DE1452025C - Kühleinrichtung fur stabfbr miges Walzgut, insbesondere Knüppel - Google Patents
Kühleinrichtung fur stabfbr miges Walzgut, insbesondere KnüppelInfo
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Description
entgegen der Absenkrichtung zurückschwenkbar abgestützten Hakenenden versehen. Dadurch ist die
Möglichkeit gegeben, daß die Hakenhebel der Übergabevorrichtung selbst dann die am hinteren Ende
des im Wasserbecken liegenden Rechenbettes ankommenden Walzstäbe folgerichtig erfassen, wenn
das Absenken der Übergabevorrichtung erst erfolgt, nachdem bereits ein Walzstab in der letzten Rast dieses
Rechenbettes angekommen ist.
Schließlich können nach der Erfindung die Hakenhebel unabhängig von den Rechenbetten betätigt
werden.
Weitere Merkmale, und Vorteile der erfindungsgemäßen
Kühleinrichtung sollen nachfolgend an Hand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel beschrieben
werden. Es zeigt
Fig. 1 die Kühleinrichtung in Seitenansicht und
dem Längsschnitt und
F i g. 2 die Kühleinrichtung nach F i g. 1 in Draufsichtdarstellung.
Die Zeichnung läßt erkennen, daß die vom Walzwerk kommenden Walzgutstäbe 1 über einen Ablaufrongang
2 oder eine andere Transporteinrichtung 3, beispielsweise einen Kettenförderer vor die Kopfseite
einer Kühleinrichtung 4 gelangen.
Diese Kühleinrichtung 4 besteht aus einem in der Transportebene des Ablaufrollgangs 2 unter einer
Transporteinrichtung 3 angeordneten Rechenbett 5 und einem sich daran anschließenden, aber in einer
tiefer gelegenen Ebene angeordneten Rechenbett 6, das in einem Wasserbecken 7 untergebracht ist. Das
hintere Ende des Rechenbettes 5 ist mit dem vorderen Ende des Tlechenbettes 6 durch eine Übergabevorrichtung
8 in Transportverbindung gehalten, welche die einzeln am hinteren Ende des Rechenbettes
5 ankommenden Walzgutstäbe 1 übernehmen und auch einzeln auf das vordere Ende des Rechenbettes
6 im. Wasserbecken 7 absetzen kann. Dem hinteren Ende des im Wasserbecken 7 liegenden Rechenbettes
6 ist eine Übergabevorrichtung 9 zugeordnet, mit deren Hilfe die einzelnen Walzgutstäbe 1 vom
Rechenbett 6 abgehoben und aus dem Wasserbekken 7 auf eine höher liegende Sammelmulde 10 übergeben
werden können.
Die Übergabe der einzelnen Walzgutstäbe 1 an die Kühleinrichtung 4 wird entweder vom Ablaufrollgarig2
aus über Abschiebehebel 11 bewirkt, oder aber erfolgt unmittelbar von der Transporteinrichtung
3 aus. Dabei gelangt jeder einzelne Walzgutstab zunächst in die erste Raste des feststehenden Rechens
5 a des Rechenbettes 5, während sich der bewegbare Rechen 5 b in seiner durchgestrichelten Linieangedeutenden
abgesenkten Lage befindet.
Um den Weitertransport der Walzgutstäbe 1 durchzuführen, wird der bewegbare Rechen 5 b aus
der gestrichelt gezeichneten Absenkstellung in die strichpunktiert dargestellte Anhebestellung gekippt,
und zwar mit Hilfe von Hydraulikzylindern 12. Dabei sind die Rasten des bewegbaren Rechens 5 6 gegenüber
den Rasten des festen Rechens 5 a um einen Bruchteil 11 der Rastenteilung t in Transportrichtung
versetzt vorgesehen. Durch das Anheben des bewegbaren Rechens 5 b werden die in den Rasten des festen
Rechens 5 α liegenden Walzgutstäbe 1 ausgehoben und rollen oder rutschen in Folge der Neigung
des bewegbaren Rechens 5 b um das Ausmaß 11 bis
gegen den Rastenanschlag des bewegbaren Rechens 5/>. Nach darauffolgendem Absenken des beweiibaren
Rechens Sb unter den festen Rechen 5 a treffen
die Walzgutstäbe auf die lange Rastenflanke der im feststehenden Rechen 5 β befindlichen Raste, auf
welchen sie wiederum bis gegen den Anschlag rollen 5 oder rutschen. Durch das fortwährende Anstoßen der
in-glühendem,· also noch leicht verformbarem Zustand
zugeführteh Walzgutstäbe 1 gegen die Anschläge der rechten Raste werden zu Beginn des
Kühlvorganges die Walzgutstäbe 1 auch noch gerichtet.
