[go: up one dir, main page]

DE819137C - Vorrichtung zum Schaelen von Zitrusfruechten - Google Patents

Vorrichtung zum Schaelen von Zitrusfruechten

Info

Publication number
DE819137C
DE819137C DEL3151A DEL0003151A DE819137C DE 819137 C DE819137 C DE 819137C DE L3151 A DEL3151 A DE L3151A DE L0003151 A DEL0003151 A DE L0003151A DE 819137 C DE819137 C DE 819137C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fruit
cutting blade
sliding plate
blade
cutting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL3151A
Other languages
English (en)
Inventor
Joachim Levitin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE819137C publication Critical patent/DE819137C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J17/00Household peeling, stringing, or paring implements or machines
    • A47J17/02Hand devices for scraping or peeling vegetables or the like
    • A47J17/04Citrus fruit peelers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Knives (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Schälen von Zitrusfrüchten Die Erfindung betrifft Vorrichtungen, die zum Schälen von Zitrusfrüchten, wie Orangen, "Zitronen und Pampelmusen, geeignet sind.
  • Bekanntlich enthält eine Zitrusfrucht einen mittleren Körper von saftigem Fleisch, der durch eine dii»ne Haut, die sogenannte innere Fruchthaut, in eine Anzahl von Segmenten unterteilt ist. Dieser innere Körper ist von einer Schale oder Rinde umschlossen, die im allgemeinen aus einer verhältnismäßig dünnen, aber festen äußeren Lage der Haut, der sogenannten äußeren Fruchthaut, und einer inneren Lage aus weicherem -,Mark besteht, die als mittlere Fruchthaut bezeichnet wird. Das Schälen solcher Zitrusfrüchte umfallt zunächst das Durchdringen und Schneiden der äußeren Fruchthaut und dann die Entfernung dieser Haut zusammen mit so viel von der Mittelhaut, wie ohne Verletzung der inneren Fruchthaut möglich ist. Obgleich schor, früher Geräte zum Schälen von Zitrusfrüchten entwickelt wurden, konnten diese nur beschränkt benutzt werden, da bei den vielen bekannten Abarten und Typen von Früchten die Dicke und Festigkeit der Schalen innerhalb weiter Grenzen verschieden ausfällt.
  • Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer verbesserten Vorrichtung, die das Schälen aller Arten von Zitrusfrüchten in einfacher und zweckmäßiger Weise gestattet.
  • Allgemein weist die Schälvorrichtung gemäß der Erfindung eine Grund- oder Führungsfläche auf, die zweckmäßig durch einen Teil des zur Handhabung der Vorrichtung dienenden Griffkörpers gebildet sein kann, und eine kurze Schneidklinge, die von diesem Grundkörper nach außen vorst.-ht, wobei die Strecke, um die die Klinge vorsteht, so gewählt ist, daß die Klinge in die :Mittelhaut der Schale eindringen, aber nicht durch die Außenhaut hindurchdringen kann.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Schälvorrichtung umfaßt ein kombiniertes, zum Schneiden und Abtrennen der Schale dienendes Element, welches ein Grundglied, eine von diesem Grundglied nach außen vorstehende Schneidklinge mit einer geschärften Vorderkante und einen Gleiter in Form einer dünnen Platte aufweist, die vom äußeren Teil der Schneidklinge fest getragen und rechtwinklig oder nahezu rechtwinklig dazu angeordnet ist.
  • Zur Benutzung als Handgerät ist das vorstehend beschriebene Schneid- und Abtrennelement mit einem geeigneten Griff versehen, der im Bedarfsfall nach Art eines Spatels geformt sein kann, um beim Anheben und Abtrenhen der Schale von der inneren Fruchthaut mitzuwirken. Ein solches Handgerät kann als einheitliches Stück aus Metall, Holz oder Glas oder zweckmäßiger aus einem geeigneten synthetischen Gußwerkstoff gebildet sein, wie zum Beispiel Celluloseacetat, Polysterol oder Phenol-oder Harnstofformaldehyd. Das Handgerät kann außerdem aus einer Kombination solcher Stoffe zusammengesetzt sein.
