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DE1234651B - Einrichtung und Verfahren zum Unterfangen von insbesondere ringfoermigen sowie nachgiebigen Streckenausbaurahmen in untertaegigen Abbaustrecken - Google Patents

Einrichtung und Verfahren zum Unterfangen von insbesondere ringfoermigen sowie nachgiebigen Streckenausbaurahmen in untertaegigen Abbaustrecken

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Publication number
DE1234651B
DE1234651B DEB67835A DEB0067835A DE1234651B DE 1234651 B DE1234651 B DE 1234651B DE B67835 A DEB67835 A DE B67835A DE B0067835 A DEB0067835 A DE B0067835A DE 1234651 B DE1234651 B DE 1234651B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
support
frame
frames
support frame
girders
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB67835A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Pawlak
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bochumer Eisenhuette Heintzmann GmbH and Co KG
Original Assignee
Bochumer Eisenhuette Heintzmann GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bochumer Eisenhuette Heintzmann GmbH and Co KG filed Critical Bochumer Eisenhuette Heintzmann GmbH and Co KG
Priority to DEB67835A priority Critical patent/DE1234651B/de
Publication of DE1234651B publication Critical patent/DE1234651B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D11/00Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
    • E21D11/14Lining predominantly with metal
    • E21D11/18Arch members ; Network made of arch members ; Ring elements; Polygon elements; Polygon elements inside arches

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Excavating Of Shafts Or Tunnels (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
E21d
Deutsche Kl.: 5 c- U/14
Nummer: 1234 651
Aktenzeichen: B 67835 VI a/5 c
Anmeldetag: 27. Juni 1962
'\uslegetag: 23. Februar 1967
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung und ein Verfahren zum Unterfangen von insbesondere ringförmigen sowie nachgiebigen Streckenausbaurahmen in untertägigen Abbaustrecken, bei welcher bzw. welchem für die Dauer des Strebdurchgangs einzelne, dem Strebausgang zugekehrte Seitensegmente ausbaubar und anschließend wieder einbaubar sind, während die beim Strebdurchgang stehenbleibenden Rahmenteile vorübergehend durch mindestens zwei im Bereich des Strebausgangs angeordnete sich in Streckenlängsrichtung jeweils über mehrere aufeinanderfolgende Ausbaurahmen erstreckende und diese von der dem Streckeninnern zugekehrten Seite her abstützende Unterzugsmittel abstützbar sind, welche dem Vorrücken des Strebausgangs entsprechend fortlaufend im Überholschritt vorbaubar sind, derart, daß sich die Unterzugsmittel jeweils auf einem Teil ihrer Länge überlappen.
Für das Unterfangen der nach dem Ausbauen einzelner Ausbausegmente beim Strebdurchgang stehenbleibenden Ausbauteile von ringförmigen Streckenausbaurahmen im untertägigen Grubenbetrieb hat man verschiedene Einrichtungen und Verfahren angewandt. Eine häufig angewendete Verfahrensweise besteht darin, die im Bereich des Strebausgangs stehenbleibenden Ausbauteile durch innerhalb des Streckenquerschnittes angeordnete Stempel oder Stützen zeitweilig abzufangen, die nach dem erneuten Einbauen der vorübergehend ausgebauten Ausbausegmente wieder weggenommen werden. Ein derartiges Unterfangen der stehenbleibenden Streckenausbauteile hat jedoch den Nachteil, daß durch die Stützen und Stempel, die etwa im mittleren Querschnittsbereich der Abbaustrecke angeordnet werden müssen, alle Arbeitsvorgänge im Bereich des Strebausgangs stark behindert werden. Dies gilt sowohl für die Förderung des im Streb hereingewonnenen Minerals und den Materialtransport zum Streb als auch für die am Strebausgang vorbeigehende Förderung von Mineral, Gestein und Material von und zu dem meist vorhandenen Streckenauffahrungsbetriebspunkt. Mit Rücksicht auf die praktisch nicht zu vermeidende Anordnung derartiger Unterzugsstempel bzw, -stützen im mittleren Querschnittsbereich der Strecke müssen die Streckenfördermittel so angeordnet werden, daß sie seitlich an diesen Stützen und Stempeln vorbeibewegt werden können, was entweder die Verwendung verhältnismäßig schmaler Streckenfördermittel erforderlich macht oder aber zur Anwendung größerer Streckenquerschnitte zwingt. Außerdem wird durch die im Bereich des Strebausgangs angeordneten Unterzugsstempel und Einrichtung und Verfahren zum Unterfangen
von insbesondere ringförmigen sowie
nachgiebigen Streckenausbaurahmen in
untertägigen Abbaustrecken
Anmelder:
Bochumer Eisenhütte Heintzmann & Co.,
Bochum, Biücherstr. 33
Als Erfinder benannt:
Paul Pawlak, Aisdorf
-stützen der ohnehin enge Zugang zum Streb noch mehr versperrt, so daß alle im Bereich des Strebausgangs vorzunehmenden Arbeiten erheblich behindert werden. Da vielfach die Austragsenden der Strebförderer in den Streckenquerschnitt hineinragen, behindern derartige Stempel und Stützen ferner das dem Abbaufortschritt folgende ständige Umrücken des Förderers, so daß derartige Unterzugsstempel bzw. -stützen gegebenenfalls mehrmals umgesetzt werden müssen, um überhaupt ein fortlaufendes Umrücken des Strebförderers zu ermöglichen. Besondere Schwierigkeiten ergeben sich naturgemäß dann, wenn nicht nur das Austragsende des Förderers in die Abbaustiecke hineinragt, sondern außerdem die Antriebsstationen des Strebförderers und des oder der Gewinnungsgeräte ganz oder teilweise im Bereich der Abbaustrecke angeordnet sind bzw. wenn die heute vielfach verwendeten Abspannvorrichtungen zu einem mehr oder weniger großen Teil in die Abbaustrecke hineinragen.
Um die Nachteile dieses bekannten Verfahrens wenigstens teilweise zu vermeiden, hat man bereits vorgeschlagen, die im Bereich des Strebausgangs stehenbleibenden Ausbauteile mit Hilfe von in Streckenrichtung verlaufenden Unterzugsträgern abzufangen, die mit Hilfe von Klemmlaschen an den Kappen bzw. Firstsegmenten der beiderseits benachbarten Ausbaurahmen befestigt werden. Hierdurch erreicht man zwar, daß innerhalb des Streckenquerschnittes angeordnete Unterzugsstempel und -stützen weitgehend vermieden werden, jedoch hat diese bekannte Verfahrensweise den Nachteil, daß diejenigen Ausbaurahmen, an denen die Unterzugsträger durch Kiemmlaschen od. dgl. befestigt werden, eine erhebliche Mehrbelastung als die übrigen Ausbaurahmen aufnehmen müssen, da sie außer der auf
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sie einwirkenden Gebirgslast auch die Belastung der angeordneten kurzen Kappen unterfangen. Die zum durch die Unterzugsträger unterfangenen Ausbau- Unterfangen der langen Kappen dienenden, sich in teile tragen müssen. Abgesehen davon, daß damit Längsrichtung um ein gewisses Maß überlappenden die Gefahr bleibender Verformungen der Ausbau- Unterzugsträger sind an ihrem in Richtung des Abprofile verbunden ist, besteht darüber hinaus beim 5 baufortschrittes gesehen hinteren Ende durch nachgiebigen Streckenausbau, insbesondere beim so- Klemmlaschen mit den langen Kappen des Türstockgenannten Gleitbogenausbau, die Gefahr, daß infolge ausbaus verbunden, während sie an ihrem vorderen der Überlastung der die Unterzugsträger tragenden, Ende durch sich auf dem Liegenden abstützende beiderseits des Strebausgangs befindlichen Ausbau- Hilfsstempel unterfangen sind. Diese Unterzugsträger rahmen ein unerwünscht starkes Nachgeben dieser io werden entsprechend dem Vorrücken des Abbau-Ausbaurahmen erfolgt. Da ein derartiges Nachgeben Stoßes in Längsrichtung der Abbaustrecke abpraktisch nicht mehr rückgängig gemacht werden wechselnd vorgezogen und an ihrem hinteren Ende kann, erfährt die Abbaustrecke in diesen Bereichen erneut durch Klemmlaschen an den langen Kappen eine unerwünscht starke Querschnittsverengung, die befestigt bzw. an ihrem vorderen Ende durch Hilfsteilweise so weit gehen kann, daß der Ausbau die 15 stempel abgestützt. Das Vorziehen jedes dieser UnGrenzen seiner Nachgiebigkeit erreicht und eine terzugsträger läßt sich erst vornehmen, nachdem die nachträgliche Erweiterung der Strecke bzw. ein an ihrem vorderen Ende vorgesehenen Hilfsstempel Nachbauen erforderlich wird. Außerdem ist es ins- ausgebaut und die an ihrem hinteren Ende vorhanbesondere beim bogen- oder ringförmigen Strecken- denen Klemmlaschen gelöst worden sind. Es muß ausbau relativ schwierig die Unterzugsträger an den 20 somit jeweils der ganze Unterzugsträger einschließgebogenen Firstsegmenten der Ausbaurahmen oder lieh seiner Befestigungs- und Stützelemente ausge- -ringe absolut zuverlässig zu befestigen, wozu baut und in seiner neuen Einbaustellung wieder einmeistens ein umständliches Verkeilen der Unter- gebaut werden.
