DE85951C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE85951C DE85951C DENDAT85951D DE85951DA DE85951C DE 85951 C DE85951 C DE 85951C DE NDAT85951 D DENDAT85951 D DE NDAT85951D DE 85951D A DE85951D A DE 85951DA DE 85951 C DE85951 C DE 85951C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- lever
- key
- same
- stop
- movement
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000000465 moulding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10C—PIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
- G10C3/00—Details or accessories
- G10C3/12—Keyboards; Keys
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Electrophonic Musical Instruments (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei der gebräuchlichen Konstruktion der Klaviatur eines Klaviers oder Flügels ist die
Stärke des Tones verschieden, je nachdem der Anschlag in der Nähe der Zier- oder Schlofsleiste
erfolgt, selbst wenn man mit gleicher Kraft spielt. Dies macht sich besonders beim
gleichzeitigen Anschlage eines Accordes auf Ober- und Untertasten bemerJdich. Die Ursache
ist die ungleiche Länge des Hebels, mit welcher der Hammer entweder vom vorderen
oder vom hinteren Ende der Taste aus bewegt wird.
Diesem Uebelstande kann abgeholfen werden, wenn diesem Hebelarm mittelst einer Hilfsvorrichtung
eine unter allen Umständen gleiche Länge gegeben wird.
Eine Lösung dieser Aufgabe ist bereits bei der Janko-Klaviatur versucht worden; die vorliegende
Erfindung besteht in Ausführungsformen, welche den Zweck auf möglichst einfache
und praktische Weise zu erreichen bestimmt sind.
Fig. ι zeigt eine dieser Ausführungsformen.
Die Taste α einer ,gewöhnlichen Klaviatur
ist um eine waagrechte Achse b drehbar und durch ein Gelenk c mit einer über ihr liegenden
zweiten Taste d verbunden. Auf letztere erfolgt der Anschlag des Spielers. Die Taste d
trägt am hinteren Ende einen Stift e, der durch ein Loch der Taste α hindurchgeht und
unterhalb der letzteren durch ein Gelenk mit dem Hebel/ verbunden ist; letzterer ist mit
Hülfe des Doppelgelenks g in dem Klaviaturrahmen h leicht beweglich gelagert. In seinem
Mittelpunkt ist der Hebel/ durch einen Stift i 'mit einem Hebel k drehbar verbunden, der
im Rahmen h ebenso gelagert ist wie der Hebel f. Aufserdem ist der Hebel k mit der
Taste α durch das Gelenk / verbunden.
Drückt man auf die Taste d in der Gegend von c, so wird dadurch a um einen gewissen
Winkel gedreht, indem der Druck von d durch c unmittelbar auf α übertragen wird. Findet
der Druck auf d aber bei e statt, so bewegt sich der Hebel f bei e um denselben Betrag
nach unten, wie d, und zieht gleichzeitig den Hebel k nach unten. Sind die Längen von
ig und ig' einander gleich und ebenso die
Längen ze und ti, dann wird der Punkt /
des Hebels k denselben Weg beschreiben, wie d unter dem Anschlag, mithin auch α durch /
um denselben Betrag nach unten ziehen. Erfolgt nun der Anschlag bei e in derselben
Weise wie bei c, dann mufs durch die Wirkung der Hebel f und k sich der Hebel a in
beiden Fällen um den gleichen Winkel bewegen. Dieselbe Wirkung übt die Hebelübersetzung
aus, wenn der Anschlag auf die Taste d in der Mitte erfolgt.
Man erreicht durch diese Vorrichtung also volle Unabhängigkeit von der Wahl des Anschlagortes
in der Bewegung des Tastenhebels a und dadurch auch der Mechanik, die von
jenem in der gebräuchlichen und bekannten Weise bethätigt wird.
Man kann, ohne das Wesen der Vorrichtung zu ändern, auch noch andere Ausführungs-.formen
wählen, z. B. die in Fig. 2 dargestellte.
