[go: up one dir, main page]

DE1236030B - Einrichtung zur Erzeugung eines Warn- und/oder Steuersignals in einem Fahrzeug - Google Patents

Einrichtung zur Erzeugung eines Warn- und/oder Steuersignals in einem Fahrzeug

Info

Publication number
DE1236030B
DE1236030B DEB56925A DEB0056925A DE1236030B DE 1236030 B DE1236030 B DE 1236030B DE B56925 A DEB56925 A DE B56925A DE B0056925 A DEB0056925 A DE B0056925A DE 1236030 B DE1236030 B DE 1236030B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vehicle
doppler
obstacle
speed
oscillations
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DEB56925A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bendix Corp
Original Assignee
Bendix Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bendix Corp filed Critical Bendix Corp
Publication of DE1236030B publication Critical patent/DE1236030B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S13/00Systems using the reflection or reradiation of radio waves, e.g. radar systems; Analogous systems using reflection or reradiation of waves whose nature or wavelength is irrelevant or unspecified
    • G01S13/88Radar or analogous systems specially adapted for specific applications
    • G01S13/91Radar or analogous systems specially adapted for specific applications for traffic control
    • G01S13/92Radar or analogous systems specially adapted for specific applications for traffic control for velocity measurement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar Systems Or Details Thereof (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Erzeugung eines Warn-und/oder Steuersignals in einem Fahrzeug Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Erzeugung eines Warn- und/oder Steuersignals in einem Fahrzeug, wenn die relative Annäherungsgeschwindigkeit eines Hindernisses einen bestimmten Wert überschreitet.
  • Durch die deutsche Auslegeschrift 1 010 302 ist eine nach dem Rückstrahlprinzip arbeitende Anordnung zur Geschwindigkeitsmessung mit Hilfe der Dopplerfrequenz bekanntgeworden, welche in der Lage ist, zwischen kommenden und gehenden Zielen zu unterscheiden, derart, daß entweder nur die Geschwindigkeiten von kommenden oder gehenden Zielen angezeigt werden. Bei der bekannten Anordnung sind auf der Empfangsseite zwei Dopplerschwingungen durch Mischung der Empfangsschwingung mit einer Bezugsschwingung konstanter Frequenz, insbesondere der Sendeschwingung, erzeugt, derart, daß sich die Phasendifferenzen zwischen Empfangs- und Bezugsschwingung in beiden Fällen um 900 unterscheiden. Eine zusätzliche Phasenverschiebung von + 90 oder 900 zwischen den beiden Dopplerschwingungen ist wahlweise erzeugt.
  • Die beiden Dopplerschwingungen sind nach der zusätzlichen Phasenverschiebung einer der beiden Schwingungen verlagert. Schließlich ist eine frequenzabhängige Anzeige vorgesehen, der die durch die Überlagerung gewonnene Dopplerschwingung zur Anzeige der Geschwindigkeit zugeführt wird.
  • Von einer derartigen Anordnung geht die Erfindung aus. Bei ihr soll jedoch nicht nur zur Anzeige der Geschwindigkeit zwischen kommenden und gehenden Zielen unterschieden werden, vielmehr soll das Ansprechen einer Meß- oder Warneinrichtung sowohl von der Relativgeschwindigkeit zwischen Fahrzeug und Hindernis als auch von dem Abstand zwischen Fahrzeug und Hindernis als auch von der absoluten Geschwindigkeit des Fahrzeuges abhängig gemacht werden, also von allen drei Faktoren, die zusammen erst eine sichere Kontrolle über eine zu große Annäherung des Fahrzeuges an ein Hindernis ermöglichen.
