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DE1238965B - Schaltungsanordnung fuer eine elektronisch gesteuerte Fernsprechnebenstellenanlage - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer eine elektronisch gesteuerte Fernsprechnebenstellenanlage

Info

Publication number
DE1238965B
DE1238965B DE1964M0062646 DEM0062646A DE1238965B DE 1238965 B DE1238965 B DE 1238965B DE 1964M0062646 DE1964M0062646 DE 1964M0062646 DE M0062646 A DEM0062646 A DE M0062646A DE 1238965 B DE1238965 B DE 1238965B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bridge
subscriber
connection
assigned
potential
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1964M0062646
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Guido Frank
Dipl-Ing Guenther Neuberth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Friedrich Merk Telefonbau GmbH
Original Assignee
Friedrich Merk Telefonbau GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Friedrich Merk Telefonbau GmbH filed Critical Friedrich Merk Telefonbau GmbH
Priority to DE1964M0062646 priority Critical patent/DE1238965B/de
Publication of DE1238965B publication Critical patent/DE1238965B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/0008Selecting arrangements using relay selectors in the switching stages
    • H04Q3/0012Selecting arrangements using relay selectors in the switching stages in which the relays are arranged in a matrix configuration

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für eine elektronisch gesteuerte Fernsprechnebenstellenanlage Es sind bereits elektronisch gesteuerte Fernsprechnebenstellenanlagen vorgeschlagen worden, bei denen die einzelnen Teilnehmeranschlußleitungen sowie die einzelnen, für den Aufbau einer Verbindung in Anspruch genommenen Verbindungs- und Speisebrükken laufend abgetastet werden, damit sowohl in den Teilnehmeranschlußleitungen als auch in diesen Verbindungs- und Speisebrücken eintreffende Signale, die zur Kennzeichnung eines Verbindungsaufbaues oder zur Umsteuerung und Auslösung einer bereits bestehenden Verbindung bestimmt sind, erkannt, erfaßt und entsprechend ausgewertet werden können.
  • Erfolgt die Auswertung von Signalen, die in Verbindungs- und Speisebrücken einlaufen, für die Zwecke einer Verbindungsumsteuerung oder -auslösung, so ist es erforderlich, daß nicht nur gekennzeichnet wird, in welcher Verbindungs- und Speisebrücke ein bestimmtes Signal einläuft, sondern auch, welcher Teilnehmer das betreffende Signal abgegeben hat bzw. welcher Teilnehmer mit der ein solches Signal aufnehmenden Verbindungs- und Speisebrücke zusammengeschaltet ist. Die auf Grund solcher Signale durchzuführenden Umschaltemaßnahmen in den Koppelfeldern erfordern nämlich die Ansteuerung von Koppelrelais, die in Relaiskoppelfeldern sowohl den einzelnen Teilnehmern als auch den einzelnen Verbindungsbrücken zugeordnet sind.
  • Bei bekannten Anlagen erfolgt die Kennzeichnung der jeweils mit einer Verbindungsbrücke zusammengeschalteten Teilnehmer durch eine die Koppelanordnungen durchlaufende Hilfsader, an der entsprechendes Belegungspotential abgegriffen werden kann.
  • Da aber die zusätzliche Führung von Hilfsadern den Koppelaufwand wesentlich verteuert, schlägt die Erfindung für eine Schaltungsanordnung für eine elektronisch gesteuerte Fernsprechnebenstellenanlage, in der sowohl die einzelnen Teilnehmerschaltungen als auch die vorhandenen Verbindungs- und Speisebrücken durch eine Abtasteinrichtung in zyklischer Folge abgetastet werden, vor, daß zur Kennzeichnung eines ein Signal zur Umsteuerung oder Auslösung der Verbindung in eine Verbindungs- und Speisebrücke abgehenden Teilnehmers und/oder zur Kennzeichnung der betreffenden Brücke selbst eine an der Haltewicklung des diesen Teilnehmer mit der betreffenden Verbindungs- und Speisebrücke koppelnden Relais anstehende Haltespannung dient. Die Koppelfeder in derartigen Fernsprechanlagen sind bekanntlich so aufgebaut, daß die betreffenden Koppelrelais nach erfolgter Auswahl eingeschaltet und sich über Haltekontakte für die Dauer der betreffenden Verbindung selbst halten. Diese Haltespannung wird durch die Erfindung zur Kennzeichnung des mit einem bestimmten Verbindungssatz zusammengeschalteten Teilnehmers benutzt.
