DE3021843C2 - Seitenbracke mit einem zur Aufnahme eines Kabelwagens dienenden Innenraum - Google Patents
Seitenbracke mit einem zur Aufnahme eines Kabelwagens dienenden InnenraumInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Seitenbracke mit einem zur Aufnahme eines Kabelwagens dienenden Innenraum und einem in diesem Innenraum verlegten Zugor-
gan, das mit einem Ende an der Gewinnungsmaschine befestigt, um eine im Bereich der Kopfstrecke befindliche Umlenkrolle bis zur Fußstrecke zurückführt hier
mittels einer Umlenkrolle bis zum Kabelwagen, dessen Umlenkrolle umlaufend, hochgeführt und mit seinem
anderen Ende, im Bereich der unteren Strecke, an einem Spannzylinder befestigt ist
Wie die britische Patentschrift 11 09 531 zeigt, gehört
es zum vorbekannten Stand der Technik, das Gewinnungsfeld einer auf einem Strebefördermittel verfahr-
baren Kohlengewicvnungsmaschine mit Hilfe einer Seitenbracke abzugrenzen, innerhalb der. in einem nach
oben offenen Kanal, zwei Kabelwagen längsbeweglich geführt sind. Der eine dieser beiden Kabelwagen, der
sich vor der Kohlengewinnungsmaschine befindet führt
das in der Längsmitte des Maschinenfahrweges in den
Brackenkanal eingeführte Schrämkabel schleifenförmig zur Gewinnungsmaschine, während der andere Kabel
wagen, der sich hinter der Gewinnungsmaschine befindet, der Gewinnungsmaschine den Wasserschlauch
schleifenförmig zuführt. Beide Kabelwagen sind durch ein Zugorgan miteinander verbunden, das mit einem
Ende an dem einen und mit seinem anderen Ende an dem anderen Kabelwagen, und zwar an den der Gewinnungsmaschine abgewandten Kabelwagenenden, an-
greift und im Bereich beider Strebenden über je eine Umlenkrolle geführt ist. Die beiden von diesen Umlenkrollen ausgehenden, zu den Kabelwagen führenden
Zugorganabschnitte, befinden sich frei in dem nach oben offenen Kanal der Seitenbracke. Der zwischen den bei
den Umlenkrollen verlaufende Zugorganabschnitt ist
dagegen in einem nach oben offenen, unterhalb des Seitenbrackenraumes befindlichen Kanal der Seitenbracke
angeordnet, bei der Maschinenfahrt wird der der Gewinnungsmaschine jeweils nachlaufende Kabelwagen
über die Schrämkabelschleife bzw. über die Schleife des Wasserschlauches von der Gewinnungsmaschine mitgeschleppt, während der vor der Gewinnungsmaschine jeweils herlaufende Kabelwagen vom Zugorgan bewegt
wird.
bo Weiterhin ist es bekannt, wie aus der britischen Patentschrift 11 61 241 hervorgeht, einer Gewinnungsmaschine, die auf einem Strebfördermittel verfahrbar ist
das Schrämkabel über einen Kabelwagen schleifenförmig zuzuführen, der innerhalb eines Kanals drr Scitcn-
bracke verfahrbar ist. Auf seiner oberen Seite ist dieser Kanal durch der Schußlänge der Seitenbrackenabschnitte entsprechende einzelne Deckel abgeschlossen,
die auf der Versatzseite des Kanals um je ein in Seiten-
brackeniängsrichtung verlaufendes, an der Brackenwand befesügtes Scharnier schwenkbar gelagert sind.
