DE1236851B - Verlegbare Feldberegnungsanlage - Google Patents
Verlegbare FeldberegnungsanlageInfo
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
AOIg
Deutsche Kl.: 45 f-25/08
Nummer: 1236 851
Aktenzeichen: B 72275 III/45 f
Anmeldetag: 14. Juni 1963
Auslegetag: 16. März 1967
Die Erfindung betrifft eine verlegbare Feldberegnungsanlage, bestehend aus biegsamen Rohren
bzw. Schläuchen und aus an diese angeschlossenen Regnern, deren Verlegung durch Ziehen an dem Zuführungsrohr
oder Schlauch erfolgt.
Diese bekannten verlegbaren Feldberegnungsanlagen sind unter Berücksichtigung der Tatsache,
daß moderne Beregnungsanlagen an ein und derselben Verwendungsstelle jeweils nur für eine begrenzte
Zeitdauer benötigt und dann in einen anderen Feldbereich umgelegt werden, gegenüber
ebenfalls bekannten Feldberegnungsanlagen, deren Verlegung eine wenigstens teilweise Demontage und
Wiedermontage erfordert, vorteilhafter, weil die dadurch bedingte Handarbeit eingespart und außerdem
die mit dieser verbundenen Begehungen des Fildes vermieden werden können. Gleichwohl sind aber
auch die eingangs genannten Feldberegnungsanlagen nicht frei von Nachteilen. Diese Nachteile entstehen
durch die Gefahr, daß im Zuge des Verlegens der Regner die Kulturen oder die Regner beschädigt werden
können.
Nach der Erfindung ist die Aufgabe gestellt, diese Nachteile und die dadurch bedingten Gefahren
durch besondere, dennoch aber die Anlage selbst nicht wesentlich komplizierende Maßnahmen auszuschalten.
Gemäß dem Grundgedanken der Erfindung geschieht dies durch sich beim Herausziehen der Anlage
vor die Regner legende, in der Abzugsrichtung zusammenlaufende Schutzvorrichtungen.
Durch die Erfindung wird die Möglichkeit geschaffen, daß unter bloßer Ausnutzung der beim
Herausziehen der Regneranlage auftretenden Zugkräfte die Schutzvorrichtungen in eine Lage verbracht
werden, in der sie einerseits die Regner selbst abdecken und schützen, andererseits aber auch die Kulturen
vor nachteiligen Einwirkungen durch die Regner bewahren.
Die praktische Ausführung der Erfindung ist im übrigen auf verschiedene Weise möglich.
So empfiehlt es sich bei einer möglichen Ausführungsform der Erfindung, die Schutzvorrichtung aus
einem trichterförmigen Gehäuse mit auf dem Erdboden aufrühenden, vorzugsweise kufenartig ausgebildeten
Standflächen und einer eine Zuleitung zum Regner aufnehmenden Scheitelöffnung bestehen zu
lassen. In diesem Fall kann sich die Schutzvorrichtung selbst relativ zu den Rohren oder Schläuchen
bewegen, so daß beim Strecken der Zuleitung die eingangs beschriebene Bewegung der Schutzvorrichtung,
die dazu führt, daß sich die Schutzvorrichtung Verlegbare Feldberegnungsanlage
Anmelder:
Udo Brand, Duisburg-Hamborn, Bertholdstr. 9
Als Erfinder benannt:
Udo Brand, Duisburg-Hamborn
vor den Regner legt, abspielt. Gemäß einem anderen Merkmal der Erfindung kann diese Bewegung aber
auch durch die Rohre bzw. Schläuche erzwungen werden, indem die Zuleitung einen Mitnahmeanschlag
für das Gehäuse aufweist.
In den genannten Ausführungsbeispielen dient die Schutzvorrichtung selber als Stativ. Das ist jedoch
für die Erfindung nicht Voraussetzung. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann das trichterförmige
Gehäuse einen oberen Zuleitungsschenkel und zwei gelenkig mit diesem verbundene Stützschenkel
zur Abstützung auf dem Boden neben den Rohren bzw. Schläuchen aufweisen, also selbst stativartig
ausgebildet sein.
Eine noch andere Ausführungsform der Erfindung sieht vor, das trichterförmige Gehäuse mit einer
unteren Ausnehmung, mit der es reiterartig auf dem Rohr bzw. Schlauch sitzt, zu versehen und den Regner
im Scheitel des Gehäuses mit einem Winkelstück seiner Zuleitung anzulenken. In diesem Fall bewegt
sich die Schutzvorrichtung nicht nur relativ zum Regner, zu den Rohren und Schläuchen und zu der Zuleitung,
sondern auch der Regner führt eine Drehbewegung aus, die dazu ausgenutzt werden kann,
die an sich empfindlichen Düsen am Regner in eine Lage zu verschwenken, in der sie geschützter untergebracht
sind.
