DE1440268A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Materialbearbeitung durch Elektroerosion - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Materialbearbeitung durch ElektroerosionInfo
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-
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- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23H—WORKING OF METAL BY THE ACTION OF A HIGH CONCENTRATION OF ELECTRIC CURRENT ON A WORKPIECE USING AN ELECTRODE WHICH TAKES THE PLACE OF A TOOL; SUCH WORKING COMBINED WITH OTHER FORMS OF WORKING OF METAL
- B23H7/00—Processes or apparatus applicable to both electrical discharge machining and electrochemical machining
- B23H7/26—Apparatus for moving or positioning electrode relatively to workpiece; Mounting of electrode
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Description
Jos ehr if t
1 BERLIN 33 (DAHLEM) HOTTENWEG 15 Telefon 03 11 /76 13 03
Telegramme: Consideration Berlin
218/7535 D^ 30. März 1961
Patentanmeldung
der Firma
ATiiLIiiuiD Duo CIiAMIILUiS S.A.,
Genf ( Schweiz )
bearbeitung durch -Elektroerosion "
IiS sind bereits Verfahren zur Materialbearbeitung durch
Elektroerosion bekannt, bei denen man von einem schwer zu bearbeitenden werkstück, das beispielsweise aus wolframkarbi'l
besteht und stromleitend ist, dadurch Material wegnimmt, daß man elektrische .Funken zwischen dem Werkstück
und einer Elektrode überspringen läßt und gleichzeitig
eine Relativbewegung nach Maßgabe der Wegnahme von Material von dem .Werkstück zwischen Werkstück und Klektrode herbeifährt.
Bei allen diesen Verfuhren kann man feststellen, daß nicht
nur von dem zu bearbeitenden Werkstück, sondern auch von der Elektrode eine bestimmte Menge Material abgetragen wird.
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TJm die relative Abnutzung der Elektrode zu verringern,
hat man schon vorgeschlagen, überall dort, wo es möglich ist, eine sich drehende Elektrode zu verwenden, welche
die Form ein.es Drehkörpers aufweist, von dessen Oberfläche
in einem gegebenen Augenblick immer nur ein Teil mit dem
Werkstück zusammenwirkt, um von diesem Material abzutragen. Dieser Elektrode wird eine verhältnismäßig· liohe Drehzahl
erteilt, damit die Abnutzung der Elektrode auf ihre gesamte Oberfläche verteilt wird und nicht auf einen Teil, der
gerade gegenüber dem zu bearbeitenden Werkstück liegt, wie dies-der .Fall ist, wenn die Elektrode gegenüber dem
ivlektrodenhalter feststeht. Auf diese Weise erhält man für*eine bestimmte, von der Elektrode abgetragene Materialmenge
eine viel kleinere Formänderung des Profils, als wenn
man eine feststehende Elektrode verwendet. Die Abnutzung der Elektrode kann man indessen natürlich nicht vollständig
vermeiden, und in der Praxis ist es immer erforderlich, die Elektrode nach einer bestimmten .Betriebszeit auszuwechseln und in Jedem Falle eine neue Elektrode zu verwenden,
wenn man den. Arbeitsgang für das Finish des Werkstückes
vornimmt.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung
zur Materialbearbeitung durch Elektroerosion, bei denen man von einem stromleitenden, zu bearbeitenden Werkstück
dadurch Material abträgt, daß man zwischen dem Werkstück
und einer Elektrode in Form eines Drehkörpers Funken überspringen läßt; dabei ist die Elektrode so auf einem Support
angeordnet, daß sie sich um ihre Achse drehen kann und eine Relativbewegung zwischen dem Support für die Elektrode
und dem Werkstück nach Maßgabe des von dem Werkstück abzunehmenden
Werkstoffs herbeiführt. Dieses Verfahren
ermöglicht die vollständige Bearbeitung eines Werkstückes
mit Hilfe einer einzigen Elektrode, wobei man immer einen
unbenutzten Teil der Elektrode zur Verfügung hat, dexv
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BAD
PATENTANWAtTE 144 UZ Ό Ο
mit dem gerade zu bearbeitenden Teil des Werkstückes zusammenwirken kann, weil man der Elektrode eine solche
Drehbewegung erteilt, daß einerseits jeder Teil der Elektrode,
der sich bereits gegenüber einem Tail des zu bearbeitenden
Stückes befand, nicht ein zweites Mal in eine Bearbeitungsstellung gegenüber dem vilerkstück befinden kann,
und daß andererseits die Verschiebung jedes Punktes am Unbfang
des aktiven Teils der Elektrode gegenüber einem Bezugssystem, das mit dem Elektrodenhalter in Verbindung
steht,, mindestens ebenso groß ist wie die Verschiebung
des;Elektrodenhalters in bezug auf das Werkstück, multi- \
pliziert mit dem Abnutzungskoeffizienten der Elektrode in bezug auf das Werkstück, wobei der Richtungssinn dieser
Umfangsverschiebung so gewählt ist, daß in jedem einzelnen Zeitelement ein neuer Teil der Elektrode mit dem· Werkstück
zusammenwirkt, dessen Bearbeitung an dieser Stelle gerade beendet ist.
