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DE1080647B - Abmantelungszange - Google Patents

Abmantelungszange

Info

Publication number
DE1080647B
DE1080647B DES58088A DES0058088A DE1080647B DE 1080647 B DE1080647 B DE 1080647B DE S58088 A DES58088 A DE S58088A DE S0058088 A DES0058088 A DE S0058088A DE 1080647 B DE1080647 B DE 1080647B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
knife
pliers
knife carrier
longitudinal
carrier
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES58088A
Other languages
English (en)
Inventor
Carl Sauer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DES58088A priority Critical patent/DE1080647B/de
Publication of DE1080647B publication Critical patent/DE1080647B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G1/00Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines
    • H02G1/12Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines for removing insulation or armouring from cables, e.g. from the end thereof
    • H02G1/1202Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines for removing insulation or armouring from cables, e.g. from the end thereof by cutting and withdrawing insulation
    • H02G1/1204Hand-held tools
    • H02G1/1229Hand-held tools the cutting element making a longitudinal, and a transverse or a helical cut
    • H02G1/1231Hand-held tools the cutting element making a longitudinal, and a transverse or a helical cut using a swivelling cutting element

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  • Knives (AREA)

Description

Die Erfindung 'bezieht sich auf eine Abmantelungszange zum Aufschneiden des äußeren aus Blei, Kunststoff od. dgl. bestehenden Mantels von isolierten, elektrischen Leitungen, der die den Draht umgebende Isolierung gegen Beschädigungen u. dgl. schützt. Ein Entfernen dieses Mantels ist z. B. an den Stellen der Leitung notwendig, die an Geräte, Kontakte od. dgl. angeschlossen werden sollen, wobei unter Umständen ziemlich große Längen freizulegen sind.
Für diesen Zweck sind Zangen und andere Geräte bekannt, bei denen die Leitung mittels einer Rolle geführt wird und die erforderlichen Schnitte durch ein Messer ausgeführt werden. So ist unter anderem eine Abmantehmgszange bekanntgeworden, die sowohl zur Herstellung von Rund- als auch Längsschnitten mit einstellbarer Tiefe in dem Mantel der Leitung dient, ohne daß die Leitung abgebogen zu werden braucht. Diese Zange weist am Ende des einen Zangenarmes eine Rolle mit einer in der Zangenachse verlaufenden tiefen, konisch sich verengenden Nut auf, während der andere Zangenarm ein auf die Rolle radial gerichtetes, um diese Richtung drehbares Messer besitzt, das in seinen beiden in Zangenachse und senkrecht dazu verlaufenden Arbeitsstellungen durch eine federbelastete Kugel in entsprechende Aussparungen einrastet und in seiner Schnittiefe eingestellt werden kann. Zwischen beiden Zangenarmen ist dann ferner eine ihre Annäherung begrenzende Einstellvorrichtung angeordnet. Die Handgriffe sind so aus der Nutrichtung der Rolle abgebogen und gegabelt, daß die in die Zange eingeführte abzumantelnde Leitung geradlinig in Richtung der Zangenachse verläuft.
Die Nachteile dieser bekannten Abmantelungszange und anderer Ausführungen bestehen vor allen Dingen darin, daß beim Ansetzen des Messers oder Schnittbeginn ein drückender und kein ziehender Schnitt ausgeübt wird und daher besonders bei Umhüllungen oder Ummantelungen großer Festigkeit, wie z. B. Bleiumhüllungen, eine große Kraft ausgeübt werden muß, wodurch eine baldige Ermüdung der die Zange führenden Hand zu verzeichnen ist. Ferner ist 'die Zange nicht sehr handlich, wodurch ebenfalls die Ermüdung der die Zange führenden Hand gefördert wird und das Umstellen des Messers vom Längsschnitt auf Rundschnitt bzw. umgekehrt umständlich, da dazu eine Mutter gelöst und nach dem Einstellen wieder angezogen werden muß.
