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DE1238381B - Verfahren und Vorrichtung zum Verpacken von gestapelten, aus elastischem Material bestehenden Tafeln oder Platten - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Verpacken von gestapelten, aus elastischem Material bestehenden Tafeln oder Platten

Info

Publication number
DE1238381B
DE1238381B DEC34010A DEC0034010A DE1238381B DE 1238381 B DE1238381 B DE 1238381B DE C34010 A DEC34010 A DE C34010A DE C0034010 A DEC0034010 A DE C0034010A DE 1238381 B DE1238381 B DE 1238381B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stack
wrapping material
material webs
webs
envelope
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC34010A
Other languages
English (en)
Inventor
Bernard Kleber Quentin
Robert Joseph Theodule Sannier
Raymond Tourly
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Compagnie de Saint Gobain SA
Original Assignee
Compagnie de Saint Gobain SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Compagnie de Saint Gobain SA filed Critical Compagnie de Saint Gobain SA
Publication of DE1238381B publication Critical patent/DE1238381B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B27/00Bundling particular articles presenting special problems using string, wire, or narrow tape or band; Baling fibrous material, e.g. peat, not otherwise provided for
    • B65B27/08Bundling paper sheets, envelopes, bags, newspapers, or other thin flat articles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Packaging Of Special Articles (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Verpacken von gestapelten, aus elastischem Material bestehenden Tafeln oder Platten Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Verpacken von gestapelten, aus elastischem Material bestehenden Tafeln oder Platten wobei der Plattenstapel zusammengepreßt wird und Hüllmaterialbahnen von Rollen abgezogen, um den zusammengedrückten Stapel gelegt und durch Kleben schlauchförmig miteinander verbunden werden und wobei die Druckwirkung auf den Stapel und die Hülle aufrechterhalten wird, bis die Verpackung ganz fertiggestellt ist.
  • Bekannt ist eine Vorrichtung zum Einführen von Umschlägen in einen Pappkarton. Auch hier erfolgt eine vorherige Zusammendrückung. Der Zweck dieser vorherigen Zusammendrückung, welcher der Stapel von Umschlägen unterworfen wird, ist bei dieser bekannten Vorrichtung der, die Luft zu verdrängen, die in den Umschlägen enthalten ist. Diese bekannte Vorrichtung hat somit nicht das Verpacken eines elastischen Materials zum Ziel, sondern eines kompressiblen Materials. Dabei ist der Unterschied derjenige, daß ein elastisches Material, wenn es von seiner Druckeinwirkung befreit wird, im wesentlichen wieder das ursprüngliche Volumen einnimmt, während das kompressible Material sich nicht wieder ausdehnt. Bei der bekannten Vorrichtung wird auch für das Verpacken keine eine Hülle bildende Umhüllung verwendet, sondern ein Karton, in dessen Inneres das Paket mit Umschlägen eingeführt wird, während es zwischen Druckelementen gedrückt ist. Hätte die bekannte Vorrichtung Stapel aus einem tatsächlich elastischen Material zu verarbeiten, so wäre es unmöglich, die genannten Druckelemente aus dem Karton herauszuziehen und gleichzeitig den Stapel im Innern des Kartons festzuhalten. Die beschriebene bekannte Vorrichtung betrifft somit ein ganz anderes technisches Gebiet und ist daher auch nicht geeignet, das der Erfindung zugrunde liegende Problem, das weiter unten aufgezeigt werden wird, zu lösen.
