[go: up one dir, main page]

DE1235126B - Gepraegtes Saugpapier - Google Patents

Gepraegtes Saugpapier

Info

Publication number
DE1235126B
DE1235126B DES56345A DES0056345A DE1235126B DE 1235126 B DE1235126 B DE 1235126B DE S56345 A DES56345 A DE S56345A DE S0056345 A DES0056345 A DE S0056345A DE 1235126 B DE1235126 B DE 1235126B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
paper
starting material
areas
depressions
rollers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES56345A
Other languages
English (en)
Inventor
Kenneth William Britt
Albert Lawrence Mcconnel
Richard Wood Schutte
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kimberly Clark Tissue Co
Original Assignee
Scott Paper Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Scott Paper Co filed Critical Scott Paper Co
Priority to DES56345A priority Critical patent/DE1235126B/de
Publication of DE1235126B publication Critical patent/DE1235126B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31FMECHANICAL WORKING OR DEFORMATION OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31F1/00Mechanical deformation without removing material, e.g. in combination with laminating
    • B31F1/07Embossing, i.e. producing impressions formed by locally deep-drawing, e.g. using rolls provided with complementary profiles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31FMECHANICAL WORKING OR DEFORMATION OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31F2201/00Mechanical deformation of paper or cardboard without removing material
    • B31F2201/07Embossing
    • B31F2201/0707Embossing by tools working continuously
    • B31F2201/0715The tools being rollers
    • B31F2201/0723Characteristics of the rollers
    • B31F2201/0733Pattern
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31FMECHANICAL WORKING OR DEFORMATION OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31F2201/00Mechanical deformation of paper or cardboard without removing material
    • B31F2201/07Embossing
    • B31F2201/0707Embossing by tools working continuously
    • B31F2201/0715The tools being rollers
    • B31F2201/0723Characteristics of the rollers
    • B31F2201/0738Cross sectional profile of the embossments
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31FMECHANICAL WORKING OR DEFORMATION OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31F2201/00Mechanical deformation of paper or cardboard without removing material
    • B31F2201/07Embossing
    • B31F2201/0707Embossing by tools working continuously
    • B31F2201/0715The tools being rollers
    • B31F2201/0741Roller cooperating with a non-even counter roller
    • B31F2201/0743Roller cooperating with a non-even counter roller having a matching profile
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31FMECHANICAL WORKING OR DEFORMATION OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31F2201/00Mechanical deformation of paper or cardboard without removing material
    • B31F2201/07Embossing
    • B31F2201/0758Characteristics of the embossed product

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cleaning Implements For Floors, Carpets, Furniture, Walls, And The Like (AREA)

