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DE1055116B - Dreischenkliger ebener Magnetkern fuer dreiphasige Induktionsgeraete - Google Patents

Dreischenkliger ebener Magnetkern fuer dreiphasige Induktionsgeraete

Info

Publication number
DE1055116B
DE1055116B DEG17785A DEG0017785A DE1055116B DE 1055116 B DE1055116 B DE 1055116B DE G17785 A DEG17785 A DE G17785A DE G0017785 A DEG0017785 A DE G0017785A DE 1055116 B DE1055116 B DE 1055116B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
yoke
magnetic
leg
strips
insert
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG17785A
Other languages
English (en)
Inventor
Donald Cecil Graham
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
General Electric Co
Original Assignee
General Electric Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by General Electric Co filed Critical General Electric Co
Publication of DE1055116B publication Critical patent/DE1055116B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/24Magnetic cores
    • H01F27/245Magnetic cores made from sheets, e.g. grain-oriented

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacturing Cores, Coils, And Magnets (AREA)

Description

  • Dreischenkliger ebener Magnetkern für dreiphasige Induktionsgeräte Die Erfindung betrifft dreischenklige ebene Magnetkerne für dreiphasige Induktionsgeräte aus übereinandergelegten Blechen mit verbesserten Einsatzstücken zwischen dem mittleren Schenkel und den Jochteilen des dreiphasigen Magnetkerns.
  • Bei dreiphasigen, dreischenkligen Magnetkernen haben die Schenkel gleiche Breiten. Dies erklärt sich daraus, daß der durch jeden Schenkel gehende Magnetfluß durch die beiden anderen Schenkel zurückgeleitet wird. Hierdurch findet ein dauernder Wechsel des magnetischen Flusses an dem Verbindungsstück zwischen dem mittleren Schenkel und den angrenzenden Jochen statt.
  • Da die Kernbleche meist aus siliziertem Stahl mit stark ausgeprägter Kornorientierung und magnetischer Vorzugsrichtung bestehen:, erschwert die wechselnde Verteilung und Richtung des magnetischen Flusses in dem Verbindungsstück die Ausnutzung der Eigenschaften dieser Werkstoffe in dem Verbindungsstück, insbesondere aber bei Magnetkernen, deren Schenkel und Joche durch Längsschlitze in zwei Teile aufgetrennt sind. Für optimale magnetische Bedingungen solcher geschlitzter Kerne muß der Fluß leicht zwischen jedem Teil des mittleren Schenkels und denn angrenzenden Teil des Jochs hindurchgehen. Bei bekannten Anordnungen werden für die T-Verbindung des Jochs mit dem Kern rechtwinklige Einsatzglieder aus Stahl verwendet, die beliebige Form haben können, weil sie aus nicht kornorientiertem Stahl bestehen.
  • Es ist wünschenswert, daß sich die einzelnen T-förmig aneinandergrenzenden Blechstöße überlappen, um einen niedrigen magnetischen Widerstand und eine größere mechanische Festigkeit des Kerns zu erreichen.
  • Bei der T-förmigen Verbindung zwischen dem mittleren Schenkel und dem Joch eines fünfschenkligen Kerns liegen die gleichen Verhältnisse zugrunde wie bei dem dreischenkli:gen Kern. Unter dem Ausdruck dreischen.kliger Kern soll daher allgemein ein mit drei Wicklungen versehener magnetischer Kern verstanden werden, gleichgültig, ob zusätzliche Rückschlußschenkel vorgesehen sind oder nicht.
  • Für das Joch eines geschlitzten Dreiphasenmagnetkerns ist bereits ein Verbindungsstück vorgeschlagen worden, dessen Form jedoch verhältnismäßig kompliziert ist. Beispielsweise ist es erforderlich. die Einsatz- und übrigen Blechteile des Magnetkerns aus verschiedenem Blechmaterial herzustellen. Die Einsatzglieder in aufeinanderfolgenden Schichten haben verschiedene Formen und die entsprechenden Teile müssen daher gesondert zugeschnitten werden. Diese Schnitte sind nur schwer genau auszuführen. Hinzu kommt, daß der magnetische Widerstand bei der bekannten Anordnung nicht ausgeglichen ist und die Teile des Kerns im Bereich der T-Verbindung stark übererregt werden können.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, derartige Magnetkerne sowohl im Hinblick auf ihre magnetischen Eigenschaften als auch auf die Herstellung der einzelnen Bauelemente des Kerns zu verbessern.
