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Schaltungsanordnung für Fernschreib-Nebenstellenanlagen mit Wählerbetrieb
Die Erfindung betrifft Fernschreibanlagen mit über mehrere Anschlußleitungen an
ein öffentliches Fernschreibamt angeschlossenen Teilnehmern, wie größere Industrie-,
Handels- oder Bankunternehmungen, Behörden, wie Ministerien usw., und insbesondere
solche Fernschreib-Nebenstellenanlagen, bei denen die Fernschreibapparate nicht
in einer Zentrale vereinigt, sondern auf die einzelnen Abteilungen des Betriebes
verteilt sind.
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Aufgabe der Erfindung ist es, den Fernschreibverkehr der einzelnen
Teilnehmer einer Fernschreib-Nebenstellenanlage weitgehendst zu erleichtern und
besteht darin, daß nach Wirksamwerden eines Anreizes, der von einem in eine Fernschreibverbindung
eingeschalteten Teilnehmer gegeben wird, eine Umlegeeinrichtung angeschaltet wird,
über welche die Wahl eines anderen Teilnehmers und bei dessen durch Schaltmittel
der Umlegeeinrichtung festzustellendem Freisein die Umlegung der Verbindung zu diesem
Teilnehmer erfolgt.
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Durch die Umlegung einer bestehenden ankommenden Verbindung ist es
möglich, für verschiedene Abteilungen eines Betriebes bestimmte, von demselben anrufenden
fernen Teilnehmer ausgehende Fernschreiben unmittelbar zu Fernschreibempfängern
in den verschiedenen Abteilungen zu leiten. Nach Empfang eines Fernschreibens in
einer Abteilung brauchen die weiteren für andere, oft in mehr oder minder weit entfernten
Gebäuden untergebrachten Abteilungen bestimmten Fernschreiben nicht durch besondere
Boten oder Rohrpost diesen Abteilungen übersandt zu werden, oder der anrufende Amtsteilnehmer
braucht
nicht aufgefordert zu werden, die bestehende Fernschreibverbindung auszulösen und
eine neue Verbindung mit der anderen Abteilung herzustellen. Letzteres würde den
anrufenden Amtsteilnehmer unnötig belasten.
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Verzögerungen 'in der Übermittlung der Fernschreiben, die in beiden
genannten Betriebsfällen auftreten würden, sind vermieden.
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Auch bei abgehenden Fernschreibverbindungen kann nach Absetzung des
oder der Fernschreiben die hergestellte Fernschreibverbindung auf eine andere Abteilung
des Betriebes, die Fernschreiben zu demselben angerufenen Amtsteilnehmer übermitteln
will, umgeschaltet werden.
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Die Umlegeeinrichtung kann sowohl den Amtsleitungen als auch den Teilnehmerleitungen
zugeordnet werden. Es kann eine Umlegeeinrichtung an jeder Amtsleitung oder an jeder
Teilnehmerleitung angeordnet werden. Es kann auch eine der Zahl der im Höchstfall
gleichzeitig durchzuführenden Umlegungen entsprechende Zahl von Umlegeeinrichtungen
gemeinsam für alle Amtsleitungen oder für alle Teilnehmerleitungen vorgesehen werden.
Die Anschaltung einer gemeinsamen Umlegeeinrichtung an eine bestehende Fernschreibverbindung
wird durch einen besonderen Anreiz, der beispielsweise über eine besondere Steuerader
zwischen Teilnehmerstelle und Fernschreibzentrale gegeben wird, eingeleitet und
über einen Anschaltwähler, z. B. einen Anrufsucher, ausgeführt.
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Sollen die Gebühren für die abgehenden Fernschreibverbindungen einzeln
für jede Fernschreib-Nebenstelle und damit getrennt für die verschiedenen Abteilungen
des Betriebes in der Nebenstellenänläge erfaßt werden, so kann die Zuordnung der
Umlegeeinrichtungen zu den Teilnehmerleitungen zweckmäßiger sein als ihre Zuordnung
zu den Amtsleitungen. Jeder Teilnehmerleitung ist eine Zonenkennzeichnungseinrichtung,
ein Zonenwähler, zuzuordnen, welche beim Aufbau einer abgehenden Verbindung beeinflußt,
die Tarifzone feststellt. Ein Zähler des Nebenstellenteilnehmers wird dann in einer
der Gebühr für diese Verbindung entsprechenden Weise beeinflüßt. Beim Umlegen einer
abgehenden Verbindung muß, um den zweiten Nebenstellenteilnehmer, d. h. eine andere
Abteilung des Betriebes mit der vom Zeitpunkt der Umlegung an anfallenden Gebühr
belasten zu können, das an der Leitung des umlegenden Teilnehmers festgehaltene
Kennzeichen für die Tarifzone zu der Zonenkennzeichnungseinrichtung des zweiten
Teilnehmers übertragen werden. Bei den Amtsleitungen zugeordneten oder an diese
anzuschaltenden Umlegeeinrichtungen dürfte die Übertragung des Zonenkennzeichens
von der ersten Teilnehmerleitung auf die Zonenkennzeichnungseinrichtung der zweiten
Teilnehmerleitung nicht ohne Aufwendung mindestens eines besonderen Schaltarmes
an dem der Amtsleitung zugeordneten Amtswähler möglich sein.
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Die Umlegeeinrichtung besteht, wenn sie einer Amtsleitung oder einer
Teilnehmerleitung individuell zugeordnet ist, abgesehen von den notwendigen Steuer-
und Umschalterelais, aus einem auf den zweiten Teilnehmer unter dem Einfluß des
umlegenden ersten Teilnehmers einzustellenden Leitungswähler. Auch jede, mehreren
Teilnehmerleitungen gemeinsame Unflegeeinrichtung enthält einen solchen Leitungswähler.
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Die Einstellung des Leitungswählers der Umlegeeinrichtung kann durch
eine Nummernstromstoßgabe seitens des umlegenden Teilnehmers erfolgen.
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Werden die Nummernstromstöße über die auch dem Fernschreibverkehr
dienenden Adern der Teilnehmerleitung gegeben, so sind besondere Vorkehrungen zu
treffen, damit diese Stromstöße die im Fernschreibamt in der bestehenden Verbindung
eingeschalteten Empfangsapparate nicht beeinflussen. Zweckmäßig würde in einem solchen
Fall die Weitergabe von Nummernstromstößen über die Amtsleitung durch eine Umschaltung
in der Teilnehmerschaltung des umlegenden Teilnehmers verhindert werden.
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Die Nummernstromstoßgabe zur Einstellung des Leitungswählers der Umlegeeinrichtung
könnte auch über eine besondere Steuerader zwischen Teilnehmerstelle und Fernschreibzentrale
erfolgen. Der mit seinem Stromstoßkontakt in der Teilnehmerschleife zwischen den
Fernschreibadern liegende Stromstoß-Sender (Nummernschalter) müßte dann bei der
Einleitung einer Umlegung in diese Steuerader umgeschaltet werden. Ist eine solche
Umschaltung des Impulskontaktes nicht wünschenswert, so müßte ein zweiter bei Aufbau
abgehender Amtsverbindungen kurzgeschlossener Stromstoßkontakt vorgesehen werden.
Bei Einleitung einer Umlegung ist dieser Kurz-, schluB aufzuheben, dafür ist der
in der Teilnehmerschleife liegende Stromstoßkontakt kurzzuschließen. Es könnte an
Stelle eines zweiten Stromstoßkontaktes des einen Nummernschalters auch ein zweiter
Nummernschalter lediglich für die Umlegezecke im Fernschaltgerät der Teilnehmerstelle
angeordnet werden.