  • Zweckmäßig werden dabei die durch ihr Potential die Abtastung eines mit einer bestimmten Verbindungs- und Speisebrücke gekoppelten Teilnehmers kennzeichnenden Ausgänge von den einzelnen Teilnehmern zugeordneten Torschaltungen einander parallel geschaltet und mit dem ersten Eingang einer weiteren Torschaltung verbunden, deren zweiter der betreffenden Brücke zugeordneter Eingang beim Einlaufen eines Umsteuer- oder Auslösekennzeichens in dieser Brücke Entsperrpotential führt, so daß im Abtastzeitpunkt der mit dieser Brücke gekoppelten Teilnehmerschaltung am Ausgang dieser weiteren Torschaltung ein die erforderliche Umschalte- oder Auslösemaßnahme auslösendes und einer Brückensteuereinrichtung zuzuführenden Potential entnommen werden kann. Besitzt dabei, wie durch die Erfindung weiterhin vorgeschlagen wird, jede der mit ihren Ausgängen parallelgeschalteten Torschaltungen zwei einem bestimmten Teilnehmer zugeordnete Eingänge, von denen der eine durch die Abtasteinrichtung in der den Teilnehmer betreffenden Abtaststellung und der andere durch das Haltepotential des den betreffenden Teilnehmer und der betreffenden Brücke zugeordneten Koppelrelais in der Weise beeinflußt werden, daß nur bei gleichzeitiger Potentialschaltung an beide Eingänge ein am Ausgang auswertbares Potential in Erscheinung tritt, so kann man mit Hilfe einer einfachen Umschaltemöglichkeit bestimmte Teilnehmer von der Auslösung derartiger Umschaltemaßnahmen ausschließen. Dies erweist sich beispielsweise in Nebenstellenanlagen dann zweckmäßig, wenn bestimmte Teilnehmer keine Gesprächsrückfrage durchführen sollen. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt F i g. 1 eine schematische Darstellung der Sprechwege einer Nebenstellenanlage, F i g. 2 ein Blockschaltbild der elektronischen Einstelleinrichtung der in F i g. 1 dargestellten Nebenstellanlage, F i g. 3 eine Ergänzung der F i g. 2 für die Anschaltung der Wählsignale, F i g. 4 einen Ausschnitt aus einem Koppelfeld und F i g. 5 eine je einer Verbindungsbrücke zuzuordnende Torschaltung und Speichereinrichtung.
  • Wie F i g. 1 zeigt, handelt es sich beim Ausführungsbeispiel um eine Fernsprechnebenstellenanlage mit sechs Teilnehmeranschlüssen Tn 1 bis Tn 6, einem internen Verbindungssatz J, zwei Amtsverbindungssätzen A 1 und A 2 sowie einem Hilfssatz B, den ein Teilnehmer bei besetztem Innenverbindungssatz J in bekannter Weise erreicht und der ihm die Möglichkeit gibt, auch bei besetztem internem Satz eine der Amtsbrücken A 1 und A 2 zu erreichen, falls er eine abgehende Amtsverbindung herzustellen wünscht und einer dieser Amtsverbindungssätze noch frei ist.
  • Das schematisch dargestellte Koppelfeld besitzt außer den den einzelnen Teilnehmern zugeordneten Sprechleitungen Tn 1 bis Tn 6, die in F i g. 1 horizontal verlaufen, senkrecht hierzu verlaufende Verbindungsbrücken i 11/i 12, b, a 111a 12, a 21/a 22. Die Brücken i 11 und i12 sind dem Innenverbindungssatz J zugeordnet, wobei die Verbindungsbrücke i 11, die zweckmäßig als Halbbrücke bezeichnet wird, mit einem anrufenden Teilnehmer, und die Verbindungsbrücke i12, d. h. die zweite Halbbrücke des Innenverbindungssatzes J, mit dem intern zu rufenden Teilnehmer verbunden wird. Die Kopplung zwischen den Halbbrücken 111 und 112 erfolgt kapazitiv, so daß ein Teilnehmer über seine Teilnehmeranschlußleitung Tn 1 bis Tn 6 und die erste Halbbrücke i 11 mit der zweiten Halbbrücke i12 und damit mit dem gewünschten Teilnehmer verbunden wird.
  • Den Amtsverbindungssätzen A 1 und A 2, denen die Amtsleitungen All und Alt zugeordnet sind, stehen ebenfalls je zwei derartige Halbrücken a11, a12 bzw. a21, a22 zur Verfügung. Bei einer ankommenden oder abgehenden Amtsverbindung ist jedoch immer nur eine Halbbrücke der jeweiligen Halbbrückenpaare in Anspruch genommen, während die jeweils andere Halbbrücke für etwaige Rückfragegespräche bereitsteht. Eine Amtsverbindung des Teilnehmers Tn 1 verläuft also von der Teilnehmeranschlußschaltung dieses Teilnehmers über die Halbbrücke a11 sowie den übertrager Üal zur Amtsleitung All bzw. über die Halbbrücke a21 und den übertrager üa2 zur Amtsleitung A12. Will der betreffende Teilnehmer ein Rückfragegespräch führen, so wird durch Auslösung eines entsprechenden Kennzeichens an der betreffenden Teilnehmerstelle eine solche Umschaltung vorgenommen, daß die mit der Amtsleitung All gekoppelte übertragerwicklung des Übertragers üal bzw. des Übertragers Üa2 bei Belegung der Amtsleitung A12 abgeschaltet und die betreffende Amtsleitung gehalten bleibt. Zur Ansteuerung des in der Rückfrage gerufenen Teilnehmers wird dann die zweite Halbbrücke des betreffenden Amtsverbindungssatzes, also die Halbbrücke a12 oder a22, herangezogen, die mit dem jeweils gewünschten Teilnehmer gekoppelt wird. Das interne Rückfragegespräch verläuft somit über die beiden Halbbrücken des jeweils in Anspruch genommenen Amtsverbindungssatzes, die über den übertrager Üal bzw. Üa2 ebenso induktiv miteinander gekoppelt sind.
