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DE1239139B - Gasturbinentriebwerk, dessen Verdichter verstellbare Antriebslcitschaufeln aufweist - Google Patents

Gasturbinentriebwerk, dessen Verdichter verstellbare Antriebslcitschaufeln aufweist

Info

Publication number
DE1239139B
DE1239139B DED35578A DED0035578A DE1239139B DE 1239139 B DE1239139 B DE 1239139B DE D35578 A DED35578 A DE D35578A DE D0035578 A DED0035578 A DE D0035578A DE 1239139 B DE1239139 B DE 1239139B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
compressor
lever
fuel
pressure
speed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED35578A
Other languages
English (en)
Inventor
Stanley Ralph Tyler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dowty Fuel Systems Ltd
Original Assignee
Dowty Fuel Systems Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dowty Fuel Systems Ltd filed Critical Dowty Fuel Systems Ltd
Priority to DED35578A priority Critical patent/DE1239139B/de
Publication of DE1239139B publication Critical patent/DE1239139B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D27/00Control, e.g. regulation, of pumps, pumping installations or pumping systems specially adapted for elastic fluids
    • F04D27/02Surge control
    • F04D27/0246Surge control by varying geometry within the pumps, e.g. by adjusting vanes
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F05INDEXING SCHEMES RELATING TO ENGINES OR PUMPS IN VARIOUS SUBCLASSES OF CLASSES F01-F04
    • F05DINDEXING SCHEME FOR ASPECTS RELATING TO NON-POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, GAS-TURBINES OR JET-PROPULSION PLANTS
    • F05D2250/00Geometry
    • F05D2250/50Inlet or outlet
    • F05D2250/51Inlet

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Geometry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)

Description

  • Gasturbinentriebwerk, dessen Verdichter verstellbare Antriebsleitschaufeln aufweist Die Erfindung bezieht sich auf ein Gasturbinentriebwerk, dessen Verdichter zum Zweck der Pumpverhütung bei Beschleunigung mittels einer Servoeinrichtung in Abhängigkeit von der Triebwerksdrehzahl und der Verdichtereintrittstemperatur verstellbare Eintrittsleitschaufeln aufweist.
  • Derartige Steuerungen sind bekannt, und bei einer dieser bekannten Steuerungen ist ein Steuerkolben mit den Einlaßleitschaufeln des Verdichters verbunden und wird durch die Stellung eines Halbkugelservoventils verstellt. Dieses Halbkugelventil wird durch die Bewegung einer Membran verstellt, die auf den gegenüberliegenden Seiten mit einem Flüssigkeitsdruck beaufschlagt wird, welcher einmal vom Einlaß und zum anderen vom Gehäuse einer Brennstoffpumpe hergeleitet ist. Das Wesentliche hierbei ist, daß die Drehbewegung der Pumpe innerhalb ihres Gehäuses eine Zentrifugalkraft erzeugt, welche als Druckzunahme auf die Membran zur Einwirkung gebracht wird. Eine im Servokolben angeordnete Feder greift an der Membran mit einer Kraft an, die proportional zur Kolbenbewegung ist. Demgemäß werden die Einlaßleitschaufeln des Verdichters gemäß dem ParameterN2 verstellt. Bei einer abgeänderten Ausführung dieser bekannten Steuerung ist der hydraulische Druckunterschied zwischen den beiden Seiten der Membran der Druckabfall, welcher an einer Drossel auftritt, durch welche mittels einer Zahnradpumpe, die mit der Triebwerksdrehzahl angetrieben wird, Flüssigkeit gepumpt wird. Die Drossel wird durch eine Nadel entsprechend der Einlaßtemperatur Ti des Verdichters verstellt. Demgemäß wird die Verstellung der Leitschaufeln nach den Parametern N2IT, gesteuert.
  • Bei einer weiteren Abänderung der angeführten Steuerung wirkt ein Signal der Verdichtereinlaßtemperatur Ti zusätzlich mittels eines Faltenbalges auf die Membran ein. Diese Anordnung ist derart, daß die durch die Einlaßtemperatur des Verdichters ausgeübte Kraft entgegen der Zentrifugalkraft auf die Membran einwirkt und eine Steuerung gemäß dem Ausdruck N2 - f (T,) bewirkt.
