DE4013417A1 - Verfahren zum entnehmen und ablegen eines ausgestanzten blattstapels o. dgl. stapel blattfoermigen werkstoffs aus einem gesamtstapel sowie vorrichtung hierfuer - Google Patents
Verfahren zum entnehmen und ablegen eines ausgestanzten blattstapels o. dgl. stapel blattfoermigen werkstoffs aus einem gesamtstapel sowie vorrichtung hierfuerInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Entnehmen und
Ablegen eines ausgestanzten Blattstapels od. dgl. Stapel blatt
förmigen Werkstoffs aus einem Gesamtstapel im Anschluß an einen
Stanzvorgang, wobei der Gesamtstapel mit den ausgestanzten
Blattstapeln nach dem Stanzen vom Stanz- oder Schiebetisch auf
einen Ablagetisch einer Stanzmaschine geschoben wird.
Ein derartiges Verfahren ist aus der DE-OS 36 42 260 bekannt.
Hierbei wird ein zum Stanzen vorbereiteter Gesamtstapel zu
nächst von einem Anlegetisch mittels einer Transportzange auf
den Stanztisch gezogen, worauf anschließend einzelne Blatt
stapel aus dem Gesamtstapel ausgestanzt werden. Mit dem Ziehen
des abgelegten, noch nicht gestanzten Gesamtstapels auf den
Stanztisch wird gleichzeitig ein bereits gestanzter Gesamt
stapel vom Stanztisch über eine an der Transportzange angeord
nete Ausschiebeleiste auf einen Ablagetische geschoben. Das
anschließende Entnehmen und Ablegen der ausgestanzten Blatt
stapel aus dem Gesamtstapel wird bei diesem Verfahren von Hand
durchgeführt. Dadurch ist dieser Entnahme- und Ablegevorgang
sehr arbeits- und damit personal- und zeitintensiv. Zum anderen
kann durch ungeschickte Handhabung eine kantensaubere Aus
richtung beim Ablegen des Blattstapels zur Verpackung oder zur
Weiterverarbeitung beeinträchtigt werden.
Bei einem ähnlichen in der DE-OS 34 41 198 beschriebenen Ver
fahren werden die Blattstapel ebenfalls nach Ausstanzen aus
einem Gesamtstapel von Hand dem Gesamtstapel entnommen. Hierbei
ergeben sich die gleichen Nachteile.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zur Verfügung
zustellen, welches es ermöglicht, den Entnahme-, Ablege- und
Abtransportvorgang zu rationalisieren, so daß ein einfaches und
schnelles Entnehmen sowie ein kantensauberes Ablegen eines
Blattstapels zum Weitertransport oder zur Weiterverarbeitung
gewährleistet ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch
gelöst, daß der zu entnehmende Blattstapel in eine Entnahme
position einer Entnahmeeinrichtung bewegt wird, daß der Blatt
stapel sodann von der Entnahmeeinrichtung dem Gesamtstapel
entnommen wird, daß der Blattstapel einer Abtransporteinrich
tung übergeben wird und daß nach Entnahme sämtlicher Blatt
stapel aus dem Gesamtstapel der Stapelabfall vom Ablagetisch
bzw. der Entnahmeeinrichtung abgeworfen wird. Durch die Auto
matisierung des Entnahme- und Ablegevorganges wird eine er
hebliche Verbesserung unter Vermeidung der bisherigen manuellen
Entnahme und eine Beseitigung der damit verbundenen Probleme
erzielt. Durch das erfindungsgemäße Verfahren, welches sich an
den üblichen Stanzvorgang anschließt, kann die Ausnutzung einer
bekannten Stanzmaschine erhöht werden, da der Stanzvorgang
nunmehr nicht mehr von der unregelmäßigen Geschwindigkeit der
manuellen Entnahme abhängig ist, sondern durch einen ge
regelten, genau steuerbaren und an den Stanzprozeß angepaßten
Entnahme- und Ablegevorgang bestimmt wird. Auf diese Weise kann
eine bekannte Stanzmaschine erheblich wirtschaftlicher einge
setzt werden. Nach der Entnahme sämtlicher Blattstapel aus dem
Gesamtstapel wird auch der Stapelabfall vom Ablagetisch selbst
tätig abgeworfen, so daß nach dem Entnehmen ein weiterer,
bereits gestanzter Gesamtstapel problemlos auf den Ablagetisch
aufgeschoben werden kann.
Aus der DE-OS 15 61 442 ist bereits ein Verfahren und eine
Maschine zum Ausstanzen von Zuschnitten aus Stapeln von Papier,
Karton, Kunststoff, Textilien oder dgl. bekannt, wobei der
ausgestanzte Blattstapel unmittelbar nach dem Stanzen durch das
Formstanzmesser und eine zusätzliche Einrichtung entnommen
wird. Anschließend wird der in dem Formstanzmesser gehaltene
Blattstapel abgeführt, worauf der nächste Stanzvorgang beginnt.
Das dort beschriebene Verfahren ist jedoch bei einer bekannten
Stanzmaschine nicht oder nur mit unverhältnismäßig großem
Aufwand anwendbar, da eine bekannte Stanzmaschine erst mit
einer entsprechenden Entnahmeeinrichtung im Stanzmesser und
Stanztisch ausgerüstet werden müßte. Ein weiterer Nachteil
dieser bekannten Vorrichtung besteht darin, daß nach Ausstanzen
eines Blattstapels der nächste Blattstapel erst ausgestanzt
werden kann, wenn eine Greifvorrichtung den ausgestanzten
Blattstapel aus dem Formstanzmesser entnommen hat. Die Stanz
geschwindigkeit der Stanzmaschine ist dadurch erheblich ver
ringert.
Aus der DE-OS 29 13 439 ist eine Stanzmaschine bekannt, bei der
endloses einlagiges Flachmaterial ausgestanzt und mit einer
Ausbrech- oder Ausstoßvorrichtung dem Flachmaterial entnommen
wird. Unterhalb der Ausbrechvorrichtung ist ein Abtransportband
absenkbar angeordnet, so daß der freie Fallweg der einzelnen
Stanzteile sehr gering gehalten werden kann und die Stanzteile
anschließend sauber und kantenfrei auf einem Stapel liegen.
Allerdings werden bei diesem Verfahren nicht Blattstapel aus
gestanzt, sondern lediglich einzelne Stanzteile. Die dort
beschriebene Stanzmaschine eignet sich nicht zum Stanzen von
Blattstapeln aus einem Gesamtstapel, da das dort beschriebene
Verfahren lediglich zum Ausstanzen von Stanzteilen aus endlosem
Flachmaterial vorgesehen ist.
Bei einer besonderen Ausgestaltung der Erfindung ist vorge
sehen, daß der Blattstapel über eine ggf. horizontal verfahr
bare Schiebeeinrichtung in die Entnahmeposition der Entnahme
einrichtung geschoben wird. Auf diese Weise wird gewährleistet,
daß der Blattstapel sich zur Entnahme genau in der Entnahme
position befindet, und anschließend zuverlässig entnommen
werden kann.
Um einen Gesamtstapel vom Schiebetisch auf den Ablagetisch
aufschieben zu können, ist es erforderlich, daß die Schiebe
einrichtung nach ihrem vorherigen Arbeitstakt aus dem Bewe
gungsweg des Gesamtstapels bewegt wird. Die Schiebeeinrichtung
kann hierzu abgesenkt oder angehoben werden.