  • Eine weitere bekanntgewordene Vorrichtung dient zum Verpacken von Papierstapeln zwischen zwei Bogen, die auf die großen Flächen des Stapels aufgebracht und danach auf den Seiten umgeschlagen werden, derart, daß sie die seitlichen Flächen bedecken. Bei dieser bekannten Ausführungsart kann auch die für den Verpackungsvorgang erforderliche Spannung eingestellt werden, mit der die einzelnen Lagen des Stranges, um eine feste Packung zu erzeugen, aufeinandergepreßt werden müssen. Bei dieser bekannten Ausführungsart werden zwei Bogen Papier verwendet, um die Verpackung zu bilden. Es hat sich gezeigt, daß es mit zwei Bogen nicht möglich ist, einen elastischen Stapel unter Aufrechterhaltung der Zusammendrückung zu verpacken und das Paket fertigzustellen, ehe man das Material von dieser Zusammendrückung befreit, wonach schließlich die Zusammendrückung durch den Stapel innerhalb der Umhüllung aufrechterhalten wird. Es ist nämlich bei der bekannten Ausführungsart unmöglich, das Umschlagen der zwei Papierbogen vorzunehmen und gleichzeitig auf diese Papierbogen eine genügende Spannung einwirken zu lassen, um die seitliche Zusammendrückung des Paketes aufrechtzuhalten.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das eingangs beschriebene Verfahren so zu leiten bzw. die Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens so auszubilden, daß auch bei ausgesprochen elastischem Material das Zusammendrücken der Plattenstapel, das Aufbringen der Hüllmaterialbahnen und die Aufrechterhaltung der Druckeinwirkung auf den Stapel und die Hülle möglich sind.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist das Verfahren erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß vier Hüllmaterialbahnen verwendet, diese Bahnen perforiert und dann derart um die Stapel gelegt werden, daß sich jeweils zwischen zwei aufeinanderfolgenden Stapeln ein leeres, in der Mitte querperforiertes Schlauchstück befindet und daß anschließend durch Einfalten und Verkleben der überstehenden Hüllstoffteile die Perforation zerrissen und die Hülle an der Hinterseite des jeweils vorderen und der Vorderseite des nachfolgenden Stapels verschlossen wird.
  • Durch Versuche wurde festgestellt, daß dieses erfindungsgemäße Verfahren die vorbeschriebene Aufgabe befriedigend löst und daß darüber hinaus in besonders einfacher Weise eine Kontinuierlichkeit des Verpackens erreicht wird.
  • Die Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens bezieht sich auf eine Ausführungsart mit Organen zum Zusammendrücken des zwischen Hüllmaterialbahnen zu verpackenden Stapels, mit Vorratsrollen, von denen die Hüllmaterialbahnen abgezogen werden, mit Klebeinrichtungen, um die Hüllmaterialbahnen schlauchförmig miteinander zu verbinden, und mit einem den Druck bis zur Fertigstellung der Packung aufrechterhaltenden Förderer für den zwischen den Hüllmaterialbahnen liegenden Stapel.
  • Erfindungsgemäß ist diese Vorrichtung gekennzeichnet durch Führungen für vier Hüllmaterialbahnen, durch vor Druckorganen angeordnete Spritzpistolen für den Klebstoffauftrag an den Rändern der miteinander zu verbindenden Hüllmaterialbahnen, durch einen beweglichen Anschlag, der mit dem Stapel in der Stellung des Zusammenpressens in Berührung ist, und der dazu dient, den Zyklus der Arbeitsgänge auszulösen, durch hierdurch in Tätigkeit gesetzte Organe zum Querperforieren der Bahnen, Organe zum Steuern des Arbeitsablaufes derart, daß sich zwischen je zwei aufeinanderfolgenden Stapeln ein leeres, in der Mitte querperforiertes Schlauchstück befindet, im Zusammenhang hiermit betätigte Stangen zum Abreißen des Papiers längs dieser Perforation und zum Umschlagen des über den Stapel überstehenden Papiers.
  • Durch Versuche wurde festgestellt, daß diese erfindungsgemäße Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens bzw. allgemein zur Lösung der oben beschriebenen, der Erfindung zugrunde liegenden Aufgabe in besonders guter Weise geeignet ist. Diese erfindungsgemäße Vorrichtung eignet sich auch besonders für einen kontinuierlichen Arbeitsablauf.