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Die Steuerung des Leitungswählers der Umlegeeinrichtung kann, wie
es bei dem nachstehend ausführlich beschriebenen Ausführungsbeispiel vorgesehen
ist, durch eine Tastensteuerung erfolgen. Ein an der Teilnehmerstelle angeordneter
Kontrollwähler wird gleichschrittig mit dem Leitungswähler der Umlegeeinrichtung
so lange fortgeschaltet, bis bei Erreichen eines durch eine betätigte Teilnehmertaste
gekennzeichneten Kontaktes ein Prüfrelais die weitere Einstellung des Leitungswählers
der Umlegeeinrichtung und des Kontrollwählers verhindert.
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Nach dem Freiprüfen des durch Einstellung des Leitungswählers der
Umlegeeinrichtung gewählten zweiten Teilnehmers erhält der umlegende Teilnehmer
ein Freizeichen. Anschließend erfolgt die Durchführung der Umlegung. Der Anreiz
hierzu kann durch eine besondere Schaltmaßnahme des umlegenden Teilnehmers, z. B.
durch einen Tastendruck, oder selbsttätig durch ein von dem Freimeldekennzeichen
beeinflüßtes Relais gegeben werden.
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In den Zeichnungen sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung
dargestellt. Es zeigen Fig. r bis 6 verschiedene Arten der Zuordnung und Anschaltung
der Umlegeeinrichtüng in grundsätzlicher Darstellung ohne Schaltungseinzelheiten,
und zwar
Fig. i Umlegeeinrichtung an jeder Teilnehmer-Leitung angeordnet;
Fig. 2 Umlegeeinrichtung gemeinsam für mehrere oder alle Teilnehmerleitungen; die
umgelegte Verbindung verläuft über einen Wähler der Amtsleitung; Fig. 3 Umlegeeinrichtung
gemeinsam für mehrere oder alle Teilnehmerleitungen; die umgelegte Verbindung verläuft
über die Umlegeeinrichtung; Fig. q. Umlegeeinrichtung an jeder Amtsleitung; Fig.
5 Umlegeeinrichtung gemeinsam für mehrere oder alle Amtsleitungen; die umgelegte
Verbindung verläuft über einen Wähler der Amtsleitung; Fig. 6 Umlegeeinrichtung
gemeinsam für mehrere oder alle Amtsleitungen; die umgelegte Verbindung verläuft
über die Umlegeeinrichtung; Fig. 7 bis io eine Fernschreib-Nebenstellenanlage nach
dem in Fig. 2 dargestellten Prinzip; es sind dargestellt in Fig. 7 die Schaltung
der einer Amtsleitung AL zu-
geordneten Amtsübertragung AÜ und die Teilnehmerschaltung
TS i des Fernschreib-Nebenstellenteilnehmers Tn i ;
Fig. 8 die Schaltung der
Fernschreib-Nebenstelle Tn i, soweit sie für die Beschreibung der Umlegung notwendig
ist; Fig. 9 die Umlegeeinrichtung UE ;
Fig. io die Teilnehmerschaltung TS2
eines zweiten Teilnehmers Tn2, auf welche eine mit dem Teilnehmer Tn i bestehende
Fernschreibverbindung umgelegt werden soll, sowie die Anschaltung des »Wer-da«-Gebers
an die Teilnehmerschaltung TS2.
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Bei dem ausführlich dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung
sind alle Schaltmittel, die zur Durchführung des Fernschreibverkehrs erforderlich
sind und alle Relais und deren Kontakte, die in der Amtsübertragung, der Teilnehmerschaltung
usw. für die Umlegung von Fernschreibverbindungen unbeachtlich sind, nicht gezeigt.
So sind beispielsweise in der Amtsübertragung (Fig. 7) die Relais und deren Kontakte
nicht gezeigt, welche die wahlweise Einstellung eines Wählers an der Amtsleitung
auf eine gewünschte Fernschreib-Nebenstelle bzw. die anrufsucherartige Einstellung
eines Amtswählers auf die Anschlußleitung einer anrufenden Fernschreib-Nebenstelle
sowie die Weiterschaltung eines eingestellten Amtswählers in die Ruhelage nach Beendigung
einer Fernschreibverbindung ermöglichen, nicht gezeigt. Bei einem Teil der Stromkreise
deuten punktierte Linien darauf hin, daß an diesen Stellen noch Kontakte nicht gezeigter
Relais liegen.
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Zu den in den Fig. 7 und io auszugsweise gezeigten Teilnehmerschaltungen
TS i und TS 2 wird bemerkt, daß hier im wesentlichen nur diejenigen Relais und deren
Kontakte gezeigt sind, welche die Umlegung einer bestehenden Verbindung ermöglichen.
Es sind daher bei der Teilnehmerschaltung TS 2 zum Teil andere Relais gezeigt
als bei der Teilnehmerschaltung TS i.
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Die verschiedenen bei Fernschreibanlagen mit Wählerbetrieb benötigten
Batterien sind in den Zeichnungen wie folgt gekennzeichnet: + und - ohne Bezugszeichen
sind die beiden Pole der zur Steuerung der Wähler erforderlichen Batterie. +
TB und -TB
sind die beiden Pole der für den Fernschreibverkehr notwendigen
Telegrafenbatterie. Erde mit Querstrich und der Bezeichnung MTB ist der geerdete
Mittelabzweig der Telegrafenbatterie.
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Figur i Jeder Amtsleitung AL ist ein Amtswähler AW
zu-
geordnet, der bei ankommenden Verbindungen in üblicher Weise durch Nummernstromstöße
auf den gewünschten Teilnehmer, z. B. Tn i, eingestellt wird. Bei Herstellung abgehender
Verbindungen stellt sich der durch den Anrufanreiz des Teilnehmers Tn
i an-
gelassene Amtswähler AW einer freien Amtsleitung AL anrufsucherartig
auf die Anschlußleitung des anrufenden Teilnehmers ein.
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Es besteht eine Fernschreibverbindung zwischen Amtsleitung
AL und Teilnehmer Tn i. Die Amtsleitung soll auf den Teilnehmer Tn
2 umgelegt werden. In Auswirkung einer Schaltmaßnahme des Teilnehmers Tn
i, die beispielsweise im Betätigen einer Taste bestehen kann, wird in der Teilnehmerschaltung
TS i die dieser individuell zugeordnete, im wesentlichen aus dem Leitungswähler
LW U i bestehende Umlegeeinrichtung angeschaltet. Der Leitungswähler
LW U i wird auf die Leitung des gewünschten Teilnehmers Tn2 eingestellt.
Bei Freisein der Anschlußleitung des Teilnehmers Tn2 und betriebsbereitem Fernschreibgerät
in der Teilnehmerstelle erfolgt beim Teilnehmer Tn i die Freikennzeichnung. Selbsttätig
oder in Auswirkung einer besonderen Umlegemaßnahme, z. B. Tastendruck, des Teilnehmers
Tn i wird der auf seiner Anschlußleitung stehende Amtswähler AW veranlaßt, die durch
den Leitungswähler LWUi gekennzeichnete Anschlußleitung des zweiten Teilnehmers
Tn2 zu suchen.
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Um zu sichern, daß sich der Amtswähler AW nur auf die durch den Leitungswähler
LW U i gekennzeichnete Teilnehmerleitung und nicht auf eine andere anrufende
oder durch den Umlegeleitungswähler eines anderen Teilnehmers TNx gekennzeichnete
zweite Teilnehmerleitung TNx i einstellt, ist ein Umlegeordner U0 vorgesehen, welcher
immer nur die Umlegung einer Verbindung gestattet.
