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DE139648C - - Google Patents

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Publication number
DE139648C
DE139648C DENDAT139648D DE139648DA DE139648C DE 139648 C DE139648 C DE 139648C DE NDAT139648 D DENDAT139648 D DE NDAT139648D DE 139648D A DE139648D A DE 139648DA DE 139648 C DE139648 C DE 139648C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fabric
rubber
parts
covered
calender roll
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT139648D
Other languages
English (en)
Publication of DE139648C publication Critical patent/DE139648C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D35/00Producing footwear
    • B29D35/12Producing parts thereof, e.g. soles, heels, uppers, by a moulding technique
    • B29D35/14Multilayered parts
    • B29D35/146Uppers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29KINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES B29B, B29C OR B29D, RELATING TO MOULDING MATERIALS OR TO MATERIALS FOR MOULDS, REINFORCEMENTS, FILLERS OR PREFORMED PARTS, e.g. INSERTS
    • B29K2021/00Use of unspecified rubbers as moulding material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei Kalandern, wie sie gewöhnlich zur Herstellung eines Gummiüberzuges auf Geweben durch Ein- oder Aufwalzen verwendet werden, kann das Überziehen oder das Imprägnieren des Gewebes nach dem üblichen Verfahren lediglich auf der ganzen Breite des durch die Kalanderwalzen hindurchgeführten Gewebes ausgeführt werden. Aus diesem Grunde hat sich das Ein- oder Auswalzen eines Gummi-Überzuges bei solchen Geweben, wie sie zur Herstellung von wasserdichten Gegenständen, beispielsweise von Oberteilen mit Gummisohle und teilweise mit Gummiüberzug versehener Schuhwaren und dergl. verwendet werden, nicht als zweckmäßig erwiesen.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung besteht nun darin, auf Geweben am Rand oder inmitten des Stoffes streifenartige oder anders gestaltete Kaütschukauflagen ein- oder aufzuwalzen, und zwar mittels der zum Auf- oder Einwalzen dienenden Kalander von bekannter Ausführung.
Die vorliegende Erfindung läßt sich insbesondere mit Vorteil verwenden auf das durch die Patentschrift 132993 bekannt gewordene Verfahren zur Herstellung von aus Canevas oder ähnlichen Stoffen bestehenden, mit Gummisohle und teilweise mit Gummiüberzug versehenem Schuhwerk.
Dies wird gemäß vorliegender Erfindung dadurch erzielt, daß lediglich die zu überziehenden Stoffteile gegen den Umfang der mit dem Gummiüberzug versehenen Walze gepreßt, während die übrigen Teile beim Durchgang durch die Maschine entweder durch Aufheben der Druckwirkung oder durch Auflegen von Schablonen oder ähnlichen Vorrichtungen außer Berührung gehalten werden.
Sollen bei Geweben die streifenartigen oder anders gestalteten Gummiauflagen nicht am Rande, sondern im Stoff selbst aufgelegt werden, so wird das erstrebte Resultat dadurch erzielt, daß man auf die untere Seite des Gewebes dünne Metall- bezw. Kartonplatten oder Schablonen auflegt, welche den Umrissen der aufzulegenden oder mit Kautschuk zu imprägnierenden Streifen oder Flecken entsprechend gestaltet sind, so daß beim Durchgang des Gewebes durch die Walzen diejenigen, oberhalb der Platten oder Schablonen liegenden Stoffteile unter kräftigem Druck gegen den Umfang der den Kautschuküberzug auftragenden Walze gepreßt werden.
Gemäß der Erfindung kann ferner auf voneinander getrennte Stoffteile oder -Streifen ein Kautschuküberzug dadurch aufgetragen werden, daß eine Schablone zwischen das Gewebe und die den Kautschuküberzug tragende Walze gelegt wird. Dieses Verfahren erweist sich dann als zweckmäßig, wenn ein Kautschuküberzug von größerer Stärke auf Stoffteile aufzutragen ist, welche vorher mit einem durch Aufwalzen hergestellten Überzug versehen sind, wie dies beispielsweise beim Auflegen eines Glanzgummistreifens auf den Oberteil von aus Canevas hergestellten, mit Gummisohlen versehenen Schuhwaren geschieht.
