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DE3021843C2 - Seitenbracke mit einem zur Aufnahme eines Kabelwagens dienenden Innenraum - Google Patents

Seitenbracke mit einem zur Aufnahme eines Kabelwagens dienenden Innenraum

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Publication number
DE3021843C2
DE3021843C2 DE19803021843 DE3021843A DE3021843C2 DE 3021843 C2 DE3021843 C2 DE 3021843C2 DE 19803021843 DE19803021843 DE 19803021843 DE 3021843 A DE3021843 A DE 3021843A DE 3021843 C2 DE3021843 C2 DE 3021843C2
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DE
Germany
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channel
section
side bracket
cable
seitenbracke
Prior art date
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Expired
Application number
DE19803021843
Other languages
English (en)
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DE3021843A1 (de
Inventor
Karl-Heinz Dr.-Ing. Borowski
Friedhelm Ing.(grad.) 4600 Dortmund Schefers
Herbert Dipl.-Ing. 4630 Bochum Schüpphaus
Karl-Heinz Dipl.-Ing. 5810 Witten Weber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gebr Eickhoff Maschinenfabrik u Eisengiesserei GmbH
Original Assignee
Gebr Eickhoff Maschinenfabrik u Eisengiesserei GmbH
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Publication date
Application filed by Gebr Eickhoff Maschinenfabrik u Eisengiesserei GmbH filed Critical Gebr Eickhoff Maschinenfabrik u Eisengiesserei GmbH
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Publication of DE3021843A1 publication Critical patent/DE3021843A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3021843C2 publication Critical patent/DE3021843C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F17/00Methods or devices for use in mines or tunnels, not covered elsewhere
    • E21F17/04Distributing means for power supply in mines
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C35/00Details of, or accessories for, machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam, not provided for in groups E21C25/00 - E21C33/00, E21C37/00 or E21C39/00
    • E21C35/04Safety devices
    • E21C35/046Protection of cables or pipes for supplying power

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Excavating Of Shafts Or Tunnels (AREA)
  • Laying Of Electric Cables Or Lines Outside (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Seitenbracke mit einem zur Aufnahme eines Kabelwagens dienenden Innenraum und einem in diesem Innenraum verlegten Zugor- gan, das mit einem Ende an der Gewinnungsmaschine befestigt, um eine im Bereich der Kopfstrecke befindliche Umlenkrolle bis zur Fußstrecke zurückführt hier mittels einer Umlenkrolle bis zum Kabelwagen, dessen Umlenkrolle umlaufend, hochgeführt und mit seinem anderen Ende, im Bereich der unteren Strecke, an einem Spannzylinder befestigt ist
Wie die britische Patentschrift 11 09 531 zeigt, gehört es zum vorbekannten Stand der Technik, das Gewinnungsfeld einer auf einem Strebefördermittel verfahr- baren Kohlengewicvnungsmaschine mit Hilfe einer Seitenbracke abzugrenzen, innerhalb der. in einem nach oben offenen Kanal, zwei Kabelwagen längsbeweglich geführt sind. Der eine dieser beiden Kabelwagen, der sich vor der Kohlengewinnungsmaschine befindet führt das in der Längsmitte des Maschinenfahrweges in den Brackenkanal eingeführte Schrämkabel schleifenförmig zur Gewinnungsmaschine, während der andere Kabel wagen, der sich hinter der Gewinnungsmaschine befindet, der Gewinnungsmaschine den Wasserschlauch schleifenförmig zuführt. Beide Kabelwagen sind durch ein Zugorgan miteinander verbunden, das mit einem Ende an dem einen und mit seinem anderen Ende an dem anderen Kabelwagen, und zwar an den der Gewinnungsmaschine abgewandten Kabelwagenenden, an- greift und im Bereich beider Strebenden über je eine Umlenkrolle geführt ist. Die beiden von diesen Umlenkrollen ausgehenden, zu den Kabelwagen führenden Zugorganabschnitte, befinden sich frei in dem nach oben offenen Kanal der Seitenbracke. Der zwischen den bei den Umlenkrollen verlaufende Zugorganabschnitt ist dagegen in einem nach oben offenen, unterhalb des Seitenbrackenraumes befindlichen Kanal der Seitenbracke angeordnet, bei der Maschinenfahrt wird der der Gewinnungsmaschine jeweils nachlaufende Kabelwagen über die Schrämkabelschleife bzw. über die Schleife des Wasserschlauches von der Gewinnungsmaschine mitgeschleppt, während der vor der Gewinnungsmaschine jeweils herlaufende Kabelwagen vom Zugorgan bewegt wird.
