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DE1036725B - Speisewalze fuer Karden oder Krempeln - Google Patents

Speisewalze fuer Karden oder Krempeln

Info

Publication number
DE1036725B
DE1036725B DEH23023A DEH0023023A DE1036725B DE 1036725 B DE1036725 B DE 1036725B DE H23023 A DEH23023 A DE H23023A DE H0023023 A DEH0023023 A DE H0023023A DE 1036725 B DE1036725 B DE 1036725B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cards
projections
teeth
roller
feed roller
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH23023A
Other languages
English (en)
Inventor
Anton Hermanns
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEH23023A priority Critical patent/DE1036725B/de
Publication of DE1036725B publication Critical patent/DE1036725B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G15/00Carding machines or accessories; Card clothing; Burr-crushing or removing arrangements associated with carding or other preliminary-treatment machines
    • D01G15/02Carding machines
    • D01G15/12Details
    • D01G15/14Constructional features of carding elements, e.g. for facilitating attachment of card clothing
    • D01G15/20Feed rollers; Takers-in

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

  • Speisewalze für Karden oder Krempeln Die Erfindung betrifft eine Speisewalze für Karden oder Krempeln mit griffiger Oberfläche. die aus einzelnen am Umfang mit zahnartigen Vorsprüngen versehenen. nebeneinander aufgereihten Einzelteilen zusammengesetzt ist.
  • Diese Walze muß bekanntlich mit einer griffigen Oberfläche versehen sein, damit der Wickel aus tierischen oder pflanzlichen Fasern und besonders aus Kunstfasern, die glatter sind als beispielsweise Baumwollfasern, leim Zerteilen durch die @'orreißerwalze sicher gehalten werden.
  • Die Griffigkeit wurde bisher erzielt durch eine Längsriffelung oder durch Einzelzähne auf dein Umfang der Walze. Während die geriffelte Walze mit einem glatten Speisetisch zusammenwirkt. sind bei Anwendung von Zähnen u. dgl. Vorsprüngen entsprechende Nuten im Tisch erforderlich. Beide Maßnahmen weisen -Nachteile auf.
  • Die geriffelte Walze kann sich der Wickelstärke und insbesondere den unvermeidbaren Ungleichmäßigkeiten nicht 'hinreichend anpassen. Die geriffelte Walze sticht auch nicht in den Winkel ein. Das bedeutet. daß die Fasern ausschließlich durch Klemmwirkung gehalten werden. Es bestellt daher leicht die Gefahr des Flachdrückens und damit der Zerstörung der Fasern durch übermäßigen Druck. der angewendet wird, um überhaupt die Klemmwirkung, insb(-sondere hei ungleichförmigen Wickeln, sicherzustellen. Walzen mit Zähnen u. dgl. Vorsprüngen haben die Neigung, die Fasern an den Kanten der im Tisch vorgesehenen Nuten zu zerschneiden. Wenn auch die Zähne aus verzahnten Bändern gebildet werden, die in Nuten der Walze eingeklemmt werden, wobei diese Nuten Teilabschnitte einer Schraubenlinie darstellen. so daß keine Nuten im Speisetisch vorgesehen werden können, besteht gleichfalls die Neigung, daß Fasern zerschnitten werden. Diese nachteilige Wirkung ergibt sich hierbei unabhängig davon, ob die Einzelzähne eines Bandes auf Lücke zu den Zähnen des Nachbarbandes stehen.
  • Außerdem ist eine solche Walze schwierig herzustellen und bringt im Gebrauch große Gefahren mit sich, weil sich unter den Arbeitsbedingungen die Bänder von der Walze lösen und unter zerstörender Wirkung in die Maschine geraten können.
  • Uin diese Nachteile zu vermeiden, ist auch schon vorgeschlagen worden, einzelne voneinander getrennte und mit Zähnen versehene Ringe unter Vermittlung eines elastischen Zwischengliedes auf eine Achse aufzuziehen. Jeder Ring kann individuell den Ungleichförmigkeiten des Wickels ausweichen, und es ergibt sich mithin eine günstige Klemm- und Speisewirkung unter Schonung der Fasern. Der Aufbau einer Walze aus elastisch gelagerten Einzelringen ist aber verliältnismäßig kostspielig.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine einfache. leicht herzustellende und wenig kostspielige Walze mit griffiger Oberfläche zu schaffen, die unter Schonung des Fasergutes eine ausgezeichnete Klemmwirkung gewährleistet und somit die Nachteile bekannter Walzenarten vermeidet. Die Erfindung besteht aus einzelnen. unmittelbar auf eine Achse aufgeschobenen, mit zahnartigen Vorsprüngen warzenartiger Form in Abständen auf dem Umfang versehene, die Walzen derart bildende. dünne, gestanzte Blechscheiben, daß die Vorsprünge in an sich bekannter Weise in Achsrichtung auf Lücke stehen.
  • Die Zähne vermögen bei dieser Ausgestaltung den Wickel in mehr oder minder starkem Maße zu durchstechen; gleichzeitig wirken die Abschnitte der einzelnen Scheibenumfänge zwischen den Zähnen eine reine Klemmwirkung aus. Diese reine Klemmwirkung ist auf den gesamten Umfang der Walze, jedoch jeweils durch einen Einstich in das Gut unterbrochen verteilt.
  • Die Scheiben werden durch einen einfachen Stanzvorgang hergestellt und mittels eines ebenfalls ausgestanzten zentralen Vier- oder Sechskantloches auf die entsprechend vieleckige Achse aufgeschoben, wo sie durch Endverschraubungen od. dgl. gesichert werden.
  • Es ist selbstverständlich, daß hierin nicht nur die bereits geschilderten Vorteile eines einfachen Aufbaues und einer sicheren Betriebsweise gelegen sind, sondern auch der Vorzug, daß die Scheiben leicht ausgewechselt werden können, insbesondere um Walzen mit anderer Zahnform oder anderer Teilung herzustellen. Es ist ferner gemäß der Erfindung auch möglich, je nach den obwaltenden Betriebsbedingungen Walzen aufzubauen, bei denen zwischen je zwei Scheiben gleichen Durchmessers eine Scheibe größeren Durchmessers, jedoch mit Vorsprüngen geringerer Höhe und gegebenenfalls größerer Zähnezahl eingesetzt sind. Auch andere Kombinationen von Scheiben unterschiedlicher Ausbildungsform sind möglich, um eine individuelle Klemmwirkung zu gewährleisten.
  • Die Walze gemäß der Erfindung ermöglicht es, mit doppelten Wickelstärken und infolgedessen mit geringer. die Kämmung verbessernder Zuführungsgeschwindigkeit zu arbeiten. Hierdurch ist gleichzeitig Sicherheit gegen Zerstörung der Garnitur oder des Krempelbelages gegeben, weil keine Batzen einlaufen oder eingezogen werden.
  • In der Zeichnung sind jeweils im senkrechten Schnitt und in Ansicht zwei bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise dargestellt.
  • Auf die Achsel sechskantigen Querschnitts sind eine Anzahl verhältnismäßig dünner Blechscheiben 2 aufgesteckt, die in ihrer Gesamtheit die Länge der Walze ausmachen. Auf dem Umfang sind die Scheiben 2 mit in Abständen voneinander befindlichen, zahnartigen Vorsprüngen 3 bzw. 4 warzenartiger Form versehen. In Abb. 1 sind die Vorsprünge 3 zur einen, die (schwarz angelegten) Vorsprünge 4 zur anderen nebenliegenden Scheibe 2 gehörig. Die Vorsprünge 3 und 4 stehen somit, wie insbesondere auch aus Abh. 2 erkennbar. in Achsrichtung auf Lücke.
  • Gemäß Abb. 3 und 4 ist zwischen je zwei Scheiben 2 eine Scheibe 5 angeordnet, die größeren Durchmesser aufweist. aber Vorsprünge 6 geringerer Höhe besitzt als die Scheibe 2. Wie aus Abb. 4 erkennbar, springt jede Scheibe 5 insgesamt gegenüber der Nachbarscheibe zurück. Die erfaßten Fasern werden infolge dieser Anordnung zwischen Walze und Speisetisch 7 in schonender Weise gebogen und sicher geklemmt.
  • Im Ausführungsbeispiel gemäß den Abb.3 und 4 haben die Scheiben 5 eine weitaus größere Zähnezahl als die Scheiben 2. Die Zähne der Scheiben 2 stehen auf Lücke zueinander. Die Scheiben 5 können aber auch die gleiche Zähnezahl aufweisen wie die Scheiben 2. In diesem Falle wären die Zähne aller Scheiben 2 und 5 auf Lücke zu stellen.

