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DE1300713B - Entnahmeeinrichtung fuer Aufzeichnungstraeger - Google Patents

Entnahmeeinrichtung fuer Aufzeichnungstraeger

Info

Publication number
DE1300713B
DE1300713B DE1958M0039071 DEM0039071A DE1300713B DE 1300713 B DE1300713 B DE 1300713B DE 1958M0039071 DE1958M0039071 DE 1958M0039071 DE M0039071 A DEM0039071 A DE M0039071A DE 1300713 B DE1300713 B DE 1300713B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spreader
cards
bumper
container
groove
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1958M0039071
Other languages
English (en)
Inventor
Nelson Alfred Magnus
Redondo Beach Stern Han Martin
Algier Allen P
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Philips North America LLC
Original Assignee
Magnavox Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Magnavox Co filed Critical Magnavox Co
Priority to DE1958M0039071 priority Critical patent/DE1300713B/de
Publication of DE1300713B publication Critical patent/DE1300713B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K13/00Conveying record carriers from one station to another, e.g. from stack to punching mechanism
    • G06K13/02Conveying record carriers from one station to another, e.g. from stack to punching mechanism the record carrier having longitudinal dimension comparable with transverse dimension, e.g. punched card
    • G06K13/08Feeding or discharging cards
    • G06K13/0843Feeding or discharging cards from or back into the same magazine

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Entnahme einer Anzahl nebeneinanderliegender Aufzeichnungsträger aus einer in einem Magazinfach gestapelten Gruppe von Aufzeichnungsträgern.
  • Es sind bereits Entnahmeeinrichtungen bekannt, bei denen die Informationsträger wahlweise einem einstellbaren Behälter entnommen und wieder in der ursprünglichen Lage in diesen Behälter zurückgeführt werden. Hierbei wird das gewünschte Fach durch eine Steuervorrichtung an die Entnahmestelle befördert. In den Stillstandspausen des Behälters werden die Aufzeichnungsträger durch Greifer herausgenommen und nach der Verarbeitung durch entsprechende Stoßstangen wieder in das betreffende Fach zurückgeführt. Diese bekannten Einrichtungen ermöglichen nicht, einen Teil eines Faches herauszunehmen, so daß sehr kleine Fächer verwendet werden müssen, wenn kurze Zugriffzeiten erreicht werden sollen. Die Unterteilung in kleine Fächer kann jedoch bei Datenerfassungsanlagen oftmals nicht sehr weit getrieben werden, da gewöhnlich ein großer Aufnahmespielraum vorgesehen sein muß, um variable Anzahlen von Aufzeichnungsträgern für eine bestimmte Klassifizierung unterzubringen.
  • Es ist ferner ein drehbarer Behälter für Buchungskarteien bekannt mit selbsttätig arbeitenden Einrichtungen zum Auswählen und zum Entnehmen einzelner Karten, die in dem am Umfang offenen Kartenbehälter radial stehend untergebracht sind. Dieser Behälter besitzt mittels einer Tastatur elektromagnetisch einstellbare, in mehreren Gruppen angeordnete Anschläge, die den umlaufenden Behälter in der der ausgewählten Karte entsprechenden Stellung aufhalten, wobei ferner Vorrichtungen zum Herausziehen der jeweils ausgewählten Karte aus dem Behälter vorgesehen ist. Für die Rückführung der Karten dient ein Handhebel und eine übertragungsvorrichtung, um sie in ihre Einordnungsstelle zurückbringen zu können. Dabei wird die Greifervorrichtung ebenfalls in die Ruhelage zurückgeführt. Diese bekannte Vorrichtung gestattet nur die Entnahme einzelner Karten, nicht jedoch die Entnahme von Kartengruppen. Dabei sind zahlreiche elektromagnetisch einstellbare, in mehreren Gruppen angeordnete Anschläge sowie eine Anzahl Greifeinrichtungen vorgesehen. Diese Konstruktion ist daher sehr aufwendig und kompliziert; so daß sich die für Datenverarbeitungsanlagen erforderliche Zuverlässigkeit damit schwer erreichen läßt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Entnahmeeinrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, welche eine schnelle Zugriffzeit aufweist und verhältnismäßig einfach ausgebildet ist und welche sowohl das Entnehmen als auch das Zurückführen von Aufzeichnungsträgern in ein Magazinfach ermöglicht, und zwar derart, daß die ursprüngliche Reihenfolge der Karteikarten erhalten bleibt.