bo Weiterhin ist es bekannt, wie aus der britischen Patentschrift 11 61 241 hervorgeht, einer Gewinnungsmaschine, die auf einem Strebfördermittel verfahrbar ist das Schrämkabel über einen Kabelwagen schleifenförmig zuzuführen, der innerhalb eines Kanals drr Scitcn- bracke verfahrbar ist. Auf seiner oberen Seite ist dieser Kanal durch der Schußlänge der Seitenbrackenabschnitte entsprechende einzelne Deckel abgeschlossen, die auf der Versatzseite des Kanals um je ein in Seiten-
brackeniängsrichtung verlaufendes, an der Brackenwand befesügtes Scharnier schwenkbar gelagert sind. Auch hier wird der Kabelwagen mit Hilfe eines Zugorganes, das innerhalb der Seitenbracke verlegt ist, über die Streblänge hin und her bewegt und zwar, wie in der erstgenannten britischen Patentschrift, mit Hilfe der Gewinnungsmaschine, die an dem Zugorgan angreift
Bei der Seitenbracke nach der erstgenannten britischen Patentschrift wird nur das rücklaufendc Trum des die beiden Kabelwagen miteinander verbindenden Zugorgancs in einem besonderen Kanal der Seitenbracke zurückgeführt der sich unterhalb des Fahrweges beider Kabelwagen befindet. Dagegen sind in der Vorrichtung nach der letztgenannten britischen Patentschrift .Schrämkabel und Wasserschlauch durch ein flexibles is Band von dem im gleichen Brackenraum befindlichem Zugorgan getrennt, um durch das Zugorgan verursachte Kabel- bzw. Schlauchschäden auszuschließen.
Ferner sind auch schon Kabelführungen eingesetzt worden, die in einer weitgehend geschlossenen Kabelschutzbracke Energietrosse und Wasserschlauch aufnehmen. Aus der auf der Maschinenseite befindlichen Entnahmeöffnung der Kabelschutzbracke, die durch elastische Leisten abgeschlossen ist, werden die Enden der Versorgungsleitungen in die an der Kabelschutzbracks entlangfahrende Walzenschrämmaschine übergeleitet. Auch hier werden die Versorgungsleitungen innerhalb der Seitenbracke von einem Kabelwagen schleifenförmig geführt. Dieser Kabelwagen bewegt sich gleichfalls, von einem Zugorgan gezogen, innerhalb der Scilcnbracke, wobei das Zugorgan mit einem Ende an der Walzenschrämmaschine befestigt ist. Am Strebende umläuft es eine Umlenkrolle, die hier fest angeordnet ist und erstreckt sich dann durch den ganzen Strebraum bis zum entgegengesetzten Strebende, wo es um eine von Spannzylindern beweglich gehaltene Umlenkrollc herum bis zum Kabelwagen zurückgeführt ist, dessen Umlenkrolle umläuft, und mit seinem zum Strebende verlegten Ende am Strebausgang befestigt ist (vergleiche Glückauf 1979. Heft 21,Seite 1042/1043).
Aufgabe der Erfindung ist es, in dem Teil der eingangs crliiutcrien Seitenbracke, in welchem Schrämkabel und das Zugorgun des Kabelwagcns nebeneinander verlegt sind, das .Schrämkabel vor Beschädigungen durch das Zugorgun zu schützen.