  • Das vorstehend beschriebene Schneid- und Abtrennelement gemäß der Erfindung kann auch als Teil einer Maschine zum Schälen von Zitrusfrüchten benutzt werden, wobei ein oder auch mehrere solcher Vorrichtungen mit Mitteln zum Ergreifen der Frucht und mit Mitteln zur Erzeugung einer Relativbewegung zwischen der Frucht und der Vorrichtung oder den Vorrichtungen kombiniert sind.
  • Zur eingehenden Erläuterung der Erfindung sind einige Ausführungsbeispiele in ihrer Anwendung auf ein Handgerät im folgenden nur beispielsweise und unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben, in denen Fig. i eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Vorderansicht, Fig. 3 eine rückseitige Ansicht und Fig. 4 und 5 Querschnitte nach den Linien IV-IV und V-V der Fig. i von einer einfachen. Ausführungsform der Erfindung geben; Fig. 6 und 7 sind schematische Wiedergaben verschiedener Betätigungsarten der erfindungsgemäßen Vorrichtung; Fig. 8, 9 und io sind ähnliche Ansichten wie Fig. 5, die andere Ausführungsformen zeigen; Fig. i i ist eine Seitenansicht und Fig. 12 eine Kantenansicht einer anderen Ausführungsform der Vorrichtung; Fig. 13 ist eine Teilansicht ähnlich Fig. i i, die eine Abänderung zeigt; Fig. 14 ist eine Teilansicht ähnlich Fig. i i, die eine weitere Abänderung zeigt; Fig.15 ist eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung; Fig. 16 ist eine teilweise Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform; Fig. 17 und 18 sind Seitenansichten und Unteransichten einer weiteren vereinfachten Konstruktion.
  • Das in Fig. i bis 5 dargestellte Handschälgerät umfaßt ein Grundglied oder einen Griffteil io in Form einer .dünnen, flachen Platte i i mit einer geschweiften Hinterkante 12 und einer ähnlich geschweiften unteren Kante. In der Nähe dieser unteren Kante ist der Griffteil derart verstärkt, daß auf beiden Seiten der Platte eine geschwungene Rippe 14 entstanden ist, wodurch die geschweifte Unterseite dieser unteren Kante, die die Führungsfläche 13 des Schneid- und Abtrenngliedes bildet, eine beträchtlich größere Breite aufweist als die Dicke der Platte i i. Zur Erleichterung des Griffteils und zur leichteren Handhabung ist eine zweckmäßig als Fingeröffnung ausgebildete Öffnung 15 vorgesehen.
  • Von der Fläche 13 steht eine Schneidklinge 16 nach unten vor, die eine scharfe Vorderkante 17 aufweist. Diese Klinge ist vorzugsweise, wie deutlicher in den Fig.4 und 5 dargestellt ist, so angeordnet, daß sie in der Mittelebene der Fläche 13 und der Griffplatte i i sowie rechtwinklig zur Fläche 13 liegt. An ihrem unteren Ende ist diese Klinge mit einer Gleitplatte 18 versehen, die an beiden Seiten der Schneidklinge 16 vorsteht und geschweift ist, vorzugsweise in der dargestellten Art, damit sie sich der Gestalt der Grundfläche 13 anpaßt, wodurch sie auf ihrer ganzen Länge in praktisch gleichem Abstand zur Oberfläche 13 steht. Die Front- oder Vorderkante i9 der Gleitplatte ist, wenn sie auch etwas angeschärft oder gerundet sein mag, vorzugsweise stumpf im Vergleich zur Kante 17 der Klinge 16. Sie kann etwas über die Schneidkante 17 vorstehen, wie dies dargestellt ist, oder in Linie mit der Kante der Schneidklinge 16 endigen.