  • Der Erfindung liegt demgegenüber nun die Aufgabe zugrunde, eine derartige Vorrichtung zu schaffen, bei der die Steuerung mit dem Parameter N21T1 oder angenähert mit dem Parameter N2 - f (T1) bis zu einer bestimmten Einlaßtemperaturgrenze des Verdichters arbeitet, bei der jedoch das überschreiten dieser Temperaturgrenze die Beeinflussung durch die Einlaßtemperatur ausgeschaltet und nur noch in Abhängigkeit von den Drehzahlimpulsen gesteuert wird. Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der den Stellmotor der Servoeinrichtung steuernde Steuerschieber einerseits von einer auf die Verdichtereintrittstemperatur und andererseits von einer auf die Triebwerksdrehzahl ansprechenden Stellvorrichtung beeinflußt wird und daß der auf die Verdichterdrehzahl ansprechende Teil der Stellvorrichtung bei einer vorbestimmten Temperaturhöhe durch Anlegen an einen Anschlag unwirksam wird.
  • Als vorteilhaft hat sich hierbei erwiesen, daß zur Rückstellung die Bewegung des Stellmotors zur Verstellung der Einlaßschaufeln des Verdichters auf die Stellvorrichtung übertragen # wird.
  • Durch diese Anordnung ergibt sich der Vorteil, daß bei sehr hohen Fluggeschwindigkeiten, bei denen ein rapider Anstieg der Verdichtereinlaßtemperatur stattfindet, die normalerweise ein Signal einer dimensionslosen Drehzahlkennziffer für das Verstellen der Leitschaufeln erzeugen würde, der unerwünschte Ab- fall des Triebwerksschubes vermieden wird, der anderenfalls durch den schnellen Temperaturanstieg verursacht würde.
  • Es werden mit Bezug auf die Zeichnung drei Beispiele der Erfindung erläutert. Es zeigen F i g. 1 A, 1 B, 1 C, 1 D eine schematische Darstellung einer kombinierten Regel- und Steuervorrichtung für die Brennstoffzufuhr, bei der die Beschleunigung und die Verstellung der Verdichtereintrittsleitschaufeln gemäß dem Ausdruck N2IT, arbeitet, F i g. 2 eine schematische Darstellung einer wahlweisen Vorrichtung für die Verstellung der Verdichtereintrittsleitschaufeln, die gemäß dem Ausdruck N2 - f (T1) arbeitet, und F i g. 3 ein schematischer Querschnitt eines Grenzdrehzahlreglers für ein Gasturbinentriebwerk.
  • Zu Beginn wird auf die F i g. 1 A, 1 B, 1 C, 1 D der Zeichnungen Bezug genommen. Hiernach wird der Brennstoff durch eine veränderbare Verdrängerpumpe 1 des Drehkolbentyps zu dem Triebwerk gepumpt. Die Verdrängung der Pumpe ist durch einen Führungs- oder Exzenterring 2 veränderbar. Der Exzenterring wird mittels eines Steuerschiebers 3 verstellt, der normalerweise durch eine Feder 4 in die Stellung der größten Verdrängung gedrückt wird. Der Brennstoff tritt durch einen Einlaßkanal 5 in die Pumpe ein und wird unter Druck durch den Auslaßkanal 6 entlassen. Der Kanal 6 mündet in ein Zufuhrregelventil 7 für die Beschleunigung und führt durch eine veränderbare Drossel, die aus einem Durchströmungskanal 8 in einer Bohrung 9, in welcher sich ein Drosselventil 11 befindet, besteht, wobei die Stellung des Drosselventils die Drosselwirkung bestimmt. Der Brennstoff tritt aus dem Beschleunigungszumeßregelventil durch den Kanal 12 aus und fließt von dort zu dem Triebwerk. Das an der am Durchströmungskana18 gebildeten veränderbaren Drossel auftretende Druckgefälle wird durch die Kanäle13 und 14 an eine kombinierte Beschleunigungs- und Einlaßleitschaufelverstellvorrichtung 15 weitergegeben (s. Fig. 1B), wo das Druckgefälle auf zwei durch eine Stange 19 miteinander verbundene Meinbranen17 und 18 einwirkt, wobei der Druckunterschied eine Kraft entstehen läßt, die von der Stange 19 auf einen Hebel 21 übertragen wird, der drehbar an einer Stelle 22 innerhalb der Kammer 23 der Vorrichtung 15 angebracht ist. Der Hebel 21 trägt eine halbe Ventilkugel 24, die den Ausfluß des Brennstoffs aus einem Entlastungsrohr 25 steuert. Das Rohr 25 erstreckt sich von dem Steuerzylinder 26 fort, in dem der Steuerschieber 3 beweglich ist. Dem Zylinder 26 wird über eine Drossel 27 und den Kanal 28 aus dem Auslaßkanal 6 der Pumpe 1 unter Druck stehender Brennstoff zugeführt.
