DE116547C - - Google Patents
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- DE116547C DE116547C DENDAT116547D DE116547DA DE116547C DE 116547 C DE116547 C DE 116547C DE NDAT116547 D DENDAT116547 D DE NDAT116547D DE 116547D A DE116547D A DE 116547DA DE 116547 C DE116547 C DE 116547C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D—PLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D17/00—Shearing machines or shearing devices cutting by blades pivoted on a single axis
- B23D17/02—Shearing machines or shearing devices cutting by blades pivoted on a single axis characterised by drives or gearings therefor
- B23D17/08—Shearing machines or shearing devices cutting by blades pivoted on a single axis characterised by drives or gearings therefor actuated by hand or foot operated lever mechanism
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Scissors And Nippers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
^ 116547 KLASSE 49 δ.
Die Erfindung betrifft eine Metallscheere mit einem beweglichen Scheerenblatt, welches
durch Hebel gegen ein am Gestell befestigtes Scheerenblatt bewegt wird. Bei den bisher
bekannten Scheeren dieser Art wird das Hebelübersetzungsverhältnifs
um so ungünstiger, je mehr der Schnitt sich dem Ende zu nähert, d. h. je gröfser die Entfernung der Schnittstelle
von dem Drehzapfen des Scheerenhebels wird. Hiermit sind bekanntlich wesentliche
Nachtheile verbunden. Bei der neuen Scheere wird dagegen den Hebeln eine solche Anordnung
gegeben, dafs durch die Veränderung ihrer Stellung beim Schneidvorgange das Uebersetzungsverhältnifs
der Kraft gegen Ende des Schneidganges nicht kleiner, sondern eher gröfser wird.
Um die gekennzeichnete Wirkung zu erreichen, sind die folgenden Mafsnahmen getroffen.
An den Scheerenhebel schliefsen sich zwei weitere Hebel an, von denen der eine mit
einem festen Drehzapfen am Gestell gestützt ist, während der andere als Zwischenhebel angeordnet
ist und die freien Enden jener beiden Hebel verbindet. ' Die Bewegung des
Zwischenhebels wird somit durch die Bewegung der beiden anderen Hebel bestimmt. Es
ist wesentlich, dafs die beiden festen Drehzapfen in ungefähr gleicher Höhe am Gestell
der Scheere angeordnet sind. Während ferner bei bekannten Hebelscheeren der Handhebel
um einen festen Drehzapfen zu schwingen pflegt, kommt es hier darauf an, dafs der mit
beiden Drehzapfen bewegliche Zwischenhebel mit dem Handhebel verbunden ist. Hierdurch
wird ermöglicht, dafs bei dem Ausschlage des Handhebels die Stützung für den letzteren
zuerst hauptsächlich von dem einen, dann von dem anderen der beiden beweglichen Drehzapfen
aufgenommen werden kann. Hierbei gelangt der Zwischenhebel durch seine Lagenveränderung
hinter einander erst zu dem Messerblatthebel und dann zu dem am Gestell befestigten Gegenhebel in solche Beziehung,
dafs hinter einander zweimal eine günstigste Kniehebelwirkung erzielt wird, indem dabei
die jeweilig zusammenwirkenden Hebel der gestreckten Lage sich nähern.
Dadurch, dafs die beiden unbeweglichen Drehzapfen des Hebelsystems in ungefähr
gleicher Höhe angebracht sind, ergeben sich noch weitere Vortheile, u. a. dafs das Gestell
niedrig gehalten werden kann, und dafs die Handhabung der Scheere und die Beobachtung
des Schneidvorganges erleichtert wird.
Die Zeichnungen veranschaulichen zwei Ausführungsformen der Metallscheere, und zwar
Fig. ι und 2 eine sogenannte Stockscheere in Seiten- und Vorderansicht,
Fig. 3 eine Scheere mit Geradführung für den beweglichen Messerträger.
Fig. 4 bis 6 sind schematische Darstellungen zur Veranschaulichung der Wirkungsweise der
Hebelanordnung.
Nach Fig. 4 bis 6 ist das bewegliche Scheerenblatt mit einem um einen unbeweglichen
Zapfen f1 schwingenden Hebel f verbunden.