Description

  • Geprägtes Saugpapier Die Erfindung betrifft ein ein- oder mehrlagiges geprägtes Saugpapier mit in örtlich begrenzten Bezirken aufgelockertem oder zerrissenem Gefüge, dessen Prägevertiefungen in der einen Seite die Erhebungen der anderen Seite bilden, und umgekehrt, wobei die Erhebungen und die Prägevertiefungen durch schräge Verbindungsflächen miteinander verbunden sind.
  • Zum Aufwischen und Reinigen, zum Entfernen von Fremdkörpern, wie Metallstücken, Splittern oder Spänen, bei Maschinen, wie Drehbänken, Schleifmaschinen, Fräsmaschinen od. dgl., werden häufig Putzlappen oder Putzwolle verwendet. Textile Putzlappen sind teuer und müssen zur Rechtfertigung der Anschaffungskosten wiederholt oder sogar über lange Zeit hinweg benutzt und daher periodisch gereinigt werden. Durch diese Reinigung erhöhen sich ihre Gebrauchskosten. Außerdem gelingt es bei dieser Reinigung nicht, alle im Gewebe der Putzlappen verhakten Fremdkörper oder Bakterien vollkommen zu entfernen. Diese können bei der nächsten Verwendung des Lappens wieder auf die abzuwischende Fläche gelangen und sie dabei zerkratzen. Insbesondere wenn man mit frischen Putzlappen die menschliche Haut reinigen will, kann man sich durch hängengebliebene Stahlspäne od. dgl. verletzen.
  • Sowohl die bekannten Putzlappen als auch die bisher häufig verwendeten Bauwollabfälle fasern. Letztere sind insofern unverhältnismäßig teuer, als sie wegen der schwierigen Reinigung weggeworfen werden, wenn sie schmutzig sind.
  • Es wurden auch schon Gesichts- oder Handtücher aus Papier als Putzlappen verwendet. Wegen ihrer Struktur haben sie jedoch kein ausreichendes Aufsaugvermögen für Öl und Fett und keine genügende Zugfestigkeit und Masse.
  • Durch die belgische Patentschrift 545 262 sind kreppartig gewellte Filterpapiere für Tabakwaren bekanntgeworden, die aufgelockertes oder zerrissenes Gefüge zeigen und zum Zusammenfassen zu Filterstopfen bestimmt sind. Dieses Gefüge ist sowohl in den Bereichen der Erhebungen und Vertiefungen des Filterpapiers als auch in den schrägen Verbindungsflächen anzutreffen, welche die Erhebungen und Vertiefungen miteinander verbinden. Diese Papiere mögen ihre Aufgabe als Rauchülter erfüllen; sie können jedoch nicht als Saugpapiere dort eingesetzt werden, wo man bisher Putzlappen oder Baumwolle verwendet hat, da sie den hierbei auftretenden dy- namischen Beanspruchungen nicht gewachsen sind und die zu stellenden Anforderungen nicht erfüllen. Liegen nämlich bei einem solchen Filterpapier die Bezirke aufgelockerten oder zerrissenen Gefüges zufällig auf den Erhebungen bzw. Vertiefungen, so fasert das Papier aus. An diesen Stellen können Fremdpartikeln besonders leicht durch das Papier dringen und zu Verletzungen führen. Außerdem hat Papier, das ausschließlich Kreppstruktur besitzt, ausgeprägte Vorzugsrichtungen, so daß man zu unterschiedlichen Reinigungsergebnissen kommt, je nachdem, in welcher Richtung die Kreppstruktur auf der zu reinigenden Oberfläche liegt.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ein Saugpapier anzugeben, das als Wischtuchpapier an Stelle der bisher bekannten Erzeugnisse verwendet werden kann. Dabei soll dieses Saugpapier die notwendige mechanische Festigkeit haben, nicht ausfasern, relativ große Mengen an Flüssigkeiten, insbesondere öl und Fett, aufnehmen können, billig und elastisch sein und leicht vernichtet werden können.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das zuvor näher beschriebene Saugpapier zwecks Verwendung als Wischtuchpapier das aufgelockerte oder zerrissene Gefüge lediglich in den Verbindungsflächen zwischen den Erhebungen und Prägevertiefungen aufweist.