  • Der durch die Membranen 17 und 18 auf den Hebel 21 ausgeübten Kraft wird durch zwei Federn 29 und 31, die an entgegengesetzten Seiten des Hebels 21 angreifen, Widerstand entgegengesetzt. Die Feder29 ist auf eine vorbestimmte Kraft eingestellt, aber die Feder 31 ist gemäß der Triebwerksdrehzahl verstellbar. Das Drosselventil 11 ist in seiner Stellung durch einen im Servozylinder 33 beweglich angeordneten Servokolben 32 selbsttätig verstellbar. Um den Servokolben zu steuern, wird unter Druck stehender Brennstoff vom Kanal 12 über ein Rohr 34 der Seite des Servokolbens 32 zugeführt, die dem Drosselventil 11 benachbart ist. Unter Druck stehender Brennstoff wird auch über die Drosselstelle 35 der entgegengesetzten Seite des Zylinders zugeführt, und auch von dieser Seite des Zylinders führt eine Entlastungsleitung 36 zu einem Halbkugelventil 37, das sich in einer Kammer 38 innerhalb des Regelventils 7 befindet. Innerhalb der Kammer 38 ist ein Hebel 39 drehbar an einer Stelle 41 angeordnet. Auf das eine Ende dieses Hebels wirken zwei einander gegenüberliegende Faltenbälge 42 und 43 ein, von denen der Faltenbalg 42 evakuiert und der Faltenbalg 43 so verbunden ist, daß er mit dem Auslaßdruck des Verdichters des Triebwerks beaufschlagt wird. Auf das entgegengesetzte Ende des Hebels wirken zwei einander gegenüberliegende Federn 44 und 45 ein, von denen die Feder 45 eine festgesetzte Kraft ausübt, während die Feder 44 zwischen dem Ende des Drosselventils 11 und den Hebel 39 arbeitet. Der im Faltenbalg 43 herrschendt Druck verursacht eine Einstellung des Halbkugel. ventils 37, um das Auslecken aus der Entlastungs. leitung 36 und damit den Druckunterschied an der entgegengesetzten Seiten des Zylinders 32 zu bestim, men. Dieser Druckunterschied bestimmt die Bewe, gung des Drosselventils 11 so lange, bis die durcl die Feder 44 auf den Hebel 39 ausgeübte Kraft di( durch die Faltenbälge 42 und 43 ausgeübte Kraf ausgleicht, und es bringt das Halbkugelventil 37 ir eine Regelstellung, bei der ein ausreichender Brennstoffdurchlaß von der Entlastungsleitung 36 gewährleistet ist, um einen Druckausgleich am Servokolber 32 herzustellen. Daraus ist ersichtlich, daß dw Drosselventil 11 in seiner Stellung gemäß dem den:, Faltenbalg 43 zugeführten Auslaßdruck des Verdichters verstellt wird.
  • Innerhalb der Regel- und Verstellvorrichtung l! für die Brennstoffzufuhr bei der Beschleunigung unc . für die Verstellung der Verdichtereinlaßleitschaufelr ist eine andere Kammer 46 angeordnet, in der sict eine Welle 47 befindet, die zwei Nockenscheiben 0 und 49 trägt. Die Welle 47 wird proportional zui Triebwerksdrehzahl gedreht. Die Nockenscheibe 45 arbeitet mit einer Rolle 51 zusammen, die in einei Führung 52 gehalten ist und die an einen Hebel 53 angreift, der auf einen Kolben 54 gegen die Kraft dei Feder 31 einwirkt. Ein verstellbarer Anschlag 55 arbeitet mit dem Kolben 54 zusammen, um ihn au einer Bewegung zu hindern, wenn die Triebwerksdrehzahl unter einen vorbestimmten Wert abfällt, Ein schwimmend angeordneter Hebel 56 trägt au einem Ende eine Rolle 57, die an der Fläche dei Nockenscheibe 48 anliegt, während das andere Ende des Hebels 56 an den Betätigungsschaft 59 eine5 Schaltventils 61 eingreift. Das Schaltventil steuert der Fluß von Brennstoff mit konstantem Druck von einem Rohr zu einem der beiden Rohre 63 und 64, die zwecks Verstellung der Verdichtereinlaßleitschaufeln 66 mit einem Stellmotor 65 verbunderi