Um ein Verschieben des Gesamtstapels bei der Entnahme des zu
entnehmenden Blattstapels zu verhindern, ist zweckmäßigerweise
vorgesehen, daß der Blattstapel zumindest teilweise während der
Entnahme des Blattstapels über eine absenkbare Klemmeinrichtung
festgeklemmt wird.
Hierbei hat es sich als besonders vorteilhaft herausgestellt,
daß der Gesamtstapel bei der Entnahme des Blattstapels be
nachbart dem Blattstapel vorzugsweise der bzw. die in Längs
bewegungsrichtung folgende Blattstapel bzw. Blattstapelreihe,
festgeklemmt wird.
Nach einem weiteren Erfindungsgedanken wird der Blattstapel
über eine senkrecht verfahrbare Aushebeeinrichtung der Ent
nahmeeinrichtung aus dem Gesamtstapel ausgehoben. Durch das
Ausheben nach oben wird gewährleistet, daß der weitere Ent
nahme- und Ablegevorgang nicht behindert wird.
Eine besondere Ausgestaltung sieht vor, daß der Blattstapel zum
Ausheben auf einen Entnahmetisch der Aushebeeinrichtung in die
Entnahmeposition bewegt wird.
Um ein Abrutschen oder Verlieren einzelner Blätter während des
Aushebens wirksam zu verhindern, ist vorgesehen, daß vor dem
Ausheben eine senkrecht verfahrbare Halteplatte auf den aus
zuhebenden Blattstapel abgesenkt wird, die beim Ausheben mit
angehoben wird.
Häufig ist es zum Weitertransport oder zur Weiterverarbeitung
erforderlich, daß der Blattstapel in einer bestimmten Aus
richtung weitergegeben wird. Daher ist erfindungsgemäß vorge
sehen, daß der Blattstapel vorzugsweise nach dem Ausheben, ggf.
durch die Aushebeeinrichtung, gedreht wird.
Im allgemeinen werden in einer Reihe eines Gesamtstapels neben
einander mehrere Blattstapel ausgestanzt. Daher ist erfindungs
gemäß vorgesehen, daß zumindest die Aushebeeinrichtung nach
Ausheben des ersten Blattstapel einer Reihe quer zur Bewe
gungsrichtung des Gesamtstapels zu einem weiteren Blattstapel
dieser Reihe verfahren wird.
Hierbei ist es besonders zweckmäßig und zeitsparend, wenn
zunächst ein äußerer Blattstapel einer Reihe ausgehoben wird
und anschließend sukzessive die benachbarten Blattstapel dieser
Reihe ausgehoben werden, bevor das Ausheben der nächsten Reihe
beginnt.
Um ein Verschieben des Gesamtstapels bzw. einzelner noch im
Gesamtstapel befindlicher Blattstapel beim Ausheben eines
Blattstapel zu verhindern, wird vor dem Ausheben wenigstens
auf den dem auszuhebenden Blattstapel benachbarten Blattstapel
ein Niederhalter der Aushebeeinrichtung abgesenkt. Durch diesen
wird zumindest der benachbarte Blattstapel in seiner Position
gehalten, so daß er anschließend einwandfrei ausgerichtet ent
nommen werden kann.
Zur weiteren Automatisierung und Rationalisierung des erfin
dungsgemäßen Verfahrens ist vorgesehen, daß nach Ausheben
sämtlicher Blattstapel einer Reihe die in Bewegungsrichtung des
Gesamtstapels folgende Reihe in die Entnahmeposition auf den
Entnahmetisch geschoben wird. Auf diese Weise wird sukzessive
Reihe für Reihe in die Entnahmeposition geschoben, wobei die
einzelnen Blattstapel jeder Reihe nacheinander entnommen
werden.
Da durch das mehrfache Vorschieben den Gesamtstapel in die
jeweiligen Entnahmepositionen der Stapelabfall über den Ablage
tisch bzw. den Entnahmetisch hinüberragt und ein Herunterfallen
bzw. Abrutschen des Gesamtstapels vom Ablagetisch möglich ist,
sieht ein weiterer Erfindungsgedanke vor, daß der Gesamtstapel
zumindest nach Verschieben der zweiten Reihe in die Entnahme
position auf dem Ablagetisch bis zum Abwerfen festgeklemmt
wird. Auf diese Weise wird ein Herunterfallen bzw. Abrutschen
des Gesamtstapels verhindert.
Da der Gesamtstapel ständig gehalten bzw. geklemmt wird und ein
Aufwölben beim Verschieben verhindert werden soll, wird der
Gesamtstapel vorzugsweise über Klemmittel der Schiebeein
richtung gehalten.
Nach Entnahme sämtlicher Blattstapel ist es daher vorgesehen,
daß die Klemmittel geöffnet, ggf. mittels der Schiebeein
richtung der Stapelabfall weitergeschoben und der Stapelabfall
von dem Auflagetisch abgeworfen wird. Das Abwerfen kann in
einfacher Weise dadurch geschehen, daß man den Stapelabfall
durch Loslassen aufgrund des überhängenden Eigengewichts vom
Ablagetisch bzw. Entnahmetisch herabfallen läßt.
Dabei ist es zweckmäßig, wenn der Gesamtstapelabfall auf ein
Abfalltransportband der Abtransporteinrichtung abgeworfen wird,
welches den Abfall von der Abwurfstelle entfernt und in einen
Sammelbehälter oder dergleichen transportieren kann.
Zur weiteren genauen und schnellen Entnahme eines Blattstapels
ist nach einem weiteren Erfindungsgedanken vorgesehen, daß der
ausgehobene Blattstapel von eine ggf. vertikal und horizontal
verfahrenbaren Entnahmezange aus der Entnahmeeinrichtung über
nommen wird. Durch die dreidimensionale Beweglichkeit der
Entnahmezange kann der Blattstapel an einer beliebigen Stelle
zur Weiterverarbeitung oder zum Weitertransport abgelegt
werden.
Zweckmäßigerweise wird die Entnahmezange zusammen mit der Aus
hebeeinrichtung quer zur Bewegungsrichtung des Gesamtstapels
bewegt, so daß der ausgehobene Blattstapel ohne Zeitverlust der
Entnahmezange übergeben werden kann.
Erfindungsgemäß kann ferner vorgesehen sein, daß der Blatt
stapel von der Entnahmezange auf einem Transportband der
Transporteinrichtung abgelegt wird, so daß der Blattstapel
direkt aus dem Entnahmebereich transportiert werden kann.
Weiterhin kann es von Vorteil sein, wenn der Blattstapel von
dem Transportband auf ein weiteres Transportband übergeben
wird. Über dieses weitere Transportband kann der Blattstapel
unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten aus dem
Stanz- und Entnahmebereich zur weiteren Verarbeitung od. dgl.
gefahren werden.
Da durch die Handhabung der Entnahmeeinrichtung das oberste und
unterste Blatt eines Blattstapels im allgemeinen unbrauchbar
wird, wird/werden gemäß einer besonders vorteilhaften Ausge
staltung der Erfindung nach Ablegen des Blattstapels auf dem
Transportband das oberste und/oder unterste Blatt vom Blatt
stapel entnommen.
Diese Entnahme kann besonders einfach dadurch geschehen, daß
das unterste Blatt nach Übergabe des Blattstapels auf die Ab
transporteinrichtung vorzugsweise zwischen dem Transportband
und dem weiteren Transportband entnommen wird.