zugsträger an jedem einzelnen tragenden Rahmen er- Die beiden anderen, sämtliche Kappen unterfanforderlich ist. Außerdem müssen auch zwischen den 25 genden Unterzugsträger sind sowohl an ihrem Unterzugsträgern und den von diesen unterfangenen hinteren als auch an ihrem vorderen Ende durch Ausbausegmenten Traghölzer od. dgl. angebracht Klemmlaschen mit den Kappen des Türstockausbaus werden, um eine einigermaßen zuverlässige Unter- verbunden. Diese sich in Streckenlängsrichtung nicht Stützung dieser Ausbausegmente zu gewährleisten. überlappenden Unterzugsträger können ebenfalls nur Trotzdem besteht bei einem unerwünscht starken 30 dann vorgezogen werden, wenn zuvor ihre Befesti-Nachgeben der die Unterzugsträger tragenden Aus- gung an den Kappen an beiden Enden gelöst worden baurahmen naturgemäß die Gefahr, daß eine zuver- ist. Die Träger müssen dann einschließlich ihrer Belässige Unterstützung der im Bereich des Strebaus- festigungselemente ausgebaut und in ihrer neuen gangs stehengebliebenen Firstsegmente nicht mehr vorgezogenen Einbaustellung wieder eingebaut gewährleistet werden kann. 35 werden.
Vor allem bei stark druckhaftem Gebirge hat man Durch diese insgesamt vier nebeneinander ange-
daher das vorstehend beschriebene Verfahren nicht ordneten Unterzugsträger sollen die im Bereich des
anwenden können, sondern hat entweder in der ein- Strebausgangs angeordneten kurzen und langen
gangs beschriebenen Weise die im Bereich des Streb- Kappen in solcher Weise unterfangen werden, daß
ausgangs stehenbleibenden Ausbauteile durch Unter- 40 die dem Strebausgang zugekehrten Seitenstempel der
zugsstempel oder -stützen unterfangen oder aber zu- Türstöcke sowie die Stützstempel für die langen
sätzlich zu den vorerwähnten Unterzugsträgern der- Kappen für die Zeit des Strebdurchgangs ausgebaut
artige Unterzugsstempel oder -stützen mit ihren werden können,
bereits geschilderten Nachteilen verwenden müssen. Diese bekannte Anordnung entspricht somit im
Es ist ferner eine Anordnung zum Unterfangen der 45 wesentlichen der zuvor behandelten, seit Jahrzehnten Kappen eines Türstockausbaus für untertägige Ab- bekannten Verfahrensweise zum Unterfangen der baustrecken bekannt, bei welcher insgesamt vier Kappen des Türstockausbaus im Bereich des Strebnebeneinander angeordnete und sich in Strecken- ausgangs und weist lediglich insoweit eine Besonderlängsrichtung überlappende Unterzugsträger vorge- heit auf, als insgesamt vier, sich in Streckenlängssehen sind, die durch Klemmittel an den Kappen des 50 richtung teilweise überlappende Unterzugsträger ver-Türstockausbaus befestigt sind. Die einzelnen Rah- wendet werden, was offensichtlich deshalb notwendig men des Türstockausbaus besitzen hierbei ab- ist, weil bei dieser bekannten Anordnung Ausbauwechselnd relativ kurze und relativ lange Kappen, kappen von zum Teil besonders großer und überdies wobei die langen Kappen nicht nur durch die unterschiedlicher Länge verwendet werden, die an üblichen Seitenstempel des Türstockes, sondern an 55 mehreren im Abstand zueinander angeordneten Stelihrem dem Strebausgang zugekehrten Ende außer- len unterfangen werden müssen, um sie während des dem jeweils durch einen weiteren Stützstempel unter- Strebdurchgangs wenigstens in etwa in ihrer Lage fangen sind. Diese Stützstempel stehen unmittelbar zu halten und wenigstens eine allzu starke Aufauf dem Liegenden, wozu beim Auffahren der Ab- lockerung der Hangendschichten im Bereich des baustrecke seitlich des Streckenquerschnittes ein 60 Strebausgangs zu vermeiden. Dieses Ziel ist jedoch Streifen der anstehenden Kohle zusätzlich mit abge- mittels dieser bekannten Anordnung, jedenfalls bei baut bzw. ein sogenannter Damm mitgenommen druckhaftem Gebirge, nicht zu erreichen, da bei ihr werden muß. die Hangendschichten in einem Flächenbereich von
Von den insgesamt vier vorhandenen Unterzugs- mindestens 25 bis 30 m2 im wesentlichen nur durch
trägern dienen zwei lediglich zum Unterfangen der 65 die Unterzugsträger bzw. die von ihnen unterfan-
zum Strebausgang hin vorragenden langen Kappen, genen Kappen abgestützt werden,
während die beiden anderen Unterzugsträger sowohl Ebenso wie bei der zuvor behandelten bekannten
die langen Kappen als auch die damit alternierend Anordnung erfahren auch bei der vorstehend geschil-
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derten bekannten Arbeitsweise diejenigen Türstöcke, zu starke Überlastung der die Unterzugsträgsr an denen die Unterzugsträger durch Klemmlaschen tragenden Ausbaurahmen zu vermeiden. Durch diese befestigt sind, eine erhebliche Mehrbelastung gegen- Hilfsstempel würde jedoch der Zugang zum Streb in über den übrigen Türstöcken, da sie außer der un- einem unzuträglichen Maß behindert und der freie mittelbar auf sie einwirkenden Gebirgslast auch die 5 Streckenquerschnitt im Bereich des Strebausgangs in Belastung der durch die Unterzugsträger unterfan- untragbarer Weise verengt werden. Außerdem genen Kappen durch das Gebirge tragen müssen. müßten diese Hilfsstempel beim Vorrücken des För-Hierdurch besteht die Gefahr bleibender bzw. unzu- derers und des daran geführten Hobels sowie der lässig hoher Beanspruchungen insbesondere der Förderer- und Hobelantriebe mehrfach umgesetzt Kappen, an denen diese Unterzugsträger befestigt io werden, was einen wirtschaftlich untragbaren Zeitsind. Würde man diese Anordnung beim nach- und Arbeitsaufwand verursachen würde und sich giebigen Streckenausbau, beispielsweise beim söge- praktisch nicht ohne Unterbrechung der Gewinnungsnannten Gleitbogenausbau, anwenden, so würden und Förderarbeiten durchführen ließe.
