DE1302081B - Vorrichtung zum Umsetzen von Teigstuecken mit Erfassungseinrichtungen - Google Patents
Vorrichtung zum Umsetzen von Teigstuecken mit ErfassungseinrichtungenInfo
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Description
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Beschreibungseinleitung: fach, wenn sie als um seinen Winkel schwenkbarer
Winkelhebel ausgebildet ist, dessen einer Schenkel,
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum grup- der Betätigungsschenkel, durch eine in ihrer Längsrichpenweisen
Erfassen und Absetzen von Teigstücken, tung verschiebbar gelagerte Klauenstange schwenkbei
der mehrere Erfassungseinrichtungen um einen 5 bar ist. Durch Längsverschiebung der Klauenstange
Mittelpunkt an einer Trägereinrichtung angebracht werden die Klauen mit ihren freien Enden gegensind
und die Erfassungseinrichtungen mittels Füh- einandergeschwenkt.
rungsorganen vertikal bewegbar sind, wobei mittels Die Vorrichtung ist weiterhin dadurch gekenn-
Führungshebel jede Erfassungseinrichtung für sich zeichnet, daß mindestens ein in eine feststehende
vom Mittelpunkt weg und zurücksteuerbar ist, ins- io Zahnstange eingreifendes Zahnrad die Klauenbetäti-
besondere nach Patentanmeldung 1432 984.1 gungsplatte vertikal bewegt, welche bei ihrer Ab-
Eine in einer Bäckerei auftretende Arbeit besteht wärtsbewegung auf die Klauenstangen der Greifein-
darin, mittels einer Messerstern-Teigteil- und Wirk- richtung drückt
maschine gewirkte Teigstücke, Wirklinge, umzuset- Um die Vorrichtung in vorteilhafter Weise ein-
zen, d. h. sie von einem Wirkteller, auf dem sie dicht 15 setzen zu können, ist sie weiterhin dadurch gekenn-
nebeneinanderliegen, auf ein Abstellblech in etwa zeichnet, daß eine Auflage für einen Wirkteller und
gleicher Anordnung überzusetzen oder auf ein Back- ein Backblech und die die Greifeinrichtungen tra-
blech weiter voneinander angeordnet überzusetzen, gende Trägerplatte in einer waagerechten Ebene
d. h. überzusetzen und zu verteilen. Wird die Arbeit geradlinig relativ zueinander verschiebbar sind. Diese
des Umsetzens von Hand gemacht, wird jeder ein- 20 Ausbildung vermeidet einen Kragarm, wie er zum
zelne Wirkimg von Hand erfaßt, bewegt und abge- Tragen und Verschwenken von Erfassungseinrich-
setzt. Da ein Umsetzen von Hand unwirtschaftlich tungen bekannt ist. Da die Auflage samt Wirkteller
ist, ist eine Wirkling-Umsetz-Vorrichtung erstrebens- und Backblech leichter ist als die Greifeinrichtungen
wert. Mit einer Vorrichtung der genannten Art wer- samt ihrem Bedienungsmechanismus, ist es zweck-
den die erfaßten Wirklinge in vorher bestimmter 25 mäßig, die als Schieber ausgebildete Auflage in der
Weise bewegt und stoßen während des Bewegens Vorrichtung waagerecht verschiebbar und die Greif-
nicht an harte oder kantige Wandungen. einrichtungen in ihrer Gesamtheit waagerecht un-
Eine (durch die deutsche Patentschrift 1076 053) verschiebbar vorzusehen.
bekannte Vorrichtung der genannten Art besitzt als In der Zeichnung ist ein besonders zweckmäßiges
Erfassungseinrichtungen jeweils eine Saugöffnung 30 Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Wirkaufweisende
Saugkörper, an welche jeweils ein Wirk- lings-Umsetz-Vorrichtung dargestellt. Es zeigt
ling zum Erfassen angesaugt, an welchen er beim Fig. 1 eine Greifeinrichtung,
Bewegen durch Unterdruck gehalten und von welchen Fig. 2 den Schnitt H-II der Fig. 1 ohne Streben,
er zum Absetzen durch Schwerkraft entfernt wird. Fig. 3 eine Greifeinrichtung in Wirkstellung mit
Bei dieser nur zum Übersetzen geeigneten Vorrich- 35 Klauen in Schließstellung,
tung sind die Saugkörper gegeneinander unbeweg- Fig. 4 eine Ansicht der Vorrichtung mit Greiflich.