Das oberste Blatt kann leicht bspw. aus Platzgründen auf dem
weiteren Transportband entnommen werden.
Da die Blätter des Blattstapels durch das Ausheben bzw. die
Entnahme häufig geringfügig gegeneinander verschoben werden,
kann eine Ausrichtung, die bspw. zur Weiterverarbeitung erfor
derlich ist, erforderlich sein. Deswegen wird der Blattstapel
zweckmäßigerweise nach Übergabe auf die Abtransporteinrichtung
durch eine Ausrichteinrichtung ausgerichtet.
Hierbei ist bei einer besonders einfachen Ausgestaltung vorge
sehen, daß zum Ausrichten Anschläge in den Bewegungsweg des
Blattstapels und/oder an die Seitenkanten bewegt werden.
Hierbei hat es sich als besonders zweckmäßig erwiesen, daß der
Blattstapel auf dem weiteren Transportband vorzugsweise nach
Entnahme des obersten und/oder untersten Blattes ausgerichtet
wird.
Der Blattstapel läßt sich besonders einfach dadurch ausrichten,
daß das weitere Transportband zum Ausrichten senkrecht auf- und
abbewegt wird.
Von der Abtransporteinrichtung, z. B. von dem weiteren Transport
band, kann der entnommene Blattstapel ggf. über eine weitere
Entnahmezange leicht abgenommen werden.
Eine besonders genaue Steuerung und Überwachung des erfin
dungsgemäßen Verfahrens wird dadurch erreicht, daß die Takt
folge der einzelnen Verfahrensschritte über Steuermittel wie
Taster, Fotozellen, Geber und Endschalter od. dgl. überwacht
und gesteuert wird.
Die Erfindung bezieht sich weiterhin auf eine Vorrichtung zum
Entnehmen und Ablegen von ausgestanzten Blattstapeln od. dgl.
blattförmigen Werkstoffs aus einem Gesamtstapel. Eine derartige
Vorrichtung kann in einfacher Weise an einer bekannten Stanz
maschine angeordnet werden, wodurch die Wirtschaftlichkeit der
Stanzmaschine erheblich verbessert wird.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zeichnet sich durch eine in
Bewegungsrichtung des Gesamtstapels verfahrbaren Schiebeein
richtung für den Gesamtstapel, einer Entnahmeeinrichtung für
den zu entnehmenden Blattstapel und einer Abtransporteinrich
tung für den entnommenen Blattstapel aus. Eine separate Aus
bildung einer solchen Vorrichtung gewährleistet, daß bekannte
Stanzmaschinen, bei denen das Entnehmen und das Ablegen bisher
noch manuell erfolgt, in einfacher Weise nachgerüstet werden
können, wodurch die Ausnutzung einer derartigen Stanzmaschine
erheblich verbessert werden kann. Durch die verfahrbare
Schiebeeinrichtung kann ein Blattstapel unter Nutzung bereits
vorhandener Mittel in die Entnahmeposition gebracht an
schließend über die Entnahmeeinrichtung entnommen und schließ
lich zum Abtransport der Abtransporteinrichtung übergeben
werden.
Hierbei ist es besonders zweckmäßig, wenn die Schiebeein
richtung einen im wesentlichen der Breite des Gesamtstapels
entsprechenden Schiebebalken aufweist, so daß ein Gesamtstapel
sicher in die Entnahmeposition geschoben werden kann.
Um den Gesamtstapel auf den Ablegetisch aufschieben zu können,
ist vorgesehen, daß der Schiebebalken vertikal bewegbar
ist.
Vorteilhafterweise sind am Schiebebalken Klemmittel angeordnet,
die den Gesamtstapel zumindest nach dem ersten Verschieben auf
dem Ablagetisch festhalten. Dadurch kann der Ablagetisch ver
hältnismäßig kurz sein.
In einfacher Ausgestaltung dieses Erfindungsgedankens sind die
Klemmittel als auf den Gesamtstapel bewegbare Klemmfinger
ausgebildet.
In einer noch weiteren Ausgestaltung der Erfindung weist die
Entnahmeeinrichtung eine Aushebeeinrichtung auf, über die der
Blattstapel aus dem Gesamtstapel entnommen wird.
Vorteilhafterweise weist die Aushebeeinrichtung einen sich an
den Ablagetisch der Stanzmaschine anschließenden Entnahmetisch
auf, auf den der Blattstapel in die Entnahmeposition zur Ent
nahme aufgeschoben wird.
Die Aushebeeinrichtung ist zweckmäßigerweise mit einer vertikal
verfahrbaren, vorzugsweise im Entnahmetisch angeordneten Aus
hebeplatte versehen, so daß der Blattstapel unverrückt aus dem
Gesamtstapel entnommen werden kann.
Ein Verschieben einzelner Blätter des Blattstapels während des
Aushebens wird zusätzlich dadurch wirksam verhindert, daß die
Aushebeeinrichtung eine vertikal verfahrbare, oberhalb der
Aushebeplatte angeordnete Halteplatte aufweist.
Von besonderem Vorteil ist es, wenn die Aushebeplatte und ggf.
die Halteplatte um ihre senkrechte Achse drehbar ist bzw. sind,
so daß der ausgehobene Blattstapel beispielsweise zur Weiter
verarbeitung gedreht werden kann.
Werden bei einem Stanzvorgang mehrere Blattstapel nebeneinander
in einer Reihe ausgestanzt, ist es vorteilhaft, daß zumindest
die Aushebeeinrichtung quer zur Bewegungsrichtung des Gesamt
stapels verfahrbar ist.
Um ein Aufwölben benachbarter, noch nicht ausgehobener Blatt
stapel zu verhindern, weist in Weiterbildung dieses Erfin
dungsgedankens die Aushebeeinrichtung einen senkrecht verfahr
baren Niederhalter auf, der in Draufsicht gesehen benachbart
der Aushebeplatte quer zur Bewegungsrichtung des Gesamtstapels
angeordnet ist.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist eine auf
den Gesamtstapel absenkbare Klemmeinrichtung vorgesehen, durch
die ein Aufwölben des Gesamtstapels während des Aushebens des
Blattstapels verhindert wird.
Die Klemmeinrichtung kann dazu einen sich im wesentlichen über
die Breite des Gesamtstapels erstreckenden Klemmbalken auf
weisen, mit dem der Gesamtstapel über seine gesamte Breite
während des Aushebens niedergehalten wird, so daß ein Ver
schieben des Gesamtstapels verhindert wird.
Besonders vorteilhaft ist es hierbei, wenn die Klemmeinrichtung
derart angeordnet ist, daß der Klemmbalken benachbart dem zu
entnehmenden Blattstapel vorzugsweise auf die dem zu ent
nehmenden Blattstapel folgende Reihe absenkbar ist.
Zur weiteren Automatisierung und Rationalisierung des Ent
nahmevorganges weist die Entnahmeeinrichtung zweckmäßigerweise
eine horizontal verfahrbare Entnahmezange auf.
Um den Blattstapel an jeder vorbestimmten Stelle im Bereich
der Vorrichtung übernehmen und absetzen zu können, ist die
Entnahmezange vorteilhafterweise vertikal verfahrbar.
Zum Abtransport des Blattstapels kann die Abtransportein
richtung wenigstens ein der Entnahmezange nachgeschaltetes
Transportband aufweisen.