— insbesondere bei druckhaftem Gebirge — infolge Sämtliche vorstehend geschilderten, bislang angeder Überlastung der die Unterzugsträger tragenden, 15 wendeten Arbeitsweisen haben sich jedoch vor allem beiderseits des Strebausgangs befindlichen Ausbau- bei Verwendung von ringförmigem Streckenausbau rahmen diese in unerwünscht starkem Maß nach- als praktisch unbrauchbar erwiesen. Ein derartiger geben. Da sich ein solches Nachgeben praktisch nicht ringförmiger Streckenausbau wird bekanntlich in mehr rückgängig machen läßt, würde die Abbau- Abbaustrecken lediglich bei besonders druckhaftem strecke in diesem Bereich eine unerwünscht starke 20 Gebirge bzw. stark quellender Sohle verwendet, so Querschnittsverengung erfahren, die unter Umstän- daß schon allein aus diesem Grund ein Unterfangen den sogar so weit gehen kann, daß der Ausbau die der im Bereich des Strebausgangs stehenbleibenden Grenze seiner Nachgiebigkeit erreicht und eine nach- Ausbauteile besondere Schwierigkeiten bereitet. Darträgliche Erweiterung der Strecke bzw. ein Nach- über hinaus besteht bei jedem ringförmigen Streckenreißen notwendig wird. Jedes Nachgeben der zur Be- 25 ausbau jedoch die Gefahr, daß — sofern entfestigung der Unterzugsträger dienenden Ausbau- sprechend den zum Stand der Technik gehörenden rahmen hätte jedoch zwangläufig eine entsprechende Arbeitsweisen durch die Unterzugsmittel lediglich Absenkung der Unterzugsträger und der von ihnen die First- oder Kappensegmente unterfangen werunterfangenen Kappen zur Folge, so daß es bei ge- den — die Sohlensegmente durch Druckaufnahme brachem oder druckhaftem Gebirge völlig ausge- 30 der stehengebliebenen Ringteile oder aber durch schlossen wäre, das Hangende im Bereich des Streb- Quellen der Sohle hochgedrückt werden bzw. die ausgangs unzerstört zu erhalten bzw. jegliches Her- stehengebliebenen Segmente des Ringes derart vereinbrechen von Gestein zu verhindern, obwohl es formt werden, daß sich die vorübergehend ausgehierauf gerade in diesem Bereich wegen der dort be- bauten Seitensegmente nach dem Vorbeiwandern schäftigten Arbeitskräfte und der dort befindlichen, 35 des Strebausgangs nicht mehr einsetzen lassen,
gegen Steinfall empfindlichen Förderer- und Hobel- Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine antriebe besonders ankommt. Außerdem wäre es beim Einrichtung und ein Verfahren zum Unterfangen von bogen- oder ringförmigen Streckenausbau relativ insbesondere ringförmigen sowie nachgiebigen schwierig und sehr umständlich, die Unterzugsträger Streckenausbaurahmen in untertägigen Abbaustrekder bekannten Einrichtung an den gebogenen First- 40 ken zu schaffen, die bzw. das die den vorstehend Segmenten der Ausbaurahmen oder -ringe absolut behandelten Einrichtungen und Arbeitsweisen anzuverlässig zu befestigen, wozu meist ein umstand- haftenden Nachteile vermeidet und auch bei besonliches Verkeilen der Unterzugsträger an jedem ein- ders druckhaftem Gebirge anwendbar ist. Diese Aufzelnen tragenden Rahmen bzw. Ring erforderlich gäbe wird, ausgehend von der zuletzt behandelten wäre. Außerdem müßten auch zwischen den Unter- 45 Anordnung, erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zugsträgern und den von diesen unterfangenen Aus- jedes Unterzugsmittel zwei in Streckenlängsrichtung bausegmenten Traghölzer od. dgl. angebracht wer- im Abstand zueinander angeordnete Stützrahmen den, um eine einigermaßen zuverlässige Unter- besitzt, welche in der Ebene der vorzugsweise ringstützung dieser Ausbausegmente zu gewährleisten. förmigen Ausbaurahmen angeordnet sind und diese Bei einem stärkeren Nachgeben der die Unterzugs- 50 gegebenenfalls mittelbar an mehreren, in Umfangsträger tragenden Ausbaurahmen bzw. -ringe würde richtung im Abstand zueinander angeordneten Stelindessen beim bogen- oder ringförmigen Strecken- len innenseitig abstützen und durch vorzugsweise ausbau die Gefahr bestehen, daß die stehengeblie- zwei von diesen Stützrahmen getragene Unterzugsbenen Firstsegmente im Bereich des Strebausgangs träger verbunden sind, wobei jeweils mindestens zwei nicht mehr hinreichend abgestützt werden, diese 55 derartige Unterzugsgestelle in solcher Weise einander durch die niemals senkrecht zur Rahmenebene an- in Streckenlängsrichtung überlappen und sich gegengreifenden Gebirgsdruckkräfte aus der Rahmenebene seitig abstützend ineinandergeschachtelt sind, daß in herausgekippt bzw. verdreht werden und es zu einem ihrem Überlappungsbereich jeweils einer der beiden Hereinbrechen des Hangenden im Bereich des Stützrahmen sowie mehrere einander benachbarte Strebausgangs kommt. 60 Seitensegmente ohne Beeinträchtigung der Abstüt-Bei stark druckhaftem Gebirge läßt sich jedoch zung der stehenbleibenden Ring- bzw. Rahmenteile diese bekannte Anordnung ebenso wie die zuvor be- ausbaubar sind. Die erfindungsgemäß vorgeschlagene handelte Anordnung überhaupt nicht mehr anwen- Einrichtung ist einfach ausgebildet und daher leicht den. In diesem Fall müßten außer den bereits zur und billig mit zecheneigenen Mitteln herzustellen und Entlastung der Ausbaurahmen vorgesehenen Hilfs- 65 läßt sich überdies in einfacher Weise sowie mit einem stempeln weitere Hilfsstempel zum Unterfangen der geringen Zeit- und Arbeitsaufwand betätigen. Ihr Unterzugsträger sowie zur Entlastung der sie tragen- besonderer Vorteil besteht darin, daß sie auch bei den Ausbaurahmen vorgesehen werden, um eine all- ringförmigen Ausbaurahmen sowie bei besonders
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druckhaftem Gebirge eine zuverlässige Abstützung bau anwenden, der im allgemeinen nur bei besonders des Hangenden bzw. der Firste im Bereich des Streb- druckhaftem Gebirge eingesetzt wird, wo eine Abausgangs ohne unzulässige Verengung des Strebzu- Stützung der im Bereich des Strebausgangs stehengangs und des freien Streckenquerschnittes gewähr- bleibenden Ausbauteile ohnehin besondere Schwieleistet, und zwar auch dann, wenn — wie es in mo- 5 rigkeiten bereitet. Die sich in Streckenlängsrichtung dernen Abbaubetriebspunkten infolge der im Bereich überlappenden und sich gegenseitig abstützend ineindes Strebausgangs angeordneten, erhebliche Abmes- andergeschachtelten Unterzugsgestelle ermöglichen sungen besitzenden Förderer- und Hobelantriebe bei einem derartigen Ringausbau nicht nur ein zunotwendig ist — in diesem Bereich relativ große verlässiges Unterfangen der Firstsegmente, sondern Hangendflächen ohne unmittelbare Unterstützungen io auch eine Abstützung der Sohlensegmente der Ausdurch den Streb- und Streckenausbau unterfangen bauringe von der dem Streckeninnern zugekehrten werden müssen. Seite her, so daß die stehenbleibenden Ringteile
Bei Verwendung der erfindungsgemäß vorge- auch nach dem Fortnehmen der dem Strebausgang schlagenen Einrichtung können einerseits ohne zugekehrten Seitensegmente ihre ursprüngliche weiteres auch eine größere Anzahl von nebeneinan- 15 Kreis- oder Ellipsenform auch dann beibehalten, der angeordneten Seitensegmenten ohne Beeinträchti- wenn es infolge der Belastung durch den Gebirgsgung der Abstützung der stehenbleibenden Ring- druck zu einem Nachgeben bzw. einer Relatiwer- bzw. Rahmenteile ausgebaut werden, andererseits Schiebung zwischen den stehengebliebenen Ringwird jedoch zumindest der mittlere Querschnitts- Segmenten kommt. Dies hat den wesentlichen Vorbereich der Abbaustrecke von Stützen, Hilfs- 20 teil, daß sich die Seitensegmente der Ausbauringe stempeln, Streben u. dgl. völlig frei gehalten, so daß auf der dem Strebausgang zugekehrten Seite nicht die Förderung und die sonstigen Arbeitsvorgänge in nur ohne Schwierigkeiten ausbauen, sondern nach der Abbaustrecke durch die Unterzugsmittel in dem Vorbeiwandern des Abbaustrebes auch wieder keiner Weise behindert oder erschwert werden. einbauen und mit den stehengebliebenen Ringteilen Außerdem wird auch der Strebausgang von Stützen, 35 derart verbinden bzw. verspannen lassen, daß die HilfsStempeln und Streben vollkommen frei gehalten, Ausbauringe sofort wieder ihre volle Tragfähigkeit so daß auch keinerlei Behinderung der Arbeiten im erreichen. Das Vorziehen der bei der erfmdungsge-Bereich des Strebausgangs erfolgt. Hierdurch wird maß vorgeschlagenen Einrichtung verwendeten nicht nur die Anordnung von relativ große Abnies- Unterzugsgestelle erfolgt hierbei im Überholschritt sungen besitzenden Förderer- und Hobelantrieben 30 derart, daß das jeweils hintere Unterzugsgestell nach im Bereich des Strebausgangs ermöglicht, sondern dem Weiterwandern des Strebausgangs vorgezogen auch das Umrücken des in die Abbaustrecke aus- und erneut in einer solchen Stellung eingebaut wird, tragenden Strebförderers sowie seiner Antriebe, der daß es das bislang vordere Unterzugsgestell nunmehr gegebenenfalls vorhandenen Hobelantriebe und der mit seinem hinteren Endabschnitt übergreift, wobei Abspannvorrichtungen erleichtert. Außerdem werden 35 beide Unterzugsgestelle sich im Uberlappungsbereich Unfälle, die durch eine zu starke Beengung am Streb- gegeneinander abstützen.