Dazu geht die Erfindung von einer Seitenbracke dieser Gattung aus und schlägt vor, deren Innenraum mit einem rohrförmig ausgebildeten, neben dem Fahrweg des Kübelwagens angeordneten Kanal auszustatten, der. vorzugsweise auf der abbaustoßseitigcn Wand der .Seilenbracke liegend, eine dem Kabelwagen zugewandte liingsgeschlil/.te Seitenwand aufweist und zur Aufnahme und längsverschiebbaren Führung eines mit dem Ansatz durch den l.ängsschlilz des Kanals hindurchragenden und über diesen Ansatz mit der Gewinnungsma ■ schine in Verbindung stehenden Seilanschlages dient, der an seinem dem Ansatz abgewandten Ende mit dem Ende des innerhalb des Kanals verlegten, zur oberen Unilcnkrollc führenden Abschnittes des Zugorganes verbunden ist. dessen von der oberen Umlenkrolle zur t>o unteren Umlcnkrolle verlaufende Abschnitt außerhalb der Scitenbrackc verlegt ist. Eine derart ausgebildete Seiienbrackc. die neben einem Kabelwagen und dem von ihm schleifenförmig geführten Schrämkabel auch diis /ugorgan des Kübelwagens innerhalb des der Ka- of> hcNchlcifc zugeordneten Brackenraumes aufnimmt, führt in ihrem zwischen Gewinnungsmaschine und Kabelwagen befindlichen Bereich Schrämkabel und Zugorgan in voneinander getrennten Räumen und schließt deshalb Beschädigungen des Schrämkabels durch da*. Zugorgan aus.
Durch die letztgenannte Liteiaturstelle sind auch Seitenbracken bekanntgeworden, deren den Kabelwagen aufnehmender Innenraum mit einer abbaustoßseitigen Entnahmeöffnung für das Ende des Schrämkabels versehen ist und deren oberer Teil auf der der Entnahmeöffnung gegenüberliegenden Seite um eine in Streblängsrichtung verlaufende, zum Liegenden parallele Achse schwenkbar gelagert ist. Bei Seilenbracken dieser Bauart empfiehlt es sich, den Kanal für das Zugorgan unterhalb der Entnahmeöffnung, etwa in Höhe des außerhalb der Seitenbracke verlegten Zugmitteltrums, anzuordnen. Bei dieser Anordnung behindert der das Zugorgan umschließende Kanal die Schwenkbewegung des oberen Seitenbrackenteils nicht, und es kann, ohne das Zugorgan zu entspannen, der Innenraum jedes einzelnen Seitnnbrackenschusses durch Umklappen des oberen Brackenteils zugänglich gerne-: it werden.
Um jedes unbeabsichtigte Austreten dps Zugorganes aus dem rohrförmigen Kanal zu verhindern, empfiehlt es sich, den Längsschlitz des Kanals wellenförmig über die Länge eines Seitenbrackenabschnittes zu führen und ihn an beiden Enden des Seiienbrackenabschnittes trichterförmig zu erweitern.
Zweckmäßig ist es auch, wenn das außerhalb des Kanals der Seitenbracke verlaufende Trum des Zugorganes durch Profileisen abgedeckt wird·, die sich über den zwischen benachbarte Stützen der Scitcnbrackenoberieilc vorhandenen Zwischenraum erstrecken, wobei die Stoßstellen der Profileisen durch in den Stützen angeordnete Rohrabschnitie überdeckt sind. Eine solche Maßnahme vermindern einmal die Unfallgefahr durch den sich bewegenden und beim Auftreten von Belastungsstößen schlagenden freien Zugorganabschnitt: andererseits erhöht sie auch die Betriebssicherheit der Anlage, da nunmehr der Zugorganaöschniji unterhalb der Profileisen, vor Beschädigungen geschützt, angeordnet ist.
Um bei der Montage das rücklaufende Trum des Zugorganes nicht von einem Strebende zum andern durch die einzelnen, einteiligen Rohrabschnitte hindurchführen zu müssen, können nach einem weiteren Erfindungsmerkmal die Rohrabschnitte längsgeteilt sein und aus zwei Hälften bestehen, von denen die unlere Hälfte fest mit der Stütze und die obere Hälfte fest mit dem Ende eines der beiden angrenzenden Profileisen verbunden ist. Das rücklaufende, außerhalb der Sciienbracke verlegte Trum des Zugorggncs läßt sich dann auf seiner ganzen Länge in die den Stützen zugeordneten Rohrhälften einlegen und anschließend durch Aufsetzen der F'nfikistn und der mit ihnen verbundenen Rohrhälften in seiner Lage sichern.