  • An geeigneter Stelle, zweckmäßig in der dargestellten Weise am geschweiften vorderen Teil, ist der Griffteil io mit einem scharfen Zahn 2o versehen, der in der dargestellten Weise derart angebracht ist, daß er einen spitzen Winkel gegen den allgemeinen Umfang der benachbarten Kante des Griffteils bildet. Der Zweck desselben ist weiter unten erläutert.
  • Bei @ der Benutzung dieser Vorrichtung wird zunächst mittels des Zahnes 2o ein Einschnitt in der äußeren Fruchthaut angebracht. Der Winkel, in dem dieser Zahn in bezug auf die benachbarte Kantenfläc4e des Griffes angeordnet ist, verhindert ein zu tiefes Eindringen, durch das er in die innere Fruchthaut eindringen und diese beschädigen könnte.
  • In diesen Einschnitt wird dann die Vorderkante i9 der Gleitplatte 18 eingeführt und diese arbeitet unter der äußeren Fruchthaut und innerhalb der mittleren Fruchthaut. Durch andauernde Vorwärtsbewegung der Vorrichtung in bezug auf die Frucht, wobei entweder die Vorrichtung kräftig gegen die Frucht bewegt wird oder umgekehrt, schneidet die Klingenkante ihren Weg durch die Schale, während die Gleitplatte 18 innerhalb der Zwischenhaut unter der Außenschale arbeitet und die Schale auf beiden Seiten des durch die Klinge 16 hergestellten Schnittes anhebt und abtrennt. Die Schale kann auf diese Weise in Streifenform abgehoben werden, in dem man bei ,der Arbeit mehrfach in einer Reihe benachbarter Umdrehungen um die Frucht fortschreitet.
  • Fig. 6 und 7 zeigen schematisch das Grundprinzip und zwei verschiedene Benutzungsarten. In Fig.6 befindet sich die Unterfläche der Gleitplatte 18 in Berührung mit der inneren Fruchthaut und beim Herübergleiten dient der Gleiter zum Abtrennen der ganzen Schale von der Frucht, wobei infolge der stumpfen Vorderkante jedes Eindringen oder jede Beschädigung der Fruchthaut verhindert wird. Bei .dieser Arbeitsweise bewirkt die gekrümmte Oberfläche 13 keine wirksame Führung, obgleich ihre Anwesenheit vor und hinter den Enden der Gleitplatte eine zu große Neigung des Handgerätes verhindert, welche die Gleitplatte veranlassen würde, durch die innere Fruchthaut zu dringen oder aus der äußerer. Haut herauszutreten. Die in Fig. 6 dargestellte Arbeitsweise kann bei Ausführungsbeispielen gemäß Fig. i, i i, i s und 16. benutzt werden. Hierbei ist die Vorderkante ig der Gleitplatte abgestumpft und die Tiefe der Schneidklinge 16 ist größer als die Dickenabmessungen der Schale. Der Zahn 20 wird bei diesen Ausführungsbeispielen dazu benutzt, einen Einschnitt in der Außenhaut anzubringen, um das Einsetzen des Gleiters zu erleichtern.
  • Fig.7 zeigt eine andere Arbeitsweise, bei der die gekrümmte Fläche 13 die Führungsfunktion dadurch übernimmt, @daß sie auf der Außenfläche der Außenhaut gleitet. Die Arbeitstiefe der Gleitfläche 18 innerhalb der Mittelhaut wird hierbei durch die Tiefe der Schneidklinge 16 bestimmt, und diese soll naturgemäß nicht größer sein als die Dickenabmessung der Schale. Die für diese Arbeitsweise benutzte Schälvorrichtung kann Formen aufweisen, die Gleiter mit scharfen Vorderkanten haben, z. B. 1g° in Fig. 7 und 13. Die in Fig. 7 dargestellte Arbeitsweise kann bei allen Ausführungen benutzt werden, indem man entweder die Tiefe der Schneidklinge 16 kleiner wählt als die Dickenabmessungen der Schale oder indem man vorstehende Führungen vorsieht, wie in Fig. 13, 23 und in Fig. 14, 24. Naturgemäß wird es durch die Benutzung scharfer Vorderkanten ig° des Gleiters bei solchen Ausführungsformen möglich, diese Gleiter durch die Außenhaut ohne die Hilfe eines besonderen Zahnes 20 einzuführen, der dann fortfallen kann.