Wie gering auch die Stärke der Schablone sein mag, so wird es im allgemeinen nicht möglich sein, voneinander getrennt liegende Stoffe mit einem durch Einwalzen hergestellten, gleichzeitig das Gewebe imprägnierenden Über-
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zug versehen zu können, zu welchem Zwecke eine starke Druckwirkung seitens der mit Gummiüberzug versehenen Walze auf den zu 'imprägnierenden Stoffteil erforderlich ist. Die Möglichkeit erscheint aus dem Grunde ausgeschlossen, als der Druck eigentlich nicht auf den betreffenden Stoffteil ausgeübt werden kann, wenn sich gleichzeitig eine aus Gewebe und Schablone bestehende Materialschicht,
ίο welche mithin eine größere Stärke besitzt, zwischen den Walzen an anderen Stellen derselben befindet.
Um diese Schwierigkeit zu beseitigen, wird die Schablone in der Weise gestaltet, daß jeder gestanzte, einen Teil des Gewebes an der oberen Seite freilegende Plattenteil mit seinem Gegenstück an der unteren Stoffseite unter diesen ausgesparten Teil zu liegen kommt, so daß die aus Gewebe und Platte bestehende und durch die Walzen zu führende Schicht durchweg eine gleichmäßige Stärke besitzt und infolgedessen der gesamte Walzendruck auf die freigelegten Stoffflächen ausgeübt wird, und diese der mit Kautschuküberzug versehenen Walze gegenüberliegenden Flächen mit Kautschuk imprägniert und eigentlich überzogen werden, während die bedeckten Teile des Gewebes hiervon unbeeinflußt bleiben.
In der beiliegenden, zur Klarstellung der Erfindung an Hand von Ausfuhrungsbeispielen dienenden Zeichnung zeigt Fig. 1 in Oberansicht einen aus Canevas bestehenden Schuhoberteil, welcher am Rande b1 mit einem durch Aufwalzen hergestellten Gummiüberzug versehen ist. Fig. 2 zeigt in Oberansicht eine Schablone aus Metallblech, welche bei Herstellung des Schuhoberteiles das Gewebe unter Freilegung der Randteile überdeckt. Fig. 3 ist ein Querschnitt nach Linie 2-2 der Fig. 2 mit Darstellung des zwischen den ausgesparten Teilen der Schablone festgehaltenen Oberteiles. Fig. 4 ist eine Unteransicht der Schablone mit Darstellung der Rückseite eines Stücks vom Schuhoberteil durch gekreuzte Schraffuren. Fig. 5 und 6 zeigen in Ober- bezw. Unteransicht einen Teil der Schablone zur Auflage auf Sportschuhoberteile. Fig. 7 stellt den von der Schablone abgenommenen Oberteil, ebenso den von der Schablone während des Einwalzens bedeckten Gewebeteil b in gekreuzter Schraffur dar, während die parallele Schraffur den mit Gummiüberzug versehenen Oberzeugteil b1 veranschaulicht. Fig. 8 zeigt in Oberansicht eine Schablonenplatte α zum Festhalten des Stoffoberteiles für Schneeschuhe, weiche lediglich am Rand mit eingewalztem Überzug versehen werden.
Wie die Zeichnung erkennen läßt, unterscheidet sich die in vorstehend erläuterter Weise ausgeführte Schablone α von denjenigen bekannter Anordnung dadurch, daß aus der Schablonenplatte ein Teil a1 ausgestanzt und derart abgebogen ist, daß letztere die Rückseite des Gewebes überdeckt und nur die Randteile b[ desselben hervortreten (Fig. 3).
In dem in Fig. 8 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Schablonenplatte α nur mit einem Schlitz <z2 versehen, durch welchen das Zeug des Schuhoberteiles nur so weit hindurchgeführt wird, als es der Einwirkung der mit Kautschuküberzug versehenen Walze auszusetzen ist.
