DE123817C - - Google Patents
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- DE123817C DE123817C DENDAT123817D DE123817DA DE123817C DE 123817 C DE123817 C DE 123817C DE NDAT123817 D DENDAT123817 D DE NDAT123817D DE 123817D A DE123817D A DE 123817DA DE 123817 C DE123817 C DE 123817C
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- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims 2
- 239000000969 carrier Substances 0.000 claims 1
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66B—ELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
- B66B1/00—Control systems of elevators in general
- B66B1/02—Control systems without regulation, i.e. without retroactive action
- B66B1/06—Control systems without regulation, i.e. without retroactive action electric
- B66B1/12—Control systems without regulation, i.e. without retroactive action electric with devices, e.g. handles or levers, located at a control station for direct control movements, e.g. electric mining-hoist control systems
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- Automation & Control Theory (AREA)
- Mechanical Control Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
JVi 123817 KLASSE 5d.
Bei der Umsteuerung von Fördermaschinen steht dem Auslegen des Steuerhebels aus der
mittleren Ruhelage in die für die Steuerung geforderte Vor- oder Rücklage anfänglich ein
gröfserer Widerstand entgegen, welcher sich aus der Dampfbelastung der Steuerungsventile
und aus dem Widerstände der äufseren Steuerungsorgane der Maschine ergiebt. Während
ersterer schon nach Hebung der Ventile aufhört, nimmt letzterer erst mit fortschreitendem
Auslegen des Steuerhebels allmählich ab.
Dieser Veränderlichkeit des Widerstandes wird durch den in der Zeichnung dargestellten
Hebelmechanismus Rechnung getragen. Der Mechanismus besteht aus dem eigentlichen
Steuerhandhebel 5 mit dem Gabelhebel 5 und aus dem zweiarmig ausgebildeten Kulissenhebel
L. Statt des Kulissenhebels kann auch ein Lastschlitten mit zwei Kulissen angeordnet
werden.
Die beiden Gabeln 5 des Gabelhebels arbeiten für Vor- und Rücksteuerung in den Armen /
des Kulissenhebels L. Während der Umsteuerung wird die jedesmal arbeitende Kulisse, entsprechend
dem fortschreitenden Ausschlage des Steuerhandhebels, mehr und mehr zu dem Ausschlagkreise
der Hebelköpfe s central gerichtet.
Durch diese Arbeitsweise des Hebelsystems entsprechen gleichen Ausschlagwinkeln des
Steuerhebels anfänglich kleine und mit fortschreitendem Auslegen des Steuerhebels stetig
gröfser werdende Ausschlagwinkel des Kulissen-Lasthebels.
Die Kräfte des Steuerungswiderstandes werden hierdurch derart günstig auf den Steuerhandhebel
übertragen, dafs bei der Umsteuerung anfänglich, d.h. beim gröfsten Widerstände,
nur die kleinste Kraft am Steuerhandhebel nothwendig ist und dafs erst bei weiterem
Auslegen des Steuerhebels L der Widerstand, der fortwährend abnimmt, in langsam zunehmendem
Verhältnifs auf den Steuerhandhebel wirkt.
Das Wesentliche der Erfindung besteht in der Vereinigung eines Schlitzhebelmechanismus
mit einem Gabelhebelmechanismus, wodurch eine zweiseitig wirkende Umsteuerung mit
wechselnder Belastung für Fördermaschinen geschaffen wird. Zum Unterschiede hiervon
ist das Wesentliche des Gegenstandes des Patentes 76859 die Vereinigung eines Schlitzhebelmechanismus
mit einem Reibungsklinkengesperre, zum Zwecke, einen Maschinentheil in einer Richtung zu drehen, die durch jedesmalige
Einschaltung des Gesperres vorbereitet ist.
