DE1235131B - Vorrichtung zum Schneiden von bahnfoermigem Material - Google Patents
Vorrichtung zum Schneiden von bahnfoermigem MaterialInfo
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- D06H7/04—Apparatus or processes for cutting, or otherwise severing, specially adapted for the cutting, or otherwise severing, of textile materials longitudinally
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
int. Cl.:
D21g
Deutsche KL: 55 e- 4/01
Nummer: 1235131
Aktenzeichen: B 73956 VII b/55 e
Anmeldetag: 22. Oktober 1963
Auslegetag: 23. Februar 1967
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schneiden von bahnförmigem Material in gesondert
aufzuwickelnde Längsstreifen mit auf Wellen abwechselnd angeordneten, rotierenden Ober- und
Untermessern und scheibenförmigen Führungsnutteln, die ohne Spiel in die Zwischenräume zwischen
den Längsstreif enwickeln eintauchen.
Es ist bekannt, Folien aus z. B. Kunststoff in Bänder zu zerschneiden und diese Bänder auf einer
Wickelwelle aufzuwickeln. Die hierzu verwendeten Maschinen bestehen in ihren grundsätzlichen Teilen
aus zwei mit Kreismessern versehenen Wellen, mit denen die als Breitband angelieferte Folie in schmale
Bänder zerschnitten wird.
Bei diesen Schneidverfahren läßt es sich aber nicht vermeiden, daß die auf der Wickelwelle nebeneinander
aufgewickelten Bänder ineinanderlaufen, so daß jeweils an der Trennstelle ein Wulst entsteht.
Durch diese Wülste werden die Bänder an der Kante verzogen. Die von der Wickelwelle als geschnittener
Block abgenommenen Bänder hängen daher in vielen Fällen ineinander fest und müssen mit Gewalt voneinander
getrennt werden.
Es ist weiterhin bekannt, zum Schneiden von Bändern Schneidrollen zu verwenden, die einseitig auf
eine zylindrische Gegenwalze aufgepreßt werden und dabei die Folie gegen die genannte Walze drücken
und zerschneiden. Durch das Aufpressen der Folie auf die-Gegenwalze werden aber an den beiden Bandkanten
starke plastische Verformungen erzeugt. Diese Verformungen sind zusammen mit den sich ergebenden
Breitentoleranzen der Einzelstreifen ein großer Nachteil für die Verwendung der Streifen in hochwertigen
Geräten, zumal die geschnittenen Bänder nicht geführt werden.
Die gleichen Störungen an den Bandrändern ergibt eine andere bekannte Schneidvorrichtung mit ebenen
Schneidmessern ohne Bandführung.
In einer bekannten Vorrichtung werden einseitig schneidende Rollmesser verwendet, wobei die Bänder
auseinandergezogen und unter ungleichmäßige Spannungen gesetzt werden. Eine derartige Vorrichtung
ist zur Herstellung hochwertiger Bänder nicht verwendbar, weil die Bandkanten verzogen werden und
kein einwandfreies Aufwickeln der einzelnen Bänder mehr möglich ist. Wird wie in einer anderen bekannten
Vorrichtung der Schnitt durch stumpfe Drähte oder Messer erzeugt, so können sich erst recht keine
unveränderten Bandränder ergeben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein auf eine Rolle aufgewickeltes Folienband so in einzelne
Bänder zu zerschneiden, daß eine störende Verfor-Vorrichtung zum Schneiden
von bahnförmigem Material
von bahnförmigem Material
Anmelder:
Badische Anilin- & Soda-Fabrik
Aktiengesellschaft, Ludwigshafen/Rhein
Als Erfinder benannt:
Dr. Hans Jung, Ludwigshafen/Rhein;
Dipl.-Ing. Ludwig Raichle, Limburgerhof
mung des Werkstoffes an den Bandrändern vermieden wird und beide Bandkanten gleichartig geschnitten
sind. Schneidet das Messer von oben, d. h. zuerst durch die harte aufgebrachte Schicht, so ergibt sich
eine anders verformte Schnittfläche, als wenn das Messer von unten zuerst durch die relativ weiche unbeschichtete
Folie und erst danach durch die stark verschleißend wirkende Beschichtung geführt wird.
Diese Aufgabe wird mit einer Vorrichtung gelöst, bei der die Messer der Obermesserwelle als scheibenförmige
Führungsmittel für die aufzuwickelnden Längsstreifen ausgebildet sind und die Obermesserwelle
gegen die Längsstreifenwickel schwenkbar angeordnet ist. Die Dicke der Obermesser und der in die
Untennesser eingreifenden Abfallabstreifkämme entspricht dem Abstand der Untermesser.
