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DE1236641B - Mehrteiliger Kernblechschnitt fuer Zwei- oder Dreischenkeltransformatoren kleinerer Leistung - Google Patents

Mehrteiliger Kernblechschnitt fuer Zwei- oder Dreischenkeltransformatoren kleinerer Leistung

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Publication number
DE1236641B
DE1236641B DE1962P0029509 DEP0029509A DE1236641B DE 1236641 B DE1236641 B DE 1236641B DE 1962P0029509 DE1962P0029509 DE 1962P0029509 DE P0029509 A DEP0029509 A DE P0029509A DE 1236641 B DE1236641 B DE 1236641B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
yoke
leg
core
sheet metal
plates
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1962P0029509
Other languages
English (en)
Inventor
Bernhard Philberth
Dipl-Phys Dr Karl Philberth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KARL PHILBERTH DIPL PHYS DR
Original Assignee
KARL PHILBERTH DIPL PHYS DR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KARL PHILBERTH DIPL PHYS DR filed Critical KARL PHILBERTH DIPL PHYS DR
Priority to DE1962P0029509 priority Critical patent/DE1236641B/de
Publication of DE1236641B publication Critical patent/DE1236641B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/24Magnetic cores
    • H01F27/245Magnetic cores made from sheets, e.g. grain-oriented
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F41/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties
    • H01F41/02Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets
    • H01F41/0206Manufacturing of magnetic cores by mechanical means
    • H01F41/0233Manufacturing of magnetic circuits made from sheets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Manufacturing Cores, Coils, And Magnets (AREA)

Description

  • Mehrteiliger Kernblechschnitt für Zwei- oder Dreischenkeltransformatoren kleinerer Leistung Der Anmeldungsgegenstand betrifft einen mehrteiligen Kernblechschnitt für Zwei- oder Dreischenkeltransformatoren kleinerer Leistung unter Verwendung von mit Schrägschnitt an oder in die Jodbleche anstoßenden oder einmündenden Schenkelblechen.
  • Für die Eisenkerne von Kleintransformatoren verwendet man gewöhnlich 1- bis 3teilige Blechteile, die mit Hilfe eines Stanzwerkzeugs in einem einzigen Arbeitsgang hergestellt werden. Bei den Kernen für Transformatoren großer Leistung besteht dagegen jede Lage aus einzelnen Blechstreifen, die üblicherweise auf Schlag- oder Rollenscheren geschnitten werden. Die Kerne für Transformatoren kleinerer Leistung sind schon so groß, daß es unwirtschaftlich wäre, sie mit Hilfe von Stanzwerkzeugen in einem Arbeitsgang auszustanzen. Andererseits sind sie aber noch so klein, daß es zu zeitraubend wäre, ihre Blechlagen aus vielen geschnittenen Einzelstreifen zusammenzusetzen; außerdem ist ihre magnetische Weglänge noch so klein, daß der magnetische Widerstand der vielen Übergänge von Streifen zu Streifen die magnetischen Eigenschaften wesentlich verschlechtern würde. Es besteht daher das Problem, für Transformatoren kleinerer Leistung mehrteilige Kernblechschnitte zu verwenden, die einfach und abfallarm in der Herstellung und der Zusammenfügung sind und einen Kern mit günstigen magnetischen Eigenschaften ergeben. Die Kernblechschnitte nach der Erfindung vereinigen diese Eigenschaften in vorteilhafter Weise.
  • Bekannt sind mehrteilige Kernblechschnitte für Zwei- oder Dreischenkeltransformatoren mit Schenkelblechen, die mit Schrägschnitt an oder in die Jochbleche anstoßen bzw. einmünden.