Sobald ein Walzgutstab 1 das hintere Ende des Rechenbettes 5 erreicht hat, wird die sich normalerweise
in der Absenkstellung befindende und durch mehrere Hakenhebel gebildete Übergabevorrichtung
8 angehoben. Das geschieht mit Hilfe eines Hydraulikzylinders 13, der über einen Winkelheber 14
auf das eine Ende einer Lasche 15 einwirkt, deren anderes Ende mit den auf einer Welle 16 sitzenden
Hakenhebeln 17 gekuppelt ist. Durch das Anheben der Hakenhebel 17 aus. der in voll ausgezogenen Linien
gezeichneten Normalstellung in die strichpunktiert angedeutete Anhebestellung werden der letzten
Rast des Rechenbettes 5 zugeordnete-Nocken 18 so bewegt, daß der in dieser letzten Rast befindliche
Walzgutstab 1 über diese Nocken 18 hinweg auf die Arme der Hakenhebel 17 gelangt.
Durch das nachfolgende Absenken der Hakenhebel 17 werden einerseits die Nocken 18 wieder zur
Sperrung der letzten Rast des Rechenbettes 5 angehoben, und andererseits gleitet der auf den Armen
der Hakenhebel 17 liegende Walzgutstab 1 allmählich bis in die Hakenenden 19 der Hakenhebel 17
hinein. Während der weiteren Absenkbewegung der Hakenhebel 17 gelangt dann der Walzstab in die erste
Rast des in der Anhebestellung (strichpunktiert gezeichnet) befindlichen, bewegbaren Rechens 6 b
des Rechenbettes 6, wobei er gleichzeitig in den Wasservorrat des Wasserbeckens 7 eingetaucht wird.
Sodann werden die Hakenhebel 17 und der bewegbare Rechen 6 b des Rechenbettes 6 gemeinsam in die gestrichelt gezeichnete Stellung abgesenkt. Dadurch gelangt der Walzgutstab 1 in den Bereich der ersten Rast des feststehenden Rechens 6 a und rutscht bis gegen deren Anschlag, der gegenüber dem Anschlag der ersten Rast des beweglichen Rechens 6 b um den Bruchteil il der Rastenteilung t in Transportrichtung versetzt angeordnet ist. Beim darauffolgenden Anheben des bewegbaren Rechens 6 b findet ein Ausheben des Walzgutstabes 1 aus der ersten Rast des feststehenden Rechens 6 a durch die zweite Rast des bewegbaren Rechens 6 b statt, wobei dann wiederum ein Abgleiten bis gegen den Anschlag dieser Rast des beweglichen Rechens 6 b die Folge ist.
Sodann werden die Hakenhebel 17 und der bewegbare Rechen 6 b des Rechenbettes 6 gemeinsam in die gestrichelt gezeichnete Stellung abgesenkt. Dadurch gelangt der Walzgutstab 1 in den Bereich der ersten Rast des feststehenden Rechens 6 a und rutscht bis gegen deren Anschlag, der gegenüber dem Anschlag der ersten Rast des beweglichen Rechens 6 b um den Bruchteil il der Rastenteilung t in Transportrichtung versetzt angeordnet ist. Beim darauffolgenden Anheben des bewegbaren Rechens 6 b findet ein Ausheben des Walzgutstabes 1 aus der ersten Rast des feststehenden Rechens 6 a durch die zweite Rast des bewegbaren Rechens 6 b statt, wobei dann wiederum ein Abgleiten bis gegen den Anschlag dieser Rast des beweglichen Rechens 6 b die Folge ist.
