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DE286979C - - Google Patents

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Publication number
DE286979C
DE286979C DENDAT286979D DE286979DA DE286979C DE 286979 C DE286979 C DE 286979C DE NDAT286979 D DENDAT286979 D DE NDAT286979D DE 286979D A DE286979D A DE 286979DA DE 286979 C DE286979 C DE 286979C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
arm
workpiece
riveting
propellant
hammer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT286979D
Other languages
English (en)
Publication of DE286979C publication Critical patent/DE286979C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J15/00Riveting
    • B21J15/10Riveting machines
    • B21J15/16Drives for riveting machines; Transmission means therefor
    • B21J15/18Drives for riveting machines; Transmission means therefor operated by air pressure or other gas pressure, e.g. explosion pressure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vi 286979 KLASSE 49 e. GRUPPE
Nietmaschine.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Januar 1914 ab.
Gegenstand der Erfindung ist die Einrichtung von Nietmaschinen derart, daß ihr In- und Außergangsetzen selbsttätig durch das Werkstück erfolgt.
Die Erfindung bezieht sich in dem dargestellten Sonderfalle auf die bekannten Doppelnietmaschinen mit gleichzeitig auf beide Werkstückenden einwirkenden und durch das Treibmittel gegen das Werkstück bewegten Hämmern. In Betracht kommen schwere Werkstücke, z.B. an jedem Ende mit einem Nietkopf zu besetzende Schraubenkupplungsspindeln für Eisenbahnfahrzeuge. Das selbsttätige In- und Außergangsetzen der Maschine wird dann durch eine Regelung der Treibmittelzufuhr durch das Eigengewicht des Werkstückes und mittels des Vorschubes des Döppers der Maschine herbeigeführt. Als Treibmittel ist gepreßte Luft angenommen.
In der Zeichnung veranschaulichen:
Fig. ι eine Vorderansicht der Gesamteinrichtung,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Gesamteinrichtung,
Fig. 3 und 4 Vorderansicht bzw. Grundriß des Steuerschiebers und des Treibzylinders in größerem Maßstabe,
Fig. 5 einen Längsschnitt durch den Steuerschieber,
Fig. 6 einen Querschnitt durch die Klinkenverbindung der beiden Gewichtshebel.
Die Maschine besteht in der Hauptsache aus zwei Preßluftniethämmern α und b, die, entweder beide oder nur einer bewegbar und der andere fest, gleichachsig vor beiden Enden des auf einer Stütze c liegenden Werk45
Stückes d gelagert sind. Das Vor- und Rückschieben des Hammers α wird durch einen Hebel e besorgt, der seine Bewegung von einem Kolben f in einem Treibzylinder g erhält. Der Treibzylinder ist derartig eingerichtet, daß das Treibmittel, wenn ihm der Zutritt zum Zylinder durch in die Treibmittelleitung h geschaltete Steuermittel, ζ. Β. ein Drehschieber i, ermöglicht ist, zunächst den Kolben f vorschieben muß, um durch die Leitungen k, I zu den Hämmern α und b zu galangen. Der Drehschieber i ist mit Kanälen m und η versehen, die zu den Leitungen m' und n' führen, und durch einen Hebel 0 nebst Gewichtsausgleich φ' an die Werkstückstütze c angelenkt.
Wird das Werkstück auf die Stütze gelegt, so dreht sich der Schieber i derartig, daß Kanal m das Treibmittel hinter den Kolben f führt, wodurch dieser und der Hammer α vorgeschoben, das Treibmittel durch k und I zu beiden Hämmern geleitet und diese angetrieben werden; die Maschine ist in Gang gesetzt. Wird das Werkstück abgehoben, so wird das Treibmittel durch Kanal η vor den Kolben f geführt; es schiebt ihn riebst Hammer α zurück und schließt die Treibmittelzufuhr zu den Hämmern ab; die Maschine ist außer Gang gesetzt.
Damit die Maschine auch ohne Abheben des Werkstückes außer Gang zu setzen ist, kann man das durch den Vorschub des Hammers α selbsttätig oder auch von Hand willkürlich herbeiführen.
Zu dem Zweck ist der Hebel 0 leerläufig auf den Drehschieber i gesetzt und der Arm f
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70

