DE1302551B - - Google Patents
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
- C08K—Use of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
- C08K5/00—Use of organic ingredients
- C08K5/59—Arsenic- or antimony-containing compounds
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07F—ACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
- C07F9/00—Compounds containing elements of Groups 5 or 15 of the Periodic Table
- C07F9/90—Antimony compounds
-
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- C07F9/92—Aromatic compounds
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Description
Gegenstand der Erfindung sind die Verbindung Diphenylantimon-2-äthylhexanoat und ein Verfahren
zu ihrer Herstellung. Diese erfolgt dadurch, daß man in an sich bekannter Weise 1 Mol Bis-(diphenylantimon)-oxid
mit 2 Mol 2-Äthylhexansäure in einem inerten Kohlenwasserstoff oder inerten Chlorkohlenwasserstoff
als Lösungsmittel umsetzt, wobei man das gebildete Reaktionswasser kontinuierlich entfernt.
Das Ausgangsmaterial Bis-(diphenylantimon)-oxid kann man dadurch herstellen, daß man 1 Mol Antimontrichlorid
mit 3 Mol Phenylmagnesiumchlorid umsetzt. 2 Mol dieses Produkts werden dann mit 1 Mol Antimontrichlorid zu Diphenylantimonchlorid
umgesetzt, welches leicht mit wässerigem Ammoniak bzw. Kaliumhydroxid zu Bis-(diphenylantimon)-oxid
hydrolysiert werden kann.
Beispiele für Lösungsmittel, die beim erfindungsgemäßen Verfahren verwendet werden können, sind
Benzol, Toluol, Cyclohexan, Petroläther, n-Heptan, Ligroin, Xylol, Tetrachlorkohlenstoff und Trichloräthylen;
Benzol wird bevorzugt. Das Lösungsmittel wird in einer Menge von etwa 0,5 bis 101 pro Mol
Bis-(diphenylantimon)-oxid verwendet. Vorzugsweise wird es in einer Menge von etwa 3 bis 5 1 pro Mol
Oxid verwendet.
Beim erfindungsgemäßen Verfahren wird das sich bei der Reaktion bildende Wasser kontinuierlich entfernt.
Das Reaktionswasser kann durch geeignete Trocknungsmittel entfernt werden. Vorzugsweise wird
es aber durch Destillation in Gegenwart eines inerten Kohlenwasserstofflösungsmittels, das bei Atmosphärendruck
einen höheren Siedepunkt als 1000C aufweist
oder das mit Wasser bei einer Temperatur unterhalb 1000C azeotrop destilliert, entfernt. Die
Umsetzung kann in einem weiten Bereich von Temperaturen ausgeführt werden, vorzugsweise bei 75
bis 1200C. Wenn das Lösungsmittel einen geeigneten
Siedepunkt hat, kann die Reaktionstemperatur durch Siedenlassen unter Rückfluß aufrechterhalten werden.
Vorzugsweise wird eine Falle nach Dean — Stark verwendet, um das Reaktionswasser vom Destillat
abzutrennen und das Lösungsmittel zum Reaktionsraum zurückzuleiten.
Die Umsetzung wird so lange fortgesetzt, bis sich kein Reaktionswasser mehr bildet. Wenn keine weitere
Reaktion mehr stattfindet, wird das Lösungsmittel abgetrieben, und zwar beispielsweise mit Hilfe von
Vakuumdestillation oder eines Rotationsfilmverdampfers. Der Rückstand wird dann von dem nichtumgesetzten
Material durch Waschen mit einem geeigneten Lösungsmittel befreit.
Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele erläutert.
Her s tel lungs bei spiel
Diphenylantimon-2-äthylhexanoat
Diphenylantimon-2-äthylhexanoat
[(C6H5)2Sb]2O + 2HO - C(O) - C7H15
-> 2(C6H5)2Sb — O — C(O) — C7H15 + H2O
-> 2(C6H5)2Sb — O — C(O) — C7H15 + H2O
Es wurde eine Lösung von 28,8 g (0,2 Mol) 2-Äthylhexansäure und 56,8 g (0,1 Mol) Bis-(diphenylantimon)-oxid
in 400 cm3 Benzol in einem mit einer Falle nach Dean — Stark und einem Rückflußkühler
versehenen Kolben unter Rückfluß erhitzt. Innerhalb 30 Minuten sammelten sich 1,8 cm3 (100 °/0)
Wasser in der Falle. Nach l,5stündigem Erhitzen unter Rückfluß wurde das Lösungsmittel abgetrieben,
und zwar zuerst bei Atmosphärendruck und dann unter Vakuum, wodurch 86 g (100%) eines öligen
Rückstandes, der nach dem Kühlen kristallisierte (Schmelzpunkt: 44 bis 450C), verblieben. Er wurde
aus Pentan umkristallisiert (Schmelzpunkt: 48 bis 49° C).
