DE2004398C3 - Künstliches Pelzwerk - Google Patents
Künstliches PelzwerkInfo
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Classifications
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- A41H—APPLIANCES OR METHODS FOR MAKING CLOTHES, e.g. FOR DRESS-MAKING OR FOR TAILORING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description
Die Ei findung betrifft ein künstliches Pelzwerk, bestehend aus einer mit einem Flor versehenen textilen
Bahn, auf deren Rückseite mittels Kleber eine Rückschicht aufgebracht ist
Ein solches künstliches Pelzwerk ist in der DE-AS 11 00 582 beschrieben. Bei diesem bekannten künstlichen
Pelzwerk ist der Flor einheitlich auf der textilen Bahn angeordnet, so daß nicht der Eindruck entsteht,
das künstliche Pelzwerk ist aus einer Vielzahl von Pelzstreifen zusammengesetzt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein künstliches Pelzwerk zu schaffen, welches einem aus
einer Vielzahl von Pelzstreifen zusammengesetzten Pelzbekleidungsstück ähnelt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Rückschicht aus einer lerterartigen Schicht
besteht und daß der Fior derart aufgebracht ist, daß auf der textilen Bahn Streifen entstehen, die frei vom Flor
sind.
Durch die furchenartige Erscheinungsform, die man mit Hilfe der florfreien Streifen auf der textilen Bahn
gewinnt, erzielt man eine starke Ähnlichkeit mit einem natürlichen, verarbeiteten Pelzprodukt, welches aus
einzelnen Pelzstreifen zusammengesetzt ist, die Seite an Seite zusammengefügt einzelne Felder des Bekleidungsstücks
bilden. Die vom Flor freien Streifen oder Bänder können sich in ihrer Weite in Abhängigkeit von der
Länge der Deckhaare und des Florpelzes und des Effekts, den sie bewirken sollen, ändern, sie verfügen
aber allgemein über eine Orientierung oder Lage derart, daß ein auf diese Weise hergestellter künstlicher Pelz
der natürlichen Erscheinungsform eines echten Pelzes, bestehend aus zusammengefaßten Streifen, sehr stark
ähnelt, insbesondere wenn die Streifen des natürlichen Pelzes mit einem Lederband zwischen sich zusammengefügt
sind
In der Abbildung ist der Aufbau eines künstlichen Pelzwerks in perspektivischer Darstellung mit Blick auf
die Rückseite gezeigt
Wie der Zeichnung entnommen werden kann, ist ein
Wie der Zeichnung entnommen werden kann, ist ein
ig Florgewebe, das vorzugsweise mit einer gewirkten Rückseite 10, beispielsweise aus Baumwolle ausgestattet
ist, fest klebend mit einem Stück natürlichen Leder 12, wie beispielsweise Ziegen- oder sämisches Leder,
verbunden oder auch mit einer synthetischen Kunststoffolie, wie einer weichen Vinylchloridschicht, wie sie
allgemein als künstliches Leder verwendet wird.
Passende Bindemittel bzw. Leimstoffe sind solche, die geschmeidig und elastisch sind und deshalb die
Eigenschaften der Rückschicht nicht beeinflussen.
Beispielsweise können alle sogenannten Gummilösungen verwendet werden, die im wesentlichen aus Gummi
oder einem in einer Lösung enthaltenen synthetischen Gummi bestehen, oder ähnliche Leimarten, die aus
synthetischem Filmmaterial bestehen und noch zahlreiehe andere im Handel befindliche Stoffe, wie sie
beispielsweise auch zur Herstellung von Schuhen verwendet werden. Der Klebstoff kann nach irgendeiner
der zahlreichen konventionellen Methoden aufgebracht we.den, beispielsweise durch Aufsprühen oder
.10 Aufstreichen einer dünnen Schicht auf beide Oberflächen und anschließendem Zusammenfügen.
Durch die Verwendung einer echten Lederrückschicht ergibt sich ein Artikel, der ein teures Pelzwerk
dadurch nachahmt, daß er den Eindruck einer natürlichen Fell- bzw. Lederseite entstehen läßt.
Falls die aus Kunststoff hergestellte Rückschicht undurchlässig gegen Feuchtigkeit sein sollte, dann wird
diese vorzugsweise wie bei 14 gezeigt mit Löchern versehen, um eine dem Leder oder natürlichen Fellen
entsprechende Porösität und entsprechende Atmungseigenschaften zu erzeugen. Vorzugsveise wird die
Perforation der Rückschicht während des Aufbringungs-Prozesses auf das Florgewebe vorgenommen,
beispielsweise indem die Rückschicht mit einem Spitzen bzw. Nadeln enthaltenden, rollenden Werkzeug auf das
mit Klebstoff versehene Florgewebe aufgebracht wird, wobei sich dann die Spitzen durch die Rückschicht
pressen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Künstliches Pelzwerk, bestehend aus einer mit einem Flor versehenen textilen Bahn, auf deren
Rückseite mittels Kleber eine Rückschicht aufgebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß
die Rückschicht aus einer lederartigen Schicht besteht und daß der Flor derart aufgebracht ist, daß
auf der textilen Bahn Streifen entstehen, die frei vom Flor sind.
2. Künstliches Pelzwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die lederartige Rückschicht aus
echtem Leder besteht
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2004398A DE2004398C3 (de) | 1970-01-31 | 1970-01-31 | Künstliches Pelzwerk |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2004398A DE2004398C3 (de) | 1970-01-31 | 1970-01-31 | Künstliches Pelzwerk |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2004398A1 DE2004398A1 (en) | 1971-08-05 |
| DE2004398B2 DE2004398B2 (de) | 1979-01-11 |
| DE2004398C3 true DE2004398C3 (de) | 1979-08-30 |
Family
ID=5761052
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2004398A Expired DE2004398C3 (de) | 1970-01-31 | 1970-01-31 | Künstliches Pelzwerk |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2004398C3 (de) |
-
1970
- 1970-01-31 DE DE2004398A patent/DE2004398C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2004398B2 (de) | 1979-01-11 |
| DE2004398A1 (en) | 1971-08-05 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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