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DE1236553B - Gleisbildstellwerk mit dem Gleisverlauf nachgebildeter Schaltung - Google Patents

Gleisbildstellwerk mit dem Gleisverlauf nachgebildeter Schaltung

Info

Publication number
DE1236553B
DE1236553B DE1962ST019864 DEST019864A DE1236553B DE 1236553 B DE1236553 B DE 1236553B DE 1962ST019864 DE1962ST019864 DE 1962ST019864 DE ST019864 A DEST019864 A DE ST019864A DE 1236553 B DE1236553 B DE 1236553B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
track
switching means
route
relay
connection
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1962ST019864
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Wilhelm Schmitz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DE1962ST019864 priority Critical patent/DE1236553B/de
Priority to GB4123763A priority patent/GB1006028A/en
Publication of DE1236553B publication Critical patent/DE1236553B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L19/00Arrangements for interlocking between points and signals by means of a single interlocking device, e.g. central control
    • B61L19/06Interlocking devices having electrical operation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
  • Mobile Radio Communication Systems (AREA)

Description

  • Gleisbildstellwerk mit dem Gleisverlauf nachgebildeter Schaltung Die Patentanmeldung St 19166 II / 20i betrifft Gleisbildstellwerke mit dem Gleisverlauf nachgebildeten Schaltungen und gleichartig aufgebauten Schaltmittelgruppen, in denen die Fahrstraßenschaltmittel den einzelnen Spurplangliedern, wie Weichen, Kreuzungen u. dgl., zugeordnet und in den Schaltmittelgruppen mit den Stellschaltmitteln der Spurplanglieder zusammengefaßt sind und die gleichen Stellschaltmittel für zwei einer Gleisverbindung zugeordnete Weichen gemeinsam verwendet werden.
  • Durch die Entwicklung von elektrischen Stellwerken ohne mechanische Verschlüsse war es möglich, die Schaltmittel zum Einstellen und Verschließen der Fahrstraßen und deren zugehörigen Baugliedern, wie Weichen, Signale u. dgl., in handliche Schaltmittelgruppen aufzuteilen und diese nach einem bestimmten System in sogenannten Relaisgestellen anzuordnen. Die Anordnung der Schaltmittelgruppen wurde hierbei so getroffen, daß die Leitungsführung zwischen den Schaltmittelgruppen entsprechend dem Verlauf der Gleise im Bahnhof in einer sogenannten geographischen Schaltung durchgeführt werden konnte. Da die Gleisanlagen der Bahnhöfe jedoch so grundverschieden sind, war es erforderlich, die Stellwerksverdrahtung individuell an jeden Bahnhof anzupassen. In einer solchen bekannten Schaltung werden die wesentlichen Stellrelais für zwei Weichen einer Gleisverbindung gemeinsam benutzt.
  • Um die Erstellung von elektrischen Stellwerken mit dem Gleisverlauf nachgebildeten Schaltungen wirtschaftlicher durchführen zu können, werden heute die Stellwerksanlagen nach dem Spurplanprinzip aufgebaut. Mit dem Übergang von der geographischen Schaltung zur Spurplantechnik sind vor allem drei zusätzliche Maßnahmen verbunden:
    1. Herstellen der Verbindung zwischen Start und
    Ziel bei jedem einzelnen Einstellen von Fahr-
    straßen,
    2. Einbeziehung des Flankenschutzes und
    3. Übermittlung von Steuerkennzeichen für die
    anzuschaltenden Signalbegriffe vom Zielpunkt
    zum Startpunkt.
    Durch die Spurplantechnik. bei der die Schaltmittel der einzelnen Bauglieder, wie Weichen, Signale usw., und die Schaltmittel der zugehörigen Fahrstraßen in je einer Schaltmittelgruppe zusammengefaßt sind, ist es möglich, zwischen den Schaltmittelgruppen eine fertige Verdrahtung anzuordnen, so daß die individuelle Verdrahtung stark verringert werden konnte. Dieses System hat den Vorteil, daß der Entwurf der Schaltung für die Stellwerksanlage nur einmal angefertigt zu werden braucht, wobei dann später mit den einheitlich verdrahteten Schaltmittelgruppen jede beliebige Gleisanlage zusammengestellt werden kann.