  • Der dreischenklige ebene Magnetkern für dreiphasige Induktionsgeräte gemäß der Erfindung besteht aus übereinandergelegten Blechen von in der Längsrichtung kornorientiertem magnetischem Material, wobei die Bleche in parallele, bandförmige Streifen unterteilt sind und die mit Zwischenraum verlegten Streifen des Mittelschenkels mit den mit Zwischenraum verlegten Streifen der Außenschenkel über ebenfalls mit Zwischenraum verlegten, in ihrer Längsrichtung kornorientierten Jochblechen an Stoßkanten verbunden sind und wobei die Blechstreifen der inneren Schenkelteile und die der Jochteile mittels eines polygonalen Einsatzes aus lamelliertem, magnetisch orientiertem Material verbunden sind und die Einsätze übereinanderliegender Bleche eine Kornorientierung aufweisen, deren Richtungen zueinander winkelversetzt sind. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die polygonalen Einsätze die Form gleichschenkliger Trapeze haben, wobei die Kornorientierung des Materials in Richtung der Parallelkanten der Trapeze zerläuft. daß ferner die Höhe dieser Trapezeinsätze etwa 86°/o der Breite der streifenförmigen Bleche beträgt, daß ein Streifenteil des Mittelschenkels des Magnetkerns an einem Ende dem Einsatz entsprechend symmetrisch zugespitzt ist, während der andere Teil rechtwinklig abschließt, daß eine Seite des zugespitzten Endes mit einem Jochglied etwa einen Gehrstoß, die andere Seite mit der kurzen Parallelkante des Trapezeinsatzes einen Stumpfstoß bildet, während der rechtwinklig abschließende Teil des 1@-Iittelschenkels mit einer Schrägkante des Trapezeinsatzes einen Stumpstoß bildet, und daß die lange Parallelkante des Trapezeinsatzes mit den Enden eines Teiles der Jochstreifen, die unter dem gleichen Winkel entlang der langen Parallelkante geschnitten sind, einen Stumpfstoß, die vierte Kante der Trapezeinsätze, mit den Enden des anderen Jochteils einen Gehrstoß bildet.
  • Durch die verbesserten Verbindungsstücke zwischen Joch und mittlerem Schenkel wird ein gleichmäßig verteilter magnetischer Fluß erzielt, wobei gleichzeitig eine verminderte Erregung der Kernteile erfolgt, die im Bereich der Verbindungsstücke liegen, die zwischen dem zentralen Schenkel und dem Joch vorgesehen sind.
  • Die Erfindung wird im nachfolgenden an Hand der Figuren beispielsweise erläutert.
  • Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht einer bevorzugten Ausführungsform gemäß der Erfindung; Fig. 2 ist ein Teilschnitt, in dem die einzelnen Stoßkanten zwischen den Teilen der aufeinanderfolgenden Kernbleche mit ausgezeichneten bzw. gestrichelten Linien angedeutet sind, so daß die Überlappung der einzelnen Stoßkanten deutlicher ersichtlich ist; in Fig.3 ist schematisch ein Teil des magnetischen Kreises einer Blechschicht des Kerns gemäß einer älteren Anordnung dargestellt; die gestrichelten Linien dienen zur Erläuterung des Unterschiedes der Eigenschaften dieser Anordnung gegenüber der gemäß der Erfindung.
  • Der Rahmenkern gemäß der veranschaulichten Ausführungsform besteht aus einem äußeren, aus einzelnen Blechen zusammengesetzten rechteckigen Kern 1, in welchen zwei kleinere rechteckförmige Kerne 2 und 3 svinmetrisch eingesetzt sind. In Fig. 1 ist die äußere Blechschicht abgelöst und vom Kernkörper getrennt dargestellt, damit die Umkehrung der Stoßkanten bei den verschieden aufeinanderfolgenden Blechschichten klarer in Erscheinung tritt. Durch diese Überlappung findet eine Verbesserung der magnetischen Eigenschaften im Bereich der Stoßkanten statt.