ausgang eintreten oder aber durch hereinbrechendes Derart ausgebildete Unterzugsgestelle ermöglichen Gestein verursacht werden können, vermieden. nicht nur eine sichere Unterfangung bzw. Abstützung Diese vorteilhaften Eigenschaften der erfmdungsge- der stehengebliebenen Ausbauteile im Bereich des maß vorgeschlagenen Einrichtung sind vor allem 40 Strebausgangs, sondern lassen sich überdies auch bei dadurch bedingt, daß sich die Unterzugsgestelle in den vielfach beengten Raumverhältnissen des unter-Streckenlängsrichtung überlappen und sich gegen- tägigen Grubenbetriebes mit einem geringen Zeitseitig abstützend ineinandergeschachtelt sind, so daß und Arbeitsaufwand ein- und ausbauen, so daß die es ohne weiteres möglich ist, ohne den Strebzugang Unterzugsgestelle dem Abbaufortschritt im Streb im bzw. -ausgang behindernde oder den Streckenquer- 45 Überholschritt zügig folgen können, ohne daß der schnitt einengende Stützen, Stempel od. dgl. auszu- Arbeitsablauf im Streb durch das Ein- und Auskommen, wobei die in diesem Bereich vorhandenen bauen der Unterzugsgestelle bzw. ihr laufendes Vor-Seitensegmente der Ausbauringe oder -rahmen sich ziehen gestört wird.
ungehindert aus- und anschließend erneut einBauen Es ist ferner eine Einrichtung zum Unterfangen lassen. Andererseits gewährleistet die erflndungsge- 5° des Streckenausbaus im Bereich des Strebausgangs maß vorgeschlagene Einrichtung eine absolut zuver- bekannt, welche aus zwei im Abstand zueinander anlässige Abstützung der im Bereich des Strebausgangs geordneten Stützen besteht, die sich an ihrem der nach dem Ausbauen der Seitensegmente stehenblei- Streckensohle zugekehrten unteren Ende gegen benden Ring- bzw. Rahmenteile, ohne daß — wie Schraubenspindeln abstützen, welche ihrerseits auf bei den vorstehend behandelten bekannten Arbeits- 55 verschieblichen Wagen gelagert sind, die auf einer weisen — die Gefahr einer unzulässig starken Be- T-förmigen, in der Nähe der Sohle angeordneten lastung einzelner Ausbaurahmen bzw. eines zu star- Schiene verschieblich geführt sind. An ihrem der ken Nachgebens dieser Rahmen mit allen damit ver- Firste zugekehrten oberen Ende weisen diese Stützen bundenen Nachteilen besteht. Vielmehr wird durch ebenfalls mit Rollen versehene Wagen auf, die sich die Einrichtung nach der Erfindung auch beim söge- 60 gegen eine gleichfalls T-förmige, in Streckenlängsnannten Gleitbogenausbau ein weitgehend gleich- richtung verlaufende und im Bereich der Firste anmäßiges Nachgeben der Ausbaurahmen bzw. -ringe geordnete Führungsschiene abstützen und auf dieser und damit eine gleichmäßige Offenhaltung des Strek- verschieblich sind. Die im Bereich der Firste angekenquerschnittes auch in den bei den bekannten ordnete Führungsschiene ist mittels Klammerlaschen Arbeitsweisen besonders gefährdeten Bereichen bei- 65 mit den im Bereich des Strebausgangs angeordneten derseits des jeweiligen Strebausgangs gewährleistet. Firstsegmenten gekuppelt. Die beiderseitigen Stützen
Mit besonderem Vorteil läßt sich die Einrichtung dieser Unterzugseinrichtung sind in ihrem mittleren
nach der Erfindung beim ringförmigen Streckenaus- Höhenbereich durch eine in Streckenlängsrichtung
verlaufende Strebe verbunden, gegen welche sich eine haftem Gebirge, nicht möglich, die einzelnen Auskurze, parallel zu den seitlichen Stützen verlaufende baurahmen derart exakt fluchtend hintereinander Stütze abstützt, welche zusammen mit den seitlichen anzuordnen, daß sich die Firstschiene genau par-Stützen ein sich über den gesamten oberen Bereich allel zu der Seitenschiene anbringen und das Stützdes Streckenstoßes und die Firste sowie über die ge- 5 gerüst sich ohne Behinderung durch in das Streckensamte Breite des Strebausgangs erstreckendes Ab- innere hineinverformte Ausbaurahmen in Streckendeckblech trägt. längsrichtung verschieben läßt. Insbesondere dann,
Von den bei dieser bekannten Einrichtung vor- wenn das Stützgerüst einmal Druck aufgenommen handenen beiden Führungsschienen ist die Seiten- hat, dürfte es praktisch ausgeschlossen sein, dieses schiene auf der Streckensohle gelagert, so daß sie io entlang den beiden Führungsschienen in Streckenkeineriei Kräfte auf die stehenbleibenden Rahmen- längsrichtung zu verschieben und hierbei die stehenteile zu übertragen vermag. Die Firstschiene, die mit gebliebenen Rahmenteile ohne zusätzliche Unterden Firstsegmenten jeweils über Klammerlaschsn Stützung in ihrer Lage zu halten. Vielmehr erfordert verbunden ist, kann ihrerseits nur an einer Stelle jede Verschiebung dieses Stützgerüstes in Streckeneine Kraft auf das zugeordnete Firstsegment über- 15 längsrichtung eine solche Verminderung der für die tragen. Für einen ringförmigen Streckenausbau wäre Abstützung der stehengebliebenen Firstsegmente zur diese bekannte Einrichtung, insbesondere bei druck- Verfügung stehenden Stützkraft, daß sie keinerlei haftem Gebirge und zum Quellen neigender Sohle, nennenswerte Kräfte mehr aufzunehmen vermögen völlig unbrauchbar, da sie keinerlei Abstützung der und es mit Sicherheit zu einer solchen Lageverände-Sohlensegmente ermöglicht und es praktisch unmög- 20 rung dieser Segmente gegenüber ihrer ursprünglichen lieh wäre, nach dem Durchgang des Strebausgangs Stellung kommt, daß sich die beim Strebdurchgang die vorübergehend ausgebauten Seitensegmente wie- ausgebauten Seitensegmente nicht wieder einbauen der einzubauen. bzw. zumindest nicht wieder in ihre frühere Lage
Diese bekannte fahrbare Stützvorrichtung ist aber bringen lassen. Für das Lösen dieser Stützvorrichauch aus zahlreichen Gründen für die Verwendung 25 tung vor dem Vorziehen und für das Vorziehen derim praktischen Grubenbetrieb nicht geeignet. Zu- selben sind mehrere Arbeitskräfte notwendig, wobei nächst müßten bei ihr die beiden, in der Firste und außerdem mehrere Leute für das Umbauen und Vorauf der Sohle angeordneten Führungsschienen lau- ziehen der Führungsschienen sowie für die Sicherung fend genau parallel zueinander ausgerichtet werden, des Hangenden während des Vorziehens sowie das damit sich die Einrichtung überhaupt in Strecken- 30 Ein- und Ausbauen der Seitensegmente benötigt werlängsrichtung verschieben läßt. Ein derart genaues, den. Es ist somit eine aus zahlreichen Leuten behäufiges Ausrichten von in größerem Abstand zuein- stehende Mannschaft erforderlich, um ■— wenigstens ander angeordneten Führungsschienen erheblicher in der Theorie sowie unter besonders günstigen Länge, die insbesondere in einer druckhaften Ab- Bedingungen — diese außerordentlich komplibaustrecke bzw. bei zum Quellen neigendem Gebirge 35 zierte und sperrige sowie aus zahlreichen Grünständigen Verschiebungen und Verlagerungen unter- den für den praktischen Grubenbetrieb ungeeignete liegen, ist unter betriebsmäßigen Bedingungen im fahrbare Stützvorrichtung in Streckenlängsrichtung untertägigen Grubenbetrieb praktisch ausgeschlossen. vorzuziehen.