Hierdurch wird auch innerhalb des Wasserbekkens7
der schrittweise Weitertransport der Walzgutstäbe 1 erreicht, wobei gleichzeitig ein selbsttätiges
Verlagern der Walzgutstäbe 1 um ihre Längsachse eintritt, so daß einem Verbiegen derselben auch hier
entgegengewirkt wird. Durcli das Eintauchen der Walzgutstäbe 1 in das Wasserbecken 7 wird deren
Abkühlung beschleunigt, wodurch eine geringe Längenausdehnung
der Kühleinrichtung möglich ist. Du Ulli hinteren Ende des im Wasserbecken 7 Heilenden
Rechenbettes 6 ankommenden Walz»utstäbe i weiden von der ebenfalls durch Hakenhebel 20 gcbiUlo
ten Übergabevorrichtung') aus dein Wasserbecken '
herausschoben und an die Sammehnulile 10 tiberuc
ben. Damit das Absenken der Hakenhebel 20 auch dann nicht behindert wird, wenn bei der Absenkbewegung
derselben bereits ein Walzgutstab 1 in der letzten Rast des Rechenbettes 6 angelangt ist, sind
die Hakenenden 21 der Hakenhebel 20 um eine Achse 22 gelenkig mit den Armen der Hakenhebel
20 verbunden, so daß sie beim Auf treffen auf einen
Walzstab entgegen der Absenkrichtung ausweichen können. Nachdem die Hakenhebel 20 weit genug abgesenkt
sind, fallen die Hakenenden 21 durch ihr Eigengewicht wieder in Normallage zurück. Beim Anheben
der Hakenhebel 20 untergreifen die Hakenenden 21 dann den letzten Wälzgutstab 1 und nehmen
diesen mit, da sie über Anschläge 23 in Lastrichtung gegen die Arme der Hakenhebel 20 starr
abgestützt sind. . .
„,,Zu erwärmen ist noch, daß der bewegliche Rechen 6 b des Rechenbettes 6 ebenso wie der bewegliche
Rechen Sb des Rechenbettes 5 als Kipprechen ausgebildet ist, der um sein in Transportrichtung hinteres
Ende kippbar gelagert ist.
Aus F i g. 2 ist ersichtlich, daß der bewegbare Rechen 6 b des Rechenbettes 6 unabhängig von dem bewegbaren
Rechen 5 b des Rechenbettes 5 angetrieben wird. Hierzu wirken Hydraulikzylinder 24 auf die
Welle 16 ein, auf welche Schwenkhebel 25 aufgeteilt sind, die über Laschen 26 mit dem vorderen Ende
des bewegbaren Rechens 6 b gekuppelt sind.
Es ist jedoch ohne weiteres möglich,- den Antrieb für die beiden bewegbaren Rechen Sb und 6 b der
beiden Rechenbetten 5 und 6 zusammenzufassen. Hierzu wäre es, lediglich erforderlich, das hintere
Ende des Kipprechens _5 b ebenfalls auf die Welle 16 aufzukeilen und dann entweder nur die Hydraulikzylinder
12 oder aber nur .die" Hydraulikzylinder 24 als
Antrieb vorzusehen. Bei gemeinsamer Kupplung der beiden beweglichen Rechen 5 b und 6 b wäre dann
die Bewegungsfolge solcher Art, daß beim Anheben des Rechens 5 b der Rechen 6 b abgesenkt würde,
während beim Absenken des Rechens 5 b sich der Rechen 6 & anhebt. ■ - ■■ : .
Für die Betätigung der Hakenhebel 20 sind Hydraulikzylinder 27 vorgesehen, die drehend auf eine
Welle 28 einwirken, auf welche die Hakenhebel 20 drehfest aufgekeilt sind. Diese Welle 28 dient dabei
gleichzeitig zur Aufhängung des bewegbaren Rechens 6 b an seinem hinteren Ende. '
Eine besonders günstige Kühlwirkung im Wasserbecken?
wird erreicht, wenn der Wassereintritt am hinteren Ende des Rechenbettes 6 und der Wasseraustritt
am vorderen Ende desselben vorgesehen wird. · Walzguttränsport und Kühlwasserbewegung erfolgen
damit nämlich nach dem Gegenstromprinzip.
Wie bereits erwähnt, ist in der Zeichnung nur ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Kühl-.