Mit dem Hebel der Patentschrift 80866 soll zwar ebenso wie mit dem Hebel vorliegender
Erfindung eine stets gleiche Widerstandskraft am Lasthebel mittelst des Steuer-Krafthebels
derart überwunden werden, dafs in oder nahe der mittleren Auslage eine geringere Kraft
nöthig ist, als nahe der vollen Auslage. Die Mittel jedoch, die zur Erreichung dieses gleichen
Zweckes angewendet werden, sind verschieden. Während nämlich im Patent 80866 die Lasthebellänge
bei gleichbleibender Krafthebellänge geändert wird, läfst der Hebel der vorliegenden
Erfindung die Lasthebellänge unverändert bei gleichbleibender Krafthebellänge. Falls in dem
Hebelsystem der neuen Erfindung an Stelle
Claims (1)
- des doppelarmigen Steuerhebels S der Zwischenhebel S1 (Fig. 4) betrachtet wird , ändert sich die Krafthebellänge bei gleichbleibender Lasthebellänge. Es besteht daher in der einen Anordnung das Wesentliche in der Veränderlichkeit der Lasthebellänge, indem mittelst des Steuerhebels der Lasthebelzapfen q (Fig. 2) auf der fest angebrachten Schlitzbahn zwangläiifig im Lasthebel geführt und dadurch die Lasthebellänge gemäfs der Gestaltung der Schlitzbahn geändert wird, während in der anderen Anordnung es unwesentlich ist, ob die Lastoder die Krafthebellänge einzeln oder beide geändert werden. Auch fehlt jede feste Führungsbahn. Die Schlitze des Zwischen- oder Kulissenhebels sind für die Ineinanderführung der zusammenarbeitenden Hebel nicht unbedingt nothwendig; sie sind bei der Schlittenanordnung (Fig. 5) vermieden.Die Wirkungsweise der beiden Hebel ist ebenfalls eine verschiedene.Bei dem Gegenstande der Patentschrift 80866 wirkt die gleichbleibende Lasthebelbelastung Q unabhängig von der Auslage auf den Steuerhebel, und zwar im Verhältnifs der jeweiligen Lasthebellänge zur stets gleichen Krafthebellänge. Es ist daher stets K = Q-1- (Fig. 3).Das Uebersetzungsverhältnifs ist vollständig unabhängig von der Gröfse des Ausschlagwinkels α und nur bedingt durch die Gestalt der festen Führungsbahn F, indem von dem Lastangriffzapfen q bei verschiedenem Ausschlag des Steuerhebels S verschiedene Punkte der Führungsbahn erreicht werden. Der Hebelarm wird also verschieden grofs.Bei der vorliegenden Erfindung wirkt die gleichbleibende Lasthebelbelastung Q auf den Steuerhebel S gemäfs der Kräftezerlegung unter directem Einflufs der Winkel (α+β), deren Gröfse der jeweiligen Auslage des Steuerhebels S entspricht (Fig. 6). ,Es ist immer K = Q cos (et + ß). In der Tangentenlage der zusammenarbeitenden Hebel ist die Kraft zur Ueberwindung der Last Q gleich Null, während in der Centrallage der Hebel die Kraft K gleich der Last Q und in den Zwischenlagen des Hebels die Kraft K ein an Gröfse wechselnder Theil der Last Q ist (Fig. 7). Dies Uebersetzungsverhältnifs ist direct abhängig von der Gröfse des Winkels (α + β) und also eine directe Function des Ausschlagwinkels des Steuerhebels S, ohne dafs eine festliegende oder überhaupt eine Führungsbahn in Betracht kommen kann.Pate ν τ-Α ν SPRU c H :Steuerhebel für Fördermaschinen, bei dem gleiche Krafthebelwege ungleichen Lasthebelwegen entsprechen, dadurch gekennzeichnet, dafs der Krafthebel (S) mittelst zweier Zapfen (s), die auf einer Gabelung des Hebels (S) sitzen, derartig in zwei Schlitze (I) eines Kulissenhebels oder -Schlittens (L) eingreift, dafs bei der Vor- und Rücksteuerung stets einer der Zapfen (s) sich in dem zugehörigen Schlitze (I) des Kulissenhebels befindet und diesen bethätigt.Hierzu .1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE123817C true DE123817C (de) |
Family
ID=392645
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT123817D Active DE123817C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE123817C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2453560A (en) * | 1943-09-28 | 1948-11-09 | Republie Aviat Corp | Airfoil operating mechanism |
-
0
- DE DENDAT123817D patent/DE123817C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2453560A (en) * | 1943-09-28 | 1948-11-09 | Republie Aviat Corp | Airfoil operating mechanism |
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