Programms stellt Relais DD sich der Kontakt ddl schließt, so wird das
man den Schalter 250 in die Stellung 2 W. Nach dem Relais H noch nicht erregt, weil der Stromkreis noch
ersten Wurf der Kugel spielen sich die Funktionen 5° durch den Relaiskontakt kk 2 unterbrochen ist. Daher
der Einrichtung genau gleich ab, wie vorstehend be- bleiben die SperrmagnetenMl. . .M9 aller durch
schrieben, bis das Relais FF erregt wird. Wenn alle den ersten und den zweiten Wurf zu Fall gebrachter
Kegel hochgezogen sind, schaltet der Nockenkontakt Kegel erregt, so daß auch nach dem zweiten Wurf
206 die Relais D und DD ab. Im Gegensatz zum vor- nur diejenigen Kegel wieder gestellt werden, die in
her beschriebenen Ein-Wurf-Programm wird jetzt 55 den beiden vorangehenden Würfen nicht umgefallen
beim Schließen des Kontaktes dd 2 das Relais H noch sind. Durch die Erregung des Relais GG wird der
nicht erregt, da sich der Schalter 250 in Stellung 2 W Kondensator 242 aufgeladen: Pluspol, Kontakt-
befindet und der Relaiskontakt gg3 den Stromkreis lamellen 253 c, Leiter 237, Relaiskontakt h 1, Wider-
noch unterbricht. Die Sperrmagneten Ml... M 9 stand 246, Relaiskontakt ggl, Relaiskontakt ee3,
der umgefallenen Kegel bleiben somit erregt, und es 6° Kondensator 242, Minuspol. Beim nachfolgenden
werden nach dem Hochziehen der Kegel nur die- Abfallen des Relais EE wird der Kondensator 242
jenigen wieder auf ihre Standplätze abgestellt, die über die Wicklung des Relais KK entladen, das er-
beim ersten Wurf nicht umgefallen sind. Beim zwei- regt wird und durch seinen Kontakt kkl einen Selbst-
ten Wurf der Kugel wird wieder mittels der licht- haltestromkreis schließt. Der Relaiskontakt kkl
elektrischen Zelle 217 und des Relais FZ das Re- 65 schließt nun den Stromkreis durch das Relais H:
lais EE erregt, wie bereits beschrieben. Der Relais- Pluspol, Kontaktlamellen 253 c, Leiter 237, Schalter
kontakt ee4 schließt den Stromkreis zum Relais D: 250, Relaiskontakt kk2, Relaiskontakt dd 1, Wick-
Pluspol, Kontaktlamellen 253 c, Leiter 237, Schalter lung des Relais if, Minuspol. Nachher wird das
9 10
Spielprogramm auf gleiche Weise beendet, wie beim buchse ist in F i g. 8 näher veranschaulicht. Unter Ein-Wurf- oder beim Zwei-Wurf-Programm, d. h., einer metallischen Frontplatte befinden sich mehrere es werden wieder alle Kegel gestellt, bis auf die unmittelbar übereinanderliegende Isoliermaterial-Kegel Nr. 2 und 6. platten 332 bis 336. Alle Platten 331 bis 336 besitzen
Wenn beim Spielen des Drei-Wurf-Programms 5 gleichachsig zueinander ausgerichtete Bohrungen,
schon nach dem ersten oder dem zweiten Wurf der wobei die Bohrungen der beiden Platten 333 und 335
Kugel sämtliche Kegel umgeworfen sind, werden für einen kleineren Durchmesser haben als diejenigen
den zweiten bzw. dritten Wurf wieder sämtliche der übrigen Platten. Die Platten 333 und 335 weisen
Kegel entsprechend dem vorgewählten Kegelbild ge- sogenannte gedruckte Schaltungen, d. h. elektrisch
stellt, wie bereits mit Bezug auf das Zwei-Wurf- 10 leitende Partien auf, die durch metallische Beläge
Programm beschrieben wurde. gebildet sind. In die Bohrungen der beiden Platten
Wünscht man gemäß einem anderen Kegelbild zu 333 und 335 kann willkürlich ein elektrisch leitender
spielen, so zieht man die Karte 255 aus der Kontakt- Steckerstift 338 eingesteckt werden, der mit einem
leiste 252 heraus und schiebt eine andere Karte ein, Handgriff 339 aus Isoliermaterial versehen ist und in
auf welche die Kontaktlamellen 253 α entsprechend 15 seinem eingesteckten Zustand je eine leitende Partie
dem gewünschten neuen Kegelbild teils unterbrochen der beiden Platten 333 und 335 miteinander verbin-
sind. Ein solcher Wechsel der Karte 255 kann auch det. Die leitenden Partien der einen Platte 333 sind
vorgenommen werden, wenn das am Schalter 250 an die Klemmen 41 bis 49 angeschlossen, wie in
eingestellte Programm nicht zu Ende gespielt wor- F i g. 6 für die Steckbuchsenanordnung 321 und 330
den ist. 20 gezeigt ist. Die leitenden Partien der anderen Platte
Die anderen mit dem Schalter 223 des Kommando- 335 sind je mit einem anderen der feststehenden
pultes 220 einstellbaren Spielarten brauchen hier Kontaktelemente der Schaltebenen 301 bis 309 ver-