  • Die Lösung dieser Aufgabe ist im wesentlichen darin zu sehen, daß die Entnahmevorrichtung einen normal zur Bewegungsebene des Magazinfaches bewegbaren Spreizer aufweist, der spitz zulaufende Messerteile im Abstand der Dicke des zu entnehmenden Kartenpaketes aufweist, .daß eine Stoßstange zwischen den Ebenen der Messerschneiden des Spreizers zum Ausstoßen :des ausgewählten Kartenpaketes bewegbar angeordnet ist und daß das Kartenpaket nach seiner Bearbeitung mittels einer zweiten Stoßstange in die vom Spreizer offengehaltene Entnahmestelle des Magazinfaches zurückbewegt wird. Die Erfindung ist im folgenden an Hand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel ergänzend beschrieben. In den Zeichnungen ist F i g.1 eine Draufsicht auf eine Ausführungsform der die Erfindung bildenden Einrichtung mit einer Anzahl von Trommeln zum Herumführen der Informationskarten und mit einer Wählvorrichtung, die einem Behälter eines Magazins eine Gruppe von Karten entnimmt, diese den Trommeln zwecks Auswertung zuführt und danach die Karten zum Behälter an :die richtige Stelle zurückführt, F i g. 2 ein vergrößerter Ausschnitt aus einer Draufsicht, zum Teil im Schnitt, der in der F i g. 1 dargestellten Einrichtung, wobei die Einrichtung in derjenigen Stellung gezeigt wird, bei der die Kartenden Trommeln zwecks Umlaufs auf den Trommeln zugeführt werden, F i g. 3 ein vergrößerter Schnitt im wesentlichen nach der Linie 5-5 der F i g. 1, der ausführlich den Behälter für eine große Anzahl von Karten und die Wählvorrichtung zeigt, die dem Behälter eine verhältnismäßig kleine Gruppe von Karten entnimmt, diese der Trommel zuführt und die Karten nach dem Umlauf auf den Trommeln dem Behälter wieder zuführt, F i g. 4 ein vergrößerter Teilschnitt nach der Linie 6-6 der F i g. 3, der die Konstruktion gewisser Glieder für die Entnahme einer bestimmten Gruppe von Karten aus dem Behälter und zum Bewegen der Karten zu den Trommeln zeigt, F i g. 5 ein vergrößerter Teilschnitt im wesentlichen nach der Linie 7-7 der F i g. 3, der ausführlich die Konstruktion gewisser, in der F i g. 4 dargestellter Glieder und den Aufbau einer Sperre zum Steuern der Entnahme der besonderen Gruppe von Karten aus dem Behälter mit Hilfe der Glieder und zum Vorwärtsbewegen der Karten zu den Trommeln zeigt, F i g. 6 eine perspektivische Darstellung der in der F i g. 5 dargestellten Sperre von oben und von einer Seite der Sperre aus gesehen, F i g. 7 eine vergrößerte perspektivische Darstellung eines in den vorhergehenden Figuren dargestellten bewegbaren Spreizers zum Abtrennen der besonderen Kartengruppe von den anderen Karten im Behälter, so daß die Karten der Gruppe in der Folge dem Behälter entnommen und zu den Trommeln geleitet werden können, F i g. 8 eine vergrößerte perspektivische Darstellung einer bewegbaren Stoßstange zum Vorschieben der Karten der besonderen Gruppe zu den Trommeln, nachdem die Karten im Behälter von dem in der F i g. 7 dargestellten Spreizer isoliert wurden, F i g. 9 ein vergrößerter senkrechter Teilschnitt eines Teiles des Behälters, der zum Stapeln der Karten in der erfindungsgemäßen Einrichtung dient, F i g. 10 ein vergrößerter Teilschnitt im wesentlichen nach der Linie 12-12 der F i g. 9, der ausführlich gewisse Merkmale des Behälters zeigt, F .i g. 11 ein Ausschnitt, zum Teil im Schnitt, einer Draufsicht auf zwei Trommeln, den Behälter und wichtige Glieder der Wählvorrichtung, wobei die Lage der Glieder gezeigt wird, wenn die Karten der besonderen Gruppe aus dem Behälter ausgewählt werden, F i g. 12 eine der F i g. 11 ähnliche Darstellung, die die Lage der Glieder und der Karten der besonderen Gruppe zeigt, nachdem die Karten zu den Trommeln zwecks Umlauf mit diesen geschoben wurden, F i g. 13 eine der F i g. 1.1 ähnliche Darstellung, die die Lage der Glieder und der Karten der besonderen Gruppe zeigt, nachdem die Karten von den Trommeln herumgeführt worden sind, F i g. 14 eine der F i g. 11 ähnliche Darstellung, die die Lage der Glieder und der Karten der besonderen Gruppe zeigt, nachdem die Karten in deren ordnungsgemäße Stelle im Behälter zurückgeführt wurden, F i g. 1.5 eine schematische Darstellung der elektrischen Kreise und der Einrichtung zum Steuern der Lage des obengenannten Behälters.
  • Die Erfindung sieht eine Einrichtung zum Auswählen und Aussondern einzelner Gruppen von Aufzeichnungsträgern in Form von Informationsspeicherkarten aus einem Behälter eines Magazins vor. Die Einrichtung enthält einen Behälter, der eine Anzahl derartiger Speicherkarten gestapelt enthält. Es ist eine Eingabevorrichtung vorgesehen, die eine ausgewählte Gruppe von Karten aus dem Behälter herausnimmt und die Karten einer Transportvorrichtung, z. B. einer Gruppe drehbarer Trommeln zuführt. Die Transportvorrichtung führt die Karten der gewählten Gruppe der Reihe nach an einem Übertrager vorbei, der die Information auf jeder Karte auswertet. Danach werden die ausgewerteten Karten von der Transportvorrichtung wieder geordnet, und eine Rückführvorrichtung befördert die Karten an die ursprüngliche Stelle im Behälter zurück. Die Einrichtung enthält ferner eine Vorrichtung zum Steuern der Lage des Behälters in bezug auf Eingabe- und Rückführvorrichtung, so daß jede gewünschte Gruppe von Karten dem Behälter entnommen und wieder zugeführt werden kann.