Claims (2)

  1. PATE\TANSPYÜCHE: 1. Speisewalze für Karden oder Krempeln mit griffiger Oberfläche, die aus einzelnen am Umfang mit zahnartigen Vorsprüngen versehenen. nebeneinander aufgereihten Einzelteilen zusam-Inengesetzt ist, gekennzeichnet durch einzelne unmittelbar auf eine Achse (1) aufgeschobene. mit zahnartigen Vorsprüngen (3 bzw. 4) warzenartiger Form in Abständen auf dem Umfang versehene, die Walze derart bildende, dünne, gestanzte Blechscheiben (2), daß die Vorsprünge (3 bzw. 4) in an sich bekannter Weise in Achsrichtung auf Lücke stehen.
  2. 2. Speisewalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen je zwei Scheiben (2) gleichen Außendurchmessers eine Scheibe (5) größeren Außendurchmessers, jedoch mit Vorsprüngen (6) geringer Höhe und gegebenenfalls größerer Zähnezahl, eingesetzt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Patentschrift Nr. 291 des Amtes für Erfindungs-und Patentwesen in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands; schweizerische Patentschrift Nr. 227330-. französische Patentschrift Nr. 371 584.
DEH23023A 1955-02-17 1955-02-17 Speisewalze fuer Karden oder Krempeln Pending DE1036725B (de)

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DE (1) DE1036725B (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4068620A (en) * 1975-01-13 1978-01-17 Oce-Van Der Grinten N.V. Profiled roller
US4291438A (en) * 1979-02-17 1981-09-29 Kabushiki Kaisha Toyoda Jidoshokki Seisakusho Fiber feeding roller of open-end spinning apparatus
US4392276A (en) * 1980-04-04 1983-07-12 Societe Alsacienne De Constructions Mecaniques De Mulhouse Fiber separator for feeding a freed-fiber spinning unit
EP1176236A1 (de) * 2000-07-28 2002-01-30 Maschinenfabrik Rieter Ag Sägezahngarnitur

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE291C (de) * 1877-07-23 C. G. HAUBOLD jr. in Chemnitz Walzengestell nebst Lager und Führungen
FR371584A (fr) * 1906-11-17 1907-03-11 Achille Et Pierre Pollet Soc Mode de garniture des cylindres alimentaires de carde
CH227330A (de) * 1942-03-31 1943-06-15 Hermanns Anton Speisevorrichtung an Karden.

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