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Der Prüfstromkreis des sich auf den zweiten Teilnehmer einstellenden
Amtswählers AW verläuft zweckmäßig über einen besonderen Prüfschaltarm, um während
der Umlegung einer Verbindung die Herstellung abgehender und ankommender Fernschreibverbindungen
nicht zu stören. Der Umlegeordner U0 wird bei Freisein oder Freiwerden durch einen
Anrufsucher ASuo an die Teilnehmerschaltung TS i angeschaltet, wenn in dieser das
Kennzeichen zur Durchführung einer eingeleiteten Umlegung wirksam geworden ist.
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Nach Umlegung der Amtsleitung AL auf den Teilnehmer Tn2 kann
dieser die Amtsleitung AL auf einen dritten Teilnehmer, dieser die Amtsleitung
auf einen vierten Teilnehmer usw. umlegen. Figur 2 Die Umlegeeinrichtung UE ist
gemeinsam für mehrere oder alle Teilnehmerleitungen und damit für
die
Teilnehmerschaltungen TSi, TS2 usw. dieser Leitungen vorgesehen: Die Zahl der Umlegeeinrichtungen
richtet sich nach dem jeweils vorliegenden Verkehrsbedürfnis. Größere Fernschreib-Nebenstellenanlagen
können unter Umständen eine geringere Zahl Umlegeeinrichtungen benötigen als Fernschreib-Nebenstellenanlagen
mit einer kleineren Zahl von Nebenstellen.
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Es besteht eine Verbindung zwischen der Amtsleitung AL und
dem Teilnehmer Tni. Gibt der Teilnehmer Tn i den Anreiz zur Anschaltung einer freien
Umlegeeinrichtung UE, so stellt sich der Anrufsucher ASU einer solchen auf
die den Anschaltanreiz übertragende Teilnehmerschaltung TS i ein. Der Leitungswähler
LW U wird auf die Anschlußleitung des gewünschten Teilnehmers Tn2 eingestellt.
In Abhängigkeit von dem nach dem Freiprüfen durch eine Schaltmaßnahme des Teilnehmers
Tu i oder selbsttätig. durch ein Relais im Fernschaltgerät von Tiz i gegebenen Umlegeanreiz
wird der auf der Anschlußleitung des Teilnehmers Tyz i stehende Amtswähler
AN' in die Ruhelage weitergeschaltet. Er sucht anschließend die Anschlußleitung
des über den Leitungswähler LW U
gewählten Teilnehmers Tn2.
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Nachdem der Amtswähler A W die Anschlußleitung des Teilnehmers Tn2
belegt hat; besteht derselbe Betriebszustand wie nach Herstellung einer abgehenden
oder ankommenden Amtsverbindung. Der Teilnehmer Tn 2 kann daher die auf ihn umgeschaltete
Amtsleitung AL auf einen weiteren Teilnehmer umlegen. Figur 3 Ebenso wie
bei der Anordnung nach Fig. 2 sind Umlegeeinrichtungen mehreren oder allen Teilnehmer-Leitungen
gemeinsam zugeordnet. Die Umlegung einer Amtsleitung erfolgt aber nicht durch Weiterschalten
des der Amtsleitung zugeordneten Amtswählers AW, sondern dadurch, daß ein besonderer
Wähler, ein Amtsübertragüngssucher A US, die umzulegende Amtsleitung sucht. Hierauf
wird diese auf ihren über den Wähler AUS belegten Zugang umgeschaltet. Das
Prüfrelais des auf den Teilnehmer Tn i eingestellten Amtswählers AW fällt ab. Nach
Rücklegung des Kontaktes P in die dargestellte Lage sowie Schließen des Kontaktes
azm verläuft .die umgelegte Verbindung von der Amtsleitung AL über p-Ruhekontakt,
amt, AUS,
LWU, TS2, zum Teilnehmer Tu?.
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Der Anreiz zur Einstellung des Amtsleitungssuchers AUS kann
zu verschiedenen Zeitpunkten gegeben werden. AUS kann sich vorbereitend auf
die Amtsleitung AL einstellen, nachdem der Anrufsucher ASU
sich auf
die Teilnehmerschaltung des umlegenden Teilnehmers Tn i eingestellt hat. Die Einstellung
von AUS kann unmittelbar nach dem Freiprüfen des durch Einstellen von LWU
gewählten zweiten Teilnehmers oder erst nach Wirksamwerden des Umlegeanreizes erfolgen.
Erfolgt die Einstellung des AmtsleitungssuchersAUS vor Wirksamwerden des Umlegeanreizes,
so wird nach Aufnahmedes Umlegeanreizes die Umschaltung der Amtsleitung
AL auf den Zugang über den Sucher AUS durch Rücklagen des Wechselkontaktes
P und Schließen des Arbeitskontaktes auu durchgeführt.
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Ein Umlegeordner U0 sichert, daß ein Amtsleitungs-Sucher AUS nur auf
die umzulegende Amtsleitung aufprüfen kann, die mit der über den Leitungswähler
seiner Umlegeeinrichtung gewählten Teilnehmerleitung in Verbindung zu bringen ist.
Es ist nur eine einmalige Umlegung einer Fernschreibverbindung möglich. Figur 4
Eine Umlegeeinrichtung ist jeder Amtsleitung zugeordnet. Sie ist mit der der Amtsleitung
AL zugeordneten Amtsübertragung AU vereinigt und wird durch eine Schaltmaßnahme
des mit der Amtsleitung AL über den Amtswähler AW i in Verbindung stehenden
Teilnehmers Tn z angeschaltet. Die Amtsleitung AL ist mit einem zweiten Amtswähler
AW 2 ausgerüstet. Dieser Amtswähler wird durch den umlegenden Teilnehmer
Tyzi auf den zweiten Teilnehmer Tn2 eingestellt. In Auswirkung des von der Teilnehmerstelle
Tn i nach der Freiprüfung der Teilnehmer-Leitung Tiz2 ausgehenden Umlegeanreizes
erfolgt die Umlegung der Amtsleitung AL durch Umlegung des Wechselkontaktes
auu. Der Amtswähler AW i ist abgeschaltet; und der Amtswähler AW 2 ist an
die Amtsleitung AL angeschaltet.
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Anschließend stellt sich der Amtswähler AW i in die Nullstellung ein.
Er kann dann vom Teilnehmer Tn2 als Umlegeleitungswähler benutzt werden. Der nach
Freiprüfen über den Umlegeleitungswähler AW i gegebene Umlegeanreiz bewirkt die
Rücklegüng des Kontaktes amt in die gezeigte Lage.
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Durch die abwechselnde Benutzung der beiden Amtswähler AW i und AW
2 als Umlegeleitungs-Wähler kann eine Amtsleitung nacheinander mit allen
Nebenstellen in Verbindung gebracht werden; die an einer Verbindung mit dem gerade
angeschalteten fernen Amtsteilnehmer interessiert sind oder deren Anschaltung vom
fernen Teilnehmer gefordert wird. Figur 5 Eine Umlegeeinrichtung öder mehrere Umlegeeinrichtungen
sind gemeinsam für mehrere oder alle Amtsleitungen vorgesehen. In Auswirkung des
Anschaltanreizes wird eine freie Umlegeeinrichtung UE durch den Anrufsucher
ASU an die Amtsübertragung AU der mit dem umlegenden Teilnehmer Tn
i verbundenen Amtsleitung AL angeschaltet. Der Leitungswähler LW U
wird auf den zweiten Teilnehmer Tn 2
eingestellt. Wird nach dem Freiprüfen
der Umlegeanreiz wirksam, so erfolgt unter dem Einfluß eines vom Umlegeordner U0
gegebenen Kennzeichens die Einstellung des Amtswählers AW auf die Anschlußleitung
des zweiten Teilnehmers Tn2. Der Umlegeordner U0 sichert, daß der Amtswähler AW
nur diejenige Anschlußleitung belegen kann, mit der die umzulegende Amtsleitung
in Verbindung gebracht werden soll.