sind. Eine Kolbenstange 67 wird durch den Stellmotor 65 gleichzeitig mit den Leitschaufeln 66 bewegt, und die Bewegung wird durch einen Winkelhebel 68 auf eine Stange 69 übertragen, die in eine weitere Kammer 71 innerhalb der Vorrichtung 15 eingreift. Die Stange 69 trägt an ihrem inneren Ende eine Rolle 72, die zwischen einer verstellbaren Nockenbahn 73 und dem flachen Ende eines Kolbens 74 im Eingriff steht. Der Kolben verursacht durch seine Bewegung ein Drehen einer Kurbel 75, die mit einer in die Kammer 46 hineinragenden Stange 76 verbunden ist. Die Stange 76 trägt einen Winkelhebel 77, an dessen freiem Ende ein Glied 78 angeordnet ist, das den Drehpunkt für den schwimmenden Hebel 56 bildet. Die Nockenbahn 73 ist in ihrer Stellung durch einen Kolben 79 verstellbar, der mit einem Faltenbalg 81 zusammenwirkt, der auf die Verdichtereinlaßtemperatur anspricht. Zu diesem Zweck führt ein Rohr 82 vom Faltenbalg 81 zu einem Wärmefühler am Verdichtereinlaß, wobei eine im Wärmefühler und dem Balg 81 enthaltene Flüssigkeit sich entsprechend der Verdichtereinlaßtemperatur zusammenzieht oder ausdehnt und dadurch eine entsprechende Ausdehnung oder Zusammenziehung des Faltenbalges 81 verursacht. Ein verstellbarer Anschlag 80 arbeitet mit dem Ende des Kolbens 79 zusammen. um ihn, nachdem die Temperatur T, einen vorlierbestimmten Wert erreicht hat, an einer weiteren Bewegung zu hindern. Ein unter Federspannung stehender Anschlag 83, der am Ende des Kolbens 79 gehalten ist, erlaubt dem Faltenbal- 81, sich weiter auszudehnen, nachdem der Kolben 79 durch den Anschlag 80 an einer weiteren Bewegung gehindert ist.
  • Es ist ersichtlich, daß die Bewegung der Stange 69 eine der Verstellung der Leitschaufeln 66 proportionale Bewe-Ung ist und diese Bewegung entsprechend der Einlaßtemperatur des Verdichters verändert wird, so daß die Rückführbewegung, wenn sie schließlich auf das Glied 78 des Hebels 56 übertragen wird, auch von der Temperatur abhängt. Auf diese Weise wird erreicht, daß die Verdichtereinlaßleitschaufelverstellung mit dem Parameter N21T1 übereinstimmt.
  • Um Brennstoff unter konstantem Druck an das Rohr 62 für den Betrieb des Stellmotors 65 heranzuführen, weist die Vorrichtung 15 ein Gleichdruckventil 84 auf, welchem der unter Druck stehende Brennstoff über den Kanal 28 vom Auslaßkanal 6 der Pumpe zugeführt wird, wobei der Druck durch Drosseln oder Entlasten einer Feder 85 innerhalb des Ventils 84 so vermindert wird, daß der dem Rohr 62 zugeführte Druck im wesentlichen konstant ist.
  • Um die Triebwerksdrehzahl festzustellen, ist ein Signalgenerator 86 vorgesehen (s. F i g. 16), der eine durch ein Getriebe vom Triebwerk angetriebene Welle 87 aufweist. Fliehgewichte 88 werden von der Welle 87 gedreht, um eine N2 proportionale Kraft an der Schubstange 89 zu erzeugen. Die Fliehgewichte 88 sind so beschaffen, daß sie Haupt- und Hilfsfliehgewichte in sich einschließen, so daß die auf die Stange 89 ausgeübte Zentrifugalkraft unabhängig von der Dichte des Brennstoffs ist, der die Flichgewichte 88 umgibt. Die Stange 89 wirkt auf einen Winkelhebel 91, der das Halbkugelventil 92 steuert. Das Ventil 92 steuert den Brennstoffaustritt aus einem Auslaßrohr 93, das einen Servokolben 94 innerhalb des Zylinders 95 nach dem Servoentlastungsprinzip steuert, d. h. in gleicher Weise, wie der Servokolben 32 das Drosselventil 11 steuert. Dem Servozylinder 95 wird über das Rohr 62 Brennstoff gleichen Drucks zugeführt.