In allen diesen nachstehend im einzelnen beschriebenen Ausführungsformen wird der Regner, gegebenenfalls
auch das ihn tragende Stativ, durch die über das Feld gezogene Schutzvorrichtung während
des Herausziehens der Regneranlage aus dem Feld geschützt. An der neuen Verwendungsstelle müssen
dann die Regner bei den bisher beschriebenen Ausführungsformen von Hand in ihre Betreibsstellung
verbracht werden. Das macht an sich keine Schwierigkeiten, da ja dies die praktisch einzig von Hand
durchzuführende Tätigkeit auf dem trockenen Feld ist.
Die Erfindung sieht jedoch auch Möglichkeiten
vor, diesen restlichen Aufwand an Handarbeit da-
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durch auszuschalten, daß der Regner mit einer Vor- Umklappen desselben den Regner schützende seit-
richtung kombiniert wird, die ihn nach Erreichen liehe Abweisflächen gebildet werden;
seiner neuen Verwendungsstelle selbsttätig wieder A b b. 13 und 14 zeigen ebenfalls wieder in Seiten-
in die Betriebsstellung verbringt. ansieht im Betrieb und in eingeklapptem Zustand
Eine dies ermöglichende Ausführungsform der 5 eine der Möglichkeiten, den Regner selbsttätig in
Erfindung sieht vor, die Zuleitung mit einem als ein Schutzgehäuse einzuklappen und später wieder
hydraulischer Druckzylinder ausgebildeten Abzweig automatisch aus seinem eingeklappten Zustand in die
zu versehen, wobei die Kolbenstange des Druck- Betriebsstellung aufzurichten.
zylinders mit einem Winkelhebel an das Winkelstück In sämtlichen Abbildungen sind gleiche Teile mit
des Regners angeschlossen ist. Dieser hydraulische io den gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
Druckzylinder wird, sobald Wasserdruck auf die Von der durchgehenden, in zweckentsprechenden Regneranlage gegeben wird, betätigt und klappt den Abständen mit den Regnern 1, deren Ausbildung die Regner hoch, der dann infolge ständig weiterer Be- übliche ist und die deshalb nicht im einzelnen beaufschlagung der Regneranlage und dadurch auch schrieben werden, besetzen Hauptleitung 2 zweigen des Druckzylinders in seiner Betriebsstellung so lange 15 von den Schlauchkupplungen 3 die zu den einzelnen gehalten wird, wie er mit Wasser versorgt wird, um Regnern führenden Zweigleitungen 4 ab.
dann selbsttätig in die geschützte Lage einzuklappen. Bei der in den A b b. 1 bis 4 dargestellten Aus-Gemäß einer weiteren Ausführungsform kann für führungsform wird der Regner 1 statt von einem den gleichen Zweck, statt einen Druckzylinder vor- Stativ üblicher Art von einem trichterförmigen Gezusehen, der Endbereich der Zuleitung zu dem Reg- 20 häuse 5 getragen, das sich entgegen der in Abb. 3 ner durch einen seinerseits gelenkig mit diesem ver- durch den Pfeil angedeuteten Richtung, in welcher bundenen, teleskopartig ausfahrbaren Rohrabschnitt die Schlauchleitung 2 zusammen mit den Regnern 1 gebildet sein, dessen rückwärtige Stirnfläche einen aus dem Feld herausgezogen wird, trichterartig erals Kolbenfläche wirkenden inneren Absatz in der weitert. Dieses Gehäuse übergreift mit einer in seinem Leitung bildet, auf welchen der Wasserdruck wirkt 25 unteren Bereich vorgesehenen Ausnehmung 6 reiterund der den teleskopartig verschieblichen Rohr- artig die Schlauchleitung 2 und ruht mit seiner Unterabschnitt ausführt, der dann den in zweckentspre- seite 7 beiderseits der Schlauchleitung auf dem Boden chender Weise mit ihm verbundenen Regner hoch- auf. Im Scheitelbereich dieses Gehäuses, welches mit klappt und in der Betriebsstellung hält, solange der Schlauchleitung 2 nicht fest verbunden ist, ist Wasserdruck gegeben wird. 30 bei 8 in der aus A b b. 2 und 4 ersichtlichen Weise
Druckzylinder wird, sobald Wasserdruck auf die Von der durchgehenden, in zweckentsprechenden Regneranlage gegeben wird, betätigt und klappt den Abständen mit den Regnern 1, deren Ausbildung die Regner hoch, der dann infolge ständig weiterer Be- übliche ist und die deshalb nicht im einzelnen beaufschlagung der Regneranlage und dadurch auch schrieben werden, besetzen Hauptleitung 2 zweigen des Druckzylinders in seiner Betriebsstellung so lange 15 von den Schlauchkupplungen 3 die zu den einzelnen gehalten wird, wie er mit Wasser versorgt wird, um Regnern führenden Zweigleitungen 4 ab.