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Der zweite Teilnehmer Tn2 kann die Amtsleitung AL auf einen
dritten Teilnehmer umlegen usw., da
nach der Umlegung die Umlegeeinrichtung
wieder frei wird.
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Figur 6 Umlegeeinrichtungen sind ebenfalls mehreren oder allen Amtsleitungen
AL gemeinsam zugeordnet. Die umzulegende Amtsleitung wird aber nicht durch
Weiterschalten eines Amtswählers AW auf die Anschlußleitung des über den Leitungswähler
LW U gewählten zweiten Teilnehmers mit diesem in Verbindung gebracht, sondern
dadurch, daß sie nach Wirksamwerden des Umlegeanreizes durch Umlegen von auu an
den über den Anrufsucher ASU belegten Zugang angeschaltet wird.
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Die umgelegte Verbindung verläuft über folgenden Weg: AL, auu-Arbeitskontakt,
ASU, LWU, TS2, Tn 2.
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Figuren 7 bis io I. Ausrüstung der Amtsleitung AL. Die Fernschreib-Nebenstellenanlage
umfaßt z. B. dreißig Fernschreib-Nebenstellen. Die Zahl der Amtsleitungen richtet
sich nach dem jeweiligen Verkehr, sie wird in der Regel ebenfalls dreißig betragen.
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Jede Amtsleitung ist mit drei Wählern AWi bis A W3 ausgerüstet.
An dem Amtswähler AWi sind die Teilnehmer Tnii bis Tnio, an dem Amtswähler
A W2
die Teilnehmer Tn21 bis Tn2o und an dem Amtswähler AW3 die Teilnehmer
Tn31 bis Tn3o angeschlossen. Bei ankommendem Verkehr wird die erste Nummernstromstoßreihe
vom Amtswähler AW3 aufgenommen. Nach seiner Einstellung ist bestimmt, über welchen
der drei parallel liegenden Amtswähler die Verbindung herzustellen ist. Je nachdem
ob das Relais DRi oder DR2 oder DR3 nach Beendigung der ersten Stromstoßreihe erregt
wird, wird durch die zweite Stromstoßreihe der Wähler AWi oder AW2 oder
A W3 eingestellt. Der Teilnehmer Tni (Fig. 8) gehört zur ersten Teilnehmergruppe
und ist daher an die Kontaktbank des Amtswählers A Wi angeschlossen.
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Die Prüfung auf Freisein erfolgt über den Schaltarm aw i
c. Bei freier Teilnehmerleitung liegt das Freipotential über den Kontakt
i ü i an der Belegungsader, da das Relais Ü i in einem Ruhestromkreis über die Teilnehmerapparate
erregt ist.
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Bei abgehender Verbindung wird in Auswirkung eines Anreizes über eine
Anlaßkette nur derjenige der drei parallel liegenden Amtswähler angelassen, in dessen
Kontaktbank die anrufende Teilnehmerleitung angeschlossen ist.
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II. Verbindung zwischen Amtsleitung AL und Teilnehmer Tn i.
Es besteht eine Verbindung zwischen der Amtsleitung AL und dem Teilnehmer
Tn i. Die Relais P und C i sind in dem über den Amtswähler AWi verlaufenden Sperr-
und Haltestromkreis erregt.
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I. +, 2v, Q I, 3P, P11, 4a, awic, C1, 5qi, -.
In diesem
Stromkreis hat das Relais Q Fehlstrom. In der Amtsübertragung AÜ ist über Kontakt
6p das Relais X eingeschaltet. Die Amtsleitung ist an den Kontakten 8x und 9x durchgeschaltet;
geschlossen ist weiter der Kontakt io x. Die Kontakte 11 x, 12 x, 13
x und 118 x sind offen. In der Teilnehmerschaltung TS i sind außer
dem Relais C i die von diesem über 14r i und i5 c i eingeschalteten Hilfsrelais
Q i und CH i erregt. CH i hat beim Ansprechen durch Öffnen
der Kontakte 16 ch i, i7 ch i die aus den Relais Ü i und R i bestehende Brücke
zwischen den Teilnehmeradern at i und bt i abgeschaltet und an den Kontakten 18
ch i und i9 ch i die Teilnehmerleitung in der Teilnehmerschaltung durchgeschaltet.
Durch Schließen weiterer Kontakte der Relais C i und CHi ist die Umlegung der Verbindung
vorbereitet. Die Richtung des während einer Fernschreibverbindung über die Amtsleitung
fließenden Stromes ist derart, daß in der Teilnehmerstelle Tn i das polarisierte
Empfangsrelais ERT i seinen Kontakt auf die Trennseite umgelegt hat. Über 2oerti
ist Relais HT eingeschaltet. HT hat den Kontakt 21 hl geschlossen. Dadurch ist die
Ausführung der zur Umlegung der Verbindung auf einen anderen Teilnehmer notwendigen
Schaltvorgänge vorbereitet.
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III. Anschalten der Umlegeeinrichtung UE (Fig. 9) an die Teilnehmerschaltung
TSi (Fig. 7). Die Fernschreibverbindung soll auf den Teilnehmer Tn2 (Fig. io) umgelegt
werden. An der Teilnehmerstelle Tni sind so viel Teilnehmertasten TT angeordnet
als Nebenstellenteilnehmer vorhanden sind: Durch Druck einer Teilnehmertaste, beispielsweise
der Taste TT2, wird nicht nur der Teilnehmer Tn2 bestimmt, auf welchen die Verbindung
umzulegen ist, sondern auch gleichzeitig der Anreiz zur Anschaltung einer freien
Umlegeeinrichtung erzeugt. In der Arbeitslage der Taste TT2 sind Stromkreise für
die Relais RTi und UT i hergestellt 2. Erde MTB, 2I ht, 22 M I,
23 T T 2,
An den Kontakten 26rti und 27utI ist ein Stromkreis für den Drehmagneten Dkw i des
Kontrollwählers KWi vorbereitet. Über 28uti wird der Anreiz zur Anschaltung einer
freien Umlegeeinrichtung gegeben.
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3. +TB, XTiI, 29pti, 28uti, dtI, 3osI, KI, 31 ch
I, 32, -.
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Relais X T i schließt 8i xt i und öffnet 25 xt i. In
der Teilnehmerschaltung (Fig. 7) wird durch 33ki + an die Anlaßader ani angelegt.
SU in der über eine Anlaßkette bereitgestellten Umlegeeinrichtung (Fig. 9) spricht
an 4. -h-, 33 k i, an I, 35, Su I, -, 35 wird von einem die Anlaßkette
steuernden Relais beherrscht. SU bereitet bei 38su einen eigenen Haltestromkreis
vor und schaltet durch Schließen von 39su Relais UU über Kontakt 4odasu an den Anlaßstromkreis
an. Ain Kontakt 41 uu wird der Drehmagnet Dasu des der Umlegeeinrichtung UE zugeordneten
Anrufsuchers ASU eingeschaltet. Am Kontakt 42uu wird ein Haltestromkreis über die
Erregerwicklung I hergestellt.
