DE1440268C - Verfahren und Maschine zum Bearbeiten von Drehflächen durch Elektroerosion - Google Patents
Verfahren und Maschine zum Bearbeiten von Drehflächen durch ElektroerosionInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Bearbeiten von Drehflächen durch Elektroerosion, bei dem
von einem aus leitendem Werkstoff bestehenden Werkstück durch Funkenentladungen zwischen dem
Werkstück und einer als um seine Achse drehbarer Drehkörper ausgebildeten Elektrode Material abgetragen
wird, und bei dem zwischen der Elektrodenachse und der Achse der zu bearbeitenden Drehfläche
eine kreisförmige Relativbewegung stattfindet.
Es ist bekannt, bei einem Verfahren der vorstehenden
Art die Elektrode mit verhältnismäßig hoher Drehzahl umlaufen zu lassen. Der Grund hierfür
besteht darin, daß die Arbeitsfläche einer umlaufenden Elektrode größer ist als die Arbeitsfläche einer
ruhenden Elektrode. Wie die Erfahrung gezeigt hat, läßt sich auf diese Weise das Verhältnis der abgetragenen
Materialmenge zur Formänderung des Elektrodenprofils zwar verbessern, nicht jedoch der Einfluß
der Abnutzung auf die Bearbeitungsgenauigkeit eliminieren. Bei längeren Arbeitsstrecken nimmt die Abweichung
vom ursprünglich eingestellten Sollmaß zum Ende der Bearbeitungsstrecke vielmehr ständig
zu. Um diesen Nachteil zu vermeiden, ist,bei einem Verfahren zur Bearbeitung sich längs erstreckender
Oberflächen bereits vorgeschlagen worden, die Elektroden derart umlaufen zu lassen, daß die Werkstückoberfläche
während höchstens einer vollen Umdrehung der Werkzeugelektrode teil-oder fertigbearbeitet
wird (deutsche Patentschrift 1 139 358).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs beschriebenen Art, d. h. ein
Funkenerosionsverfahren zum Bearbeiten von Drehflächen, derart weiterzuentwickeln, daß sich mit ihm
in einem Arbeitsgang Werkstücke hoher Maßgenauigkeit erzielen lassen. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß die Elektrode mit einer solchen Drehzahl umläuft, daß einerseits jeder Punkt
der Elektrodenarbeitsfläche im Verlauf der Bearbeitung nur ein einziges Mal der zu bearbeitenden Werk-Stücksfläche
in Arbeitslage gegenübertritt, und daß andererseits die Umfangsgeschwindigkeit jedes Punktes
der Elektrodenarbeitsfläche gegenüber der Bearbeitungsspur am Werkstück mindestens gleich dem
Produkt aus der Arbeitsgeschwindigkeit längs der bearbeiteten Drehfläche und dem Verschleißkoeffizienten
der Elektrode in bezug auf das Werkstück ist.
Das erfindungsgemäße Verfahren bietet den Vorteil, daß ebenso schnell, wie die Elektrode aufgezehrt
wird, neue unverbrauchte Elektrodenteile an die Bearbeitungsstelle gebracht werden. Auf diese Weise
wird mit Sicherheit verhindert, daß der Verschleiß der Elektrode die Maßgenauigkeit des herzustellenden
Werkstückes beeinträchtigt.
Vorzugsweise wird das Verfahren so durchgeführt, daß die Elektrode in an sich bekannter Weise (Werkstattstechnik,
1959, S. 453) zusätzlich zu ihrer Dreh- und Kreisbewegung eine im wesentlichen parallel zur
Achse des Werkstückes und/oder der Elektrode verlaufende Transversalbewegung ausführt.
Sollen größere zylindrische Wandungen bearbeitet werden, so empfiehlt sich die Anwendung eines Verfahrens,
bei dem in an sich bekannter Weise eine um ihre eigene parallel zur Achse der Wandung verlaufende
Achse rotierende zylindrische Elektrode gleichzeitig longitudinal relativ zur Wandung verschoben
wird, und zwar derart, daß die Arbeitsfläche der Rluktrode die Form eines sich nicht überdeckenden
schraubenförmigen Bandes hat.