  • Wird das Rückfragegespräch beendet, ohne daß es zu einer Gesprächsumlegung führt, so bleibt der rückfragende Teilnehmer nach wie vor über die betreffende Halbbrücke all oder a21 mit der nun über den Übertrager Va l bzw. Üa 2 angeschalteten und wiederum freigegebenen Amtsleitung All oder Alt verbunden, während der in der Rückfrage gerufene Teilnehmer durch Auflösung seiner Verbindung mit der Verbindungsbrücke a12 oder a22 wieder freigeschaltet wird.
  • übernimmt andererseits der in der Rückfrage gerufene Teilnehmer das Amtsgespräch, so bleibt dieser Teilnehmer über die betreffende Halbbrücke des belegten Amtsverbindungssatzes an den Übertrager Üal oder üa2 angeschaltet, und nach der Freigabe der Amtsleitung All kann er das betreffende Amtsgespräch ohne weitere Umschaltung weiterführen, während die Verbindungshalbbrücke a11 oder a21, die der rückfragende Teilnehmer belegt, wieder freigegeben wird und für eine erneute Rückfrage bereitsteht.
  • Die Durchschaltung der einzelnen Kreuzungspunkte zwischen den Teilnehmerleitungen Tn 1 bis Tn 6 und den Brücken bzw. Halbbrücken i 11, i12, b, all, a12, a21 und a22 erfolgt mittels Koppelrelais, die den einzelnen Teilnehmerleitungen Tn 1 bis Tn 6 sowie den über diese Brücken erreichbaren Verbindungssätzen zugeordnet sind. Diese Koppelrelais werden aus der in F i g. 2 enthaltenen Brückensteuereinrichtung BST über entsprechende Ansteuerleitungen bei gleichzeitiger Markierung der durchzuschaltenden Teilnehmerleitung erregt und halten sich dann, wie aus F i g. 4 hervorgeht, über eigene Haltekontakte. In dieser Figur sind lediglich die Haltewicklung der Koppelrelais 1 KJ 1 bis 1 KJn bzw. 2 Kj 1 bis 2 KJn wiedergegeben. Die Haltekontakte dieser Koppelrelais sind mit 1 ki 1 bis 1 kin und 2 ki 1 bis 2kin bezeichnet. Es ist dabei davon ausgegangen, daß jedes der mit dem Index 1 bezeichneten Relais einer ersten Internbrücke und jedes mit dem Index 2 bezeichneten Relais einer zweiten Internbrücke zugeordnet ist, während die letzte Ziffer in jeder der Relaisbezeichnungen den Teilnehmer kennzeichnet, dem das betreffende Relais, bezogen auf die erste oder zweite Internbrücke, zugeordnet ist.
  • An der Arbeitsseite der einzelnen Haltekontakte ist eine Klemme xi 1 bis xin bzw. xj 1 bis xjn herausgeführt, an der das Haltepotential zur Weiterverwertung in der elektronischen Einstelleinrichtung abgenommen werden kann. Da die einzelnen Relais, bezogen auf je eine Verbindungsbrücke, den einzelnen Teilnehmern zugeordnet sind, kennzeichnet damit das jeweils erregte Relais bzw. dessen Haltestromkreis auch die Durchschaltung eines ganz bestimmten Teilnehmers zu einer ganz bestimmten Brücke.
  • Im Blockschaltbild der F i g. 2 enthält das Koppelfeld KF die in F i g. 1 eingezeichneten Teilnehmeranschluß- und Brückenleitungen sowie die zur Steuerung der Kreuzungspunkte des Koppelfeldes von F i g. 1 erforderlichen Schaltorgane. Außerdem sind weitere Steuerleitungen vorgesehen, über die in noch zu beschreibender Weise Signale aus den einzelnen Verbindungsbrücken in die Einstellanordnung und Steuerbefehle aus der Einstellanordnung in die teilnehmereigenen und brückeneigenen Einstellorgane des Koppelfeldes KF gegeben werden.