Es ist aber auch inöglich, das außerhalb drr Seitenbracke verlaufende Zugorgantrum durch eine zentrale Bohrung der die Schwenkachse der oberen Seitenbrakkenteile bildendeil Bolzen hindurchzufuhren. Da das rücklaufende Trum des Zugorganes bei dieser Anordnung genau durch das Zentrum der SchwenkaQhse der Seitenbrackenoberteile verläuft, behimdert es die Schwenkbewegung des Brackenoberteils, nicht und verbessert die Zugänglichkeit des Brackeninnenraumes.
Vorteilhaft ist es, venn der in dem Kanal der Seitenbracke geführte Seilanschlag aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Abschnitten besteht, von denen der mit seiner Nase seitlich durch den Längsschlitz des Kanals hindurchgreifende Abschnitt außerhalb des Kanals
an einer mit der Gewinnungsmaschine verbundenen Rundgliederkette angreift, während der andere Abschnitt in einer Bohrung das Zugorganende aufnimmt und mit ihm fest verbunden ist. Eine derartige Ausbildung empfiehlt sich vor allem wegen des wellig verlaufenden Liegenden untertage. Sie gibt dem Seilanschlag, vor allem in der Vertikalen, die zur Bewegung innerhalb des Kanals notwendige Anpassungsfähigkeit insbesondere an den Übergangsstellen der einzelnen Kanalabschnitte.
In den Abbildungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt und im folgenden Beschreibungsteil näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine in einem geneigten Flöz arbeitende Doppelwalzenschrämmaschine, der das Schrämkabel mit Hilfe eines Kabelwagens zugeführt wird;
F i g. 2 die den Kabelwagen aufnehmende Seitenbrak· ke als Einzelheit in einem Querschnitt:
F i g. 3 die Stoßwelle zweier Seitenbrackenschüsse als Einzelheit:
Fi g. 4 den im Innern der Seitenbracke angeordneten rohrförmigen Kanal als Einzelheit;
F i g. 5 den innerhalb dieses Kanals geführten Zugorgananschlag:
F i g. 6 eine Einzelheit eines anderen Ausführungsbeispiels.
Die in der Fig:. I dargestellte Doppelwalzenschrämmaschine ist mit 1 bezeichnet. Sie ist auf einem Strebfördermittel 2 verfahrbar und wird von der Strecke aus über das Schrämkabel 3 mit der zu ihrem Betrieb notwendigen elektrischen Energie und über einen nicht dargestellten Schlauch mit der zur Staubbekämpfung und zur Kühlung notwendigen Flüssigkeit versorgt. Schrämkabel 3 und Wasserschlauch befinden sich im Innenraum 4 der Seitenbracke 5, die das Gewinnungsfeld zum Versatz hin abschließt. Beide werden von einem gemeinsamen Kabelwagen 6 innerhalb der Seitenbracke 5 schleifenförmig geführt, wobei der Kabelwagen 6 mit Hilfe eines Zugorgancs 7. beispielsweise eines Drahtseiles, unter einer Zugspannung steht und, je nach MaschinenfahrtrichtuRg, der Doppelwalzenschrämmaschine zur Fußstrecke bewegt. Im Bereich der Fußstrekke hält der Spannzylinder 8 das Ende des Zugorganes 7, das, vom Spannzylinder 8 aus, der Umlenkrolle 9 des Kabelwagens 5 zuläuft dann zur Fußstrecke zurück und, nachdem es die Umlenkrolle 10 umlaufen hat, bis zur Umlenkrolle 11 der Kopfstrecke hochgeführt und mit seinem von der Umlenkrolle 11 ablaufenden freien Ende mit der Doppelwalzenschrämmaschine 1 verbunden ist. Die Doppelwalzenschrämmaschine schleppt daher bei der Bergfahrt den Kabelwagen 6 über die Schleife des Schrämkabels 3 nach und zieht bei der Talfahrt den Kabelwagen 6 über das Zugorgan 7 in Richtung zur Fußstrecke vor sich her.