Die Erfindung bezieht sich außerdem auf eine Maschine zur Durchführung des in Rede stehenden
Verfahrens, welche "mit je einem Support für das Werkstück und die rotierende Elektrode und mit
einer Einrichtung zur Erzeugung der Relativbewegungen zwischen dem Werkstück und der Elektrode
und der Drehbewegung, der Elektrode versehen ist. Eine erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Maschine ist dadurch gekennzeichnet, daß sie eine ίο als mechanische Verbindung ausgebildete Vorrichtung
aufweist, welche die Elektrode in Abhängigkeit von der kreisförmigen Relativbewegung zwischen der
Elektrode und dem Werkstück rotieren läßt. Eine zweite Ausführungsform besitzt in an sich bekannter
Weise zwei Motoren, von denen einer die Relativbewegung zwischen dem Support der Elektrode und
dem Werkstück und der andere in Abhängigkeit von dieser Relativbewegung die Drehbewegung der Elektrode
bewirkt.
so In der Zeichnung sind einige Ausführungsmöglichkeiten
des erfindungsgemäßen Verfahrens und Beispiele von Maschinen zur Durchführung .dieses
Verfahrens dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 eine schematische Darstellung einer Vorrichtung nach der Erfindung zum elektroerosiven
»Ausschleifen« einer konischen Bohrung;,
F i g. 2 und 3 jeweils einen Schnitt nach den Linien IHI.bzw.' III-III der Fi g. 1;
Fig. 4 eine schaubildliche Darstellung der Feinbearbeitung
der. Innenwandung einer zylindrischen Bohrung;
F i g. 5 eine schematische Darstellung, welche die Bearbeitung einer mit Gewinde versehenen Stange
zeigt, und
Fig. 6 die schematische Darstellung einer Vorrichtung zur Herstellung des Profils für einen Fräser.
Die F i g. 1 zeigt eine Vorrichtung zur Durchführung
des Verfahrens nach der Erfindung, mit der man eine konische Bohrung in einem Werkstück
elektroerosiv »ausschleifen« kann. Diese Maschine besitzt ein Rohr 14, welches von einer Motorwelle
15 her in Umdrehung versetzt werden kann, wobei . zwei Zahnräder 16 und 17 zwischengeschaltet sind,
die auf der Motorwelle 15 und auf dem Rohr 14 sitzen. Wie man aus Fig. 2 deutlich ersieht, befindet
sich am unteren Ende des Rohrs 14 eine quer verlaufende Stange 18, die glatt ist, und eine Stange 19,
die Gewinde trägt und als Support für ein Lagerstück 20 dient. Die Stange 18 ist in zwei Stücken 21 und 22
gelagert, die fest an dem Rohr 14-montiert sind. Die mit Gewinde versehene Stange 19 ist dagegen so.angeordnet,
daß sie sich in diesen beiden Stücken 21 und 22 drehen und in einen Gewindeteil des Lagerstücks
20 eingreifen kann. Diese Stange 19 hat einen gerändelten Kopf 23 zum Zweck ihrer Betätigung.
Eine Welle 25, die eine konische Elektrode 26 trägt, geht durch das Lagerstück 20 hindurch und
wird von der Motorwelle 15 aus unter Zwischenschaltung der Zahnräder 27 und 28 und eines Kardanantriebes
29 in Umdrehung versetzt. Die erforderliche Potentialdifferenz zwischen der Elektrode und
dem' zu bearbeitenden Werkstück wird von einem Stromerzeuger G unter Zwischenschaltung eines
Schleifkontaktes 30 zugeführt, der auf der' Welle 25 der Elektrode 26 schleift. Diese Maschine ermöglicht
es, die geometrische Achse der Elektrode 26 eine Drehung um die Achse der konischen Bohrung des
Werkstücks I ausführen zu lassen, beispielsweise im
I 440
Sinne des Pfeils F2, während. sich die Elektrode
selbst im Sinne des Pfeils F3 dreht. Selbstverständlich
muß die Drehbewegung der Elektrode 26 um sich selbst genügend klein sein, damit nicht irgendein
Teil dieser Elektrode zweimal hintereinander in eine Arbeitsstellung relativ zu"dem Werkstück 1 gelangt.