  • Der dargestellte Kern besteht aus drei Doppelschenkeln 4, 5 und 6 und zwei parallelen Doppeljochen 7 und 8, welche mit den Schenkeln einen rechten Winkel bilden, während die gute magnetische Verbindung zwischen Schenkel- und Jochblechen durch Überlappung der Stoßkanten gewährleistet ist. Der Zwischenraum zwischen den doppelteiligen Jochen und Schenkeln kann insbesondere für die Führung eines Kühlmittels Verwendung finden. Jeder der drei Schenkel ist mit einer oder mehreren Wicklungen versehen, welche in üblicher Weise ausgebildet sind. Auf die Darstellung der Wicklungen wird aus Gründen der Übersichtlichkeit verzichtet.
  • Jedes einzelne Blech des mittleren Schenkels 5 ist mit den zugeordneten Blechen der Jochteile 7 und 8 über je ein Verbindungsstück verbunden, das aus einem trapezförmigen Einsatzstück 9 besteht, welches mit beiden Teilen des mittleren Kernschenkels und den entsprechenden Jochteilen mittels Stoßkanten zusammengefügt ist und in magnetischem Kontakt steht. Vorzugsweise hat das trapezförmige Einsatzglied die Form eines gleichschenkligen Trapezes.
  • Alle Teile des Kerns bestehen aus bandförmigem, kornorientiertem magnetischem Material mit magnetischer Vorzugsrichtung, die mit der Längsrichtung der bandförmigen magnetischen Blechteile zusammenfällt. Sämtliche Teile der Schenkel und Joche bestehen aus solchen übereinandergeschichteten bandförmigen Blechen von gleicher Breite. Auch die trapezförmigen Einsätze 9 sind aus demselben Material hergestellt wie die Kern- und Jochbleche. Die Höhe der trapezförmigen Einsatzstücke 9 beträgt etwa 86,0/9 der Breite der zugehörigen Joch- bzw. Schenkelteile. Die magnetische Vorzugsrichtung der Einsätze 9 liegt parallel zu den parallelen Seiten des Trapezes, wie durch die Doppelpfeile angedeutet ist.
  • Wie aus dem gesondert dargestellten Vorderblech gemäß Fig. 1 hervorgeht, ist das Verbindungsstück 9 zwischen dem mittleren Schenkel 5 und dem Joch 7 so angeordnet, daß der Teil 11 des mittleren Doppelschenkels 5 in einer Spitze 10 endet, während das andere Ende des Schenkelteiles einen rechteckigen Abschluß 12 erhält. Die beiden Schenkelteile des mittleren Doppelschenkels 5 sind hierbei umgekehrt angeordnet, d. h., an der Stelle, an der der Doppelschenkel in das obere Jochteil übergeht, weist der eine Schenkelteil 11 eine Spitze 10 auf, während der andere in dem ebenen rechteckigen Endteil 12 endet, und umgekehrt. Die Spitze 10 hat die Form eines gleichschenkligen Dreiecks, welches an dem Teilschenkel 11 anschließt. Die beiden Teile 14 und 15 des Doppeljochs 7 sind an der Seite, an der sie an das Verbindungsstück anstoßen, schräg abgeschnitten. Die entsprechenden Jochbleche 14' und 15' auf der anderen Seite sind ebenfalls abgeschrägt und weisen entgegengesetzte Winkel zu dem Verbindungsstück auf.
  • Die Verbindungsstücke zwischen dem mittleren Schenkel 5 und den Jochen 7 und 8 sind von gleicher Form und werden nur im oberen und unteren Joch spiegelbildlich verkehrt zueinander eingesetzt. Die einzelnen Verbindungsstücke überlappen sich, wie aus den ausgezeichneten bzw. gestrichelten Linien in Fig. 2 hervorgeht, gegenseitig. Dadurch weist die magnetische Orientierung der Einsätze 9 in übereinanderliegenden Blechen entgegengesetzte gleiche Winkel zum mittleren Schenkel und den Jochpartien auf, so daß der magnetische Fluß in einer zeitlichen Phase die geradzahligen Einsatzstücke bevorzugt durchsetzt, während er in einer anderen zeitlichen Phase die ungeradzahligen Verbindungsstücke bevorzugt durchfließt. Hierdurch bleibt die mittlere Flußdichte an allen Stellen der Verbindungsstücke konstant, so daß sich beim periodischen Wechsel des Flusses im Durchschnitt die gleiche Belastung an allen Stellen des Verbindungsstückes ergibt.