  • Mit JGA ist eine Impulsgebereinrichtung bezeichnet, die eine fortlaufende Folge von Abtastimpulsen liefert, die einer aus vier binären Zählgliedern FZ1 bis ZF4 bestehenden Zählkettenschaltung zugeführt werden. Die Ausgänge dieser binären Zählglieder sind mit einer Entschlüsselungseinrichtung ETB verbunden, die für jeden der angeschlossenen Teilnehmer Tn 1 bis Tn 6 und für jeden der vorhandenen Verbindungssätze, also für die beiden Amtsverbindungssätze und für den internen Verbindungssatz sowie den Hilfssatz, je einen Zählausgang besitzt. Die Ausgänge, die den einzelnen Teilnehmern zugeordnet sind, führen über Teilnehmerverstärker TV I bis TV VI zu den einzelnen Teilnehmern zugeordneten Schleifen- und Besetzttoren STI bis ST VI und BT 1 bis BT VI. Die Ausgänge der Schleifen- und Besetzttore sind über ODER-Schaltungen mit Schleifentordehnern und -verstärkern STD bzw. mit Besetzttorverstärkern BTV verbunden. Die Auswahl der einzelnen Brücken im Koppelfeld KF erfolgt durch eine Brückensteuereinrichtung BST. Der Funktionsablauf eines Einstellvorganges vollzieht sich unter Zugrundelegung der F i g. 2 und 3 auf folgende Weise: Wie bereits erwähnt, liefert die Impulsgebereinrichtung JGA eine laufende Folge von Zählimpulsen. Diese werden auf eine aus vier Flip-Flops FZ1, FZ2, FZ3 und FZ4 bestehende Zählkette gegeben. Hat der Impulsgenerator JGA eine Impulsfolge von 0,5 ms, so ist der gesamte Umlauf der Zählkette nach 8 ms beendet. Die Zählkette beginnt dann von neuem, ihre verschiedenen Stellungen einzunehmen. Es sei bei dieser Gelegenheit auch erwähnt, daß die jeweils überstrichenen Ausgänge einer Schalteinrichtung ein dem nicht überstrichenen Ausgang entsprechendes inverses Potential führen, so daß an beiden Ausgängen einer solchen Einrichtung unterschiedliche Potentiale ausgewertet werden können.
  • In der Entschlüsselungseinrichtung ETB erfolgt eine Entschlüsselung der jeweiligen Zählstellung der von dem Impulsgenerator JGA gesteuerten binären Zählkette, so daß nacheinander die sechs Teilnehmer Tn 1 bis Tn 6 markiert werden. Im Anschluß an die nacheinander erfolgende Markierung der einzelnen Teilnehmer bzw. deren Teilnehmeranschlußschaltungen erfolgt eine Abtastung der vorhandenen vier Verbindungssätze, nämlich des internen Verbindungssatzes J, des Besetztverbindungssatzes B, des Amtssatzes A 1 und des Amtssatzes A 2.
  • Die von der Entschlüsselungseinrichtung angesteuerten Teilnehmerverstärker TV I bis TV VI geben ihre Signale auf zugeordnete Schleifentore STI bis ST VI. Diese Schleifentore sind für die Abtastimpulse dann geöffnet, wenn der zugeordnete Teilnehmer seinen Hörer ausgehängt hat, d. h. wenn dieser Teilnehmer eine Verbindung herzustellen wünscht. In diesem Fall gelangt der vom Teilnehmerverstärker TVI bis TV VI abgegebene Abtastimpuls über die Leitung sbtI bis sbtVI zum Schleifentordehner STD, der über eine ODER-Schaltung mit den einzelnen Schleifentoren ST I bis ST VI gekoppelt ist.
  • Der vom Schleifentordehner STD abgegebene verstärkte Ausgangsimpuls gelangt über eine Torschaltung TS in die Brückensteuerungseinrichtung BST und belegt dort den vorhandenen Innenverbindungssatz J bzw. die für anrufende Teilnehmer zur Verfügung stehende Halbbrücke i 11 dieses Verbindungssatzes. Ist der betreffende Innenverbindungssatz belegt, so erfolgt, wie noch beschrieben wird, die Ansteuerung des Besetztsatzes, um dem anrufenden Teilnehmer die Möglichkeit zu geben, auch bei besetzter Internverbindung sich eine Amtsverbindung aufbauen zu können. Diese Umschaltung unterbleibt, wenn keine Amtsleitung mehr frei ist.
  • Der aus dem Schleifentordehner STD stammende Impuls gelangt über die Torschaltung TS außerdem in den Durchschalte-Univibrator DSUV, der über den Ausgang UJG den Impulsgenerator JGA vorübergehend stillsetzt. Die Fortschaltung der Zählkette wird infolgedessen in derjenigen Stellung gestoppt, in der ein geöffnetes Schleifentor ST I bis ST VI vorhanden ist. Infolge vorübergehender Verlängerung dieses Abtastimpulses im Schleifentordehner STD wird auf nicht dargestellte Weise bei gleichzeitiger Markierung der betreffenden Brücke durch die Brückensteuerungseinrichtung BTS im Koppelfeld KF die Durchschaltung der betreffenden Teilnehmeranschlußschaltung zu der in Anspruch genommenen Verbindungsbrücke vorgenommen und damit auch der anrufende Teilnehmer über die Leitung mai 1 mit der Wahlimpulsdurchschalteeinrichtung WJD, die für alle Brücken gemeinsam vorgesehen ist, verbunden. Die in der betreffenden Verbindungsbrücke nunmehr einlaufenden Wahlimpulse werden in der Impulsformereinrichtung JFi in geeigneter Weise umgeformt und gelangen auf eine aus den binären Zählgliedern WZ1, WZ2 und WZ3 bestehende Zählkette. Das jeweilige Zählergebnis wird am Ende der betreffenden Stromstoßreihe im Impulsvergleicher JV mit der Zählstellung der aus den Flip-Flops FZ1 bis FZ4 gebildeten und vom Impulsgenerator JGA gesteuerten Zählkette verglichen, und wenn die Stellung der aus den Flip-Flops FZ 1 bis FZ 4 gebildeten Zählkette mit der Zählstellung der Flip-Flops WZ1, WZ2 und WZ3 übereinstimmt, wird im Informationsvergleicher J V ein Impuls gebildet, der über die Ausgangsleitung iv einmal zum Durchschalte-Univibrator DSUV und außerdem in die Brückensteuerungseinrichtung BST gelangt. Durch den über die Leitung UJG abgegebenen Ausgangsimpuls des Durchschalte-Univibrators DSUV wird wiederum der Impulsgeber JGA in der betreffenden Zählstellung stillgesetzt, und andererseits erfolgt in der Brückensteuereinrichtung BST die Markierung der zweiten Halbbrücke des betreffenden internen Verbindungssatzes, so daß der angerufene Teilnehmer wiederum durch entsprechende Verlängerung des ihm zugeordneten Abtastimpulses und durch entsprechende gleichzeitige Brückenmarkierung seitens der Brückensteuereinrichtung BST mit der zweiten Halbbrücke i12 des internen Verbindungssatzes gekoppelt werden kann.
