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DE1221091B - Vorrichtung zum Saeubern der Schneidkanten einer Papierbahn - Google Patents

Vorrichtung zum Saeubern der Schneidkanten einer Papierbahn

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Publication number
DE1221091B
DE1221091B DEF42977A DEF0042977A DE1221091B DE 1221091 B DE1221091 B DE 1221091B DE F42977 A DEF42977 A DE F42977A DE F0042977 A DEF0042977 A DE F0042977A DE 1221091 B DE1221091 B DE 1221091B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
edges
circular knife
cutting
knife
paper web
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF42977A
Other languages
English (en)
Inventor
Russel Edward Watts
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FLEMING AND SONS Inc
Original Assignee
FLEMING AND SONS Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FLEMING AND SONS Inc filed Critical FLEMING AND SONS Inc
Priority to DEF42977A priority Critical patent/DE1221091B/de
Publication of DE1221091B publication Critical patent/DE1221091B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D1/00Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B26D7/00Details of apparatus for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cleaning Implements For Floors, Carpets, Furniture, Walls, And The Like (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
D21g
Deutsche Kl.: 55 e- 4/03
F42977VIIb/55e
25. Mai 1964
14.JuIi 1966
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Säubern der Schneidkanten einer Papierbahn.
Zur Herstellung von Papierbahnen kleiner Breite ist es üblich, eine Papierbahn größerer Breite durch eine Schneid- oder Schlitzmaschine hindurchzuführen, die mit mehreren Schneidmessern oder Schlitzrädern zum Längsschlitzen der Papierbahn versehen ist, während die Papierbahn von einer Rolle abgewickelt und auf eine andere Rolle aufgewickelt wird. Bei diesem Schlitzen des Papiers entstehen eine große Menge loser Fasern bzw. flockenförmiger oder haarförmiger Teilchen an den Schlitzkanten, welche die nachfolgende Benutzung der schmalen Papierbahnen beeinträchtigen, insbesondere wenn das Papier faserig und von der Art ist, wie es bei der Herstellung spiralförmiger Zylinder und Rohre verwendet wird. Wenn Leim oder ein anderes Bindemittel auf die schmalen Papierbahnen aufgebracht wird, so können die losen Fasern durch die Aufbringvorrichtung für den Leim von den Schlitzkanten weggenommen und in dem Bindemittelbehälter oder Leimtopf gesammelt werden, wobei es jedoch notwendig ist, diesen Behälter öfter zu reinigen, so daß ein erhöhter Verlust an Bindemittel und Zeit sowie ein erheblicher Arbeitsaufwand entstehen. Es ist auch bekannt, lose Fasern von den Schlitzkanten von schmalen Papierbahnen durch Druckluft, Absaugen, Absanden oder Bürsten wegzunehmen, nachdem die Papierbänder zu Rollen aufgewickelt worden sind. Dieses Vorgehen ist jedoch aufwendig und erbringt keine große Leistung.
Demgegenüber ist durch die vorliegende Erfindung eine Vorrichtung zum Säubern der Schneidkanten einer Papierbahn geschaffen, die von einer Vorratsrolle einer Schneidmaschine mindestens einem zwischen der Vorratsrolle und mindestens einer Aufnahmerolle angeordneten drehbaren Schlitzrad zugeführt wird, und dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein drehbares Kreismesser vorgesehen ist, das auf den vom Schlitzrad erzeugten Längsschlitz in der Papierbahn ausrichtbar ist und dessen Umfang mit etwa radialen Einschnitten versehen ist, deren Schneidkanten dazu dienen, lose Papierfasern von den Schlitzkanten abzustreifen.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung sind die Schneid- oder Messerkanten des Kreismessers durch zur Umlaufachse schräge Einschnitte in der Zylindermantelfläche des Kreismessers gebildet. Bei einer bevorzugten Ausführungsform verlaufen die schrägen Schlitze des Kreismessers im wesentlichen rechtwinklig zu den benachbarten Vorrichtung zum Säubern der Schneidkanten
einer Papierbahn
Anmelder:
Fleming & Sons, Inc., Dallas, Tex. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. W. Paap, Dipl.-Ing. H. Mitscherlich
und Dipl.-Ing. K. Gunschmann, Patentanwälte,
München 22, Mariannenplatz 4
Als Erfinder benannt:
Rüssel Edward Watts, Dallas, Tex. (V. St. A.)
Schlitzen und mit Winkern von etwa 45° zu der Achse des Kreismessers.