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5. +, 38su, 430u, 42uu, SUI, -.
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Der Antriebsmagnet Dasu öffnet bei 4odasu den Stromkreis für UU, das
abfällt und den Antriebsmagneten ausschaltet. Dieser fällt ebenfalls ab und schließt
den Stromkreis für UU. Dieses Wechselspiel zwischen UU und Dasu dauert so lange,
bis der Prüfarm asu4 des Anrufsuchers den Anschluß der Teilnehmerschaltung
erreicht,
von welcher der Anreiz zui Anschaltung einer Umlegeeinrichtung übertragen wurde.
Dann spricht PU an: 6. +, 44su, 45dasu, PUI, II, asu4, 46, 34k1, S1,-.
47M wird geöffnet, 48Pu wird geschlossen. Die Teilnehmerschaltung TS i ist gegen
Belegung über den Anrufsucher einer anderen Umlegeeinrichtung gesperrt. In der Teilnehmerschaltung
spricht Relais S i ' an und überbrückt 34k1 durch den in Reihe mit 49c1 liegenden
Kontakt 5osZ.
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Das Relais SU hatte bei seinem Ansprechen das Relais C U eingeschaltet.
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7. -t-. 44$u, 47Pu, CuI, -.
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CU hat infolge der parallel zu seiner Wicklung II liegenden Kondensatorwiderstandsanordnung
eine starke Ansprechverzögerung. Es legt sich nach Schließen seines Kontaktes 51
cat in einen Haltestromkreis.
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B. -f-, 5z cu, 52 eu, 53 au, C U II, -.
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Beim Ansprechen von UU wurde über 54uu WUI eingeschaltet, das bei
55wat einen Haltestromkreis vorbereitet, der nach dem Ansprechen des ansprechverzögerten
Relais CU geschlossen ist.
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9: -f-, 51 cu, 52 eu, 56 f u, 55 wu, Wu I, -.
Relais
O U wird eingeschaltet io. -E-, 57wu, 58xu, 0U, -.
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0U öffnet bei 59ou einen Kurzschluß der Wicklung Il von S U und schließt
bei 6ö ou einen Haltestromkreis für Relais SU.
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Il. -f-, 38su, 6oou, SUII, 61, -.
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Nach dem Aufprüfen des Anrufsuchers ASU wird die Anlaßader
an i zur Anlaßader an 2, die zur nächsten Umlegeeinrichtung führt, durchgeschaltet.
Durch Öffnen von 47pu kann Relais NU in Reihe mit CUI ansprechen.
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In der Teilnehmerschaltung hat das im Prüfstromkreis ansprechende
Relais Si durch Öffnen von 30s1 das Anreizempfangsrelais K i abgeschaltet und durch
Schließen von 63s1 die Steuerader dti zwischen Teilnehmerstelle und Teilnehmerschaltung
mit der zur Kontaktbank des Schaltarmes asu3 führenden Steuerader dt i' zusammengeschaltet.
Außerdem ist durch Schließen von 64s1 die Steuerader cti mit der Steuerader ct i'
verbunden.
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IV. Wahl des zweiten Teilnehmers Tn2. Nach Durchführung der vorstehend
beschriebenen Schaltvorgänge besteht folgender Stromkreis: 12. (Fig: 8) +TB, Dkwi,
26yti, 65dkwz, 66pti, 27uti, cti, 64s1, cti', asu2, 67nu, Wählerkontakt 681wu,
T U I, Gr 3, T U II, + (Erde).
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Nur T U spricht an, Dkw i hat Fehlstrom. T U
schaltet
am Kontakt 69 tu den Drehmagneten Dlwu des Leitungswählers ein, der den parallel
zu 681wu liegenden Kontakt 7odlwu schließt. Der Leitungswähler macht den ersten
Kontaktschritt. 681wu wird geöffnet, 711wu wird geschlossen. V U, welches ansprech-
und abfallverzögert ist, wird durch 72 tu eingeschaltet und schaltet bei
73 vu das ebenfalls ansprech- und abfallverzögerte Relais YU ein. YU öffnet
74 yu. Es schließt 76 yu und M u. Da 78 tu
bereits geschlossen
ist, ist die hochohmige Wicklung I von TU kurzgeschlossen. Nunmehr spricht
über Stromkreis 12 der Antriebsmagnet Dkw i des Kontrollwählers in der Teilnehmerstelle
Tn i an. Der Wähler KW i macht einen Schaltschritt. Stromkreis i2 wird am Kontakt
65 dkw i geöffnet. T U fällt ab. Des weiteren legt sich aber der Drehmagnet
Dkw z in einen Haltestromkreis.
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13. Erde MTB, 7gdkwi, 26yti, Dkwi, +TB. RTi wird bei 24dkwi ausgeschaltet
und fällt verzögert ab. Es unterbricht Stromkreis 13. Nach Abfall von Dkw i, Schließen
von 65 dkw i und Wiederansprechen von RTi ist Stromkreis i2 wieder hergestellt.
TU der Umlegeeinrichtung spricht an und nach Schließen von 78 tu auch Dkw
i in der Teilnehmerstelle. Gelangt der Schaltarm des Wählers KW i auf den durch
die Teilnehmertaste TT2 gekennzeichneten Kontakt, so spricht das Prüfrelais PT i
an. Durch Öffnen von 22pti wird Stromkreis 2 über RTi unterbrochen. 66pti öffnet
Stromkreis i2 endgültig. Über 84Pt 1 ist das hochohmige Freimelderelais FT i an
die Ader ct i angeschaltet.
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Da an FT i -TB liegt, kann infolge des eingeschalteten Gleichrichters
Gr3 in der Umlegeeinrichtung UE Relais T U nicht mehr ansprechen. Bei 29pt
i ist X T i I von dt i abgeschaltet. 85P1, ist geschlossen.
Hierüber wird nach dem Freiprüfen der Umlegeanreiz gegeben.
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Da T U nicht mehr anspricht, fällt V U verzögert ab
und schaltet das ebenfalls abfallverzögerte Relais YU aus. In der Abfallzeit von
YU erfolgt das Prüfen der gewählten Teilnehmerleitung Tn2: =4. +, 86fu, 87yu, QUI,
II, 88rü, 89vit, lwuc, -
90 (Fig. 7), i58 (Fig. io), C2, giii2,
-.
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91a2 ist geschlossen, da bei freier und betriebsbereiter Teilnehmerstelle
Tn 2 Relais fJ2 in einem Ruhestromkreis erregt ist 15. +TB, Ü2, 92ch2,
Tn2, 93c122, R2, -TB.
R2 hat Fehlstrom. Das über Stromkreis 14 ansprechende
Relais C2 schaltet die Relais Q 2 und CH 2 ein: 16. -E-, 162r7" 163c?"
Durch Öffnen der Kontakte 92ch2 und 93ch2 wird Ruhestromkreis 15 aufgetrennt. Die
Fernschreibadern werden an den Kontakten 164ch2 und 165ch2 durchgeschaltet.
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In der Umlegeeinrichtung wird durch Schließen von 94qu die hochohmige
Wicklung I von QU und der Kontakt 87 yu überbrückt. Die Leitung des Teilnehmers
Tn2 ist gesperrt. Durch Schließen von 95qu wird zur umlegenden Teilnehmerstelle
Tn i ein Kennzeichen für das Freisein des gewählten Teilnehmers gegeben, wenn zur
Zeit keine andere Umlegung durchgeführt wird. Wird aber gerade eine andere Umlegung
durchgeführt, so ist das gemeinsame Relais FS, wie später noch erläutert wird, erregt
und hat den Kontakt 96 fs geöffnet. Der Kontakt 96 fu ist aber, da keine weitere
Un-legung gleichzeitig erfolgen soll; geschlossen. Es besteht daher folgender Stromkreis:
96 fs, Gy2, 95qu, 74yu, 71lwu; 67n't, asu2, cti', 64s1, cti, 27uti, 84Pti, FTi,
-TB.
