DE1235545B - Mit in lotrechter Ebene hydraulisch schwenkbarem Ausleger versehener fahrbarer Werkstattkran - Google Patents
Mit in lotrechter Ebene hydraulisch schwenkbarem Ausleger versehener fahrbarer WerkstattkranInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C23/00—Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes
- B66C23/18—Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes specially adapted for use in particular purposes
- B66C23/36—Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes specially adapted for use in particular purposes mounted on road or rail vehicles; Manually-movable jib-cranes for use in workshops; Floating cranes
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Description
- Mit in lotrechter Ebene hydraulisch schwenkbarem Ausleger versehener fahrbarer Werkstattkran Es sind an sich Werkstattkrane mit in lotrechter Ebene hydraulisch schwenkbarem Ausleger bekannt, die z. B. zum Ein- und Ausbau schwerer Maschinenteile bei Kraftfahrzeugen od. dgl. dienen.
- Bei einer bekannten Ausfährungsform dieser auf vier Fahrwerkrollen laufenden Werkstattkrane ist das hintere Fahrwerkrollenpaar mit schmaler Spurbreite angeordnet, während die Rollen des vorderen Rollenpaares an weit ausladenden, ortsfest am Fahrwerk sitzenden Armen gelagert sind. Diese Werkstattkrane gestatten ein Unterfahren des Kraftwagenfahrgestelles, so daß das Anketten und Ausheben der Motore oder anderer Teile erleichtert ist, auch wenn diese durch das vorgezogene Fahrerhaus überbaut sind. Diese Arbeit führt der Werkstattkran üblicherweise -etwa bei Horizontalstellung des Kranauslegers aus. Der tiefliegende. Schwerpunkt der Last ermöglicht bei der gegebenen Spurbreite ein Fahren des Werkstattkranes mit ausreichender Standsicherheit. Zufolge seiner Bauart ist die Auslegerhöhe sowie der Hub dieser bekannten Werkstattkrane beschränkt, so daß sie für andere Arbeiten, insbesondere für die Montage. der Fahrzeugaufbauten, nicht benutzt werden können.
- Die neuerdings bevorzugte Bauweise der Lastkraftwagen verwendet eine auf dem Fahrgestell vorgezogene Anordnung des Fahrerhauses, so daß der Motor überbaut ist; ein Freilegen desselben ist vielfach vorteilhafter als der bisher geübte Ausbau des Motors. Die Erfindung bezweckt daher, einen mit in lotrechter Ebene hydraulisch schwenkbarem Ausleger versehenen fahrbaren Werkstattkran, der auf vier Fahrwerkrollen läuft, von denen das hintere Fahrwerklenkrollenpaar mit schmaler Spurbreite angeordnet ist, während die Rollen des vorderen Rollenpaares an weit ausladenden, ortsfest am Fahrwerk sitzenden Armen gelagert sind, durch eine zusätzliche einfache Ausbildung zum Abheben und Aufsetzen von Fahrerhäusem bei Lastkraftwagen_ auszubilden. Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein an dem aeraden Ausleger des Kranes galgenartic, nach vom abgewinkelter Verlängerungsarm angesetzt ist, dessen unterer, mit dem geraden Ausleger verbundener Teil einen stumpfen Winkel mit dem Mittelstück des Verlängerungsarmes bildet, und daß zur Berücksichtigung der vergrößerten Ladehöhe seitlich der Fahrwerklenkrollen überbreitspurig ausziehbare und in an sich bekannter Weise in Stützstellung einschwenkbare Stützrollen angeordnet sind.
- Hierdurch ergibt sich der Vorteil, daß unter Beibehaltung der üblichen Bauform in einfachster und zuverlässiger Weise die volle Hubkraft nutzbar gemacht wird, wobei nur ein facher Umbau durch einen angesetzten Verlängerungsarra nötig ist. Es wird eine Vergrößerung der Ladehöhe erzielt und angesichts dieser die sichere Fahrbarkeit des Werkstattkranes erhalten, in dem überspurbreite Stützrollen zusätzlich vorgesehen sind. Eine weitere vorteilhafte Wirkung ergibt sich durch die, galgenförmige Abwinkelung insofern, als die lotrechte Hubachse des Verlängerungsarmes in der Hubstellung etwa dem Hub des normalen Auslegearmes entspricht, so daß die Hubkraft des Werkstattkranes unverändert ist. Hierdurch erübrigen sich besondere Kosten, z. B. solche für Werstärkung der Hydraulik.