nicht beschrieben zu werden, da sie bekannt sind und bunden. Aus Gründen der besseren Übersichtlichkeit
nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit der vor- sind in F i g. 6 die Steckbuchsen-Anordnungen 322
liegenden Erfindung stehen. 25 bis 329 und die zugehörigen Anschlußleiter weg-
Das zweite Ausführungsbeispiel des Spielvorwäh- gelassen. Gemäß F i g. 7 weist der Spielvorwähler ein lers unterscheidet sich von dem bisher beschriebenen Fach 340 auf, in welchem eine größere Anzahl der in elektrischer Beziehung nur dadurch, daß an Stelle Stecker 338, 339 versorgt werden kanny wenn sie der in F i g. 2 dargestellten Einheit 236 eine andere nicht in die Steckbuchsen eingeschoben sind.
Einheit 300 gemäß F i g. 6 vorhanden ist, welche 30 Nachstehend wird die Gebrauchs- und Wirkungsdurch die Leiter 237, 238 und 239 mit der Einheit weise des zweiten Ausführungsbeispieles nur so weit 235 (F i g. 2) in Verbindung steht, und mittels Klem- beschrieben, als sie von derjenigen des ersten Ausmen 41 bis 49 an die gleich bezeichneten Klemmen führungsbeispieles des Spielvorwählers abweicht. In der Schaltung nach F i g. 1 angeschlossen ist. Die jeder der zehn Steckbuchsen-Anordnungen 321 bis Einheit 300 weist das schon aus dem ersten Ausfüh- 35 330 kann nach Belieben ein Kegelbild vorbereitet rungsbeispiel bekannte Relais J und die Signallampe werden, indem durch Einschieben von Steckern 338, 251 auf. Ferner enthält sie einen von Hand zu be- 339 in die entsprechenden Bohrungen diejenigen tätigenden zwölfstufigen Umschalter mit mehreren Kegelstandplätze markiert werden, auf denen zu Be-Schaltebenen 301, 302 ... 309, 310 und 311, deren ginn des Spieles keine Kegel gestellt werden sollen, bewegliche Kontaktelemente alle durch einen gemein- 40 Es ist somit möglich, bis zu zehn verschiedene Kegelsamen Drehknopf 312 (F i g. 7) betätigbar sind. Die bilder vorzubereiten. Zum Inbetriebsetzen des Spiel-Schaltebenen 301 bis 309 sind je einem der Kegel vorwählers wird der Schalter 318 geschlossen und der Nr. 1 bis 9 zugeordnet, und ihre beweglichen Kon- Umschalter-Drehknopf 312 in diejenige Stellung getaktelemente stehen alle mit dem Leiter 237 in Ver- dreht, welche dem gewünschten, vorbereiteten Kegelbindung. Die feststehenden Kontaktelemente der 45 bild zugeordnet ist. Dabei wird mittels der Schalt-Schaltebene 310 sind abwechslungsweise mit dem ebene 311 der Leiter 237 an den Pluspol angeschlos-Pluspol der nicht dargestellten Stromquelle und mit sen und die Signallampe 251 eingeschaltet, wie durch der Wicklung des Relais J verbunden, dem ein Kon- Einschieben der Karte 255 beim ersten Ausführungsdensator 316 und ein Widerstand 317 beigeschaltet beispiel. Während der Drehung des Schalterdrehsind. Das bewegliche Kontaktelement der Schalt- 50 knopfes 312 von einer Schaltstellung zur nächsten ebene 310 ist derart ausgebildet, daß es beim Drehen wird mit Hilfe des beweglichen Kontaktelements der des Schalters von einer Stufe zur anderen jeweils Schaltebene 310 verübergehend der Stromkreis durch zwei aufeinanderfolgende der feststehenden Kon- die Wicklung des Relais / geschlossen, der somit ertaktelemente vorübergehend miteinander verbindet. regt wird. Gleichzeitig wird über den Widerstand 317 Das bewegliche Kontaktelement der Schaltebene 311 55 der Kondensator 316 aufgeladen, der nachher der kann mit Hilfe eines Schalters 318 mit dem Pluspol Wicklung des Relais J noch während einiger Zeit der Stromquelle verbunden werden. Die feststehen- Strom zu liefern vermag, wenn die Verbindung mit den Kontaktelemente der gleichen Schaltebene 311 dem Pluspol durch das bewegliche Kontaktelement sind, mit Ausnahme eines einzigen, sämtlich mitein- der Schaltebene 310 schon unterbrochen worden ist. ander und an den Leiter 237 angeschlossen. 60 Das Relais J wird daher auch bei sehr rascher Be-
Die Spielvorwählereinrichtung gemäß dem zweiten tätigung des Umschalter-Drehknopfes 312 genügend
Ausführungsbeispiel weist ferner insgesamt zehn lange erregt, wobei sich die gleichen Vorgänge ab-
Steckbuchsen-Anordnungen 321 bis 330 auf, die nach spielen, wie bei der Erregung des Relais / im ersten
F i g. 7 um den Drehknopf 312 gruppiert sind. Jede Ausführungsbeispiel.