Von Vorteil kann es auch sein, wenn die Abtransporteinrichtung
ein dem Transportband nachgeschaltetes weiteres Transportband
aufweist, mit dem der Blattstapel aus dem Entnahmebereich
transportiert werden kann.
Zur Entfernung des vom Ablage- bzw. Entnahmetisch herabfal
lenden Stapelabfalls weist die Abtransporteinrichtung zweck
mäßigerweise ein dem Ablage- bzw. Entnahmetisch nachge
schaltetes Abfalltransportband auf.
Durch die maschinelle Handhabung des Blattstapels während des
Entnehmens und Ablegens sind das oberste und unterste Blatt
eines Blattstapels häufig unbrauchbar. Aus diesem Grunde kann
die erfindungsgemäße Vorrichtung mit einer Blattentnahmeein
richtung zur Entnahme des obersten und/oder untersten Blattes
des Blattstapels versehen sein.
Bei einer einfachen Ausgestaltung dieses Erfindungsgedankens
weist die Blattentnahmeeinrichtung eine Saugwalze auf.
Diese ist zweckmäßigerweise zwischen dem Transportband und dem
weiteren Transportband angeordnet und kann hier zumindest das
untere Blatt einfach entnehmen und nach unten abwerfen. Wenn
die Walzenumlaufgeschwindigkeit vorzugsweise der Bandge
schwindigkeit entspricht, wird vom Blattstapel lediglich ein
Blatt von unten entnommen.
Zur Entnahme insbesondere des oberen Blattes weist die Blatt
entnahmeeinrichtung ggf. eine schwenkbare Saugeinrichtung auf,
die oberhalb des abzutransportierenden Blattstapels angeordnet
ist.
Da die einzelnen Blätter während des gesamten Entnahme- und
Ablegevorganges häufig geringfügig gegeneinander verschoben
werden, ist weiterhin vorgesehen, daß die erfindungsgemäße
Vorrichtung eine Ausrichteinrichtung für den entnommenen Blatt
stapel aufweist.
Diese Ausrichteinrichtung weist zweckmäßigerweise in den Be
wegungsweg des Blattstapels und/oder an die Seitenkanten des
Blattstapels bewegbare Anschläge auf.
Verfahrenstechnisch ist es günstig, wenn das Ausrichten nach
der Blattentnahme erfolgt. Daher ist die Ausrichteinrichtung
zweckmäßigerweise oberhalb des weiteren Transportbandes ange
ordnet.
Um den Blattstapel auch vom weiteren Transportband sicher
entnehmen zu können, ist dem weiteren Transport eine weitere
Entnahmezange nachgeschaltet.
Um den erfindungsgemäßen Ablauf genau und einwandfrei über
wachen und steuern zu können, weist die Vorrichtung die Takt
folge überwachende und steuernde Überwachungs- und Steuerungs
mittel wie Taster, Fotozellen, Endschalter, Geber od. dgl. auf.
Weitere Ziele, Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten
der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
eines Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung. Dabei bilden
alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale für
sich oder in beliebiger sinnvoller Kombination den Gegenstand
der Erfindung auch unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den
Ansprüchen oder deren Rückbeziehung.
Es zeigt
Fig. 1 eine Vorderansicht einer bekannten Stanzmaschine mit
erfindungsgemäßer Vorrichtung,
Fig. 2 eine Draufsicht der Stanzmaschine mit Vorrichtung
gemäß Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt etwa entlang der Linie I-I aus Fig.
1,
Fig. 4 eine Schiebeeinrichtung mit Klemmitteln als Einzel
heit in vergrößerter Darstellung,
Fig. 5 die Aushebeeinrichtung als Einzelheit in vergrößerter
Darstellung,
Fig. 6 ein sich an ein Transportband anschließendes weiteres
Transportband mit einer Blattentnahmeeinrichtung und
einer Ausrichteinrichtung in Seitenansicht und
Fig. 7 eine Draufsicht auf das weitere Transportband aus
Fig. 6.
Die in Fig. 1 dargestellte als Brückentellerstanze ausgebildete
Stanzmaschine 1 weist einen motorisch betriebenen Schiebe- oder
Stanztisch 2 auf, auf den ein Gesamtstapel 3 blattförmigen
Werkstoffs aufgelegt und automatisch ausgestanzt wird. Die
Stanzmaschine 1 ist mit einem Zuführtisch 4 versehen, auf
welchem ein neuer zum Stanzen bestimmter Gesamtstapel 3′ ange
ordnet ist. Zum Stanzen des Gesamtstapels 3′ wird dieser von
einer Zange 5 auf den Schiebetisch 2 gezogen. Gleichzeitig wird
der ausgestanzte Gesamtstapel 3 vom Schiebetisch 2 durch die
Rückseite 5′ der Zange 5 auf einen Ablagetisch 6 geschoben. Der
dort befindliche gestanzte Gesamtstapel trägt das Bezugszeichen
3′′. Anschließend wird die Zange 5 hochgehoben, fährt über den
Gesamtstapel 3 hinweg in die Ausgangsposition und senkt sich
dort wieder auf den Zuführtisch 4 ab.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist z. B. zur Nachrüstung an
einer solchen Stanzmaschine 1 vorgesehen. Sie weist eine
Schiebeeinrichtung für den Gesamtstapel 3′′, eine Entnahme
einrichtung für einen ausgestanzten Blattstapel 39 aus dem
Gesamtstapel 3′′ sowie eine Abtransporteinrichtung auf. Die
Schiebeeinrichtung ist mit einem Schiebebalken 7 versehen, der
in Bewegungsrichtung des Gesamtstapels 3′′ verfahrbar ist. Die
Länge des Schiebebalkens 7 entspricht im wesentlichen der
Breite des Gesamtstapels 3′′. Weiterhin ist der Schiebebalken 7
vertikal verfahrbar. Im Ausführungsbeispiel der Fig. 1 ist
diese Position durch einen hochgefahrenen Klemmbalken 7′ darge
stellt. Am Schiebebalken 7 sind Klemmittel zum Festklemmen des
Gesamtstapels 3′′ auf dem Ablagetisch 6 angeordnet.
Wie aus Fig. 4 ersichtlich, weisen die Klemmittel Klemmfinger
13 auf, die über eine koaxial zum Schiebebalken 7 verlaufende
Drehachse auf den Gesamtstapel 3′′ geschwenkt werden können.
Die Betätigung der Klemmfinger 13 erfolgt über Pneumatikzy
linder 14 und einen Zahnstangentrieb 15. Die Betätigung über
andere Mittel ist gleichfalls möglich. Der Schiebebalken 7
selbst ist, wie dies aus Fig. 2 hervorgeht, seitlich in einer
Kugelführung 8 geführt und über einen Motor 9 mit Zahnriemen
trieb 10 angetrieben. Die Lagepositionierung des Schiebebalkens
7 erfolgt über elektrische Steuermittel.
Die Vorrichtung ist weiterhin mit einer auf den Gesamtstapel
3′′ absenkbaren Klemmeinrichtung versehen. Die Klemmeinrichtung
weist einen sich über die Breite des Gesamtstapels 3′′ er
streckenden Klemmbalken 11 auf. Der Klemmbalken 11 wird über
einen Pneumatikzylinder 12 betätigt. Der Pneumatikzylinder 12
wiederum ist ortsfest und in diesem Ausführungsbeispiel an der
Stanzmaschine 1 befestigt.