Die mit dem Strebfördermittel 2 unmittelbar verbundene Seitenbracke 5 trägt auf ihrem Fuß 12 eine sich über die Länge des Maschinenfahrweges erstreckende Zahnstange 13, in die die Doppelwalzenschrämmaschine 1 mit nicht dargestellten Antriebsrädern ihrer Winde eingreift und die Vorschubbewegung erzeugt Der Innenraum 4 der Seitenbracke 5 besitzt abbaustoßseitig eine sich über die ganze Seitenbrackenlänge erstreckende, durch Dichtleisten 14 abgeschlossene öffnung 15. Diese öffnung 15 durchgreift die Doppelwalzenschrämmaschine 1 mit ihrem Arm 16 und leitet das Schrämkabelende und das Ende des nicht dargestellten Wasserschlauches aus dem Innenraum 4 der Seitenbracke 5 in den Maschinenkörper über (F i g. 2).
Im unteren Bereich des Innenraumes 3 ist der Fahrweg des Kabeiwagens 6 in seiner Breite durch ein Blech 17 begrenzt. Auf diesem Blech 17 befindet sich ein mil der abbaustoßseitigen Wand der Scitcnbracke 5 vcrbundener rohrförmiger Kanal 18 rechteckigen Querschnitts. Dieser nimmt den Abschnitt X (Fig. 1) des Zugorganes 7 auf, der sich zwischen der Doppclwalzcnschrämmaschine 1 und Umlenkrolle 11 befindet.
Wie die Fig.4 und 5 zeigen, ist der Kanal 18 auf ίο seiner dem Kabelwagen 6 benachbarten Seite über seine ganze Länge mit einem wellenförmig verlaufenden Schlitz 19 versehen, der sich an den Schußenden des Kanals 18 trichterförmig erweitert. Innerhalb des Kanals 18 befindet sich ein Seilanschlag 20, der aus zwei durch einen Bolzen 21 gelenkig miteinander verbundenen Abschnitten a und b besteht. In den Abschnitt ;/ greift das Zugorgan 7 ein und wird in der es aufnehmenden Bohrung von Schrauben 22 gehalten: dagegen ragt der Abschnitt b des Seilanschlagcs 20 mit einem scitlichen Ansatz 23 durch den Schlitz 19 aus dem Kanal 18 heraus. Die auf den Ansatz 23 aufgesteckte und mit Hilfe zweier Scheiben 24 und eines Splintes 25 gehaltene Rundgliederkette 26 verbindet den Seilunschlag 20 und damit das Zugorgan 7 im Innenraum 4 der Scitenbracke 5 mit dem Arm 16 der Doppelwalzenschrämmaschine !.
In der\ Ausführungsbeispiel nach der Fig.2 ist die bevorzugte Anordnung des Kanals 18 stark ausgezogen dargestellt. Danach befindet sich der Kanal 18 unterhalb der von Schrauben 27 gehaltene, und mit Hilfe eines Flacheisens 28 verspannten Dichtleisten 14. Es ist aber auch möglich, diesen Kanal 18, wie gestrichelt angedeutet, im oberen Bereich des Innenraumes 4 der Scitcnbracke 5 anzuordnen und ihn hier mit Hilfe eines in der abbaustoßseitigen Ecke des Innenraumes 4 fest eingeschweißten Winkeleisens 29 zu bilden. In beiden Ausrührungsformen kann der Kanal 18 mit bodenseitigcn Öffnungen 30 versehen sein, um Betriebsstörungen durch Verschmutzung auszuschließen.