Die Erfindung vermeidet die vorstehend in großen Zügen angegebenen Nachteile der bekannten Abmantelungszangen. .Sie bezieht sich auf eine Abmantelungszange für isolierte Leitungen mit am Ende der einen Zangenbacke sitzender Führungsrolle für die abzumantelnde Leitung, der gegenüber an der anderen Zangenbacke ein auf die Rolle radial gerichtetes, in Abmantelungszange
Anmelder:
Carl Sauer,
Berlin-Charlottenburg 5, Fritschestr. 27/28
Carl Sauer, Berlin-Charlottenburg,
ist als Erfinder.genannt worden
axialer Richtung und um seine Längsachse verstellbares Schlitzmesser angeordnet ist. Gemäß der Erfindung sind -bei einer solchen Zange die Zangenbacken in an sich bekannter Weise parallel geführt, so daß das Schlitzmesser während der Betätigung der Zange immer senkrecht zu der aufzuschlitzenden Leitung steht.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Zange nach der Erfindung sitzt "das Schlitzmesser in einem Messerträger, der, wie an sich bekannt, durch ein Kugeigesperre gegen Drehung in Umfangsrichtung und gegen axiales Verschieben durch ein Nuten-Stift-Gesperre gesichert ist, das einen auf dem Umfang des Messerträgers sitzenden Stift und mehrere im Abstand übereinander in der Lager innen wand des Messerträgerlagers befindliche Quernuten hat, die durch eine Längsnut miteinander verbunden sind. Ferner sitzen außen auf dem Umfang des Messerträgers im Abstand hintereinander mehrere ringförmige Markierungen oder kleine Rillen als Merkzeichen für die Stellung der Messertiefe durch das axiale Verschieben des Messerträgers in Verbindung mit dem dem Kopf des Messerträgers zugekehrten Rand der Lagerbohrung, mit dem die betreffende ringförmige Markierung in der gewünschten Stellung in Deckung ist. Außerdem ist vorteilhaft die sich gegen die abzumantelnde Umhüllung der Leitung legende Stirnseite des Messerträgers in Schnittrichtung des Messers gekrümmt bzw. gebogen.
An sich ist es bei Abisolierzangen bekannt, die Zangen'backen mit den. Griffschenkeln drehbar zu verbinden und sie parallel während der öffnungs- und Schließbewegung zu führen. Derartige Zangen dienen zum Entfernen der die blanken Leitungsdrähte umgebenden sehr weichen,, dünnen gummierten Isolierung, deren zu entfernender Teil mittels eines Rundschnittes von dem übrigen Teil getrennt und dann von den Drahtenden abgezogen oder geschoben wird. Da es
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sich hier meistens nur um kurze Längen von etwa entsprechende radial verlaufende Markierung 22 be-
2 cm handelt, die von den Drahtenden entfernt werden findet sich auf der der Nabe 20 zugekehrten Stirnseite
müssen, genügt ein Rundschnitt und erübrigt sich ein des Backenkopfes 23.
Längsschnitt. Diese Zangen sind daher nicht zum Der Messerträger 18 weist am vorderen Ende einen Entfernen der die Isolierung umgebenden aus härte- 5 mittleren Längsschlitz 24 auf, der zur Aufnahme des rem Material, wie Blei, Kunststoff usw., bestehenden Messers 25 dient, das als Spitz- oder Rundmesser ausUmhüllung, des sogenannten Mantels, geeignet. gebildet sein kann. Im Ausführungsbeispiel ist es als
Die Abmantelungszange nach der Erfindung hat den Spitzmesser ausgebildet und mittels der Schraube 26
Vorteil, daß durch die parallele Führung der Zangen- im Messerträger 18 gehalten. Der Messerschaft hat
backen das Eindringen des Messers beim Ansetzen io vorteilhaft einen Längsschlitz, so daß das Messer in
bzw. Schnittbeginn erleichtert wird, da dadurch ein der Höhe im Messerträger verschoben werden kann,
ziehender Schnitt ausgeübt wird. Der Schnitt läßt sich nachdem die Schraube 26 gelöst worden ist. In der
infolgedessen sowohl in Längs- als auch in Umfangs- neuen Lage wird es dann durch Anziehen der Schraube
richtung sehr leicht durchführen. Das Schlitzmesser 26 wieder festgesetzt.