In der Zeichnung sind einige Ausführungsmöglichkeiten des Verfahrens und der Vorrichtung nach der Erfindung beispielhaft
dargestellt.
In der Zeichnung ist:
Fig. 1 und 2 jeweils eine Seitenansicht, teilweise I
im Schnitt der Elektrode und des Werkstückes für den Pail, daß das Werkstück von außen her mit einem
' bestimmten Profil versehen werden soll;
Pig. 3 eine schematische Darstellung einer Vorrichtung nach der Erfindung zum elektroerosion "Ausschleifen"
einer konischen Bohrung;
Fig. 4 und Fig. 5 jeweils ein Schnitt nach den Linien IV-IV
bzw. V-V der Fig. 3;
Fig. 6 die Darstellung ejjaer Profilgebung eines Werkstückes
mit Hilfe einer Elektrode, deren Halter eine nicht geradlinige Bewegung erteilt wird;
Fig. 7 eine schaubildliche Darstellung des Finish der
._■_ Inmenwandung einer zylindrischen Bohrung;
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SI»
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Fig» 8 eine schematische Darstellung, welche die Be-.,
arbeitung einer mit Gewinde versehenen Stange zeigt,
und '
Fig. 9 die schematische Darstellung einer -Vorrichtung sur
Fig. 9 die schematische Darstellung einer -Vorrichtung sur
Herstellung des Profils für einen Fräser.
In Fig. 1 ist ein Werkstück 1 mit Hilfe zweier Klötse
3 und 4 auf einem Werkstückhalter 2 aufgespannt, wobei
der- Werkstückhalter und das Werkstück in an sich bekannter
Weise in eine nicht dargestellte dielektrische Flüssigkeit,
beispielsweise Petroleum, getaucht sind.
Die Bearbeitung des Werkstückes 1 wird mit Hilfe einer
Elektrode 5 bewirkt} welche die Form eines Drehkörpers
besitzt und auf einer Welle 6 befestigt ist,, die ihrerseits
am Ende eines Hohres ? drehbar gelagert ist und den Elektrodenhalter darstellt. Dieses" Rohr steht mit einem Kolben
einer hydraulischen Seryovorrichtung in fester Verbindung
mit der man die Gesamtverschiebung der Elektrode relativ
zu dem Werkstück 1 nach Maßgabe der Abtragung von Material
von diesem Werkstuck vornehmen kann$ derartige Servoyorrichtungen
sind an sich bekannt« Die Servovorrichtimg,
die zu dem Erfindungsgegenstand gehört$ soll daher hier
nicht im einzelnen beschrieben werden» ..-"..-
Die Elektrode 5 ist mit Hilfe einer Schraubenmutter 9
auf das eine Ende der Welle 6 aufgespannt * Das andere Ende dieser Welle tragt ein Zahnrad 10s welches in eine Zahnstange 11 eingreift, die gegenüber dem Maschinengestell
und damit in bezug auf den Halter 2 des Werkstückes 1
feststeht«
Ein Stromerzeuger G irgendeiner an sich bekannten Art legt
eine Spannungsdifferenz zwischen die Elektrode und das
Werkstück, so daß zwischen diesen beiden !feilen die erforderlichen Funken überspringen können, damit der Effekt
der Elektroerosion auftritt und damit die ifeterialbearbeitung
durch die an sich bekannte Funkenerosion» Zu diesem ,
Zweck führen von dem Stromerzeuger G Speiseleitungen
..,;i,,vc>
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■■■*"-vV-'- '■''-■"' ' ■ - - ..-..■-. BAD-
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- 5 - ' ■■■.■■-
12 und 13 zu der Welle 6 bzw. zu dem Halter 2 für das
Werkstück 1.