Auch hier wird der Kabelwagen mit Hilfe eines Zugorganes, das innerhalb der Seitenbracke verlegt ist, über
die Streblänge hin und her bewegt und zwar, wie in der erstgenannten britischen Patentschrift, mit Hilfe der
Gewinnungsmaschine, die an dem Zugorgan angreift
Bei der Seitenbracke nach der erstgenannten britischen
Patentschrift wird nur das rücklaufendc Trum des die beiden Kabelwagen miteinander verbindenden Zugorgancs
in einem besonderen Kanal der Seitenbracke zurückgeführt der sich unterhalb des Fahrweges beider
Kabelwagen befindet. Dagegen sind in der Vorrichtung nach der letztgenannten britischen Patentschrift
.Schrämkabel und Wasserschlauch durch ein flexibles is
Band von dem im gleichen Brackenraum befindlichem Zugorgan getrennt, um durch das Zugorgan verursachte
Kabel- bzw. Schlauchschäden auszuschließen.
Ferner sind auch schon Kabelführungen eingesetzt worden, die in einer weitgehend geschlossenen Kabelschutzbracke
Energietrosse und Wasserschlauch aufnehmen. Aus der auf der Maschinenseite befindlichen
Entnahmeöffnung der Kabelschutzbracke, die durch elastische Leisten abgeschlossen ist, werden die Enden
der Versorgungsleitungen in die an der Kabelschutzbracks entlangfahrende Walzenschrämmaschine übergeleitet.
Auch hier werden die Versorgungsleitungen innerhalb der Seitenbracke von einem Kabelwagen
schleifenförmig geführt. Dieser Kabelwagen bewegt sich gleichfalls, von einem Zugorgan gezogen, innerhalb
der Scilcnbracke, wobei das Zugorgan mit einem Ende
an der Walzenschrämmaschine befestigt ist. Am Strebende umläuft es eine Umlenkrolle, die hier fest angeordnet
ist und erstreckt sich dann durch den ganzen Strebraum bis zum entgegengesetzten Strebende, wo es um
eine von Spannzylindern beweglich gehaltene Umlenkrollc herum bis zum Kabelwagen zurückgeführt ist, dessen
Umlenkrolle umläuft, und mit seinem zum Strebende verlegten Ende am Strebausgang befestigt ist (vergleiche
Glückauf 1979. Heft 21,Seite 1042/1043).
Aufgabe der Erfindung ist es, in dem Teil der eingangs
crliiutcrien Seitenbracke, in welchem Schrämkabel und
das Zugorgun des Kabelwagcns nebeneinander verlegt sind, das .Schrämkabel vor Beschädigungen durch das
Zugorgun zu schützen.
Dazu geht die Erfindung von einer Seitenbracke dieser
Gattung aus und schlägt vor, deren Innenraum mit einem rohrförmig ausgebildeten, neben dem Fahrweg
des Kübelwagens angeordneten Kanal auszustatten, der. vorzugsweise auf der abbaustoßseitigcn Wand der
.Seilenbracke liegend, eine dem Kabelwagen zugewandte
liingsgeschlil/.te Seitenwand aufweist und zur Aufnahme
und längsverschiebbaren Führung eines mit dem Ansatz durch den l.ängsschlilz des Kanals hindurchragenden
und über diesen Ansatz mit der Gewinnungsma ■
schine in Verbindung stehenden Seilanschlages dient, der an seinem dem Ansatz abgewandten Ende mit dem
Ende des innerhalb des Kanals verlegten, zur oberen Unilcnkrollc führenden Abschnittes des Zugorganes
verbunden ist. dessen von der oberen Umlenkrolle zur t>o
unteren Umlcnkrolle verlaufende Abschnitt außerhalb der Scitenbrackc verlegt ist. Eine derart ausgebildete
Seiienbrackc. die neben einem Kabelwagen und dem
von ihm schleifenförmig geführten Schrämkabel auch diis /ugorgan des Kübelwagens innerhalb des der Ka- of>
hcNchlcifc zugeordneten Brackenraumes aufnimmt, führt in ihrem zwischen Gewinnungsmaschine und Kabelwagen
befindlichen Bereich Schrämkabel und Zugorgan in voneinander getrennten Räumen und schließt
deshalb Beschädigungen des Schrämkabels durch da*. Zugorgan aus.
