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DE1234791B - Synchrone, reversible und polystabile Zaehlstufe - Google Patents

Synchrone, reversible und polystabile Zaehlstufe

Info

Publication number
DE1234791B
DE1234791B DE1964P0033698 DEP0033698A DE1234791B DE 1234791 B DE1234791 B DE 1234791B DE 1964P0033698 DE1964P0033698 DE 1964P0033698 DE P0033698 A DEP0033698 A DE P0033698A DE 1234791 B DE1234791 B DE 1234791B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switching
counting
stage
stages
inputs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1964P0033698
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Dieter Gossel
Peter Muuss
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Philips Intellectual Property and Standards GmbH
Original Assignee
Philips Patentverwaltung GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Patentverwaltung GmbH filed Critical Philips Patentverwaltung GmbH
Priority to DE1964P0033698 priority Critical patent/DE1234791B/de
Publication of DE1234791B publication Critical patent/DE1234791B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K23/00Pulse counters comprising counting chains; Frequency dividers comprising counting chains
    • H03K23/002Pulse counters comprising counting chains; Frequency dividers comprising counting chains using semiconductor devices

Landscapes

  • Logic Circuits (AREA)
  • Manipulation Of Pulses (AREA)

Description

  • Synchrone, reversible und polystabile Zählstufe Die Erfindung betrifft eine synchrone, reversible Zählstufe, die aus drei- oder mehrstabilen Multivibratoren aufgebaut, mit Transistoren bestückt ist und als Ganzes drei oder mehr stabile Schaltzustände aufweist, d. h. polystabil ist.
  • Transistorisierte Zählstufen aus polystabilen Multivibratoren sind bereits bekannt. Diese sind jedoch nicht reversibel -und nicht synchron. Durch ihre asynchrone Betriebsweise sind nur relativ niedrige Zeichenerkennungsfrequenzen erzielbar, da die Gesamtschaltzeit der Anordnung größer ist als die Einzelschaltzeit jeder Schaltstufe. Auch sind bereits synchron arbeitende -Zählanordnungen bekannt, die als Zählelemente bistabile Stufen enthalten, die beim Eintreffen eines Zählsignals am Eingang der Zählanordnung synchron umgeschaltet -werden. Dabei werden mehrere Binärstufen in Reihenschaltung betrieben, so daß der Zähler als- Ganzes polystabil wird.
  • Demgegenüber ist bei der Anordnung nach der Erfindung jede einzelne Zählstufe des Zählers für sich polystabil.
  • Jede Zählanordnung, auch Zähler genannt, besteht aus wenigstens einer Zählstufe (z. B. Dekade), jede Zählstufe wiederum aus mehreren Schaltstufen.
  • Die Nachteile bekannter Schaltungen werden bei einer Zählstufe gemäß der Erfindung dadurch behoben, daß einem besonderen Vorbereitungseingang jeder Schaltstufe ein über deren Umschaltung bestimmendes Signal über Verknüpfungsmittel zugeführt wird.
  • Daraus ergibt sich der Vorteil, daß ein einfaches Zählen in beliebigem Code möglich ist.
  • So ergibt sich aus der Kombination einer an sich bekannten Binärstufe mit der vorgeschlagenen Quinärstufe ein dekadischer Zähler kleinstmöglichen Aufwandes. Benötigen die bekannten Zähler bei vier Binärstufen 2.4=8 Verstärkerelemente (z. B. Transistoren), so sind hier nur 2-f-5=7 erforderlich. Der Aufwand zur Ziffernerkennung bei dekadischen Zählern wird auf diese Weise beträchtlich vermindert, und zwar auf je ein UND-Gatter mit zwei Eingängen pro Ziffer einer Dekade, während bekannte Zähler je ein UND-Gatter mit drei Eingängen pro Ziffer einer jeden Dekade benötigen.
  • Ein weiterer Vorteil der Erfindnung liegt darin, daß keine Mittel zur Unterdrückung nicht benötigter Zählkapazitäten benötigt werden. Bei vier Binärstufen beträgt die Zählkapazität 4°=16, also sechs Einheiten zu viel, die nicht benötigt werden und unterdrückt werden müssen. Bei der erfindungsgemäßen Schaltung 2 - 5=10 entfällt diese Notwendigkeit. An Hand der Zeichnungen wird die Erfindung näher beschrieben.