dann selbsttätig in die geschützte Lage einzuklappen. Bei der in den A b b. 1 bis 4 dargestellten Aus-Gemäß einer weiteren Ausführungsform kann für führungsform wird der Regner 1 statt von einem den gleichen Zweck, statt einen Druckzylinder vor- Stativ üblicher Art von einem trichterförmigen Gezusehen, der Endbereich der Zuleitung zu dem Reg- 20 häuse 5 getragen, das sich entgegen der in Abb. 3 ner durch einen seinerseits gelenkig mit diesem ver- durch den Pfeil angedeuteten Richtung, in welcher bundenen, teleskopartig ausfahrbaren Rohrabschnitt die Schlauchleitung 2 zusammen mit den Regnern 1 gebildet sein, dessen rückwärtige Stirnfläche einen aus dem Feld herausgezogen wird, trichterartig erals Kolbenfläche wirkenden inneren Absatz in der weitert. Dieses Gehäuse übergreift mit einer in seinem Leitung bildet, auf welchen der Wasserdruck wirkt 25 unteren Bereich vorgesehenen Ausnehmung 6 reiterund der den teleskopartig verschieblichen Rohr- artig die Schlauchleitung 2 und ruht mit seiner Unterabschnitt ausführt, der dann den in zweckentspre- seite 7 beiderseits der Schlauchleitung auf dem Boden chender Weise mit ihm verbundenen Regner hoch- auf. Im Scheitelbereich dieses Gehäuses, welches mit klappt und in der Betriebsstellung hält, solange der Schlauchleitung 2 nicht fest verbunden ist, ist Wasserdruck gegeben wird. 30 bei 8 in der aus A b b. 2 und 4 ersichtlichen Weise
Wie ersichtlich, ist durch die letztbeschriebenen der Regnerkörper 1 derart angelenkt, daß er bei Aus-Ausführungsformen
der Erfindung die Aufgabe der übung eines Zuges auf die Zweigleitung 4, sobald Vollmechanisierung des Umlegevorganges einer Feld- sich diese gestreckt hat, wie aus A b b. 3 ersichtlich
beregnungsanlage unter Berücksichtigung der zu ist, heruntergeklappt und nunmehr in durch das Getreffenden
Schutzmaßnahmen zugunsten der Regner 35 häuse 5 geschützter Lage mit diesem weitergezogen
und der Kulturen als solche gelöst. wird.
Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung Bei der in den A b b. 5 und 6 veranschaulichten
ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsform wird der Regner 1 mit der zu ihm
Ausführungsbeispielen, die in den Abbildungen dar- führenden Schlauchleitung 4 von einem Stativ gegestellt
sind. 40 tragen, welches aus einem oberen, die Zuleitung 4
A b b. 1 und 2 zeigen in Seitenansicht und in Rück- tragenden Schenkel 9 und zwei beiderseits der
ansieht in Richtung des die Zugrichtung anzeigenden Schlauchleitung 2 auf dem Boden ruhenden Stativ-Pfeiles
der A b b. 3 gesehen im Betriebszustand eine beinen 10 besteht, die bei 11 gelenkig mit dem
erste Ausführungsform der Anordnung zum Tragen Schenkel 9 verbunden sind. Der Stativschenkel 9
des Regners und zu dessen Verbringen in die ge- 45 trägt ein daran festes, ähnlich wie gemäß A b b. 1
schützte Stellung, bei welcher das Schutzgehäuse bis 4 trichterförmig ausgebildetes Gehäuse 12, welgleichzeitig
das den Regner tragende Stativ bildet; ches den rückwärtigsten Bereich der Regnerkonstruk-
A b b. 3 und 4 zeigen in entsprechender Darstel- tion umschließt. Bei Ausübung eines Zuges auf die
lung den Zustand, der sich bei dieser Anordnung Schlauchleitung 2 in Richtung des Pfeiles in A b b. 6
nach Einklappen des Regners ergibt; 50 klappen die Stativbeine 10 selbsttätig um das Gelenk
A b b. 5 und 6 zeigen die ständige geschützte Unter- 11 um und gelangen ebenso wie der Stativschenkel 9
bringung des Regners in einem von einem umklapp- mit dem durch das Gehäuse 12 geschützten Regner
baren Stativ getragenen Schutzgehäuse in der Be- in die aus A b b. 6 ersichtliche, der Schlauchleitung
triebs- und in der über das Feld gezogenen Stellung; anliegende gestreckte Lage.