Durch die letztgenannte Liteiaturstelle sind auch Seitenbracken
bekanntgeworden, deren den Kabelwagen aufnehmender Innenraum mit einer abbaustoßseitigen
Entnahmeöffnung für das Ende des Schrämkabels versehen ist und deren oberer Teil auf der der Entnahmeöffnung
gegenüberliegenden Seite um eine in Streblängsrichtung verlaufende, zum Liegenden parallele
Achse schwenkbar gelagert ist. Bei Seilenbracken dieser Bauart empfiehlt es sich, den Kanal für das Zugorgan
unterhalb der Entnahmeöffnung, etwa in Höhe des außerhalb der Seitenbracke verlegten Zugmitteltrums,
anzuordnen. Bei dieser Anordnung behindert der das Zugorgan umschließende Kanal die Schwenkbewegung
des oberen Seitenbrackenteils nicht, und es kann, ohne das Zugorgan zu entspannen, der Innenraum jedes einzelnen
Seitnnbrackenschusses durch Umklappen des oberen Brackenteils zugänglich gerne-: it werden.
Um jedes unbeabsichtigte Austreten dps Zugorganes
aus dem rohrförmigen Kanal zu verhindern, empfiehlt es sich, den Längsschlitz des Kanals wellenförmig über
die Länge eines Seitenbrackenabschnittes zu führen und ihn an beiden Enden des Seiienbrackenabschnittes
trichterförmig zu erweitern.
Zweckmäßig ist es auch, wenn das außerhalb des Kanals
der Seitenbracke verlaufende Trum des Zugorganes durch Profileisen abgedeckt wird·, die sich über
den zwischen benachbarte Stützen der Scitcnbrackenoberieilc
vorhandenen Zwischenraum erstrecken, wobei die Stoßstellen der Profileisen durch in den Stützen
angeordnete Rohrabschnitie überdeckt sind. Eine solche Maßnahme vermindern einmal die Unfallgefahr
durch den sich bewegenden und beim Auftreten von Belastungsstößen schlagenden freien Zugorganabschnitt:
andererseits erhöht sie auch die Betriebssicherheit der Anlage, da nunmehr der Zugorganaöschniji unterhalb
der Profileisen, vor Beschädigungen geschützt, angeordnet ist.
Um bei der Montage das rücklaufende Trum des Zugorganes nicht von einem Strebende zum andern durch
die einzelnen, einteiligen Rohrabschnitte hindurchführen
zu müssen, können nach einem weiteren Erfindungsmerkmal die Rohrabschnitte längsgeteilt sein und aus
zwei Hälften bestehen, von denen die unlere Hälfte fest mit der Stütze und die obere Hälfte fest mit dem Ende
eines der beiden angrenzenden Profileisen verbunden ist. Das rücklaufende, außerhalb der Sciienbracke verlegte
Trum des Zugorggncs läßt sich dann auf seiner ganzen Länge in die den Stützen zugeordneten Rohrhälften
einlegen und anschließend durch Aufsetzen der F'nfikistn und der mit ihnen verbundenen Rohrhälften
in seiner Lage sichern.
Es ist aber auch inöglich, das außerhalb drr Seitenbracke
verlaufende Zugorgantrum durch eine zentrale Bohrung der die Schwenkachse der oberen Seitenbrakkenteile
bildendeil Bolzen hindurchzufuhren. Da das rücklaufende Trum des Zugorganes bei dieser Anordnung
genau durch das Zentrum der SchwenkaQhse der Seitenbrackenoberteile verläuft, behimdert es die
Schwenkbewegung des Brackenoberteils, nicht und verbessert die Zugänglichkeit des Brackeninnenraumes.
Vorteilhaft ist es, venn der in dem Kanal der Seitenbracke geführte Seilanschlag aus zwei gelenkig miteinander
verbundenen Abschnitten besteht, von denen der mit seiner Nase seitlich durch den Längsschlitz des Kanals
hindurchgreifende Abschnitt außerhalb des Kanals
an einer mit der Gewinnungsmaschine verbundenen Rundgliederkette angreift, während der andere Abschnitt
in einer Bohrung das Zugorganende aufnimmt und mit ihm fest verbunden ist. Eine derartige Ausbildung
empfiehlt sich vor allem wegen des wellig verlaufenden Liegenden untertage. Sie gibt dem Seilanschlag,
vor allem in der Vertikalen, die zur Bewegung innerhalb des Kanals notwendige Anpassungsfähigkeit insbesondere
an den Übergangsstellen der einzelnen Kanalabschnitte.