Die Bearbeitung des Werkstückes 1, welches in den Figuren 1 und 2 dargestellt ist, erfolgt in einem vertikal gerichteten
Arbeitsgang der Elektrode, wobei der Gesarntvorsehub
der Elektrode von oben nach unten in Bichtung des Pfeiles 3?, erfolgt. Im Laufe der LängsverSchiebung
des Rohres 7» die durch die Servovorrichtung 5 entsprechend
den elektrischen Bedingungen der Bearbeitung erfolgt, dreht sich die Elektrode 5 gegen den Sinn des Uhrzeigers wegen
des Eingriffs des Zahnrades 10 in die Zahnstange 11,
Im Verlauf der gesamten Bearbeitung, die sich von dem oberen Teil a des Werkstückes 1 bis zu dem mit c bezeichneten
und gestrichelt gezeichneten Stück erstreckt, führt die Elektrode eine Drehbewegung aus, die kleiner ist als eine
vollständige Umdrehung. Auf diese Weise kann kein Teil der Elektrode, der schon einmal gegenüber dem Werkstück stand,
ein zweites Mal in Arbeitsstellung kommen.
In !ig. 1 ist die Abnutzung der Elektrode sehr stark übertrieben
dargestellt, um die Erklärung der Vorteile des Verfahrens nach der Erfindung zu erleichtern. Der Punkt A
am Umfang der Elektrode 5 ist derjenige, der am Anfang
der Bearbeitung wirksam war, und der Teil des Profils der Elektrode, der zwischen den Punkten A und A1 liegt, ist
J- ■ infolge der Bearbeitung deformiert worden, kann aber nicht
mehr für Bearbeitungs zwecke mit dem Y/erkstück 1 zusammenwirken.
Gegenüber dem Teil b der zu bearbeitenden Oberfläche des tierkstückes 1 befindet sich ein Teil B der Elektrode
5, der noch nicht für die Materialbearbeitung benutzt
worden ist, so daß das Profil der Elektrode an dieser Stelle durchaus unversehrt ist, weil es noch nicht durch den Gebrauch
deformiert worden ist.
Zwisohe» den Punkten a und b der bearbeiteten Oberfläche
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SADORlGiNAt
OK.-IHQ. MANFRED
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entfernt sich die Umfangsfläöhe der Elektrode 5 progressiv
von dem Werkstück, so daß es zwischen diesen Teilen überhaupt
zu keiner Entladung kommt und daß die Umfangsflache
der Elektrode, die oberhalb des Punktes B liegt, keinem
Verschleiß elektroerosiver B"atur unterliegt, bevor sie in
die Arbeitsstellung des eigentlichen Bearbeitungsvorganges
gelangt. Auf diese Weise kommt also in jedem Zeitelement ;
ein unbenutzter Teil der Elektrode mit dem Punkt b des au
bearbeitenden Werkstückes zur Zusammenarbeit, dessen Bearbeitung beinahe beendet ist.
Es leuchtet indessen ohne weiteres ein, daß die DröJabewe- ·
gung der Elektrode nicht unter einen bestimmten Werfe sinken
darfj weil sich sonst eine elektroerosive Abnutzung der
Elektrode■'oberhalb des Punktes B ergeben würde. Zur Vermeidung dieses Nachteils genügt es, daß die Verschiebung
^edes einzelnen Punktes am Umfang des aktiven Teils der
Elektrode relativ zu einem Bezugssystem, wie z*B«, dem
Koordinatensystem x, y, welches sich auf dem Elektrodenhalter
befindet, mindestens gleich ist der Verschiebung»
des Elektrodenhalters relativ zu dam zu bearbeitenden
Werkstück, multipliziert mit dem Abnutaungskoeffizienten
der Elektrode relativ zu dem Werkstück. Mit anderen Worten, ist der Material verlust an der Elektrode Vbei gegebenen
Bedingungen der Bearbeitung gleich der Halfte der abgetragenen Materialmenge an dem zu bearbeitenden'Werkstück,
dann müßte jiie^ Verschiebung im Punkt B der Elektrode 5
in der Zeiteinheit mindestens gleich der halben Verschiebung des Punktes b der bearbeiteten Oberfläche während
des gleichen Zeitelementes sein, d.h. die Hälfte der Versch.i@btmg
des Sohres nach unten, welches die Gesamtver-Schiebung
der Elektrode steuert* :;'."" : - ν ". :
Das ITerfahren nach der Erfindung bringt den überragendem
daß eine: einzige Elektrode insgesamt geftüg1is ma
—· "7 — ' "
vollständige Bearbeitung eines Werkstückes durchzuführen,
wodurch sich die Bearbeitungskosten nicht nur infolge der Einsparung einer oder mehrerer Elektroden verringern, sondern
auch noch infolge der Tatsache, daß das Einsetzen und die Einrichtung einer oder mehrerer Ersatzelektroden
im Laufe der Bearbeitung vollständig in Fortfall geraten.