  • Bei einer Einrichtung zur Erzeugung eines Warn-und/oder Steuersignals in einem Fahrzeug, wenn die relative Annäherungsgeschwindigkeit eines Hindernisses einen bestimmten Wert überschreitet unter Berücksichtigung des Abstandes zwischen dem Fahrzeug und dem Hindernis, der absoluten Geschwindigkeit des Fahrzeuges und der Relativgeschwindigkeit zwischen Fahrzeug und Hindernis, mit einer Doppler-Radareinrichtung, der der zwei um 900 phasenverschobene Komponenten der Sendewelle mit der Echowelle gemischt werden, so daß zwei Doppler- schwingungen entstehen, die gegeneinander um 900 vor- oder nacheilend phasenverschoben sind, je nachdem, ob sich das Hindernis nähert oder entfernt, und in der nach Verstärkung der Dopplerschwingungen eine derselben zusätzlich um 907 phasenverschoben und der anderen Dopplerschwingung additiv derart überlagert wird, daß sich die Amplituden der Dopplerschwingungen von sich nähernden Hindernissen bei der Addition unterstützen, von sich entfernenden dagegen nahezu auslöschen, wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die für die Dopplerschwingungen vorgesehenen Verstärkerketten Kondensatoren enthalten, die den Durchlaß höherer, bei größerer Annäherungsgeschwindigkeit zwischen Fahrzeug und Hindernis auftretender Frequenzen begünstigen, -daß zur Phasenverschiebung der einen Dopplerschwingung ein differenzierendes Netzwerk im Ausgang einer der Verstärkerketten vorgesehen ist und diese Verstärkerkette begrenzende Wirkung hat und daß die Vorrichtung zur Überlagerung der Dopplerschwingungen mit einer Ansprechschwelle versehen und diese Ansprechschwelle in umgekehrtem Sinne von der absoluten Geschwindigkeit des Fahrzeuges abhängig selbsttätig einstellbar ist.
  • Bei der Erfindung hat das Abhängigmachen der Ansprechschwelle von der absoluten Fahrzeuggeschwindigkeit zur Folge, daß die Ansprechempfindlichkeit und damit die wirksame Reichweite der Einrichtung mit Zunahme der Eigengeschwindigkeit zunimmt.
  • Die verwendeten Verstärkerketten sind wegen der Kondensatoren derart frequenzabhängig, daß ihre Ausgangsspannungen außer abstandsabhängig auch abhängig von der Dopplerfrequenz, also der Relativgeschwindigkeit sind. Während bei der bekannten Anordnung die Dopplerfrequenz als Warnsignal verwendet wird, wird bei der Erfindung die Amplitude der überlagerten Dopplerschwingungen ausgewertet.
  • Bei der bekannten Anordnung spielt die Amplitude nur insofern eine Rolle, als sie zur Unterscheidung zwischen kommenden und gehenden Zielen verwertet wird, nicht jedoch zur Bestimmung des Betrags der Geschwindigkeit innerhalb einer dieser beiden Gruppen von Zielen.
  • Für die Erfindung ist noch von Bedeutung, daß durch die deutsche Auslegeschrift 1 032 343 und die USA.-Patentschrift 2702 342 Hinderniswarnanlagen bekanntgeworden sind, bei denen - wie bei der Erfindung - mit von der Fahrgeschwindigkeit gesteuerter Ansprechschwelle gearbeitet wird. Bei der Erfindung wird gegenüber den bekannten Anlagen jedoch in einfacherer Weise eine besonders günstige Gesamtwirkung - Ansprechen der Warneinrichtung sowohl auf die Relativgeschwindigkeit als auch auf den Abstand als auch auf die Absolutgeschwindigkeit - erzielt.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigt F i g. 1 ein Gesamtschaltbild der Einrichtung nach der Erfindung, auf dem der Richtungskoppler perspektivisch dargestellt ist, Fig. 2 ein Vektordiagramm der Ausgangssignale des Richtungskopplers, Fig.3 und 4 die Kurvenformen der genannten Ausgangssignale, F i g. 5 die Kurvenform des Signals im Verstärker, F i g. 6 die Kurvenform des differenzierten Signals nach Fig. 5 und Fig. 7 ein Vektordiagramm der Signale am Ein gang der Gasentladungsröhre.
  • Die in Fig. 1 dargestellte Einrichtung nach der Erfindung zeigt einen aus zwei sogenannten »magischen T« zusammengesetzten Richtungskoppler 22.