Eine bereits vorgeschlagene gattungsgemäße einrichtungen in Backstellung und Klauen in Spreizvorrichtung
zum Verteilen von Wirklingen mit ge- stellung,
geneinander bewegbaren Erfassungseinrichtungen be- Fig. 5 eine andere Ansicht der Vorrichtung mit
sitzt gleichfalls Saugkörper als Erfassungseinrich- 40 Greifeinrichtungen in Wirkstellung und Klauen in
tungen. Aufnahmestellung,
Es gibt nun Wirklingsarten, z. B. Wirklinge für Fig. 6 eine Draufsicht auf einen Wirkteller mit
sogenannte gerissene Brötchen, die nicht gesaugt Wirklingen und eine Anordnung aller Klauen der
werden können, also mit der bekannten Vorrichtung Vorrichtung,
nicht übergesetzt und mit der vorgeschlagenen Vor- 45 Fig. 7 eine Draufsicht auf ein Backblech mit
richtung nicht verteilt werden können. Wirklingen,
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Fig. 8 eine Fig. 4 entsprechende Ansicht der
Vorrichtung der genannten Art zu schaffen, die Vorrichtung mit Greifeinrichtungen in Wirkstellung
keine Saugkörper besitzt, d. h. eine nach einem und Klauen in Aufnahmestellung,
neuen Prinzip arbeitende Erfassungseinrichtung zu 50 Fig. 9 einen Klauenbetätigungshebel und Klauen
schaffen. in Aufnahmestellung,
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist dadurch Fig. 10 die Ansicht X-X der Fig. 9,
gekennzeichnet, daß sie als Erfassungseinrichtung Fig. 11 einen Klauenbetätigungshebel und Klauen
eine Greifeinrichtung mit mindestens zwei mit Ab- in Schließstellung,
stand voneinander angeordneten, gegeneinander be- 55 Fig. 12 einen Klauenbetätigungshebel und Klauen
wegbaren Klauen aufweist. Die Greifeinrichtung in Spreizstellung,
arbeitet nach dem Prinzip der Hand, die Klauen Fig. 13 eine Greifeinrichtung in Wirkstellung mit
stellen die Finger der Hand dar. Es ist überraschend, Klauen in Aufnahmestellung,
daß im Fall der Wirkling-Umsetz-Vorrichtung eine Fig. 14 eine Greifeinrichtung in Backstellung mit
Vorrichtung, die nach dem dem Natürlichen ent- 60 Klauen in Schließstellung,
sprechenden Prinzip arbeitet, einer Vorrichtung, die Fig. 15 eine Greifeinrichtung in Backstellung mit
nach einem von dem Natürlichen verschiedenen Klauen in Spreizstellung,
Prinzip arbeitet, überlegen ist. Fig. 16 eine andere Ansicht des in Fig. 15 Dar-
Die Klauen einer Greifeinrichtung halten einen gestellten und
Wirkling zweckmäßigerweise nicht aHein durch 65 Fig. 17 die Anordnung der Greifeinrichtungen an
Klemmdruck, sondern auch dadurch, daß sie den einer Trägerplatte und den Verlauf von Schlitzen in
Wirkling zumindest etwas untergreifen. Die Bewe- der Trägerplatte für Klauenstangen,
gung und Betätigung einer Klaue ist vorteilhaft ein- Die in der Zeichnung dargestellte Vorrichtung be-
sitzt mehrere Greifeinrichtungen 1, deren Zahl und grundsätzliche Anordnung weitgehend durch die
Zahl und Anordnung der auf dem Wirkteller 2 befindlichen Wirklinge 3 gegeben ist. Jede Greifeinrichtung
besitzt, wie z. B. F i g. 1 und 2 zeigen, vier längliche, rechteckige, zylindermantelabschnittartig
gekrümmte Klauen 4, von denen je zwei einander gegenüber angeordnet und gegeneinander bewegbar
sind. Die beiden Paare von Klauen sind in zuein-
Klauen 4 ist in F i g. 6 gezeigt. Die Darstellungen in F i g. 4, 5 und 8 lassen diesen Punkt der Einfachheit
halber außer acht.