  • Die Umkehr oder Überlappung der Verbindungsstücke aufeinanderliegender Bleche wird leicht durch Umdrehen der aufeinanderfolgenden Bleche erreicht.
  • Die Stöße an den äußeren Ecken des Magnetkerns, an denen die Außenschenkel mit den Jochteilen zusammenstoßen, können an und für sich beliebige Form haben, sie können z. B. als überlappende Gehrstöße ausgebildet sein. Die L'berlappung ist in Fig. 2 durch die Bezugsziffer 16 bezeichnet.
  • Bei einer solchen Ausbildung der äußeren Stoßkanten sind jedoch die Bleche in den verschiedenen Schichten nicht gleich; ein Satz Bleche hat relativ lange äußere Schenkelteile und relativ kurze Jochteile, während der dazwischenliegende Blechsatz relativ kurze äußere Schenkelteile und relativ lange Jochteile hat.
  • Einer der Gründe, warum die Verbindung gemäß der Erfindung fast vollkommen ausgeglichene magnetische Feldverhältnisse ergibt und eine Übererregung des Kerns im Bereich der Verbindungsstücke vermieden wird, ist, daß die T-Verbindung des Magnetkerns im wesentlichen die Form eines gleichseitigen Dreiecks hat, dessen Basis an der Stelle liegt, an der der mittlere Schenkel an das Joch stößt, während die Spitze des Winkels an der äußeren Kante des äußeren Tochteils liegt. Dies geht am besten aus der Fig.2 hervor, in der gezeigt ist, wie die entgegengesetzt geneigten Einsätze 9 aufeinanderl.iegender Bleche sich überlappen. Betrachtet man die übereinanderliegenden Einsätze zusammen, so ergibt sich, daß sie eine verhältnismäßig breite Basis an der Übergangsstelle zu dem mittleren Schenkel und einen spitzen Winkel an der äußeren Kante des Jochs bilden. Da die Höhe dieses Dreiecks gleich der Länge der Basisseite des Dreiecks ist (die Schenkelteile und die Jochteile haben gleiche Breiten und Abstände), ist der Minimalabstand ieder Basisecke des Dreiecks von der gegenüberliegenden Seite (ausgedrückt durch die Senkrechte, die von der gegenüberliegenden Seite aus durch einen Eckpunkt der Basis gezogen wird) mindestens 86% der Basislänge und Dreieckhöhe. Infolgedessen übersteigt die Flußdichte in diesem Dreieck niemals die maximale Flußdichte im Hauptteil des I\-lagnetkerns, wenn der Fluß in einem äußeren Schenkel Null ist. Unter diesen Bedingungen beträgt der magnetische Fluß in den beiden anderen Schenkeln 86% des Maximalwertes, und dieser Fluß muß durch das T-Verbindungsstück hindurchgehen. Eine Nachprüfung zeigt, daß diese Bedingung auch für jedes einzelne Blech erfüllt ist.
  • Die dreieckförmige Form des Verbindungsstückes ermöglicht die Erzielung eines einstufigen magnetischen Widerstandes für den Jochfluß, wenn der magnetische Fluß durch den Mittelschenkel Null ist, d. h., der magnetische Fluß im inneren und kürzeren Teilstück des Doppeljochs, welches an sich einen niedrigeren magnetischen Widerstand aufweist, geht durch den Teil des Einsatzstückes, der einen höheren magnetischen Widerstand aufweist, während der magnetische Fluß in dem äußeren und längeren Jochteilstück des Doppeljochs, welches an und für sich einen höheren magnetischen Widerstand als das innere Jochteilstück aufweist, durch den relativ schmalen oberen Dreieckteil, der einen kleineren magnetischen Widerstand hat, geht. Hierdurch wird eine weitere ausgleichende Wirkung auf die Verteilung des Magnetfeldes erzielt.