Nachstehend ist die Erfindung an Hand der in der Zeichnung als Beispiel dargestellten Ausführungsform der Vorrichtung näher beschrieben. In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 eine Papierschlitzmaschine mit Säuberungsmitteln nach der Erfindung teilweise in der Seitenansicht, teilweise im Schnitt,
F i g. 2 eine vergrößerte Draufsicht auf eines der zum Säubern der Schlitzkanten dienenden Kreismesser mit seiner Lagerung,
F i g. 3 einen vergrößerten Querschnitt nach der Linie HI-III der F i g. 1, der zwei Kreismesser zeigt,
F i g. 4 eine vergrößerte Seitenansicht von einem der Kreismesser und
F i g. 5 eine vergrößerte Draufsicht auf das Kreismesser nach der Linie V-V der F i g. 4.
In der Zeichnung ist mit 10 der Rahmen einer Papierschlitzmaschine bezeichnet, die am unteren, hinteren Teil eine waagerechte Welleil zur Aufnahme einer Papierrolle 12 aufweist, deren Papierbahn längsgeschlitzt werden soll. Am oberen Rahmenteil sind Lagerungsmittel 13 zur einstellbaren Anordnung von Rollen 14 angebracht, auf die die Papierbahnen nach dem Längsschlitzen aufgewickelt werden. Die Ausbildung der einstellbaren Lagerungsund Aufwickelmittel 13 ist mehr oder weniger bekannt. Beim Abwickeln der Papierbahn 15 von der Rolle 12 und dem Aufwickeln der Papierbahn auf den Rollen 14 läuft die Papierbahn 15 über eine hintere Rolle 16, dann unter zwei benachbarten Rollen 17 hindurch nach einer vorderen Rolle 18, die alle in dem Rahmen 10 drehbar gelagert sind. An dem Rahmen 10 sind ferner unter der vorderen Rolle 17 und etwas vor dieser mehrere kreisförmige Schneidmesser bzw. Schlitzräder 19 drehbar gelagert, die mit
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ihrem Umfang mit der vorderen Rolle 17 in Berührung stehen und die Papierbahn 15j wenn diese zwischen den Rollen hindurchgeht, längsschlitzen. Die geschlitzte Papierbahn läuft dann über die Rolle 18 zu den Rollen 14. In der Zeichnung ist nur eines S" der Schlitzräder 19 gezeigt, es können jedoch eine beliebige Anzahl solcher Schlitzräder angeordnet sein. Wie bereits erwähnt, haften an den Schlitzkanten der schmalen Papierbahnen lose Fasern, so daß diese Kanten faserig und flockig sind, wodurch beim Aufbringen von Leim oder einem anderen Bindemittel auf die Papierbahnen für die Herstellung von spiralförmigen Zylindern oder Rohren die dabei weggenommenen losen Fasern den Bindemittelbehälter bzw. den Leimtopf bald verstopfen.
Gemäß der Erfindung ist zum Wegnehmen der losen Fasern von den Schlitzrändern der schmalen Papierbahnen über der Bahn 15 und zwischen den Rollen 17 und 18 eine waagerechte Welle 20 drehbar gelagert, die mehrere zur Säuberung dienende Kreismessern trägt, die in den senkrechten Ebenen der Schlitzräder 19 liegen. Für jedes Schlitzrad ist ein Säuberüngsmessef 21 vorgesehen, von dem ein Teil seines Umfanges in Flucht mit einem Teil des Umfanges des Schlitzrades liegt. Die Welle 20 wird über ein Riemengetriebe 22 von einem Elektromotor 23 im Uhrzeigersinn entgegen der Bewegungsrichtung des unteren Teiles der Bahn 15 oder in der gleichen Bewegungsrichtung wie dieses, aber mit größerer Geschwindigkeit angetrieben. Die Säuberungsmesser haben einen größeren Durchmesser als die Schlitzfader und sind jeweils in Form einer flachen Scheibe ausgebildet, die eine axiale Öffnung 24 von verhältnismäßig großem Durchmesser hat (F i g. 4). Zum Anbringen der Kreismesser 21 sind auf der Welle jeweils kreisförmige Naben 25 derart angebracht, daß die Kreismesser in axialem Abstand voneinander gehalten werden. Dies kann z. B. durch zylindrische Abstandhalter oder Hülsen 26 erreicht werden, die auf der Welle zwischen den Naben (F i g. 2 und 3) angeordnet sind. Der Abstand zwischen den Kreismessern wird auf diese Weise durch die Länge der Hülsen 26 bestimmt. Die Kreismesser 21 haben eine größere Dicke oder Breite als die Umfangskanten der einzelnen Schlitzräder 19 und die in die Bahn 15 durch diese eingeschnittenen Schlitze 27, derart, daß die Seiten des Umfangsteiles des Kreismessers beide Schlitzkanten berühren und diese auseinanderspreizen (Fig. 2). An beiden Seiten des Umfangsteiles des Säubeningsmessers sind in gleichmäßigen Abständen voneinander scharfe Schneidzähne oder Messerkanten 28 und 29 angeordnet, die durch eine Mehrzahl von diagonalverlaufenden radialen Schlitzen 30 und 31 gebildet sind, die in diesem Umfangsteil eingeschnitten sind. Wie am besten aus F i g. 5 ersichtlich ist, erstrecken sich die Schlitze 30 im wesentlichen im rechten Winkel zu den Schlitzen 31 zwischen diesen, so daß die Messerkanten 28 auf einer Seite des Kreismesserzahnes zu den Messerkanten 29 auf der anderen Seite versetzt sind. Die Schlitze sind im Winkel von etwa 45° zu der Achse des Kreismessers angeordnet, wodurch die Messerkanten beim Verschleiß der Seitenflächen des Kreismessers scharf bleiben. Durch die Schlitze 30 und 31 werden zwischen den Messerkanten 28 und 29 jeweils entgegengesetzt gerichtete Messerkanten 32 und 33 gebildet, so daß die Drehriehtung des Kreismessers umkehrbar ist.