Die Fig. 3 zeigt eine Vorrichtung zur Durchführung des
Verfahrens nach der Erfinäung, mit der man eine konische
Bohrung in einem Werkstück elektroerosiv "ausschleifen"
kann. Diese Maschine besitzt ein Rohr 14, welches von "
einer Motorwelle 15 her in Umdrehung versetzt werden kann,
wobei zwei Zahnräder 16 und 1? zwischengeschaltet sind,
die auf der Welle 15 und auf dem Rohr 14 sitzen» Wie man
aus Fig. 4 deutlich ersieht, befindet sich am unteren
Ende des Rohr-3 14 eine quer verlaufende Stange 18, die
glatt ist, und eine Stange 195 die Gewinde trägt und-als
Support für ein Lagerstück 20 dient» Die Stange 18 ist
in zwei Stücken 21 und 22 gelagert, die fest an dem Rohr IA
montiert sind. Die mit Gewinde versehene Stange 19 ist dagegen so angeordnet, daß sie sich in diesen beiden Stücken
21 und 22 drehen und in einen Gewindeteil des Lagerstücks 20 eingreifen kann. Diese Stange ,19 hat einen gerändelten
Kopf 23 zum Zweck ihrer Betätigung.
Eine Welle 25» die eine konische Elektrode 26 trägt, geht
durch das Lagerstück 20 hindurch und wird von der Welle 15 aus unter Zwischenschaltung der Zahnräder 2? und 28 und
eines Kardanantriebes 29 in Umdrehung versetzt. Die erforderliche
Potentialdifferenz zwischen der Elektrode und dem zu bearbeitenden Werkstück wird von einem Stromerzeuger Gr
unter Zwischenschaltung eines Schleifkontaktes 30 zugeführt,
der auf der Welle 25 der Elektrode 26 schleift. Diese Maschine
ermöglicht es, die geometrische Achse der Elektrode
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eine Drehung um die Achse der konischen Bohrung des Stückes ausführen zu lassen, beispielsweise im Sinne des Pfeiles F~,
wahrend sich die Elektrode selbst im Sinne des Pfeiles Fx
dreht. Diese Anordnung ermöglicht es daher, die gleichen
Vorteile zu erzielen, wie man sie mit der Vorrichtung nach
den Fig. 1 und 2 erzielt. Selbstverständlich muß die Drehbewegung der Elektrode 26 um sich selbst genügend klein
sein, damit nicht irgendein Teil dieser Elektrode zweimal hintereinander in eine Arbeitsstellung relativ zu dem Werkstück 1 gelangt. .
Da nun die Elektrode selbst eine konische Form besitzt,
zeigt die Verschiebung dieser Elektrode am Umfang verschie-
: dene Werte, je nachdem, ob der untersuchte 3?eil mehr oder
weniger weit von der Spitze des Kegels entfernt ist. Um
die gle'lchen Vorteile zu erzielen, die man mit, der Vorrichtung nach Fig. 1 erzielen kann9 muß die Umfangsflache der
Elektrode art den Stellen, an denen die kleinsten Verschiebungen vorkommens d.h. also insbesondere in dem iEeil ^ .jler
mit der unteren Kante der Bohrung in dem Werkstück 1 in
Fig. 3 zusammenarbeitet, eine Umfangsversohiebung erfahren,
die ebenso groß ist wie die GesamtverschieTsung der JElektrode
in heaug auf das Werkstück, multipliziert mit dem Äbnutzungs-/koefiiziente'n
der Blektrode, bezogen auf das Werkstück«
Die Fig. 6 zeigt eine weitere Ausführungsform der ■Vorrichtung liach der Erfindung, bei der ein zu bearbeitendes Werk-'
stück 1 auf einer, nicht ebenen bzw» geraden. Fläche 31 'bearbeitet
werden soll. Zur Erreichung dieses /Zieles "benutzt man eine Maschine mit einer rotierenden Elektrode 5s-."die/
in einem Arm 32 gelagert ist, der seinerseits in Eiohtuiig
des Pfeiles F^: relativ, zu dem Werkstück verschoben wird.