  • Der Servokolben bewegt eine Zahnstange 96, die in ein Ritzel 97 eingreift, das auf der Welle 47 befestigt ist. Ein Drehen des Ritzels 97 verursacht eine axiale Bewegung eines mittels einer Zahnstange mit dem Ritzel 97 im Eingriff stehenden Stößels 98, der die Zusammendrückung einer Feder 99 verändert, die entgegengesetzt zu der in der Stange 89 wirksamen Zentrifugalkraft auf den Hebel 91 einwirkt. Auf diese Weise wird die Stellung des Servokolbens 94 proportional zu N2 gestaltet.
  • Es ist ersichtlich, daß der Signalgenerator 86 der Triebwerksdrehzahl ein Drehzahlsignal in Form einer Verdrehung der Welle 47 liefert, die dazu dient, den Winkel der Verdichtereinlaßleitschaufeln zu verstellen und auch die Steuerung der Brennstoffzufuhr bei der Beschleunigung des Triebwerks zu verstellen, die durch den Steuerschieber 3 bei allen Betriebsbedingungen des Triebwerks die maximale Brennstoffzufuhr zum Triebwerk bestimmt.
  • Um das Triebwerk mit konstanter Drehzahl und bei einer Drehzahlverminderung zu steuern, ist ein Umgehungsventil 101 vorgesehen, das so angeschlos-C sen ist daß es Brennstoff vom Kanal 12 abzieht, nachdem dieser das Zufuhrregelventil 7 für die Beschleunigung verlassen hat. Das Um.gehungsventil 101 führt Brennstoff aus einem Zweigkanal 102 ab, der von dem Kanal 12 abzweigt, und dieser Brennstoff fließt innerhalb des Ventils 101 in eine Kammer 103, aus welcher der Brennstoff durch ein Drosselventil 104 auf niedrigen Druck eingeregelt austritt. Die Stellung des Drosselventils ist durch einen Servokolben 105 veränderlich, der in einem Zylinder 106 arbeitet, welcher durch ein Rohr 107 mit Brennstoff vom Kanal 102 gespeist wird, wobei dieses Rohr unmittelbar mit dem unteren Ende des Zylinders 106 und über eine Drossel 108 mit dem oberen Ende verbunden ist. Ein Entlastuncrsrohr 109 aeht vom oberen Ende des Zylinders 106 ab, und der Austritt von Brennstoff aus diesem Rohr wird durch andere Mittel geregelt. Für die Regelung des ganzen Drehzahlbereiches wird der Fluß durch das Rohr 109 so verstellt, daß der Druckunterschied an den beiden Seiten des Servokolbens*105 das Ventil 104 in eine Stellung bewegt, in der die Menge des durch das Drosselventil 104 entweichenden Brennstoffs eine ausreichende Brennstoffzufuhr zum Triebwerk zur Aufrechterhaltuna einer gewünschten Drehzahl gewährleistet.
  • Es wird jetzt auf F i g. 2 Bezug genommen, in der ein Ausführungsbeispiel für einen begrenzten Bereich der Betriebsbedingungen bei einer etwas ungenaueren Steuerung und gewissen Vereinfachungen in der Ausführung dargestellt ist. Eine drehzahlwahmehmende Fliehgewichtsvorrichtung 121, die vom Triebwerk angetrieben wird, ist so angeordnet, daß in einem Glied 122 eine axiale Kraft entwickelt wird, die proportional zu N2 ist. Das Glied 122 wirkt auf einen Hebel 123, der ein Servoentlastungsventil 124 steuert. Das Ventil 124 steuert einen Servokolben 125 in einem Zylinder und arbeitet nach dem Servoentlastungsprinzip, wobei dem Zylinder flüssiger Brennstoff unter hohem Druck durch ein Rohr 126 zugeführt wird. Eine Drossel 127 verbindet die beiden Enden des Zylinders miteinander. Der Servokolben 125 bewegt eine Zahnstange 128, die ein Drehen eines Zahnrades 129 bewirkt, welches eine Triebverbindung mit einer Nockenscheibe 131 aufweist. Der Servokolben 125 drückt durch einen drehbar angebrachten Hebel 133 eine Feder 132 zusammen, so daß der in dem Glied 122 erzeugten Zentrifugalkraft Widerstand entgegengesetzt wird. Hierdurch wird sichergestellt, daß die Bewegung des Servokolbens 125 proportional zu n2 ist.