steht immer senkrecht zur Leitung bzw. zur Umman- 15 Der Messerträger 18 hat ferner auf seinem Umfang telung, gleichgültig welche Form die Leitung bzw. Längsnuten 27. Außerdem sind Umfangsnuten oder ihre Ummantelung hat. Es ist sehr leicht zu verstellen, Rillen 28 vorgesehen. Schließlich weist er noch auf und zwar sowohl vom Rundschnitt auf den Längs- seinem Umfang einen Stift 29, eine Nase od. dgl. auf. schnitt als auch umgekehrt und hinsichtlich der Rege- . Im Backenkopf 23 ist eine Lagerbuchse 30 eingelung der Messertiefe. Es kann in einfacher Weise ein 20 lassen, die eine Längsnut 31 hat, von der die Quer-Rund- oder ein Längsschnitt mit einstellbarer Tiefe in nuten 32 abgehen. Die Längsnut 31 mündet in der dem Mantel der Leitung vorgenommen werden, ohne Stirnseite des Kopfes 23, die dem Griff 19, 20 zugedaß die Leitung abgebogen zu werden braucht, die kehrt ist.
beim Längsschnitt in Längsmittelebene der Zange ver- Ferner ist ein Gesperre vorgesehen, das aus einer
läuft. Durch die Krümmung der sich gegen die abzu- 25 Kugel 33 und einer Feder 34 besteht, die beide in einer
mantelnde Umhüllung der Leitung legenden Stirnseite ' radial von dem Kopf 23 vorspringenden Nabe 35 ge-
des Messerträgers in Schnittrichtung des Messers lagert sind. Die Feder 34 drückt die Kugel 33 radial
wird erreicht, daß die Leitung sicher auf die Rolle ge- gegen den Umfang des Messerträgers 18. Diese Kugel
drückt und ein Weggleiten der Leitung während des greift dabei je nach der Lage des Messerträgers 18 in
Schnittes vermieden wird. 30 eine der Längsnuten 27 ein und sichert dadurch den
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Messerträger gegen Drehen um seine Längsachse
Erfindung dargestellt. Es zeigt während des Arbeitens. Gegen Verschieben in Längs-
Fig. 1 eine Ausführungsform in schaubildlicher richtung wird der Messerträger durch den Stift 29 in
Wiedergabe, Verbindung mit den Nuten 32 gesichert.
Fig. 2 einen Grundriß der Fig. 1, 35 Soll der Messerträger 18 in den Messerkopf 23 ein-
Fig. 3 einen Schnitt durch das Gesperre nebst geführt werden, dann wird er mit seinem Messerende
Stirnansicht des Lagers für den Messerträger, so weit eingeschoben, bis der Stift 29 gegen die Stirn-
Fig. 4 einen Schnitt durch Fig. 3 in Richtung IV-IV, seite des Kopfes 23 trifft, die der Nabe 20 des Hand-
Fig. 5 und 6 Ansichten des Messerträgers und griffes 19 zugekehrt ist. Dann wird, wenn der Stift 29
Fig. 7 eine Seitenansicht des Kopfes beider Zangen- 40 noch nicht mit der Mündung der Längsnut 31 zur
backen einer zweiten Ausführungsform. Deckung gelangt ist, der Messerträger 18 mittels des
Die im Ausführungsbeispiel dargestellte Zange hat Handgriffes 19 so weit dm seine Längsachse gedreht,
gemäß Fig. 1 zwei Griffschenkel 1, 2. Der Kopf 3 bis sich der Stift 29 vor der Mündung der Längsnut
bzw. 4 jedes der beiden Griffschenkel 1, 2 hat im 31 befindet. Jetzt wird durch Druck auf die Nabe 20
Grundriß U-Form. 45 in Längsrichtung des Messerträgers letzterer in den