Da nun die Elektrode selbst eine konische Form besitzt, ist die Verschiebung dieser Elektrode am
Umfang verschieden groß, je nachdem, ob der untersuchte Teil mehr oder weniger weit von der Spitze io,
des Kegels entfernt ist. Um die angestrebten Vorteile zu erzielen, muß die. Umfangsfläche der Elektrode
an den Stellen, lan denen die kleinsten Verschiebungen vorkommen, d. h. also insbesondere in dem Teil,
der mit der unteren Kante der Bohrung in dem Werkstück 1 in F i g. 1 zusamenarbeitet, eine Umfangsverschiebung
erfahren, die ebenso groß ist wie die Gesamtverschiebung der Elektrode in bezug auf das
Werkstück, multipliziert mit dem Abnutzungskoeffizienten der Elektrode, bezogen auf das Werkstück. ao
Fig. 4 zeigt das Schleifen der Innenfläche einer zylindrischen Bohrung mit Hilfe des Elektroerosionsverfahrens
nach der Erfindung. Wie man aus dieser Figur ersieht, weist das Werkstück 1 eine Bohrung
35 auf, in welche eine Elektrode 36 mit zylindrischer Form eingreift. Läßt man die Elektrode 36 sich im
Uhrzeigersinn drehen, dann muß in an sich bekannter Weise die Achse dieser Elektrode im Innern des
Bohrloches so rotieren, daß der Bearbeitungspunkt zwischen der Elektrode und dem Rand der Bohrung
sich ebenfalls relativ zu der Bohrachse im Uhrzeigersinn dreht. Obwohl der Durchmesser der Elektrode
wesentlich kleiner ist als der Durchmesser der Bohrung, ist es doch möglich, eine Bearbeitung vorzunehmen,
die sich rings um den Umfang des Bohrlochs auf einer Kreislinie abspielt, und trotzdem nur
eine einzige Elektrode zu verwenden. Zur Erreichung dieses Ziels besitzt die Maschine eine nicht dargestellte
Vorrichtung, um in an sich bekannter Weise eine Translationsbewegung der Elektrode 36 längs
ihrer Drehachse zu bewirken, d. h. also im Sinne des Pfeils F5, der in F i g. 4 gezeichnet ist. Auf diese
Weise zeigt die wirksame Gesamtfläche der Elektrode im Verlauf der Bearbeitung die Form eines
Bandes 37, das in die F i g. 4 eingezeichnet ist und welches in Form einer Wendel und ohne Überdeckung
auf die Oberfläche der Elektrode aufgewickelt ist.
Es sei hier ausdrücklich bemerkt, daß eine Verschiebung der Elektrode in axialer Richtung nicht
einzig und allein auf den Fall der Bearbeitung eines Bohrlochs beschränkt ist, und daß man der Elektrode
in an sich bekannter Weise grundsätzlich zu ihrer Winkelverstellung eine Translationsbewegung erteilen
kann, die mindestens eine Komponente parallel zu der der Werkstückfläche nächststehenden Mantellinie
der Elektrode aufweist, und zwar jedesmal dann, wenn die aktive Oberfläche der Elektrode durch die
Drehbewegung einer geraden Linie erzeugt wird, die eine Ebene mit der Achse der Elektrode abgrenzt.
Ebenso kann man in an sich bekannter Weise beim Schleifen einer Bohrung, die eine kleine Konizität
aufweist, die Elektrode im Sinne ihrer Erzeugenden vorschieben, die sich in Berührung mit dem Werkstück befindet.
