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DE138201C - - Google Patents

Info

Publication number
DE138201C
DE138201C DENDAT138201D DE138201DA DE138201C DE 138201 C DE138201 C DE 138201C DE NDAT138201 D DENDAT138201 D DE NDAT138201D DE 138201D A DE138201D A DE 138201DA DE 138201 C DE138201 C DE 138201C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cutting
paper
perforation
glass
smooth
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT138201D
Other languages
English (en)
Publication of DE138201C publication Critical patent/DE138201C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26FPERFORATING; PUNCHING; CUTTING-OUT; STAMPING-OUT; SEVERING BY MEANS OTHER THAN CUTTING
    • B26F1/00Perforating; Punching; Cutting-out; Stamping-out; Apparatus therefor
    • B26F1/18Perforating by slitting, i.e. forming cuts closed at their ends without removal of material
    • B26F1/20Perforating by slitting, i.e. forming cuts closed at their ends without removal of material with tools carried by a rotating drum or similar support

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE
Papier in der Weise zu perforiren, dafs letzteres über gerillte Walzen geführt und durch mit Schneidzähnen ausgerüstete Räder, welche das Papier an den die Rillen überdeckenden Stellen bearbeiten, ist bekannt. Dieses Verfahren ergiebt eine schlechte Perforation, weil die Schneidzähne das Material beim Schneiden lediglich zur Seite drängen, so dafs späterhin die durch das Schneiden hervorgerufenen Schlitze sich wieder schliefsen und dem Auge kaum erkennbar sind. Für die Zwecke des perforirten Papiers ist es aber durchweg erforderlich, die Perforationslinie deutlich zu erkennen, damit man beim Gebrauch sofort weifs, wo man die Trennung vorzunehmen hat. Derselbe Nachtheil tritt ein, wenn die Gegenfläche für die Perforirräder aus weichem Material hergestellt wird, in welches die Schneidzähne eindringen. Aufserdem mufs eine derartige Gegenfläche häufig erneuert werden.
Gemäfs vorliegender Erfindung wird das genannte Verfahren in folgender Weise verbessert.
Es werden glatte Walzen verwendet, welche an der Oberfläche glashart sind. Wird nun das Papier über eine solche ungerillte, glasharte Walze geführt und die mit Schneidzähnen ausgerüsteten Perforirräder in Thätigkeit gesetzt, so entstehen, wie der Versuch ergeben hat, Perforationsschlitze, welche sich nicht wieder schliefsen und somit dem Auge deutlich sichtbar bleiben. Diese eigenthümliche Wirkung ist dem Umstand zuzuschreiben, dafs das Material vor der Schneidkante infolge der glasharten, glatten Oberfläche der Walze nicht ausweichen kann und infolge dessen entweder eine Beseitigung des Materials innerhalb der Perforationsschlitze oder eine Stauung in den Seitenrändern der Schlitze eintritt, welche dauernd bleibt. Unter keinen Umständen erhalten die Schlitze vorstehende Lippen, wie dies bisher der Fall war, so dafs also auch ein Schliefsen des Schlitzes sicher verhindert ist. Bemerkenswerfh ist, dafs ein übermäfsiges Abstumpfen der Schneiden nicht stattfindet, weil die Räder nur ganz leicht angedrückt zu werden brauchen.
Die Form der Schneidzähne kann beliebig sein. Statt der gewöhnlichen, aus Fig. 3 der Zeichnung ersichtlichen Zähne können winkelförmige (Fig. 2) angeordnet sein oder auch, wie dies in den Fig. 4 und 5 angenommen ist, solche Zähne, welche runde Perforationslöcher hervorrufen.
Die Zähne sind hier mit den Perforationslöchern entsprechenden, runden Schneidkanten ausgerüstet, von welchen nach innen sich erweiternde Höhlungen zu dem inneren Rande des Radkranzes sich erstrecken. Letztere Einrichtung ist deshalb erforderlich, weil die abgetrennten , runden Papierscheibchen herausfallen müssen. Auch hier ist eine Lippenoder Randbildung an den runden Perforationslöchern nicht möglich, weil die runden Schneidkanten fest auf der glasharten Oberfläche der Gegenwalze aufsitzen und somit ein Ausweichen des Materials nicht stattfinden kann. Uebrigens hat die Anwendung glatter Walzen gegenüber den gerillten den Vortheil, dafs mit Hülfe derselben Walze die Perforationslinien in beliebigen Abständen angebracht werden können, während bisher die Abstände von denjenigen der Rillen abhängig waren. Den weichen
Gegenflächen gegenüber ist der Vortheil vorhanden , dafs keine Erneuerung infolge Abnutzung erforderlich ist.
Diese glasharten, glatten Gegenwalzen lassen sich auch bei Längsschneiden und Schneidvorrichtungen für Umrollmaschinen anwenden. Statt des mit Schneidzähnen ausgerüsteten Perforirrades wird dann ein glattes Schneidrad angewendet, das also in bekannter Weise mit einer ununterbrochen rundherum verlaufenden Schneidkante ausgerüstet ist (Fig. i). Hierbei treten dann genau entsprechend der vorhin bei der Perforirung beschriebenen Wirkung vollkommen glatte Schnittränder auf, während die Ränder bisher stets mehr oder weniger faserig waren. Letzterer Umstand hatte zum Beispiel die Folgeerscheinung, dafs die aus der Umrollmaschine nach dem Zerschneiden entnommenen Papierrollen an den Stirnflächen ein sammt- oder plüschartiges Aussehen aufwiesen, während nach dem vorhin beschriebenen Verfahren, bei welchem also das Schneidrad auf das über eine glasharte Walze geführte Papier einwirkt, die Stirnseiten der Papierrollen vollkommen glatt erscheinen.

Claims (1)

  1. Pate nt-An Spruch:
    Verfahren zum Lochen und Schneiden von Papier u. dgl., gekennzeichnet durch die Verwendung einer glasharten, glatten Walze als Gegenwalze für die Perforirräder und Schneidscheiben.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT138201D Active DE138201C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE138201C true DE138201C (de)

Family

ID=406032

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT138201D Active DE138201C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE138201C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3052146A (en) * 1959-09-18 1962-09-04 F P Rosback Company Slot perforating cutters
US3074303A (en) * 1960-06-13 1963-01-22 Kimberly Clark Co Apparatus for forming minute apertures in cigarette paper
DE1172525B (de) * 1963-02-27 1964-06-18 Heinrich Sieger G M B H Arbeitsverfahren und Vorrichtung zur Herstellung perforierter Bahnen, Bogen und Zuschnitte aus Wellpappe zur Anwendung fuer Faltpolster, Aufreisskartons u. dgl.

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3052146A (en) * 1959-09-18 1962-09-04 F P Rosback Company Slot perforating cutters
US3074303A (en) * 1960-06-13 1963-01-22 Kimberly Clark Co Apparatus for forming minute apertures in cigarette paper
DE1172525B (de) * 1963-02-27 1964-06-18 Heinrich Sieger G M B H Arbeitsverfahren und Vorrichtung zur Herstellung perforierter Bahnen, Bogen und Zuschnitte aus Wellpappe zur Anwendung fuer Faltpolster, Aufreisskartons u. dgl.

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