  • In beiden Fällen kann eine ausgedehnte Fläche der Gleiterplatte 18 vorteilhaft sein, und eine solche Platte kann eine Krümmung sowohl in Längsrichtung als auch in Querrichtung aufweisen, d. h. sie ist auf der Unterfläche etwas konkav, damit sie sich enger an den allgemeinen Umfang der inneren Fruchthaut anpaßt. Die Platte 18 kann außerdem eine von vorne nach hinten zunehmende Dicke aufweisen, wie dies in Fig. 1s dargestellt ist. An Stelle einer geraden und quer gerichteten Kante 1g kann die Gleiterplatte 18 mit einer spitzeren Form (Fig. 18) oder mit einer abgerundeten Form ausgerüstet sein (Fig.9).
  • Die lineare Abmessung des Schneidmessers 16 beeinflußt den Grad der gewünschten Manövrierfähigkeit; so ist eine lange Schneidklinge geeigneter für gerade Schälschnitte, während eine kurze Klinge plötzlichere Schnittrichtungsänderungen erlaubt. Während gemäß Fig. 5 die vordere Schneidkante 17 der Klinge 16 an beiden Seiten gleichmäßig abgeschrägt ist, um einen geraden Schnitt zu erhalten, kann diese Kante auch nur auf einer Seite abgeschrägt sein (Fig. 8), um einen geneigten oder spiralförmigen Schnitt zu ergeben. Auch kann, wie in Fig.9 dargestellt, das Schneidmesser selbst etwa in bezug auf die Griffebene geneigt sein. Im Bedarfsfall können sowohl das Vorderende als auch das Hinterende der Klinge 16 und der Gleitplatte i8 gemäß Fig. 9 angeschärft sein. Statt symmetrisch in bezug auf die Breite der Platte kann die Schneidklinge auf der einen Seite der Platte angebracht sein (vgl. Fig. io), oder die Gleitplatte steht auf der einen Seite mehr vor als auf der anderen Seite.
  • Bei der in den Fig. i i und 12 dargestellten Ausführungsform hat die etwa in beschriebener Weise eine Grundführungsfläche 13, eine Schneidklinge 16 und eine Gleitplatte 18 aufweisende Schneid- und Trennvorrichtung an einem Ende einen verlängerten Handgriff 21, dessen entgegengesetztes Ende nach Art eines Spatels 22 gekrümmt ist, um einen zusätzlichen Zahn zu bilden, der bei der Lösung der Schalen von der inneren Fruchthaut nützlich sein mag. Der Zahn 20 wird in diesem Falle an der Hinterkante der Gleitplatte 18 angebracht.
  • Als Schutz gegen eine unrichtige Arbeitstiefe der Gleitplatte 18 bei derArbeitsweise gemäß Fig.7 können ein oder mehrere nach unten stehende Führungen an dem Vorderende der Grundfläche 13 vorgesehen sein. Fig. 13 zeigt eine Ausführungsform mit diesem Merkmal in Gestalt einer Führungsnase 23, die aus dem Handgriff 21 herausgearbeitet ist.