  • Nach der F i g. 1 weist die Einrichtung nach der Erfindung eine Grundplatte 10 auf, auf der ein ortsfestes, sich längs der Grundplatte erstreckendes Kanalglied 11 angebracht ist. Dieses endet an einem Teil der Grundplatte, der ein Magazin mit mehreren Behältern 12 trägt.
  • Im Kanalglied 11 befindet sich ein Spreizer 13, der hin- und hergleiten kann und so angeordnet ist, daß er durch den ausgewählten Behälter läuft. Im Innern des Spreizers 13 ist eine Stoßstange 14 hin- und herbewegbar angeordnet und liegt koaxial zum Spreizer, so daß er gleichfalls durch den Behälter 12 hindurchlaufen kann. An der anderen Seite des Behälters 12 befindet sich eine Führung 16, die auf das Kanalglied 11 axial ausgerichtet ist.
  • Auf der Grundplatte 10 ist zwischen den Trommeln 17 und 18 ein auf die Führung 16 axial ausgerichtetes ortsfestes Kanalglied 21 angebracht. In einem Kanalteil des Gliedes 21 ist eine Stoßstange 22 gleitbar gelagert, die längs deren Achse koaxial zur Führung 16 und zum Kanalglied 11 hin- und herbewegbar ist. Das Kanalglied 21 trägt eine Nachlaufplatte 23, die zwischen gegenüberliegenden Wandungen des Kanalgliedes liegt.
  • Wie aus der F i g. 3 zu ersehen ist, besitzt der untere Teil der Stoßstange 14 einen Nockennachläufer 14 a, der von dem einen Ende aus vorspringt. Ebenso besitzt der untere Teil des Spreizers 13 einen Nockennachläufer 13 a, der von dem einen Ende aus vorspringt. An der Unterseite :der Grundplatte 10 sind mit Abstand zwei Lagerständer 35 angebracht, die einen Zylindernocken 36 drehbar tragen. Der Nocken 36 wird von einem Kettenzahnrad 43 a über eine Antriebswelle 39 angetrieben. Auf einem Sockel 10 a ist unterhalb der Grundplatte 10 ein Antriebsmotor 40 aufgestellt, an den eine Antriebswelle 41 angekoppelt ist. Diese trägt ein Kettenzahnrad 43 b. Um die Zahnräder 43 a und 43 b läuft eine endlose Kette die den Nocken 36 antreibt, wenn der Motor 40 läuft.
  • Der Nockennachläufer 13 a läuft in einer Nut 37, die in die Oberfläche des Nockens 36 eingeschnitten ist. Die Nut 37 besitzt einen ersten Teil 37a, der nach der F i g. 3 axial nach links läuft, sowie einen zweiten Teil 37 b, der um den Umfang ohne axiale Komponente herumläuft. Die ersten und zweiten Teile der Nut 37 erstrecken sich über ungefähr 180° des Umfangs. Andere Teile der Nut 37 mit einer dem ersten und zweiten Teil entsprechenden Form sind an der in der F i g. 3 nicht sichtbaren Seite des Nockens 36 vorgesehen. Die verborgenen Teile der Nut 37 stehen mit dem Teil 37 a so in Verbindung, daß ein unterbrochener Verlauf der Nut geschaffen wird.
  • Der Nockennachläufer14 a läuft in einer Nut 38, die gleichfalls in die Oberfläche des Nockens 36 eingeschnitten :ist. Die Nut 38 besitzt einen ersten Teil 38 a, der um den Umfang ohne axiale Komponente herumläuft. Der Teil 38a der Nut 38 liegt auf dem Nocken 36 an ungefähr derselben Stelle des Umfangs wie der Teil 37 a der Nut 37. Die Nut 38 besitzt ferner einen zweiten Teil 38 b, der sich nach der F i g. 3 axial nach links erstreckt und der auf dem Nocken 36 im wesentlichen an derselben Stelle des Umfangs liegt wie der Teil 37 b der Nut 37.
  • Die Nut 38 besitzt ferner einen dritten Teil 38 c von verhältnismäßig geringer Umfangslänge. Dieser Teil läuft axial nach rechts, wenn sich die Nut umfangsmäßig fortsetzt. Die Gesamtlänge des ersten, zweiten und dritten Teiles der Nut 38 erstreckt sich über ungefähr 180°. Weitere Teile der Nut 38 erstrecken sich über die restlichen 180° auf der in der Fi.g.3 nicht sichtbaren Seite. Diese Teile der Nut 38 stehen mit dem Teil 38 a so in Verbindung, daß ein ununterbrochener Verlauf der Nut geschaffen wird.
  • An dem einen Ende der Stoßstange 22 ist ein vorspringender Nockennachläufer 22 a angebracht. Dieser läuft in einer Nut 46, die in die Oberfläche einer Zylindernut 44 eingeschnitten ist. Der Nocken 44 ist zwischen zwei an der Unterseite der Grundplatte 10 angebrachten Ständern 45 drehbar gelagert und wird von einem Kettenzahnrad 47 über eine Antriebswelle 48 angetrieben. Das Zahnrad 47 steht über eine Kette 49 mit einem Kettenzahnrad 47 a auf der Antriebswelle 41 in Verbindung.