  • In dem weiteren Bestreben, bei Spurplanstellwerken mit einer möglichst kleinen Anzahl von Typen der Schaltmittelgruppen auszukommen, mußte man jedoch bald erkennen, daß dies unwirtschaftlich ist, weil der Entwicklungs- und Herstellungsaufwand für jeden Typ nicht durch Herstellung größerer Mengen von Schaltmittelgruppen des betreffenden Typs gesenkt werden können. Weiterhin wurde noch eine zusätzliche Verteuerung, insbesondere bei kleineren Anlagen, festgestellt, da die einzelnen Typen wegen der notwendigen Berücksichtigung von allen möglichen Abweichungen und Zusatzbedingungen immer umfangreicher wurden und in vielen Fällen ein großer Teil der Schaltmittel einer Schaltmittelgruppe unbenutzt bleibt.
  • Der Patentanmeldung St 19166 1I / 20i liegt der Gedanke zugrunde, daß es einfacher ist. unter Inkaufnahme von mehr Typen die Schaltmittelgruppen nicht mehr nur einzelnen Spurplangliedern zuzuordnen, sondern je nach Lage des Einzelfalles auch Zusammenfassungen von diesen vorzusehen. Hierbei besteht das Wesentliche nicht nur in der Zusammenfassung der Schaltmittel von zwei oder mehreren Spurplangliedern in einer Schaltmittelgruppe, sondern vor allem auch in der Ausgestaltung der Schaltung, mit der diese Zusammenfassung wirtschaftlich erst erreicht werden kann. Dies geschieht nach der Patentanmeldung St 1916611/20i dadurch, daß die Stellschaltmittel und die Fahrstraßenschaltmittel für zwei oder mehr Spurplanglieder in nur einer Schaltmittelgruppe in der Weise zusammengefaßt sind, daß die Fahrwegsuchrelais nicht den Weichensträngen, sondern den an die Schaltmittelgruppen angeschlossenen Spurverbindungen zugeordnet sind.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei Gleisbildstellwerken nach der Patentanmeldung St 19166 11 / 20 i den Kontaktaufwand für die Fahrwegsuche zu vermindern.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß für die Fahrwegsuche über die Gleisverbindung in an sich bekannter Weise ein weiteres Schaltmittel zugeordnet ist, in dessen Anschaltstromkreis Kontakte aller in einer Schaltmittelgruppe befindlichen Fahrwegsuchrelais angeordnet sind. Durch dieses Zusammenfassen funktionsgleicher Schaltabhängigkeiten der Fahrwegsuchrelais wird der Kontaktaufwand für die Fahrwegsuche erheblich vermindert.
  • Mit dem Ausdruck }>über die Gleisverbindung« sollen im Zusammenhang mit der Erfindung alle möglichen Fahrwege erfaßt werden, bei denen eine Fahrt über die abzweigenden (krummen) Stränge der in einer Schaltmittelgruppe zusammengefaßten Spurplanglieder, z. B. Weichen, Kreuzungen usw., erfolgen kann. Zum sicherungstechnisch einwandfreien Anschalten dieser weiteren Schaltmittel ist es nach der Erfindung zweckmäßig, daß in dem Anschaltstromkreis des dem Fahrweg über die Gleisverbindung zugeordneten Schaltmittels Arbeitskontakte der für diesen Fahrweg angeschalteten Fahrwegsuchrelais sowie Ruhekontakte der für diesen Fahrweg nicht angeschalteten Fahrwegsuchrelais in Reihe angeordnet sind.
  • Zum Einsparen von Schaltmitteln wird nach einem weiteren Erfindungsmerkmal ein Arbeitskontakt des dem Fahrweg über die Gleisverbindung zugeordneten Schaltmittels in dem Anschaltstromkreis des zum Umstellen der Weichen für die Fahrt über die Gleisverbindung dienenden Relais angeordnet. -In der weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind Ruhekontakte des dem Fahrweg über die Gleisverbindung zugeordneten Schaltmittels in den Fahrwegsuchstromkreisen derjenigen Fahrwege angeordnet, die sich mit dem Fahrweg über die Gleisverbindung ausschließen.