  • Um bei den vielen verschiedenen Arten von Zitrusfrüchten die besten Ergebnisse zu erhalten, sollte die eben beschriebene Führungsnase in ihrer Tiefe je nach der Dicke der Fruchtschale einstellbar sein. Fig. 14 zeigt ein solches Ausführungsbeispiel und weist eine Führungsnase 24 auf, die lose und einstellbar auf dem Griffteil 21 angebracht ist. Diese Einstellung wird durch Verzahnen der Berührungsflächen der Nase und des Handgriffes bei 27 und durch Anbringung einer gleitenden Klammer 25 in Form eines U-Metallgliedes bewirkt, das in etwas geneigten Rillen 26 des Griffes 21 läuft.
  • Gestalt und Ausbildung des Handschälgerätes können naturgemäß auf sehr viele Weisen geändert werden. Fig. 15 zeigt eine weitere Ausführungsform, bei der das Schneid- und Trennelement auf der einen Seite eines ungefähr dreieckförmig gestalteten Handstückes 28 angebracht ist, dessen zweite Seite einen Zahn 20 für den ersten Einschnitt aufweist, während die dritte Seite einen vorstehenden Handgriff 29 trägt, dessen freies Ende 3o im Bedarfsfalle in ähnlicher Weise wie in Fig.ii und12 zu einer dünnenklingenartigenForm verjüngt wird, damit es zusätzlich beim Schälen benutzt werden kann.
  • Im Bedarfsfalle kann eine Kante des Handgriffteiles, insbesondere wenn er die lange Form gemäß Fig. 11, 12 oder 15 aufweist, mit einem scharfkantigen Teil 31 gemäß Fig. 15 versehen sein, um hiermit das Fruchtfleisch nach dem Schälen zu schneiden. Andererseits kann eine solche scharfe Kante als selbständige Messerklinge drehbar auf oder verschiebbar in dem Hauptgriffteil angeordnet werden.
  • Fig. 16 zeigt eine weitere Ausführungsform, bei der der Einschnittzahn 2o° als besonders nach unten vorstehendes Element vor der Gleitplatte 18 und der Schneidklinge 16 angeordnet ist. Der Betrag, um den der Zahn 20° von der Oberfläche 13 nach unten vorsteht, ist vorteilhaft kleiner als der der Gleitfläche, so daß nach dem Einsetzen des Zahnes zur Herstellung des ersten Einschnittes dieser Zahn wieder aus der Außenhaut heraustritt, wenn die Bewegung der Vorrichtung relativ zur Frucht fortgeführt wird, ohne daß zum Einschneiden ein besonderer Arbeitsgang erforderlich wäre.
  • Bei einem weiteren und vereinfachten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 17 und 18 ist die Gleitplatte der vorbeschriebenen Formen fortgelassen, und die Führungsfläche 13 ist an einem Ende eines geeigneten Griffteiles 21 angeordnet, das dem in Fig. i i und 12 ähnelt und weist eine kurze Schneidklinge 16 auf, die von ihm rechtwinklig vorsteht. Diese Klinge ist mit einer scharfen Vorderkante 17 versehen und steht um einen solchen Betrag, der im wesentlichen dem zwischen der Fläche 13 und der Gleitplatte 18 der vorerwähnten Ausführungsformen gleicht, vor, daß ohne Beschädigung der inneren Fruchthaut eine angemessene Eindringungstiefe in die Schale erhalten wird. Im Bedarfsfalle kann der Betrag, um den das Messer vorsteht, einstellbar gemacht werden. Nach dem Auftrennen der Außenhaut und der Mittelhaut durch die Klinge 16 wird die Schale gelöst und entweder mit den Fingern oder mit Hilfe eines geeigneten Zahnes entfernt, beispielsweise mittels eines angeschärften Fortsatzes des Griffteils 21.