  • Ein bekannter Schichtkern besitzt Stoßfugen bzw. übertrittskanten, die in jeder Kernecke von dem gemeinsamen Fenstereckpunkt aus in benachbarten Schichten in verschiedenen Richtungen, die jedoch von der Längsrichtung der Schenkel um weniger als 33'41' abweichen, verlaufen; dabei ist durch Vergrößerung der Jochbreite auf mindestens das 1,5-fache der Schenkelbreite die Länge der übertrittskanten dem doppelten Betrag der Schenkelbreite so weit angenähert, daß eine scherungsarme Magnetisierungskennlinie erzielt wird. Beträgt hierbei die Jochbreite weniger als das Zweifache der Schenkelbreite, so müssen 4teilige Blechlagen vorgesehen werden, die über dem Fenster ein vollgefülltes Kernjoch ergeben. Erst von der 2fachen Schenkelbreite ab können 3teilige Blechlagen mit über dem Fenster halbgefülltem Kernjoch benutzt werden. In allen Fällen bedeutet diese Schichtung jedoch ein bedeutendes Kernmehrgewicht, das vor allem für transportable, insbesondere für tragbare Transformatoren, z. B. Schweißtransformatoren, sehr nachteilig ist. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß die langen Blechteile, welche die Schenkel bilden, am einen Ende unter einem anderen Winkel abgeschnitten sind als am anderen Ende, beispielsweise am einen Ende senkrecht, am anderen Ende schräg. Dieser Nachteil, der überhaupt bei den trapezförmigen Schnitten gegeben ist, erschwert es, alle Blechstreifen mit genau gleicher Länge zu schneiden, was für eine genaue Schichtung des Kernblechpakets und zur Erzielung enggefügter Stoßstellen notwendig ist.
  • Ferner sind Kerne aus trapezförmig geschnittenen Blechstreifen bekannt, deren lange Parallelseiten an der Kernaußenseite und deren kurze Parallelseiten am Fenster zu liegen kommen, wobei die Schrägungen etwa diagonale Stoßfugen in den Kernecken ergeben. Um hierbei überlappungen zu erzielen, werden entweder die Streifen beim Schichten in aufeinanderfolgenden Lagen gegeneinander geringfügig verschoben oder die Schrägungswinkel geringfügig unterschiedlich eingerichtet bzw. durch abgewinkelte Schnittführung die Stoßfugen gegeneinander geringfügig abgesetzt. Diese Schichtkerne haben jedoch den Nachteil, daß die Überlappungsflächen verhältnismäßig klein sind, was die magnetischen Eigenschaften des Kerns beeinträchtigt; ferner ergeben sich Schwierigkeiten bei der Schichtung und mechanischen Befestigung des Kerns. Schließlich bereitet auch das Schneiden der mit unterschiedlichem Winkel zu schneidenden Enden erhöhte Schwierigkeiten.
  • Es sind weiterhin Kleintransformatorkerne aus zweiteiligen Kernblechschnitten bekannt, deren Kernecken abgeschrägt sind. Diese zweiteiligen Kern- Blechschnitte haben eine andere Form und andere Lage der Trennfugen, so daß sie sich mit dem Blechschnitt der Erfindung nicht vergleichen lassen.
  • Der Blechschnitt nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Außenschenkelbleche ih Parallelogrammform mit Innenwinkeln von 35 bis 70°, vorzugsweise 45°, geschnitten sind und an das ein- oder zweiteilige Jochblech, das die Form zweier mit der größeren Grundseite aneinandergelegter Trapeze hat, stumpf anstoßen und daß die Höhen der Trapeze der Breite der Außenschenkelbleche entsprechen.
  • Die F i g. 1, 2, 5, 6 und 7 zeigen Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes.
  • Mit einteiligen Jochblechen J ergibt sich eine besonders einfache Schichtung bei geringem Schnittverlust. Mit zweiteiligen Jochblechen J = J1+ J., sind für Joch und Schenkel gleiche Bandbreiten benutzbar und damit Schnittverluste vermeidbar (F i g. 1 und 2).
  • Die Kernblechlagen werden im Schichtkern vorteilhaft abwechseln umgekehrt (gestrichelt gezeichnet) gelegt, so daß das Jochblech einmal in dem einen und zum anderen in dem anderen Joch zu liegen kommt; die äußeren Abschnitte der Jochbleche decken sich dabei mit den frei stehenden Abschnitten der in den jeweils umgekehrten Lagen liegenden Außenschenkelbleche. Auf diese Weise ergibt sich ein Kern, welcher im Jochzwischenstück über dem Fenster nur zur Hälfte mit Blechen gefüllt ist und bei welchem die magnetisch unwirksamen Ecken entfugen auftreten, deren schädlicher Einfluß bei ihrer fallen. Dadurch ergibt sich ein verhältnismäßig leichter Kern, in welchem nur an vier Stellen Stoßgrößeren Länge und großflächigen überlappung genügend herabgesetzt ist. Bei einem Kennmaterial mit magnetischer Vorzugsrichtung, die jeweils parallel zur Längsrichtung eines jeden Kernblechteils gelegt wird, verläuft der Kraftfluß parallel zu ihr.