-
Relais FT i schaltet über 97 f t 1 die Freimeldelampe
FL i ein.
V. Umlegen. Wird der Umlegeanreiz durch Betätigen
der Umlegetaste UTa gegeben, so sind an der Teilnehmerstelle die Brücken 98 und
99 eingelegt. Wird aber der Umlegeanreiz selbsttätig in Auswirkung des Ansprechens
des Freimelderelais FT i gegeben, so sind die genannten Brücken nicht vorhanden.
Dafür ist die Brücke ioo eingelegt. Beim Druck der Taste UTa oder beim Ansprechen
des Relais FT i wird -TB über ioi, 103 UTa und 98 oder über ioi, i02
f t i und ioo an 85 pt i angelegt. Es wird ferner durch Öffnen von 83 UTa
oder durch Öffnen von 82f1 1
der über 81 xt i bestehende Stromkreis
für UT i unterbrochen. Das Relais X U der Umlegeeinrichtung spricht nun in
folgendem Stromkreis an 18. -TB, 101, i02 ft i, ioo oder 1o3 UTa, 98, 85
pt i, 28 ut i, dl i, 63 s i, dt i', asu 3, i04 qu, X U, Gr
i, 96 f s, + (Erde).
-
Durch Öffnen von 58xu wird 0U ausgeschaltet und fällt verzögert ab.
Über i05 xu wird ein Haltestromkreis über die eigene Wicklung XUII hergestellt.
Außerdem wird auch Relais MU eingeschaltet.
-
Am Kontakt 236mu wird das allen Umlegeeinrichtungen gemeinsame Relais
FS eingeschaltet. Das Relais FS öffnet den Kontakt 96 fs und verhindert dadurch
das Schließen eines dem Stromkreis 17 für FT i entsprechenden Stromkreises. An der
mit einer anderen Amtsleitung verbundenen Teilnehmerstelle kann das dort angeordnete
FT-Relais, wenn die Umlegung eingeleitet worden ist, so lange nicht ansprechen,
bis die in Ausführung begriffene Umlegung (AL von Tni auf Tn2) durchgeführt
ist und nach Öffnen von 237ru Relais FS abfällt. Kontakt 96 fs wird geschlossen.
Nunmehr spricht beim anderen umlegenden Teilnehmer das FT-Relais an und schaltet
die FL-Lampe ein.
-
Durch Schließen von :lo7xu wird - an die Belegungsader der Teilnehmerleitung
Tn i über einen niederohmigen Widerstand angelegt, so daß das Relais Q in der Amtsübertragung
(Fig. 7) während der Abfallzeit von 0U auf diese vorübergehende Stromverstärkung
ansprechen kann: i9. -, i08, io7xu, iogou, iiopu, asui, iii, awic, 4a, PII, 0, QI,
2v, -f-.
-
Relais Q legt sich in einen Haltestromkreis. 2o. +, ii2q, 113, QII,
114, -.
-
Gleichzeitig wird auch Relais A über ii2q eingeschaltet. Es werden
weiter geschlossen 115q in einer zwischen den Adern der Amtsleitung zu legenden
Brücke und 116q in einem bei Aufprüfen eines der drei Amtswähler auf die Anschlußleitung
des zweiten Teilnehmers zustande kommenden Prüfstromkreises. Bei 4a wird Stromkreis
i9 unterbrochen. P fällt ab und schaltet bei 6p Relais X aus. Durch Öffnen von 8
x und 9 x wird die Durchschaltung der Amtsleitung AL zu den Schaltarmen der
Amtswähler AWi bis AW3 aufgehoben. Durch Schließen von iix und 12x wird über 115q
und 117 eine Brücke zwischen die Adern der Amtsleitung gelegt. Im Fernschreibamt
bleibt die Verbindung gehalten. Über 118 x spricht U
an.
-
21. +, i i2 q, 113, 118x, U, -.
-
Es folgt jetzt die Einstellung des in der Verbindung: Amtsleitung
AL - Teilnehmerleitung Tn i eingeschalteten Amtswählers AWi in die Ruhelage.
Dieser Weiterlauf wird dadurch eingeleitet, daß das Impulsrelais J eingeschaltet
wird.
-
22. -, 7p, J, iigdaw3, 120daw2, i2idawi, 1220, 123h,
124u, awie, Kontaktsegment 125, DR i I, -f-.
-
DRi' und J sprechen an und schalten den Antriebsmagneten des Amtswählers
AW i ein: 23. +, 1262, 127dri, Dawi, -.
-
Bei 12i daw i wird Stromkreis 22 unterbrochen. J und DRi fallen ab
und öffnen Stromkreis 23. Nach Abfall von Daw i ist Stromkreis 22 wieder geschlossen.
-
Während dieser Auslösebewegung und auch während jeder folgenden Einstellbewegung
eines Amtswählers ist über 128i das mit verzögertem Ankerabfall ausgestattete Relais
V eingeschaltet. Erreicht der Amtswähler AW die Ruhelage, in der der Schaltarm aw
i e
auf dem 0-Kontakt steht, so ist ein Stromkreis hergestellt, über welchen
das Relais Ü und das die Fortschaltung des Amtswählers A W3 ermöglichende
Relais DR3 ansprechen: 24. -,7p, J, iigdaw3, i2odaw2, i2idawi, i220,
i23 h,124 u, aw i e/0, aw 2e/0, -
Die Einstellung des Amtswählers A W3 erfolgt, um denjenigen Wähler festzustellen,
an dessen Kontaktbank die Leitung des über den Leitungswähler der Umlegeeinrichtung
gewählten Teilnehmers Tn2 angeschaltet ist. Diese Prüfung erfolgt über den Schaltarm
aw3a, über den während einer Fernschreibverbindung der Fernschreibverkehr erfolgt.
Die Gruppenprüfkontakte 1, 2 liegen in der Kontaktbank dieses Schaltarmes vor den
Teilnehmerprüfkontakten 4 bis i3. Die Zahl dieser Gruppenprüfkontakte beträgt n-i
bei n Amtswählern. Das ist möglich, weil, wie später noch beschrieben wird, bei
Umlegung der Amtsleitung auf eine Teilnehmerleitung, die am Amtswähler
A W3 angeschlossen ist, letzterer bis auf den Prüfkontakt dieser Teilnehmerleitung
weiterläuft.
-
Relais J schließt den Stromkreis für den Antriebsmagneten Daw
3
25. +, 126i, 13odr1, 13idr2, 132dr3, Daw3, -.
Stromkreis 24 wird am
Kontakt iigdaw3 unterbrochen. J fällt ab. Der Drehmagnet Daw3 wird ausgeschaltet.
Stromkreis 24 ist wieder geschlossen. Es ist angenommen, daß der zweite Teilnehmer
in der Kontaktbank des Amtswählers A W2 angeschlossen ist. Kommt der Schaltarm aw3a
auf den zweiten Kontakt, so spricht Relais H an 26. -,133u 134ü,Hh 135a aw3al2,
136, 137mu, lwug, Kontaktgruppe 1I, 138mu, 139vu, -@-.
-
H legt sich in einen Haltestromkreis 27. +, i40 c, 14i h, H II, -.