In den Abbildungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt und im folgenden Beschreibungsteil
näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine in einem geneigten Flöz arbeitende Doppelwalzenschrämmaschine,
der das Schrämkabel mit Hilfe eines Kabelwagens zugeführt wird;
F i g. 2 die den Kabelwagen aufnehmende Seitenbrak· ke als Einzelheit in einem Querschnitt:
F i g. 3 die Stoßwelle zweier Seitenbrackenschüsse als
Einzelheit:
Fi g. 4 den im Innern der Seitenbracke angeordneten rohrförmigen Kanal als Einzelheit;
F i g. 5 den innerhalb dieses Kanals geführten Zugorgananschlag:
F i g. 6 eine Einzelheit eines anderen Ausführungsbeispiels.
Die in der Fig:. I dargestellte Doppelwalzenschrämmaschine
ist mit 1 bezeichnet. Sie ist auf einem Strebfördermittel 2 verfahrbar und wird von der Strecke aus
über das Schrämkabel 3 mit der zu ihrem Betrieb notwendigen elektrischen Energie und über einen nicht
dargestellten Schlauch mit der zur Staubbekämpfung und zur Kühlung notwendigen Flüssigkeit versorgt.
Schrämkabel 3 und Wasserschlauch befinden sich im Innenraum 4 der Seitenbracke 5, die das Gewinnungsfeld zum Versatz hin abschließt. Beide werden von einem
gemeinsamen Kabelwagen 6 innerhalb der Seitenbracke 5 schleifenförmig geführt, wobei der Kabelwagen
6 mit Hilfe eines Zugorgancs 7. beispielsweise eines
Drahtseiles, unter einer Zugspannung steht und, je nach MaschinenfahrtrichtuRg, der Doppelwalzenschrämmaschine
zur Fußstrecke bewegt. Im Bereich der Fußstrekke hält der Spannzylinder 8 das Ende des Zugorganes 7,
das, vom Spannzylinder 8 aus, der Umlenkrolle 9 des Kabelwagens 5 zuläuft dann zur Fußstrecke zurück und,
nachdem es die Umlenkrolle 10 umlaufen hat, bis zur Umlenkrolle 11 der Kopfstrecke hochgeführt und mit
seinem von der Umlenkrolle 11 ablaufenden freien Ende
mit der Doppelwalzenschrämmaschine 1 verbunden ist. Die Doppelwalzenschrämmaschine schleppt daher bei
der Bergfahrt den Kabelwagen 6 über die Schleife des Schrämkabels 3 nach und zieht bei der Talfahrt den
Kabelwagen 6 über das Zugorgan 7 in Richtung zur Fußstrecke vor sich her.
Die mit dem Strebfördermittel 2 unmittelbar verbundene Seitenbracke 5 trägt auf ihrem Fuß 12 eine sich
über die Länge des Maschinenfahrweges erstreckende Zahnstange 13, in die die Doppelwalzenschrämmaschine
1 mit nicht dargestellten Antriebsrädern ihrer Winde eingreift und die Vorschubbewegung erzeugt Der Innenraum
4 der Seitenbracke 5 besitzt abbaustoßseitig eine sich über die ganze Seitenbrackenlänge erstreckende,
durch Dichtleisten 14 abgeschlossene öffnung 15. Diese öffnung 15 durchgreift die Doppelwalzenschrämmaschine
1 mit ihrem Arm 16 und leitet das Schrämkabelende und das Ende des nicht dargestellten Wasserschlauches
aus dem Innenraum 4 der Seitenbracke 5 in den Maschinenkörper über (F i g. 2).