Ferner ist an dem Gestell der Hebel g um den unbeweglichen Zapfen g l
schwingend angeordnet. Die freien Enden
der Hebel f und g sind durch den Zwischenhebel h * verbunden, der seinerseits den Handhebel
h trägt.
Wird nach Fig. 4 der Handhebel in der Richtung des Pfeiles bewegt, so wirken zunächst
die beiden Hebel h J und / als Kniehebel,
während der Hebel g jetzt lediglich als Stützhebel dient und zunächst sogar etwas
rückwärts geht, wie Fig. 5 zeigt. Erst wenn der Handhebel h in die Stellung Fig. 6 gelangt,
und nachdem die Kniehebelwirkung der beiden Hebel f und h' nicht mehr günstig
zur Geltung kommt, also gegen Ende des Schneidvorganges, wirkt der Hebel g nicht
mehr als 'Stützhebel; er bildet dann mit dem Hebel hτ von Neuem einen Kniehebel, dessen
günstige Wirkung bis zur Beendigung des Schnittes sich steigern kann, so dafs dadurch
den Nachtheilen infolge des zunehmenden Abstandes der Schneidstelle vom Zapfen f1 entgegengewirkt
wird. Bei richtiger Wahl der Längen und Lagen der Hebel f h1 g wird es
möglich, einen sanften gleichmäfsigen Schnitt unter gleichmäfsigem Kraftaufwand auf der
ganzen Länge des Schneidweges zu erzielen. Auch die Leistungsfähigkeit bezüglich des Zerschneidens
dickerer Bleche wird erheblich gesteigert , weil auf der Schneidstrecke zwei günstige Kniehebelwirkungen zur Geltung
kommen und diese Wirkungen somit auf kürzere Strecken vertheilt werden.
Fig. ι und 2 zeigen die Ausführung einer Stockscheere mit der neuen Hebelanordnung
entsprechend der schematischen Darstellung Fig. 4 bis 6.
Wird das Schneidblatt wie bei gröfseren Scheeren für sich an einem besonderen Messerhalter
oder Schlitten angebracht, so erfolgt die Hebelanordnung, wie es die Fig. 3 zeigt. Der
auf dem im Scheerengestell b befestigten Bolzen /' drehbare Hebel / wirkt an dem
Gelenk d auf den in den Führungen a a des Gestelles b gleitenden Messerhaltef c, während
andererseits der . Hebel f bei f2 mit dem Zwischenglied h : des Handhebels h in gleicher
Weise, wie oben beschrieben, verbunden ist. Wird der Handhebel in der Richtung des
Pfeiles bewegt, so kommt das Kniegelenk in die gestreckte Lage, wie in Fig. 3 der Zeichnungen
punktirt angedeutet, wodurch sich die Kraftwirkung bis zur Beendigung des Schnittes
steigert; es wird demnach die Schnittfähigkeit bei dieser Scheerenconstruction vom Beginn
bis zum Ende der Arbeit mehr und mehr erhöht. ■
An dem Messerhalter können zwei Messer m und m J angebracht werden, von welchen das
eine oder das andere durch einfache Umdrehung des Halters in Benutzung genommen
werden kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Metallscheere, dadurch gekennzeichnet, dafs ein mit dem Scheerenblattträger verbundener Hebel ff J und ein zweiter am Scheerengestell mit Drehzapfen gestützter Hebel (g) durch einen mit Handhebel (h) versehenen Zwischenhebel (h1) in solcher Weise verbunden sind, dafs während des Schneidens der Hauptstützdruck des Handhebels von dem einen Drehzapfen des Zwischenhebels auf den anderen übergeht und hinter einander zwei Kniehebelwirkungen zur Geltung kommen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE116547C true DE116547C (de) |
Family
ID=385885
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT116547D Active DE116547C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE116547C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19537994C2 (de) * | 1995-10-12 | 2000-02-17 | Sikla Gmbh & Co Kg | Handhebelschere zum Abtrennen von Profilwerkstoff |
-
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- DE DENDAT116547D patent/DE116547C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19537994C2 (de) * | 1995-10-12 | 2000-02-17 | Sikla Gmbh & Co Kg | Handhebelschere zum Abtrennen von Profilwerkstoff |
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