Arm 32 besitzt einen Anschlag 33, dex gegen die ip?ofi~
lierte Fläche 34· unter der Y/lrkung einer nicht dargestellten
elastischen Kraft drückt. Die Einrichtungen zur Erzielung des
Vorschubs für den Arm 32 im Sinne der Richtung des Pfeils IV
• und zum Andrücken des Anschlags 33 an die profilierte !Fläche
34- sind nicht in der Zeichnung dargestellt, weil sie an sich
"bekannt sind und keinen Teil der Erfindung ausmachen»
Ebenso ist auch die Torrichtung für die Drehung der Elektrode
5 nicht wiedergegeben} es kann dies eine beliebige Vorrichtung
sein, sofern sie nur so wirkt, daß Jeder Teil der Elektrode, der relativ zu einem Teil des Werkstücks bewegt
wird, nicht ein zweites Mal in die Arbeitsstellung gegenüber
dem Werkstück gelangen kann.
Fig. 7 zeigt das Schleifen der Innenfläche einer zylind- ·
rischen Bohrung mit Hilfe des Elektroerosionsverfahrens nach
der Erfindung. Wie man aus dieser Figur ersieht, weist das Werkstück 1 eine Bohrung 35 auf, in welche eine Elektrode 36
mit zylindrischer Form eingreift. Lässt man die Elektrode 36 sich im Uhrzeigersinne drehen, dann muß die Achse dieser
Elektrode im Innern des Bohrloches so rotieren, daß der Bearbeitungspunkt zwischen der Elektrode und dem Rand der
Bohrung sich ebenfalls relativ zu der Bohrachse im Uhrzeigersinne
dreht. Obwohl der Durchmesser der Elektrode wesentlich kleiner ist als der Durchmesser der Bohrung, ist es doch
möglich, eine Bearbeitung vorzunehmen, die sich rings um den Umfang des Bohrlochs auf einer Kreislinie abspielt, und
trotzdem nur eine einzige Elektrode zu verwenden· Zur Erreichung dieses Zieles besitzt die Maschine eine nicht
dargestellte Vorrichtung, um eine Translationsbewegung der
Elektrode 36 längs ihrer Drehachse zu bewirken, d.h. also im Sinne des Pfeils F-, der in Fig.7 gezeichnet ist. Auf
diese Weise zeigt die wirksame Gesamtfläche der Elektrode
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im Verlauf der Bearbeitung die Form eines Bandes 37» das in
die Fig.7 eingezeichnet ist und welches in Form einer Wendel
und ohne Oberdeckung auf die Oberfläche der Elektrode aufgewickelt ist.
Es sei hier ausdrücklich bemerkt,, daß eine Verschiebung der
Elektrode in axialer Richtung nicht einzig und allein auf den
Fall der Bearbeitung eines Bohrloches beschränkt ist und daß man der Elektrode grundsätzlich zu ihrer Winkelverstellung eine Translationsbewegung erteilen kann, die mindestens
eine Komponente aufweist, die parallel zu derjenigen
der Erzeugenden der Elektrode verläuft, die gerade mit dem
Werkstück zum Zwecke der Bearbeitung zusammentrifft, und .
zwar Jedesmal dann, wenn die aktive Oberfläche der Elektrode
durch die Drehbewegung einer geraden Linie erzeugt wird, die eine Ebene mit der Achse der Elektrode abgrenzt. In gleicher
Weise kann man beim Schleifen einer Bohrung, die eine kleine
Konizät.aufweist, die Elektrode im Sinne ihrer Erzeugenden
verschieben, die sich in Berührung mit dem Werkstück befindet. Ebenso könnte man bei einer Bearbeitung, wie sie in Fig« 6
wiedergegeben ist, die-Elektrode 5 auch-im Sinne ihrer
Drehachse verschieben*
Fig. 8 zeigt eine Vorrichtung oder Maschine zur Bearbeitung
eines Gewindes auf einem zylindrischen Werkstück 38« Dieses
Werkstück wird in einem Spannfutter 39 festgehalten, welches
mit Hilfe eines Motors Mw in langsame Xlmdrehung versetzt wird
und auf dessen Achse ein Zahnrad 40 sitzt;, welches unter
Zwischenschaltung eines zweiten Zahnrades 41 eine Spindel 42 antreibt, die in eine Mutter 43 eingreift, die fest mit einem
Elektrodenhalter 44 verbunden ist. Die Elektrode selbst besteht aus einer Scheibe 45, die von einem Motor Mg auf deja
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D1PL..INQ. DIETER JANDSK DR..INQ. MANFRED BONINQ .. . . n *% λ Q
PATENTANWÄLTE 1 4 4 U Z 0
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Elektrodenhalter 44 mit kleiner Drehzahl angetrieben wird. Ein Stromerzeuger Gr liefert die erforderliche
Spannung, die zwischen dem Werkstück 38 und der Elektrode aufrechterhalten werden muß, die beide in eine nicht
dargestellte Flüssigkeit eingetaucht sind» Die Drehzahlen der beiden Motoren M, und Mp werden durch irgendein an
sich bekanntes Mittel abhängig voneinander so geregelt:, daß man die oben bereits erörterten Bedingungen erhält,
damit der Teil des zu bearbeitenden Werkstücks, dessen Bearbeitung gerade beendet ist, immer mit einem neuen Teil
der Elektrode zusammenarbeitet.