  • F i g. 1 zeigt eine Schaltstufe, wie sie in einem biquinären Zähler gemäß der Erfindung verwendet wird. Es handelt sich dabei um einen Transistor Tr in Emitterschaltung, dessen Emitter an Masse O und dessen Kollektor C über den Widerstand Rc an die positive Versorgungsspannung UG angeschlossen sind. Der Basisstrom des Transistors wird über die Kombination des Widerstandes RK, der Kapazität CK und der Diode D5 geliefert, wenn einer der Eingänge Bi . . . B4, die über die Dioden D, . . . D5 entkoppelt sind, mit einer positiven Mindestspannung beaufschlagt wird. Dabei wird der Transistor Tr übersteuert. Erhält keiner der Eingänge B, . . . B4 eine positive Spannung, so wird der Transistor über den Widerstand RB, der an der negativen Versorgungsspannung UB liegt, gesperrt.
  • F i g. 2 zeigt einen aus zwei solchen Schaltstufen aufgebauten 2stabilen Multivibrator. Dabei wird in bekannter Weise ein Eingang (hier B4 bzw. B,) mit dem Kollektor C des jeweils anderen Transistors Tr verbunden. Dem Eingang P werden aus einer separaten Quelle (Taktpulsgenerator) negative Umschaltimpulse ständig angeboten. Diese Impulse gelangen über die Kapazität CP und die Diode D an die Basis des Transistors Tr, dessen Diode D nicht so stark vorgespannt ist, daß der Impuls die Diode nicht zu öffnen vermag. Die Vorspannung kann auf zweierlei Weise erzeugt werden: Die Diode, die dem gerade gesperrten Transistor vorgeschaltet ist, wird über den Widerstand RT durch die Kollektorspannung vorgespannt, so daß der Impuls mit Sicherheit nur die Basis des jeweils leitenden Transistors erreicht, diesen sperrt und so ein »Umklappen« der Schaltung bewirkt. Das Vorspannen bzw. Sperren der Diode kann auch extern dadurch geschehen, daß an den Eingang S (vgl. auch F i g. 1) Sperrspannung gelegt wird, die über den Widerstand RS an die Diode D gelangt. Auf diese Weise kann der Multivibrator insgesamt für Umschaltimpulse gesperrt werden. Diese Beeinflussung kann sowohl auf die ganze Schaltung als auch (nach Auftrennen der Eingänge P und S) für jede Hälfte (Stufe) getrennt erfolgen.
  • F i g. 3 stellt einen aus fünf solchen Schaltstufen nach F i g. 1 aufgebauten 5stabilen Multivibrator gemäß der Erfindung dar. Hier ist je ein Eingang Bi . . . B4 jeder Stufe mit je einem Kollektor C der anderen Stufen verbunden. Die Taktpulseingänge sind an eine zentrale Impulsquelle P angeschlossen, so daß das Umschalten der Stufen durch Potentiale an den Steuereingängen S1 . S erlaubt oder verboten wird. Die Steuereingänge @1 . . . 3, jeder Stufe sind zugänglich und können an äußere Verknüpfungsmittel angeschlossen werden.
  • F i g. 4 zeigt einen aus je einem 2- und 5stabilen Multivibrator bestehenden biquinären Zähler. Dabei besteht die Binärstufe B aus den beiden Schaltstufen Bi und BZ mit den Ausgängen C und C und dem Steuereingang S. Die Zähleingänge befinden sich an den Punkten V (vorwärts) und R (rückwärts). Die gemeinsame Taktpulsleitung und die Impulseingänge sind nicht gezeichnet. Die Quinärstufe hingegen besteht aus den Stufen Q1 ... Q5 mit den Ausgängen Cl ... C5 und den Steuereingängen S1 ... S5. Die Schaltreihenfolge wird durch UND-Gatter G und NOR-Stufen N festgelegt.
  • Die Möglichkeit der Kaskadierung polystabiler Schaltstufen gestattet die Verwendung verschiedenster Zählbasen. Besonders einfach läßt sich eine Zähldekade mit Hilfe einer Binär- und einer Quinärstufe aufbauen.
  • Da das Produkt 2-5=10 ist, entfällt auch jeder Aufwand, um überflüssige Zählkapazität zu unterdrücken, wie es z. B. bei der bekannten, aus vier Flip-Flop bestehenden Anordnung erforderlich ist (24=16, wobei sechs Möglichkeiten überflüssig sind). Überdies benötigen vier Flip-Flop mindestens 4-2=8 Transistoren, während die Biquinär-Zählstufe mit 2-i-5=7 Transistoren auskommt.
  • Weiterhin bietet die Biquinärzählung den Vorteil einfacherer Ziffernerkennung. Um zehn Ziffern aus den Stellungen von vier Flip-Flop zu erkennen, sind zehn UND-Gatter mit .durchschnittlich je drei Eingängen erforderlich. Beim Biquinärzähler kommt man dagegen mit je zwei Eingängen der zehn UND-Gatter aus.
  • Da Umschaltimpulse aus dynamischen Gründen Sperrimpulse sein sollen, folgt, daß bei polystabilen Multivibratoren der jeweils stabile Zustand durch den gesperrten Transistor markiert wird.
  • Die Quinärstufe (F i g. 3) weist z. B. vier leitende und einen gesperrten Transistor auf. Beim Weiterzählen erhält - unabhängig von der Zählrichtungein dem gesperrten Transistor benachbarter leitender Transistor den folgenden Sperrimpuls. Der Zählerstand ist also am gesperrten Transistor unmittelbar erkennbar.
