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DE1032343B - Hinderniswarnanlage fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Hinderniswarnanlage fuer Kraftfahrzeuge

Info

Publication number
DE1032343B
DE1032343B DEB32698A DEB0032698A DE1032343B DE 1032343 B DE1032343 B DE 1032343B DE B32698 A DEB32698 A DE B32698A DE B0032698 A DEB0032698 A DE B0032698A DE 1032343 B DE1032343 B DE 1032343B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
warning system
warning
motor vehicles
driving
obstacle warning
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB32698A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Georg Guellner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Elektronik GmbH
Original Assignee
Deutsche Elektronik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Elektronik GmbH filed Critical Deutsche Elektronik GmbH
Priority to DEB32698A priority Critical patent/DE1032343B/de
Publication of DE1032343B publication Critical patent/DE1032343B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S13/00Systems using the reflection or reradiation of radio waves, e.g. radar systems; Analogous systems using reflection or reradiation of waves whose nature or wavelength is irrelevant or unspecified
    • G01S13/88Radar or analogous systems specially adapted for specific applications
    • G01S13/93Radar or analogous systems specially adapted for specific applications for anti-collision purposes
    • G01S13/931Radar or analogous systems specially adapted for specific applications for anti-collision purposes of land vehicles
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S13/00Systems using the reflection or reradiation of radio waves, e.g. radar systems; Analogous systems using reflection or reradiation of waves whose nature or wavelength is irrelevant or unspecified
    • G01S13/88Radar or analogous systems specially adapted for specific applications
    • G01S13/93Radar or analogous systems specially adapted for specific applications for anti-collision purposes
    • G01S13/931Radar or analogous systems specially adapted for specific applications for anti-collision purposes of land vehicles
    • G01S2013/932Radar or analogous systems specially adapted for specific applications for anti-collision purposes of land vehicles using own vehicle data, e.g. ground speed, steering wheel direction

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar Systems Or Details Thereof (AREA)