Hier trägt der Tastenhebel α einen aufrecht
stehenden Stift m, der an seinem oberen Ende in einem Einschnitt die Hebel f und k aufnimmt
und sich frei um den Stift i drehen läfst. Der Hebel / ist mittelst des Doppelgelenks
g in η und der Hebel k ebenso mittelst g' in ο leicht beweglich gelagert. Die
Lager η und ο sind mit dem Klaviaturrahmen fest verbunden. Der Hebel steht mit der
Taste d durch ein Doppelgelenk p, der Hebel k ebenso mit d durch ein Doppelgelenk p' in
Verbindung.
Drückt man auf d beip, so wird der Punkt z,
und mit ihm a, die halbe Bewegung von d
nach unten ausführen, wenn die Länge pi gleich ig ist. Drückt man aber auf d bei p',
so tritt dasselbe ein wie im ersteren Fall, indem i und mit ihm α die halbe Bewegung
von d ausführen. Die Bewegung der Mechaniktaste ist also dieselbe, gleichviel an welchem
Punkt der Spieltaste d der Anschlag erfolgt.
Auf dem hinteren Ende der Taste α kann ein Laufgewicht q angebracht sein, um das
Herabziehen der Taste durch die Schwere der Spieltaste d und des Hebels zu vermeiden.
Eine dritte Ausführungsform ist in Fig. % dargestellt.
Hier ist die Spieltaste d mit einem mittleren Ansatz r durch die Anschlagtaste α hindurch-.
geführt und mit letzterer in s drehbar verbunden, während das untere Ende des Ansatzes r
mit dem in t drehbar gelagerten Hebel u, der parallel zu α liegt, Gelenkverbindung hat. Es
ist ersichtlich, dafs der Anschlag auf d, gleichviel an welcher Stelle derselbe erfolgt, stets
gleichmäfsig auf α übertragen wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Vorrichtung für Klaviere zur Erzielung einer von der jeweiligen Tasten-Anschlagstelle unabhängigen Tonstärke; gekennzeichnet durch die Anordnung einer besonderen Spieltaste (d) auf dem Tastenhebel fa), welche beide durch ein Hebelpaar ff und k), Fig. ι und 2, oder durch eine einfache Hebelverbindung fr, uj, Fig. 3, so mit einander zwangläufig verbunden sind, dafs für alle Anschlagstellen der Taste fd) die Bewegungsgröfse des Tastenhebels (a) constant wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE85951C true DE85951C (de) |
Family
ID=358040
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT85951D Active DE85951C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE85951C (de) |
-
0
- DE DENDAT85951D patent/DE85951C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3833317C2 (de) | Anschlagvorrichtung für Konzertpiano | |
| DE85951C (de) | ||
| DE3730100A1 (de) | Betaetigungsmechanismus fuer ein wandklavier | |
| DE267647C (de) | ||
| DE116701C (de) | ||
| DE41806C (de) | Doppel-Pianino | |
| DE588465C (de) | Fluegelmechanik mit Vorrichtung fuer das Pianospiel | |
| DE559479C (de) | Tasteninstrument mit Doppelklaviatur und Oktavkupplung | |
| DE385262C (de) | Oktavkupplung fuer Tasteninstrumente (Klaviere o. dgl.) | |
| DE68399C (de) | Vorrichtung an Tasteninstrumenten zum Anschlagen zweier Töne durch EINE Taste | |
| DE96355C (de) | ||
| DE208391C (de) | ||
| DE413799C (de) | Repetitionsmechanik fuer Fluegel und aehnliche Tasteninstrumente | |
| DE260779C (de) | ||
| DE282935C (de) | ||
| DE137603C (de) | ||
| DE540567C (de) | Hilfsklaviatur fuer Klaviere | |
| DE178504C (de) | ||
| DE47206C (de) | Verbindung einer treppenförmigen mit einer gewöhnlichen Klaviatur | |
| DE76946C (de) | Pianino mit einklappbarem Tastenbrett | |
| DE205020C (de) | ||
| DE481871C (de) | Spielmechanik fuer Klaviere und aehnliche Tasteninstrumente | |
| DE13518C (de) | Vorrichtung an Pianinns zur Tonverlegung | |
| DE364762C (de) | Fluegelrepetitionsmechanik | |
| DE286726C (de) |