  • Der Erfindung ist im nachfolgenden an Hand der Zeichnungen erläutert. Obgleich dabei nicht nur das Saugpapier allein erläutert wird, soll sich der Patentschutz nur auf die im Patentanspruch gekennzeichnete Erfindung erstrecken. Es zeigt F i g. 1 eine schaubildliche Ansicht des erfindungsgemäßen Wischtuchpapiers und einen Abgabekarton dafür, F i g. 2 eine schaubildliche Ansicht eines Wischtuchpapierblatts gemäß einer Ausführungsform der Erfindung, F i g. 3 einen Querschnitt längs der Linie 3-3 in F i g. 2, in vergrößertem Maßstab, F i g. 4 einen Querschnitt ähnlich F i g. 3 eines abgewandelten Ausführungsbeispiels, F i g. 5 eine schaubildliche Ansicht eines Prägewalzenpaares zur Herstellung des in F i g. 2 dargestellten Wischtuchpapiers, F i g. 6 einen Teilquerschnitt in einer radialen Ebene der Prägewalzen nach F i g. 5 in vergrößertem Maßstab, F i g. 7 eine schaubildliche Ansicht eines mit Vertiefungen und Erhebungen versehenen Flachmatrizenpaars zur Herstellung des in F i g. 2 dargestellten Wischtuchpapiers und F i g. 8 einen Querschnitt ähnlich F i 3 und 4 eines Ausführunusbeispiels eines zweilagigen Wischtachpapiers.
  • Das Wischtuchpapier gemäß der Erfindung wird vorzuGsweise aus einem Ausgangsmaterial 21 her-ID gestellt, cr das sich durch hohe Naßfestigkeit und hohes Aufsaugevermögen auszeichnet. Beispielsweise kann hierfür ein Ausgangsmaterial dienen, wie es für die Herstellung von Handtüchem od. dgl. verwendet wird.
  • Ein gutes Ausgangsmaterial wird aus langfaseriger, fester und poröser Substanz von 7,2 kg pro Ries Gewicht gewonnen. Beispielsweise kann ein praktisch leimungsfreies, aus Kraft-, Sulfit- oder Holzschliffmasse hergestelltes Papier verwendet und das daraus erhaltene Ausgangsmaterial vor der Behandlung gekreppt werden.
  • Das Ausgan-smaterial 21 wird durch eine in F i g. 5 darorestellte Prägemaschine geleitet, die auf Achsen gelagerte untere und obere Walzen22 bzw. 23 aufweist, welche synchron miteinander umlaufen.
  • Vorzugsweise ist die obere Walze23 so gelagert, daß ihre Oberfläche durch einen Zwischenraum von einigen hundertstel Millimetern von der Oberfläche der unteren Walze 22 getrennt ist. Dadurch, daß sich die beiden Walzen nicht berühren, wird ihre Abnutzung verringert und eine Verdichtung der gesamten Oberfläche des Ausgangsmaterials verhindert.
  • Die Walzen 22 und 23 dienen dazu, das Ausgangsmaterial in örtlich begrenzten Bezirken über seine Elastizitätsgrenze hinaus zu recken. Dadurch werden die einzelnen Fasem mehr oder weniger voneinander getrennt und wird die Porosität des Ausgangsmaterials erhöht. Die Walzen 22 und 23 sind nicht glatt, vielmehr besitzen beide Walzen Oberflächen mit vielen erhabenen und vertieften Stellen. Diese erhabenen Stellen können durch maschinelles Bearbeiten oder Gravieren der Walzenoberflächen, durch Umhüllen einer glatten Zylinderwalze mit einem Drahtnetz oder auf andere Weise gebildet sein. Durch Umwickeln einer glatten Zylinderwalze mit einem Drahtnetz geschaffene Walzen haben sich als zufriedenstellend erwiesen. Ein erfolgreich verwendetes Drahtgeflecht besteht beispielsweise aus einem 4,72 - 4,72 Maschen pro Zentimeter aufweisenden INTetz aus 1,17 mm starkem Draht, doch können auch andere Maschengrößen und Drahtdurchmesser verwendet werden. Beispielsweise kann die Maschengröße zwischen 2,36 - 2,36 und 9,45 - 9,45 Maschen pro Zentimeter liegen und der Draht einen Durchmesser von 0,585 bis 1,83 mm besitzen.