Infolgedessen würde bei dieser bekannten Bauart Bei einer zweckmäßigen Ausführungsform der ersieh die Stützvorrichtung in aller Regel überhaupt 40 findungsgemäß vorgeschlagenen Einrichtung sind die nicht in der erforderlichen Weise in Streckenlängs- die Stützrahmen verbindenden Unterzugsträger auf richtung verschieben lassen. Außerdem müßten für der dem Strebausgang zugekehrten Seite der Stützdas Vorziehen stets eine größere Anzahl von rahmen angeordnet. Hierbei empfiehlt es sich ferner, Arbeitskräften zur Verfugung stehen, die außerdem daß die Unterzugsträger der beiden Unterzugsgestelle mit besonderer Sorgfalt zu Werke gehen müßten, 45 im Bereich ihrer gegenseitigen Überlappung vorüberd. h. Arbeitskräfte, wie sie für die Durchführung sol- gehend durch zwei, hauptsächlich jedoch lediglich eher Sicherungsarbeiten kaum zur Verfügung stehen. durch einen Stützrahmen abgestützt sind. Hierdurch Das Ein- und Ausbauen der Seitensegmente wird bei ergibt sich der Vorteil, daß einerseits zu jeder Zeit dieser bekannten Einrichtung durch das erhebliche eine absolut zuverlässige und ausreichende UnterAbmessungen besitzende und durch ein großflächiges 50 Stützung der Unterzugsträger gewährleistet ist, ande-Blech zum Stoß hin abgekleidete fahrbare Stützge- rerseits jedoch jeweils über die gesamte Länge eines rüst sowie die zu seiner Verlagerung dienenden der beiden Unterzugsgestelle keinerlei innerhalb des Führungsschienen erheblich erschwert und behindert. Streckenquerschnittes angeordnete Stützen, Stempel, Trotz seiner komplizierten Ausbildung und seiner Streben od. dgl. vorhanden sind, durch die die Arsperrigen, für den praktischen Grubenbetrieb unge- 55 beitsvorgänge in der Strecke behindert bzw. der Zueigneten Bauweise ermöglicht dieses Stützgerüst den- gang zum Streb versperrt oder aber das Ein- und noch keine hinreichend sichere Abstützung der im Ausbauen der Seitensegmente der Ausbauringe bzw. Bereich des Strebausgangs stehenbleibenden Aus- -rahmen erschwert werden könnten. Hierbei wird bausegmente. vorzugsweise in der Weise verfahren, daß die Unter-Außerdem besitzt dieses zum Stand der Technik 60 zugsträger desjenigen Unterzugsgestells, in dessen gehörende Stützgerüst den Nachteil, daß es sich leicht Bereich sich jeweils der Strebausgang befindet, wähin solcher Weise festklemmt, daß es überhaupt nicht rend des überwiegenden Teiles seiner Standzeit an mehr in Streckenrichtung weiterbewegt werden beiden Enden durch je einen Stützrahmen abgestützt kann. Hierzu dürfte in aller Regel bereits ein Her- sind, während zu dieser Zeit die Unterzugsträger des unterfallen größerer Gesteinsbrocken auf das Stütz- 65 anderen Unterzugsgestells lediglich an ihrem äußeren gerüst oder aber ein Absenken der Hangendschich- Ende durch einen weiteren Stützrahmen abgestützt ten auf dieses ausreichen. Außerdem ist es im prak- und in ihrem mittleren Längenbereich durch den tischen Grubenbetrieb, insbesondere bei druck- inneren Stützrahmen des ersten Unterzugsgestells ge-
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tragen sind. Lediglich beim Durchgang des Strebaus- Die Erfindung ist in der Zeichnung an Hand eine
gangs durch den Überlappungsbereich der beiden Ausführungsbeispieles veranschaulicht. Es zeigt
Unterzugsgestelle werden kurzzeitig die inneren Fig. 1 zwei in einer Abbaustrecke eingebaut
Enden der Unterzugsträger beider Unterzugsgestelle Unterzugsgestelle in schematischer, perspektivische
durch je einen Stützrahmen abgestützt. 5 Darstellung,
Ein zweckmäßiges Verfahren zum Unterfangen Fig. 2 die Stirnansicht der Unterzugsgestelle ge
von insbesondere ringförmigem Streckenausbau in maß Fig. 1,
untertätigen Abbaustrecken unter Verwendung einer Fig. 3 die Abstützung eines Stützrahmens an
Einrichtung nach der Erfindung kennzeichnet sich Streckenausbau in größerem Maßstab,
dadurch, daß die inneren Enden der Unterzugsträger io Fig. 4a bis 4g verschiedene Schritte beim Ein
des in Richtung des Abbaufortschrittes vorderen und Ausbauen sowie Vorziehen der einzelnen Unter
Unterzugsgestells durch einen inneren Stützrahmen zugsgestelle.
erst abgestützt werden, nachdem der Strebausgang In F i g. 1 sind die beiden zur Durchführung de
den Überlappungsbereich der beiden Unterzugsge- erfindungsgemäß vorgeschlagenen Verfahrens benö
stelle erreicht hat, worauf dann der innere Stützrah- 15 tigten Unterzugsgestelle 1 und 2 in ihrer Einbaustel
men des hinteren Unterzugsgestells ausgebaut wird. lung in einer Abbaustrecke dargestellt, von der je
Nachdem die inneren Enden der Unterzugsträger des doch lediglich der ringförmige stählerne Streckenaus
in Richtung des Abbaufortschrittes vorderen Unter- bau 3 veranschaulicht ist. Die Ausbauringe 3 be
zugsgestells durch einen inneren Stützrahmen abge- stehen aus jeweils vier Rinnenprofilsegmenten, dii
stützt worden sind, wird das bislang hintere Unter- 20 mit ihren Enden gleichsinnig ineinandergelegt un<
zugsgestell ausgebaut, in Richtung des Abbaufort- durch nicht dargestellte Spannverbindungen nachgie
Schrittes vorgezogen und erneut derart eingebaut, daß big miteinander verspannt sind. Das Unterzugsge
es das bislang vordere Unterzugsgestell auf einem stell 2 ist nach rechts in der Zeichnungsebene abge
Teil seiner Länge überlappt. Nach dem Vorziehen brachen bezeichnet. Es entspricht in seiner Form um
des bislang hinteren Unterzugsgestells werden dann 25 Ausbildung jedoch im wesentlichen dem Unterzugs
dessen Unterzugsträger an ihrem äußeren Ende gestell 1.
durch einen äußeren Stützrahmen unterfangen, wäh- Bei der in Fig. 1 dargestellten Stellung der Unter
rend sie außerdem in ihrem mittleren Längenbereich zugsgestelle 1, 2 sind lediglich bei dem Unterzugs
durch den nunmehr inneren Stützrahmen des ande- gestell 1 an beiden Enden Stützrahmen 4, 5 vorge
ren Unterzugsgestells abgestützt werden. Diese Ver- 30 sehen, die im Abstand von sechs in Streckenrichtunj
fahrensweise ermöglicht somit eine fortlaufende zu- aufeinanderfolgenden Ausbauringen 3 angeordne
verlässige Unterstützung des Streckenausbaus im Be- sind. Das Unterzugsgestell 2 ist in dieser Stellung, dii
reich des Strebausgangs, und zwar nicht nur derjeni- der Stellung der Unterzugsgestelle 1, 2 in Fig. 4i
gen Ausbauringe bzw. -rahmen, die auf der dem entspricht, nur an seinem in Richtung des Ablauffort·
Strebausgang zugekehrten Seite ohne Seitensegmente 35 schrittes .r vorderen Ende mit einem allerdings aui
sind, sondern auch der beiderseits benachbarten Aus- Fig. 1 nicht ersichtlichen äußeren Stützrahmen ί
bauringe bzw. -rahmen. Außerdem wird durch diese versehen, während der innere Stützrahmen 9 bei de
Arbeitsweise ein ungehindertes, und zwar fortlaufen- in F i g. 1 und 4 a gezeigten Stellung der beidei
des Aus- und Einbauen der Seitensegmente der Aus- Unterzugsgestelle nicht eingebaut ist. Dieser innen
bauringe bzw. -rahmen dem Vorrücken des Streb- 40 Stützrahmen 9 des Unterzugsgestells 2 wird vielmeh:
ausgangs entsprechend ermöglicht, ohne daß in die- erst bei den in Fig. 4c bzw. 4d veranschaulichtei
sem Bereich der Streckenquerschnitt oder der Streb- Verfahrensschritten des erfindungsgemäß vorgeschla
zugang durch Stützen, Streben od. dgl. verengt bzw. genen Verfahrens eingebaut,