  • Das in den vorhergehenden Ausführungsformen gemäß Fig. i bis 16 dargestellte kombinierte Schneid- und Abtrennelement, welches das Grundglied, die Schneidklinge 16 und die Gleitplatte 18 aufweist, kann als Basis einer Maschine zum Schälen von Zitrusfrüchten dienen. Ein oder mehrere solcher Elemente können in geeigneter Weise in bezug zu anderen Elementen angeordnet sein, z. B. in bezug auf ein Paar einander gegenüberstehende Schalen zum Greifen der Frucht. Diese Vorrichtungen, welche zweckmäßig federnd gegen die Mitte der ergriffenen Frucht gedrückt werden, können um die Frucht gedreht werden, während diese festgehalten wird, oder die Frucht dreht sich in bezug auf die Vorrichtungen. Ferner ist es möglich, sowohl die Vorrichtung oder die Vorrichtungen als auch die Frucht in entgegengesetzten Richtungen zu drehen.

Claims (21)

  1. PATEN TANSPt1CCiiE: i. Vorrichtung zum Schälen von Zitrusfrüchten, gekennzeichnet durch einen Handhabungsgriff mit einer Grund- oder Führungsfläche und einer kurzen Schneidklinge, die von dieser Grundfläche so weit vorsteht, daß sie in die Mittelhaut, aber nicht in die innere Fruchthaut eindringen kann.
  2. 2. Vorrichtung zum Schälen von Zitrusfrüchten, gekennzeichnet durch ein kombiniertes Schalenschneid- und Abtrennelenlent, das ein Grundglied, eine nach außen von diesem Grundglied vorstellende- und mit einer scharfen Vorderkante versehene Schneidklinge und einen Gleiter in Gestalt einer dünnen, durch den Außenteil der Schneidklinge getragenen und rechtwinklig oder angenähert rechtwinklig ztl ihr angeordneten Platte aufweist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidklinge von einer angenähert entsprechend der äußeren Form der Fruchtschale gestalteten Führungsfläche des Grundgliedes vorsteht.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, (laß die Gleitplatte an beiden Seiten der Schneidklinge symmetrisch vorsteht.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, (laß die Gleitplatte auf der einen Seite der Schneidklinge weiter vorsteht als auf der anderen.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Anspriiche bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die quer stehende Vorderkante der Gleitplatte vor der angeschärften Kante des Schneidmessers gerade und im wesentlichen rechtwinklig zurLänge der Schneidklingc ist.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, (laß die Vorderkante der Gleitplatte vor der angeschärften Kante der Schreidklinge eine angespitzte oder abgerundete Form aufweist. B.
  8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet. (laß die Vorderkante der Gleitplatte scharf ist.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderkante der Gleitplatte abgestumpft ist. io.
  10. Vorrichtung nach einem cler vorhergehenden 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsrichtung der Schneidklinge etwas in bezug auf die Längsrichtung der Gleitplatte geneigt ist. i i.
  11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2 bis io, dadurch gekennzeichnet, daß das entgegengesetzte Ende der Schneidklinge ebenfalls angeschärft ist.
  12. 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitplatte in Längs- und Querrichtung derart gekrümmt ist, daß sie eine sich ungefähr der allgemeinen Krümmung der Außenhautfläche der Zitrusfrucht anlia;s"-ncle koilkave 1`-nterfläclle hat.
  13. 13. \"@irrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere ab@,#ärts vorstehende Führungen auf der (Grundfläche vorgesehen sind, um die Eiilciringtiefe der Gleitplatte oder der Schneidklinge in die Frucht zu begrenzen.
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß eine abwärts vorstehende Führung am Vorderende der Grundfläche unmittelbar vor der allgeschärften Kante der Sclineidklinge vorgesehen ist. i ,s.
  15. Vorrichtung nach Anspruch 13 oder 1q, dadurch gckeiiiizeicliiiet, claß der Betrag, um den die Führung oder Führungen vorstehen, leicht einstellbar ist. i6.
  16. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dali das kombinierte Schneid- und AbtrennelemeriL finit einem Griffteil versehen ist, um ein I landgerät zii schaffen.