einrichtung dargestellt; obwohl die gezeichnete und beschriebene Kühleinrichtung die bevorzugte Ausführungsform
der Erfindung darstellt, sind ohne weiteres verschiedene Abänderungen möglich. So ist es
denkbar, mehr als zwei Rechenbetten in verschiedenen Ebenen hintcreinanderliegend anzuordnen. Besonders
wäre es auch denkbar, das im Wasserbecken untergebrachte Rechenbett so nach der Sammelmulde
10 hin ansteigend vorzusehen, daß die Hakenhebel-Übergabevorrichtung in Wegfall kommen kann
und die Übergabe der einzelnen Walzgutstäbe 1 unmittelbar vom Rechenbett 6 aus an die Sammelmulde
10 erfolgt. Gleichermaßen wäre es denkbar, auch die Übergabevorrichtung 8 statt durch Hakenhebel 17
durch eine besondere Rechen-Transporteinrichtung zu ersetzen, die mit verhältnismäßig steiler Neigung
arbeitet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Kühleinrichtung für stabförmiges Walzgut, eingleiten. Durch das Wasserbad und aus diesem herinsbesondere
Knüppel, mit einem Rechenbett, auf 5 aus werden die Walzstäbe mit Hilfe eines Transdem
das Walzgut quer zu seiner Längsrichtung porteurs in Form eines Kettenförderers bewegt,
schrittweise von Rast zu Rast bewegt und dabei Das bekannte Verfahren und/die zu seiner Durchabgekühlt wird, bei der dem Rechenbett ein tiefer führung vorgesehene Vorrichtung lassen es zwar zu, liegendes Wasserbecken nachgeordnet ist, in das die Produktionsfläche für das Abkühlen der WaIzdas Walzgut durch eine Übergabevorrichtung io stäbe klein und die Abkühlzeit gering zu halten, ihre verbracht und darin durch einen Transporteur Anwendung führt jedoch unweigerlich zum Verzieweiterbewegt wird, dadurch gekenn- hen und Verbiegen der bereits vorgerichteten WaIzzeichnet, daß auch der Transporteur ein Re- stäbe, so daß deren Qualität erheblich zu wünschen chenbett (6) ist und die bewegbaren Rechen (5 b, übrigläßt. . :
schrittweise von Rast zu Rast bewegt und dabei Das bekannte Verfahren und/die zu seiner Durchabgekühlt wird, bei der dem Rechenbett ein tiefer führung vorgesehene Vorrichtung lassen es zwar zu, liegendes Wasserbecken nachgeordnet ist, in das die Produktionsfläche für das Abkühlen der WaIzdas Walzgut durch eine Übergabevorrichtung io stäbe klein und die Abkühlzeit gering zu halten, ihre verbracht und darin durch einen Transporteur Anwendung führt jedoch unweigerlich zum Verzieweiterbewegt wird, dadurch gekenn- hen und Verbiegen der bereits vorgerichteten WaIzzeichnet, daß auch der Transporteur ein Re- stäbe, so daß deren Qualität erheblich zu wünschen chenbett (6) ist und die bewegbaren Rechen (5 b, übrigläßt. . :
6 b) beider Rechenbetten (5, 6) als in Transport- 15 Bei den immer höher Werdenden Qualitätsanfor-
richtung neigbare Kipprechen ausgebildet sind, derungen ist es aber von wesentlicher Bedeutung,
deren Rasten gegenüber den Rasten der festen daß das Walzgut die Kühlstrecke in möglichst gera-
Rechen (5 a, 6 a) um einen Bruchteil (i 1) der Ra- dem Zustand verläßt.
stenteilung (f) in Transportrichtung versetzt vor- Der Erfindung liegt die Aufgabestellung zu
gesehen sind und daß die die beiden Rechenbet- 20 Grunde, eine Kühleinrichtung der eingangs geschil-
ten (5, 6) verbindende Übergabevorrichtung (8) derten Gattung so zu verbessern, daß sich einerseits
aus heb- und senkbaren Hakenhebeln besteht. die einzelnen Walzstäbe über den gesamten Trans-
2. Kühleinrichtung nach Anspruch 1, gekenn- portbereich hinweg dauernd in Umfangsrichtung verzeichnet
durch zugeordnete, mit der Übergabe- lagern und dadurch gerade gehalten bzw. gerichtet
vorrichtung (8) bewegbare Nocken (18), welche 25 werden und daß andererseits eine dauernde Umwäldie
Zuführbahn vom vorgeordneten Rechenbett zung des Kühlwassers zur Vermeidung einer das
(5) bei abgesenkter Übergabevorrichtung sperren, Verziehen der Waizstäbe begünstigenden Dampf blabei
angehobener Übergabevorrichtung aber frei- senbildung erreicht wird.
geben. Die Lösung dieser Aufgabe besteht nach der Er-
3. Kühleinrichtung nach einem oder mehreren 30 findung in der Hauptsache darin, daß auch der
' der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, Transporteur ein Rechenbett ist und die bewegbaren
daß dem im Wasserbecken (7) angeordneten Re- Rechen beider Rechenbetten als in Transportrich-
chenbett (6)' eine höher liegende Sammelmulde tung neigbare Kipprechen ausgebildet sind, deren
(10) nachgeordnet und diese von der letzten Rast Rasten gegenüber den Rasten der festen Rechen um
des Rechenbettes über eine Hakenhebel-Überga- 35 einen Bruchteil der Rastenteilung in Transportrich-
bevorrichtung (9) beschickbar ist. tung versetzt vorgesehen sind und daß die die beiden
4. Kühleinrichtung nach Anspruch 3, dadurch Rechenbetten verbindende Übergabevorrichtung aus
gekennzeichnet, daß die Hakenhebel (20) der heb- und senkbaren Hakenhebeln besteht.