versperrt wird. Den Stützrahmen 4, 5 des Unterzugsgestells 1 sin(
Es hat sich weiter als zweckmäßig erwiesen, den 45 auf der dem Strebausgang zugekehrten Seite zwei voi
Überlappungsbereich der beiden Unterzugsgestelle ihnen getragene bzw. abgestützte Unterzugsträge:
höchstens gleich, vorzugsweise jedoch kleiner als die 6, 7 zugeordnet. In ähnlicher Weise verfugt da
halbe Länge eines jeden Unterzugsgestells zu bemes- Unterzugsgestell 2 über zwei Unterzugsträger 10, 11
sen. Beispielsweise können sich die Unterzugsgestelle Die Anordnung ist hierbei jeweils so gewählt, dal
jeweils um ein dem Abstand dreier, in Streckenrich- 50 sich die Unterzugsträger 6, 7 bzw. 10, 11 der beidei
tung aufeinanderfolgender Ausbauringe bzw. -rahmen Unterzugsgestelle 1, 2 um den Abstand von mehre
entsprechendes Maß überlappen, während die Unter- ren, bei den dargestellten Ausführungsbeispielen un
zugsgestelle eine dem Abstand einer größeren Anzahl den Abstand von jeweils drei in Streckenrichtunj
von Ausbauringen bzw. -rahmen — z.B. fünf bis aufeinanderfolgenden Ausbauringen 3 überlappen
sieben — entsprechende Länge besitzen. Bei einer 55 derart, daß im Regelfall die beiden Unterzugsgestells
derartigen Länge der Unterzugsgestelle läßt sich nur über einen inneren Stützrahmen 5 bzw. 9 vertu
einerseits noch eine völlig ausreichende Abstützung gen, die die Unterzugsträger beider Unterzugsgestellf
der Unterzugsträger durch die Stützrahmen errei- 1, 2 im mittleren Bereich der erfindungsgemäß vor-
chen, andererseits können die einzelnen Unterzugs- geschlagenen Hilfseinrichtung abstützen,
gestelle jedoch verhältnismäßig lange Zeit in ihrer 60 Wie insbesondere aus F i g. 2 ersichtlich, besitzei
Einbaustellung verbleiben, so daß das Vorziehen der die Stützrahmen 4, 5 bzw. 8, 9 die Form eines hoch·
Unterzugsgestelle nur in größeren Zeitabständen vor- kant innerhalb des Streckenquerschnittes angeordne-
genommen zu werden braucht. ten Rechteckes, dessen Enden sich gegen die First-
Bei einfachen, an den Kappen bzw. Firstsegmenten und Sohlensegmente der Ausbauringe 3 abstützen
durch Klemmlaschen befestigten Unterzugsträgem ist 65 Hierbei sind die Stützrahmen 4, 5 bzw. 8, 9 derar
es bekannt, diese so zu bemessen, daß sie sich über ausgebildet und bemessen, daß sie sich in den lichter
eine größere Anzahl von in Streckenlängsrichtung be- Querschnitt eines Ausbauringes 3 unter Abstützung
nachbarten Ausbaurahmen erstrecken. seiner beim Strebdurchgang stehenbleibenden Seg-
13 14
mente 3 b einbauen lassen. Außerdem besitzen die bzw. sich gegen diese ohne Gefahr eines Abrutschern
Stützrahmen eine derartige Ausbildung und werden abstützen. Bei Ausbildung der Ausbauringe 3 aus
innerhalb der Ausbauringe 3 derart angeordnet, daß Rinnenprofilabschnitten werden demgemäß auch die
sich die dem Strebausgang zugekehrten Ausbauseg- Fußstücke 20 bis 24 aus kurzen Rinnenprofil-
mente 3 α ohne Lösen bzw. Ausbauen der Stützrah- 5 abschnitten hergestellt, die in ihrer Querschnittsform
men aus- und einbauen lassen. dem Querschnitt der Ausbausegmente entsprechen
Ein jeder Stützrahmen 4, 5 bzw. 8, 9 besteht—wie oder angepaßt sind.
aus F i g. 2 ersichtlich — jeweils aus zwei längenver- Während bei der Ausführungsfonn nach F i g. 2 stellbaren Querträgern 12,13 und zwei längenverstell- die Fußstücke 20 bis 23 mit den Enden der Querträbaren senkrechten Stützen 14,15, die an ihren Enden 10 ger unlösbar und starr verbunden sind, sind bei der vorzugsweise lösbar miteinander gekuppelt sind. Die Ausführungsfonn nach F i g. 3 die Fußstücke 24 mit Querträger 12,13 sowie auch die senkrechten Stützen den einander abgekehrten Enden der senkrechten 14, 15 eines jeden Stützrahmens bestehen ihrerseits Stützen 14 und 15, und zwar verstellbar sowie insbeaus zwei nachgiebig miteinander verspannten Profil- sondere schwenkbar verbunden. Hierzu sind die Fußabschnitten — vorzugsweise aus gleichsinnig ineinan- 15 stücke 24 mittels einer Achse 25 mit Ansätzen 26 dergelegten Rinnenprofilabschnitten 12 a, 12 b, 13 a, schwenkbar verbunden, die an die eine Stirnseite der 13Z» bzw. 14 a, 14 ö, 15 a, 15 b. Die Herstellung der Kupplungsstücke 19 der senkrechten Stützen 14 bzw. Stützen von Unterzugsmitteln aus zwei nachgiebig 15 angeschweißt sind. Der Ansatz 26 steht hierbei miteinander verspannten Profilabschnitten, und zwar ferner über die Flansche des Kupplungsstückes 19 auch aus gleichsinnig meinandergelegten Rinnenpro- 20 vor, so daß er gleichzeitig einen Endanschlag für die filen, ist an sich bekannt. Bei Verwendung von Rin- Flansche des Querträgers 13 bzw. 12 bildet. Bei dienenprofilabschnitten werden diese — wie in Fig. 2 ser Ausbildung lassen sich die Fußstücke 24 um durch strichpunktierte Linien angedeutet — in ahn- einen größeren Winkel von mehr als 90° um die licher Weise wie die Segmente des Ringausbaus Achse 25 schwenken. Hierdurch wird das Ein- und durch in der Zeichnung nicht dargestellte Spannver- 25 Ausbauen der Stützrahmen erleichtert und eine Anbindungen nachgiebig miteinander verspannt. Diese passung an unterschiedliche Querschnittsabmessun-Ausbildung der Querträger und senkrechten Stützen gen der Ausbauringe bzw. unterschiedliche Krümder Stützrahmen ermöglicht einmal eine Anpassung mungsradien der Ringsegmente ermöglicht, derselben an unterschiedliche Streckenquerschnitte Dfe Ausbildung und Anordnung der Stützrahmen und gestattet außerdem eine Anpassung des Quer- 30 4, 5 bzw. 8, 9 innerhalb der Ausbauringe 3 wird ferschnittes der Stützrahmen an den Querschnitt der ner so gewählt, daß die Stützrahmen bereits bei einem Ausbauringe beim Nachgeben der letzteren unter der geringfügigen Nachgeben der Ausbauringe Last aufEinwirkung des Gebirgsdruckes. nehmen. Hierdurch erfahren vor allem die die Stütz-
Bei den in Fig. 2 und 3 dargestellten Ausfüh- rahmen aufnehmenden Ausbauringe eine zusätzliche
rungsbeispielen sind die senkrechten Stützen 14, 15 35 Unterstützung bzw. eine vorübergehende Erhöhung
an beiden Enden mit der Profilform der Querträger ihrer Tragkraft bzw. Verringerung ihrer Nachgiebig-
12 bzw. 13 angepaßten Kupplungsstücken 16 bis 19 keit, die sich durch die Unterzugsträger 6, 7 bzw. 10, versehen, welche sich gegen die Enden der Querträ- 11 auch auf die jeweils zwischen den Stützrahmen ger 12 bzw. 13 abstützen. Die Kupplungsstücke 16 befindlichen Ausbauringe bzw. Ringteilen überträgt, bis 19 sind mit den Enden der senkrechten Stützen 40 so daß die ursprüngliche Querschnittsform der Aus-14, 15 z. B. durch Schweißen verbunden. Während bauringe auch nach dem Wegnehmen der Seitensegsich bei der Ausführungsform nach F i g. 2 und 3 die mente 3 a auf der dem Strebausgang zugekehrten Kupplungsstücke 16 bis 19, die die Form von kurzen Seite erhalten bleibt und das nachfolgende erneute Rinnenprofilstücken besitzen, lose gegen die Enden Einbauen der Seitensegmente 3 α keine Schwierigkeider Querträger 12, 13 abstützen, wäre es auch mög- 45 ten bereitet. Selbstverständlich wäre es gegebenenlich, die Kupplungsstücke 16 bis 19 mit den Enden falls auch möglich, die einzelnen Stützrahmen unter der Querträger 12,13, beispielsweise durch Querbol- Vorspannung in die Ausbauringe 3 einzubauen, was zen od. dgl., lösbar zu verbinden. in der Regel jedoch nicht erforderlich ist.