Die Fig. 9 zeigt eine Ausführungsform der Torrichtung
nach der Erfindung, die dazu dient, einen Fräser 46 mit Hilfe einer Elektrode 4? herzustellen. Der Fräser 46
sitzt auf einer Welle 48, die ein Zahnrad 49 trägt und Ton einem Motor M angetrieben ist. Die Elektrode 47'sitzt
auf einer Welle 50, auf der auch das Zahnrad 51 sitzt,
das in ein Zwischenzahnrad *?2 eingreift, das seinerseits
so mit dem Zahnrad 49 kämmt, daß es sich im gleichen
Sinne dreht wie die Welle 48.
Durch geeignete Wahl der Zähnezahl der Zahnräder 49
und 51 kann man der Elektrode 4? gegenüber dem Fräser
eine aolohe Drehbewegung erteilen, daß man die oben wiederholt
beschriebenen Bedingungen erhält und daß insbesondere jje&er Teil des Fräsers am Ende der Bearbeitung mit einem
unbenutzten Teil der Elektrode zusammenwirkt.
Man könnte selbstverständlich die beschriebenen und dargestellten
Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes in mannigfacher Weise abändern. Insbesondere könnte die
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DIPt.-INO. DIETER JAMSER DR^lNQ1 MANFRED BONINO \. , / γ-, ** λ
PATENTANWÄLTE ■<■ ' \ H H U £- Ό Ό
Drehbewegung der Elektrode durch, andere Hilfsmittel bewirkt
werden, inn sie von der Gesamtverschiebung der Elektrode
relativ" zu dein Werkstück abhängig zu machen; "beispielsweise
könnte ein biegsames Verbindungsstück, das über eine Rolle
läuft", die sich zusammen mit der Elektrode dreht, und mit ihrem freien'Ende an einem Teil der Maschine'befestigt ist,
der sich nicht* gleichzeitig- mit dem Elektrodenhalter verschiebt i benutzt werden. Es müßte dann allerdings eine
Feder vorhanden sein, um die Rolle so zu drehen, daß sie die Aufy/ickelung d.es "Verbindungsstückes auf ihr bewirken
würde.
Im übrigen ist es-.-durchaus nicht erforderlich, daß sich
die Elektrode kontinuierlich dreht, d.h. man könnte sehr
wohl auch eine Vorrichtung für eine ruckweise Drehbewegung vorsehen. Eine solche Vorrichtung könnte beispielsweiseein Uhrwerk sein, das so betätigt wird, daß es die Elektrode
in regelmäßigen Zeitabständen verdreht, ohne daß irgendeine Verbindung zwischen dieser Vorrichtung und derjenigen
bestehen müßte, die den G-esamtvorschub der Elektrode bewirkt. Es wäre dann allerdings erforderlich, daß
der Benutzer der Vorrichtung nach der Erfindung die Antriebsvorrichtung
für die Drehbewegung der Elektrode so steuert, daß diese die Bedingungen erfüllt, die das iVesen
der Erfindung ausmachen, d.h. es müßte Vorsorge dafür
getroffen werden, daß g'ede einzelne Stelle" der Elektrode
nicht ein zweites Mal in die gleiche Bearbeitungsstellung gelangt und daß andererseits die Verschiebung gedes einzelnen
'Punktes am Umfang des aktiven Teils der Elektrode relativ
zu einem Bezugssystem, welches sich an dem Elekiiroden-halter
befindet,- mindestens gleich 1st der Verschiebung des
Elektrodenhalters relativ zu dem zu "bearbeitenden Werkstück,
U40268
13 - '·
multipliziert mit dem Äbnutzungskoeffizienten der Elektrode relativ zu dem Werkstück, wobei der Richtungssinn
dieser Verschiebung am Umfang so sein müßte, daß in jedem Augenblick ein neuer Teil der Elektrode mit dem
Teil des zu bearbeitenden V/erkstücks zum Zusammenwirken
kommt,.dessen Bearbeitung beinahe beendet ist.