  • Die Nut 46 in dem Nocken 44 läuft vollständig um den Rand des Nockens herum. Sie besitzt einen ersten Teil 46 a, der sich über ungefähr 180° erstreckt und keine axiale Komponente aufweist. Die Winkellage des ersten Teiles 46 a der Nut 46 entspricht der Winkellage der Teile 37 a und 37 b der Nut 37.
  • Die Nut 46 besitzt ferner einen zweiten Teil 46 b, der nach der F i g. 3 axial nach links läuft, wenn sich die Nut am Umfang fortsetzt. Ein dritter Teil 46 c der Nut 46 läuft axial nach links, wenn sich die Nut am Umfang fortsetzt. Der Teil 46 c der Nut 46 stellt eine Verbindung zwischen dem ersten und dem zweiten Teil der Nut her. Die Teile 46 b und 46 c sind in der F i g. 3 gestrichelt eingezeichnet.
  • Das Magazin kann so gesteuert werden, daß bei einer senkrechten Bewegung einer der Behälter 12, 30 a bis 30 g (F i g. 3) auf .den Spreizer 13 und auf die Stoßstangen 14 und 22 ausgerichtet wird. Das Magazin kann ferner waagerecht bewegt werden, so daß eine ausgewählte Gruppe der in den Behältern 12, 30 a bis 30 g gestapelten Karten auf den Spreizer 13 und die Stoßstangen 14 und 22 ausgerichtet wird.
  • Wie aus der F i g. 4 zu ersehen ist, ist das Kanalglied 11 an der Grundplatte 10 mittels geeigneter Schrauben 55 befestigt. Das Kanalglied 11 ist mit einem Deckteil 11 a versehen, der an den Seitenteilen 11 b mittels geeigneter Schauben 56 befestigt ist. Der gleitbare Spreizer 13 ist so dimensioniert, daß er genau in den Kanal 11 hineinpaßt. Die Stoßstange 14 ist ihrerseits gleichfalls genau in den Spreizer 13 eingepaßt und in diesem gleitbar.
  • An dem :dem Behälter 12 zugewandten Ende der Führung 16 ist eine Sperre 57, wie in den F i g. 3, 5 und 6 dargestellt, angeordnet. Die Sperre 57 ist in senkrechter Richtung gleitbar und steuert die Entnahme der Karten aus dem Behälter 12 durch die Arbeit des Spreizers 13 und die Stoßstange 14. Wie in der F i g. 5 dargestellt, ruht die Sperre 57 normalerweise auf der Grundplatte 10. In dieser Lage sperrt die Sperre 57 wirksam den Eingang zur Führung 16 und sichert, daß die gestapelten Karten im Behälter 12 nicht unbeabsichtigt in die Mündung des Durchlasses fallen. Wird jedoch der Spreizer 13 nach der F i g. 3 nach links vorgeschoben, so greift die vordere Kante des Spreizers an der Sperre 57 an und hebt diese genügend hoch, so daß die Karten, die vom Spreizer gewählt wurden, gezwungen werden können, in die Führung 16 zu treten.
  • Der Spreizer 13 ist in der F i g. 7 ausführlich dargestellt. Dieser besitzt zwei parallele, mit Abstand angeordnete Seitenwandungen 13 e. Diese besitzen ihrerseits Teile 13 b, die vom oberen Teil der Seitenwandungen aus nach innen vorspringen. Wie bei 13 c dargestellt, sind die Lippenteile am vorderen Ende nach unten abgerundet, so daß sie in die Sperre 57 eingreifen und diese nach oben drücken, wenn der Spreizer nach den F i g. 2 und 7 nach links bewegt wird. An dem einen Ende .der Wandungen springen an einer Stelle in der Nähe der unteren Teile die Messerteile 13 d in der Längsrichtung vor. Die Messerteile 13 d spitzen sich, von den Seitenwandungen ausgehend, nach innen zu und besitzen daher an derb Enden verhältnismäßig scharfe Kanten. Wie später eingehend beschrieben wird, ragen die Messerteile 13 d zu bestimmten Zeiten in den Behälter 12 hinein und trennen eine bestimmte Gruppe von Karten im Behälter voneinander ab. Die vorderen Enden der Wandungen 13 e sind in der Nähe der Messerteile 13 d gleichfalls zugeschärft und unterstützen diese Abtrennung der besonderen Gruppe von Karten.
  • Nach der F i g. 8 besitzt die Stoßstange 14 einen im wesentlichen rechteckigen Querschnitt. Wie bereits bemerkt, ruht die Stoßstange 14 gleitbar im Spreizer 13. Das linke Ende der Stoßstange 14 weist nach den F i g. 2 und 8 zwei Führungsflansche 14 b auf, die, von der Stoßstange ausgehend, nach außen spitz zu- i laufen und daher an ihren Enden eine verhältnismäßig scharfe Messerkante aufweisen. Mit Hilfe der Führungsflansche 14 b können die vom Spreizer 13 isolierten Karten von der Stoßstange umfaßt werden. Danach können die Karten aus dem Behälter her- t ausgeschoben werden und werden in die Führung 16 hinein- und durch diese hindurchgeführt, wenn die Stoßstange 14 nach der F i g. 2 und 7 nach links bewegt wird. Nach den F i g. 2 und 11 ist die Stoßstange 22 am rechten Ende gleichfalls mit Führungsflanschen 22 b versehen. Diese Führungsflansche 22 b haben eine den Führungsflanschen 14 b der Stoßstange 14 entsprechende Gestalt.