Das von der Rolle ablaufende Folienband wird durch gleichzeitiges Herausschneiden von gegenüber
der Bandbreite schmalen Abfallstreifen in Bänder aufgeteilt, und die Bänder werden unter seitlicher
Führung nebeneinander in den Abfallstreifen entsprechenden Abständen unabhängig von den gesondert
aufgespulten Abfallstreifen und unabhängig voneinander
gleichzeitig aufgewickelt.
Durch die Obermesser wird demnach aus der Folie jeweils ein schmaler Abfallstreifen herausgeschnitten,
und die schmalen Obermesser werden gleichzeitig zur Führung des Bandes auf der Wickelwelle mit herangezogen.
Die schmalen Obermesser tauchen auf der einen Seite in die Zwischenräume zwischen den Untermessern
ein und schneiden dadurch die zwischen den Messern durchlaufende Folie in Bänder. Zwischen
jeweils zwei nebeneinanderliegenden Untermessern bleibt dabei ein Abfallstreifen übrig. Diese Abfallstreifen
werden durch eine aus einzelnen gekrümmten
703 510/317
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Schneiden von bahnförmigem Material in gesondert aufzuwickelnde Längsstreifen
mit auf Wellen abwechselnd angeordneten, rotierenden Ober- und Untermessern und scheibenförmigen
Führungsmitteln, die ohne Spiel in die Zwischenräume zwischen den Längsstreifenwickeln
eintauchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Messer (3) der Obermesserwelle (5) als scheibenförmige Führungsmittel für
die aufzuwickelnden Längsstreifen (8) ausgebildet sind und die Obermesserwelle (5) gegen die Längsstreifenwickel
(6) schwenkbar angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke der Obermesser (3)
und der in die Untermesser (2) eingreifenden Abfallabstreifkämme (16) dem Abstand der Untermesser
(2) entspricht.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 128 708, 74 348;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1008 565;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1794 528;
USA.-Patentschriften Nr. 2 985 398,2 769 494,
2026754,199& 176.
Deutsche Patentschriften Nr. 128 708, 74 348;
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deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1794 528;
USA.-Patentschriften Nr. 2 985 398,2 769 494,
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Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 510/317 2.67 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB73956A DE1235131B (de) | 1963-10-22 | 1963-10-22 | Vorrichtung zum Schneiden von bahnfoermigem Material |
Applications Claiming Priority (1)
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1235131B true DE1235131B (de) | 1967-02-23 |
Family
ID=6978058
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB73956A Pending DE1235131B (de) | 1963-10-22 | 1963-10-22 | Vorrichtung zum Schneiden von bahnfoermigem Material |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1235131B (de) |
Citations (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE74348C (de) * | J. H. SPOERL in Düsseldorf, Kirchfeldstr. 7 | Aufrollvorrichtung an Papierrollen-Schneidmaschinen | ||
| DE128708C (de) * | ||||
| US1996176A (en) * | 1931-12-01 | 1935-04-02 | Du Pont Cellophane Co Inc | Slitting machine |
| US2026754A (en) * | 1933-02-08 | 1936-01-07 | Celanese Corp | Manipulation of sheet material |
| US2769494A (en) * | 1954-06-24 | 1956-11-06 | William A Spurrier | Balanced-force rotary-cutting mechanism |
| DE1008565B (de) * | 1954-07-05 | 1957-05-16 | Jagenberg Werke Ag | Rollenschneidemaschine fuer laufende Bahnen aus Papier, Karton od. dgl. |
| DE1794528U (de) * | 1958-07-17 | 1959-08-27 | Wilhelm Kochsiek Druckerei Und | Vorrichtung zum aufwickeln einer in streifen geschnitteten papierbahn zu rollen mittels eines tragwalzenumrollers. |
| US2985398A (en) * | 1956-10-11 | 1961-05-23 | Cameron Machine Co | Roll rewinding device |
-
1963
- 1963-10-22 DE DEB73956A patent/DE1235131B/de active Pending
Patent Citations (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE74348C (de) * | J. H. SPOERL in Düsseldorf, Kirchfeldstr. 7 | Aufrollvorrichtung an Papierrollen-Schneidmaschinen | ||
| DE128708C (de) * | ||||
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