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DE1238012B - Verfahren zur Herstellung von Bis-(beta-hydroxyalkyl)-sulfonen und beta-Hydroxyalkylsulfonaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Bis-(beta-hydroxyalkyl)-sulfonen und beta-Hydroxyalkylsulfonaten

Info

Publication number
DE1238012B
DE1238012B DE1963F0039511 DEF0039511A DE1238012B DE 1238012 B DE1238012 B DE 1238012B DE 1963F0039511 DE1963F0039511 DE 1963F0039511 DE F0039511 A DEF0039511 A DE F0039511A DE 1238012 B DE1238012 B DE 1238012B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hydroxyalkyl
beta
bis
sulfones
parts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1963F0039511
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Karl Waldmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hoechst AG
Original Assignee
Hoechst AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoechst AG filed Critical Hoechst AG
Priority to DE1963F0039511 priority Critical patent/DE1238012B/de
Publication of DE1238012B publication Critical patent/DE1238012B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C315/00Preparation of sulfones; Preparation of sulfoxides
    • C07C315/04Preparation of sulfones; Preparation of sulfoxides by reactions not involving the formation of sulfone or sulfoxide groups
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C303/00Preparation of esters or amides of sulfuric acids; Preparation of sulfonic acids or of their esters, halides, anhydrides or amides
    • C07C303/32Preparation of esters or amides of sulfuric acids; Preparation of sulfonic acids or of their esters, halides, anhydrides or amides of salts of sulfonic acids