An beiden Enden der unteren Parallelogramm-5 querstrebe 16 ist, wie F i g. 3 weiterhin zeigt, je ein
Parallelogrammhebel 17 angelenkt, der aus zwei ineinandergeschraubten Stücken besteht und so in der
Länge veränderbar ist. Die freien Enden der beiden Parallelogrammhebel 17 sind an einer oberen Parander
senkrecht stehenden Richtungen bewegbar. Je io allelogrammquerstrebe 18 angelenkt, die an der
nach Teigart oder Teigstückgröße können auch mehr Unterseite der Trägerplatte 15 angeschraubt ist. Jede
oder weniger Klauen zweckmäßig sein. Greifeinrichtung kann samt ihrer Führungseinrich-
Jede Klaue 4 ist als schwenkbarer Winkelhebel tung durch Abschrauben ihrer oberen Paralleloausgebildet,
der in seinem Winkel 5 drehbar an grammquerstrebe von der Trägerplatte und damit
einem Ende einer Strebe 6 angebracht ist. Die senk- 15 von der Vorrichtung entfernt werden. Eine Führungsrecht
zu den Klauenschenkeln verlaufenden Sehen- feder 19 ist zwischen oberer und unterer Parallelokel,
die Betätigungsschenkel 7 der Winkelhebel einer grammquerstrebe diagonal verlaufend und an den
Greifeinrichtung, weisen aufeinander zu und sind an Parallelogrammhebeln angebracht als Zugfeder ausje
einem Arm eines Sternstückes 8 angelenkt. Das gebildet und zieht die Greifeinrichtung in die Wirkandere
Ende der Streben 6 einer Greifeinrichtung ist ao stellung, d. h. in eine Stellung, die der Anordnung
an einem Rohrstück 9 angebracht. Eine an dem der Wirklinge auf dem Wirkteller, der Wirkanord-Sternstück
8 angebrachte Klauenstange 10 ragt durch nung, entspricht. Die Wirkstellung der Greifeinrichdas
Rohrstück und ist in diesem verschiebbar. Eine tung wird eingestellt durch eine Stellschraube 20, die
als Druckfeder ausgebildete Klauenschließfeder 11 durch die obere Parallelogrammquerstrebe 18 hinist
auf die Klauenstange 10 gesteckt und stützt sich as durchgeschraubt ist, verstellbar ist und gegen einen
über einen verstellbaren Widerlagerring 12 an dieser an einem Parallelogrammhebel 17 angebrachten
und an dem Rohrstück 9 ab. Die Länge jeder Klauenstange 10 ist mittels einer an deren freiem Ende befindlichen
in F i g. 3 dargestellten Justierschraube 13 genau einstellbar.
Wesentlich für die Greifeinrichtung 1 ist, daß die Klauen 4 durch die Klauenschließfeder 11 in ihre
Schließstellung gedrückt werden. Hierzu drückt die Klauenschließfeder 11 die Klauenstange 10 in deren
Wirkstellanschlag 21 stößt. Das Justieren der Wirkstellung kann somit vorteilhafterweise außerhalb der
gesamten Vorrichtung erfolgen.