Analyse:
ίο Für C20H25O2Sb
ίο Für C20H25O2Sb
errechnet ... Sb 29,05%; Säurezahl 134;
gefunden ... Sb 29,12%; Säurezahl 134.
gefunden ... Sb 29,12%; Säurezahl 134.
'5 Vergleichsversuch
Die Vergleichsversuche wurden zwischem einem handelsüblichen Polyvinylchlorid, das Bis-(tri-n-butylzinn)-oxid
enthielt, und einem identischen handelsüblichen Polyvinylchlorid, das Diphenylantimon-2-äthylhexanoat
enthielt, unter identischen Bedingungen ausgeführt.
Das Verfahren zur Bestimmung der Beständigkeit gegen Mikroorganismen war dasjenige der United
States Military Specification ΜΠ-1-744Α, welches mit demjenigen vergleichbar ist, das in American
Society for Testing Materials beschrieben ist. Die Polyvinylchloridzusammensetzung enthielt 100 Gewichtsteile
eines Polyvinylchloridharzes, 45 Gewichtsteile Dioctylphthalat als Weichmacher, 15 Gewichtsteile Dioctylazelat, 5 Gewichtsteile epoxydiertes Sojabohnenöl
und 2 Gewichtsteile Dibutylzinn-isooctylmaleat als Stabilisator. Der einen Harzprobe wurden
0,5 Teile Bis-(tri-n-butylzinn)-oxid je 100 Teile Harz zugegeben. Der anderen identischen Harzprobe wurden
0,2 Teile Diphenylstibin-2-äthylhexanoat zugesetzt. Die aus der obigen Zusammensetzung hergestellten
Kunststoffproben wurden ausgewalzt und in Quadrate mit einer Kantenlänge von etwa 30 mm
geschnitten, in siedendes Wasser getaucht und anschließend in Petri-Schalen von 10 cm Durchmesser
eingetaucht, die 30 ml Mineralsalz-Agar enthielten, der durch Mischen von 3,0 g Ammoniumnitrat, 2,0 g
Kaliumphosphat, 0,5 g Magnesiumsulfat, 0,5 g Kaliumchlorid, 20,0 g Agar und 11 destilliertes Wasser und
Einstellen des pH auf einen Bereich von 5,5 bis 6,0 mittels HCl oder NaOH hergestellt worden war. Er
war außerdem 20 Minuten bei 1210C in einem Autoklav
sterilisiert worden. 7,5 cm lange Stücke aus einer schweren unbehandelten Baumwollkordel wurden mit
Wasser gespült, das ein nichtgiftiges Netzmittel enthielt, anschließend nochmals mit Leitungswasser
gespült und darauf mit destilliertem Wasser gespült und schließlich 60 Minuten bei 1210C in einem Autoklav
behandelt. Ein Stück Kordel wurde jeweils auf die Oberseite und in Berührung mit einer jeden
Kunststoffprobe gelegt. Jede Probe wurde mit 1 ml einer Sporensuspension inokuliert, die eine Mischung
aus Aspergillus niger, Aspergillus flavus, Trichoderma viiide und Penicillium piscarium (Lutium) enthielt.
Die Petri-Schalen wurden 3 Wochen bei 28 bis 300C inkubiert.
Die Polyvinylchloridprobe, die 0,2 Teile Diphenyl* antimon-2-äthylhexanoat je 100 Teile Harz enthielt,
zeigte keinerlei Bakterienwachstum.
Die Polyvinylchloridprobe, die 0,5 Teile Bis-(tiin-butylzinn)-oxid
enthielt, war vollständig mit einem reichlichen Bakterienwachstum bedeckt.
Claims (2)
1. Diphenylantimon-2-äthylhexanoat. säure in einem Kohlenwasserstoff oder inerten
2. Verfahren zur Herstellung der Verbindung Chlorkohlenwasserstoff als Lösungsmittel unter
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß kontinuierlicher Entfernung des Reaktionswassers
man in an sich bekannter Weise 1 Mol Bis-(di- 5 umsetzt.
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