Übergabevorrichtung (9) mit entgegen der Ab- Durch diesen Aufbau einer Kühleinrichtung kann
Übergabevorrichtung (9) mit entgegen der Ab- Durch diesen Aufbau einer Kühleinrichtung kann
■ senkrichtung zurückschwenkbar abgestützten Ha- 4° das aus der Walzenstraße austretende, in bestimmte
kenenden (21) versehen sind. Längenabschnitte unterteilte stabförmige Walzgut
5. Kühleinrichtung nach einem der An- vom Ablaufrollgang oder einer ähnlichen Transportsprüche
1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die vorrichtung in üblicher Weise an das Rechenbett
'. Hakenhebel (17, 20) unabhängig von den Re- übergeben werden.
chenbetten (5, 6) betätigbar sind. 45 Die erfindungsgemäße Kühleinrichtung ist weiterhin
wesentlich gekennzeichnet durch zugeordnete, mit der Übergabevorrichtung bewegbare Nocken,
. welche die Zuführbahn vom vorgeordneten Rechcn-
. . bett bei abgesenkter Übergabevorrichtung sperren,
50 bei. angehobener Übergabevorrichtung aber freige-
Die Erfindung betrifft eine Kühleinrichtung für ben. Hierdurch wird zunächst eine Abkühlung der
stabförmiges Walzgut, insbesondere Knüppel, mit Walzgutstäbe unter Luftzutritt herbeigeführt, und
einem Rechenbett, auf dem das Walzgut quer zu sei- währenddessen werden die einzelnen Walzgutstäbe in
nef Längsrichtung schrittweise von Rast zu Rast be- den Rasten des ersten Rechenbett-Abschnittes gewegt
und dabei gekühlt wird, bei der dem Rechen- 55 rade gerichtet. Sobald ein Walzstab die letzte Rast
bett ein tiefer liegendes Wasserbecken nachgeordnet des ersten Rechenbett-Abschnittes erreicht hat, wird
ist, in das das Walzgut durch eine Übergabevorrich- die Übergabevorrichtung so betätigt, daß sie diesen
tung verbracht und darin durch einen Transporteur Walzstab aufnimmt und in die erste Rast des im
weiterbewegt wird. Wasserbecken befindlichen Rechenbett-Abschnittes
Die Patentschrift 33 223 des Amtes für Erfin- 60 ablegt. Die weitere Abkühlung der Walzstäbe bis zur
dungs- und Patentwesen in Ost-Berlin offenbart be- Endtemperatur wird dann während des schrittweisen
reits ein Verfahren zum Abkühlen von Feinstahl, Weitertransportes im Wasserbecken bewirkt,
welches sich dadurch auszeichnet, daß das Abkühlen Nach der Erfindung ist dem im Wasserbecken ander Waizstäbe zunächst auf einem an sich bekannten, geordneten Rechenbett eine holier liegende Sammeljedoch wesentlich schmaleren und vereinfachten 65 mulde nachgcordnet und diese ist von der letzten Kühlbett und im Anschluß daran in einem Wasser- Rast des Rechenbettes über eine Hakenhebcl-Überbad erfolgt. Die Anordnung zur Durchführung dieses gabevorrichtung beschickbar. Dabei sind zwcckmä-Verfahrens besteht aus einem herkömmlichen Re- Big die Hakenhebel der Übergabevorrichtung mit
welches sich dadurch auszeichnet, daß das Abkühlen Nach der Erfindung ist dem im Wasserbecken ander Waizstäbe zunächst auf einem an sich bekannten, geordneten Rechenbett eine holier liegende Sammeljedoch wesentlich schmaleren und vereinfachten 65 mulde nachgcordnet und diese ist von der letzten Kühlbett und im Anschluß daran in einem Wasser- Rast des Rechenbettes über eine Hakenhebcl-Überbad erfolgt. Die Anordnung zur Durchführung dieses gabevorrichtung beschickbar. Dabei sind zwcckmä-Verfahrens besteht aus einem herkömmlichen Re- Big die Hakenhebel der Übergabevorrichtung mit
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES0098488 | 1965-07-28 | ||
| DES0098488 | 1965-07-28 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1452025A1 DE1452025A1 (de) | 1969-05-08 |
| DE1452025B2 DE1452025B2 (de) | 1972-11-09 |
| DE1452025C true DE1452025C (de) | 1973-06-07 |
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