Im unteren Bereich des Innenraumes 3 ist der Fahrweg
des Kabeiwagens 6 in seiner Breite durch ein Blech 17 begrenzt. Auf diesem Blech 17 befindet sich ein mil
der abbaustoßseitigen Wand der Scitcnbracke 5 vcrbundener rohrförmiger Kanal 18 rechteckigen Querschnitts.
Dieser nimmt den Abschnitt X (Fig. 1) des Zugorganes 7 auf, der sich zwischen der Doppclwalzcnschrämmaschine
1 und Umlenkrolle 11 befindet.
Wie die Fig.4 und 5 zeigen, ist der Kanal 18 auf
ίο seiner dem Kabelwagen 6 benachbarten Seite über seine
ganze Länge mit einem wellenförmig verlaufenden Schlitz 19 versehen, der sich an den Schußenden des
Kanals 18 trichterförmig erweitert. Innerhalb des Kanals 18 befindet sich ein Seilanschlag 20, der aus zwei
durch einen Bolzen 21 gelenkig miteinander verbundenen Abschnitten a und b besteht. In den Abschnitt ;/
greift das Zugorgan 7 ein und wird in der es aufnehmenden Bohrung von Schrauben 22 gehalten: dagegen ragt
der Abschnitt b des Seilanschlagcs 20 mit einem scitlichen
Ansatz 23 durch den Schlitz 19 aus dem Kanal 18 heraus. Die auf den Ansatz 23 aufgesteckte und mit
Hilfe zweier Scheiben 24 und eines Splintes 25 gehaltene Rundgliederkette 26 verbindet den Seilunschlag 20
und damit das Zugorgan 7 im Innenraum 4 der Scitenbracke 5 mit dem Arm 16 der Doppelwalzenschrämmaschine
!.
In der\ Ausführungsbeispiel nach der Fig.2 ist die
bevorzugte Anordnung des Kanals 18 stark ausgezogen dargestellt. Danach befindet sich der Kanal 18 unterhalb
der von Schrauben 27 gehaltene, und mit Hilfe eines Flacheisens 28 verspannten Dichtleisten 14. Es ist aber
auch möglich, diesen Kanal 18, wie gestrichelt angedeutet, im oberen Bereich des Innenraumes 4 der Scitcnbracke
5 anzuordnen und ihn hier mit Hilfe eines in der abbaustoßseitigen Ecke des Innenraumes 4 fest eingeschweißten
Winkeleisens 29 zu bilden. In beiden Ausrührungsformen kann der Kanal 18 mit bodenseitigcn
Öffnungen 30 versehen sein, um Betriebsstörungen durch Verschmutzung auszuschließen.
Der Fig.2 entnimmt man, daß die Seitenbrackc 5
zweiteilig ausgebildet ist und aus einem Oberteil c und einem Unterteil dbesteht. Je zwei zu einem Seitenbrakkenschuß
gehörende Stützen 31 verbinden das Oberteil c mit dem Unterteil d. Dazu sind beide Stützen 31 an
ihrem unteren Ende mit je zwei Blechen 32 fest verschweißt und über einen parallel zur Seitenbrackenlängsrichtung
verlaufenden Bundbolzen 33 scharnierartig mit einem Flacheisen 34 verbunden, das einen Teil
des Fußes 12 der Seitenbracke 5 bildet (F i g. 2 und 3). Je zwei in einer gemeinsamen senkrechten Ebene ..ngeordnete,
in Seitenbrackenlängsrichtung verlaufende Bolzen 35 verbinden die Stützen 31 starr und unnachgiebig
mit dem Flacheisen 34 des Unterteils d der Seitenbracke 5. Sie durchgreifen die beiden jeder Stütze 31
zugeordneten Bleche 32 und auch das Flacheisen 34 bzw. die in die kastenförmige Stütze 31 eingreifende
Nase 37 des Flacheisens 34. Zur Versteifung sind beide Stützen 31 auf ihrer dem Innenraum 4 der Seitenbracke
5 zugewandten Seite sowohl am oberen als auch am unteren Ende durch ein Flacheisen 38 bzw. ein Winkeleisen
39 miteinander verbunden. Diesen beiden Profileisen 38,39 fälit auch die Aufgabe zu, den Kabelwagen 6
innerhalb der Seitenbracke 5 bei seiner Fahrt zu führen. Wie insbesondere die F i g. 3 zeigt, sind die Oberteile
c der Seitenbracke 5 an den Schußenden mit kurzen Rohrabschnitten 40 zur Aufnahme eines Verbindungsbolzens 41 besetzt, der einander benachbarte Seitenbrackenschüsse