Abb. 7 und 8 veranschaulichen in Betriebsstellung 55 Bei der aus den Abb. 7 und 8 ersichtlichen Aus-
und in der beschützten Stellung des Regners die Aus- führungsform wird ein trichterförmiges Gehäuse 13
führungsform, bei welcher der Regner nicht ein- wie gemäß A b b. 1 bis 4 verwendet, welches ohne
geklappt, sondern durch den auf die Zuleitung aus- jede Verbindung mit der Schlauchleitung oder dem
geübten Zug in ein an der Zuleitung geführtes, zu- Regner mit seinen unteren zweckmäßig kufenartig
nächst frei auf dem Boden aufruhendes Gehäuse 60 ausgebildeten Flächen 14 auf dem Erdboden aufruht,
hereingezogen wird, welches dann, sobald der Regner Die Zuleitung 4 zu dem Regner 1 ist durch eine Öff-
einen Anschlag erreicht hat, durch weiteren Zug mit nung 15 am Scheitel des Gehäuses 13 hindurch-
der Leitung zusammen über das Feld gleitet; geführt und der Regner 1 liegt im Betriebszustand
A b b. 9 bis 12 zeigen in grundsätzlich den vor- außerhalb des Gehäuses. Bei Ausübung eines Zuges
herigen Abbildungen entsprechender Darstellung im 65 auf die Schlauchleitung 2 in Richtung des Pfeiles
Betriebszustand und in geschütztem Zustand des Reg- gemäß A b b. 8 wird der Regner bis zum Erreichen
ners die Ausführungsform, bei welcher durch Ein- eines Anschlages 16 an der Zuleitung 4 in das zuklappen
eines entsprechend ausgebildeten Stativs und nächst noch im Ruhezustand verbleibende Gehäuse
13 — bis in die aus A b b. 8 ersichtliche geschützte Stellung — hineingezogen, worauf dann durch den
Anschlag das den Regner bei seiner Bewegung über das Feld schützende Gehäuse mitgenommen wird.
Die A b b. 9 bis 12 zeigen eine Ausführungsform der Erfindung, bei welcher ein den Regner schützendes
Gehäuse aus dem zu diesem Zweck in besonderer Weise ausgebildeten Stativ gebildet wird. Das Stativ
besteht zu diesem Zweck aus zwei einander zu geneigten Seitenblechen, zwischen denen in ihrem
oberen Bereich an quergerichteten Zapfen 18 der Regnerkörper 1 angelenkt ist. Durch Ausübung eines
Zuges auf die Anlenkstelle 18 über die Zuleitung 4 werden die Seitenteile 17 um ihre rückwärtige Kante
19 gekippt, so daß die Gesamtanordnung aus der in A b b. 9 und 10 dargestellten in die Stellung gemäß
den Abb. 11 und 12 gelangt, in welcher der Regner 1
in völlig in den Bereich zwischen den beiden Blechen 17 eingeklappter Lage und damit geschützt über das
Feld gezogen wird. Diese Anordnung könnte durch entsprechende Ausbildung der Bleche auch zu einem
durch deren Zusammenklappen geschlossenen Gehäuse vervollständigt werden.
Die Abb. 13 und 14 zeigen bei einer im Prinzip der nach den Abb. 1 bis 4 entsprechenden Ausführung
und Anordnung des trichterförmigen Schutzgehäuses 5 die Anordnung des bei 8 im Scheitel des
Gehäuses 5 angelenkten Regnerkörper 1 so, daß er dadurch, daß über die Zuleitung 4 Wasserdruck gegeben
wird, automatisch aus der in Abb. 14 dargestellten durch das Gehäuse 5 geschützten Transportstellung
in die Betriebsstellung gemäß Abb. 13 verbracht wird, um nach Absperren der Wasserzuleitung
wieder in die Stellung gemäß A b b. 14 zurückzuklappen.