-
Bei 123h wird Stromkreis 2q., der während der Einstellung des Amtswählers
A W3 über den Schaltarm aw3e und das Kontaktsegment 142 geschlossen ist,
unterbrochen. Für DR2II wird einneuer Stromkreis hergestellt.
-
28. -I-, 1430, 144h G, au'3f, DR2II, -.
Nachdem
das bei 228i ausgeschaltete, abfallverzögerte Steuerrelais V seinen Anker in die
Ruhelage zurückgelegt hat, spricht Z an.
-
29. -E-, 140c, 14i h, 145v, Z I, -.
-
Es legt sich mit seiner Wicklung II am Kontakt 146z in einen Haltestromkreis
und überbrückt im Stromkreis 24 Kontakt 123h durch Kontakt 247z. Der Amtswähler
AW2 wird durch das Zusammenwirken von J und Daw2 eingestellt. Gelangt der
Schaltarm aw2d auf denjenigen Kontakt, an welchem über den Schaltarm lwud (Fig.
9) Potential anliegt, so hat der Amtswähler A W2 die Teilnehmerleitung Tn?,
erreicht, auf die die Amtsleitung AL umgelegt werden soll. Die Relais 0 und
RU sprechen an: 30. -f-, 13 x, 116 q, O I, 1I, aw 2 d, 148, lwud,
149 vu, xo6xu, 15oaü, RUI, -.
-
0 sperrt am Kontakt 151o die Anschlußleitung des Teilnehmers Tn2,
öffnet bei 122o Stromkreis 24, der während der Einstellung des Amtswählers
A W2 über aw2e und das Kontaktsegment 152 verlief, unterbricht am Kontakt
143o Stromkreis 28 und bereitet am Kontakt 153 o den Erregerstromkreis für Relais
P vor.
-
In der Umlegeeinrichtung schließt das Relais RU einen eigenen Haltestromkreis
31. -I-, 154ru, RUII, 155, 156wu, -.
-
Durch Öffnen von 88yu wird das Sperrpotential von der Ader go abgeschaltet
(Stromkreis i4). Die Schließung von 157yu ist zur Zeit ohne Bedeutung. Das Relais
P der Amtsübertragung kann jetzt ansprechen:-32. +, 15724 PI, 1I, 1530, aw
2 c, 158 (Fig. 10), C2, 230q2, -In der Amtsübertragung wird am Kontakt 3p
der über Q I verlaufende Halte- und Sperrstromkreis hergestellt. Bei 6p wird X eingeschaltet,
das an den Kontakten 8 x und 9 x die Amtsleitung durchschaltet. Nach dem Ansprechen
von X fällt infolge Öffnen von 118x U ab. Während der Abfallzeit von U ist Q über
xox und 160u kurzgeschlossen und fällt ab. Während dieser Schaltvorgänge wurde auch
Relais A ausgeschaltet und hat Kontakt 16fa geschlossen.
-
VI. Aussendung der »Wer-da«-Kombination zum Teilnehmer Tn2. Nachdem
in der Amtsleitung das Relais 0 erregt wurde, spricht das Relais F2, parallel zum
Relais RU der Umlegeeinrichtung liegend, an: 33. -f-, 1510, O II, aw 2 d,
166 (Fig. xo), 167 ch 2,
F 2, -.
-
Ist der »Wer-dacz-Textgeber WG frei, so wird er angeschaltet
34. -f-, 168f2, 16gch2, P2I, II, 170u2, CW, -. Während der Aussendung der »WeT-dact-KOmblnation
wird die Anschaltung des »Wer-da«-Textgebers an die Teilnehmerschaltung eines anderen
Teilnehmers verhindert, indem am Kontakt 171 p 2 die hochohmige Erregerwicklung
I von P?, kurzgeschlossen wird.
-
Die »Wer-da«-Kombination darf nur zum Teilnehmer Tn2, aber nicht über
die Amtsleitung AL
gesandt werden. Das wird dadurch erreicht; daß bei Unterbrechung
der durch Öffnen von 172p2 und Schließen von 173p2, 174p2 auf den »Wer-da«-Textgeber
umgeschalteten unteren Fernschreibader durch den Sendekontakt 178sy eine Brücke
zwischen beide Teile der unteren Fernschreibader im »Wer-da«-Textgeber hergestellt
ist. Das Relais CW hat ein nicht dargestelltes Relais eingeschaltet, welches Kontakt
175 ew öffnet und die Kontakte 176 cw und 177 ew schließt. Die untere Fernschreibader
ist daher, wenn der Kontakt 178 sr geschlossen ist, über 173 P 2, 176 ew, 178 sr,
i74 p 2 durchgeschaltet. Wird der Anker des Senderelais umgelegt und öffnet
Kontakt i78 sr, so ist eine Brücke zwischen die beiden zur Amtsleitung führenden
Fernschreibadern gelegt: Untere Fernschreibader, 1702, z76 ew, 17g sr, M ew, 18o
p 2, obere Fernschreibader.
-
Nach Aussendung der »Wer-da«-Kombination wird durch ein nicht dargestelltes
Relais des »Wer-da«-Textgebers Kontakt z81 fw geschlossen. U2 spricht an: 35. -i-,
i8= fw, 182p2, U2I, -.
-
U2 legt sich durch Schließen von 183u2 in einen von 184q2 abhängigen,
über seine Wicklung II verlaufenden Haltestromkreis. Stromkreis 34 wird bei 170212
unterbrochen. Der »Wer-da«-Textgeber WG
ist freigeschaltet.
-
Ist das Relais P2 abgefallen, so sind die Abzweige zum »Wer-dam-Textgeber
von den Fernschreibadern ab- und die untere Fernschreibader ist bei i72 P 2 durchgeschaltet.
-
VII. Überwachung der umgelegten Verbindung. Nach der Umlegung der
Amtsleitung AL auf den Teilnehmer TÜ2 ist noch nicht gewährleistet, daß der
Fernschreibverkehr auch aufgenommen wird. Die Umlegeeinrichtung wird nicht sofort
freigegeben, sondern ihr zugeordnete Einrichtungen überwachen die Aufnahme des Fernschreibverkehrs.
Erst dann, wenn feststeht, daß einer der Teilnehmer, entweder der Amtsteilnehmer
oder der Nebenstellenteilnehmer, den Fernschreibverkehr aufgenommen hat, wird die
Umlegeeinrichtung von der Verbindung abgeschaltet. Haben aber die Teilnehmer nach
Ablauf einer bestimmten Zeit den Fernschreibverkehr noch nicht aufgenommen, so wird
die umgelegte Verbindung getrennt.
-
r. Der Fernschreibverkehr wird aufgenommen. Das im Stromkreis 2g ansprechende
Relais RU legt eine zwei Röhren Rö i und Rö 2 enthaltende Überwachungseinrichtung
an die untere Fernschreibader in der Teilnehmerschaltung TS2 an. Gleichzeitig wird
ein aus dem Thermorelais Thi und Th-- bestehender Zeitschalter eingeschaltet. Zunächst
wird das Thermorelais Thi geheizt: 36. -E-, 1857u, 186 eu, Th i, 187, -.
-
Im Fernschreibamt liegt +TB an der unteren Fernschreibader und
-TB an der oberen Fern-Schreibader. Infolge dieses an der unteren Fernschreibader
über die Teilnehmerschleife liegenden --Potentials ist nach Schließen von 187ru
die Röhre Rö i und damit auch die mit ihr in Reihe liegende Röhre Rö2 gesperrt.