- An sich ist es zwar bereits bekannt, einen Kranausleger mit einem Verlängerungsarin zu versehen, hierbei wird jedoch nur die Reichweite des Auslegers vergrößert. Ferner ist es auch noch bekannt, Stützrollen an einem Kran tragenden Fahrgestell anzuordnen. Diese Stützrollen dienen jedoch einer Absteifung der Federn der Fahrzeugachse; sie sind auch bezüglich ihrer Spur nicht zu einer Vergrößerung der Ladehöhe noch zu einem Lenkrollenpaar in Bezug gesetzt.
- Man kann schließlich auch noch, um die während der Hubarbeit oder dem Fahren des Werkstattkranes sich aus der Gefahr des Pendelns der Last ergebenden Stoßschäden zu vermeiden, erfindungsgemäß die stumpfe Schenkelabwinkelung auslegerseitig mit einem Schonschurz abdecken.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. In dieser zeigt Ab b. 1 einen Werkstattkran in Seitenansicht in Arbeitsstellung an einem Lastkraftwagen, Ab b. 2 eine Vorderansicht, Ab b. 3 in größerem Maßstab eine Draufsicht auf das vordere Ende des Kranfahrgestells, wobei die überspurbreiten Stützrollen ausgestellt sind, Ab b. 4 eine Seitenansicht des vorderen Endes mit ausgefahrenen Stützrollen nach A b b. 3, A b b. 5 eine Seitenansicht der in A b b. 2 strichpunktiert eingezeichneten eingezogenen Stützrollen und Ab b. 6 einen Werkstattkran in Anscherstellung zum Abheben eines Kraftwagenführerhauses.
- Der Werkstattkran besitzt einen gabelförmigen Fahrgestellrahmen 1, dessen Längsträger 2 dicht über der Fahrbahnfläche an-eordnet sind und die am freien Ende Laufrollen 3 aufweisen. Am Kopfende des Fahrgestellrahmens sind Fahrwerklenkrollen 4 vorgesehen, die mit einer Deichsel 5 beim Verschieben des Werkstattkranes gelenkt werden können.
- Auf dem Fahrgestellrahmen 1 ist eine lotrechte Stütze 6 befestigt, an der, an einem Schwenkzapfen 7, ein um die Waagerechte schwenkbarer Ausleger 8 gelagert ist. Letzterer ist durch die Kolbenstange 9 eines hydraulischen Hubzylinders 10 bewegbar; zum Betätigen des letzteren dient eine mit Handhebeln 11 versehene Pumpe 12.
- Das Fahrwerk des Werkstattkranes ist mit überspurbreiten Stätzrollen 13 versehen, welche an seitlich ausladenden, teleskopartig einschiebbaren Rohren 14 angebracht sind. Jedes dieser inneren Rohre 14 besitzt an seinem Ende eine Lagergabel 15 und ist gegen das äußere, ortsfest im Fahrgestellrahmen angeordnete Rohr 16 mittels durch Querbohrungen 17 tretende Steckzapfen 18 feststellbar. Ferner können durch Drehung der Rohre 14 die Stützrollen 13 in und außer Stützlage gebracht werden (s. A b b. 4 und 5).
- An dem Ausleger 8 ist ein abgewinkelter Verlängerungsarrn 19 angebracht, dessen an dem Ausleger ansetzender Schenkel 20 gegenüber dem Schenkel 19' des abgewinkelten Verlängerungsarmes stumpf abgewinkelt ist.
- Der stumpf abgewinkelte Schenkel 20 des Verlängerungsarmes besitzt ein U-förnüges Profil, welches mit seinen Schenkeln über den Kranausleger 8 greift und mit diesem durch Bolzenschrauben 21 verbunden ist.