  • Jede auf diese Weise geformte Walze 22, 23 weist eine Mehrzahl von erhabenen Stellen 24 und dazwischenliegenden Vertiefungen 25 auf, wobei die erhabenen Stellen 24 jeder Walze weitgehend auf die Vertiefungen 25 der anderen Walze ausgerichtet sind.
  • Beim Durchlauf durch die Walzen 22, 23 wird das Ausgangsmaterial 21 von den erhabenen Stellen 24 der einen Walze in die Vertiefungen 25 der anderen Walze gedrückt.
  • Bei dem in F i g. 6 darg ,estellten Ausführungsbeispiel ist der Zwischenraum zwischen den Scheiteln der einzelnen erhabenen Stellen24 und dem Grund der gegenüberliegenden Vertiefungen25 größer als die Dicke des Ausgangsmaterials 21, das dadurch in diesen Bezirk-en nicht verdichtet wird, während es längs der zwischen dem erhabenen Stellen 24 und den Vertiefungen 25 liegenden Verbindungsflächen des so verforinten Wischtuchpapiers 20 über seine Elastizitätsgrenze hinaus gereckt und dadurch wie in den Figuren dargestellt bleibend verformt wird.
  • Dieses Recken kann in manchen Fällen die Reißfestigkeit des Papiers überschreiten, so daß es zerreißt oder ausfasert und Löcher 26 in ihm entstehen, die jedoch vorzugsweise von Fasersträngen 27 und nicht von scharfen Schnittflächen begrenzt sind. Diese Faserstränge saugen Flüssigkeiten in das Papierinnere hinein und erhöhen dadurch das Aufsaugevermögen und die Aufsaugegeschwindigkeit des Papiers.
  • Es sei jedoch darauf hingewiesen, daß nicht unbedingt Faserstränge an den Öffnungen 26 vorhanden C bl zu sein brauchen, da eine Vielzahl auf diese Weise gebildeter enger Spalten oder öffnungen selbst dann Flüssigkeiten durch Kapillarwirkung anzieht und hält, wenn sie durch glatte, saubere Kanten begrenzt sind, wie sie beispielsweise, durch Abscheren des Ausgangsmaterials 21 mit einem scharfen Werkzeug erhalten werden.
  • Wünschenswerterweise sollten die Walzen in den Ausfaserbezirken einen geringeren Abstand voneinander haben als die Dicke des Ausgangsmaterials 21 beträgt, so daß die gegeneinandergerichteten Walzen 22, 23 die Fasem zerquetschen und das Ausgangsmaterial 21 durch Reißwirkung ausfasern.
  • F i g. 6 zeigt eine Walzenanordnung, welche die beschriebene Ausfaserung hervorruft. In dieser Figur ist das Ausgangsmaterial 21 zwischen den Walzen 22 und 23 angeordnet und steht dabei unter der Einwirkung des Abschnitts 28 von Walze 22 und des Abschnitts 29 von Walze, 23.
  • In den Bereichen 30 zwischen den verformten oder zerrissenen Verbindun"sflächen wirken die Walzen 22 und 23 nicht zerquetschend auf das Ausgangsmaterial 21 ein, sondern drücken es in die Vertiefungen 25.
  • Wie aus den F i g. 3 und 8 ersichtlich ist, werden durch diese Behandlung auf beiden Seiten des Wischtuchpapiers 20 napfförmige Prägevertiefungen 31 geschaffen. Die zwischen den Bereichen 30 liegenden und im wesentlichen quer zur Papierbahn verlaufenden Verbindungsflächen werden zerquetscht oder über die Elastizitätsgrenze und vorzugsweise sogar über die Reißfestigkeitsgrenze des Papiers hinaus gereckt. Dabei behält das Ausgangsmaterial 21 sein hohes Aufsaugevermögen, weil der größere Teil, nämlich die Bereiche 30, nicht verdichtet sind. Das Aufs,auo,evennö-eil wird sogar wesentlich gesteigert, da die öffnungen 26 zusammen mit den Prägevertiefungen 31 napfförmige Sammelstellen für weitere Flüssigkeitsmengen und Verbindungswege schaffen, durch welche die Flüssigkeiten schnell durch die Faserstränge 27 in das Ausgangsmaterial 21 hineingezogen wird.