  • Die Karten sind in jedem Behälter des Magazins in der in der F i g. 9 dargestellten Weise gestapelt. Auf dem Boden jedes Behälters 12, 30 ruht eine Anzahl von Karten 60 im wesentlichen parallel zueinander. Die Karten 60 ragen nach oben und liegen in einer im wesentlichen senkrechten Ebene. Die Vorderseite jeder Karte liegt nach den F i g. 2 und 10 an der linken Seite des Behälters, während die Rückseite der Karte an der rechten Seite liegt. Die Karten werden von elastischen Ringfedern 61 in gestapeltem Zustand gehalten, die an einem oder an beiden Enden des Behälters angeordnet sind. Die Federn 61 können mehrere vollständige Windungen aufweisen, so daß sie sich abwickeln, wenn in den Behälter weitere Karten eingelegt werden. Die Federn 61 bieten insofern Vorteile, da sie auf die Karten einen konstanten Druck ausüben und diese eng aneinanderliegend halten, ungeachtet der Anzahl der im Behälter befindlichen Karten.
  • Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist am besten aus den F i g. 11 bis 14 zu ersehen. Nach der F i g. 11 wird die Nachlaufplatte 23 gegen den Rand der Trommel 18 gedrückt. Zu Beginn wird das Magazin nach der F i g. 3 in senkrechter Richtung betätigt, um den Behälter 12 auf den Spreizer 13 und die Stoßstangen 14 und 22 auszurichten. Das Magazin wird ferner waagerecht bewegt, um einen gewünschten Abschnitt des Behälters 12 auf die Glieder 13, 14 und 22 auszurichten. Danach wird der Motor 40 (F i g. 3) in Betrieb gesetzt, wobei sich die Nocken 36 und 44 drehen.
  • Wenn der Motor 40 den Nocken 36 antreibt, so läuft der Nockennachläüfer 13 a im Teil 37 a der Nut 37, mit dem Erfolg, daß der Nockennachläufer 13 a den Spreizer 13 nach der F i g. 3 nach links in eine vordere Stellung im Behälter 12 drückt. Dabei treten die Messerteile 13 d des Spreizers 13 (F i g. 7 und 11) in den Behälter 12 und wirken auf die Karten so ein, daß eine bestimmte Gruppe von Karten im Behälter von den anderen Karten getrennt wird. Die Trennung der besonderen Karten der Gruppe von den anderen Karten wird durch die zugespitzte Form der Messerteile 13 d erleichtert.
  • Wird der Spreizer 1.3 nach den F i g. 2 und 11 nach links bewegt, so heben die Lippenteile 13 e des Spreizers die Sperre 57 (F i g. 5 und 6) an, so daß die vom Spreizer abgetrennten Karten aus dem Behälter entfernt werden können. Während der Spreizer 13 in seine vordere Stellung bewegt und die Sperre 57 geöffnet wird, erfolgt keine Bewegung der Stoßstange 14. Der Grund hierfür liegt darin, daß der Nockennachläufer 14 a in dem Nutenteil 38 a ruht, der keine axiale Komponente hat.
  • Die weitere Drehung des Nockens 36 führt den Nockennachläufer 13 a :des Spreizers 13 in den Teil 37 b der Nut 37. Die konstant bleibende axiale Lage des Nutenteiles 37 b verhindert jede weitere Vorwärtsbewegung des Spreizers 13. Gleichzeitig gelangt der Nockennachläufer 14 a der Stoßstange 14 in den Teil 38 b der Nut 38. Wegen der axialen Komponente des Nutenteiles 38 b wird die Stoßstange 14 aus der in der F i g. 19. dargestellten Lage nach links in die in der F i g. 12 dargestellte Lage bewegt. Bei dieser Bewegung der Stoßstange nach links werden die vom Spreizer 13 abgesonderten Karten nach vorn durch die Führung 16 hindurch zwischen die Nachlaufplatte 23 und den Rand der Trommel 17 gestoßen. Von der Stoßstange 14 werden nur die vom Spreizer 13 im Behälter 12 abgesonderten besonderen Karten durch die Führung 16 hindurchgestoßen. Der Grund hierfür liegt darin, daß die besonderen Karten von den Flanschteilen 14 b an der Stoßstange 14 isoliert gehalten werden.
  • Während sich die oben beschriebenen Vorgänge abspielen, gelangt der Nockennachläufer 22 a (F i g. 3) in den Teil 46 a der Nut 46 in dem Nocken 44. Da der Teil 46 a der Nut 46 keine axiale Komponente aufweist, so wird der Stoßstange 22 keine Bewegung erteilt. Daher verbleibt die Stoßstange 22 in ihrer zurückgezogenen Lage am rechten Ende der Grundplatte 10, wie in den F i g. 11 und 12 dargestellt. In dieser Lage kann die Stoßstange 22 die Bewegung der Karten 60 in deren ordnungsgemäße Lage zwischen der Nachlaufplatte 23 und der Trommel 17 nicht stören.