  • In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise näher erläutert. Hierbei zeigt F i g. 1 eine einfache Gleisverbindung mit den zwei Weichen W 1 und W 2 und dem dazugehörigen Schaltungsteil, F i g. 2 eine Anordnung für eine Gleisverbindung mit den Weichen W 1 und W 2 über eine Kreuzung K hinweg, F i g. 3 eine Gleisverbindung mit den Weichen W101 und W103 über eine einfache Kreuzungsweiche W102alb hinweg, F i g. 4 die schaltungstechnische Aufteilung der Schaltmittelgruppen für eine Gleisverbindung nach F i g. 3 und F i g. 5 Teile der erfindungsgemäßen Schaltung für die Anordnung nach F i g. 4.
  • In jeder Schaltmittelgruppe einer Gleisverbindung werden so viele Fahrwegsuchrelais benötigt, wie Spurverbindungen an die Schaltmittelgruppe angeschlossen sind. In einer Gleisverbindung nach F i g. 1 oben sind vier Spurverbindungen a, b, c und d vorhanden, so daß auch vier Fahrwegsuchrelais erforderlich sind, und zwar auf der linken Seite der F i g. 1 die Relais RS11 und RS12 mit den Spuranschlüssen a 1 und b I und auf der rechten Seite die Relais RS 21 und RS22 mit den Spuranschlüssen c 2 und d2. Wird durch die entsprechende Tastenbedienung das Relais RS11 erregt, so schaltet sein Kontakt RS111 über die beiden Spuranschlüsse cl und dl das Fahrwegsuchkennzeichen zur folgenden Schaltmittelgruppe weiter, unter der Voraussetzung, daß die Brücke U eingelegt ist. Diese Brücke ist herauszunehmen, wenn in bekannter Weise ein Umfahrweg auszuschließen ist. In diesem Fall wird statt der Brücke ein entsprechender Ausschlußkontakt angeordnet. Wird das Relais RS12 bei der Fahrwegsuche erregt, so wird nur über den Anschluß dl hinweg mittels des umgelegten Umschaltkontaktes RS12I das Suchkennzeichen weitergegeben und mit Kontakt RS 122 die Querverbindung abgeschaltet. Durch die entsprechende Lage der beiden Weichen W 1 und W2 in der Gleisverbindung wird demzufolge mit dem Ansprechen des Relais RS21 über den Kontakt RS211 auch nur zum Spuranschluß a2 durchgeschaltet - Kontakt RS212 unterbricht die Querverbindung -, während das Relais RS22 wieder auf beide Spuranschlüsse a2, b2 mit seinem Kontakt RS221 das Suchkennzeichen durchschaltet. Die Fahrwegsuchrelais sind in der Schaltmittelgruppe dieser Gleisverbindung derart angeordnet, daß einerseits nur den den Weichenspitzen zugeordneten Spurverbindungen a und d, z. B. der Weiche W l, das Fahrwegsuchrelais RSIl und entsprechend der Weiche W2 das Relais RS22, und andererseits nur den der stumpfen Stränge der Weichen zugeordneten Spurverbindungen c und b ein Fahrwegsuchrelais, nämlich der Weiche WI das Relais RS21 und der Weiche W 2 das Relais RS 12, zugeordnet ist.