Description

  • Hinderniswarnanlage für Kraftfahrzeuge Die Erfindung hetrifft ein mit sehr kurzen elektrischen Wellen arbeitendes Warngerät, das dem Kraftfahrer im Nebel vor oder hinter ihm auftauchende Hindernisse. z. B. fremde Kraftwagen oder andere seine Sicherheit gefährdende größere Gegenstände, auf der Fahrbahn anzeigt.
  • Es ist bekannt, daß Hindernisse von Kraftfahrzeugen aus auch im dichten Nebel dadurch festgestellt werden können, daß ein scharf gebündelter Mikrowellensender in Fahrtrichtung strahlt und vor dem Kraftwagen auftauchende größere Hindernisse durch die an ihnen stattfindende Reflexion eines Teiles der ausgestrahlten Strahlung einen im Kraftwagen eingebauten Warnempfänger zum Ansprechen bringen.
  • Normalerweise wird, um die vom Hindernis reflektierte Strahlung von der nie ganz zu vermeidende direkten Einstrahlung des Senders auf den Empfänger zu trennen, das Dopplerprinzip verwender. Die reflektierte zurückkommende Strahlung unterscheidet sich in ihrer Frequenz von der ausgestrahlten um einen von der Relativgeschwindigkeit zwischen Strahlenquelle und Reflektor abhängigen Betrag. Die zurückliommende reflektierte Strahlung wird dann iiblicherweise mit der vom Sender erzeugten über lagert. und die daraus sich ergebende Schwehungsfrequenz ist bei bekannter Senderfrequenz ein direktes Maß für die Relativgeschwindigkeit zwischen reflekti erendem Hindernis und fahrendem Kraftwagen.
  • In der praktischen Ausführung zeigt sich zwar, daß die Anwendung des Dopplerprinzips durchaus möglich ie;t. aller einen verhältnismäßig großen Aufwand auf der Sender- und Empfängerseite erfordert. Außerdem wird die sich aus dem Dopplereffekt ergebende Schwebungsfrequenz meist nie rein auftreten. weil auch durch andere Faktoren die Amplituden und Phasen der reflektierten und den Empfänger erreichenden 5 trahlungskomponeYten -I,ereits stark und unregelmäßig schwanken. so daß die aus dem Dopplereffekt herriihrende Schwebung dadurch oft sehr stark verdeckt wird.
  • Die Erfindung geht deshall) von der Verwendung des Dopplereffektes hei solchen Warugeräten ah und l,enutzt die olienerwähnten Amplitudenschwankungel: der empfangenen Strahlung selbst als Anzeigeeffekt und zur Warnung vor einem Hindernis. Zur Sicherung von Wegstrecken und Lufträumen ist es bereits liekannt, einen Indikator dann ansprechen zu lassen. wenn die Empfangsamplitude einen bestimmten Wert. den .Schwellwert, unterschreitet oder übersteigt. wie dies bei Unterbrechung des Richtstrahles oder heim Eintritt eines reflektierenden Körpers in den gesicherten Raum auftritt. Diese Schwankungen sind. wie aus vielen praktischen Versuchen hervor geht, immer in genügender Stärke vorhanden, beson- ders wenn das reflektierende Hindernis, wie bei fahrenden Kraftfahrzeugen, dauernde Relativbewegungen zum Sender hzw. Empfänger hat.
  • Eine Schwierigkeit tritt auch bei solchen Anlagen noch dadurch auf. daß selbst bei scharf gebündelten Antennen der Warnanlage der Empfänger gelegentlich durch sogenannte Glanzreflexion an verhältnismäßig weit entfernten. nicht interessierenden, aber stark spiegelnden Gegenständen auch von außerhalb der Fahrhahn kurzzeitig hohe Intensitätsspitzen der Senderstrahlung reflektiert erhält, obwohl in diesen Fällen eine Warnung des Fahrers nicht notwendig und sogar störend ist.
  • Die Erfindung schlägt nun zur Ausschaltung dieser störenden Pseudowarnimpulse vor, das Warngerät nur dann auszulösen, wenn eine bestimmte Mindestamplitude der Strahlung eine gewisse Zeit lang vom Empfänger aufgenommen wird. Durch eine solche wählbare Ansprechverzögerung ist es möglich, die wirklich in der Hauptrichtung auf der Fahrhahn liegenden und sich vor dem gesicherten Kraftwagen langsamer hewegenden Gegenstände bzw. Fahrzeuge von solchen Glanzreflektoren zu unterscheiden, weil die von dem Glanzreflektor zufällig gelieferten. stark reflektierten Impulse immer nur sehr kurzzeitig und verhältnismäßig selten auftreten, denn die für Glanzreflexionen notwendigen Bedingungen sind bei bewegten Fahrzeugen immer nur während sehr kurzer Zeitspannen erfüllt.
  • Vorteilhaft sind am Empfänger Einstellmittel vorgesehen, um die Bedingungen, unter denen ein Warnsignal ausgelöst wird. also Schwellwert und Zeitkonstante der Auswertungseinrichtung, je nach Art der Fahrstrecke und der gewählten Fahrgeschwindigkeit, einstellen zu können.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRUCHE 1. Hinderniswarnanlage fiir Kraftfahrzeuge zum Fahren im Nebel oder zum Fahren in der Dunkelheit ohne Scheinwerfer unter Benutzung w eines nach dem Reflexionsprinzip arbeitenden Mikrowellensenders und -empfängers und einer scharf gebündelten Antennenanlage auf dem Kraftfahrzeug, dadurch gekennzeichnet, daß die Warnung durch die Intensitätsschwankungen der empfangenen Strahlung nur dann ausgelöst wird, wenn diese im Sinne der Ausschließung zufälliger und nicht interessieren der Reflexionen eine gewisse Zeit lang eine bestimmte Mindestamplitude haben.
  2. 2. Hinderniswarnanlage nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die Bedingungen, unter denen ein Warnsignal ausgelöst wird, je nach Art der Fahrstrecke und Größe der Fahrgeschwindigkeit wahlweise einstellbar sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 833 309, 887 463, 909950.
DEB32698A 1954-09-22 1954-09-22 Hinderniswarnanlage fuer Kraftfahrzeuge Pending DE1032343B (de)

Priority Applications (1)

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DEB32698A DE1032343B (de) 1954-09-22 1954-09-22 Hinderniswarnanlage fuer Kraftfahrzeuge

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DEB32698A DE1032343B (de) 1954-09-22 1954-09-22 Hinderniswarnanlage fuer Kraftfahrzeuge

Publications (1)

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Family

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DEB32698A Pending DE1032343B (de) 1954-09-22 1954-09-22 Hinderniswarnanlage fuer Kraftfahrzeuge

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DE (1) DE1032343B (de)

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