  • Eine zweckmäßige Ausführungsart der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist gekennzeichnet durch einen druckmittelbetätigten Stempel zum Zusammenpressen des Stapels.
  • Eine weitere zweckmäßige Ausführungsart der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist gekennzeichnet durch eine solche Anbringung der Stangen zum Umschlagen des über den Stapel überstehenden Papiers, daß die Stangen auf die Umschlagecken der Umhüllung wirken.
  • Diese Ausführungsart hat sich als ganz besonders günstig erwiesen.
  • Eine weitere zweckmäßige Ausführungsart der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist gekennzeichnet durch Klebstoffspritzpistolen auf einem Schlitten, der dazu dient, in den von den Stangen freigegebenen Zwischenraum einzufahren, wobei die Spritzpistolen Klebstoff auf die umgeschlagenen Teile spritzen.
  • Außerdem ist eine zweckmäßige Ausführungsart der erfindungsgemäßen Vorrichtung gekennzeichnet durch Klappen, die dazu dienen, die Faltung der umgeschlagenen Teile auf den Endfiächen der Stapel und ihre Befestigung mittels Klebstoff zu bewirken.
  • Eine weitere zweckmäßige Ausführungsart der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist dadurch gekeun- zeichnet, daß die Steuerorgane für die Organe zum Querperforieren der Hüllmaterialbahnen derart ausgebildet sind, daß diese zu dem Zeitpunkt, an dem der Schlitten mit den Klebstoffspritzpistolen in seine Ausgangsstellung zurückgeht, betätigt werden.
  • Diese Ausführungsart ist besonders vorteilhaft für eine kontinuierliche Arbeitsweise.
  • Im folgenden ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben.
  • Diese Beschreibung bezieht sich auf die Zeichnung. In dieser zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht der gesamten Vorrichtung, Fig. 2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung, Fig. 3 einen vertikalen Schnitt durch die Hülle, in welcher der Stapel angeordnet ist, F i g. 4 eine Ansicht von dem Ende einer der Verpackungen mit ihren umgeschlagenen Teilen bzw.
  • Umschlägen, F i g. 5 und 6 in vergrößertem Maßstabe Teilansichten von in den Fig. 1 und 2 dargestellten Teilen, Fig. 7 ein Prinzipschaltbild, betreffend die Steuerung der Vorrichtung.
  • In den Fig. 1 und 2 erkennt man bei P0 den Plattenstapel 1, der auf einem Transporteur mit Rollen 2 geführt ist, bei P den Stapel an der Stelle der Zusammendrückung und bei P1 und P2 die Stapel, die in die Umhüllung oder Hülle aus Packpapier eingeführt sind.
  • Die Stelle der Zusammendrückung bzw. Zusammenpressung umfaßt zwei in senkrechter Richtung bewegliche Chassis 3 und 4, die der Wirkung der Druckschieber (vérins) 5 bzw. 6 unterworfen sind, die sich ihrerseits abstützen an dem festen Rahmen 7. Die Chassis sind versehen mit bandförmigen Transportorganen 8 und 9, deren unteres bzw. oberes Trum in Berührung ist mit dem Stapel. Diese Transportorgane werden synchron bewegt mittels eines Gruppengetriebemotors (groupe moteur reducteur) 10 unter Zwischenschaltung von Treibriemen 11 und 12. Während der Zusammendrückung wird der Stapel gestützt durch eine Anschlagseheibe 13, die durch einen Druckschieber 40 gesteuert ist.
  • Die Verpackungsstelle umfaßt die unteren Transportbänder 14 und 15 und die oberen Transportbänder 16 und 17, die synchron angetrieben sind mittels eines Motors 18. Die Übertragung der Bewegung erfolgt auf die Bänder 14 und 16 durch Riemen oder Ketten 19 und 20 und auf die Bänder 15 und 17 durch Riemen oder Ketten 21 und 22.