  • Ein schwimmend angeordneter Hebel 134 greift mittels einer Schubstange 135 an der Nockenscheibe 131 an, wobei eine Feder 136 auf den Hebel wirkt, um einen konstanten Anlagedruck zwischen der Schubstanae 135 und der Nockenscheibe 131 sicherzustellen. Am anderen Ende des Hebels ist ein hy- draulisch ausgeglichener Steuerschieber 137 angebracht, welcher von dem Hebel 134 mittels einer Schubstange 138 betätigt wird. Dieser Steuerschieber 137 steuert den Brennstofffluß unter hohem Druck zu einem Stellmotor 139, der mit den Verdichtereinlaßleitschaufeln 141 des Triebwerks verbunden ist. Ein durch die Verstellung der Einlaßleitschaufeln 141 gesteuerter Hebel 142 ist mit einem Bowdenzug 143 verbunden, der zu einem sich geradlinig bewegenden Schieber 144 führt. Der Schieber 144 steuert die Bewegung eines Hilfshebels 145, an dem ein Gestänge 146 angelenkt ist, welches den schwimmenden Drehpunkt 147 des Hebels 134 bildet. Der Hilfshebel 145 ist an seinem anderen Ende gelenkig mit einem Gestänge 148 verbunden, das auf die Bewegung eines Faltenbalges 149 reagiert, welcher über ein Rohr 151 mit einem am Verdichtereinlaß an-eordneten Wärmefühler verbunden ist. Der Wärmefühler und der Faltenbalg sind mit einer dehnbaren Flüssigkeit gefüllt, wodurch sich der Faltenbalg entsprechend der Verdichtereinlaßtemperatur T, bewegt. Da es möglich ist, daß der Faltenbalg 149 auch auf die Temperaturschwankungen in seiner Nähe reagiert, ist ein Ausgleichsfaltenbalg 152 vorgesehen, der mit dem Faltenbalg 149 mittels eines Hebels 153 verbunden ist, wobei das Gestänge 148 in der Mitte des Hebels 153 angelenkt ist. Durch die entgegengesetzt gerichtete Anordnung der Faltenbälge 149 und 152 hebt sich die Wirkung der örtlichen Temperaturschwankungen der Faltenbälge 149 und 152 an dem Gestänge 148 auf, und dieses bewegt sich daher nur in übereinstimmung mit der Verteilereinlaßteniperatur Tj. Ein Anschlag 154 dient dazu, die Bewegung des Gehäuses 148 zu verhindern, wenn die Verdichtereinlaßtemperatur einen bestimmten Wert übersteigt. Die weitere Bewegung des Faltenbalges 149 wird dann durch eine Feder 155 aufgenommen. Es ist ersichtlich, daß die Bewegung des Gestänges 146 der Summe der Bewegungen des Faltenbalges 149 und des geradlinig gleitenden Schiebers 144 proportional ist, und daß der Drehpunkt 147 des Hebels 134 dementsprechend bewegt wird. So werden die Verdichtereinlaßschaufeln gemäß dem Ausdruck N2 - f (T1) bewegt.
  • Die Arbeitsweise der in F i g. 2 gezeigten Vorrichtun- stimmt im wesentlichen mit derjenigen der in F i g. 1 dargestellten Vorrichtung überein, abgesehen davon, daß das vom Faltenbalg 149 erzeugte Temperatursignal dem schwimmenden Hilfshebel 145 so zugeleitet wird, daß die Summe der Rückkopplungssignale vom Bowdenzug 143 und die Bewegungen des Gestänges 148 dem schwimmenden Hebel 134 zugeleitet werden, was eine Steuerung gemäß dem Ausdruck N2 - f (T1) bewirkt. Im Fall eines Fluges mit hoher Geschwindigkeit, bei dem die Verdichtereinlaßtemperatur T, sich dem vorbestimmten Wert nähert, verhindert der Anschlag 154 eine weitere Bewegung des Gestänges 148, so daß eine weitere Verstellung der Verdichterleitschaufeln nur noch in übereinstimmung mit einer Veränderung der Triebwerksdrehzahl stattfindet.