  • Der Kraftfluß geht in solchen Schichtkernen -vor allem bei einem Kernmaterial mit stark ausgeprägter Vorzugsrichtung - hauptsächlich nahe den über den frei stehenden Abschnitten der Schenkelbleche liegenden Kanten der Jochbleche in die Schenkelbleche der Nachbarlagen über. Deshalb sind die in der Blechebene verlaufenden Wirbelströme verhältnismäßig klein, so daß es möglich ist, an Stelle abwechselnd umgekehrt gelegter Blechlagen aus Einzelblechen Blechlagen aus Blechpaketen zu verwenden. Außerdem werden dadurch magnetische Weglängenunterschiede teilweise ausgeglichen.
  • An sich können die beiden Außenschenkel aus Blechen verschiedener Form aufgebaut sein (F i g. 6). Eine besonders einfache Fertigung und Lagerhaltung ergibt sich jedoch, wenn alle Außenschenkelbleche einander gleich geformt sind (F i g. 1 und 5). Bei derartigen Kernen ist es notwendig, die Breite des Jochblechs doppelt so groß wie die Breite der Außenschenkelbleche auszuführen, wobei die Abschnittwinkel a und ß gleich oder angenähert 45° sind (F i g.1 und 2).
  • Der Kernblechschnitt der Erfindung eignet sich nicht nur für Zweischenkel-, sondern auch für Dreischenkeltransformatoren (F i g. 50). Letztere werden zweckmäßig in der Weise aufgebaut, daß der Kern ein zusätzliches Mittelschenkelblech Sm aufweist, das an das Jochblech J anstößt und vorzugsweise mit seinem anderen Ende wenigstens bis zur Mitte des anderen Joches reicht. Für viele Fälle genügt dabei ein Mittelschenkelblech S, das an das Jochblech J stumpf und rechteckig abgeschnitten (g, punktiert in F i g. 5) angrenzt. Eine noch bessere Wirkung des Mittelschenkels kann dadurch erreicht werden, daß das Mittelschenkelblech Sm in einen dreieckförmigen Ausschnitt des Jochbleches etwa bis zu einem Viertel der Jochblechbreite hineinragt. Besonders bei einem Jochblech von doppelter Schenkelbreite wird der Ausschnitt mit einer Spitze von 90° gewählt. Unter allen möglichen Flußphasenlagen wird unter diesen Bedingungen nur bei extrem hoch ausgelegten Induktionen und nur zur Zeit des ä/#fachen Scheitelkraftflusses nicht mehr der gesamte Jochkraftfluß in der Vorzugsrichtung des Bleches aufgenommen, da dann nur das Jochmaterial in Vorzugsrichtung auf drei Viertel des Jochquerschnittes magnetisierbar ist; die nur geringen Restkraftflüsse durchlaufen dann andere kurze Eisenwege quer zur Vorzugsrichtung des Materials bei weniger als halber Materialsättigung.
  • Für Spezialzwecke sind Zweischenkelkerntransformatoren mit stark unterschiedlichen Eisenquerschnitten in den beiden Schenkeln von Nutzen, besonders wenn auch der Jochquerschnitt ein anderer als der Schenkelquerschnitt ist. Das gilt beispielsweise für Schweißtransformatoren mit starken Streufeldern, wenn die Breite des einen Schenkelblechs Si wesentlich größer als die Breite des anderen Schenkelblechs S2 eingerichtet wird, etwa mehr als das 1,4-fache.