  17. 17. Vorrichtung nach Anspruch 16, gekennzeichnet durch einen weiteren angeschärften Zahn zur Herstellung eines Einschnittes in der Außenhaut der Frucht, der zum Einführen der Gleitplatte unter die Außenhaut brauchbar ist. i S.
  18. Vorrichtung nach Anspruch 1, 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, .daß der Griffteil die Gestalt einer spatelähnlichen Klinge aufweist, um damit die Abtrennung der Schale vom mittleren Fleischkörper der Frucht zu unterstützen. ig.
  19. Vorrichtung nach Anspruch 1, 16, 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß eine geschärfte Klinge oder eine gleichwertige Kante zum Aufschneiden des Fruchtfleisches vorgesehen ist-
  20. 20. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche i oder 16 bis i9, dadurch gekennzeichnet, daß sie im wesentlichen ein Gußstück aus synthetischem plastischem Material ist.
  21. 21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere Elemente mit Mitteln zum Festhalten einer Zitrusfrucht und zur Erzeugung einer Relativbewegung zwischen der so gehaltenen Frucht und dem Element oder den Elementen versehen ist, um eine Maschine zum Schälen der Zitrusfrucht zu erhalten.
DEL3151A 1949-08-06 1950-07-22 Vorrichtung zum Schaelen von Zitrusfruechten Expired DE819137C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB819137X 1949-08-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE819137C true DE819137C (de) 1951-10-29

Family

ID=10527329

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL3151A Expired DE819137C (de) 1949-08-06 1950-07-22 Vorrichtung zum Schaelen von Zitrusfruechten

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE819137C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3414030A (en) * 1965-10-04 1968-12-03 Samuel J. Popeil Skin cutter and peeler

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3414030A (en) * 1965-10-04 1968-12-03 Samuel J. Popeil Skin cutter and peeler

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1108852B (de) Chirurgische Nadel
EP0090256B1 (de) Werkzeuggriff für eine darin insbesondere längsverschiebliche Messerklinge
DE2106998B2 (de) Schneidklinge zum Schneiden von Flachmaterial
DE819137C (de) Vorrichtung zum Schaelen von Zitrusfruechten
DE102014104821B4 (de) Frisierklinge für ein Frisiermesser und Frisiermesser
DE2303375A1 (de) Schneideinrichtung
EP3511134A1 (de) Vorrichtung zum zerteilen von gemüse, wie karotten, zucchini, gurke
DE2242707A1 (de) Gemueseschaeler
DE9015493U1 (de) Gerät zum Anschneiden von Stielen von Schnittblumen
DE3049147C2 (de) Maschinenmesser, insbesondere kreis- oder bogenförmiger Gestalt
DE805937C (de) Saege mit wechselnder Folge von Vorschneiderpaaren und Raeumern
DE968707C (de) Bleistiftspitzer mit zwei in einem Gehaeuse vorgesehenen Hohlkonussen
DE870214C (de) Rasierapparat
DE2612362C3 (de) Haushaltsgerät zum Schneiden von Kartoffeln, Gemüse, Friichten o.dgl. in Scheiben oder Streifen
DE7731410U1 (de) Bleistiftanspitzer
DE408231C (de) Scheibenfoermige Klinge zum Enthaeuten von Tieren
DE102024001887A1 (de) Holzspieß, Verwendung eines Holzspießes und Verfahren zur Herstellung eines Holzspießes
DE524401C (de) Messer zum Abschneiden von Schinkenschwarten
DE202015007456U1 (de) Wechselklinge
DE202009016000U1 (de) Messer mit integriertem Sparschäler
DE4230707C2 (de) Messer für Stoffschneidevorrichtungen
DE575436C (de) Schaelmesser fuer Kartoffeln, Obst o. dgl.
DE102009055612A1 (de) Schälmesser mit Sparschäler
DE2254549C3 (de) Kantenhobel
DE728202C (de) Nadel mit Fadenschneidkante