Der Fig.2 entnimmt man, daß die Seitenbrackc 5 zweiteilig ausgebildet ist und aus einem Oberteil c und einem Unterteil dbesteht. Je zwei zu einem Seitenbrakkenschuß gehörende Stützen 31 verbinden das Oberteil c mit dem Unterteil d. Dazu sind beide Stützen 31 an ihrem unteren Ende mit je zwei Blechen 32 fest verschweißt und über einen parallel zur Seitenbrackenlängsrichtung verlaufenden Bundbolzen 33 scharnierartig mit einem Flacheisen 34 verbunden, das einen Teil des Fußes 12 der Seitenbracke 5 bildet (F i g. 2 und 3). Je zwei in einer gemeinsamen senkrechten Ebene ..ngeordnete, in Seitenbrackenlängsrichtung verlaufende Bolzen 35 verbinden die Stützen 31 starr und unnachgiebig mit dem Flacheisen 34 des Unterteils d der Seitenbracke 5. Sie durchgreifen die beiden jeder Stütze 31 zugeordneten Bleche 32 und auch das Flacheisen 34 bzw. die in die kastenförmige Stütze 31 eingreifende Nase 37 des Flacheisens 34. Zur Versteifung sind beide Stützen 31 auf ihrer dem Innenraum 4 der Seitenbracke 5 zugewandten Seite sowohl am oberen als auch am unteren Ende durch ein Flacheisen 38 bzw. ein Winkeleisen 39 miteinander verbunden. Diesen beiden Profileisen 38,39 fälit auch die Aufgabe zu, den Kabelwagen 6 innerhalb der Seitenbracke 5 bei seiner Fahrt zu führen. Wie insbesondere die F i g. 3 zeigt, sind die Oberteile c der Seitenbracke 5 an den Schußenden mit kurzen Rohrabschnitten 40 zur Aufnahme eines Verbindungsbolzens 41 besetzt, der einander benachbarte Seitenbrackenschüsse gegeneinander zentriert. Außerdem
sind auch die den beiden Stützen 31 am unteren Ende zugeordneten Bleche 32 durch je einen kurzen in Seitenbrackenlängsrichfjng verlaufenden Rohrabschnitt 42 miteinander verbunden. Durch diesen Rohrabschnitt 42 wird der zwischen den beiden Umlenkrollen 10, 11 befindliche, sich über die Streblänge erstreckende, außerhalb d?- Seitenbracke 5 verlegte Zugorganabschnitt Y geführt L?nd zwischen diesen Rohrabschnitten 42 mittels Winkelciscn 43 abgedeckt. Der senkrechte Schenkel dieser Winkelciscn 43 greift in einen Schlitz 44 der beiden Bleche 32 ein und deren waagerechter Schenkel siiii/t sich auf den beiden Blechen 32 ab. Mit Hilfe eines in eine Stützenbohrung eingetriebenen Spannstiftes 45 werden die Winkeleisen 43 in ihrer den Zugorganabschnitt Kabdeckenden Lage lösbar gehalten.
In dem Ausführungsbeispiel nach der Fig.6, ist der den beiden Blechen 32 zugeordnete Rohrabschnitt 46 zweiteilig ausgebildet und über seinen Durchmesser hnrizontal geteilt. Die obere der beiden so gebildeten Halbschalen ist mit dem Winkeleisen 43 verschweißt, während die untere Halbschale fest mit den beiden Blechen 32 verschweißt ist. Auf diese Weise läßt sich mit dem Winkeleisen 43 auch die obere Hälfte des Rohrabschnittcs 46 entfernen und dadurch das Einlegen des Zugorganes 7 in die Rohrabschnitte erleichtern.