  • An den Eingangszweig24 des ersten magischen T ist ein Klystrongenerator 20 angeschlossen. Der Haupt- oder Querzweig 26, 33 dieses ersten T ist mit seinem Teil 26 mit einer Sende-Empfangs-Antenne 29 verbunden, während das Ende des Zweiges 33 gleichzeitig den Eingangszweig des zweiten magischen T bildet, dessen Haupt- oder Querzweig mit 28 bezeichnet ist. Die Eingangszweige jedes magischen T, d. h. 24 und 33, sind mit den Hauptzweigen der T in der E-Ebene verbunden. Der Querzweig 28 enthält zwei Quarzkristalle 30 und 32 und der Verbindungszweig 33, wie in F i g. 1 angedeutet, ein verstellbares Dämpfungsglied. Die Länge dieses Zweige 33 ist ein ganzes Vielfaches der von dem Klystron 20 erzeugten und ausgestrahlten Wellenlänge.
  • Die beiden magischen T sind über einen U-förmigen Wellenleiter 34 miteinander verbunden, der im Punkt 36 um 900 verdreht ist. Dieser Wellenleiter 34, dessen Länge ein ungerades Vielfaches eines Viertels der von dem Klystron 20 erzeugten Wellenlänge ist, ist mit den beiden T in der H-Ebene verbunden.
  • Die von dem Klystron 20 erzeugte Hochfrequenz niedriger Energie wird über den Zweig 24 zwischen der Antenne 29, dem Wellenleiter 34 und dem Wellenleiter 33 aufgeteilt. Der über den Wellenleiter 33 laufende Teil der erzeugten HF-Energie wird in dem Querzweig 28 in zwei Komponente aufgeteilt, die um 1800 gegeneinander verschoben sind und den beiden Quarzkristallen 30 und 32 zugeführt werden.
  • Die beiden Vektoren 30a und 32a in dem Vektordiagramm der F i g. 2 stellen diese beiden Komponenten dar.
  • Der über den Wellenleiter 34 übertragene Teil der vom Klystron 20 erzeugten HF-Energie wird wegen der Längendifferenz zwischen den Wellenleitern 33 und 34 dem Hauptzweig 28 des zweiten T mit einer Phasenverzögerung von 900 zugeführt. Dieses Signal, das in F i g. 2 durch den Vektor 34 a dargestellt ist, wird dann den beiden Quarzkristallen 30 und 32 gleichphasig zugeführt. Aus diesem Signal ergeben sich dann zusammen mit den beiden Vektoren 30a und 32 a die beiden Vektoren und E2, die die beiden Signale darstellen, die auf die Kristalle 30 und 32 einwirken.
  • Der über den Wellenleiter 26 geleitete Teil der von dem Klystron 20 erzeugten HF-Energie wird von der Antenne 29 in Richtung der Längsachse des Fahrzeuges ausgestrahlt und, wenn ein Hindernis vorhanden ist, von diesem reflektiert und von der Antenne wieder empfangen und über die Wellenleiter 26 und 34 dem Zweig 28 zugeführt. Hier wirkt dieses empfangene Signal dann gleichphasig auf die beiden Kristalle 30 und 32 ein.
  • Besteht zwischen dem Fahrzeug und dem Hindernis keine Relativbewegung (d. h. die beiden Fahrzeuge bewegen sich mit gleicher Geschwindigkeit und in gleicher Richtung), so hat das empfangene Signal die gleiche Frequenz wie das abgestrahlte Signal. Im Gegensatz dazu hat wegen des Dopplereffektes das reflektierte Signal eine höhere Frequenz als das abgestrahlte Signal, wenn zwischen dem Fahrzeug und dem Hindernis eine Relativbewegung im Sinne einer Annäherung besteht. Die Frequenz des reflektierten Signals ist entsprechend niedriger als die des abgestrahlten Signals, wenn eine Relativbewegung im Sinne einer Entfernung vom Hindernis vorhanden ist.
  • Im letzten der beiden genannten Fälle kann das reflektierte Signal durch einen Vektor dargestellt werden, der mit der Differenzfrequenz oder Dopplerfrequenz td umläuft. Die Dopplerfrequenz ergibt sich aus der Formel 2 V c Hierin bedeutet f die Frequenz des ausgestrahlten Signals, V die Relativgeschwindigkeit zwischen dem Fahrzeug und dem Hindernis und c die Lichtgeschwindigkeit. In dem Vektordiagramm der F i g. 2 sind Ert und Er2 die Vektoren des reflektierten Signals, die sich zu den beiden gegeneinander phasenverschobenen Komponenten E1 und E2 des örtlichen Signals addieren. Die beiden erstgenannten Vektoren laufen mit der gleichen Winkelgeschwindigkeit urin.
  • Die Umlaufrichtung und damit das Vorzeichen von V ist dabei davon abhängig, ob sich das Fahrzeug dem Hindernis nähert oder sich von ihm entfernt.