dieser Steckbuchsen-Anordnungen besitzt neun 65 Nun ist die Einrichtung zum Spielen nach dem
Steckbuchsen, die den Kegeln Nr. 1 bis 9 zugeordnet Ein-Wurf-, Zwei-Wurf- oder Drei-Wurf-Programm
und entsprechend den Standplätzen der Kegel ange- bereit, je nach der Stellung des Umschalters 250.
ordnet sind. Die Ausbildung einer einzelnen Steck- Beim Spielen sind die Funktionen der Einrichtung
genau gleich wie beim ersten Ausführungsbeispiel. Wenn man von einem Kegelbild auf ein anderes wechseln will, so braucht nur der Drehknopf 312 in die entsprechende Stellung gedreht zu werden, wobei jedesmal das Relais / vorübergehend erregt wird und die Kegel in Übereinstimmung mit dem gewählten Kegelbild neu gestellt werden. Das Wechseln des Kegelbildes kann auch erfolgen, wenn ein begonnenes Spielprogramm nicht beendet worden ist.
Die beschriebenen Spielvorwähleinrichtungen können gewünschtenfalls an bereits bestehende automatische Kegelaufstellanlagen angeschlossen werden, ohne daß an denselben umfangreiche Änderungen vorgenommen werden müssen.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Spielvorwähleinrichtung für eine automatische Kegelaufstellanlage, bei der jedem Kegel eine den Kegel im abgeräumten Zustand festhaltende Sperrvorrichtung und ein Steuerschalter zugeordnet ist, der beim Umfallen des Kegels über einen ersten Relaissatz den Antriebsmotor der Kegelaufstellmaschine mit Verzögerung einschaltet und über eine elektrische Schaltung den Elektromagneten der zugehörigen Sperrvorrichtung erregt, und bei der eine von Hand zu betätigende Schalteranordnung vorgesehen ist, durch welche die Elektromagneten beliebiger Sperrvorrichtungen in und außer Betrieb gesetzt werden können, dadurch gekennzeichnet, daß ein von Hand zu betätigender, auf verschiedene Wurfzahlprogramme (IW, 2 W, 3W) einstellbarer Schalter (250) einen zweiten Relaissatz steuert, von dem ein bei jedem Wurf vorübergehend erregbares Relais (EE) mittels elektrischer Schaltungen mehrere der Anzahl der im umfangreichsten Programm vorgesehenen Würfe entsprechende Schaltrelais (FF, GG, KK) und Hilfsrelais (DD, H, J) zur Wirkung bringt, so daß je nach dem eingestellten Programm nach der entsprechenden Anzahl Würfe nur die Kegel wieder aufgestellt werden, deren Sperrvorrichtungen (Ml bis M 9) nicht durch eine Steckkontakteinrichtung (252, 255 bzw. 321 bis 330, 338) in Betrieb gesetzt sind.
2. Spielvorwähleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckkontakteinrichtung eine Steckleiste (252) mit den einzelnen Kegeln zugeordneten Kontakten und eine in diese einsteckbare, mit elektrisch leitenden Lamellen (253) versehene Karte (255) aufweist.
3. Spielvorwähleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckkontakteinrichtung mehrere den Standplätzen der Kegel entsprechende Steckbuchsen-Anordnungen (321 bis 330) und mehrere in die Steckbuchsen einsteckbare Stecker (338) sowie einen von Hand zu betätigenden Mehrstufenschalter (312) aufweist, dessen Schaltstufen je einer Steckbuchsen-Anordnung zugeordnet sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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