F i g. 5 zeigt eine Vorrichtung oder Maschine zur Bearbeitung eines Gewindes auf einem zylindrischen
Werkstück 38. Dieses Werkstück wird in einem Spannfutter 39 festgehalten, welches mit Hilfe eines
Motors M1 in langsame Umdrehung versetzt wird und auf dessen Achse ein Zahnrad, 40 sitzt. Dieses
treibt unter Zwischenschaltung eines.zweiten Zahnrades 41 eine Spindel 42 an, die in eine fest mit
einem Elektrodenhalter 44 verbundene Mutter 43 eingreift. Die Elektrode selbst besteht aus einer
Scheibe 45, die von einem Motor M., auf dem Elektrodenhalter 44 mit kleiner Drehzahl angetrieben
wird. Ein Stromerzeuger G liefert die erforderliche Spannung zwischen dem Werkstück 38 und der Elektrode,
die beide in eine nicht dargestellte Flüssigkeit eingetaucht sind. Die Drehzahlen der beiden Motoren
M1 und M., werden durch irgendein an sich bekanntes Mittel abhängig voneinander so geregelt, daß man
die oben bereits erörterten Bedingungen erhält, damit der Teil des zu bearbeitenden Werkstücks, dessen
Bearbeitung gerade beendet wird, immer mit einem neuen Teil der Elektrode zusammenarbeitet.
Die F i g. 6 zeigt, eine Ausführungsform der Vorrichtung
nach der Erfindung, die dazu dient, einen Fräser 46 mit Hilfe einer Elektrode 47 herzustellen.
Der Fräser 46 sitzt auf einer Welle 48, die ein Zahnrad 49 trägt und von einem Motor M angetrieben
ist. Die Elektrode 47 sitzt auf einer Welle 50, auf der auch das Zahnrad 51 sitzt. Dieses greift in ein
Zwischenzahnrad 52 ein. das seinerseits so mit dem Zahnrad 49 kämmt, daß es sich im gleichen Sinn
dreht wie die. Welle 48.
Durch geeignete Wahl der Zähnezahl der Zahnräder 49 und 51 kann man der Elektrode 47 gegenüber
dem Fräser 46 eine solche Drehbewegung erteilen, daß man die oben wiederholt beschriebenen
Bedingungen erhält und daß insbesondere jeder Teil des Fräsers am Ende der Bearbeitung mit einem
unbenutzten Teil der Elektrode zusammenwirkt.
Man könnte selbstverständlich die beschriebenen und dargestellten Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes
in mannigfacher Weise abändern. Insbesondere könnte die Drehbewegung der Elektrode
durch andere Hilfsmittel bewirkt werden, um sie von der Gesamtverschiebung der Elektrode relativ
zu dem Werkstück abhängig zu machen; beispielsweise könnte ein biegsames Verbindungsstück, das
über eine Rolle läuft, die sich zusammen mit der Elektrode dreht und mit ihrem freien Ende an einem
Teil der Maschine befestigt ist, der sich nicht gleichzeitig mit dem Elektrodenhalter verschiebt, benutzt
werden. Es müßte dann allerdings eine Feder vorhanden, sein, um die Rolle so zu drehen, daß sie die
Aufwicklung des Verbindungsstückes auf ihr bewirken würde.
Im übrigen ist es durchaus nicht erforderlich, daß sich die Elektrode kontinuierlich dreht, d. h. man
könnte sehr wohl auch eine Vorrichtung für eine taktweise Drehbewegung vorsehen. Eine solche Vorrichtung
könnte beispielsweise ein Uhrwerk sein, das so betätigt wird, daß es die Elektrode in regelmäßigen, sehr kleinen Zeitabständen verdreht, ohne
daß irgendeine Verbindung zwischen dieser Vorrichtung und derjenigen bestehen müßte, die den Ge.samtvorschub
der Elektrode bewirkt. Es wäre dann allerdings erforderlich, daß der Benutzer der Vorrichtung
nach der Erfindung die Antriebsvorrichtung für die Drehbewegung der Elektrode' gemäß der Erfindung
steuert. ' ...