  • Es wird nun auf F i a. 3 Bezug alenommen. Die Steuervorrichtung ist in einem Gehäuse 201 angeordnet, welches Bohrungen aufweist, um die Lager 202 und 203 für die Antriebswelle 204 des Drehzahlreglers, der durch das Gasturbinentriebwerk angetrieben wird, aufzunehmen. Die Antriebswelle 204 ist einteilig mit einem Reglerteil 205 ausgebildet, der zwei an den Punkten 208 bzw. 209 angelenkte Fliehgewichte 206 und 207 trägt, welche gleiche Abstände von der Drehachse aufweisen. Hebel 210 und 211, die jeder mit dem entsprechenden Fliehgewicht aus einem Stück gebildet sind, erstrecken sich von den Drehpunkten nach innen und wirken axial auf ein Drucklager 212 ein. Dieses Drucklager trägt eine sich aufwärts erstreckende Schubstange 213, die am unteren Ende eines mit einer Membran 218 verbundenen Körpers 214 angreift. Die Schubstange 213 dreht sich nicht. Eine ölnebelleituno, 215 verbindet C die Kammer 216 mit der ölwanne des Triebwerks. Das obere Ende des Körpers 214 ist in der Mitte einer Membran 217 befestigt. Zwischen den beiden Membranen 217, 218 ist am Körper 214 ein Zapfen 219 befestigt, der an der Unterseite eines Hebels 220 tragend angreift. An der oberen Stimfläche des Körpers 214 greift eine Feder 221 an, deren oberes Ende sich an einem Federsitz 222 abstätzt, der durch eine Stellschraube 223 eingestellt wird. Eine die Feder aufnehmende Kammer 224 ist durch den Einlaß 225 zur Atmosphäre geöffnet. Der Hebel 220 ist drehbar bei 226 angebracht und beeinflußt ein Halbkugelventil 227, das an seiner Unterseite anliegt. Das Halbkugelventil steuert eine Entlastungsöffnung 228. Die Leitung 229 für den Zusatzbrennstoff steht mit der Kammer 230 in Verbindung, in welcher der Hebel 220 arbeitet. Der Hebel 220 wird auch durch den Körper 231 über den Zapfen 232 belastet. Die Stirnfläche des Körpers 231 bildet einen Federsitz, auf dem sich die Feder 232a mit einem Ende abstützt, während ihr anderes Ende an einem Sitz 233 angreift, der aus einem Stück mit einer eine sich durchstülpende Wandung aufweisenden Membran 234 besteht. Anschläge 235 und 236 sind unter der Membran angeordnet und bestehen aus einem Stück mit dem Gehäuse 201.
  • Eine Entlastungsleitung 239a führt vom oberen Ende des Zylinders 238, in dem sich die Membran bewegt, zu dem die Entlastung steuernden Halbkugelventil 239, welches mit der Unterseite eines zweiten Hebels 240 zusammenwirkt. Dieser Hebel 240 ist drehbar bei 248 angeordnet. Weiterhin führen vom oberen Ende dieses Zylinders 238 erstens eine Leitung 241, in welcher eine Drossel 242 angeordnet ist, und zweitens ein Kanal 243, der mit der Unterseite einer Membran 244 in Verbindung steht, fort. Zu der Mitte der Membran 244 ist das untere Ende des Körpers 245 befestigt, der einen Zapfen 246 aufweist, welcher an der Unterseite des Hebels 240 angreift.
  • An der oberen Fläche des Hebels 240 greift eine Feder 249 an, die sich mit ihrem anderen Ende auf dem Federsitz 250 abstützt, dessen Stellung durch eine Stellschraube 251 bestimmt wird. An der oberen Fläche des Hebels 240 greift ferner ein Bourdonrohr 252 an, dessen Inneres durch ein Kapillarrohr 254 mit einem Wärinefühler 253 in Verbindung steht. Die Kammer 255, in der der Hebel 240 arbeitet, ist durch eine Leitung 256 mit der Kammer 230 verbunden.