Die Entnahmeeinrichtung weist eine Aushebeeinrichtung 16 und
eine Entnahmezange 32 auf. Die Aushebeeinrichtung 16 kann quer
zur Bewegungsrichtung des Gesamtstapels 3′′ verfahren werden.
Zur Führung und Bewegung der Aushebeeinrichtung 16 quer zur
Bewegungsrichtung weist die Entnahmeeinrichtung Rollen 20 mit
Laufschienen, nicht dargestellte Kugelführungen oder dgl. auf.
Der Antrieb erfolgt durch einen in Fig. 3 ersichtlichen Motor
17 über einen Zahnriemen 18, eine nicht dargestellte Spindel
oder dgl. Für die genaue Positionierung auf den auszuhebenden
Blattstapel 39 sind auch hier entsprechende Steuermittel vorge
sehen.
Die Aushebeeinrichtung 16 ist mit einem Entnahmetisch 19 ver
sehen, der sich an den Ablagetisch 6 bündig anschließt. Im
Entnahmetisch 19 ist eine Aushebeplatte 21 heb- und senkbar
sowie um ihre eigene Achse drehbar gelagert. Die senkrechte
Bewegung wird durch einen Pneumatikzylinder 22 bewirkt, während
die Drehbewegung über einen Zahnstangentrieb 23 (vgl. Fig. 5)
mit Pneumatikzylinder 24 erfolgt. Im Entnahmetisch 19 befindet
sich eine Einsenkung 19′′, die die Aushebeplatte 21 im abge
senkten Zustand vollständig aufnimmt, so daß die Aushebeplatte
21 nicht über die Oberfläche des Entnahmetisches 19 übersteht.
Oberhalb der Aushebeplatte 21 ist eine Halteplatte 25 im Ober
teil 26 der Aushebeeinrichtung 16 gelagert. Die Halteplatte 25
ist über eine Führungsstange 27 und einen Pneumatikzylinder 28
vertikal in Richtung auf die Aushebeplatte 21 bewegbar. Die
Führungsplatte 25 ist über eine Drehbefestigung 27′ an der
Führungsstange 27 befestigt und kann daher leicht gedreht
werden.
Im Oberteil 26 der Aushebevorrichtung 16 ist benachbart der
Halteplatte 25 ein Niederhalter 29 angeordnet, der über einen
Pneumatikzylinder 30 auf den dem auszuhebenden Blattstapel 39
benachbarten Blattstapel 39 absenkbar ist.
Der Aushebeeinrichtung 16 ist die Entnahmezange 32 der Ent
nahmeeinrichtung nachgeschaltet. Die Entnahmezange 32 ist in
einem in Draufsicht etwa quer zum Oberteil 26 der Aushebeein
richtung 16 angeordneten Gestell 31 auf einer Kugelführung 33
oder dgl. horizontal beweglich gelagert. Der Antrieb der Ent
nahmezange 32 erfolgt über einen Zahnriementrieb 34 mit (nicht
dargestelltem) Motor. Die Entnahmezange 32 wird pneumatisch
betätigt. Sie ist weiterhin mit einer nicht dargestellten
Einrichtung versehen, die aus Kugelführungen mit Stangen und
einem Pneumatikzylinder bestehen kann, welche es gestattet, die
Entnahmezange 32 sowohl bei der Übernahme des Blattspiegels 39
als auch beim Ablegen höhenmäßig den betrieblichen Erforder
nissen bspw. beim Abtransport anzupassen.
Innerhalb des Gestells 31 der Entnahmeeinrichtung, das etwa die
Form eines liegenden U's aufweist, befindet sich eine Abtrans
porteinrichtung mit einem Abfalltransportband 35 und einem
Transportband 36, die jeweils ortsfest auf dem Boden aufge
stellt sind. Die Bänder 35, 36 sind über Motoren angetrieben,
die je nach Bedarf schalt- und steuerbar sind. Das Abfall
transportband 35 ist direkt im Anschluß an den Entnahmetisch 19
quer zur Bewegungsrichtung des Gesamtstapels 3′′ angeordnet.
Das Transportband 36 ist etwa parallel zum Abfalltransportband
35 angeordnet. Die Abtransporteinrichtung weist weiterhin ein
dem Transportband 36 nachgeschaltetes weiteres Transportband 37
auf.
Zwischen dem Transportband 36 und dem weiteren Transportband 37
ist, wie aus Fig. 6 ersichtlich ist, eine angetriebene Saug
walze 38 einer Blattentnahmeeinrichtung angeordnet. Die Saug
walze 38 läuft mit Bandgeschwindigkeit, so daß pro Blattstapel
39 jeweils nur ein Blatt entnommen wird. Durch entsprechende
Bohrungen im Mantel der Saugwalze 38 wird jeweils das unterste
Blatt eines jeden Blattstapels 39 angesaugt und nach unten
bspw. in einen nicht dargestellten Abfallbehälter abgeworfen.
Oberhalb des weiteren Transportbandes 37 ist eine Saugeinrich
tung 41 der Blattentnahmeeinrichtung angeordnet, die das
oberste Blatt eines Blattstapels 39 abhebt, in die Position B
schwenkt und das Blatt zum Abfall wirft (vgl. Fig. 6 und 7).
Wie sich insbesondere aus den Fig. 6 und 7 ergibt, ist oberhalb
des weiteren Transportbandes 37 eine Ausrichteinrichtung ange
ordnet. Diese weist in den Bewegungsweg des zu transportie
renden Blattstapels 39 schwenkbare Anschläge 40 sowie an die
seitlichen Kanten schwenkbare Anschläge 42 auf. Die Anschläge
40 und 42 sind auf die Stapelgröße einstellbar und werden
pneumatisch über nicht gezeigte Zylinder bewegt. Das weitere
Transportband 37 ist über einen Zylinder 43 absenkbar um den
Ausrichtvorgang des Blattstapels 39 nicht zu behindern.
Im Anschluß an das weitere Transportband 37 ist eine weitere
Entnahmezange 44 angeordnet, die den Blattstapel 39 übernimmt
und ggf. auf ein weiteres Transportmittel übergibt. Die Ent
nahmezange 44 kann auch Teil eines Roboters oder einer Weiter
verarbeitungsanlage sein. Die Übergabe des Blattstapels 39 vom
Transportband 36 auf das weitere Transportband 37 wird durch
Steuermittel wie Taster, Fotozellen oder dgl. überwacht, um die
Taktfolge zu steuern.
Die gesamte Vorrichtung wird durch Endschalter, Fotozellen und
Geber überwacht und durch eine geeignete elektrische und
elektronische Steuerung in ihrer Taktfolge gesteuert. Hierzu
können Mikroprozessoren und Computer eingesetzt werden.
Beim erfindungsgemäßen Verfahren wird ein gestanzter Gesamt
stapel 3 bzw. 3′′ vom Schiebetisch 2 auf den Ablagetisch 6
geschoben. Hierzu wird der Schiebebalken 7 aus dem Bewegungsweg
des Gesamtstapels 3′′ vertikal nach oben bewegt, wie dies in
Fig. 1 durch Bezugszeichen 7′ dargestellt ist. Nach Zurück
fahren der Zange 5 zum Zuführtisch 4 wird der Schiebebalken 7
abgesenkt, legt sich an die hintere Stirnkante des Gesamt
stapels 3′′ an und schiebt diesen in die erste Entnahme
position. Anschließend senken sich der Klemmbalken 11 und der
Niederhalter 29 auf den Gesamtstapel 3′′ ab. Klemmbalken 11 und
Niederhalter 29 halten den Gesamtstapel 3′′ während des Aus
hebevorganges fest. Dann senkt sich auch die Halteplatte 25 auf
den zu entnehmenden Blattstapel 39 ab. Sodann wird die Aushebe
platte 21 durch den Pneumatikzylinder 22 angehoben, wie dies in
Fig. 5 dargestellt ist.