  • Die Auslösung der auf diese Weise hergestellten Verbindung erfolgt dadurch, daß beim Einhängen eines der Teilnehmer ein entsprechendes Einhängekriterium auf der dem betreffenden Teilnehmer zugeordneten Halbbrücke bzw. deren Signalleitung mai 11 oder mai 12 erscheint und bei der Abtastung der Internbrücke in der Stellung A der Entschlüsselungseinrichtung ETB über die Verstärkereinrichtung BVA die Torschaltung i 2 a oder i 1 a geöffnet und damit ein entsprechender Auslöseimpuls einem Schleifentordehner V 1 zugeführt wird. Der Ausgangsimpuls dieses Schleifentordehners V 1 wird nun wiederum über Torschaltungen i 1 b und C b, b, die durch die entsprechende Zählstellung der Abtasteinrichtung btai geöffnet werden, sowie über ODER-Schaltungen oi 1 und oi 2 gleichzeitig den Eingangsklemmen xLi 11 und xLi 12 der Brückensteuerungseinrichtung BST zugeführt, und da diese Eingangsklemmen mit den den Durchschaltezustand der zugeordneten Brücken beherrschenden Belegungs-Flip-Flops in der Brückensteuerungseinrichtung verbunden sind, werden diese Flip-Flops zurückgestellt und damit die Verbindung in den beiden Halbbrücken ausgelöst.
  • Das der ersten Halbbrücke des internen Verbindungssatzes J zugeordnete Flip-Flop, das in F i g. 2 mit 111 bezeichnet ist, besitzt einen Ausgang gzi 1, der mit dem Eingang des Wahlzeichen-Flip-Flops WZfi (F i g. 3) gekoppelt ist, so daß nach der Belegung der ersten Halbbrücke des internen Verbindungssatzes zum Zeichen der Wahlaufforderung auf die betreffende Verbindungsbrücke in nicht dargestellter Weise ein Wählzeichen eingekoppelt wird. Sobald der Teilnehmer die Auswahl des gewünschten Gesprächspartners vornimmt, wird andererseits aus der Wählimpulsdurchschalteeinrichtung WJD ein Signal über die Leitung 7 und die ODER-Schaltung ie (F i g. 3) auf den Löscheingang des Wählzeichen-Flip-Flops WZFi gegeben, so daß das Wählzeichen gelöscht wird. Dasselbe Signal gelangt aber andererseits auch an den Zündeingang des Rufzeichen-Flip-Flops RZFi, so daß damit das Rufzeichen auf die dem zu rufenden Teilnehmer zugeordnete zweite Halbbrücke des internen Verbindungssatzes eingekoppelt wird.
  • Das Aushängen des gerufenen Teilnehmers wird wiederum im Abtastzeitpunkt der betreffenden Internbrücke erkannt und in der aus F i g. 2 und 3 ersichtlichen Weise zur Löschung des Rufzeichens durch Ansteuerung des Rückstelleinganges LRi des Rufzeichen-Flip-Flops RZFi über die ODER-Schaltung if ausgewertet.
  • Ist der gewünschte Teilnehmer besetzt, so ist im Abtastzeitpunkt das Tor TD gesperrt, ebenso wie das Tor TS. Der beim Informationsvergleich abgegebene Impuls von iv her kann also den Durchschalte-Univibrator DSUV nicht anlassen und auch die Brückensteuerung BST nicht beeinflussen.
  • Da der ausgewählte Teilnehmer bereits besetzt ist, ist dessen Besetzttor gesperrt, und der Ausgang = hat sein Ruhepotential. Dieses wird über Leitung 1 auf ein Tor ZTi geführt. Bei gleichzeitiger Markierung des internen Verbindungssatzes über Pi kann der obenerwähnte Impuls iv über Leitung 6 das Besetztzeichen-Flip-Flop BZFi ansteuern. Dadurch wird das Besetztzeichen auf den internen Verbindungssatz eingekoppelt.