30 Die Vorrichtung besitzt eine Steuereinrichtung, mittels welcher die Greifeinrichtungen 1 aus der
Wirkstellung in die Backstellung, d. h. in eine Stellung, die der Anordnung der Wirklinge auf dem
Backblech 22, der Backanordnung, entspricht, bringt
Längsachse von den Klauen weg, zieht dabei das 35 bzw. umgekehrt. Hierzu ist an einem Parallelo-Sternstück
8 von den Klauen weg, schwenkt die Be- grammhebel 17 jeder Führungseinrichtung 14 ein
tätigungsschenkel 7 auf das Rohrstück zu und bewegt die Klauen mit ihren freien Enden gegenein
Steueranschlag 23 starr angebracht, der eine kugelgelagerte Anschlagrolle 24 trägt. Der Steueranschlag
verläuft senkrecht zum Parallelogrammhebel und
zu gedruckt, so werden die Klauen 4 gespreizt, der 40 befindet sich nahe der oberen Parallelogrammquer-Wirkling
3 kann herausfallen. Sollte er an den strebe 18. Er wirkt zusammen mit einer hin und her
Klauen 4 kleben, so wird er durch das Steuerstück bewegbaren Steuerstange 25, die jeder Greifeinrichvon
den Klauen abgeschoben. Das Ankleben ver- tung 1 zugeordnet ist. Damit die Greifeinrichtungen,
mindert auch ein an den Greifflächen einer Klaue wenn sie aus der Wirkstellung in die Backstellung
angebrachten teigabweisenden Überzug 43. 45 gebracht werden, einander nicht in die Quere kom-
AlIe Greifeinrichtungen 1 sind über eine jeweils men, liegt der Bewegungsbeginn der äußeren früher
als der der inneren. Dies wird dadurch erreicht, daß der Abstand zwischen dem Ende der Steuerstangen
25 und den Steueranschlägen 23 bzw. den Anschlagstrebe 16, die mit einer Bohrung über die Klauen- 50 rollen 24 verschieden groß ist, wenn die Greifeinstange
10, den Widerlagerring 12 und die Klauen- richtungen in ihrer Wirkstellung sind. Der Abstand
schließfeder 11 auf das Rohrstück 9 geschoben ist. ist dann verschieden groß, wenn, wie F i g. 8 zeigt,
Mit einer darüber auf das Rohrstück geschraubten die Steuerstangen verschieden lang sind. Da, wie
Mutter wird die Greifeinrichtung 1 an der unteren F i g. 8 weiterhin zeigt, die Parallelogrammhebel 17
Parallelogrammquerstrebe und damit an der Füh- 55 der äußeren Greifeinrichtungen gegen eine Senkrungseinrichtung
gehalten. Zu Reparaturzwecken rechte um einen größeren Winkel geschwenkt sind, wird die Mutter gelöst und die Greifeinrichtung aus ist der daran angebrachte Steueranschlag 23 der
der Bohrung der unteren Parallelogrammquerstrebe äußeren Greifeinrichtungen weiter gegen seine Steuergezogen, stange geschwenkt als der der inneren Greifeinrich-Jede
Greifeinrichtung kann somit auch um die 60 tungen.
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ander. Wird die Klauenstange 10 auf die Klauen 4
eigene Führungseinrichtung 14 an der Trägerplatte 15 angebracht. Jede Führungseinrichtung besitzt, wie
z.B. Fig. 3 zeigt, eine untere Parallelogrammquer-
Achse ihrer Klauenstange gedreht und somit beliebig eingestellt und festgestellt werden. Dies ist von
Vorteil, weil die Greifeinrichtungen ingesamt so eingestellt sein sollten, daß zwischen zwei auf dem
Die Steuerstangen 25 ragen jeweils durch einen Durchbruch in der Trägerplatte 15 und sind an einer
Steuerplatte 26 angeschraubt, die über und parallel zu der Trägerplatte verläuft. Wird die Steuerplatte
Wirkteller benachbart befindlichen Wirklingen je- 65 und damit die Steuerstange auf die Klauen zu beweils
nur eine Klaue ragt. Der Platz zwischen den wegt, so schwenkt die Steuerstange über den Steuerbeiden
Wirklingen ist nämlich gering. Eine vorteilhafte Anordnung der Greifeinrichtungen 1 bzw. der
anschlag 23 dessen Parallelogrammhebel 17 jregen
die Kraft der Führungsfeder 19 und bringt die Greif-
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einrichtung 1 in die Backstellung. Hierbei ändert sich Klauenbetätigungshebel 33 ist um einen senkrecht zur
die Richtung, in welche sich die Klauenstange 10 er- Achse seines Zahnrades 29 verlaufenden Querzapfen
streckt, nicht. Mit wachsendem Abstand einer Steuer- 36 schwenkbar und kann durch Schwenken um diestange
von der oberen Parallelogrammquerstrebe sen Querzapfen dem Einfluß des Aufnahmenockens
werden die Parallelogrammhebel um einen ab- 5 35 entzogen werden. Wird er um den Querzapfen
nehmenden Winkel geschwenkt. über den Aufnahmenacken hinausgeschwenkt, so
Die Parallelogrammhebel jeder Greifeinrichtung kommt er an einem Schließnocken 37 zur Anlage,
sind in der Backstellung und in der Wirkstellung Hierbei sind die Klauen 4 in ihrer aus F i g. 3 ergegenüber
einer Senkrechten in entgegengesetzter sichtlichen Schließstellung, in der sie einen Wirk-Richtung
um den gleichen Winkel geschwenkt. Da- io ling 3 erfassen.