  • Mit Hilfe der beiden Quarzkristalle 30 und 32 werden die beiden Komponenten Eri und Er2 des reflektierten Signals mit den beiden örtlichen Komponenten E1 bzw. E2 gemischt. Die Augenblickswerte der addierten Signale ergeben sich dann aus der Projektion der VektorenE,l und Er2 auf die entsprechenden Vektoren E1 und E2.
  • Fig. 3 zeigt jetzt als Funktion der Zeit das Summensignal Epf am Ausgang des Quarzkristalls 30 und Fig.4 das Summensignal E,2 am Ausgang des Quarzkristalls 32.
  • Wegen der Phasenverschiebung um 90' zwischen E2 und dem Vektor, bleibt das SignalE,, unabhängig von der Drehrichtung des Vektors Eri L gleich, während sich das Signal Ep2 umkehrt, wenn sich die Drehrichtung des Vektors E,2 ändert. Ep2 ist das Signal für positive Werte von V (Annäherung an das Hindernis) und E;2 das Signal für negative Werte von V (Entfernung vom Hindernis). Für den Fall der Annäherung eilt also das Signal Ep2 dem Signal Ep1 um 900 vor, während es im Fall der Entfernung um 900 nacheilt.
  • Die beiden von den Kristallen 30 und 32 erzeugten Ausgangssignale werden den Eingängen zweier Verstärkerketten 40 und 42 zugeführt, die je aus mehreren in Kaskade geschalteten Verstärkerstufen bestehen. Im Eingang jeder Verstärkerkette liegt ein Anpassungswiderstand 45, der dazu dient, den Eingang dieser Verstärkerketten an die Ausgänge des Richtungskopplers 22 anzupassen. Der praktische Wert dieses Widerstandes liegt etwa bei 300 Q. Jede Verstärkerstufe enthält einen Widerstand 46 und einen Kondensator 48, deren Werte so gewählt sind, daß das zu verstärkende Signal selektiv verstärkt wird, und zwar die höheren Frequenzen stärker als die niedrigeren Frequenzen, um die Empfindlichkeit der Einrichtung für höhere Frequenzen, d. h. größere Annäherungsgeschwindigkeiten zwischen Fahrzeug und Hindernis, zu erhöhen. Praktische Werte für den Widerstand 46 und den Kondensator 48 sind 1 MQ und 0,002 ttF. Die Kennlinien der Verstärkerröhren und ihre Betriebsspannungen sind so gewählt, daß die Ausgangssignale der beiden Verstärkerketten nicht streng sinusförmig, sondern, wie in F i g. 5 gezeigt, abgeplattet sind.
  • Die Ausgangssignale der beiden Verstärkerketten 40 und 42 werden über Kondensatoren 50 bzw. 54, denen Querwiderstände 52 bzw. 56 nachgeschaltet sind, den entsprechenden Steuergittern eines Thyratrons 44 zugeführt. Die Werte des Kondensators 54 und des Widerstandes 56, die auf die Verstärkerkette 42 folgen, sind kleiner als die Werte des Kondensators 50 und des Widerstandes 52. Die Werte sind so gewählt, daß das Ausgangssignal der Verstärkerkette 40 durch das RC-Glied 50, 52 differenziert wird, so daß sich an dem entsprechenden Gitter des Thyratrons 44 das in F i g. 6 dargestellte Signal ergibt. Das Signal Ep, wird also um 900 verschoben, um seinen Vektor mit dem des Signals,, auszurichten, da am Ausgang der Kristalle 30, 32 das erste Signal in bezug auf das zweite Signal eine Phasenverschiebung von +900 hat, abhängig davon, ob sich das Fahrzeug einem Hindernis nähert oder sich von ihm entfernt. Praktische Werte für diese vier Schaltelemente sind: 0,01 1F für Kondensator 50, 1 MQ für Widerstand 52, 100 pF für Kondensator 54 und 0,3 MQ für Widerstand 56.
  • In der Anodenleitung des Thyratrons 44 liegt ein verstellbarer Widerstand 64, dessen Schleifer 66 in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit des Fahrzeuges, etwa gesteuert vom Tachometer, verstellt wird. Steigt die Geschwindigkeit des Fahrzeuges, wird der Arm 66 so verstellt, daß der Widerstand in der Anodenleitung sinkt und das Thyratron bei einem niedrigeren Wert der Relativgeschwindigkeit zwischen dem Fahrzeug und dem Hindernis gezündet wird.