Beim Betrieb der Vorrichtung werden die Säuberungsmesser 21 entgegen der Bewegungsrichtung des unteren Teiles der Papierbahn 15 öder "in der gleichen. Richtung wie diese, aber mit größerer Geschwindigkeit, gedreht. Die Welle 20 ist so angeordnet daß wesentliche Teile der Messerkanten 28 und der Kreismesser durch die Schlitze 27 der Papierbahn nach unten vorstehen, wie aus F i g. 3 ersichtlich ist. Die Messerkanten berühren die Schlitzkanten und streifen lose Faserflocken oder haarförmige Papierteilchen von den Schlitzkanten ab, so daß diese gesäubert und glattgesäumt werden und die schmalen Papierbahnen nunmehr fertig sind und auf die Rollen aufgewickelt werden können. Zur Gewährleistung einer gleichmäßigen Säuberung der Schlitzkanten der Papierbahn kann ein waagerechtes Glied oder eine Stange 34 unter den schmalen Bahnen zwischen der Rolle 18 und den Säuberungsmessern angeordnet sein, durch welche diese schmalen Bahnen beim Säubern der Kanten in einer gemeinsamen waagerechtverlaufenden Höhenlage unterstützt werden.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Säubern der Schneidkanten einer Papierbahn, die von einer Vorratsrolle einer Schneidmaschine mindestens einem zwischen der Vorratsrolle uüd mindestens einer Aufnahmerolle angeordneten drehbaren Schlitzrad zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein drehbares Kreismesser (21) vorgesehen ist, das auf den vom Schlitzrad (19) erzeugtfen Längsschlitz in der Papierbahn ausfichtbar ist und dessen Umfang mit etwa radialen Einschnitten (30) 31) versehen ist, deren Schneidkanten (28, 29; 32, 33) dazu dienen, lose Papierfasern von den Schlitzkanten abzustreifen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneid- oder Messerkanten (28,29; 32,33) des Kreismessers (21) durch zur Umlaufachse schräge Einschnitte (30, 31) in der Zylindermantelfläche des Kreismessers gebildet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die schrägen Schlitze (30,31) des Kreismessers (21) im wesentlichen rechtwinklig zu den benachbarten Schlitzen und mit Winkern von etwa 45° zu der Achse des Kreismessers verlaufen.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidoder Messerkanten (28, 29; 32, 33) in gleichmäßigen Abständen voneinander angeordnet sind und die Schneidkanten (28,32) auf einer Seite des Kreismessers (21) zu den Schneidkanten (29, 33) auf der anderen Seite der Kreismesserzähne versetzt sind.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Kreismesser (21) eine größere Dicke aufweist als der Zwischenraum zwischen den Schlitzkanten der geschlitzten Papierbahn, so daß das Abstreifen von losen Fasern von beiden Schlitzkanten gewährleistet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 589/160 7. 66 © Bundesdruckerei Berlin
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20110271854A1 (en) * 2008-10-20 2011-11-10 Lumos, Inc. Manufacture of kinesiology tape
US9308115B2 (en) 2008-11-26 2016-04-12 Kt Health, Llc Body-adhesive kinesiology tape
US10617571B2 (en) 2008-11-26 2020-04-14 Kt Health, Llc Pre-cut strips of kinesiology tape
US10869776B2 (en) 2014-08-19 2020-12-22 Kt Health, Llc Kinesiology tape

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US9308115B2 (en) 2008-11-26 2016-04-12 Kt Health, Llc Body-adhesive kinesiology tape
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US10973697B2 (en) 2008-11-26 2021-04-13 Kt Health, Llc Pre-cut strips of kinesiology tape
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