Soweit ein Drehen des ausgehobenen Blattstapels 39 zum Zwecke
der Weiterverarbeitung erforderlich ist, wird dieser über den
Zahnstangenantrieb 23 gedreht und anschließend der Entnahme
zange 32 übergeben.
Die Entnahmezange 32 fährt aus einer Wartestellung in den
Blattstapel 39 ein, schließt zum Ergreifen des Blattstapels,
fährt über das Transportband 36, senkt sich ggf. ab und legt
den Blattstapel 39 auf dem Transportband 36 ab. Hierbei kann
die Entnahmezange 32 den Blattstapel 39 vollständig unter
greifen, so daß der Blattstapel 39 nicht von der Entnahmezange
32 herabhängt. Bei starrem Material des Blattstapels 31 ist ein
derartiges Untergreifen nicht erforderlich. Zum Ausheben des
nächsten Blattstapels 39 einer Reihe des Gesamtstapels 3′′
werden die Aushebeplatte 21, die Halteplatte 25 und der Nieder
halter 29 in ihre Ausgangslage zurückgefahren. Anschließend
fährt die Entnahmeeinrichtung mit Aushebeeinrichtung 16 und
Entnahmezange 32 quer zur Längsbewegungsrichtung des Gesamt
stapels 3′′ über den nächsten ausgestanzten Blattstapel 39
dieser Querreihe. Nacheinander werden auf diese Weise die
seitlich in einer Reihe befindlichen Blattstapel 39 ausgehoben
und auf das Transportband 36 abgelegt.
Zum Ausheben der nächsten Reihe wird der Klemmbalken 11 ange
hoben und der Schiebebalken 7 schiebt den Gesamtstapel 3′′ mit
der nächsten ausgestanzten Reihe auf den Entnahmetisch 19 in
die nächste Entnahmeposition. Spätestens jetzt werden die
Klemmfinger 13 betätigt und halten den Gesamtstapel 3′′ auf dem
Ablagetisch 6 oder dem Entnahmetisch 19, damit der an der
Tischkante 19′ nach unten hängende Gesamtstapelabfall den auf
dem Tisch 6, 19 verbliebenden Gesamtstapel 3′ nicht nachzieht.
Nach Verschieben des Gesamtstapels 3′′ in die nächste Ent
nahmeposition schließt der Klemmbalken 11 wieder und hält den
Gesamtstapel 3′′ fest. Der Entnahme- und Ablegevorgang beginnt
nun von neuem. Nach Ausheben der letzten Reihe des Gesamt
stapels 3′′ öffnen die Klemmfinger 13, der Schiebebalken 7
fährt noch etwas in Bewegungsrichtung und der Stapelabfall
fällt auf das Abfalltransportband 35, von welchem der Abfall
abtransportiert wird.
Nach Absetzen des Blattstapels 39 auf das Transportband 36
läuft dieser über die Saugwalze 38 auf das weitere Transport
band 37. Die Saugwalze 38 saugt das unterste Blatt des Blatt
stapels 39 an und führt es nach unten weg. Auf dem weiteren
Transportband 37 werden die Anschläge 40 in den Bewegungsweg
des Blattstapels 39 geschwenkt, so daß der Blattstapel 39 sich
bis an die Anschläge 40 bewegt. In dieser Position wird dem
Blattstapel 39 von der Saugeinrichtung 41 das oberste Blatt
entnommen und dem Abfall zugeführt (Position B), wie dies aus
Fig. 7 ersichtlich ist. Anschließend schwenken die Anschläge 42
ein und richten den Blattstapel 39 aus. Gleichzeitig wird das
weitere Transportband 37 über den Zylinder 43 zum Ausrichten
auf- und abbewegt. Nach dem Ausrichten wird das weitere
Transportband 37 in seine Ausgangsstellung zurückbewegt. An
schließend schwenken die Anschläge 40 und 42 vom Blattstapel 39
weg und der Blattstapel 39 fährt in die bereitstehende weitere
Entnahmezange 44 ein, die ihn anschließend weiter transpor
tiert.
Bezugszeichenliste
1 Stanzmaschine
2 Schiebetisch
3 Gesamtstapel
3′ Gesamtstapel
3′′ Gesamtstapel
4 Zuführtisch
5 Zange
5′ Rückseite
6 Ablagetisch
7 Schiebebalken
7′Schiebebalken
8 Kugelführung
9 Motor
10 Zahnriementrieb
11 Klemmbalken
12 Pneumatikzylinder
13 Klemmfinger
14 Pneumatikzylinder
15 Zahnstangentrieb
16 Aushebeeinrichtung
17 Motor
18 Zahnriemen
19 Entnahmetisch
19′ Tischkante
19′′ Einsenkung
20 Rollen
21 Aushebeplatte
22 Pneumatikzylinder
23 Zahnstangenantrieb
24 Pneumatikzylinder
25 Halteplatte
26 Oberteil
27 Führungsstange
27′ Drehbefestigung
28 Pneumatikzylinder
29 Niederhalter
30 Pneumatikzylinder
31 Gestell
32 Entnahmezange
33 Kugelführung
34 Zahnriemenantrieb
35 Abfalltransportband
36 Transportband
37 weiteres Transportband
38 Saugwalze
39 Blattstapel
40 Anschläge
41 Saugeinrichtung
42 Anschläge
43 Zylinder
44 weitere Entnahmezange
2 Schiebetisch
3 Gesamtstapel
3′ Gesamtstapel
3′′ Gesamtstapel
4 Zuführtisch
5 Zange
5′ Rückseite
6 Ablagetisch
7 Schiebebalken
7′Schiebebalken
8 Kugelführung
9 Motor
10 Zahnriementrieb
11 Klemmbalken
12 Pneumatikzylinder
13 Klemmfinger
14 Pneumatikzylinder
15 Zahnstangentrieb
16 Aushebeeinrichtung
17 Motor
18 Zahnriemen
19 Entnahmetisch
19′ Tischkante
19′′ Einsenkung
20 Rollen
21 Aushebeplatte
22 Pneumatikzylinder
23 Zahnstangenantrieb
24 Pneumatikzylinder
25 Halteplatte
26 Oberteil
27 Führungsstange
27′ Drehbefestigung
28 Pneumatikzylinder
29 Niederhalter
30 Pneumatikzylinder
31 Gestell
32 Entnahmezange
33 Kugelführung
34 Zahnriemenantrieb
35 Abfalltransportband
36 Transportband
37 weiteres Transportband
38 Saugwalze
39 Blattstapel
40 Anschläge
41 Saugeinrichtung
42 Anschläge
43 Zylinder
44 weitere Entnahmezange
Claims (60)
1. Verfahren zum Entnehmen und Ablegen eines ausgestanzten
Blattstapels (39) od. dgl. Stapel blattförmigen Werkstoffs aus
einem Gesamtstapel (3′′) im Anschluß an einen Stanzvorgang,
wobei der Gesamtstapel (3′′) mit den ausgestanzten Blattstapeln
(39) nach dem Stanzen vom Stanz- oder Schiebetisch (2) auf
einen Ablagetisch (6) einer Stanzmaschine (1) geschoben wird,
dadurch gekennzeichnet, daß der zu entnehmende Blattstapel (39)
in eine Entnahmeposition einer Entnahmeeinrichtung bewegt wird,
daß der Blattstapel (39) sodann von der Entnahmeeinrichtung dem
Gesamtstapel (3′′) entnommen wird, daß der Blattstapel (39)
einer Abtransporteinrichtung übergeben wird und daß nach Ent
nahme sämtlicher Blattstapel (39) aus dem Gesamtstapel (3′′)
der Stapelabfall vom Ablagetisch (6) bzw. der Entnahmeein
richtung abgeworfen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Blattstapel (39) über eine ggf. horizontal verfahrbare Schiebe
einrichtung in die Entnahmeposition geschoben wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schiebeeinrichtung vor Aufschieben des Gesamtstapels (3′′) von
dem Schiebetisch (2) auf den Ablagetisch (6) aus dem Längsbewe
gungsweg des Gesamtstapels (3′′) bewegt wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Gesamtstapel (3′′) zumindest teilweise
während der Entnahme eines Blattstapels (39) über eine ab
senkbare Klemmeinrichtung festgeklemmt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der
Gesamtstapel (3′′) bei Entnahme eines Blattstapels (39) be
nachbart dem Blattstapel (39) vorzugsweise der bzw. die in
Längsbewegungsrichtung folgende Blattstapel (39) bzw. Blatt
stapelreihe, festgeklemmt wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Blattstapel (39) über eine senkrecht
verfahrbare Aushebeeinrichtung (16) der Entnahmeeinrichtung aus
dem Gesamtstapel (3′′) ausgehoben wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der
Blattstapel (39) zum Ausheben auf einen Entnahmetisch (19) der
Aushebeeinrichtung (16) in die Entnahmeposition bewegt wird.