- Der zum Schenkel 19' des winkelförnügen Verlängerungsarmes 19 rechtwinklige Schenkel lY' besitzt an seinem freien Ende einen Gabelzapfen 22 zum Einhängen einer den Kranhaken 23 tragenden Kette 24. Ferner ist in der Nähe des Endes des Verlängerungsarines ein Sicherungshaken 25 zur Sicherung der Kette 24 gegen Abrutschen vorgesehen.
- An der stumpfen Schenkelabwinkelung ist auslegerseitig ein Schonschurz 26 aus Gummi- oder Lederpolster angebracht.
- Die Wirkungsweise des beschriebenen Werkstattkranes bei der Demontage oder Montage eines Führerhauses vom Lastkraftwagen ist folgende: Wie in A b b. 6 dargestellt, wird der Ausleger 8 des Werstattkranes in eine solche Lage abgesenkt, daß der Kranhaken 23 sich in der Nähe des abzuhebenden Führerhauses befindet. Letzteres wird dann in üblicher Weise mittels Tragseilen od. dgl. angehangen. Die Kette.24 ist dabei, damit sie nicht aus dem Gabelzapfen 22 rutscht, an dem Sicherungshaken 25 eingehangen.
- Nun wird unter Betätigung der Pumpen 12 der Hydraulikzylinder 10 in Wirkung gesetzt. Der Ausleger 8 schwenkt aufwärts, und der abgewinkelte Verlängerungsann 19 richtet sich auf. Hierbei wird man das Fahrwerk des Werkstattkranes unter das Kraftwagenfahrgestell schieben, um ein möglichst senkrechtes Anheben des Führerhauses von dem Kraftwagenfahrgestell zu erzielen.
- Ist, wie aus Ab b. 1 ersichtlich, ein genügend großer Hub ausgeführt, so kann der Werstattkran beiseitefahren, wobei zur Vergrößerung der Standfähigkeit die Stützrollen 13 in die überspurbreite Stützlage gebracht worden sind. Ein Fahren über eine Montagegrube 27 ist ebenfalls möglich.
Claims (2)
- Patentansprüche. 1. Mit in lotrechter Ebene hydraulisch schwenkbarem Ausleger versehener fahrbarer Werkstattkran, der auf vier Fahrwerkrollen läuft, von denen das hintere Fahrwerklenkrollenpaar mit schmaler Spurbreite angeordnet ist, während die Rollen des vorderen Rollenpaares an weit ausladenden, ortsfest am Fahrwerk sitzenden Armen gelagert sind, gekennzeichnet durch einen an den geraden Ausleger (8) angesetzten, in seinem oberen Teil galgenartig nach vorn abgewinkelten Verlängerungsarm (19), dessen unterer, mit dem geraden Ausleger verbundener Teil (20) einen stumpfen Winkel mit dem Mittelstück (19') des Verlängerungsarmes (19) bildet, und durch zur Berücksichtigung der vergrößerten Ladehöhe seitlich der Fahrwerklenkrollen (4) überbreitspurig ausziehbare und in an sich bekannter Weise in Stützstellung einschwenkbare Stützrollen (13).
- 2. Fahrbarer Werkstattkran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die stumpfe Scheukelabwinkelung (20) auslegerseitig mit einem Schonschurz (26) abgedeckt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1110 079; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1864 450; britische Patentschriften Nr. 743 860, 956 438; USA.-Patentschriften Nr. 2 957 592, 2 663 433, 2867 333; Zeitschrift »Fördern und Heben«, 1958, H. 10, S. 600, Bild 2.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964SC034877 DE1235545B (de) | 1964-03-28 | 1964-03-28 | Mit in lotrechter Ebene hydraulisch schwenkbarem Ausleger versehener fahrbarer Werkstattkran |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964SC034877 DE1235545B (de) | 1964-03-28 | 1964-03-28 | Mit in lotrechter Ebene hydraulisch schwenkbarem Ausleger versehener fahrbarer Werkstattkran |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1235545B true DE1235545B (de) | 1967-03-02 |
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ID=7433298
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1964SC034877 Pending DE1235545B (de) | 1964-03-28 | 1964-03-28 | Mit in lotrechter Ebene hydraulisch schwenkbarem Ausleger versehener fahrbarer Werkstattkran |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1235545B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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-
1964
- 1964-03-28 DE DE1964SC034877 patent/DE1235545B/de active Pending
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