Der Kopf 3 besitzt die beiden Schenkel 5, 6. Der Kopf weiter hineingeschoben, wobei der Führungsstift Kopf 4 hat die beiden Schenkel 7, 8. Die Schenkel 5, 7 29 in der Längsnut 31 gleitet. Je nach dem Abstand, und die Schenkel 6, 8 kreuzen sich gegenseitig. Jedes den das Messer 25 von der in der Zangenbacke 11 sich kreuzende Schenkelpaar 5, 7 bzw. 6, 8 ist durch drehbar gelagerten Führungsrolle 36 haben soll, wird einen Niet 9 drehbar miteinander verbunden. Dadurch 50 der Messerträger 18 so weit in den Kopf 23 hineinist erreicht, daß der Innenraum zwischen den Schenkel- geschoben, daß der Stift 29 vor die betreffende Querpaaren 5, 7 und 6, 8 völlig frei von irgendeinem nut 32 gelangt. Dann wird der Messerträger 18 mittels Hindernis ist, da jedes Schenkelpaar einen eigenen des Handgriffes 19 um seine Längsachse gedreht, wo-Niet 9 hat, also keine durchgehende Drehachse vor- durch der Stift 29 in der betreffenden Quernut 32 handen ist. 55 gleitet. Die Drehung erfolgt dabei so lange, bis die
Die einzelnen Schenkel 5 bis 8 sind mit den Zangen- Sperrkugel 33 in die gewünschte Längsnut 27 ein-
backen 10, 11 durch Zapfen 12, 13 od. dgl. drehbar rastet. Jetzt ist die Zange arbeitsbereit. Befindet sich
verbunden. Außerdem haben die Zangenbacken 10, 11 das Messer 25 in einer Lage, in der es mit der
am unteren Ende je einen Schlitz 14, 15. Diese Schneide quer zur Längsachse des Kabels liegt, dann
Schlitze fassen über je einen Querstift 16 bzw. 17. 60 kann der sogenannte Rundschnitt erfolgen, indem die
Durch die beschriebene Verbindung der Griffschenkel 1 Zange mittels der Gr-iffschenkel Ix 2 um ihre Längs-
mit den Zangenbacken 10, 11 wird erreicht, daß letz- achse gedreht wird. Dann wird die Zange geöffnet,
tere sich beim Öffnen und Schließen der Zange immer ohne daß sie vom Kabel abgezogen zu werden braucht,
parallel zueinander verschieben und das Messer senk- und der Messerträger 18 mittels des Handgriffes 19
recht zum Kabel bewegt wird. 65 um seine Längsachse gedreht, bis die Messerschneide
In der Messer- oder Zangenbacke 10 ist ein Messer- in Richtung der Kabellängsachse steht. In dem Moträger 18 axial verschiebbar und feststellbar gelagert. ment rastet die Kugel 33 in die entsprechende Längs-Dieser Messerträger 18 hat an einem Ende einen nut 27 ein. Jetzt w.ird die Zange durch Zusammen-Handgriff 19, dessen Nabe 20 mit einem als Markie- drücken der Griffschenkel 1, 2 geschlossen, wobei das rung dienenden axialen Strich 21 versehen ist. Eine 70 Messer in den Kabelmantel eindringt. Jetzt wird die
Zange in Richtung der Längsachse des Kabels gezogen, wodurch der Längsschnitt erzeugt wird.
Soll der Messerabstand von der Führungsrolle 36 geändert werden, weil z. B. die Zange für ein dickeres Kabel verwendet werden soll, dann wird der Messerträger 18 durch Zug an den Handgriff 19 nach rechts (Fig. 1) gezogen, bis beispielsweise die dem Messer-■ende am nächsten liegende Ouernut 28 zur Deckung mit der Mündungskante der Lagerbuchse 30 gelangt. Der Stift 29 befindet sich dann vor der entsprechen-Quernut 32 der Lagerbuchse 30. Der Messerträger wird nun mittels des Handgriffes 19 um seine Längsachse gedreht, so daß der Stift 29 in die Quernut 32 eintritt. Dadurch ist der Messerträger gegen axiale Verschiebung gesichert und der gewünschte Abstand des Messers 25 von der Führungsrolle 36 erzielt. Durch entsprechendes Drehen des Messerträgers 18 um seine Längsachse wird nun die Kugel 33 zum Einrasten in die gewünschte Längsnut 28 gebracht, so daß das Messer 25 entweder in der Stellung für den Längsschnitt oder für den Rundschnitt eingestellt worden ist.
Zur Regelung der Schnittiefe ist auch noch eine Aibstandsschrau.be 37 vorgesehen, die mit ihrem unteren Ende mit einem an der Zangenlbacke 11 sitzenden Widerlager 38 zusammenarbeitet.