In dem in Fig. 2, 3 und 4 dargestellten Ausführungsbeispiel wird aus der einfachen Blechplatte α eine Zunge a1 ausgestanzt und derart nach außen gedrückt, daß das Gewebe b zwischen Randteil α und Zunge ä1 festgeklemmt werden kann. In vielen Fällen jedoch kann eine derartige Schablone nicht aus einer einzigen Platte hergestellt werden. Man verwendet dann zwei Platten (Fig. 5 und 6), wie sie beispielsweise zur Herstellung des in Fig. 7 dargestellten Oberzeuges verwendet werden. Hierbei sind aus der Platte α Teile ausgestanzt, welche den mit Gummi zu überziehenden Teilen bl des Stoffes entsprechen, während die andere Platte bezw. die Gegenplatte al teilweise den übrigen Stoffteilen entspricht, so daß hierdurch der Stoff gehoben und dicht gegen die mit Kautschuküberzug versehene Walze gepreßt wird.
Im allgemeinen erweist es sich für Massenherstellung von Waren, auf welche gelrennte Streifen, Flecken oder Randstreifen aus Gummi aufgelegt werden sollen, als zweckmäßig, eine fortlaufende Stofflage durch die Walzen hindurchzuführen. Bei dieser Herstellung gelangt das vorstellend erläuterte Verfahren, nach welchem der Stoff dicht gegen die mit Gummiüberzug versehene Walze an den zu imprägnierenden Stellen gepreßt wird, mit Vorteil zur Verwendung. Zu diesem Zwecke wird zwischen die untere Walze des Kalanders und den durch dieselbe transportierten Stoff ein endloses Band von elastischem Material und geeigneter Stärke gelegt, aus welchem diejenigen Teile ausgestanzt werden, welche denjenigen des darüber befindlichen Gewebes entsprechen, die von dem Kautschuküberzug freibleiben sollen.
Dasselbe Resultat kann in abgeänderter Ausführung dadurch erzielt werden, daß auf der unteren Walze des Kalanders erhabene Muster hergestellt werden, deren Umrisse jenen Teilen des Gewebes entsprechen, welche in der erläuterten Weise mit einem Gummiüberzug versehen werden sollen.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Verfahren zur Herstellung eines ein- oder aufgewalzten Gummiüberzugs auf den
    Stoffteilen von Zeugschuhen und dergl., dadurch gekennzeichnet, daß diejenigen durch die Kalanderwalze geführten Stoffteile, welche nicht mit einem Überzug versehen werden sollen, mit Schablonen überdeckt, dagegen die zu überziehenden Teile von der Schablone freigelegt und durch die abgebogenen Schablonenteile gegen den Umfang der mit Kautschuk überzogenen Kalanderwalze gepreßt werden.
  2. 2. Zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch ι eine Schablone, dadurch gekennzeichnet, daß sie derart ausgespart und auf das Gewebe gelegt wird, daß der von dem abgebogenen Schablonenteil festgehaltene Stoff bedeckt wird, während der freigelegte Teil der Einwirkung einer mit Kautschuk überzogenen Kalanderwalze ausgesetzt wird.
  3. 3. Verfahren zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mantelfläche der unteren Kalanderwalze mit erhabenen Mustern versehen ist oder dieselbe durch Auflegen von Schablonen dazu geeignet gemacht wird, daß die isolierten Teile des Gewebes unter Reibung gegen die mit Gummiauflage versehenen Walze der Maschine gepreßt werden.
    Hierzu i Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE139648C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1161003B (de) * 1960-08-13 1964-01-09 Continental Gummi Werke Ag Verfahren und Vorrichtung zum Doublieren von verschiedenartigen Kautschuk- bzw. Kunststoffbahnen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1161003B (de) * 1960-08-13 1964-01-09 Continental Gummi Werke Ag Verfahren und Vorrichtung zum Doublieren von verschiedenartigen Kautschuk- bzw. Kunststoffbahnen

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