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Bis-(4-hydroxyalkyl)-sulfonen und fi-Hydroxyalkylsulfonaten Zusatz zum Patent: 1 174773 Gegenstand des Hauptpatents 1 174 773 ist ein Verfahren zur Herstellung von ß,ß'-Di-hydroxyäthylsulfon und p-Hydroxyäthylsulfonaten durch Umsetzen von Äthylenoxyd mit Salzen der dithionigen Säure im alkalischen pH-Bereich, vorzugsweise bei pH-Werten zwischen 7,5 und 9,5, bei Temperaturen zwischen 0 und etwa 100"C und gegebenenfalls Isolierung der Verfahrensprodukte aus dem Reaktionsgemisch nach an sich bekannten Methoden.
  • In weiterer Ausgestaltung des Erfindungsgedankens des Hauptpatents wurde nun gefunden, daß man Epoxydgruppen enthaltende Verbindungen mit Ausnahme von Äthylenoxyd mit Salzen der dithionigen Säure zu Bis-(B-hydroxyalkyl)-sulfonen und ,B-hydroxyalkylsulfonsauren Salzen der allgemeinen Formel R-CHOH-CH2-SO2-CH2-CHOH-R' und R - CHOH - CH2 - SO Kat.+ in denen R und R' die den eingesetzten Alkylenoxyden entsprechenden Reste darstellen, umsetzen kann.
  • Als Epoxydgruppen enthaltende Verbindungen kommen z. B. in Betracht: 1,2-Propylenoxyd, Glyzidalkohol, Phenoxypropenoxyd, 1,2- und 2,3-Epoxybutan, Cyclohexenoxyd sowie gegebenenfalls auch mehrere Epoxydgruppen enthaltende Verbindungen wie z. B. Butadiendioxyd.
  • Die Umsetzung der Epoxydgruppen enthaltenden Verbindungen mit dem Dithionit - es kommen neben dem Natriumsalz auch andere Salze der dithionigen Säure, z. B. K2S204 oder ZnS2O4, in Betracht - wird zweckmäßigerweise so durchgeführt, daß man bei Temperaturen zwischen 0 und 1000 C die Epoxydgruppen enthaltenden Verbindungen in eine, vorzugsweise konzentrierte, wäßrige Lösung des Dithionits einleitet bzw. zugibt. Gegebenenfalls kann man unter einer Schutzgasatmosphäre arbeiten. Die während der Reaktion zunehmende Alkalität wird mit verdünnten Säuren, z. B. verdünnter Salpetersäure, schwefliger Säure, Kohlensäure, vorzugsweise mit verdünnter Schwefelsäure, abgestumpft, und zwar derart, daß während der Reaktion möglichst ein pH-Wert von etwa 7,5 bis 9,5 eingehalten wird. Am Ende der Umsetzung wird neutralisiert, und man erhält eine - im Falle des Natriumdithionits und bei Verwendung verdünnter Schwefelsäure - äquimolare Lösung von RCH2 - CH2SO3Na, RCH2 - CH2SO2CH2 - CH2R' und Natriumsulfat und R' haben die oben angegeben Bedeutung).
  • Die erhaltene Lösung kann nach bekannten Methoden aufgearbeitet werden bzw. in die einzelnen Komponenten zerlegt werden. Dazu wird man meistens das Wasser oder andere Lösungsmittel abdestillieren und den Rückstand mit geeigneteren Lösungsmitteln behandeln. So kann man z. B. häufig mit Dioxan oder Isopropanol das ß,ß'-Dioxydialkylsulfon aus dem Eindampfrückstand extrahieren. Man kann aber auch die wäßrige Lösung durch geeignete Ionenaustauscher laufen lassen. Welchen Weg man im einzelnen zur Isolierung eines oder mehrerer Reaktionsprodukte anwendet, hängt naturgemäß von dem weiteren Verwendungszweck und den Löslichkeitseigenschaften der entstandenen Produkte ab.
  • Die erhaltenen Oxysulfone und Oxyalkylsulfonate können als Textilhilfsmittel oder als Zwischenprodukte Verwendung finden.
  • Beispiel 1 87 Gewichtsteile etwa 9001,iges Natriumdithionit werden in ein Gemisch aus 150 Gewichtsteilen Wasser und 120 Gewichtsteilen Methanol eingetragen. Nach Zugabe von 87 Gewichtsteilen 1,2-Propylenoxyd wird die Mischung so weit erwärmt, daß das Propylenoxyd eben am Rückfluß kocht. Das während der Reaktion frei werdende Alkali wird durch Zutropfen von 5,65 n-Schwefelsäure so abgestumpft, daß ein mittlerer pH-Wert von 8,2 bis 8,8 vorliegt. Nach etwa 15 Stunden wird das Gemisch neutralisiert und im Vakuum eingedampft. Der Rückstand wird mit 300 Gewichtsteilen Isopropanol ausgerührt und danach filtriert.
  • Der Rückstand enthält nach dem Trocknen 65 Ge- wichtsteile p-hydroxypropansulfosaures Natrium neben Natriumsulfat.
  • Nach Abdestillieren des Isopropanols werden 61 Gewichtsteile ß,ß'-Dihydroxypropylsulfon C113 - CHOH - CH2 - SO2- CH2- CHOH - CH2 in Form eines nicht kristallisierenden farblosen Öls erhalten.
  • Beispiel 2 36 Gewichtsteile etwa 90 0/0ges Natriumdithionit werden in Stickstoffatmosphäre in 140 Gewichtsteilen Wasser gelöst. Dazu wird eine Lösung von 90Gewichtsteilen y-Phenoxypropenoxyd in 50 Gewichtsteilen Methanol gegeben und das Reaktionsgemisch auf 70"C erwärmt. Gleichzeitig wird 5,65 n-Schwefelsäure so zugetropft, daß ein pH-Wert von 8,2 bis 8,8 aufrechterhalten wird. Nach 14 Stunden werden nochmals 30 Gewichtsteile Phenoxypropenoxyd zugegeben und nach weiteren 6 Stunden abgekühlt und neutralisiert. Der entstandene Niederschlag wird in Essig- ester und etwas Wasser gelöst beide Schichten getrennt und eingedampft. Aus der wäßrigen Phase werden neben 10 Gewichtsteilen Natriumsulfat 48 g y-phenoxy-ß-hydroxypropansulfonsaures Natrium erhalten, während beim Einengen der Essigesterphase 45 Gewichtsteile Bis - (phenoxyhdyroxypropyl) - sulfon der Formel vom Fp. 124"C auskristallisieren.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Weitere Ausgestaltung des Verfahrens zur Herstellung von Bis-(ß-hydroxyalkyl)-sulfonen und ß-Hydroxyalkylsulfonaten gemäß Patent 1 174 773, dadurch gekennzeichnet, daß man Epoxydgruppen enthaltende Verbindungen, mit Ausnahme von Äthylenoxyd, mit Salzen der dithionigen Säure H2S2O4 im alkalischen Bereich umsetzt.
DE1963F0039511 1963-04-18 1963-04-18 Verfahren zur Herstellung von Bis-(beta-hydroxyalkyl)-sulfonen und beta-Hydroxyalkylsulfonaten Pending DE1238012B (de)

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