8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet,
daß vor dem Ausheben eine senkrecht verfahrbare Halteplatte
(25) auf den auszuhebenden Blattstapel (39) abgesenkt wird, die
beim Ausheben mit angehoben wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Blattstapel (39) vorzugsweise nach dem
Ausheben ggf. durch die Aushebeeinrichtung (16) gedreht wird.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei wenig
stens zwei ausgestanzte Blattstapel (39) bezüglich des Bewe
gungsweges des Gesamtstapels (3′′) nebeneinander in einer Reihe
im Gesamtstapel (3′′) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest die Aushebeeinrichtung (16) nach Ausheben des
ersten Blattstapels (39) einer Reihe quer zur Bewegungsrichtung
des Gesamtstapels (3′′) zu einem weiteren Blattstapel (39)
dieser Reihe verfahren wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß
zunächst ein äußerer Blattstapel (39) einer Reihe ausgehoben
wird und anschließend sukzessive die benachbarten Blattstapel
(39) ausgehoben werden.
12. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet,
daß vor dem Ausheben wenigstens auf den dem auszuhebenden
Blattstapel (39) in der Reihe benachbarten Blattstapel (39) ein
Niederhalter (29) der Aushebeeinrichtung (16) abgesenkt wird.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch ge
kennzeichnet, daß nach Ausheben sämtlicher Blattstapel (39)
einer Reihe die in Längsbewegungsrichtung des Gesamtstapels
(3′′) folgende Reihe in die Entnahmeposition auf den Entnahme
tisch (19) geschoben wird.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der
Gesamtstapel (3′′) zumindest nach Verschieben der zweiten Reihe
in die Entnahmeposition auf dem Ablagetisch (6) bis zu seinem
Abwerfen auf dem Ablagetisch (6) festgeklemmt wird.
15. Verfahren nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet,
daß der Gesamtstapel (3′′) über Klemmittel der Schiebeein
richtung auf dem Ablagetisch (6) gehalten wird.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Klemmittel nach Entnahme sämtlicher
Blattstapel (39) geöffnet, ggf. mittels der Schiebeeinrichtung
der Stapelabfall weitergeschoben und dieser von dem Ablagetisch
(6) abgeworfen werden.
17. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Stapelabfall auf ein Abfalltransportband
(35) der Abtransporteinrichtung abgeworfen wird.
18. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch ge
zeichnet, daß der ausgehobene Blattstapel (39) von einer
ggf. vertikal und horizontal verfahrbaren Entnahmezange (32)
aus der Entnahmeeinrichtung übernommen wird.
19. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die
Entnahmezange (32) zusammen mit der Aushebeeinrichtung (16)
quer zur Bewegungsrichtung des Gesamtstapels (3′′) bewegt wird.
20. Verfahren nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet,
daß der Blattstapel (39) von der Entnahmezange (32) auf einem
Transportband (36) der Abtransporteinrichtung abgelegt wird.
21. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Blattstapel (39) von dem Transportband
(36) auf ein weiteres Transportband (37) der Abtransportein
richtung übergeben wird.
22. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch ge
kennzeichnet, daß nach Ablegen des Blattstapels (39) auf dem
Transportband (36) das oberste und/oder unterste Blatt vom
Blattstapel (39) entnommen wird/werden.
23. Verfahren nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß das
unterste Blatt nach Übergabe des Blattstapels (39) auf die
Abtransporteinrichtung vorzugsweise zwischen dem Transportband
(36) und dem weiteren Transportband (37) entnommen wird.
24. Verfahren nach Anspruch 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet,
daß das oberste Blatt auf dem weiteren Transportband (37)
entnommen wird.
25. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Blattstapel (39) nach Übergabe auf die
Abtransporteinrichtung durch eine Ausrichteinrichtung ausge
richtet wird.
26. Verfahren nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß der
Blattstapel (39) auf dem weiteren Transportband (37) vorzugs
weise nach Entnahme des obersten und/oder untersten Blattes
ausgerichtet wird.
27. Verfahren nach Anspruch 25 oder 26, dadurch gekennzeichnet,
daß zum Ausrichten Anschläge (40, 42) in den Längsbewegungsweg
des Blattstapels (39) und/oder an die Seitenkanten bewegt
werden.
28. Verfahren nach Anspruch 26 oder 27, dadurch gekennzeichnet,
daß das weitere Transportband (37) zum Ausrichten senkrecht
auf- und abbewegt wird.
29. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 28, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Blattstapel von der Abtransportein
richtung ggf. über eine weitere Entnahmezange (44) entnommen
wird.
30. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 29, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Taktfolge über Steuermittel wie Taster,
Fotozellen, Geber, Endschalter od. dgl. überwacht und gesteuert
wird.
31. Vorrichtung zum Entnehmen und Ablegen eines ausgestanzten
Blattstapels (39) od. dgl. Stapel blattförmigen Werkstoffs aus
einem Gesamtstapels (3′′) zur Durchführung des Verfahrens nach
einem der Ansprüche 1 bis 30.
32. Vorrichtung nach Anspruch 31, gekennzeichnet durch eine
vorzugsweise in Längsbewegungsrichtung des Gesamtstapels (3′′)
verfahrbare Schiebeeinrichtung für den Gesamtstapel (3′′), eine
Entnahmeeinrichtung für den aus dem Gesamtstapel (3′′) zu
entnehmenden Blattstapel (39) und eine Abtransporteinrichtung
für den entnommenen Blattstapel (39).