  • Die napfförmigen Prägevertiefungen 31 bilden an beiden Papieroberffächen eine Unzahl kleiner »Schaufeln«, welche die Flüssigkeit von der zu reinigenden Fläche in die Öffnungen 26 »hineinschaufeln«, wo sie schnell von den Papierfasern absorbiert wird.
  • Die öff-nungen 26 werden in den Verbindungsflächen gebildet. Da sich in den Bereichen 30 keine öffnungen befinden, schafft das so hergestellte Wischtuchpapier eine Schutzbarriere zwischen der Hand des Benutzers und den auf der Oberfläche des zu reinigenden Gegenstandes befindlichen Metallsplittern, -spänen od. d.- ,l. Wenn das Wischtuchpapier etwa lotrecht zu seiner Fläche betrachtet wird, sind öffnungen wegen ihrer Anordnung im Papier praktisch verdeckt und unsichtbar und sind nur bei schräger Aufsicht erkennbar.
  • Da das Ausgangsmaterial 21 in einem sich im allgemeinen quer zur Papierebene ertreckenden Bereich über seine Elastizitätsgrenze hinaus gereckt worden ist, kehrt es nach Durchlaufen der Prägemaschine nicht wieder in den ursprünglichen, flachen Zustand zurück, sonderen behält den in F i g. 3 dargestellten, welligen Querschnitt. Das auf diese Weise hergestellte Wischtuchpapier 20 zeichnet sich also durch große Dicke, einen großen Füllfaktor und andere wünschenswerte physikalische Eigenschaften aus und übt obendrein eine günstige psychologische Wirkung auf den Benutzer aus, der für die gleiche Putzarbeit ein einzelnes Wischtuchpapier der neuen Art verwendet, für die er früher eine Mehrzahl von Blättern benutzte.
  • Das erfindungsgemäße Papier hat ferner einen hohen Verdichtungsfaktor, d. h., das Verhältnis von Dicke oder Gesamtstärke des Erzeugnisses, gemessen zwischen den beiderseitigen Erhöhungen und Prägevertiefungen in nicht zusammengedrücktem Zustand zu seiner Dicke nach Anlegen von Druck, ist sehr groß. Beispielsweise kann die Dicke eines erfindungsgemäßen Papiers von etwa 0,7 mm in praktisch unbelastetem Zustand durch Anwendung eines Drucks von 140 g/cm2 auf etwa 0,15 mm verringert werden. Der Verdichtungsfaktor beträgt also etwa 4,5 zu 1. Dieser Betrag liegt wesentlich über dem Wert des Ausaanasmaterials 21 selbst, dessen Dicke durch einen Druck von 140 g/cm2 von etwa 0,23 mm lediglich auf 0,14 mm herabgesetzt werden kann.
  • Das in F i g. 4 dargestellte WischtLichpapier 20 gleicht dem vorstehend beschriebenen Wischtuchpapier bis auf den Umstand, daß die im wesentlichen quer verlaufenden Verbindungsflächen 32 unzerrissen geblieben und lediglich über die Elastizitätsgrenze hinaus gereckt worden sind. Das Wischtuchpapier weist daher in den Bereichen 32 ein aufgelockertes Gefüge auf. Hierdurch wird das Aufsaugevermögen des Ausgangsmaterials 21 wesentlich heraufgesetzt.
  • Die öffnungen 26 oder dir, Auflockerungen in den Verbindun-sflächen 32 können beliebig geformt sein. C Vorzugsweise sind sie jedoch verhältnismäßig klein und im wesentlichen länglich geformt und verlaufen entweder in Bahnrichtung oder quer dazu. Wenn sie in Bahnlängsrichtung verlaufen, besitzt das Erzeugnis den Nachteil einer etwas verringerten Reißfestigkeit in Bahriquerrichtung. Wenn jedoch die öffnunt' Cren 26 oder die Auflockerungen in der Verbindungsflächen 32 quer zur Papierbahn verlaufen, so erhöht sich die Querreißfestigkeit. Derartige Erzeugnisse sind in Bahriquerrichtung jedoch nur sehr wenig gereckt.