  • Der Vorteil der T-Verbindung gemäß der Erfindung gegenüber der älteren Anordnung hinsichtlich der Eigenschaften des magnetischen Kreises wird durch die Fig.3 veranschaulicht. Hier ist in ausgezogenen Linien ein Teil des magnetischen Kreises einer Blechschicht des Kerns gemäß der älteren Anordnung dargestellt für den Fall, daß kein Fluß in einem der äußeren Schenkel des Kerns besteht. Jochteil 17 und Mittelschenkel 18 sind durch das Einsatzglied 19 verbunden. Mittelschenkel und Joch sind nicht geschlitzt. Ein Aufschlitzen dieser Teile würde jedoch keinen merkbaren Effekt auf die im folgenden beschriebenen Bedingungen haben. Die relative Größe und die Form des Schenkels 18, des Jochs 17 und des Einsatzstückes 19 stellen den mittleren magnetischen Weg unter Einbeziehung des Einflusses aufeinanderfolgender Schichten der Kernteile mit verschiedenen Größen und Formen, welche zur Herstellung überlappender Verbindungen erforderlich sind, dar. Über die Stelle kleinster Breite der T-Verbindung ist die gestrichelte Linie A gezogen. Die Länge dieser Strecke A ist daher proportional dem minimalen Querschnitt der T-Verbindung und umgekehrt proportional zur Flußdichte in der T-Verbindung. Die strichpunktierten Geraden B und C sind demgegenüber kennzeichnend für den Magnetkreis des Kerns gemäß der Erfindung unter den gleichen Bedingungen, wobei der Einfluß aufeinanderfolgender Schichten zueinander in der Lage umgekehrter Kernteile einbezogen ist. Die strichpunktierte Strecke B zwischen der Spitze des Einsatzgliedes 19 und der oberen linken Ecke des Schenkels 18 stellt die Grenzlinie der Gesamtanordnung für den Magnetkreis des Kerns gemäß der Erfindung dar. Die strichpunktierte Gerade C, die senkrecht zur Geraden B verläuft, entspricht der minimalen Breite der T-Verbindung gemäß der Erfindung und ist infolgedessen proportional dem minimalen Querschnitt der erfindungsgemäßen T-Verbindung und umgekehrt proportional zur Flußdichte in dem Kern bzw. in der T-Verbindung gemäß der Erfindung. Da die Strecke C größer ist als die Strecke A, ergibt sich ohne weiteres, daß die Flußdichte in der T-Verbindung des Kerns gemäß der Erfindung kleiner ist als die Flußdichte in der T-Verbindung des Kerns gemäß der älteren Anordnung. Daraus folgt, daß die Gefahr der Übererregung in den Teilen des Kerns innerhalb der T-Verbindung des Kerns gemäß der Erfindung geringer ist. Eine Abnahme der Flußdichte in der Verbindung des Kerns ist erwünscht, um einen ausgeglichenen magnetischen Kreis zu erhalten und um die Verluste in der Verbindung zu verringern.
  • Die weiteren Vorteile der erfindungsgemäßen Anordnung ergeben sich aus der Geometrie der Einzelteile. Da die Höhe der Einsätze gemäß der Erfindung nur 86% der Breite der einzelnen Kernblechteile beträgt, können die Einsätze aus dem gleichen Standardblechmaterial geschnitten werden wie die übrigen Blechteile des Magnetkerns. Die Verwendung weiteren nicht standardisierten Blechmaterials, wie es bei der älteren Anordnung zur Herstellung der Einsätze benötigt wird, ist daher nicht erforderlich.
  • Weiterhin können sowohl alle Teile des Mittelschenkels mit einem rechtwinklig abschließenden Ende und einem zugespitzten Ende wie auch alle Einsatzglieder gleichgeformt sein. Während zur Überlappung zwischen den Verbindungen aufeinanderfolgender Schichten bei der älteren Anordnung die Einsatzglieder aufeinanderfolgender Schichten verschiedene Abmessungen haben müssen, werden bei der erfindungsgemäßen Anordnung gleichgeformte und bemessene Teile des Mittelschenkels des Kerns sowie die Einsatzglieder in aufeinanderfolgenden Schichten des Kerns in ihrer Lage einfach umgekehrt.
  • Ein weiterer Vorteil ist, daß bei der Anordnung gemäß der Erfindung die an allem Jochteilen durchzuführenden Schnitte einfache Schrägschnitte sind und daß die an den Teilen des Mittelschenkels des Kerns durchzuführenden Schnitte entweder rechtwinklige Schnitte oder symmetrisch zueinander liegende Schrägschnitte für die zugespitzten Teile sind.
  • Infolge der Vereinfachung der Formen für die verschiedenen Teile und dadurch Vereinfachung des Schneidverfahrens ebenso wie infolge der Austausch-:)arkeit der einzelnen Lamellen bzw. Blechteile in s,ufeinanderfolgenden Schichten kann ein Magnetkern gemäß der Erfindung einfach und wirtschaftlich her-;estellt werden.