  • Sowohl für Transformatoren mit gleich breiten Schenkelblechen als auch für solche mit unterschiedlich breiten Schenkelblechen ist es zweckmäßig, die Breite des Jochblechs größer als das Doppelte der Breite des Schenkelblechs zu bemessen, z. B. auf den 2,1- bis 2,5fachen Wert.
  • In der Regel erweist sich hierbei ein entsprechend kleinerer Abschnittwinkel ß=35 bis 45° des einen Schenkelblechs als vorteilhaft. Bei entsprechend stark verbreitertem anderem Schenkelblech wird vorteilhaft der Abschnittwinkel a bis über 45° vergrößert, z. B. a=45 bis 70° (F i g. 6).
  • Zur Erleichterung der Montage oder zur Verkleinerung unbequem großer Abschnittwinkel oder zur weiteren Verlängerung der Stoßfugen sind Maßnahmen vorteilhaft, wie sie in ähnlicher Weise bei den bekannten trapezförmig geschnittenen Kernblechen angewandt werden: Man läßt in den Schenkelblechen den Abschnitt zu einem verhältnismäßig kleinen Teil, vorzugsweise an der Innen- und/oder Außenkante, senkrecht zur Schenkellängsrichtung verlaufen (F i g. 7).
  • Der erfindungsgemäße Kernblechschnitt dient zum Aufbau von Eisenkernen mit ausgezeichneten magnetischen Eigenschaften bei kleinem Gewicht. Darüber hinaus ist seine Fertigung denkbar einfach und wirtschaftlich. Die parallelogrammartigen Abschnitte der Außenschenkelbleche Si, S2, die an beiden Enden den gleichen Schnittvorgang erfordern, ermöglichen bereits mit einfachsten Mitteln eine genaue Gleichhaltung aller Schenkelbleche mit völlig abfallosem Schnitt einzuhalten. Durch immer gleiche Abschnitte etwa von Blechbandrollen von Schenkelbreite läßt sich durch Einstellung des Vorschubs jede von Fall zu Fall gewünschte Schenkellänge abschneiden.
  • Dagegen ist das Jochblech J verhältnismäßig kurz, so daß es noch mit Stanzwerkzeugen gefertigt werden kann, die sogar besonders einfach ausfallen. Mit einem X-förmigen Schnittwerkzeug X, wie F ig. 3 zeigt, sind einteilige Jochbleche J in beliebiger Breite verstellbar, deren Längen mit dem Vorschub beliebig einstellbar sind. Mit einem V-förmigen Schnittwerkzemg V (vgl. F i g. 4) sind zweiteilige Jochbleche J = Ji+J2 in beliebiger Länge und Breite auszuschneiden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Mehrteiliger Kernblechschnitt für Zwei- oder Dreischenkeltransformatoren kleinerer Leistung unter Verwendung von mit Schrägschnitt an oder in die Jochbleche anstoßenden oder einmündenden Schenkelblechen, dadurch gekennzeichn e t, daß die Außenschenkelbleche (S1, S.,) in Parallelogrammform mit Innenwinkeln (a, ,B) von 35 bis 70°, vorzugsweise 45°, geschnitten sind und an das ein- oder zweiteilige Jochblech (J; 7i, J2), das die Form zweier mit der größeren Grundseite aneinandergelegter Trapeze hat, stumpf anstoßen und daß die Höhen der Trapeze der Breite der Außenschenkelbleche entsprechen (Fig.l). 2. Kernblechschnitt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkelbleche gleiche Form haben. 3. Kernblechschnitt nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern ein zusätzliches Mittelschenkelblech (Sm) aufweist, das an das Jochblech (J) anstößt und vorzugsweise mit seinem anderen Ende wenigstens bis zur Mitte des anderen Joches reicht (F i g. 5). 4. Kernblechschnitt nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das zusätzliche Mittelschenkelblech (Sm) in einen dreieckförmigen Ausschnitt des Jochbleches etwa bis zu einem Viertel der Jochblechbreite hineinragt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 974 598, 975 084; deutsche Auslegeschriften Nr. 1039 663, 1093 925, 1114 581; schweizerische Patentschrift Nr. 257 843; Siemens-Zeitschrift, Februar 1956, H.
  2. 2, S. 73 bis 80.
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Citations (6)

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