  • Die Verpackungsstelle umfaßt außerdem einerseits zwei Vorratsrollen 23 und 24 mit horizontalen Achsen, die mit Kraftpapier versehen sind und die untere Bahn 25 und die obere Bahn 26 der Hülle liefern, und andererseits zwei Vorratsrollen 27 und 28 mit vertikalen Achsen, die mit Kraftpapier versehen sind und die seitlichen Bahnen 29 und 30 der Hülle liefern. Diese Bahnen werden der Wirkung einer Spannvorrichtung 31 ausgesetzt. Die obere und untere Bahn weisen eine Breite auf, die etwas größer ist als die Breite des Stapels, und die Bahnen werden seitlich umgeschlagen über die vertikalen Flächen des Stapels mittels Ablenkplatten 32-33.
  • Beispielsweise elektromagnetisch arbeitende Perforationsvorrichtungen sind vorgesehen in 34-35 für die horizontalen Bahnen 25-26 und in 36-37 für die vertikalen Bahnen 29-30.
  • Die Klebung der Bahnen, die die Hülle bilden, wird bewirkt mittels der vertikalen Druckwalzen 38-39, die die umgeschlagenen Ränder 25 a-26a der Bahnen 25-26 gegen die vertikalen Bahnen 29-30 drücken Um die Kiebung der Bahnen zu ermöglichen, sind vor (bezogen auf die Laufrichtung der Transportbänder 14, 16) den Walzen 38-39 Spritzpistolen 4f-42 vorgesehen, die Klebstoff auf die Papierbahnen in den Regionen, an denen die Bahnen miteinander verklebt werden sollen, spritzen.
  • Zwischen den zwei StapelnPtP wird ein freier Zwischenraum 43 gelassen, und der Perforationsstrich 44 befindet sich in der vertikalen Mittel ebene dieses Zwischenraumes.
  • Die Vorrichtung zum SchlieRen der Verpackung auf der Hinterseite des Stapels P, und auf der Vorderseite des Stapels P1 weist Stangen 45-46 auf, die bewegt werden durch Druckschieber (verins) 47-48 und deren Bewegung in F i g. 6 dargestellt ist.
  • Die Ausgangsstellung ist bei 0, und die Endstellung ist bei 1. Diese Stangen bewirken das Abreißen der Hülle längs der Linie 44 und das Falten der Enden jedes Teiles der Hülle längs ihrer Kanten, so daß Umschläge gebildet werden, die im ganzen dargestellt sind bei 50 in Fig. 3.
  • Zum Kleben der Umschläge 50 benutzt man Spritzpistolen 51 für den Klebstoffauftrag, die auf einem Support 59 montiert sind, der an einem Arm 54' befestigt ist, welcher seinerseits getragen wird von einem Schlitten 52, der auf einer Schiene 53 unter der Wirkung eines Druckschiebers (nicht gezeichnet) rollt. Dieser Schlitten wird zwischen P1 und PS eingeführt, wenn die Stangen 45-46 angefangen haben, die Umschläge 50 zu bilden.
  • Die Vorrichtung weist ferner Klappen 5455 auf, die durch Druckschieber (verins) 56-57 bewegt werden und die die mit Klebstoff versehenen Umschläge 50 gegen die hintere und vordere Seite von P und P drücken.
  • Der vollständig verpackte Stapel Ps wird entfernt durch eine Transporteinrichtung mit Walzen 58.
  • Diese Vorrichtung funktioniert folgendermaßen: Der auf irgendeine geeignete Weise, beispielsweise von Hand, hergestellte Stapel P, wird zu der Stelle der Zusammenpressung gestoßen. Während dieser Bewegung durchschneidet der Stapel das Lichtbündel, das eine fotoelektrische Zelle erregt, die die Gruppensteuerung 10 der Stelle der Zusammenpressung einschaltet. Der Stapel P" kommt zu P und kommt in Kontakt mit der Anschlagscheibe 13. Letztere schaltet ein Relais ein, das die Speisung der Gruppe 10 abschaltet. Dasselbe Relais betätigt die Elektroschütze der Druckschieber 5-6, die die Zusammenpressung des Stapels durch die beweglichen Chassis 3-4 steuert.