90*812/019*. ··■■■■■*? °mmk
Claims (1)
- INQ. FRED MAYERPATENTANWALT VfTf | A 4 02 D ON-DAHLEM-HOTTENWEg 15Ruf: 741303· Telegramme: Consideration-Berlin · Postscheckkonto Berlin-West 23887 Berliner Bank AG., Depositenkasse I1 Berlin-Charlottenburg 4, Bismarc lest ra Be 81 Bank für Handel und Industrie AG.,Dep.-Kasse 24, Berlin-Dahlem, BreitenbachplatzMeinZeichen: 21§/7535 ^E Tag. JQ, 1&ΧΛ 19Ö1Patent anme ldungder PirmaATELIEES DES CHAHMIILE3 3.A.Genf fSehwei«)Patent an β ρ r ü α h t1.) Verfahren zur Materialbearbeitung durch Elektroerosion, bei dem τοη einem β tr umleitenden Werkstück dadurch Material abgetragen wird, daß man elektrische Punken zwischen dem Werkstück und der Elektrode überspringen läßt» wobei Ittztert die form eines Drehkörpers hat und so auf einem Elektrodenhalter angeordnet 1st, daß sie sich um ihre Achse drehen kenn, während die Relativbewegung zwischen dem Elektrodenhalter und dem Werkstück nach Mafigabe des τοπ dem Werkstück abzunehmenden Werkstoffs erfolgt» dadurch ge k t η η -zeichnet, daß die Drehbewegung der Elektrode (5) so gesteuert wird, daß einerseits jeder Stil der Elektrode (5), der bereits einmal einem feil des zu bearbeitenden Werkstücks (1) gegenüber et and, nicht ein zweites Mal «um Zusammenwirken mit dem Werkstück (1) kommt und daß anderseits dit Verschiebung jedes einseinen Punktes am umfang des aktiven Stils der Eltktrodt (5) relativ «u einem Bezugssystem an dem Elektrodenhalter (7) mindestens gleich ist der Verschiebung des Elektrodenhalter relativ zu dem zu bearbeittnden Werke tu ok (1) multipliziert mit dt» Abnutzung·· kotffizienttn dtr Elektrode (5) in bezug auf da· Werkstück (1). ■ :-.. -.:■:..-■■■, ■■.-:::■ :>,.-. :2.) Verfahren naeh Ansjruon 1, dadurch gekennaeioh» net ,daß der filohtungssinn dtr Verschiebung am Umfang so ft wKhlt ist,daJ in jtdt» Zeitaugenbliok tin neuer YtU (8) dtr909812/0194PATENTANWALT OKANQ. FRED MAYER SERLIN.χ. 1U0268•45Elektrode sum Zusammenwirken ait dem Seil (b) des Werkstück·· (1) kommt, dessen Bearbeitung beinahe beendet ist.3·) Verfahren naoh Anspruch 1, bei dem die TerSchiebung des Elektrodenhalter« (7) relatir eu dem Werkstück geradlinig erfolgt, dadurch gekennse lohne t , daß man der Elektrode (5) eine finkelYer Schiebung erteilt, die proportional der geradlinigen YerSchiebung ist.4·) Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die aktire Oberflaohe 4er Elektrode durch die Sotation einer Geraden erseugt ist» die eine Ebene mit der Achse der Elektrode •eetieat» dadureh gekennzeichnet , dafi man der JBlektrode (26) sus&tslloh «u ihrer Winkelrereohie- \>va&& eine Tranelatien*Yereo!iiebuag erteilt, die eine Kornponente aufweist, die parallel eu der Erzeugenden der Elektrode (26) rerläuft, die gerade anfängt, mit dem Werkstück fttr die Bearbeitung sum Zusammenwirken tu kommen·5·) Terfehren nach Anajtruoh 1 oder Unteransprüchen für die Iweeke der Bearbeitung einer mylindrieohen fläohe, dadureb ge kennzeichne t , daß man eine sylindrlsene Elektrode (36) benutst, deren I&ngsachee prallel su ^«r Achse dar 7U&ohe (3$) yerläuf t und dafi man der I&ng·- aahse dieser Elektrode (36) eine Drehbewegung um die Achse dieser Tläah· (3$) erteilt und aufler de» eine IiängsTersohlebuag la £lehtung einer dieser Achsen in besug auf die andere und a»B man ferner die Elektrode (36) eine Drehbewegung : um «iah eelbrt ausführen 2JLSt, derart, daß die aktive OberflÄohe d«r Klektrode (36) im Laufe des Bearbeltungerorgangs die Feaca eines Bandes (37) annimmt, das wendelförmig und ota* eterlapnumg auf die Oberfläche der Elektrode (36) aufgewickelt 1st«BAD ORiGfi^^ - 3 -S09«12/0194PATENTANWALT DR.