  • Hängt ein Teilnehmer seinen Hörer aus und ist keine freie Internbrücke, jedoch noch eine freie Amtsleitung vorhanden, so gelangt er über die Brückensteuerungseinrichtung BST zu einer Hilfs-und Besetztbrücke B, von der er durch Abgabe eines entsprechenden Schaltkennzeichens auf eine freie Amtsübertragung gelangen kann. Die Anschaltung einer freien Amtsübertragung ist dabei sowohl über eine Internbrücke als auch über eine Besetztbrücke durch Abgabe eines entsprechenden Schaltkennzeichens möglich, das im Ausführungsbeispiel aus einer vorübergehenden Schleifenstromerniedrigung besteht. Wird auf einer Intern- oder Besetztbrücke bei der Abtastung dieser Brücke eine entsprechende Schleifenstromerniedrigung festgestellt, so erfolgt entweder über die UND-Schaltung ic oder die UND-Schaltung be die Einspeicherung eines entsprechenden Umschaltekennzeichens in eine brückeneigene Speise-und Markiereinrichtung TMFi bzw. TMfb. Da die Umschaltung eines Teilnehmers von der einen Brücke auf eine andere nur dann stattfinden kann, wenn sich der Abtaster auf den betreffenden Teilnehmer eingestellt hat, weil die Markierung des entsprechenden Teilnehmeranschlusses unmittelbar aus dem verlängerten Abtastimpuls hergeleitet wird, ist es notwendig, den entsprechenden Steuerbefehl für die tatsächliche Brückenumschaltung, d. h. für die brückenseitige Kennzeichnung der zu löschenden und der neu zu belegenden Brücke, bei der Abtastung der betreffenden, mit dieser Brücke verbundenen Teilnehmeranschlußschaltung auszusenden. Infolgedessen sind die Speicher- und Markiereinrichtungen TMFi der Internbrücke und TMFb der Besetztbrücke mit weiteren Eingängen ausgerüstet, die über UND-Schaltungen xkl bis xk6 bzw. x11 bis x16 erreichbar sind. Die Eingänge dieser UND-Schaltungen xk 1 bis xk 6 bzw. x11 bis x16 stehen mit den Ansteuerleitungen sbtl bis sbt6 sowie den Teilnehmermarkierungen xi 1 bis xi 6 bzw. xb 1 bis xb 6 des Koppelfeldes in Verbindung, so daß dafür gesorgt ist, daß nur bei der Abtastung desjenigen Teilnehmers, der mit einer umzusteuernden Brücke verbunden ist, ein entsprechender Umsteuer- und Löschbefehl in die Brückensteuerungseinrichtung BST gegeben wird. Gleichzeitig erfolgt dabei auch über den Ausgang dsuv der betreffenden Speicher-und Markiereinrichtung die erneute Umsteuerung des Durchschalte-Univibrators DSUV und damit die Stillsetzung des Impulsgenerators JGA in der jeweils erreichten Stellung, damit nun durch den verlängerten Abtastimpuls die Anschaltung der betreffenden Teilnehmeranschlußschaltung an die neu zu belegende Brücke vorgenommen werden kann.
  • Die Anschaltung des Wählzeichens in der Anordnung nach F i g. 3 erfolgt in der vorbeschriebenen Weise, nur daß nunmehr an Stelle des Wählzeichen-Flip-Flops des Internsatzes WZFi das Wählzeichen-Flip-Flop des betreffenden Amtssatzes WZFI oder WZFII in Anspruch genommen wird. Nach Belegung der Amtsbrücke kann der betreffende Teilnehmer mit der Aussendung der in das Amt zu sendenden Einstellimpulse beginnen. Die Wahlimpulse werden in der Amtsübertragung hinter det Speisedrossel abgegriffen und auf einen Impulsformer gegeben.