  • Es ist selbstverständlich, daß sich zum Verschieben des Ausgangssignals der Verstärkerkette 40 auch andere als die in dem Schaltbild nach Fig. 1 dargestellten Mittel verwenden lassen. Die Phasenbeziehungen zwischen den einzelnen Eingangssignalen sind in dem Zeigerdiagramm der F i g. 7 näher dargestellt. E,,1 ist das Ausgangssignal des Quarzes 30 für den Fall der Annäherung an ein Hindernis ebenso wie für den Fall der Entfernung.
  • Ep9 ist das Ausgangssignal des Quarzes 32 für den Fall der Annäherung und Ep2 für den Fall der Entfernung und schließlich E;1 das durch eine Phasenverschiebung um 900 aus dem AusgangssignalE der Verstärkerkette 40 gewonnene Signal.
  • Man ersieht aus diesem Zeigerdiagramm, daß sich bei einer Annäherung an das Hindernis die beiden Signale E;1 und Ep2, die den beiden Gittern des Thyratrons 44 zugeführt werden, addieren und bei einer Entfernung vom Hindernis voneinander subtrahieren. Im ersten Fall zündet das Thyratron44, sobald die algebraische Summe der beiden Signale eine gewisse Schwelle überschreitet, und im zweiten Fall zündet es niemals.
  • In der Anodenleitung des Thyratrons 44 liegt ein Relais 60, das erregt wird, sobald das Thyratron zündet und über einen Kontakt eine Warn- und/oder Kommandoeinrichtung 62 betätigt, über die vorzugsweise die Bremsen des Fahrzeuges ausgelöst und ein optisches Signal eingeschaltet werden.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung zur Erzeugung eines Warn-und/oder Steuersignals in einem Fahrzeug, wenn die relative Annäherungsgeschwindigkeit eines Hindernisses einen bestimmten Wert überschreitet unter Berücksichtigung des Abstandes zwischen dem Fahrzeug und dem Hindernis, der absoluten Geschwindigkeit des Fahrzeuges und der Relativgeschwindigkeit zwischen Fahrzeug und Hindernis, mit einer Doppler-Radareinrichtung, in der zwei um 900 phasenverschobene Komponenten der Sendewelle mit der Echowelle gemischt werden, so daß zwei Dopplerschwingungen entstehen, die gegeneinander um 900 vor- oder nacheilend phasenverschoben sind, je nachdem, ob sich das Hindernis nähert oder entfernt, und in der nach Verstärkung der Dopplerschwingungen eine derselben zusätzlich um 900 phasenverschoben und der anderen Dopplerschwingung additiv derart überlagert wird, daß sich die Amplituden der Dopplerschwingungen von sich nähernden Hindernissen bei der Addition unterstützen, von sich entfernenden dagegen nahezu auslöschen, d a -durch gekennzeichnet, daß die für die Dopplerschwingungen (Ep1, Ep 2) vorgesehenen Verstärkerketten (40, 42) Kondensatoren (48) enthalten, die den Durchlaß höherer, bei größerer Annäherungsgeschwindigkeit zwischen Fahrzeug und Hindernis auftretender Frequenzen begünstigen, daß zur Phasenverschiebung der einen Dopplerschwingung ein differenzierendes Netzwerk (50, 52) im Ausgang einer der Verstärkerketten vorgesehen ist und diese Verstärkerkette begrenzende Wirkung hat und daß die Vorrichtung zur Überlagerung der Dopplerschwingungen mit einer Ansprechschwelle versehen und diese Ansprechschwelle in umgekehrtem Sinne von der absoluten Geschwindigkeit des Fahrzeuges abhängig selbsttätig einstellbar ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Uberlagerungsvorrichtung (44) eine Gasentladungsröhre vorgesehen ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Veränderung der Ansprechschwelle in Reihe mit der Vorrichtung (44) ein einstellbarer Widerstand (64) geschaltet ist, dessen Abgriff (66) mechanisch mit dem Taehometer des Fahrzeuges gekuppelt ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 885 102; deutsche Auslegeschriften Nr. 1 010 302, 1 032 343; USA.-Patentschrift Nr. 2 702 342.
DEB56925A 1959-03-06 1960-03-04 Einrichtung zur Erzeugung eines Warn- und/oder Steuersignals in einem Fahrzeug Withdrawn DE1236030B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1236030XA 1959-03-06 1959-03-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1236030B true DE1236030B (de) 1967-03-09