mit die Klauen aller Greifeinrichtungen in der Wirk- Damit die Steuerplatte 26 bzw. die Klauenbetäti-
stellung auf gleicher Höhe sind, sind die Parallelo- gungsplatte 27 nicht auf Grund der Schwerkraft nach
grammhebel der einzelnen Greifeinrichtungen ver- unten sinken, ist an ihnen jeweils eine Ausgleichsschieden
lang. Hierbei ist die Führungsfeder diago- feder 38 angebracht, deren anderes Ende mit einer
nal verlaufend angeordnet, sind die Greifeinrichtun- 15 zugehörigen Kette 31 verbunden ist. Die Kraft einer
gen auch in Backstellung alle auf gleicher Höhe und Ausgleichsfeder 38 kompensiert z. B. das Gewicht
macht die Verteilung und Anbringung der oberen der Steuerplatte 27, von vier Zahnrädern 29, einer
Parallelogrammquerstreben an der Trägerplatte we- Kette 31 zweier Kettenräder und des Steuerhebels 33.
niger Schwierigkeiten. Die Trägerplatte 15 ist, wie F i g. 4 und 5 weiter-
Die Klauenstangen 10 ragen, wie z. B. aus F i g. 4 so hin zeigen, an gegenüberliegenden Rändern von
und 5 ersichtlich, durch die Trägerplatte 15 und die Paaren von Rollen 39 an zwei einander mit Abstand
Steuerplatte 26 hindurch und sind dort in in F i g. 17 gegenüber angeordneten Trägern 40 geführt und in
näher gezeigten Schlitzen geführt, die der Bewegung einer waagerechten Ebene verschiebbar. In einer
ihrer Greifeinrichtung entsprechen. Sie enden in Stellung befinden sie sich, zusammen mit den Greif-Wirkstellung
und in Backstellung jeweils in gleicher 35 einrichtungen 1, den Führungseinrichtungen 14, der
Höhe, mehr oder weniger weit vor einer Klauen- Steuereinrichtung usw. über dem Backblech 22, in
betätigungsplatte 27, die sich über und parallel zu der anderen über dem Wirkteller 2.
der Steuerplatte erstreckt. Der Wirkteller 2 ist auf einem Tisch 42 stehend
Bei einer anderen ebenfalls zweckmäßigen Aus- über einen Fußhebel 41 auf und ab bewegbar. Mit
führungsform einer Greifeinrichtung werden deren 30 dem Fußhebel wird der Wirkteller 2 nach oben be-Klauen
mittels eines Bowdenzuges bewegt. wegt, werden also die Wirklinge 3 zwischen die in
Die Steuerplatte 26 und die Klauenbetätigungs- Aufnahmestellung befindlichen Klauen 4 geschoben,
platte 27 sind vertikal bewegbar geführt an vier Die Greifeinrichtung 1 wird hierzu vorteilhafterweise
Zahnstangen 28, die in den Ecken der Trägerplatte nicht bewegt.