gegeneinander zentriert. Außerdem
sind auch die den beiden Stützen 31 am unteren Ende zugeordneten Bleche 32 durch je einen kurzen in Seitenbrackenlängsrichfjng verlaufenden Rohrabschnitt 42
miteinander verbunden. Durch diesen Rohrabschnitt 42 wird der zwischen den beiden Umlenkrollen 10, 11 befindliche, sich über die Streblänge erstreckende, außerhalb d?- Seitenbracke 5 verlegte Zugorganabschnitt Y
geführt L?nd zwischen diesen Rohrabschnitten 42 mittels
Winkelciscn 43 abgedeckt. Der senkrechte Schenkel dieser Winkelciscn 43 greift in einen Schlitz 44 der beiden Bleche 32 ein und deren waagerechter Schenkel
siiii/t sich auf den beiden Blechen 32 ab. Mit Hilfe eines
in eine Stützenbohrung eingetriebenen Spannstiftes 45 werden die Winkeleisen 43 in ihrer den Zugorganabschnitt Kabdeckenden Lage lösbar gehalten.
In dem Ausführungsbeispiel nach der Fig.6, ist der
den beiden Blechen 32 zugeordnete Rohrabschnitt 46 zweiteilig ausgebildet und über seinen Durchmesser hnrizontal geteilt. Die obere der beiden so gebildeten
Halbschalen ist mit dem Winkeleisen 43 verschweißt, während die untere Halbschale fest mit den beiden Blechen 32 verschweißt ist. Auf diese Weise läßt sich mit
dem Winkeleisen 43 auch die obere Hälfte des Rohrabschnittcs 46 entfernen und dadurch das Einlegen des
Zugorganes 7 in die Rohrabschnitte erleichtern.
Die im Bereich der Kopfstrecke befindliche Umlenkrollc 11, die das Zugorgan 7 aus dem Kanal 18 auf die
Brackenaußenseite führt, kann um eine vertikale Achse umlaufen, also horizontal angeordnet sein. Rs ist aber
auch Möglich, sie um eine schräge Achse umlaufen zu lusscn, wenn beispielsweise, wie in der F i g. 2 dargestellt, der Kanal 18 oberhalb der Seitenbrackenöffnung
15 angeordnet sein sollte. In diesem Fall können anstelle einer Umlenkrolle 11 auch zwei Umlenkrollen zur Führung des Zugorganes 7 benutzt werden, wenn der Ab-
stand zwischen den beiden Zugorgantrumen X, Y besonders groß ist.
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63
Claims (7)
1. Seitenbracke mit einem zur Aufnahme eines Kabelwagens dienenden Innenraum und einem in
diesem Innenraum verlegten Zugorgan, das mit einem Ende an der Gewinnungsmaschine befestigt,
um eine im Bereich der Kopfstrecke befindliche Umlenkrolle bis zur Fußstrecke zurückgeführt hier mittels einer Umlenkrolle bis zum Kabelwagen, dessen
Umlenkrolle umlaufend, hochgeführt und mit seinem anderen Ende, im Bereich der unteren Strecke,
an einem Spannzylinder befestigt ist, dadurch
gekennzeichnet, daß der Innenraum (4) der
Seitenbracke (5) einen rohrförmig ausgebildeten, neben dem Fahrweg des Kabelwagens (6) angeordneten Kanal (18) aufweist, der, vorzugsweise auf der
abbaustoßseitigen Wand der Seitenbracke (S) liegend, mit einer dem Kabelwagen (6) zugewandten,
längsgescbtozten Seitenwand versehen ist und zur
Aufnahme und längsverschiebbaren Führung eines mit einem Ansatz (23) durch den Längsschlitz (19)
des Kanals (18) hindurchragenden und über diesen Ansatz (23) mit der Gewinnungsmaschine (1) in Verbindung stehenden Seilanschlages (20) dient, der an
seinem dem Ansatz (23) abgesandten Ende mit dem Ende des innerhalb des Kanals (18) verlegten, zur
oberen Umlenkrolle (11) führenden Abschnittes (X) des Zugorganes (7) verbunden ist, dessen von der
oberen Umlenkrolle (11) zur unteren Umlenkrolle (10) verlaufender Abschnitt (Y) außerhalb der Seitenbracke (5) verlegt ^t.