  • Die Anordnung ist so getroffen, daß oberhalb der Normaltemperatur, d. h. über 270' K, die Steuerung nur durch den Drehzahlregler bewirkt wird, indem die Fliehgewichte 206 und 207 ihren Schub auf den Hebel 220 über ihre Hebel 210 bzw. 211, das Drucklager 212, die Schubstange 213, den Körper 214 und den Zapfen 219 übertragen. Der wirksame Schub wird teilweise durch die Feder 221 ausgeglichen, die mit der vorbestimmten Bezugslast auf die obere Stirnfläche des Körpers 214 wirkt. Die Membranen 217 und 218 dienen dazu, die Kammer 230, in der Brennstoff unter Verstärkungsdruck vorhanden ist, von den Kammern 224 und 216, die zur Atmosphäre bzw. zur ölwanne des Triebwerkes offen sind, dicht abzuschließen. Der Druck des Zapfens 219 neigt dazu, den Hebel 220 zu heben und das Halbkugelventil 227 zu öffnen, um die Triebwerksdrehzahl entweder unmittelbar durch Entlastung des das Umgehungsventil der Brennstoffpumpe steuernden Servomotors oder mittelbar durch Beeinflussung des Drehzahlreglers für alle Drehzahlen zu vermindern. Dieser Neigung wird durch die Feder 232a entgegengewirkt, die über den Körper 231 und den Zapfen 232 auf den Hebel 220 einwirkt. Die Membran 234, die aus einem Teil mit dem Federsitz 233 besteht, liegt bei einer Staudruckeintrittstemperatur am Verdichter von mehr als 2700 K an den Anschlägen 235 und 236 an. Daher ist die Belastung der Feder 232 a konstant, und das Anheben des Halbkugelventils 227 wird durch den Schub der Fliehgewichte 206 und 207 des Drehzahlreglers bestimmt, der die gemeinsame, durch die Federn 221 und 232a ausgeübte Belastung überwindet. Der Drehzahlregle.r arbeitet somit bei einer konstanten Drehzahl, die normalerweise als maximale sichere Drehzahl angenommen wird, über der der Triebwerksrotor überbeansprucht wird und zum Zerreißen nei 'gen würde.
  • Sollten niedrigere Temperaturbedinggungen auftreten, so z. B. bei einem Anstieg in große Flughöhen, die eine Temperatur von 2701 K oder weniger am Verdichtereinlaß verursachen, dann wird ein Temperaturausgleich in der nachfolgenden Weise bewirkt. Der Druck, den das Bourdonrohr 252 auf den Hebel 240 ausübt, ist ein Maß für die Temperatur, und ein Schwanken dieses Druckes verändert die Einstellung des Halbkugelventils 239 und damit das Durchsickern von Brennstoff aus dem Zylinder 238, so daß der darin herrschende Druck verstellt wird. Dieser Druck wird durch die Membran 244 entgegengesetzt zu dem durch das Bourdonrohr 252 ausgeübten Druck -erichtet und auf den Hebel 240 rückgeführt, mit dem Ergebnis, daß der Druck im Zylinder 238 eine unmittelbare Funktion der Einlaßtemperatur, unabhängig von dem in der Leituna 241 aus-C C Creilbten Purnpdruck, ist. Unter diesen Bedingungen verringert der Drehzahlregler die Brennstoffzufuhr, wenn der Ausdruck N2f (T1) einen bestimmten Wert überschreitet. Dies ist der angenäherte Ausdruck für die dirnensionslose Kennziffer der Drehzahl, welche normalerweise wirksam ist, da ein Flugzeug nicht viel niedrigere Temperaturen als 2701 K antreffen wird. Falls größere Genauigkeit gewünscht wird ist ein komplizierterer Ausgleichsmechanismus erforderlich, der gemäß dem Ausdruck N21T1 arbeitet.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Gasturbinentriebwerk, dessen Verdichter zum Zweck der Pumpverhütung bei Beschleunicyunc, mittels einer Servoeinrichtuna, in Abhänerio, C C t' C C keit von der Triebwerksdrehzahl und der Verdichtereintrittstemperatur verstellbare Eintrittsleitschaufeln aufweist, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß der den Stellmotor (56, 139) der Servoeinrichtung steuernde Steuerschieber (61, 137) einerseits von einer auf die Verdichtereintrittstemperatur und andererseits von einer auf die Triebwerksdrehzahl ansprechenden Stellvorrichtung (47, 48; 67, 68, 69. 131, 134, 136 bzw. 142 bis 149) beeinflußt wird und daß der auf die Verdichterdrehzahl ansprechende Teil (67 bis 69; 149) der Stellvorrichtung bei einer vorbestimmten Temperaturhöhe durch Anlegen an einen Anschlag (80; 154) unwirksam wird.
  2. 2. Steuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Rückstellung die Bewegung des Stellmotors (65; 139) zur Verstellung der Einlaßschaufeln des Verdichters auf die Stellvorrichtuno, (47, 48; 67 bis 79 bzw. 131, 134 bis 136; 142 bis 148) übertragen wird. In Betracht gezogene Druckschriften: C Deutsche Patentschriften Nr. 1097 763, 1075 896, 1072 430, 1044 526, 1041738; USA.-Patentschriften Nr. 2 779 4223 2 705 590.
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