  • Am Ende der Zusammenpressung schaltet ein von einem der beweglichen Chassis gesteuerter Endschalter die folgenden Organe ein: a) ein Relais zur Ingangsetzung der Steuergruppe 18 der folgenden Stelle; dieses selbe Relais schaltet die Tätigkeit der Pistolen 41 und 42 zum Aufspritzen des Klebstoffes ein; b) ein verzögertes Relais zum Ingangsetzen der Steuergruppe 10, wobei diese Verzögerung dazu dient, den freien Zwischenraum 43 zu schaffen, der notwendig ist für die Faltung der Enden; c) ein Uhrwerk, das am Ende einer Zeit t, wenn der Stapel P1 in der gezeichneten Stellung ist, die Speisung der Steuergruppen 10 und 18 abschaltet ebenso wie die Speisung der Pistolen 41 und 42 und die Entfernung der beweglichen Chassis 3-4 von der Stelle der Zusammendrückung ermöglicht.
  • Die Stangen 45-46 werden danach betätigt durch die Druckscbieber 47-48. Sie reißen das Papier längs der Linie 44 ab und schlagen es gegen die hintere und vordere FIäche der Stapel P1 und P. Die Stangen gehen in ihre Ausgangsposition 0 zurück. Der Schlitten 52 schiebt sich vor und führt die Pistolen 5l zwischen die Stapel P1 und P.2, und die Pistolen versehen die Enden der von den Stangen gebildeten Umschläge mit Klebstoff. Die Pistolen gehen danach in die AusgangssteIIung zurück.
  • Die endgültige Faltung der Umschläge vollzieht sich mittels der Klappen 54-55 unter der Wirkung der Druckschieber 56-57, die ausgelöst werden durch einen Endschalter, welcher betätigt wird durch den Rücklauf des Schlittens 52, und die auf ein verzögerte tes Kontaktrelais wirken. Während dieses Vorganges treten die Perforationsvorrichtungen 34-35 und 37-38 in Funktion, um die Bahnen 25-26 bzw. 29-30 zu perforieren.
  • F i g. 4 ist eine Ansicht von einem Ende und zeigt die Verpackung mit ihren oberen und unteren Umschlägen 61-62 und seitlichen Umschlägen 63-64.
  • Die Maschine ist nunmehr bereit, einen neuen Zyklus von Vorgängen auszuführen.
  • Fig. 7 zeigt ein elektrisches Schaltschema.
  • Das Ingangsetzen der Maschine erfolgt durch einen Druckknopf 70. Das Relais 71 wird gespeist und be wirkt die Vorheizung der fotoelektrischen Zelle 72, deren Verstärker bei 73 dargestellt ist. Nach der Vorheizung der Zelle steuert das zur Zeit des Einschaltens des von 70 gesteuerten Kreises eingeschaltete Uhrwerk das Schließen des Hauptschalters 74.
  • Der Bedienungsmann stößt einen Plattenstapel vor.
  • Dieser durchschneidet das Lichtbündel der Zelle, die Relais 75-76 schalten sich gleichzeitig ein. Das Relais 75 ist selbsthaltend und unterbindet jede neue Abdeckung der Zelle bis zum Ende des Arbeitszyklus.
  • Die Scheibe 13 wirkt auf einen Endschalter 77, der das Relais 78 einschaltet. Dieses ist selbsthaltend und schaltet das Elektroventil 79 ein, das die Zusammendrückung bzw. Zusammenpressung des Stapels steuert, und arretiert die Gruppe 10.
  • Am Ende der Zusammenpressung schaltet der Endschalter 80 das Relais 81 ein, das seinerseits einschaltet: den Motor 18, das Elektroventil 82 der Spritzpistolen für den Klebstoff, das Uhrwerk 83, das Uhrwerk 84.