15 senkrecht zu dieser angebracht sind. Je zwei ein- 35 Im folgenden wird beschrieben, wie mit der Vorander
gegenüberstehende Zahnstangen besitzen ihre richtung Wirklinge 3 von dem Wirkteller 2, in der
Zähne nach der gleichen Seite. In die Zahnstangen aus Fig. 6 ersichtlichen Wirkanordnung, auf das
28 greift jeweils ein die Klauenbetätigungsplatte 27 Backblech 22 in die aus F i g. 7 ersichtliche Backbewegendes
Zahnrad 29 und ein die Steuerplatte 26 anordnung umgesetzt und umgeordnet werden,
bewegendes Zahnrad 30 ein. Zwei Zahnräder jeder 40 Der Wirkteller 2 wird auf den wie aus F i g. 4 er-Platte
sind jeweils durch eine endlose Kette 31 mit- sichtlichen abgesenkten Tisch 42, seine Auflage, geeinander
verbunden. An der Rückseite der Zahn- setzt. Sodann wird, wie aus F i g. 5 oder 8 ersichtstangen
gleiten die Klauenbetätigungsplatte 27 bzw. lieh, der Wirkteller unter die Trägerplatte 15 geder
Steuerplatte 26. bracht. Spätestens dann wird der Klauenbetätigungs-
An einem der die Steuerplatte 26 bewegenden 45 hebel 33 gegen den Aufnahmenocken 35 in seine ausZahnräder
30 ist ein Steuerhebel 32 angebracht, an F i g. 5 oder 9 ersichtliche Aufnahmestellung gelegt,
einem die Klauenbetätigungsplatte 27 bewegenden so daß sich die Klauen in ihrer aus F i g. 5, 8, 9
Zahnräder 29 ein Klauenbetätigungshebel 33. Wird oder 13 ersichtlichen Aufnahmestellung befinden,
der Steuerhebel 32 nach unten geschwenkt, so gehen Danach wird der Steuerhebel 32 nach oben in seine
die Steuerstangen 25 nach unten, die Greifeinrich- 50 aus Fig. 5 ersichtliche Wirkstellung geschwenkt, so
tungen gehen in die aus F i g. 4 ersichtliche Back- daß sich die Greifeinrichtungen in ihrer aus F i g. 3,
stellung. Wird er nach oben geschwenkt, so gehen sie 5, 8, 9, 11 oder 13 ersichtlichen Wirkstellung bein
die aus F i g. 5 ersichtliche Wirkstellung. Wird der finden.
Klauenbetätigungshebel 33 nach unten geschwenkt, Sodann wird der Wirkteller mittels des Fußhebels
so werden die Klauenstangen 10 nach unten ge- 55 41 gehoben, so daß die Wirklinge 3 zwischen die
drückt, die Klauen 4 der Greifeinrichtungen 1 gehen Klauen 4 der Greifeinrichtungen 1 geschoben sind,
in ihre aus F i g. 4 ersichtliche Spreizstellung. Wird wie es aus F i g. 5, 8, 9 oder 13 ersichtlich ist. Dann
er nach oben geschwenkt, so gehen die Klauen in wird der Klauenbetätigungshebel 33 in seine aus
eine aus Fig. 5 ersichtliche Aufnahmestellung oder Fig. 11 ersichtliche Schließstellung geschwenkt, so
eine aus Fig. 1 ersichtliche Schließstellung. Bei 60 daß die Klauen ihre aus Fig. 1, 3, 11 oder 14 er-Spreizstellung
liegt der Klauenbetätigungshebel 33 an sichtliche Schließstellung einnehmen. Anschließend
einem Spreiznocken 34 an. Wird er nach oben ge- wird der Wirkteller abgesenkt, die Greifeinrichtunschwenkt,
so kommt er zur Anlage an einem Auf- gen halten die Wirklinge.
nahmenocken 35. Hierbei befinden sich die Klauen 4 Dann wird das Backblech 22 unter die Trägerin
der aus F i g. 5 ersichtlichen Aufnahmestellung, in 65 platte 15 gebracht, wie es F i g. 4 zeigt. Dann wird
der sie annähernd senkrecht zum Wirkteller 2 ver- der Steuerhebel 32 in seine aus F i g. 4 ersichtliche
laufen, zwecks Erfassens über die Wirklinge 3 ge- Backstellung geschwenkt, so daß die Greifeinrichschoben
sind und parallel zueinander verlaufen. Der tungen ihre aus Fig. 4, 12, 14 oder 15 ersichtliche
Backstellung einnehmen. Dann wird der Klauenbetätigungshebel 33 gegen den Spreiznocken 34 gelegt,
die Klauen 4 gehen in die aus Fig. 4, 12, 15 oder 16 ersichtliche Spreizstellung. Die Wirklinge 3
fallen auf das Backblech.