-INQ. FRED MAYER BERLIN1U0268 -X-Ab6.) Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüohe 1 bis 5 mit einem Support für ein Werkstück, einem drehbewegliohen Elektrodenhalter und einer elektrischen Einrichtung zur Erzeugung von aufeinanderfolgenden Funkenüberschlagen zwischen der Elektrode und dem Werkstück sowie einer Vorrichtung zur Sicherung der Relativbewegung zwischen Elektrode und Werkstück, gekennzeichnet durch eine Einrichtung für den Botationsantrieb der Elektrode (5) in Abhängigkeit von der Verschiebung des Elektrodenhalters (7) relativ zu dem Werkstück·7·) Vorrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichne t durch eine mechanische Kupplung (1O,11) zur Sicherung des Rotationsantriebes der Elektrode (5) in Abhängigkeit von der Verschiebung des Halters (7) für die Elektrode (5) relativ zu dem Werkstück (1).8·) Vorrichtung nach Anspruch €, gekennzeichnet durch zwei verschiedene Motoren (M-,M2), von denen der eine (M1) die relative Verschiebung zwischen dem Halter (44) für die Elektrode (45) und dem zu bearbeitenden Werkstüok (38) bewirkt, während der andere (M2) die Elektrode (45) in Umdrehung versetzt.9·) Vorrichtung nach Anbruch 6, bei we loher die aktive Oberfläche der Elektrode durch die Rotation einer Geraden gegeben ist, die eine Ebene ssu der Achse der Elektrode bestimmt, gekennzeichne t durch eine Vorrichtung, die in jedem Zeitelement eine Tranelationebewegung der Elektrode (26) längs derjenigen ihrer Erzeugenden bewirkt, die gerade beginnt, mit dem Werkstück cum Zweck der Bearbeitung desselben zusammenzuwirken.- 4 9 0 931 2/01 9Λ BA0 ORIGINALPATENTANWALT DR.-INO. FRED MAYER BERLIN1 4 A O Z O Ö10.) Vorrichtung naoh Anspruch 6» gekennzeichnet durch eine Vorrichtung (33»34) zur Herbeiführung einer nicht geradlinigen Relativbewegung zwischen dem Halter (32) für die Elektrode (5) und dem zu bearbeitenden Werkstück.11·) Vorrichtung naoh Anspruch 6» bei der die Relatirbewegung zwischen dem Halter (7) für die Elektrode (5) und dem Werkstüok (1) länge einer geraden Linie erfolgt, gekennzeichnet durch eine feststehenden Zahnstange (11) und ein Zahnrad (10)» das fest mit der Elektrode (5) verbunden 1st und mit der Zahnstange (11) in Eingriff steht» wobei letztere parallel zur Veroohiebungsrichtung der Elektrode (5) gegenüber dem zu bearbeitenden Werkstüok (1) liegt» derart, daß die Relativbewegung der Elektrode (5) in bezug auf das Werkstüok (1) gleichseitig eine Drehbewegung der Elektrode (5) um sich selbst bewirkt·12.) Vorrichtung naoh Anspruoh 6, dadurch gekennzeichnet» daß die Elektrode (5) ihre Drehbewegung zusammen mit einer Rolle ausführt, auf der ein nachgiebiges Verbindungsstück angeordnet ist, das mit seinem freien End« an einem Seil der Vorrichtung befestigt ist, der sich nicht gleichzeitig mit dem Elektrodenhalter (7) bewegt und daß eine Feder die Rolle drehbeweglich antreibt, um die Aufwicklung des Verbindungsstückes auf der Roll« su bewirken.13·) Vorrichtung naoh Anspruoh 6 zur Bearbeitung «ines Werkstückeβ, weloheβ selbst die form eines Drehkörpers hat« dessen Achse parallel zur Achse der Elektrodt verläuft, wobei das Werkstück und die Elektrode jeweils auf einer sieh drehenden Well« angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß ein einziger Motor (M) die beiden Wellen (48,50) in dem gleiohen Drehsinn antreibt·WStPDiEO 909812/0194
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