  • Erfindungsgemäß ist nun ein weiteres Schaltmittel, z. B. das Relais RSC, gemeinsam den zueinander führenden stumpfen Strängen der Weichen W 1 und W2 zugeordnet, das dann zum Wirken kommt, wenn die Fahrwegsuche über die Gleisverbindung von der Spurverbindung a her über die Weichen W 1 und W 2 hinweg zur Spurverbindung d verläuft. Das Relais RSC wird erregt, wenn die Kontakte RS112 und RS222 geschlossen sind und die Kontakte RS123 und RS213 ihre in F i g. 1 dargestellte Lage nicht gewechselt haben, d. h., die Anschaltung des Relais RSC ist davon abhängig gemacht, daß die für eine Fahrt über die Gleisverbindung anzusprechenden Fahrwegsuchrelais RS11 und RS22 zum Wirken gekommen sind und die Fahrwegsuchrelais RS12 und RS21 in den nicht betroffenen Spurverbindungen sich in Grundstellung befinden. Es ist nämlich möglich, wenn z. B. zwei Zugfahrten über die Spurverbindungen a und c bzw. b und d gleichzeitig eingestellt werden, daß sämtliche vier Fahrwegsuchrelais RS11, RS12, RS21, RS22 erregt sind. Hierbei muß verhindert werden, daß das Relais RSC angeschaltet wird. Das Relais RSC hat die Aufgabe, die nicht gewünschten Spurverbindungen b und c, nämlich für die Fahrwegsuche über die den geraden Strängen der Weichen W 1 und W 2 zugeordneten Leitungen durch die Kontakte RSC1, RSC2, RSC4 und RSC5, bei der Fahrwegsuche über die Gleisverbindung hinweg zu verhindern. Das Umstellen der beiden Weichen W 1 und W 2 erfolgt durch ein Stützrelais mit den beiden im folgenden als Schaltmittel bezeichneten Teilwicklungen WP1 und WP2. Die Weichenlagen in Richtung auf die geraden Stränge werden durch das Stützrelais markiert, indem das Schaltmittel WP 1 abgestützt und das Schaltmittel WP2 abgefallen ist. Diese Auswahl erfolgt entweder durch die Kontakte RS112 und RS214 oder durch die Kontakte RS124 und RS223 der entsprechenden Fahrwegsuchrelais RS11 und RS21 bzw. RS12 und RS22. Die Einstellung der Weichenlagen für den Fahrweg über die Gleisverbindung hinweg wird dadurch hervorgerufen, daß das Schaltmittel WP2 angesprochen hat und WP1 abgefallen ist. Die Erregung von WP2 geschieht durch den Kontakt RSC3 des Relais RSC. Die Kontakte WP21 und WPIl des Stützrelais sind in bekannter Weise in die Anschaltstromkreise der Schaltmittel WP 1 und WP 2 geschaltet. Durch die Verwendung des Relais RSC wird die Anzahl der benötigten Ausschlußkontakte ganz erheblich herabgesetzt, weil überall dort Kontakte dieses Relais verwendet werden können, wo Kontakte der entsprechenden Fahrwegsuchrelais, z. B. RS11 und RS22, gleichzeitig benötigt würden. Diese zwei Kontakte liegen nur einmal im Stromkreis des Relais RSC.
  • F i g. 2 zeigt die Anwendung der Erfindung für die Fahrwegsuche bei einer Gleisverbindung mit den beiden Weichen W 1 und W 2 über eine Kreuzung K hinweg.
  • Um Wiederholungen in der Beschreibung zu vermeiden, wurde die Benennung der Spurplanglieder, Spurverbindungen, Kontakte und Schaltmittel, die bereits in F i g. 1 in ihrer Wirkungsweise beschrieben wurden und in F i g. 2 dieselben Funktionen ausführen, identisch ausgeführt.
  • Den sechs Spurverbindungen a bis f sind, wie zu F i g. 1 dargelegt, auch sechs Fahrwegsuchrelais RS 11, RS 12, RS 13 und RS 21, RS 22, RS 23 zugeordnet, wobei für die Verbindung von e und f über die Kreuzung K hinweg gegenüber der F i g. 1 nunmehr zusätzlich die Relais RS13 und RS23 eingesetzt sind. Bei der entsprechenden Fahrwegsuche schalten diese Relais RS 11 bis RS 13 und RS 21 bis RS23 einerseits mit ihren Kontakten RS111 bzw. RS131, RS121, RS211, RS231 und RS221 das zugehörige Fahrwegsuchkennzeichen nach den entsprechenden Spurverbindungen durch und andererseits mit den Kontakten RS212 bzw. RS233, RS132, RS232, RS133 und RS122 die nicht zulässigen Fahrwegsuchstromkreise ab.