  • Obwohl die in den Figuren dargestellten, mit dem Papier in Berührung kommenden Flächen der Prägemaschine im wesentlichen einer Sieboberfläche ähneln, können sie selbstverständlich auch mit irgendeinem anderen Muster versehen sein.
  • Das erfindungsgemäße Wischtuchpapier 20 kann in Blätter geeigneter Größe zerschnitten und zwecks Detailverkaufs und Benutzung durch den Verbraucher gemäß F i g. 1 in Entnahinepackunggen 33 verpackt werden.
  • Es lassen sich auch mehrlagige Wischtuchpapiere erzeugen, indem eine Mehrzahl übereinanderliegender Lagen des Ausgangsmaterials 21 gleichzeitig durch die Walzen 22 und 23 hindurchgeführt werden. Auf diese Weise wird ein äußerst vorteilhaftes, mehrlagiges Wischtuchpapier gewonnen, wie es in den F i g. 8 und 9 dargestellt ist. Beide Lagen 34 und 35 weisen unverdichtete Bereiche 36 auf, die den größten Teil der Blattfläche einnehmen. Zwischen diesen unverdichteten Bereichen befinden sich im allgemeinen in Querrichtung verlaufende Bereiche 37, in denen das Ausgangsmaterial von den Walzen erfaßt und wie oben beschrieben zerrissen oder zerquetscht worden ist. Im Fall der mehrlagigen Blätter pressen die Walzen die Fasern der einen Papierlage in den Bereichen 37 in innigen Kontakt mit den Fasern der benachbarten Schicht, wodurch beide Lagen längs der im allgemeinen quer verlaufenden Verbindungsflächen zwischen den unverdichteten Bereichen 36 miteinander stoffschlüssig verbunden werden.
  • Die benachbarten Lagen haften in den Gebieten 37 durch mechanische Verfilzung zwischen den Fasern der beiden Lagen aneinander.
  • Durch die Verfilzuncr der Fasern benachbarter Schichten in den Blattquerteilen behält das mehrlagige Wischtuchpapier sein großes Volumen und bleibt in verformtem Zustand. Auf diese Weise hergestelltes or Wischtuchpapier zeichnet sich darüber hin aus durch eine große Nachgiebigkeit aus, da es nach dem Zusammendrücken bestrebt ist, wieder in seinen alten Zustand zurückzukehren.
  • In F i g. 8 ist ein nach dem vorstehend beschriebenen Verfahren hergestelltes, mehrlagiges Wischtuchpapier im Querschnitt dargestellt, dessen Bereiche 37 ausaefasert oder zerrissen worden sind, was eine mechanische Verfilzung zwischen den Schichten zur Folge hat.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Ein- oder mehrlagiges geprägtes Saugpapier mit in örtlich begrenzten Bezirken aufgelockertem oder zerrissenem Gefüge, dessen Prägevertiefungen in der einen Seite der Erhebungen der anderen Seite bilden und umgekehrt, wobei die Erhebungen und Prägevertiefungen durch schräge im Verbindungsflächen miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß es zwecks Verwendung als Wischtuchpapier das aufgelockerte oder zerrissene Gefüge lediglich in den Verbindungsflächen aufweist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1008 102; belgische Patentschrift Nr. 545 262; USA.-Patentschriften Nr. 1780 526, 687 580.
DES56345A 1957-12-20 1957-12-20 Gepraegtes Saugpapier Pending DE1235126B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES56345A DE1235126B (de) 1957-12-20 1957-12-20 Gepraegtes Saugpapier