2. Seitenbracke nach Anspruch 1, die mit einer abbaustoßseitigen Entnahme-öffn: -ig für das Ende des
Schrämkabels versehen und deren oberer Teil, auf der der Entnahmeöffnung gegenüberliegenden Seite, um eine in Streblängsrichtung verlaufende, zum
Liegenden parallele Achse schwenkbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal (18) unterhalb der Entnahmeöffnung (15) etwa in Höhe des
außerhalb der Seitenbracke (5) verlegten Zugmitteltrums (Y) angeordnet ist.
3. Seitenbracke nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Längsschlitz (19) wellenförmig über die Länge eines Kanalabschnittes geführt und an beiden Enden des Kanalabschnittes trichterförmig erweitert ist.
4. Seitenbracke nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das außerhalb des Kanals (18) verlaufende Trum (Y) des Zugorganes (7) durch Profileisen (43) abgedeckt ist, die sich über den zwischen benachbarte
Stützen (31) der Seitenbrackenoberteile (c) vorhandenen Zwischenraum erstrecken und deren Stoßstcllen durch in den Stützen (31) angeordnete Rohrabschnitte (42,46) überbrückt sind.
5. Seitenbracke nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrabschnitte (46) längsgeteilt sind und aus zwei Hälften bestehen, von denen
die untere Hälfte fest mit der Stütze (31) und die obere Hälfte fest mit dem Ende eines der beiden
angrenzenden Profileisen (43) verbunden ist.
6. Seitenbracke nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das außerhalb der Seitenbracke (5) verlaufende Zugorgantrum (Y) durch eine zentrale Bohrung der
die Schwenkachse des oberen Seitenbrackenteiis (c) bildenden Bolzen (33) hindurchgeführt ist.
7. Seitenbracke nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der in dem Kanal (18) geführte Seilanschlag (20) aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Abschnitten (a, b) besteht, von denen der mit seiner
Nase (23) seitlich durch den Längsschlitz (19) des Kanals (18) hindurchgreifende Abschnitt (b) außerhalb des Kanals (18) an einer mit der Gewinnungsmaschine (1) verbundenen Rundgliederkette (26) angreift, während der andere Abschnitt (a) in einer
Bohrung das Zugorganende aufnimmt und mit ihm verbunden ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803021843 DE3021843C2 (de) | 1980-06-11 | 1980-06-11 | Seitenbracke mit einem zur Aufnahme eines Kabelwagens dienenden Innenraum |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803021843 DE3021843C2 (de) | 1980-06-11 | 1980-06-11 | Seitenbracke mit einem zur Aufnahme eines Kabelwagens dienenden Innenraum |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3021843A1 DE3021843A1 (de) | 1981-12-17 |
| DE3021843C2 true DE3021843C2 (de) | 1985-08-01 |
Family
ID=6104326
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803021843 Expired DE3021843C2 (de) | 1980-06-11 | 1980-06-11 | Seitenbracke mit einem zur Aufnahme eines Kabelwagens dienenden Innenraum |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3021843C2 (de) |
-
1980
- 1980-06-11 DE DE19803021843 patent/DE3021843C2/de not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| NICHTS-ERMITTELT |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3021843A1 (de) | 1981-12-17 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| D2 | Grant after examination | ||
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