  • Will einer der über eine der Halbbrücken all bis a22 (F i g. 1) mit einer Amtsleitung verbundenen Teilnehmer eine Rückfrage halten, so hat er wiederum die eine Schleifenstromerniedrigung bewirkende Taste zu drücken. Wird die betreffende Schleifenstromerniedrigung in der belegten Amtsübertragung bei Abtastung dieser Amtsübertragung über die Ausgänge A 1 oder A 2 der Entschlüsselungseinrichtung ETB (F i g. 2), die vom Impulsgenerator JGA über die Zählkette FZ 1 bis FZ 4 zyklisch angesteuert wird, erkannt, so wird in der Brückensteuerungseinrichtung BST ein Rückfragerelais erregt, das die betreffende Amtsleitung von dem zugeordneten übertragen Lia 1 oder üa2 (F i g. 1) abschaltet und sich für die Dauer der Rückfrage in bekannter Weise hält. Die Ansteuerung des betreffenden Rückfragerelais in der Brückensteuerungseinrichtung BST erfolgt dabei über eine der ZündleitungenZisll bis Züs 22, die über Torschaltungen 11c bis 22c einmal mit den Tastausgängen A 1 und A 2, die den Amtsleitungen All und Alt zugeordnet sind, verbunden sind und andererseits das die Schleifenstromerniedrigung kennzeichnende Potential über eine der Klemmen mall bis ma22 sowie eine der Torschaltungen 11d bis 22d mit nachgeschaltetem monostabilem Flip-Flop BOD 1 bzw. BOD 2 zugeführt erhalten. Findet also eine Schleifenstromerniedrigung während eines Amtsgespräches auf einer der Halbbrücken statt, über die der betreffende Nebenstellenteilnehmer mit der Amtsleitung verbunden ist, so erfolgt die Einschaltung eines die Rückfrage kennzeichnenden Schaltmittels in der Brückensteuerungseinrichtung BST, das die Haltung der Amtsleitung und deren Abschaltung vom übertragen üal bzw. Üa2 bewirkt. Gleichzeitig wird auch der die Wahlinformation aufnehmende Satz WJD wieder angeschaltet, und nach Aufnahme der den in Rückfrage zu rufenden Teilnehmer kennzeichnenden Stromstoßfolge bewirkt die Stillsetzung des Impulsgenerators JGA beim Erreichen der entsprechenden Zählstellung durch die Zählkette FZ1 bis FZ4, die wiederum mit der Stellung der Wählkette WZ 1 bis WZ 3 im Informationsvergleichen JV verglichen wird, die Markierung des gerufenen Teilnehmers im Koppelfeld und damit dessen Durchschaltung über die zweite Halbbrücke der betreffenden Amtsübertragung. Das Rückfragegespräch verläuft also vom rückfragenden Teilnehmer über die ihm zugeordnete Halbbrücke der belegten Amtsübertragung, die beiden übertragerwicklungen des Übertragers A'al bzw. Üa2 und die zweite Halbbrücke der belegten Amtsübertragung zum rückgefragten Teilnehmer.
  • Wird im Anschluß an das Rückfragegespräch von einem der Teilnehmer erneut Schleifenstromerniedrigung zur Kennzeichnung der Übernahme des Amtsgespräches gegeben, so wird diese Schleifenstromerniedrigung wiederum bei der Abtastung der entsprechenden Amtsübertragung durch die Abtasteinrichtung FZ1 bis FZ4 erkannt und zur Abschaltung des anderen Teilnehmers von der belegten Amtsübertragung ausgewertet. Der Wechsel zwischen Rückfrage und Umlegung bzw. Übernahme eines Amtsgespräches durch den rückgefragten Teilnehmer kann beliebig oft wiederholt werden.
  • In F i g. 5 ist dargestellt, wie die Auswertung bzw. die Weiterleitung der in einer Verbindungsbrücke einlaufenden Umschaltesignale, beispielsweise zur Einleitung einer Rückfrage im Rahmen einer Fernsprechanlage nach F i g. 2 vorgenommen wird. Dabei sind lediglich die für die Internbtücke notwendigen Einrichtungen dargestellt.
  • Der betreffenden Internbrücke ist ein Teilnehmermarkierungs-Flip-Flop TMF zugeordnet, das zwei Transistoren bekannter Ausbildung besitzt und das über die Eingänge XSi, FMi und Lö angesteuert werden kann. Der Eingang Lö dient dabei immer zur Rückstellung des Flip-Flops in seine Ausgangslage, falls es sich durch irgendwelche Umstände bei der Belegung der Einrichtung nicht in seiner Ausgangslage befinden sollte. Der in Klammer gesetzte Index b hinter den Klemmenbezeichnungen XSi und FMi soll andeuten, daß dieselbe Einrichtung auch der Besetzbrücke zuzuordnen ist. Sind mehrere Innenverbindungssätze vorhanden, so sind entsprechend auch diesen Teilnehmermarkierungs-Flip-Flops zuzuordnen.
  • Jedem Teilnehmer ist eine Gatter-Schaltung Tut bis Tu 6 zugeordnet. Diese besitzt zwei Eingänge sbt 1 und xi 1 bis sbt 6, x16. Die Eingänge xi 1 bis xi 6 sind in das Koppelfeld geführt, wie F i g. 2 wiedergibt, und entsprechend den Klemmen xi 1 bis xi 6 an die Haltewicklungen der Koppelrelais 1KJ1 bis 1 KJ 6 der F i g. 4 angeschaltet.