  • Am Ende der Verzögerung schaltet das Uhrwerk 83 das Relais 76 wieder ein, das die Gruppe 13 wieder in Gang setzt. Die Verzögerung von 53 entspricht dem Abstand der zwei Stapel in den diesbezüglichen Stellungen von Pj und PO Am Ende der Verzögerung schaltet das Uhrwerk 84 das Relais 85 ein, das sich selbst hält. Dieses Relais schaltet das Relais 78 aus und kehrt die Bewegung der Preßchassis 3 und 4 um. Es schaltet außerdem das Relais 81 aus und arretiert die Gruppe 18 und läßt die Zerstäubung durch die Klebstoffspritzpistolen 41 und 42 aufhören. Es stellt außerdem die Uhrwerk 83 und 84 ab und schaltet die Elektroventile 87 der Druckschieber 47-48 für die Stangen 45-46 ein und gleichzeitig das verzögerte Relais 86.
  • Am Ende der Verzögerung schaltet das Relais 86 das Relais 85 ab und bewirkt die Rückkehr der der Faltung dienenden Stangen 45-46 auf 0 und schaltet das Relais 88 ein, welches sich selbst hält. Dieses Relais schaltet das Elektroventil 89 des Druckschiebers für den Schlitten 52 ein, der die Spritzpistolen für die Klebstoffauftragung 51 trägt. Es bewirkt außerdem das Einschalten des Elektroventils 90 für diese Pistolen.
  • Bei der Rückkehr in die Arbeitsstellung wirkt der Schlitten 52 auf einen Endschalter 91, der das Elektroventil der Spritzpistolen für die Klebstoffauftragung und das verzögerte Relais 92 einschaltet. Am Ende der Verzögerung schaltet das Relais 92 das Relais 88 ab. Beim Abfallen arretiert dieses das Elektroventil 90 für die Spritzpistolen für den Klebstoff und bringt den Schlitten 52 in die Ausgangsstellung zurück.
  • Während des Rückweges wirkt der Schlitten 52 auf einen Endschalter 93, welcher nur in diesem Sinne betätigt werden kann. Dieser Endschalter schaltet das verzögerte Relais 94 ein, das sich selbst hält.
  • Das verzögerte Relais 94 schaltet das Elektroventil 95 der Druckschieber 56-57 für die der Faltung dienenden Klappen 54-55 ein und schaltet außerdem das Relais 96 ein sowie das Elektroventil 97 für die dem Punktieren dienenden Vorrichtungen 34-35 und 36-37.
  • Das Relais 96 schaltet das Relais 94 ab und fällt während derselben Zeit wie dieses selbst zurück, so letzterem eine neue Abdeckung der Zellen ermöglichend.