  • In einer solchen Schaltmittelgruppe sind gleichzeitig drei Fahrten über die Spurverbindungen von a nach c, von e nach f und von b nach d oder in der umgekehrten Richtung möglich. Weiterhin ist noch der Fahrweg über die Gleisverbindung von a über die Weiche W l, die Kreuzung K, die Weiche W 2 nach d möglich. Da bei dieser Fahrt auch nur diese Fahrstraße eingestellt werden darf, wird entsprechend wie zu F i g. 1 bereits beschrieben, das Relais RSC über die Kontakte RS 112, RS 222, RS 123, RS213, RS135 und RS235 der entsprechenden Fahrwegsuchrelais angeschaltet, das durch seine Kontakte RSC1, RSC4 und RSC6 in der einen Fahrwegsuchebene und durch die Kontakte RSC2, RSC5 und RSC7 in der anderen Suchebene die nicht zulässigen Fahrwegsuchstromkreise abschaltet. Zum Umstellen der Weichen W 1 und W 2 dienen wiederum die Stützrelais-Schaltmittel WP1 und WP2 mit ihren Kontakten WP 11 und WP 21. Für das Umstellen der Weichen in Pluslage wird das Schaltmittel WP 1 erregt, und zwar durch die Kontakte RS112 und RS214 für den Fahrweg von a nach c, durch die Kontakte RS124 und RS223 für den Fahrweg von b nach d und durch die Kontakte RS134 und RS234 für den Fahrweg über die Kreuzung K von e nach f. Das Umstellen der Weichen für die Fahrt von a nach d wird wiederum durch den Kontakt RSC3 veranlaßt.
  • Die Erfindung kann in gleicher Weise für eine umfangreiche Gleisverbindung, wie sie in F i g. 3 dargestellt ist, verwendet werden. Um bei Stellwerkanlagen mit möglichst wenig verschiedenartigen Schaltmittelgruppen auszukommen, werden die den einfachen Weichen W101 und W103 und der einfachen Kreuzungsweiche W 102a/b mit den Teilweichen 102a und 102b zugeordneten Schaltmittel in zwei Schaltmittelgruppen, wie sie in F i g. 4 dargestellt sind, aufgeteilt. Die erste Schaltmittelgruppe enthält die Schaltmittel der Weiche W101, in F i g. 4 dargestellt durch 111a, und die der Teilweiche 102b der einfachen Kreuzungsweiche W 102 a/b, in F i g. 4 durch 111b dargestellt. Die zweite Schaltmittelgruppe enthält die Schaltmittel der Weiche W103 - 110 b in F i g. 4 - und die Teilweiche 102 a der einfachen Kreuzungsweiche W 102 a/b - 110a in Fig.4.
  • Somit wird die Gleisverbindung nach F i g. 3 mit einer ersten Schaltmittelgruppe, die im wesentlichen derjenigen in F i g. 1 entspricht, und mit einer zweiten Schaltmittelgruppe, die mit derjenigen nach F i g. 2 identisch ist, aufgebaut. Aus diesem Grund stimmen die Bezeichnungen der Schaltmittel des strichpunktiert umgrenzten Teiles in F i g. 5 mit denen in F i g. 2 überein und sind lediglich zur besseren Verständlichkeit der Schaltung nochmals angeführt. Deshalb wird auch die Funktion dieses Schaltungsteils nicht nochmals beschrieben, sondern es soll in F i g. 5 lediglich gezeigt werden, daß die Fahrwegsuchstromkreise zwischen den Spurverbindungen a und e nach dem gleichen Erfindungsgedanken ausgeführt sind, wie in der Schaltmittelgruppe für eine einfache Gleisverbindung nach F i g. 1.
  • Durch die Aufteilung der Schaltmittelgruppe in die Teile 111 a und 111 b (F i g. 4) sind nunmehr sechs Spurverbindungen vorhanden und somit auch sechs Fahrwegsuchrelais RS11 bis RS13 und RS21 bis RS23 mit ihren Kontakten RS111, RS112 bzw. RS121, RS123, RS124; RS131, RS133, RS211 bis RS214; RS221 bis RS223; RS231 erforderlich.