Beide Röhren werden durchlässig, wenn bei der ersten Unterbrechung der Teilnehmerschleife
durch den Namengeber in Tn2 -TB des Fernschreibamtes von der Anschaltstelle
der Röhrenschaltung abgeschaltet ist. Das im Anodenkreis der zweiten Röhre Rö2 liegende
Relais KU spricht an: Es öffnet i88ku, i8gku und schließt igo ku, 1g1 ku und 1g2
ku. Durch den über 1g0 ku
eingeschalteten Kondensator KoU erhält
das Relak KU eine solche Abfallverzögerung, daß es erst abfällt, wenn der Namengeber
des Teilnehmers Tn2 mit Sicherheit abgelaufen ist. Das über I92 ku eingeschaltete
Relais KUI trennt die Röhrenschaltung von der Fernschreibader am Kontakt
193 ku i ab. Das Relais A U spricht an 37. -1 -, I85 yu, igi
ku, I94 bu, AU, FU, -.
-
FU hat Fehlstrom. Bei 195au werden igiku und I94 bu überbrückt.
Fällt nach einiger Zeit das Relais KU ab, so spricht BU an: 38. +, 185yu, i89ku,
196au, BU, 197, -. 198bu überbrückt i89ku und i96au. Bei iggbu ist ein Kurzschluß
des Relais A U vorbereitet. Wird nach Ablauf des Namengebers der Fernschreibverkehr
aufgenommen, bevor das nach dem Heizen von Th i
über 2oothi eingeschaltete
Thermorelais Th2 wirksam wird, so werden die Röhren Rö i und Rö 2 erneut durchlässig.
KU spricht an. A U wird kurzgeschlossen. 39. -I-, i85yu, igiku, iggbu,
FU, -.
-
FU spricht an und trennt bei 56 fu den Haltestrom 9 für WU
auf. Bei 57wu werden die Haltestromkreise für X U und MU unterbrochen, so
daß nunmehr auch Relais RU infolge Öffnen von io6xu abfallen kann. Bei I85 yu werden
die Thermorelais Thi und Th2 ausgeschaltet. Für die Wicklung II des Relais
TU ist jetzt folgender Stromkreis hergestellt 40. +, TUII, 2oidlwu,
207, 202mu, lwug, Kontaktgruppe II, 2o3 mu, 2049u, 2o5 wu, -.
-
Bei 69 tu wird der Drehmagnet Dlwu des Leitungswählers
LW U eingeschaltet, der toi dlwu im Stromkreis 40 unterbricht. Der Leitungswähler
wird durch das Wechselspiel TUII und Dlwu in die Ruhelage weitergeschaltet. Steht
der Schaltarm lwug auf Kontakten der Kontaktgruppe III, so verläuft der Stromkreis
40 über den Kontakt 2o6mu. In der 0-Stellung des Leitungswählers ist Stromkreis
40 unterbrochen. Dann ist auch Kontakt 35 wieder geschlossen. Die Umlegeeinrichtung
ist an die AnlaßaAer an I zurückgeschaltet.
-
2. Der Fernschreibverkehr wird nicht aufgenommen. Das Relais KU spricht
nur einmal, und zwar beim Beginn des Ablaufes vom Namengeber an. Das Thermorelais
Th2 wird so lange geheizt, daß es seinen Kontakt 22oth2 schließt. Relais
EU spricht an: 41- -j-, I85 yu 220 th 2, EU, 221,
-.
-
Am Kontakt I86eu werden die Heizstromkreise für Th i und Th
2 geöffnet. Am Kontakt 222 eu wird Kontakt 22oth2 überbrückt. Durch
Schließen von 223 eu wird + unmittelbar an die Belegungsader 158 der Teilnehmerleitung
Tn 2 angelegt 42. +, 224cu, 223eu, Myu, 8gvu, lwuc, go, 158. Relais P im
Amtswähler ist kurzgeschlossen und fällt ab, während Relais C2 (Fig. io) bis zum
Abfall von EU noch erregt bleibt. Relais GU spricht an: 43. -f-, 154yu, RUII,
225eu, GU, i56wu, -. Der parallel zu 156wu liegende Kontakt 2269u wird geschlossen.
Am Kontakt 52eu wird der Haltestromkreis 9 für W U unterbrochen, das verzögert
abfällt, da am Kontakt 227uu die Kurzschlußwicklung WUII eingeschaltet ist. Nach
dem Abkühlen beider Thermo relais Thi und Th2 ist Relais EU über die Kontakte
228 1h i und :2291h2 kurzgeschlossen. E U fällt ab und schaltet
Relais GU aus. Nach Abfall von Relais GU fällt auch Relais RU ab. Bei Abfall
von Relais EU wird der bisherige bestehende Stromkreis für das Relais C2
(Fig. I0): 44- -f-, 224cu, 223eu, 157yu, 89vu, lwuc, go, 158 (Fig. 10),
C2, 23o f 2; -unterbrochen. Ist C2 abgefallen, so fallen auch GH2
und Q2 ab. Die Teilnehmerschaltung TS2 kommt in den Ruhestand. In der Amtsübertragung
veranlaßt das abgefallene Relais P die Einstellung des Amtswählers A W2 in
die Ruhelage.
-
In der Umlegeeinrichtung wird nach Unterbrechung des Haltestromkreises
9 für W U und dessen Abfall die Ausschaltung der Haltestromkreise für die
Relais XU und MU am Kontakt 57wu herbeigeführt. Der Leitungswähler LW U wird
in der beschriebenen Weise in die Ruhelage weitergeschaltet.
-
VIII. Umlegen der Amtsleitung auf einen am Amtswähler A WI
angeschlossenen Teilnehmer. Der umlegende Teilnehmer Tn i hat einen Teilnehmer
gewählt, der in der Kontaktbank des Amtswählers A WI
angeschlossen ist. Der
Leitungswähler LW U der Umlegeeinrichtung ist auf einen Kontakt der Kontaktgruppe
I (s. Schaltarm lwug) eingestellt. Das Relais H
spricht an, wenn der Schaltarm
aw 3 a bei der Einstellung des Amtswählers AW3 zwecks Feststellung des für
die Umlegung zu benutzenden Amtswählers den Kontakt i erreicht: 45. -I-, 139vu,
138mu, lwug, Kontaktgruppe I, 23 i mu, 232, aw 3 a, 135a, HI, 134ü,
133u, -.
Über Schaltarm aw 3 f wird Relais DR i eingeschaltet, so daß
sich der Amtswähler AW r auf die über den Leitungswähler LW U der
Umlegeeinrichtung gewählte Teilnehmerleitung einstellen kann. Die weiteren Schaltvorgänge
werden in der beschriebenen Weise durchgeführt.
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IX. Umlegen der Amtsleitung auf einen am Amtswähler A W3 angeschlossenen
Teilnehmer. Der umlegende Teilnehmer Tn i will die Amtsleitung auf einen
Teilnehmer umlegen, der am Amtswähler A W3
angeschlossen ist. Der Leitungswähler
LW U steht auf einem Kontaktsatz der Gruppe III (s. Schaltarm lwug). Die
Kontakte der Kontaktgruppe III sind bei erregtem Relais MU nicht mit einem Kontakt
in der Kontaktbank des Schaltarmes aw3a verbunden, infolgedessen kommt bei der Einstellung
des Amtswählers A W3 ein Stromkreis für das Relais H nicht zustande.
Der Amtswähler A W3 läuft daher weiter und prüft mit seinem Schaltarm aw3d auf die
über den Schaltarm lwud gekennzeichnete Teilnehmerleitung auf. Die weiteren Schaltvorgänge
entsprechen den beschriebenen.