  • Am Schluß der Serie gestattet ein Umschalter 98 die Abschaltung des Elektroventils 79, das den Druck steuert, und setzt einen Impulsknopf 99 in Tätigkeit, der an die Stelle des Endschalters 80 tritt und von Hand betätigt werden muß, wobei ein einziger Impuls genügt. Ein Sicherheitsarretierknopf 100 ist vorgesehen für die Speisung der Kreise.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum Verpacken von gestapelten, aus elastischem Material bestehenden Tafeln oder Platten, bei dem der Plattenstapel zusammengepreßt wird und Hüllmaterialbahnen von Rollen abgezogen, um den zusammengedrückten Stapel gelegt und durch Kleben schlauchförmig miteinander verbunden werden und bei dem die Druckwirkung auf den Stapel und die Hülle aufrechterhalten wird, bis die Verpackung ganz fertiggestellt ist, dadurch gekennzeichnet, daß vier Hüllmaterialbahnen verwendet, diese Bahnen perforiert und dann derart um die Stapel gelegt werden, daß sich jeweils zwischen zwei aufeinanderfolgenden Stapeln ein leeres, in der Mitte querperforiertes Schlauchstück befindet und daß anschließend durch Einfalten und Verkleben der überstehenden Hüllstoffteile die Perforation zer- rissen und die Hülle an der Hinterseite des jeweils vorderen und der Vorderseite des nachfolgenden Stapels verschlossen wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, mit Organen zum Zusammendrücken des zwischen Hüllmaterialbahnen zu verpackenden Stapels, mit Vorratsrollen, von denen die Hüllmaterialbahnen abgezogen werden, mit Klebeeinrichtungen, um die Hüllmaterialbahnen schlauchförmig miteinander zu verbinden, und mit einem den Druck bis zur Fertigstellung der Packung aufrechterhaltenden Förderer für den zwischen den Hüllmaterialbahnen liegenden Stapel, gekennzeichnet durch Führungen für vier Hüllmaterialbahnen (25,26,29,30), durch vor Druckorganen (38, 39) angeordnete Spritzpistolen (41, 42) für den Klebstoffauftrag an den Rändern der miteinander zu verbindenden Hüllmaterialbahnen, durch einen beweglichen Anschlag (13), der mit dem Stapel in der Stellung des Zusammenpressens in Berührung ist, und der dazu dient, den Zyklus der Arbeitsgänge auszulösen, durch hierdurch in Tätigkeit gesetzte Organe (34, 35, 37, 38) zum Querperforieren der Bahnen (25, 26, 29, 30), Organe zum Steuern des Arbeitsablaufes derart, daß sich zwischen je zwei aufeinanderfolgenden Stapeln ein leeres, in der Mitte querperforiertes Schlauchstück befindet, im Zusammenhang hiermit betätigte Stangen (45, 46) zum Abreißen des Papiers längs dieser Perforation (44) und zum Umschlagen des über den Stapel überstehenden Papiers.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen druckmittelbetätigten Stempel (5, 6) zum Zusammenpressen des Stapels (P).
  4. 4. \torrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 2 und 3, gekennzeichnet durch eine solche Anbringung der Stangen (45, 46) zum Umschlagen des über den Stapel überstehenden Papiers, daß die Stangen auf die Umschlagecken der Umhüllung wirken.
  5. 5. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 2 bis 4, gekennzeichnet durch Klebstoffspritzpistolen (51) auf einem Schlitten (52), der dazu dient, in den von den Stangen (45, 46) freigegebenen Zwischenraum einzufahren, wobei die Spritzpistolen (51) Klebstoff auf die umgeschlagenen Teile (50) spritzen.
  6. 6. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 2 bis 5, gekennzeichnet durch Klappen (54, 55), die dazu dienen, die Faltung der umgeschlagenen Teile auf den Endflächen der Stapel (P2* Pí) und ihre Befestigung mittels Klebstoff zu bewirken.
  7. 7. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerorgane für die Organe (34, 35, 37, 38) zum Querperforieren der Hüllmaterialbahnen (25, 26, 29, 30) derart ausgebildet sind, daß diese zu dem Zeitpunkt, an dem der Schlitten (52) mit den Klebstoffspritzpistolen (51) in seine Ausgangsstellung zurückgeht, betätigt werden.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1 132 855, 1134 923; britische Patentschrift Nr. 911 273.
DEC34010A 1963-10-03 1964-10-02 Verfahren und Vorrichtung zum Verpacken von gestapelten, aus elastischem Material bestehenden Tafeln oder Platten Pending DE1238381B (de)

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DE (1) DE1238381B (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1132855B (de) 1960-11-19 1962-07-05 Reinhart Schmidt G M B H Einschachtelmaschine fuer gestapelte Briefumschlaege u. dgl.
DE1134923B (de) 1958-07-22 1962-08-16 Clemens Fa Ludwig Vorrichtung zur Herstellung von Packungen aus Zuschnitten
GB911273A (en) * 1960-05-17 1962-11-21 Drohmann Gmbh C Wrapping machine

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