Zu diesem Zweck ist gemäß dem Ausführungsbeispiel ein Abzweig der Zuleitung 4 als hydraulischer
Druckzylinder 20 ausgebildet, dessen Kolbenstange 21 über einen Winkelhebel 22 auf den Regner
1 wirkt, nämlich ihn bei durch Beaufschlagung der Leitung bewirktem Ausfahren der Kolbenstange
hoch- und beim Wiedereinfahren der Kolbenstange infolge Druckloswerdens des Zylinders unter der
Wirkung des Eigengewichtes des Regners wieder abwärts schwenkt. Durch diese Ausführungsform ist der
Gedanke des vollautomatischen Betriebes verwirklicht. Die ganze Anlage kann, ohne daß irgendwelche
Montage- oder Demontagearbeiten erforderlich sind, z. B. aus einem Feldesteil in einen anderen verbracht
und dort sofort wieder in Betrieb genommen werden.
Claims (8)
1. Verlegbare Feldberegnungsanlage, bestehend aus biegsamen Rohren bzw. Schläuchen und aus
an diesen angeschlossenen Regnern, deren Verlegung durch Ziehen an dem Zuführungsrohr
oder dem Zuführungsschlauch erfolgt, gekennzeichnet durch sich beim Herausziehen der
Anlage (1, 2) vor die Regner (1) legende, in der Abzugsrichtung zusammenlaufende Schutzvorrichtungen
(5,12,13 bzw. 17).
2. Feldberegnungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an jedem Regner
angebrachte Schutzvorrichtung aus einem trichterförmigen Gehäuse (13) mit auf dem Erdboden
aufruhenden, vorzugsweise kufenartig ausgebildeten Standflächen (14) und einer eine Zuleitung
(4) zum Regner (1) aufnehmenden Scheitelöffnung (15) besteht.
3. Feldberegnungsanlage nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Zuleitung (4) einen Mitnahmeanschlag (16) für das Gehäuse (13) aufweist.
4. Feldberegnungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das trichterförmige
Gehäuse (12) einen oberen Zuleitungsschenkel (9) und zwei gelenkig mit diesem verbundene
Stativbeine (10) zur Abstützung auf dem Boden neben den Rohren bzw. Schläuchen (2) aufweist.
5. Feldberegnungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das trichterförmige
Gehäuse (5) eine untere Ausnehmung (6), mit der es reiterartig auf dem Rohr bzw. Schlauch (2)
sitzt, aufweist, und daß der Regner (1) im Scheitel des Gehäuses (bei 8) mit einem Winkelstück
seiner Zuleitung (4) angelenkt ist.
6. Feldberegnungsanlage nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Zuleitung (4) einen als hydraulischer Druckzylinder (20) ausgebildeten Abzweig aufweist und die
Kolbenstange (21) des Druckzylinders (20) mit einem Winkelhebel (22) an das Winkelstück des
Regners (1) angeschlossen ist.
7. Feldberegnungsanlage nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei zueinander geneigte, die
Schutzvorrichtung bildende Seitenbleche, die in ihrem oberen Bereich einen Zapfen (18) zur Anlenkung
des Regners (1) tragen, und die um eine gemeinsame Kante (19) bei Zugausübung an den
Rohren bzw. Schläuchen (2) umklappbar sind.
8. Feldberegnungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Regnerzuleitung
in einem teleskopartig in dem Zuleitungsrohr geführten, seinerseits über ein Gestänge an den
Regner angeschlossenen Rohr endet, welches durch den auf seine gegebenenfalls vergrößerte
rückwärtige Stirnfläche wirksam werdenden Leitungsdruck gegenüber dem Zuleitungsrohr ausgefahren
wird und dadurch über ein Zwischengestänge in den Regner hochschwenkt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschriften Nr. 3 072 268, 3 009 646,
996 197.
USA.-Patentschriften Nr. 3 072 268, 3 009 646,
996 197.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
709 519/154 3. 67 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1963B0072275 DE1236851B (de) | 1963-06-14 | 1963-06-14 | Verlegbare Feldberegnungsanlage |
| AT432264A AT264897B (de) | 1963-06-14 | 1964-05-19 | Verfahren zum Verlegen von Feldberegnungsanlagen und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE1963B0072275 DE1236851B (de) | 1963-06-14 | 1963-06-14 | Verlegbare Feldberegnungsanlage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1236851B true DE1236851B (de) | 1967-03-16 |
Family
ID=6977376
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1963B0072275 Pending DE1236851B (de) | 1963-06-14 | 1963-06-14 | Verlegbare Feldberegnungsanlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1236851B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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-
1963
- 1963-06-14 DE DE1963B0072275 patent/DE1236851B/de active Pending
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