Family

ID=22409659

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB56925A Withdrawn DE1236030B (de) 1959-03-06 1960-03-04 Einrichtung zur Erzeugung eines Warn- und/oder Steuersignals in einem Fahrzeug

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1236030B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1416016B1 (de) * 1959-10-02 1970-07-23 Bendix Corp Doppler-Radaranlage fuer mit einer Geschwindigkeitssteuereinrichtung zur Beschleunigung und Abbremsung versehene Fahrzeuge

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE885102C (de) * 1944-07-08 1953-08-03 Lorenz C Ag Auswertverfahren von Impulsbildschluesseln bei der Rueckstrahlortung
US2702342A (en) * 1948-11-20 1955-02-15 Rca Corp Traffic control by radar
DE1010302B (de) * 1956-12-22 1957-06-13 Telefunken Gmbh Nach dem Rueckstrahlprinzip arbeitende Anordnung zur Geschwindigkeitsmessung
DE1032343B (de) * 1954-09-22 1958-06-19 Deutsche Elektronik Gmbh Hinderniswarnanlage fuer Kraftfahrzeuge

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE885102C (de) * 1944-07-08 1953-08-03 Lorenz C Ag Auswertverfahren von Impulsbildschluesseln bei der Rueckstrahlortung
US2702342A (en) * 1948-11-20 1955-02-15 Rca Corp Traffic control by radar
DE1032343B (de) * 1954-09-22 1958-06-19 Deutsche Elektronik Gmbh Hinderniswarnanlage fuer Kraftfahrzeuge
DE1010302B (de) * 1956-12-22 1957-06-13 Telefunken Gmbh Nach dem Rueckstrahlprinzip arbeitende Anordnung zur Geschwindigkeitsmessung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1416016B1 (de) * 1959-10-02 1970-07-23 Bendix Corp Doppler-Radaranlage fuer mit einer Geschwindigkeitssteuereinrichtung zur Beschleunigung und Abbremsung versehene Fahrzeuge

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69423079T2 (de) Kollisionsschutzeinrichtung für Kraftfahrzeuge
DE2542628C2 (de) Korrelationsradar zur Entfernungsmessung
DE1237187B (de) Impulsradarempfaenger mit zwei Kanaelen zur Beseitigung von unerwuenschten Empfangssignalen
DE2648693A1 (de) Messanordnung zur geschwindigkeitsmessung eines luftfahrzeugs
DE2819321B2 (de) Laser-Entfernungs- und Geschwindigkeitsmesser
DE2133497C3 (de) Verfahren und Anordnung zur Korre lations Entfernungsmessung mittels einer pseudostochastischen Impulsfolge
DE2133395B2 (de) Einrichtung zur Kompensation deer Eigenbewegung einer kohärenten Impuls-Doppler-Radaranlage
DE1236030B (de) Einrichtung zur Erzeugung eines Warn- und/oder Steuersignals in einem Fahrzeug
DE2756413C3 (de) Gerät zur Messung des Abstandes und der Näherungsgeschwindigkeit oder der Entfernungsgeschwindigkeit eines beweglichen Zieles
DE2157342C3 (de) Doppler-Radarecho-Verarbeitungseinrichtung mit Bandsperrfilter und Torschaltung
DE2908261A1 (de) Rueckstrahlortungsgeraet, insbesondere radargeraet fuer kraftfahrzeuge
DE2061989C3 (de) Puls-Koharenzdopplerradargerat
DE888567C (de) Radargeraet mit Ausschaltung der festen Echos
DE4233677C2 (de) Verfahren zum Korrelationsempfang von vorbekannten periodisch ausgesendeten Impulsen und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens sowie Verwendung derselben
DE2251389A1 (de) Einrichtung zur automatischen verstaerkungs- und phasenregelung des summenund differenzkanals eines monopuls-dopplerradargeraetes
DE2230823C3 (de) Pulsdoppler-Radargerät mit kohärenter Mischung
DE1801270C1 (de) Puls-Doppler-Radarverfahren und -geraet mit Sendefrequenzaenderung zur eindeutigen Objektgeschwindigkeitsbestimmung
DE2007272C (de) Empfanger für Winkelmeßanlagen
DE2227648B2 (de) Radarrichtgerat, nämlich bordeigene Flugzeug-Radaranlage, zur Suchortung und Entfernungsmessung mittels Entfernungsmeßfenster
DE2907703A1 (de) Einrichtung zur drehgeschwindigkeitsmessung
DE3030983C1 (de) Monopuls-Zielfolgeradar zur Bestimmung des Zielhoehenwinkels
DE1811105A1 (de) Anordnung zur Verlaengerung von Impulsen
EP1102089B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Bestimmen des Abstands zu einem Objekt mittels eines gepulsten elektromagnetischen Signals
DE1296677B (de) FM-Doppler-Radarverfahren und -anordnung zur Abstandsmessung
DE2007272A1 (de) Empfänger für Winkelmeßanlagen

Legal Events

Date Code Title Description
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
EHJ Ceased/non-payment of the annual fee