  • Wird eine Schleifenstromerniedrigung in der an Hand der F i g. 2 beschriebenen Weise bei der Abtastung einer Intern- oder Besetztbrücke festgestellt, so zündet über den Zündeingang FMi (b) das Teilnehmermarkierungs-Flip-Flop TMF und klappt um. Der Eingang XSi (b) ist nämlich mit dem entsprechenden Ausgang der Torschaltung ic (F i g. 2), der wiederum durch das monostabile Flip-Flop BOD 1 bzw. BOD 2 gesteuert wird, verbunden. Durch das beim Umklappen des Flip-Flops TMF an der Klemme TMFi (b) entstehende Potential wird eine Torschaltung To mit dem Ausgang dsuv so vorbereitet, daß im Augenblick des Auftreffens des Abtasters ETB (F i g. 2) auf den Eingang sbt desienigen Teilnehmers, der mit der betreffenden Brücke verbunden ist, was durch entsprechende Potentialanlegung an der zugeordneten Klemme xi 1 bis xi 6 gekennzeichnet wird, am Ausgang dsuv ein Impuls erscheint, der in F i g. 2 zum Durchschalte-Univibrator DSUV gelangt und dort in der dort beschriebenen Weise die Stillsetzung des Impulsgebers JGA und damit der Abtasteinrichtung bewirkt. Für die Dauer der Stillsetzung erfolgt die Umschaltung des betreffenden Teilnehmers von einer Internbrücke auf eine Amtsbrücke usw. bei der Einleitung eines Rückfragegespräches die Umschaltung eines Teilnehmers von einer Amtsbrücke auf eine Internbrücke, da am Ende des vom Durchschalte-Univibrator DSUV abgegebenen Impulses, d. h. beim Zurückkippen dieses Univibrators an der Klemme DSUV, ein solches Potential in Erscheinung tritt, daß das Teilnehmermarkierungs-Flip-Flop TMF in seine Ausgangslage zurücksteuert und gleichzeitig über die Klemme FMi (b) die Brückensteuereinrichtung BST' so beeinflußt, daß dort die erwähnte Umschaltung vollzogen wird. Am Ende der Durchschaltemaßnahme befindet sich somit das Flip-Flop TMF wieder in seinem Ausgangszustand.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung für eine elektronisch gesteuerte Fernsprechnebenstellenanlage, in der sowohl die einzelnen Teilnehmerschaltungen als auch die vorhandenen Verbindungs- und Speisebrücken durch eine Abtasteinrichtung in zyklischer Folge abgetastet werden und die Durchschaltung der Teilnehmerschaltungen zu diesen Verbindungs- und Speisebrücken über ein Relaiskoppelfeld erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß zur Kennzeichnung eines ein Signal zur Umsteuerung oder Auslösung der Verbindung in eine Verbindungs- und Speisebrücke (J, B, A 1, A 2, F i g. 1) abgebenden Teilnehmers (Tn 1 bis Tra 6, F i g. 1) und/oder zur Kennzeichnung der betreffenden Brücke selbst eine an der Haltewicklung (1 KJ 1 bis 1 KJn, 2 KJ 1 bis 2 KJn, F i g. 4) des diesen Teilnehmer mit der betreffenden Verbindungs- und Speisebrücke koppelnden Relais anstehende Haltespannung dient.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die durch ihr Potential die Abtastung eines mit einer bestimmten Verbindungs- und Speisebrücke gekoppelten Teilnehmers kennzeichnenden Ausgänge (xk 1 bis xk 6, F i g. 5) von den einzelnen Teilnehmern zugeordneten Torschaltungen (Tul bis Tu6, F i g. 5) einander parallel geschaltet und mit dem ersten Eingang einer weiteren Torschaltung (To, Fig. 5) verbünden sind, deren zweiter der betreffenden Brücke zugeordneter Eingang [FMFi (b), F i g. 5] beim Einlaufen eines Umsteuer- oder Auslösekennzeichens in dieser Brücke Entsperrpotential führt und daß im Abtastzeitpunkt der mit dieser Brücke gekoppelten Teilnehmerschaltung am Ausgang (dsuv, F i g. 5) dieser weiteren Torschaltung ein die erforderliche Umschaltebz-w. Auslösemaßnahme auslösendes und einer Brückensteuereinrichtung zuzuführendes Potential entnommen werden kann.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede der mit ihren Ausgängen parallelgeschalteten Torschaltungen (Tu 1 bis Tu 6, F i g. 5) zwei einem bestimmten Teilnehmer zugeordnete Eingänge (sbt 1/xi 1, sbt 2lxi 2, . . . F i g. 5) besitzt, von denen der eine durch die Abtasteinrichtung (JGA bis ETB, F i g. 2) bei Erreichen der betreffenden Abtaststellung, der andere durch das Haltepotential des dem betreffenden Teilnehmer und der betreffenden Brücke zugeordneten Koppelrelais (1 KJ 1 bis 1 KJn, 2 KJ 1 bis 2 KJn, F i g. 4) in der Weise beeinflußt werden, daß nur bei gleichzeitiger Potentialanschaltung an beide Eingänge ein am Ausgang auswertbares Potential in Erscheinung tritt.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß durch von Hand zu betätigende Schaltglieder (HA-T, F i g. 5) der von der Abtasteinrichtung (JGA bis ETB, F i g. 2) mit Potential zu belegende Eingang zur Verhinderung von durch den zugeordneten Teilnehmer beabsichtigte Umschaltemaßnahmen unwirksam geschaltet werden kann.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß den einzelnen Verbindungs- und Speisebrücken (J, B, A 1, A 2, F i g. 1) je ein bistabiler Multivibrator (TMF, F i g. 5) zugeordnet ist, der durch in der betreffenden Brücke einlaufende Umschalte- oder Auslöseanreize zur Freigabe der entsprechenden Umschalte- oder Auslösemaßnahmen im Abtastzeitpunkt des mit der betreffenden Brücke gekoppelten Teilnehmers in seinen Arbeitszustand und nach erfolgter oder eingeleiteter Durchführung dieser Maßnahmen durch die zentrale Einstelleinrichtung in seinen Ausgangszustand geschaltet wird (Eingang DSUV).
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