Bei der in F i g. 2 dargestellten Ausführungsform Die von den Stützrahmen 4, 5 bzw. 8, 9 getragenen
der Stützrahmen sind an den Enden der Querträger 50 Unterzugsträger 6, 7 bzw. 10, 11 sind jeweils zwi-12, 13 Fußstücke 20, 21 bzw. 22, 23 fest, und zwar sehen den Querträgern 12, 13 der Stützrahmen und vorzugsweise durch Schweißen, angebracht, welche den diesen gegenüberliegenden First- bzw. Sohlensich gegen die dem Streckeninnern zugekehrte Seite Segmenten der Ausbauringe angeordnet, so daß sie der Ausbauringe 3 abstützen. Selbstverständlich ist es weder den Streckenquerschnitt verengen noch den möglich, die Fußstütze 20 bis 23 auch in anderer 55 Zugang zum Streb versperren bzw. das Aus- und Ein-Weise fest oder gegebenenfalls auch lösbar bzw. bauen der Seitensegmente 3 α behindern, schwenkbar an den Enden der Querträger 12, 13 zu Die Wirkungsweise des erfindungsgemäßen Verbefestigen oder aber sie statt an den Querträgern 12, fahrens ist folgende:
13 an den Enden der senkrechten Stützen 14,15 vor- In der in der Zeichnung nicht dargestellten Abbauzusehen, wie dies bei dem in F i g. 3 dargestellten 60 strecke werden im Bereich des Strebausgangs jeweils Ausführungsbeispiel der Fall ist, wobei die Art der mindestens zwei der erfindungsgemäß vorgeschlage-Befestigung der Fußstücke an den Enden der senk- nen Unterzugsgestelle 1, 2 in der in Fig.4a dargerechten Stützen wiederum verschiedenartig ausgebil- stellten Stellung eingebaut. In dieser Stellung besitzt det werden kann. lediglich das Unterzugsgestell 1 an beiden Enden
Die Fußstücke 20 bis 23 (F i g. 1) bzw. 24 (F i g. 3) 65 Stützrahmen 4, 5, während das Unterzugsgestell 2 nur erhalten eine der Profilform der Ausbauringe 3 ange- an dem in Richtung des Abbaufortschrittes χ vordepaßte Ausbildung, derart, daß sie mit der inneren ren Ende einen Stützrahmen 8 aufweist. Die Unter-Seite der Ausbausegmente gekuppelt werden können zugsgestelle 1, 2 überlappen bzw. übergreifen sich
15 16
gegenseitig mit ihren Unterzugsträgern 6 ,7 bzw. 10, Unterzugsträger des Unterzugsgestells 1 durch dei 11, wobei bei der in Fig. 4a gezeichneten Lage die Stützrahmen 8 des Unterzugsgestells 2 abgesttita Unterzugsträger 10, 11 des Unterzugsgestells 2 durch bzw. unterfangen, so daß nunmehr das Unterzugsge das Unterzugsgestell 1 gehalten und abgestützt wer- stell 1 lediglich an seinem in Abbaurichtung χ vorde den. Der Überlappungsbereich der Unterzugsgestelle 5 ren Ende einen Stützrahmen 5 besitzt,
wird zweckmäßig nicht zu groß gewählt, damit die Wie aus Fig. 4e und Fig. 4f ersichtlich, lassei Unterzugsgestelle nicht zu oft im Überholschritt vor- sich nunmehr wiederum die Seitensegmente 3 a voi gezogen werden müssen. In aller Regel wird der mehreren in Abbaurichtung χ aufeinanderfolgende! Überlappungsbereich der Unterzugsgestelle im Ausbauringen nacheinander aus- und wieder ein Höchstfall gleich der Hälfte, vorzugsweise jedoch 10 bauen, bis der Strebausgang — wie in Fig.4f dar etwa gleich ein Drittel der Länge eines jeden Unter- gestellt — an den nunmehr inneren Stützrahmen I zugsgestellsbemessen.BeiderDarstellunginFig.4a des Unterzugsgestells 2 herangerückt ist. Wi< bis 4g entspricht der Überlappungsbereich dem Ab- Fig. 4g zeigt, wird — nachdem das Seitensegmen stand von drei benachbarten Ausbaurahmen bzw. 3 a des in Abbaurichtung χ hinteren Ausbauringa dem doppelten Abstand zwischen zwei aufeinander- 15 wieder eingebaut worden ist — der nunmehr innen folgenden Ausbauringen. Stützrahmen 4 des nunmehr vorderen Unterzugsge Nachdem die Unterzugsgestelle in der in F i g. 4 a stells eingebaut, worauf dann anschließend der Stützgezeigten Lage eingebaut worden sind, können die rahmen 8 des Unterzugsgestells 2 ausgebaut werdei dem Strebausgang zugekehrten Ringsegmente 3 a von kann. Damit werden die inneren Enden der Unter zwei oder mehr Ausbauringen weggenommen wer- 20 zugsträger des Unterzugsgestells 1 durch den Stützden. Die stehengebliebenen Ringteile 3b werden rahmen 4 abgestützt, während die Unterzugsträg© durch die Unterzugsträger 6, 7 des Unterzugsge- des Unterzugsgestells 2 in ihrem mittleren Längenstells 1 in ihrer Lage gehalten und abgestützt. bereich ebenfalls durch diesen Stützrahmen 4 d« Bei der aus Fig.4b ersichtlichen Stellung ist der Unterzugsgestells 1 abgestützt werden. Der Strebaus-Strebausgang in Abbaurichtung χ um den Abstand 25 gang befindet sich nunmehr im Bereich des Unter zweier Ausbauringe vorgerückt. Die Unterzugsge- zugsgestells 1, so daß die in seinem Bereich stehenstelle 1, 2 verbleiben in ihrer in F i g. 4 a dargestell- bleibenden Ringteile 3 b der Ausbauringe durch die ten Anordnung, während das Seitensegment 3 α des Unterzugsträger des Unterzugsgestells 1 abgestützi in Abbaurichtung χ nächstfolgenden Ausbauringes 3 werden. Es lassen sich nunmehr nacheinander wieausgebaut wird und das Seitensegment 3 α des vor- 30 derum die Seitensegmente 3 a mehrerer in Richtung χ hergehenden Ausbauringes wieder eingebaut wird. des Abbaufortschrittes aufeinanderfolgender Ausin Fi g. 4 c ist der Strebausgang abermals um den bauringe aus- und wieder einbauen. Gleichzeitig kam Abstand zweier aufeinanderfolgender Ausbauringe in das nunmehr hintere Unterzugsgestell 2 ausgebaut Richtung χ vorgerückt. Ohne daß die Anordnung der und im Überholschritt in Abbaurichtung χ vorgezobeiden Unterzugsgestelle 1, 2 geändert zu werden 35 gen und erneut eingebaut werden, derart, daß da? braucht, läßt sich — wie Fig.4c zeigt — auch das Unterzugsgestell2 mit seinem inneren Ende wieder-Seitensegment 3 α des in Abbaurichtung χ nächstfol- um das Unterzugsgestell 1 auf einem Teil seinei genden Abbauringes ausbauen, während wiederum Länge überlappt.