Claims (15)
1. Vorrichtung zum gruppenweisen Erfassen und Absetzen von Teigstücken, bei der mehrere
Erfassungseinrichtungen um einen Mittelpunkt an einer Trägereinrichtung angebracht sind und
die Erfassungseinrichtungen mittels Führungsorganen vertikal bewegbar sind, wobei mittels
Führungshebels jede Erfassungseinrichtung für sich vom Mittelpunkt weg und zurücksteuerbar ist,
insbesondere nach Patentanmeldung 1432 984.1, dadurch gekennzeichnet, daß als Erfassungseinrichtung
eine Greifeinrichtung (1) mit mindestens zwei mit Abstand voneinander angeordneten,
gegeneinander bewegbaren Klauen (4) ao angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Klaue (4) als um seinen
Winkel (5) schwenkbarer Winkelhebel ausgebildet ist, dessen einer Schenkel, der Betätigungsschenkel
(7), durch eine in ihrer Längsrichtung verschiebbar gelagerte Klauenstange (10) schwenkbar
ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klauen (4) mittels
einer Klauenschließfeder (11) in ihre Schließstellung gehalten werden und zwei Arretierstellungen
vorgesehen sind, in deren einer die Klauen (4) etwa parallel zueinander stehen und in deren
anderer sie offen gespreizt sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Klauen
(4) an den Greifflächen einen teigabweisenden Überzug (43) aufweisen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein in eine
feststehende Zahnstange (28) eingreifendes Zahnrad (29) die Klauenbetätigungsplatte (27) vertikal
bewegt, welche bei ihrer Abwärtsbewegung auf die Klauenstangen (10) der Greifeinrichtungen
(1) drückt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß für das Zahnrad (29) drei
Arretierungsstellungen vorgesehen sind, deren eine, die Aufnahmestellung, etwa der senkrechten
Stellung der Klauen (4), deren zweite einer offenen Spreizstellung und deren dritte der Schließstellung
der Klauen (4) entspricht.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle des Zahnrades (29)
einen Querzapfen (36) trägt, um den ein Klauenbetätigungshebel (33) schwenkbar ist, und daß in
dessen Weg, wenn er senkrecht zur Zahnradwelle steht, zwei Nocken (34, 35) vorgesehen sind, von
denen der eine, der Aufnahmenocken (35), vom Handhebel umgangen werden kann, wenn der
Handhebel (33) aus der zur Zahnradwelle senkrechten Stellung herausgeschwenkt ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß an einer mittels Zahnrad
(30) auf und ab bewegbaren Steuerplatte (26) Steuerstangen (25) auf Steueranschläge (23) von
die Erfassungseinrichtungen tragenden Parallelogrammhebeln (17) einwirken und daß die horizontalen
Abstände der Steuerstangen (25) von den Anlenkpunkten der Parallelogrammhebel (17) der einzelnen Erfassungseinrichtungen unterschiedlich
groß sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die auf die Klauenstangen (10)
einwirkende auf und ab bewegbare Klauenbetätigungsplatte (27) oberhalb der Steuerplatte (26)
angeordnet ist, die mit Schlitzen zum Durchtritt der Klauenstangen (10) versehen ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraft einer eine
Greifeinrichtung (1) zur Vorrichtungsmitte ziehenden Führungsfeder (19) die Kraft der Klauenschließfeder
(11) überwindet.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß an der in
senkrechter Richtung feststehenden Trägerplatte (15) an jeder Ecke eine Zahnstange (28) vorgesehen
ist; daß in jede Zahnstange je ein Zahnrad (30) greift, das die Steuerplatte (27) bewegt,
wobei alle vier Zahnräder durch Ketten (31) zum Gleichlauf gezwungen sind, und daß in jede der
Zahnstangen (28) ein Zahnrad (29) eingreift, welches die Klauenbetätigungsplatte (26) bewegt,
wobei die vier Zahnräder (29) untereinander durch Ketten (31) zum Gleichlauf gezwungen
sind.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
eine unterhalb der Greifeinrichtungen (1) angeordnete Auflage für einen Wirkteller (2) und ein
Backblech (22) und die Greifeinrichtungen (1) insgesamt relativ zueinander in einer waagerechten
Richtung verschiebbar sind.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß eine die
Öffnung einer Greifeinrichtung (1) begrenzende Stellschraube (13, 14) vorgesehen ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß eine Führungseinrichtung
(14) zwei an einer Parallelogrammquerstrebe (18) angelenkte, eine Erfassungseinrichtung
tragende Parallelogrammhebel
(17) aufweist und die Parallelogrammquerstrebe
(18) an der Unterseite der Trägerplatte (15) lösbar angebracht ist.
15. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Greifeinrichtung (1) mit einem die Klauen (4) tragenden Rohrstück (9) durch eine Bohrung
einer Querstrebe (16) der Führungseinrichtung (14) axial drehbar hindurchgesteckt ist.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen 909 551/4
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH38990A DE1302081B (de) | 1965-10-09 | 1966-05-14 | Vorrichtung zum Umsetzen von Teigstuecken mit Erfassungseinrichtungen |
| AT1131566A AT289677B (de) | 1966-05-14 | 1966-12-07 | Vorrichtung zum gruppenweisen Erfassen und Absetzen gewirkter Teigstücke mit Erfassungseinrichtungen |
| NL6617985A NL6617985A (de) | 1966-05-14 | 1966-12-21 | |
| BE692117D BE692117A (de) | 1966-05-14 | 1967-01-03 | |
| US609628A US3448865A (en) | 1966-05-14 | 1967-01-16 | Equipment for manufacturing bakery products |
| NL7100967A NL7100967A (de) | 1966-05-14 | 1971-01-25 |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH37847A DE1299261B (de) | 1965-10-09 | 1965-10-09 | Vorrichtung zum gruppenweisen Erfassen und Absetzen von Teigstuecken mit um einen Mittelpunkt herum angeordneten Erfassungseinrichtungen |
| DESCH38990A DE1302081B (de) | 1965-10-09 | 1966-05-14 | Vorrichtung zum Umsetzen von Teigstuecken mit Erfassungseinrichtungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1302081B true DE1302081B (de) | 1969-12-18 |
Family
ID=32714613
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH38990A Pending DE1302081B (de) | 1965-10-09 | 1966-05-14 | Vorrichtung zum Umsetzen von Teigstuecken mit Erfassungseinrichtungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1302081B (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3045867A1 (de) * | 1980-12-05 | 1982-07-08 | Edmund Schröder Maschinenfabrik GmbH & Co KG, 8623 Staffelstein | Vorrichtung zum umsetzen von teigstuecken |
| EP0382105A1 (de) * | 1989-02-09 | 1990-08-16 | A. FRITSCH GMBH & CO. KG | Vorrichtung zum Herstellen von Backwerk aus Teigstücken |
| DE3911997A1 (de) * | 1989-04-12 | 1990-10-25 | Sandor Koevy | Vorrichtung zum umsetzen von rundgewirkten teigstuecken, insbesondere broetchenwirkteilen |
| EP0552395A1 (de) * | 1990-07-19 | 1993-07-28 | Gerhard Schubert GmbH | Positionierungsvorrichtung mit Greifwerkzeugen |
-
1966
- 1966-05-14 DE DESCH38990A patent/DE1302081B/de active Pending
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3045867A1 (de) * | 1980-12-05 | 1982-07-08 | Edmund Schröder Maschinenfabrik GmbH & Co KG, 8623 Staffelstein | Vorrichtung zum umsetzen von teigstuecken |
| EP0382105A1 (de) * | 1989-02-09 | 1990-08-16 | A. FRITSCH GMBH & CO. KG | Vorrichtung zum Herstellen von Backwerk aus Teigstücken |
| DE3911997A1 (de) * | 1989-04-12 | 1990-10-25 | Sandor Koevy | Vorrichtung zum umsetzen von rundgewirkten teigstuecken, insbesondere broetchenwirkteilen |
| EP0552395A1 (de) * | 1990-07-19 | 1993-07-28 | Gerhard Schubert GmbH | Positionierungsvorrichtung mit Greifwerkzeugen |
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