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES56345A DE1235126B (de) 1957-12-20 1957-12-20 Gepraegtes Saugpapier

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1235126B true DE1235126B (de) 1967-02-23

Family

ID=7491039

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES56345A Pending DE1235126B (de) 1957-12-20 1957-12-20 Gepraegtes Saugpapier

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1235126B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3345886A1 (de) * 1982-12-20 1984-06-20 Kimberly-Clark Corp., Neenah, Wis. Praegeverfahren und erzeugnis
WO1993025383A1 (en) * 1992-06-12 1993-12-23 The Procter & Gamble Company Modular construction pattern rolls for use in paper converting and paper converted thereby
EP0668152A1 (de) * 1994-02-18 1995-08-23 Kimberly-Clark Corporation Verfahren zum Herstellen von hoch gebauschtem Papier und Papierprodukte daraus hergestellt

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE545262A (de) *
US687580A (en) * 1900-03-24 1901-11-26 John C Schmidt Paper and process of making same.
US1780526A (en) * 1927-12-27 1930-11-04 Kieffer Paper Mills Shock-absorbing cushioning paper and method of making same
DE1008102B (de) * 1954-04-15 1957-05-09 Gottfried Ruegenberg Dr Ing Allseitig dehnbares Papier

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE545262A (de) *
US687580A (en) * 1900-03-24 1901-11-26 John C Schmidt Paper and process of making same.
US1780526A (en) * 1927-12-27 1930-11-04 Kieffer Paper Mills Shock-absorbing cushioning paper and method of making same
DE1008102B (de) * 1954-04-15 1957-05-09 Gottfried Ruegenberg Dr Ing Allseitig dehnbares Papier

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3345886A1 (de) * 1982-12-20 1984-06-20 Kimberly-Clark Corp., Neenah, Wis. Praegeverfahren und erzeugnis
WO1993025383A1 (en) * 1992-06-12 1993-12-23 The Procter & Gamble Company Modular construction pattern rolls for use in paper converting and paper converted thereby
US5356506A (en) * 1992-06-12 1994-10-18 The Procter & Gamble Company Modular construction pattern rolls for use in paper converting
EP0668152A1 (de) * 1994-02-18 1995-08-23 Kimberly-Clark Corporation Verfahren zum Herstellen von hoch gebauschtem Papier und Papierprodukte daraus hergestellt
US5562805A (en) * 1994-02-18 1996-10-08 Kimberly-Clark Corporation Method for making soft high bulk tissue
US5702571A (en) * 1994-02-18 1997-12-30 Kimberly-Clark Worldwide, Inc. Soft high bulk tissue

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE767479C (de) Verfahren zum Herstellen faseriger Flaechengebilde
DE69918094T2 (de) Saugfähiges geprägtes papier
DE69931631T2 (de) Dreilagiges saugfähiges papierprodukt und verfahren zu seiner herstellung
DE69908927T2 (de) Dehnbares papier und verfahren zu seiner herstellung
EP0656224B1 (de) Filtermaterial
DE1965716C3 (de) Saugfähige Bahn aus Zellulosefasern und Verfahren zu deren Herstellung '
DE69510289T2 (de) Verfahren zur Herstellung eines Vliesswischlappen
DE60133828T2 (de) Mehrlagige Bahn eines saugfähigen Papiers
CH498234A (de) Verfahren zum Veredeln eines textilen Flächengebildes durch Heissprägen
DE1144229B (de) Ungewebte Faserstoffbahn
DE20219952U1 (de) Geprägtes Flächengebilde aus Papier
EP1001879A1 (de) Verfahren zum herstellen eines relativ weichen produktes, sowie das produkt selbst
DE2435376A1 (de) Papiermaschinenfilz bzw. -tuch und verfahren zu seiner herstellung
DE69600069T2 (de) Vorrichtung zur herstellung von vliesstoffen wovon die kohäsion durch flüssigkeitsstrahl hergestellt ist
EP1310226B1 (de) Kosmetisches Wattepad
DE60000977T3 (de) Zwei- oder dreilagiges saugfähiges papierprodukt
DE3501593A1 (de) Verfahren zur herstellung weicher sanitaerpapierbahnen
EP1242687B1 (de) Tissue- und/oder tissueähnliches material sowie verfahren zu dessen herstellung
DE1807842A1 (de) Tuchmaterial und Herstellung desselben
DE19758069C1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Erzeugen einer Lagenhaftung zwischen Lagen aus Tissue-Papier
DE1235126B (de) Gepraegtes Saugpapier
DE3688907T2 (de) Flüssigkeitsabsorbierer.
DE4001918C1 (de)
DE692543C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von allseitig dehnbarem Papier
EP0980926B2 (de) Komprimierte Vliesstofftücher sowie Verfahren zu deren Herstellung