  • Nachdem die Karten in deren ordnungsgemäße Lage zwischen der Trommel 17 und der Nachlaufplatte 23 vorgeschoben wurden, gelangt der Nockennachläufer 14 a in .den Teil 38 c der Nut 38, der im unteren Teil des Nockens 36 in der F i g. 3 dargestellt ist. Bewegt sich der Nockennachläufer 14 a längs des Nutenteiles 38 c, so wird die Stoßstange 14 aus deren äußersten vorderen Lage etwas in eine Lage zurückgezogen, die der in der F i g. 3 dargestellten entspricht. Dadurch kann die Stoßstange 14 die überleitung der Karten zur und von der Trommel 17 nicht stören. Während der Bewegung des Nockennachläufers 14 a längs .des Nutenteiles 38 c kann die Stoßstange 14 einen elektrischen Schalter (nicht dargestellt) betätigen, um den Motor 40 abzuschalten.
  • Zieht die Trommel 17 die letzte Karte der Gruppe 60 a ab, so liegt der Blatteil 23 a der Nachfolgeplatte 23 am Lippenteil 24 .der Führung 16 an. Der Blattteil 23 a der Nachfolgeplatte 23 ist elektrisch leitend und schließt einen Stromkreis, wenn er den Lippenteil 24 der Führung 16 berührt. Dabei wird der Motor 40 wieder eingeschaltet und die Nocken 36 und 44 wieder in Umdrehung versetzt. Die folgende Drehung des Nockens 44 bewirkt, daß der Nockennachläufer 22 ca in dem Teil 46 b der Nut 46 (F i g. 3) läuft und die Stoßstange 22 nach den F i g. 2 und 13 nach rechts bewegt. Dabei bewegt sich die Stoßstange 22 in die Mündung des Kanalgliedes 11 hinein und führt die Gruppe 60 a an deren ursprüngliche Stelle im Stapel 60 zurück. Dies ist am besten aus der F i g. 14 zu ersehen.
  • Zu der Zeit, in der die Karten der Gruppe 60 a in die ursprüngliche Lage im Stapel 60 zurückgeführt werden, durchläuft der Nockennachläufer 14 a den in der F i g. 3 nicht sichtbaren Teil der Nut 38, wobei die Stoßstange 14 zurückgezogen wird. Nachdem die Stoßstange 22 die in der F i g. 14 dargestellte vordere Lage erreicht hat, durchläuft der Nockennachläufer 13 a den in der F i g. 3 nicht sichtbaren Teil der Nut 37 und führt den Spreizer 13 aus dem Behälter 12 heraus in dessen zurückgezogene Lage. Gleichzeitig läuft der Nockennachläufer 22 a im Teil 46 c des Nockens 46 und führt die Stoßstange 22 in deren in den F i g.11, 1.2 und 13 dargestellte zurückgezogene Lage zurück. Die Stoßstange 22 kann in diesem Zeitpunkt einen Schalter betätigen, der den Motor 40 wieder abschaltet. Das Magazin kann nunmehr wieder bewegt werden, um eine andere Gruppe von Karten in einem der Behälter in die Ausrichtung auf den Spreizer 13 und die Stoßstangen 14 und 22 zwecks Aussonderung durch diese Glieder zu bringen.
  • Die in der F i g. 15 dargestellte Steuereinrichtung ermöglicht einem Bedienenden das Magazin in jede gewünschte Stellung zu bringen, so daß aus jedem Behälter 12, 30 des Magazins irgendeine bestimmte Gruppe von Karten abgesondert und von Transportmitteln sowie von übertragergliedern, verarbeitet werden kann. Es versteht sich, daß die in der F i g. 15 dargestellte Einrichtung eine geeignete Einrichtung zum Steuern der Stellung des Magazins darstellt. Es können auch andere Einstelleinrichtungen verwendet werden. Beispielsweise kann für diesen Zweck ein Mechanismus benutzt werden, der eine Welle auf Zahlenbasis in Umdrehung versetzt. Die Drehung der Welle kann etwa mit Hilfe eines Zahnstangenantriebs in eine geradlinige Bewegung des Magazins umgewandelt werden.
  • Bei der Einrichtung nach der F i g.15 ist das Magazin an einem Rahmen 80 in einer waagerechten oder X-Richtung sowie in einer senkrechten oder Y-Richtung bewegbar angebracht. Dies wird dadurch erreicht, daß das Magazin in einem Schlitten 81 innerhalb des Rahmens 80 angeordnet ist. Der Schlitten 81 besitzt eine Anzahl von Rollen 82, die in parallelen Schienen 83 a und 83 b laufen, welche einen Teil des Rahmens 80 bilden. Der Schlitten 81 kann mittels einer Antriebsanordnung, die aus einer um zwei Schnurrollen herumgeschlungenen Schnur 84 besteht, in waagerechter Richtung hin- und herbewegt werden.