Die im Bereich der Kopfstrecke befindliche Umlenkrollc 11, die das Zugorgan 7 aus dem Kanal 18 auf die Brackenaußenseite führt, kann um eine vertikale Achse umlaufen, also horizontal angeordnet sein. Rs ist aber auch Möglich, sie um eine schräge Achse umlaufen zu lusscn, wenn beispielsweise, wie in der F i g. 2 dargestellt, der Kanal 18 oberhalb der Seitenbrackenöffnung 15 angeordnet sein sollte. In diesem Fall können anstelle einer Umlenkrolle 11 auch zwei Umlenkrollen zur Führung des Zugorganes 7 benutzt werden, wenn der Ab- stand zwischen den beiden Zugorgantrumen X, Y besonders groß ist.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
40
45
55
60
63

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Seitenbracke mit einem zur Aufnahme eines Kabelwagens dienenden Innenraum und einem in diesem Innenraum verlegten Zugorgan, das mit einem Ende an der Gewinnungsmaschine befestigt, um eine im Bereich der Kopfstrecke befindliche Umlenkrolle bis zur Fußstrecke zurückgeführt hier mittels einer Umlenkrolle bis zum Kabelwagen, dessen Umlenkrolle umlaufend, hochgeführt und mit seinem anderen Ende, im Bereich der unteren Strecke, an einem Spannzylinder befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenraum (4) der Seitenbracke (5) einen rohrförmig ausgebildeten, neben dem Fahrweg des Kabelwagens (6) angeordneten Kanal (18) aufweist, der, vorzugsweise auf der abbaustoßseitigen Wand der Seitenbracke (S) liegend, mit einer dem Kabelwagen (6) zugewandten, längsgescbtozten Seitenwand versehen ist und zur Aufnahme und längsverschiebbaren Führung eines mit einem Ansatz (23) durch den Längsschlitz (19) des Kanals (18) hindurchragenden und über diesen Ansatz (23) mit der Gewinnungsmaschine (1) in Verbindung stehenden Seilanschlages (20) dient, der an seinem dem Ansatz (23) abgesandten Ende mit dem Ende des innerhalb des Kanals (18) verlegten, zur oberen Umlenkrolle (11) führenden Abschnittes (X) des Zugorganes (7) verbunden ist, dessen von der oberen Umlenkrolle (11) zur unteren Umlenkrolle (10) verlaufender Abschnitt (Y) außerhalb der Seitenbracke (5) verlegt ^t.
2. Seitenbracke nach Anspruch 1, die mit einer abbaustoßseitigen Entnahme-öffn: -ig für das Ende des Schrämkabels versehen und deren oberer Teil, auf der der Entnahmeöffnung gegenüberliegenden Seite, um eine in Streblängsrichtung verlaufende, zum Liegenden parallele Achse schwenkbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal (18) unterhalb der Entnahmeöffnung (15) etwa in Höhe des außerhalb der Seitenbracke (5) verlegten Zugmitteltrums (Y) angeordnet ist.
3. Seitenbracke nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Längsschlitz (19) wellenförmig über die Länge eines Kanalabschnittes geführt und an beiden Enden des Kanalabschnittes trichterförmig erweitert ist.
4. Seitenbracke nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das außerhalb des Kanals (18) verlaufende Trum (Y) des Zugorganes (7) durch Profileisen (43) abgedeckt ist, die sich über den zwischen benachbarte Stützen (31) der Seitenbrackenoberteile (c) vorhandenen Zwischenraum erstrecken und deren Stoßstcllen durch in den Stützen (31) angeordnete Rohrabschnitte (42,46) überbrückt sind.
5. Seitenbracke nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrabschnitte (46) längsgeteilt sind und aus zwei Hälften bestehen, von denen die untere Hälfte fest mit der Stütze (31) und die obere Hälfte fest mit dem Ende eines der beiden angrenzenden Profileisen (43) verbunden ist.
6. Seitenbracke nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das außerhalb der Seitenbracke (5) verlaufende Zugorgantrum (Y) durch eine zentrale Bohrung der die Schwenkachse des oberen Seitenbrackenteiis (c) bildenden Bolzen (33) hindurchgeführt ist.
7. Seitenbracke nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der in dem Kanal (18) geführte Seilanschlag (20) aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Abschnitten (a, b) besteht, von denen der mit seiner Nase (23) seitlich durch den Längsschlitz (19) des Kanals (18) hindurchgreifende Abschnitt (b) außerhalb des Kanals (18) an einer mit der Gewinnungsmaschine (1) verbundenen Rundgliederkette (26) angreift, während der andere Abschnitt (a) in einer Bohrung das Zugorganende aufnimmt und mit ihm verbunden ist.
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