Claims (4)

mit einer abgefederten Schnappnase q versehen, die einen zweiten auf i festen Arm r beim Auflegen des Werkstückes auf die Stütze mitnimmt. Der Arm r hat aber das Bestreben, den Drehschieber i derartig zu drehen, daß das Außergangsetzen der Maschine erfolgt; dieses Bestreben kann durch Feder- oder Gewichtswirkung hervorgerufen werden. Das Auslösen dieses Armes r und damit das augenblickliche Außergangsetzen der Maschine kann z. B. durch eine Vorrichtung hervorgerufen werden, die am Ende des Vorschubes des Hammers a, von diesem oder auch von Hand bewegt, den Arm r von der Nase q abgleiten läßt. Die Vorrichtung besteht aus einem Keil s, der durch ein Umsetzungsgestänge t> u von einem am Hammer α sitzenden Knaggen υ zwischen die Arme r und φ geschoben werden kann. Arm r ist mit einem Gelenk ζ versehen. Der Anschlag w für den Knaggen ν ist auf der Stange μ einstellbar als Handrad auf Gewinde ausgebildet, um die verschiedenen Längen der Zapfenden und Spindeln ausgleichen zu können. Beim Abheben des Werkstückes wird dann die Schnappnase q wieder unter den Arm r greifen. Besonders hervorzuheben ist, daß die Einrichtung unabhängig von der Art des Treibmittels, der Steuerung und der Nietmaschine angewandt werden kann. Paten τ-An Sprüche:
1. Nietmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß das Auflegen bzw. Abheben des Werkstückes das In- bzw. Außergangsetzen herbeiführt.
2. Ausführungsform gemäß Anspruch 1 für Doppelnietmaschinen mit gleichzeitig auf beide Enden des Werkstückes einwirkenden und durch das Treibmittel gegen das Werkstück bewegten Preßlufthämmern, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuern des Treibmittels durch einen in dessen Zuleitung (A) geschalteten Drehschieber (i) geschieht, der an . eine mit Gewichtsausgleich (p') versehene Werkstückstütze (c) angelenkt ist und bei aufgelegtem Werkstück durch einen Kanal (m) das Treibmittel hinter den Kolben (f) eines Treibzylinders (g) führt, der dann die Hammer (a, b) durch ein Gestänge (e) zum Vorschub und infolge Freigebens der Kanäle (k, I) zum Nieten bringt, dagegen bei abgehobenem Werkstück durch einen Kanal (n) das Treibmittel vor den Kolben (f) führt und dadurch das Zurückbewegen der Hämmer und das Aufhören des Nietens bewirkt.
3. Vorrichtung zum Außergangsetzen der Niethämmer, dadurch gekennzeichnet, daß der an die Werkstückstütze angelenkte Arm (fi) des Gewichtes (φ') auf der Achse des Drehschiebers drehbar und mit einem zweiten, aber auf der Schieberachse befestigten und mit einem Gelenk (z) versehenen Gewichtsarm (r) durch eine Schnappnase (q) derart verbunden ist, daß Arm
(r) und damit auch der Drehschieber (i) ohne Abheben des Gewichts von Hand in die Ruhestellung gebracht werden kann.
4. Vorrichtung zum selbsttätigen Außergangsetzen der Niethammer, dadurch gekennzeichnet, daß der Gewichtsarm (r) durch einen von dem vorgehenden Niethammer (a) mittels eines Gestänges (t, u) bewegten Keil (s) zum Abgleiten von der Schnappnase (q) und damit zum Umwerfen des Drehschiebers (i) gebracht wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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