Claims (7)
1. Verfahren zum Bearbeiten von Drehflächen durch Elektroerosion, bei dem von einem aus
leitendem Werkstoff bestehenden Werkstück durch Funkcnentladungcn zwischen dem Werkstück und einer als um seine Achse drehbarer
Drehkörper ausgebildeten Elektrode Material abgetragen wird und bei dem zwischen der Elcktrodenachse
und der Achse der zu bearbeitenden Drchfläche eine kreisförmige Relativbewegung
stattfindet, dadurch gekennzeichnet, '
daß die Elektrode (26, 36, 45, 47) mit einer solchen Drehzahl umläuft, daß einerseits jeder Punkt
der Elektrodenarbeitsflüche im Verlauf der Bearbeitung nur ein einziges Mal der zu bearbeitenden
Werkstücksfläche in Arbeitstage gegenübertritt und daß andererseits die Umfangsgeschwindigkeit jedes Punktes der Elektrodcnarbeitsfläehc
gegenüber der Bearbeitungsspur am Werkstück mindestens gleich dem Produkt aus der Arbeitsgeschwindigkeit
längs der bearbeiteten Drehfläche und dem Vcrschlcißkoeffizientcn der Elektrode
in bezug auf das Werkstück ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet,
daß die Elektrode (36, 45) in an sich bekannter Weise zusätzlich zu ihrer Dreh-
und Kreisbewegung eine im wesentlichen parallel zur Achse des Werkstückes(1. 38) undoder der as
Elektrode (36, 45) verlaufende Transvcrsalbcwegung ausführt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2 zur Bearbeitung zylindrischer Wandungen, dadurch
gekennzeichnet daß in an sich bekannter Weise eine um ihre eigene parallel zur Achse der Wandung
(35) verlaufende Achse rotierende zylindrische Elektrode (36) gleichzeitig longitudinal
relativ zur Wandung verschoben wird, und zwar derart, daß die Arbeitsfläche der Elektrode (36)
die Form eines sich nicht überdeckenden schraubenförmigen Bandes (37) hat.
4. Maschine zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 mit je einem Support für das
Werkstück und die rotierende Elektrode, mit einer Einrichtung zur Erzeugung der Relativbewegung
zwischen dem Werkstück und der Elektrode und der Drehbewegung der Elektrode, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine als mechanische
Verbindung ausgebildete Vorrichtung (15, 16, 17, 37, 28) aufweist, welche die Elektrode
(26) in Abhängigkeit von der kreisförmigen Relativbewegung zwischen der Elektrode (26) und
dem Werkstück (1) rotieren läßt.
5. Maschine zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 mit je einem Support für das
Werkstück und die rotierende Elektrode, mit einer Einrichtung zur Erzeugung der Relativbewegung
zwischen dem Werkstück und der Elektrode und der Drehbewegung der Elektrode, dadurch gekennzeichnet, daß sie in an sich bekannter
Weise zwei Motoren (Ai1, M.,) aufweist,
von denen einer (M1) die Relativbewegung zwischen dem Support (44) der Elektrode (45) und
dem Werkstück (38) und der andere (M.,) in Abhängigkeit von dieser Relativ bewegung die Drehbewegung
der Elektrode (45) bewirkt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 ocjcr 5, bei
der die Elcktrodcnarbcitsfläche vom Mantel eines geradlinigen Drehkörpers gebildet wird, gekennzeichnet
durch eine weitere Vorrichtung, die zusätzlich eine Translation der Elektrode längs
der der - Wcrkstücksflächc nächststchcnden Mantellinie bewirkt.
7. Maschine nach Anspruch 4 zur Bearbeitung eines Werkstücks, welches selbst die Form eines
Drehkörpers mit parallel zur Elektrodenachse verlaufender Achse hat. wobei das Werkstück
und die Elektrode jeweils auf einer sich drehenden Welle angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet,
daß ein einziger Motor (M) gleichzeitig die beiden Wellen (48, 50) im gleichen Drehsinn
antreibt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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