  • In den F i g.1 bis 3 stellt S die Vorbereitungseingänge und P die Klemmen zur Zuführung der Taktpulse dar. Die in F i g. 4 nicht gezeichneten P-Klemmen der Schaltstufen B1, B., (binär) und Q1, Q2, ... Q5 (quinär) sind untereinander und mit .der gemeinsamen Taktpulsleitung verbunden.
  • Durch geeignete Zuordnung der Ausgänge der Verknüpfungsmittel N zu den Vorbereitungseingängen S1 ... S5 der Schaltstufen Q1 ... Q5 und der Eingänge der Verknüpfungsmittel N zu den Ausgängen weiterer Verknüpfungsmittel G, die ihrerseits von den von der Quinärstufe Q zu zählenden Signalen und den Ausgängen Cl ... C5 der Schaltstufen Q1 ... Q5 gesteuert werden, läßt sich die Schaltreihenfolge der Zählstufe festlegen. Auch können jeder Schaltstufe mehrere voneinander unabhängige Verknüpfungsmittel zugeordnet werden, so daß mehrere unabhängige Schaltreihenfolgen möglich sind.
  • Die Verknüpfungsmittel G sind zweckmäßigerweise UND-Gatter (Gv 1... Gv 5, GR 1. . . GR.). Die von der Quinärstufe Q zu zählenden Signale werden ebenfalls zweckmäßigerweise durch UND-Verknüpfungen des Schaltzustandes der Binärstufe B mit den von der Zähldekade zu zählenden Signalen V, R in den Gattern Gv bzw. GR gewonnen.
  • Die Zuordnung der Verknüpfungsmittel zu den Schaltstufen ist in F i g. 4 so gewählt, daß bei Verwendung folgender Codierung eine biquinäre, reversible Zähldekade entsteht:
    Dezimal Binärstufe B1, B2 Qunärsue Ql ... Qs
    C
    Cl C2 CS C4
    0 0 L L 0 0 0 0
    1 L 0 L 0 0 0 0
    2 0 L 0 L 0 0 0
    3 L 0 0 L 0 0 0
    4 0 L 0 0 L 0 0
    5 L 0 0 0 L 0 0
    6 0 L 0 0 0 L 0
    7 L 0 0 0 0 L 0
    8 0 L 0 0 0 0 L
    9 L 0 0 0 0 0 L
    Man kann dies leicht erkennen, wenn man vom Code ausgehend für eine der Schaltstufen Q1 die Schaltbedingung, die durch die Beziehung Si=mL« dargestellt werden kann, ableitet: S, = V-C-Ci-i +R-V-C1.1, d. h., die Quinärstufe schaltet immer dann in Vorwärtsrichtung, wenn ein Vorwärtszählsignal V anliegt und die Binärstufe B an ihrem Ausgang C das »L«-Potential aufweist, und in Rückwärtsrichtung, wenn ein Rückwärtszählsignal R anliegt und die Binärstufe B an ihrem Ausgang C »L«-Potential aufweist.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Aus wenigstens drei Schaltstufen bestehende, synchrone, reversible und als Ganzes polystabil arbeitende Zählstufe einer ein- oder mehrstufigen Zählanordnung, bei der den Schaltstufen gleichzeitig kontinuierlich Impulse aus einem zentralen Taktpulsgenerator zugeführt werden, d a d u r c h gekennzeichnet, daß einem besonderen Vorbereitungseingang (S) jeder Schaltstufe (B, Q) ein über deren Umschaltung bestimmendes Signal über Verknüpfungsmittel (G) zugeführt wird (F i g. 4).
  2. 2. Zählstufe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Zuordnung der Ein-bzw. Ausgänge der Verknüpfungsmittel zu den Ausgängen (C) bzw. den Vorbereitungseingängen (S) der Schaltstufen (B, Q) die Schaltreihenfolge der Zählstufe festgelegt ist.
  3. 3. Zählstufe nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schaltstufe (B, Q) mehrere voneinander unabhängige, beliebige Schaltreihenfolgen ermöglichende Verknüpfungsmittel(G) zugeordnet sind.
  4. 4. Zählstufe nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verknüpfungsmittel (G) UND-Gatter (Gv 1 ... Gv 5, GR 1. . . GR.) sind und die Ausgänge dieser Verknüpfungsmittel über NOR-Stufen (N) mit je einem der Vorbereitungseingänge (3') der Schaltstufen (B, Q) und weiterhin die Eingänge der Verknüpfungsmittel (GR 1... GR 5, Gv 1... Gv 5) sowohl mit je einem der Ausgänge (C) der anderen Schaltstufen (B, Q) als auch mit den Zähleingängen (Y, R) verbunden sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 846 319; deutsche Auslegeschrift Nr. 1146 92l.
DE1964P0033698 1964-02-27 1964-02-27 Synchrone, reversible und polystabile Zaehlstufe Pending DE1234791B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE846319C (de) * 1950-05-17 1952-08-11 Nat Res Dev Elektronische Zaehlschaltung
DE1146921B (de) * 1960-09-24 1963-04-11 Automatic Telephone & Elect Schaltungsanordnung fuer Binaer-Zaehlwerke

Patent Citations (2)

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DE846319C (de) * 1950-05-17 1952-08-11 Nat Res Dev Elektronische Zaehlschaltung
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