  • Durch ein über die Spurverbindung a ankommendes Fahrwegsuchkennzeichen wird das Relais RS11 angeschaltet. Dessen Kontakt RS111 gibt einerseits das Fahrwegsuchkennzeichen zur Spurverbindung d weiter und schaltet andererseits über die Brücke U das Relais RS 11 der zwischenliegenden Schaltmittelgruppe an - in F i g. 5 durch die strichpunktierte Linie umgrenzt. Das Relais RS 11 schaltet nun, wie bereits beschrieben, beispielsweise das Suchkennzeichen über zwei Stromkreise weiter, so daß das Relais RS13 in der anderen Schaltmittelgruppe, deren Schaltmittel in F i g. 5 außerhalb der strichpunktierten Linie dargestellt sind, angeschaltet und gleichzeitig das Fahrwegsuchkennzeichen über die Spurverbindung f zur nächstfolgenden Schaltmittelgruppe weitergegeben wird.
  • Kommt z. B. das Echo der Fahrwegsuche auf der Spurverbindung d zurück, so schaltet das nunmehr erregte Relais RS21 über seinen Kontakt RS211 das Suchkennzeichen zur Spurverbindung a weiter. Wird das Fahrwegsuchkennzeichen über die Spurverbindung e zurückgegeben, so wird das Relais RS22 angeschaltet, dessen Kontakt RS221 in der mittleren Schaltmittelgruppe nur das Relais RS21 anschaltet, da bereits das Relais RS13 mit der ankommenden Fahrwegsuche erregt wurde und somit mit seinem Kontakt RS133 den anderen möglichen Suchstromkreis über die Brücke U und den Kontakt RSC5 unterbrochen hat. Der Kontakt RS211 des Relais RS21 der mittleren Schaltmittelgruppe bewirkt das Anschalten des Relais RS23 in der anderen Schaltmittelgruppe. Dessen Kontakt RS 231 schaltet das Echo der Fahrwegsuche auf der Spurverbindung a weiter. Kommt z. B. das Echo über die Spurverbindung f an, so wird mit dem Ansprechen des Relais RS22 der mittleren Schaltmittelgruppe, je nachdem, welche Fahrwegsuchrelais bei der ankommenden Fahrwegsuche bereits angeschaltet wurden, über den Kontakt RS221 entweder das Relais RS23 der anderen Schaltmittelgruppe angeschaltet, dessen Kontakt RS231 wiederum zur Spurverbindung a durchschaltet, oder, falls das Relais RSC mit seinen Kontakten RSC1, RSC2, RSC4 bis RSC7 der mittleren Schaltmittelgruppe nicht erregt wurde, über den Kontakt RSC5 das Echo auf die Spurverbindung c schaltet.
  • Weiterhin ist in der äußeren Schaltmittelgruppe mit den zugehörigen Teilen 111 a und 111 b (F i g. 4) für eine Fahrt über die Gleisverbindung das erfindungsgemäße Fahrwegsuchrelais RSC mit seinen Kontakten RSC1 bis RSC3 und RSC5 angeordnet. Dieses Relais leitet bei einer Fahrwegsuche über die Gleisverbindung das Umstellen der zugehörigen Weichen ein, indem mit dem Kontakt RSC3 das Stützrelais-Schaltmittel WP2 über den Kontakt WP11 angeschaltet wird. Für die Umstellung der Weichen für die Fahrwegsuche entsprechend der Spurverbindungen a nach d und b nach e wird das andere Stützrelais-Schaltmittel WP1 über den Kontakt WP21 einerseits über die weiteren Kontakte RS214 und RS112 und andererseits über die Kontakte RS223 und RS124 angeschaltet.
  • In der F i g. 5 sind nur die Schaltungsteile dargestellt, die unbedingt für das Verständnis der Erfindung erforderlich sind.