Claims (3)

  1. PATENTA7I1SPRUCHE: 1. Dreischenkliger ebener Magnetkern für dreiphasige Induktionsgeräte aus übereinandergelegten Blechen von in der Längsrichtung kornorientiertem magnetischem Material, wobei die Bleche in parallele bandförmige Streifen unterteilt sind und die mit Zwischenraum verlegten Streifen des Mittelschenkels mit den mit Zwischenraum verlegten Streifen der Außenschenkel über ebenfalls mit Zwischenraum verlegten, in ihrer Längsrichtung kornorientierten Jochblechen an Stoßkanten verbunden sind und wobei die Blechstreifen der inneren Schenkelteile und die der Jochteile mittels eines polygonalen Einsatzes aus lamelliertem, magnetisch orientiertem Material verbunden sind und die Einsätze übereinanderliegender Bleche eine Kornorientierung aufweisen, deren Richtungen zueinander winkelversetzt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die polygonalen Einsätze die Form gleichschenkliger Trapeze haben, wobei die Kornorientierung des Materials in Richtung der Parallelkanten der Trapeze verläuft, daß ferner die Höhe dieser Trapezeinsätze etwa 86°/o der Breite der streifenförmigen Bleche beträgt, daß ein Streifenteil des Mittelschenkels des Magnetkerns an einem Ende dem Einsatz entsprechend symmetrisch zugespitzt ist, während der andere Teil rechtwinklig abschließt, daß eine Seite des zugespitzten Endes mit einem Jochglied etwa einen Gehrstoß, die andere Seite mit der kurzen Parallelkante des Trapezeinsatzes einen Stumpfstoß bildet, während der rechtwinklig abschließende Teil des Mittelschenkels mit einer Schrägkante des Trapezeinsatzes einen Stumpfstoß bildet, und daß die lange Parallelkante des Trapezeinsatzes mit den Enden eines Teiles der Jochstreifen, die unter dem gleichen Winkel entlang der langen Parallelkante geschnitten sind, einen Stumpfstoß, die vierte Kante der Trapezeinsätze mit den Enden des anderen Jochteils einen Gehrstoß bildet.
  2. 2. Magnetkern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zugespitzten bzw. rechtwinklig abschließenden Streifen des Mittelschenkels in aufeinanderfolgenden Schichten abwechselnd umgekehrt geschichtet sind.
  3. 3. Magnetkern nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die trapezförmigen Einsatzglieder in den verschiedenen Schichten gleiche Form und Abmessungen haben. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 560 003.
DEG17785A 1954-08-27 1955-08-16 Dreischenkliger ebener Magnetkern fuer dreiphasige Induktionsgeraete Pending DE1055116B (de)

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US1055116XA 1954-08-27 1954-08-27

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DE1055116B true DE1055116B (de) 1959-04-16

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DE (1) DE1055116B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1114581B (de) 1959-10-08 1961-10-05 Rathgeber & Co Aus korngerichteten Joch- und Schenkelblechen ueberlappt geschichteter Drei- und Mehrschenkelkern fuer Transformatoren und Drosseln
DE3233308A1 (de) * 1981-09-16 1983-03-24 ASEA AB, 72183 Västeraas Transformatorkern

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2560003A (en) * 1948-02-13 1951-07-10 Allis Chalmers Mfg Co Magnetic core comprising leg, yoke, and corner laminations

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