  • Die Schnurrollen 85 sind an entgegengesetzten Enden des Rahmens 80 drehbar angebracht, wobei die beiden Enden der Schnur 84 am Schlitten 81 mit Abstand voneinander befestigt sind. Die Schnurrollen 85 liegen im wesentlichen auf derselben Höhe in der Nähe des oberen Teiles des Rahmens 80. Die Schnurrollen 85 können von der in der F i g. 15 bei 86 als Rechteck dargestellten Einrichtung nach jeder Richtung gedreht werden. Diese Einrichtung besteht aus einem Servomotor 87, der in der F i g. 15 schematisch dargestellt ist und mit einer der Schnurrollen mechanisch verkoppelt ist.
  • Die senkrechte Bewegung des Magazins wird durch die Gleitlagerung des Magazins auf zwei mit Abstand angeordneten Führungsstangen 88 und 89 ermöglicht, die parallel zueinander und senkrecht angeordnet sind und die die Seitenglieder des Schlittens 81 bilden. Das Magazin kann mittels einer Schnur 90, die um zwei senkrecht übereinanderliegend am oberen und unteren Teil des Schlittens 81 angebrachten Schnurrollen 91 herumgeschlungen ist, längs der Führungsstangen 88 und 89 hinauf- und hinunterbewegt werden. Die beiden Enden der Schnur 90 sind mit Abstand voneinander am Schlitten 81 befestigt. Die Schnurrolle 91 kann mittels der in der F i g. 17 bei 92 als Rechteck dargestellten Einrichtung nach jeder Richtung in Umdrehung versetzt werden. Diese Einrichtung besteht aus einem Servomotor 93 zum Bewegen des Magazins in senkrechter Richtung.
  • Erhält der Servomotor 87 Strom, so verschiebt er das Magazin und damit den eingestellten Behälter 12 in einer waagerechten oder X-Richtung nach links oder nach rechts. Dies erfolgt dadurch, daß der Motor 87 die Schnurrollen 85 so dreht, daß die Schnur 84 verschoben wird. Ebenso bewegt der Motor 93, wenn er Strom erhält, das Magazin durch Antreiben der Schnurrollen 91 und Verschiebung der Schnur 90 in einer senkrechten oder Y-Richtung nach oben oder nach unten. Daher kann durch entsprechende Erregung der Motoren 87 und 93 jede besondere Gruppe von Karten in einem der Behälter 12 des Magazins auf die Stoßstangen 14 und 22 und den Spreizer 13 zwecks Auswertung in der oben beschriebenen Weise ausgerichtet werden. Beispielsweise kann eine Gruppe von Karten 60 a im Behälter 30 c des Magazins so ausgerichtet werden, daß nur die Karten dieser besonderen Gruppe ausgewählt und in der Einrichtung ausgewertet werden.
  • Ein geeigneter Weg zum Steuern der Motoren 87 und 93 besteht darin, jeden Motor in eine geschlossene Servoschleife zu schalten. Dabei kann jede bestimmte X- oder Y-Lage durch Einstellen eines geeichten Handreglers auf den für jede Stellung geeigneten Wert erhalten werden. Bei einer solchen Anordnung ist eine Energiequelle 95 an .den einen ortsfesten Kontakt eines Potentiorneters 96 angeschlossen, dessen anderer ortsfester Kontakt geerdet ist. Der Schleifer des Potentiometers 96 kann von Hand mit Hilfe eines Einstellknopfes 86 a eingestellt werden. Der Schleifkontakt des Potentiometers 96 besitzt eine elektrische Verbindung zu einem Eingang eines Komparators 97.
  • Ein anderer Eingang des Komparatorkreises 97 steht mit dem Schleifkontakt eines Gegenpotentiometers 99 in Verbindung, dessen einer ortsfester Kontakt geerdet ist, während der andere ortsfeste Kontakt an dieselbe Klemme der Energiequelle angeschlossen ist wie das Potentiometer 96. Der Schleifkontakt des Potentiometers 99 ist mit dem Motor 87 mechanisch gekoppelt und dreht sich mit diesem. Die Arbeit des Motors 87 wird von Signalen gesteuert, die dem Motor über einen Verstärker 98 aus dem Ausgang des Komparators 97 zugeführt werden.
  • In der gleichen Weise wirken ein Potentiometer 100, eint Komparator 101, ein Verstärker 102 und ein Potentiometer 103 elektrisch zusammen, um die Arbeit des Servomotors 93 zu steuern. Das Potentiometer 100, der Komparator 101, der Verstärker 102 und das Potentiometer 103 können die gleichen Merkmale aufweisen wie das Potentiometer 96, der Komparator 97, der Verstärker 98 und das Potentiometer 99 und können miteinander auf die gleiche Weise verbunden sein.
  • Da die Arbeitsweise des oben beschriebenen Servokreises Sachkundigen bekannt ist, kann eine kurze Erläuterung der Arbeitsweise genügen. Das X-Steuerpotentiometer 96 kann von Hand mittels des Einstellknopfes 96 a auf irgendeine gewünschte Stellung eingestellt werden. Dabei wird die Spannung am Schleifkontakt des Potentiometers 96 entsprechend verändert, so daß eine Verschiebung des Gleichgewichtes zwischen dieser Spannung und der Spannung am Schleifkontakt des Potentiometers 99 erzeugt wird.