  • Die Ausführungsbeispiele zeigen, daß durch Verwendung eines weiteren Fahrwegsuchrelais RSC, das dem Fahrweg über die Gleisverbindung zugeordnet ist, für die verschiedensten Varianten der Gleisverbindungen erheblich viele Ausschlußkontakte für die Fahrwegsuche eingespart werden. Darüber hinaus kann in den meisten Fällen immer die gleiche Schaltmittelgruppe eingesetzt werden, wobei die konstruktive Ausführung der Schaltmittelgruppe so ausgeführt werden kann, daß im Bedarfsfall entweder die benötigten Fahrwegsuchrelais eingesteckt werden oder diese fest in den Schaltmittelgruppen angeordnet sind und nur die Fahrwegsuchrelais angeschaltet werden, die für die entsprechende Bahnhofsanlage erforderlich sind.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Gleisbildstellwerk mit dem Gleisverlauf nachgebildeter Schaltung und gleichartig aufgebauten Schaltmittelgruppen, in denen die Fahrstraßenschaltmittel den einzelnen Spurplangliedern zugeordnet und in den Schaltmittelgruppen mit den Stellschaltmitteln der Spurplanglieder zusammengefaßt sind und die gleichen Stellschaltmittel für zwei einer Gleisverbindung zugeordnete Weichen gemeinsam verwendet werden, wobei die Stellschaltmittel und die Fahrstraßenschaltmittel für zwei oder mehr Spurplanglieder in nur einer Schaltmittelgruppe in der Weise zusammengefaßt sind, daß die Fahrwegsuchrelais nicht den Weichensträngen, sondern den an die Schaltmittelgruppen angeschlossenen Spurverbindungen zugeordnet sind, nach Patentanmeldung St 19166 1I / 20i, d a d u r c h gekennzeichnet, daß für die Fahrwegsuche über die Gleisverbindung (von a nach d, F i g. 1) in an sich bekannter Weise ein weiteres Schaltmittel (Relais RSC) zugeordnet ist, in dessen Anschaltstromkreis Kontakte (RS112, RS222, RS123, RS213) aller in einer Schaltmittelgruppe befindlichen Fahrwegsuchrelais (RS11, R.S12, RS21 und RS22) angeordnet sind. 2. Gleisbildstellwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Anschaltstromkreis des dem Fahrweg über die Gleisverbindung zugeordneten Schaltmittels (Relais RSC, F i g.
  2. 2) Arbeitskontakte (RS 112 und RS222) der für diesen Fahrweg angeschalteten Fahrwegsuchrelais (RS11 und RS22) sowie Ruhekontakte (RS 123, RS 135, RS 213 und RS225) der für diesen Fahrweg nicht geschalteten Fahrwegsuchrelais (RS12, RS13, RS21 und RS23) in Reihe angeordnet sind.
  3. 3. Gleisbildstellwerk nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Arbeitskontakt (RSC, F i g. 2) des dem Fahrweg über die Gleisverbindung zugeordneten Schaltmittels (Relais RSC) in dem Anschaltstromkreis des zum Umstellen der Weichen (W l und W2) für die Fahrt über die Gleisverbindung dienenden Relais Wicklung WP2) angeordnet ist.
  4. 4. Gleisbildstellwerk nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Ruhekontakte (RSC 1, RSC 2 und RSC 4, F i g. 2) des dem Fahrweg über die Gleisverbindung zugeordneten Schaltmittels (Relais RSC) in den Fahrwegsuchstromkreisen derjenigen Fahrwege angeordnet sind, die sich mit dem Fahrweg über die Gleisverbindung ausschließen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1047 827, 1078160; britische Patentschrift Nr. 545 408; USA.-Patentschrift Nr. 2 298 946.
DE1962ST019864 1962-10-19 1962-10-19 Gleisbildstellwerk mit dem Gleisverlauf nachgebildeter Schaltung Pending DE1236553B (de)

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GB4123763A GB1006028A (en) 1962-10-19 1963-10-18 Improvements in and relating to railway signalling systems

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GB (1) GB1006028A (de)

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GB1006028A (en) 1965-09-29

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