33. Vorrichtung nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schiebeeinrichtung einen im wesentlichen der Breite des
Gesamtstapels (3′′) entsprechenden Schiebebalken (7) aufweist.
34. Vorrichtung nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, daß
der Schiebebalken (7) vertikal bewegbar ist.
35. Vorrichtung nach Anspruch 33 oder 34, dadurch gekennzeich
net, daß am Schiebebalken (7) Klemmittel für den Gesamtstapel
(3′′) angeordnet sind.
36. Vorrichtung nach Anspruch 35, dadurch gekennzeichnet, daß
die Klemmittel auf den Gesamtstapel (3′′) bewegbare Klemmfinger
(13) aufweisen.
37. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 32 bis 36, dadurch
gekennzeichnet, daß die Entnahmeeinrichtung eine Aushebeein
richtung (16) aufweist.
38. Vorrichtung nach Anspruch 37, dadurch gekennzeichnet, daß
die Aushebeeinrichtung (16) einen sich in Bewegungsrichtung des
Gesamtstapels (3′′) an den Ablagetisch (6) anschließenden
Entnahmetisch (19) aufweist.
39. Vorrichtung nach Anspruch 37 oder 38, dadurch gekennzeich
net, daß die Aushebeeinrichtung (16) eine vertikal verfahrbare,
vorzugsweise im Entnahmetisch (19) angeordnet Aushebeplatte
(21) aufweist.
40. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 37 bis 39, dadurch
gekennzeichnet, daß die Aushebeeinrichtung (16) eine vertikal
verfahrbare, oberhalb der Aushebeplatte (21) angeordnete
Halteplatte (25) aufweist.
41. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 39 oder 40, dadurch
gekennzeichnet, daß die Aushebeplatte (21) und/oder die Halte
platte (25) um ihre senkrechte Achse drehbar sind/ist.
42. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 37 bis 41, dadurch
gekennzeichnet, daß zumindest die Aushebeeinrichtung (16) quer
zur Bewegungsrichtung des Gesamtstapels (3′′) verfahrbar ist.
43. Vorrichtung nach Anspruch 42, dadurch gekennzeichnet, daß
die Aushebeeinrichtung (16) einen senkrecht verfahrbaren
Niederhalter (29) aufweist, der in Draufsicht gesehen benach
bart der Aushebeplatte (21) quer zur Längsbewegungsrichtung des
Gesamtstapels (3′′) angeordnet ist.
44. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 32 bis 43, gekenn
zeichnet durch eine auf den Gesamtstapel (3′′) absenkbare
Klemmeinrichtung.
45. Vorrichtung nach Anspruch 44, dadurch gekennzeichnet, daß
die Klemmeinrichtung einen sich im wesentlichen über die Breite
des Gesamtstapels (3′′) erstreckenden Klemmbalken (11) auf
weist.
46. Vorrichtung nach Anspruch 44 oder 45, dadurch gekennzeich
net, daß die Klemmeinrichtung derart angeordnet ist, daß der
Klemmbalken (11) benachbart dem zu entnehmenden Blattstapel
(39) vorzugsweise auf die dem zu entnehmenden Blattstapel (39)
folgende Reihe von Blattstapeln (39) absenkbar ist.
47. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 32 bis 46, dadurch
gekennzeichnet, daß die Entnahmeeinrichtung eine horizontal
verfahrbare Entnahmezange (32) aufweist.
48. Vorrichtung nach Anspruch 47, dadurch gekennzeichnet, daß
die Entnahmezange (32) vertikal verfahrbar ist.
49. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 32 bis 48, dadurch
gekennzeichnet, daß die Abtransporteinrichtung wenigstens ein
der Entnahmezange (32) nachgeschaltetes Transportband (36)
aufweist.
50. Vorrichtung nach Anspruch 49, dadurch gekennzeichnet, daß
die Abtransporteinrichtung ein dem Transportband (36) nachge
schaltetes weiteres Transportband (37) aufweist.
51. Vorrichtung nach Anspruch 49 oder 50, dadurch gekennzeich
net, daß die Abtransporteinrichtung ein dem Ablagetisch (6)
bzw. dem Entnahmetisch (19) nachgeschaltetes Abfalltransport
band (35) für den Stapelabfall aufweist.
52. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 32 bis 51, gekenn
zeichnet durch eine Blattentnahmeeinrichtung zur Entnahme des
obersten und/oder untersten Blattes des Blattstapels (39).
53. Vorrichtung nach Anspruch 52, dadurch gekennzeichnet, daß
die Blattentnahmeeinrichtung eine Saugwalze (38) aufweist, über
welche der Blattstapel (39) geführt wird.
54. Vorrichtung nach Anspruch 53, dadurch gekennzeichnet, daß
die Saugwalze (38) zwischen dem Transportband (36) und dem
weiteren Transportband (37) angeordnet ist, wobei die Walzen
umlaufgeschwindigkeit der Bandgeschwindigkeit vorzugsweise
entspricht.
55. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 52 bis 54, dadurch
gekennzeichnet, daß die Blattentnahmeeinrichtung eine ggf.
schwenkbare Saugeinrichtung (41) aufweist, die oberhalb des
abzutransportierenden Blattstapels (39) angeordnet ist.
56. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 32 bis 55, gekenn
zeichnet durch eine Ausrichteinrichtung für den entnommenen
Blattstapel (39).
57. Vorrichtung nach Anspruch 52, dadurch gekennzeichnet, daß
die Ausrichteinrichtung in den Bewegungsweg des Blattstapels
(39) und/oder an die Seitenkanten des Blattstapels (39) beweg
bare Anschläge (40, 42) aufweist.
58. Vorrichtung nach Anspruch 56 oder 57, dadurch gekennzeich
net, daß die Ausrichteinrichtung oberhalb des weiteren Trans
portbandes (37) angeordnet ist.
59. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 47 bis 58, dadurch
gekennzeichnet, daß der Abtransporteinrichtung, vorzugsweise
dem weiteren Transportband (37), eine weitere Entnahmezange
(44) nachgeschaltet ist.
60. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 28 bis 55, gekenn
zeichnet durch die Taktfolge überwachende und steuernde ggf.
programmierte bzw. programmierbare Überwachungs- und Steue
rungsmittel, wie Taster, Fotozellen, Endschalter, Geber od.
dgl.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4013417A DE4013417A1 (de) | 1990-04-26 | 1990-04-26 | Verfahren zum entnehmen und ablegen eines ausgestanzten blattstapels o. dgl. stapel blattfoermigen werkstoffs aus einem gesamtstapel sowie vorrichtung hierfuer |
| EP91100802A EP0453711A1 (de) | 1990-04-26 | 1991-01-23 | Verfahren zum Entnehmen und Ablegen eines ausgestanzten Blattstapels o. dgl. Stapel blattförmigen Werkstoffs aus einem Gesamtstapel sowie Vorrichtung hierfür |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4013417A DE4013417A1 (de) | 1990-04-26 | 1990-04-26 | Verfahren zum entnehmen und ablegen eines ausgestanzten blattstapels o. dgl. stapel blattfoermigen werkstoffs aus einem gesamtstapel sowie vorrichtung hierfuer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4013417A1 true DE4013417A1 (de) | 1991-10-31 |
Family
ID=6405195
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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