Bei der Ausführung nach Fig. 7 ist seitlich am Zangenkopf 23 ein Spitzmesser 39 angeordnet, das einen Längsschlitz 40 hat und mittels einer Querschraube 41 in der jeweiligen Lage gesichert wird. Dieses Schlitzmesser 39 hat an jedem Ende eine Schneide 42 bzw. 43. Die Schneiden 42, 43 sind um 90° versetzt zueinander angeordnet. In der gezeichneten Stellung dient die Schneide 42 für den Längsschnitt und die Schneide 43 für den Rundschnitt.
Soll ein Rundschnitt erfolgen, dann wird die Schraube 41 gelockert und das Messer 39 aus der Längsschnittstellung nach Fig. 7 so um diese Schraube verschwenkt, daß die Schneide 42 an die Stelle gelangt, wo sich in der Zeichnung die Schneide 43 befindet, die dadurch an die Stelle der Schneide 42 nach Fig. 7 getreten ist. Dann wird, nachdem die Schnitttiefe durch entsprechende Längsverschiebung des Messers 39 festgelegt worden ist, die Schraube 41 angezogen. Nunmehr kann der Rundschnitt in der bei der Ausführung nach Fig. 1 beschriebenen Weise, d. h. durch Drehung der Zange um ihre bzw. die Kabellängsachse erfolgen.
Das beschriebene Ausführungsbeispiel kann in verschiedener Weise abgeändert werden. So kann z. B. der Messerträger 18 im Querschnitt mehreckige, beispielsweise viereckige Form haben. Entsprechend ist dann das Lager im Backenkopf 23 ausgebildet. Der Messerträger 18 wird dann in dieses Lager eingesteckt und in seiner jeweiligen Stellung durch eine Querschraube gesichert. Soll das Messer umgesetzt werden, dann wird der Messerträger nach dem Lockern der Querschraube herausgezogen, um seine Längsachse gedreht und wieder in das Lager eingesteckt. Die Sicherung gegen axiales Verschieben erfolgt durch erneutes Anziehen der Querschraube.
Außer dieser Abänderung sind naturgemäß auch weitere Änderungen möglich. Statt des Spitzmessers kann eine Messerscheibe Verwendung finden.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Abmantelungszange für isolierte Leitungen mit am Ende der einen Zangenbacke sitzender Führungsrolle für die abzumantelnde Leitung, der gegenüber an der anderen Zangenbacke ein auf die Rolle radial gerichtetes, in axialer Richtung und um seine Längsachse verstellbares Schlitzmesser angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Zangenbacken (10, 11) in an sich bekannter Weise parallel geführt sind, so daß das Schlitzmesser (25) während der Betätigung der Zange immer senkrecht zu der aufzuschlitzenden Leitung steht.
2. Abmantelungszange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schlitzmesser (25) in einem Messerträger (18) sitzt, der durch ein Kugeigesperre (33 bis 35) gegen Drehung in Umfangsrichtung und gegen axiales Verschieben durch ein Nuten-Stift-Gesperre (29, 31, 32) gesichert ist, das einen auf dem Umfang des Messerträgers (18) sitzenden Stift (29) und mehrere im Abstand übereinander in der Lagerinnenwand des Messerträgerlagers (30) befindliche Quernuten (32) hat, die 'durch eine Längsnut (31) miteinander verbunden sind.
3. Abmantelungszange nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß außen auf dem Umfang des Messerträgers (18) im Abstand hintereinander mehrere ringförmige Markierungen oder kleine Rillen (28) sitzen als Merkzeichen für die Einstellung der Messertiefe durch axiales Verschieben des Messerträgers (18) in Verbindung mit dem dem Kopf des Messerträgers zugekehrten Rand der Lagerbohrung, mit dem die betreffende ringförmige Markierung (28) in der gewünschten Stellung in Deckung ist.
4. Abmantelungszange nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die sich gegen die abzumantelnde Umhüllung der Leitung legende Stirnseite des Messerträgers (18) in Schnittrichtung des Messer (25) gebogen bzw. gekrümmt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsches Grbrauchsmuster Nr. 1 752 039;
schweizerische Patentschriften Nr. 326 328, 204 609.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 507 305 4.
DES58088A 1958-05-02 1958-05-02 Abmantelungszange Pending DE1080647B (de)

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Cited By (5)

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