  • Wegen der Verschiebung des Gleichgewichtes der Spannungen an den Potentiornetern 96 und 99 wird vom Komparator 97 ein Signal erzeugt, das den Motor 87 veranlaßt, sich zu drehen, bis die Spannung am Schleifkontakt des Potentiometers 99 gleich der Spannung wird, die dem Komparator 97 vom Schleifkontakt des Potentiometers 96 aus zugeführt wird. Dadurch wird verhindert, daß dem Motor 87 irgendein Signal zugeführt wird, das diesen betreibt. Da das Magazin vom Motor 87 aus bewegt wird, so wird es auf die gewünschte Lage in der Waagerechten eingestellt. Ebenso kann das Y-Steuerpotentiometer 100 so eingestellt werden, daß eine entsprechende Drehung des Y-Servomotors 93 um einen gewünschten Betrag für eine Einstellung des Magazins in der Senkrechten erfolgt.
  • In der beschriebenen Weise kann daher das Magazin auf jeden gewünschten Behälter 12 und auf irgendeine gewählte Stellung in diesem Behälter 12 allein durch Bedienen der Potentiometer 96 und 100 eingestellt werden.
  • Es sei darauf hingewiesen, daß die in den Zeichnungen dargestellte und oben beschriebene besondere Ausführung des Magazins lediglich ein Beispiel ist. Beispielsweise kann auch eine drehbare Ausführung des Magazins verwendet werden. Ein solches Magazin kann durch Drehen und eine Axialbewegung so eingestellt werden, daß aus dem Magazin jede gewünschte Gruppe von Karten ausgewählt werden kann.
  • Es sei ferner darauf hingewiesen, daß, wie bereits bemerkt, oben beschriebene besondere Servosteuerung nur ein Beispiel darstellt und daß auch andere Ausführungen verwendet werden können. Beispielsweise sind Servosteuerungen bekannt, bei denen irgendeine gewünschte Koordinatenstellung durch Handeinstellung eines einzelnen Wählers erreicht werden kann, der entsprechend den verschiedenen gewünschten Einstellungen geeicht ist.
  • Die Erfindung sieht deshalb eine Einrichtung vor, die das Ansammeln einer großen Anzahl von Informationsspeicherkarten in einem Stapel ermöglicht, wobei jedoch die Karten für eine Auswertung der Reihe nach leicht verfügbar sind. Dies wird .dadurch erreicht, daß aus dem Stapel eine Gruppe von Karten ausgewählt und nur die Karten der ausgewählten Gruppe der Reihe nach bearbeitet werden, anstatt zu versuchen, alle Karten des Stapels abzutasten. Nachdem die Karten der Gruppe ausgewählt worden sind, werden diese einer Anzahl drehbarer Trommeln zugeführt, wobei die Karten mit den Trommeln umlaufen und dabei ausgewertet werden. Danach werden die Karten an deren ordnungsgemäße Stelle im Stapel zurückgeführt.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung zur Entnahme einer Anzahl nebeneinanderliegender Aufzeichnungsträger (Karten) aus einer in einem Magazinfach gestapelten Gruppe von Aufzeichnungsträgern, da -durch gekennzeichnet, daß die Entnahmevorrichtung einen normal zur Bewegungsebene des Magazinfaches bewegbaren Spreizer (13) aufweist, der zwei spitz zulaufende Messerteile (13 d) im Abstand der Dicke des zu entnehmenden Kartenpaketes aufweist, daß eine Stoßstange (14) zwischen den Ebenen der Messerschneiden des Spreizers zum Ausstoßen des ausgewählten Kartenpaketes bewegbar angeordnet ist und daß das Kartenpaket nach seiner Bearbeitung mittels einer zweiten Stoßstange (22) in die vom Spreizer offengehaltene Entnahmestelle des Magazinfaches zurückbewegt wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Spreizer (13) U-förmig ist und mit einer Führung (16) zusammenwirkt, in die die ausgewählten Aufzeichnungsträger hineingeschoben werden können.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Spreizer (13) sehr genau in einen Kanal (11) hineinpaßt und daß die Stoßstange (14) in den Innenraum des Spreizers relativ zu diesem gleitend bewegbar eingesetzt ist.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 2 und 3, gekennzeichnet durch eine Sperre (57), die am Ende der Führung (16) in der Nähe des Behälters (12) angeordnet und in vertikaler Richtung verschiebbar ist, um die unbeabsichtigte Entnahme von Aufzeichnungsträgern aus dem Behälter zu verhindern.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Lippen (13 c) des Spreizers (13) abgerundet sind und mit der Sperre (57) zusammenwirken, so daß diese beim Vorrücken des Spreizers auf die Förderelemente (17 bis 20) angehoben wird und die Entnahme von Aufzeichnungsträgern freigibt.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 5, :dadurch gekennzeichnet, daß durch Nockentrommeln (36, 44), in deren Nockenbahnen (37, 38, 46) Nachlaufteile (13 cs, 14 a, 22 a) eingreifen, die mit dem Spreizer (13), der Stoßstange (14) bzw. der zweiten Stoßstange (22) verbunden sind.
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