das Seitensegment 3 α des vorhergehenden Ausbau- Selbstverständlich wäre es möglich, an Stelle voii ringes wieder eingebaut wird. 40 zwei Unterzugsgestellen gegebenenfalls auch drei Bei der Darstellung in F i g. 4 c ist der Strebaus- Unterzugsgestelle zu verwenden, die sich mit ihren gang bis kurz vor den inneren Stützrahmen 5 des in einander zugekehrten Längenabschnitten überlappeü Abbaurichtung χ hinteren Unterzugsgestells 1 heran- und gegenseitig abstützen, von denen das jeweils in gerückt, so daß beim weiteren Vorrücken des Streb- Abbaurichtung χ hintere Unterzugsgestell nach dem ausgangs der Stützrahmen 5 den Zugang zum Streb 45 Vorüberwandern des Strebausgangs vorgezogen und versperren könnte. Es wird daher nunmehr zunächst unter Überlappung mit dem bislang vorderen Unterdas Seitensegment 3 λ des in Abbaurichtung χ hinte- zugsgestell erneut eingebaut wird. Hierbei wäre es ren Ausbauringes wieder eingebaut und anschließend ferner möglich, die Stützrahmen der einzelnen Unterder innere Stützrahmen 9 des in Abbaurichtung χ zugsgestelle auch durch mehr als zwei Unterzugsvorderen Unterzugsgestells 2 eingebaut, worauf an- 50 träger miteinander zu verbinden, wobei diese gegebeschließend der innere Stützrahmen 5 des in Abbau- nenfalls nicht nur auf der dem Strebausgang zugerichtung λ: hinteren Unterzugsgestells ausgebaut wird. kehrten, sondern auch auf der gegenüberliegenden Nunmehr kann — wie in Fi g. 4d veranschaulicht — Seite der Stützrahmen angeordnet werden könnten,
wiederum das Seitensegment 3 a des in Abbaurich- Wenngleich das erfindungsgemäß vorgeschlagene tung χ nächstfolgenden Ausbauringes ohne jede Be- 55 Verfahren sowie die zu seiner Durchführung vorgehinderung durch den bislang in dieser Höhe befind- schlagend Einrichtung vorzugsweise für den ringförlichen inneren Stützrahmen S des hinteren Unterzugs- migen Ausbau, und zwar insbesondere für den ringgestells 1 ausgebaut werden. Die nach dem Ausbauen förmigen Gleitbogenausbau bestimmt ist, so läßt sie der Seitensegmente 3 α stehenbleibenden Ringteile sich jedoch auch beim bogen- oder rahmenförmigen, werden nunmehr durch die Unterzugsträger des in 60 starren und nachgiebigen Streckenausbau anwenden. Abbaurichtung χ vorderen Unterzugsgestells zuver- In diesen Fällen könnte gegebenenfalls auf die untelässig unterfangen bzw. abgestützt. Infolgedessen ren Querträger der Stützrahmen verzichtet werden, kann nunmehr — wie in F i g. 4 e veranschaulicht — während sich die senkrechten Stützen der einzelnen das bislang in Abbaurichtung χ hintere Unterzugsge- Stützrahmen zweckmäßig mit einer relativ großen stell 1 ausgebaut und im Überholschritt in Abbau- 65 Auflagerfläche unmittelbar gegen die Sohle abstützen, richtung* vorgezogen werden, um anschließend in Außerdem wäre es möglich, die senkrechten Stützen der in Fig. 4e veranschaulichten Stellung erneut ein- sowie gegebenenfalls auch die Querträger mit beigebaut zu werden. In dieser Stellung werden die spielsweise hydraulischen oder pneumatischen Spann-

Claims (10)

vorrichtungen auszurüsten, die ein Setzen der Stützrahmen unter Vorspannung ermöglichen. Während bei den in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen die senkrechten Stützen und Querträger der Stützrahmen aus leicht lösbar miteinander gekuppelten Teilen bestehen, wäre es ferner möglich, die in den Knotenpunkten der Stützrahmen zusammenstoßenden Stützen bzw. Querträgerteile fest, beispielsweise durch Schweißen oder Schrauben, miteinander zu verbinden. Ferner wäre es möglich, den Stützrahmen gegebenenfalls auch eine andere als eine rechteckige Querschnittsform zu geben, die naturgemäß jeweils der Querschnittsform der Ausbauringe bzw. Ausbaurahmen so angepaßt sein muß, daß sich die Ecken der Stützrahmen in der gewünschten Weise gegen die Innenseite der Ausbauringe bzw. Ausbaurahmen abstützen. Während für die Unterzugsträger zweckmäßig Doppel-T-Profile Verwendung finden, können die Querträger und senkrechten Stützen der Stützrahmen außer aus rinnenförmigen Ausbauprofilen auch aus Profilen von anderer Querschnittsform hergestellt sein. Patentansprüche:
1. Einrichtung zum Unterfangen von insbesondere ringförmigen sowie nachgiebigen Streckenausbaurahmen in untertätigen Abbaustrecken, bei welcher für die Dauer des Strebdurchgangs einzelne, dem Strebausgang zugekehrte Seitensegmente ausbaubar und anschließend wieder einbaubar sind, während die beim Strebdurchgang stehenbleibenden Rahmenteile vorübergehend durch mindestens zwei im Bereich des Strebausgangs angeordnete, sich in Streckenlängsrichtung jeweils über mehrere aufeinanderfolgende Ausbaurahmen erstreckende und diese von der dem Streckeninneren zugekehrten Seite her abstützende Unterzugsmittel abstützbar sind, welche dem Vorrücken des Strebausgangs entsprechend fortlaufend im Überholschritt vorbaubar sind, derart, daß sich die Unterzugsmittel jeweils auf einem Teil ihrer Länge überlappen, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Unterzugsmittel zwei in Streckenlängsrichtung im Abstand zueinander angeordnete Stützrahmen (4, 5 bzw. 8, 9) besitzt, welche in der Ebene der vorzugsweise ringförmigen Ausbaurahmen angeordnet sind und diese gegebenenfalls mittelbar an mehreren, in Umfangsrichtung im Abstand zueinander angeorneten Stellen innenseitig abstützen und durch vorzugsweise zwei von diesen Stützrahmen getragene Unterzugsträger verbunden sind, wobei jeweils mindestens zwei derartige Unterzugsgestelle in solcher Weise einander in Streckenlängsrichtung überlappend und sich gegenseitig abstützend ineinandergeschachtelt sind, daß in ihrem Überlappungsbereich jeweils einer der beiden Stützrahmen sowie mehrere einander benachbarte Seitensegmente ohne Beeinträchtigung der Abstützung der stehenbleibenden Ring- bzw. Rahmenteile ausbaubar sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützrahmen (4, 5 bzw. 8, 9) verbindenden Unterzugsträger (6, 7 bzw. 10, 11) auf der dem Strebausgang zugekehrten Seite der Stützrahmen angeordnet sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterzugsträger (6, 7 bzw. 10, 11) der beiden Unterzugsgestelle im Bereich ihrer gegenseitigen Überlappung vorübergehend durch zwei, hauptsächlich jedoch lediglich durch einen Stützrahmen (z. B. 5) abgestützt sind.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterzugsträger (z. B. 6, 7) desjenigen Unterzugsgestells (z.B. 1) in dessen Bereich sich jeweils der Strebausgang befindet, während des überwiegenden Teiles seiner Standzeit an beiden Enden durch je einen Stützrahmen (z.B. 4, 5) abgestützt sind, während zu dieser Zeit die Unterzugsträger (10, 11) des anderen Unterzugsgestells (2) lediglich an ihrem äußeren Ende durch einen weiteren Stützrahmen (8) abgestützt und in ihrem mittleren Längenbereich durch den inneren Stützrahmen (5) des ersten Unterzugsgestells (1) getragen sind.
5. Verfahren zum Unterfangen von insbesondere ringförmigem Streckenausbau in untertägigen Abbaustrecken unter Verwendung einer Einrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, dgaß die inneren Enden der Unterzugsträger (z. B. 10, 11) des in Richtung (x) des Abbaufortschrittes vorderen Unterzugsgestells (2) durch einen inneren Stützrahmen (z. B. 9) erst abgestützt werden, nachdem der Strebausgang den Überlappungsbereich der beiden Unterzugsgestelle (1, 2) erreicht hat, worauf dann der innere Stützrahmen (z. B. S) des hinteren Unterzugsgestells (1) ausgebaut wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß, nachdem die inneren Enden der Unterzugsträger (z. B. 10,11) des in Richtung (x) des Abbaufortschrittes vorderen Unterzugsgestells (z. B. 2) durch einen inneren Stützrahmen (z. B. 9) abgestützt worden sind, das bislang hintere Unterzugsgestell (1) ausgebaut, in Richtung (x) des Abbaufortschrittes vorgezogen und erneut derart eingebaut wird, daß es das bislang vordere Unterzugsgestell (2) auf einem Teil seiner Länge überlappt.
7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Vorziehen des bislang hinteren Unterzugsgestells (z. B. 1) dessen Unterzugsträger (z. B. 6, 7) an ihrem äußeren Ende durch einen äußeren Stützrahmen (z. B. 5) unterfangen werden, während sie außerdem in ihrem mittleren Längenbereich durch den nunmehr inneren Stützrahmen (z. B. 8) des anderen Unterzugsgestells (z. B. 2) abgestützt werden.
8. Einrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 5, 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Überlappungsbereich der beiden Unterzugsgestelle (1, 2) höchstens gleich, vorzugsweise jedoch kleiner als die halbe Länge eines jeden Unterzugsgestells bemessen ist.
9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterzugsgestelle (1, 2) sich jeweils um ein dem Abstand dreier in Strekkenrichtung aufeinanderfolgender Ausbauringe bzw. -rahmen (3) entsprechendes Maß überlappen.
10. Einrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterzugsgestelle (1, 2) eine dem Abstand einer größeren Anzahl
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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GB736569A (en) * 1952-06-23 1955-09-07 Westfalenhutte A G A device for temporarily supporting mine lagging members

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GB736569A (en) * 1952-06-23 1955-09-07 Westfalenhutte A G A device for temporarily supporting mine lagging members

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