DE1235652B - Handgrasschere - Google Patents
HandgrasschereInfo
- Publication number
- DE1235652B DE1235652B DEW36052A DEW0036052A DE1235652B DE 1235652 B DE1235652 B DE 1235652B DE W36052 A DEW36052 A DE W36052A DE W0036052 A DEW0036052 A DE W0036052A DE 1235652 B DE1235652 B DE 1235652B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- knife
- grass shears
- hand grass
- hand
- bores
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- Pending
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01G—HORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
- A01G3/00—Cutting implements specially adapted for horticultural purposes; Delimbing standing trees
- A01G3/06—Hand-held edge trimmers or shears for lawns
- A01G3/065—Hand operated shears for lawns
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
- Ecology (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Scissors And Nippers (AREA)
- Harvester Elements (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Deutsche Kl.: 45 f - 3/06
Nummer: 1 235 652
Aktenzeichen: W 36052III/45 f
Anmeldetag: 25. Januar 1964
Auslegetag: 2. März 1967
Die Erfindung bezieht sich auf eine Handgrasschere, bei welcher hinter der Schwenkachse der relativ
zueinander schwenkbaren Messer ein Stützlager zwischen den beiden Messern vorgesehen ist, um
diese bei Schneid- und Schließvorgang in der gewünschten Weise zu führen.
Bei einer bekannten Handgrasschere dieser Art wird diese Führung durch ein Kugellager bewirkt,
dessen einzelne, aus Stahl bestehende Kugeln in Löchern eines als Kugelkäfig wirkenden Bleches, das
zwischen die Scherenblätter eingefügt ist, geführt werden.
Die Konstruktion eines solchen Kugellagers mit Kugelkäfig ist relativ aufwendig. Außerdem besteht
die Gefahr der Korrosion der Stahlführungskugeln, da diese bei der Benutzung notwendigerweise mit
Feuchtigkeit in Berührung kommen, wenn z. B. nasses oder feuchtes Gras geschnitten wird. Durch diese
Korrosion der Stahlkugeln und ihrer Führungen wird die leichte Gängigkeit und Führung der Messerklingen
rasch beeinträchtigt, insbesondere wenn, wie dies im Haus- und Gartenbetrieb zumeist der Fall ist,
eine solche Schere nur in verhältnismäßig großen Zeitabständen benutzt wird.
Ziel der Erfindung ist es, unter Vermeidung dieser Nachteile eine Handgrasschere zu schaffen, die eine
sichere Führung der Messerklingen gewährleistet und außerdem eine einfache Montage ermöglicht.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe bei einer Handgrasschere der eingangs genannten Bauart dadurch
gelöst, daß das Stützlager aus in Bohrungen des einen Messers eingesetzten nietartigen, aus verschleißfestem
Kunststoff gefertigten Pfropfen besteht, deren Kopf auf dem gegenüberliegenden Messer gleitet.
Die erfindungsgemäße Führungsanordnung erfordert demgemäß lediglich das Bohren eines oder mehrerer
Löcher in dem einen Scherenblatt, um den bzw. die Pfropfen mit ihrem Schaft einführen zu können.
Die so eingesetzten Pfropfen können im Betrieb nicht wieder herausfallen, da sie durch das andere
Messer abgestützt sind. Sollte nach längerem oder unsachgemäßem Gebrauch tatsächlich ein Pfropfen
beschädigt sein, läßt er sich bequem durch einen neuen ersetzen.
Bei Anwendung der Erfindung bei einer Handgrasschere mit einem festen und einem beweglichen Messer
werden die Pfropfen zweckmäßigerweise in Bohrungen des beweglichen Messers eingesetzt und gleiten
demgemäß mit ihrem Kopf entlang eines kreisbogenförmigen Pfades des festen Messers.
Eine besonders günstige Führung ergibt sich, wenn jeweils paarweise zwei Pfropfen an einer hinteren
Handgrasschere
Anmelder:
Wolf-Geräte G. m. b. H., St. Wendel/Saar
ίο Rundung des beweglichen Messers auf gleichem Radius,
jedoch mit einem gegenseitigen Winkelabstand, angeordnet sind. Hierdurch wird auch eine Querstabilität
gewährleistet.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist nachstehend an Hand der beiliegenden Zeichnung beschrieben.
Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht einer Handgrasschere mit aus Kunststoffpfropfen bestehendem Stützlager,
F i g. 2 als Einzelheit in größerem Maßstab teilweise aufgebrochen die Schwenklagerung der beiden Messer.
F i g. 2 als Einzelheit in größerem Maßstab teilweise aufgebrochen die Schwenklagerung der beiden Messer.
Die Handgrasschere besitzt ein feststehendes Messer 20, das nach dem Ausführungsbeispiel über ein
Drehgelenk 10,11 mit dem festen Griffteil 6 verbunden ist. Das bewegliche Messer 19 ist um den am
festen Messer 20 fixierten Drehzapfen 17, 14 schwenkbar gelagert und über eine Zugstange 12 mit
dem beweglichen Griffteil 5 verbunden, das um die Achse 7 gegenüber dem festen Griffteil 6 schwenkbar
ist.
Als Stützlager sind zwischen den beiden Messern 19, 20 in dem zwischen Drehzapfen 17,14 und Griffen
6, 5 liegenden Teil aus verschleißfestem Kunststoff gefertigte Pfropfen 2 in Bohrungen eingesetzt.
Diese Bohrungen sind nach dem Ausführungsbeispiel in dem beweglichen Messer 19 angeordnet und nehmen
den Schaft der Pfropfen 2 auf. Diese Pfropfen gleiten mit ihrem Kopf an der Oberseite des feststehenden
Messers 20.
Claims (3)
1. Handgrasschere, bei welcher hinter der Schwenkachse der relativ zueinander schwenkbaren
Messer ein Stützlager zwischen den beiden Messern vorgesehen ist, um diese beim Schneid-
und Schließvorgang in der gewünschten Weise zu führen, dadurch gekennzeichnet, daß
das Stützlager aus in Bohrungen des einen Messers eingesetzten nietartigen, aus verschleißfestem
Kunststoff gefertigten Pfropfen (2) besteht, deren Kopf auf dem gegenüberliegenden Messer gleitet.
709 517/128
2. Handgrasschere mit einem festen und einem beweglichen Messer nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Pfropfen (2) in Bohrungen des beweglichen Messers (19) eingesetzt sind.
3. Handgrasschere nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens
zwei Pfropfen (2) an einer hinteren Rundung des beweglichen Messers (19) auf gleichem Radius,
jedoch mit einem gegenseitigen Winkelabstand, angeordnet sind.
In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 1 228 950.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 517/128 2.67 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW36052A DE1235652B (de) | 1964-01-25 | 1964-01-25 | Handgrasschere |
| CH741164A CH439851A (de) | 1962-04-07 | 1964-06-05 | Gartenschere |
| NL6406672A NL6406672A (de) | 1962-04-07 | 1964-06-12 | |
| BE649190D BE649190A (de) | 1962-04-07 | 1964-06-12 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW36052A DE1235652B (de) | 1964-01-25 | 1964-01-25 | Handgrasschere |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1235652B true DE1235652B (de) | 1967-03-02 |
Family
ID=7601084
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW36052A Pending DE1235652B (de) | 1962-04-07 | 1964-01-25 | Handgrasschere |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1235652B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2542982A1 (de) * | 1974-10-01 | 1976-04-15 | Black & Decker Mfg Co | Grasschere |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1228950A (fr) * | 1959-03-17 | 1960-09-02 | Perfectionnements aux cisailles telles que celles montées à boulon libre |
-
1964
- 1964-01-25 DE DEW36052A patent/DE1235652B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1228950A (fr) * | 1959-03-17 | 1960-09-02 | Perfectionnements aux cisailles telles que celles montées à boulon libre |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2542982A1 (de) * | 1974-10-01 | 1976-04-15 | Black & Decker Mfg Co | Grasschere |
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