DE2021734A1 - Wanderabstuetzungsgeruest fuer den Ausbruch und/oder die Fertigausbauschalung von Stollen,Tunneln,Schaechten od.dgl. langgestreckten Bauwerken - Google Patents
Wanderabstuetzungsgeruest fuer den Ausbruch und/oder die Fertigausbauschalung von Stollen,Tunneln,Schaechten od.dgl. langgestreckten BauwerkenInfo
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Description
Wanderabstützungsgerüst für den Ausbruch und/ oder die Fertigausbauschalung von Stollen,
Tunneln, Schächten oder dergleichen langgestreckten Bauwerken
Die Erfindung betrifft ein Wanderabstützungsgerüst für den
Ausbruch und/oder die Pertigausbauschalung von Stollen, Tunneln, Schächten oder dergleichen langgestreckten Bauwerken,
das aus mehreren, in Richtung der Längsachse des Bauwerkes
hintereinander angeordneten Stützrahmen besteht, die aus
einem an der Peripherie des Stützrahmens angeordneten Randträger und diesen aussteifenden Stützen und Riegeln bestehen,
und das aus etwa parallel zur Längeachse des Bauwerkes verlaufenden Stützstreben zwischen den Stützrahmen besteht, wobei der Randträger im Ausbruchbereich zur Auflagerung von
Einzelprofildielen, Vortriebsmessern oder dergleichen und im Pertigausbaubereich zur Auflagerung von Schalungselementen
oder dergleichen dient.
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Die Erfindung wird im folgendem am Beispiel des Ausbruches und Fertigausbaues von Stollen- oder Tunnelbauwerken mit im wesentlichen
waagerechter Längsachse beschrieben, sie ist aber gegebenenfalls unter sinngemäßer Abwandlung auch bei Schächten mit
im wesentlichen senkrechter Längsachse und anderen liggestreckten Bauwerken anwendbar. Als Wanderabstützungsschalungsgerüst
ist sie beispielsweise auch im nicht zum Tunnel- oder Schachtbau gehörenden Ingenieurbau mit Vorteil anwendbar. Insofern
soll das im folgenden zur Erläuterung gewählte Anwendungsbeispiel
der Erfindung nicht zur Abgrenzung des Eri'inaungsgedankens
dienen.
Es ist bekannt, zur Abstützung von Stollen- oder Tunnelhauben drei in Richtung der Achse des Stollens oder Tunnels hintereinander
angeordnete Stützrahmen zu verwenden, die aus einem entlang der Tunnelhaube sich erstreckenden Randträger und.
einer Sohlschwelle bestehen, welche durch senkrechte Stützen und waagerechte Riegel ausgesteift sind.' Die drei Rahmen sind
durch Stützstreben miteinander verbunden und gegeneinander abgestützt«1
Die Randträger dienen zur Auflagerung von Einzelprofildielen oder Vortriebsmessern, die mit fortschreitendem
Ausbruch in Richtung der Längsachse des Tunnels mittels Pressen über Stützrahmen vorgeschoben werden. Wenn der Ausbruch in der
Stollenbrust um eine Feldlänge, d.h. um den Abstand zwischen jeweils zwei der drei Stützrahmen, fortgeschritten ist, wird
der hinterste der drei Stützrahmen demontiert und seine Einzelteile werden durch die beiden stehengebliebenen Stützrahmen
hindurch nach vorne transportiert, um diesen Stützrahmen vor der Ortsbrust wieder aufzubauen. Entsprechend geht man auch
beim Fertigausbau vor, wo man ebenso zerlegbare Stützrahmen verwendet, die zur Abstützung der Schalung der Betonauskleidung
des Stollens dienen, wobei auch mit dem Baufortschritt jeweils der hinterste Rahmen demontiert, durch die stehengebliebenen
Rahmen hindurch nach vorne transportiert und hier wieder montiert wird.
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Diese beJcaimte Bauweise hat insbesondere bei großen Tunnelquerschnitten
vor allem folgende Nachteile j Die Stützrahmen müssen aus vielen nicht zu schweren und nicht
zu sperrigen, miteinander lösbar verbundenen Einzelteilen bestehen, die bei den beschränkten Raumverhältnissen durch die
stehengebliebenen Stützrahmen hindurch transportiert und. wieder aufgebaut werden müssen. Die Folge ist, daß die Stützrahmen
teuer sind und für die Demontage, den Transport und die neuerliche
Montage der Stützrahmen ein großer Zeit- und Personalaufwand erforderlich ist. Ein weiterer Nachteil liegt darin,
daß die Vortriebslänge der Tunnelhaube, d.h. also die oben definierte Feldlänge, nicht ohne weiteres zur Anpassung an
wechselnde Verkehrslasten oder Uberschüttungshöhen verändert werden kann, weil die zwischen den einzelnen Rahmen notwendigen
Stützen und Distanzhalter, die ja auch lösbar mit dem Rahmen
verbunden werden müssen, eine feste Länge haben. Man muß daher diese Feldlänge von vornherein nach den größten vorkommenden
Lasten (Verkehrslasten oder Uberschüttungshöhen) bemessen, so
daß die Stützrahmen auch auf Streckenabschnitten mit geringerer Belastung genau so oft demontiert und wieder aufgebaut werden
müssen, wie auf den Streckenabschnitten mit höchster Belastung. Beim Fahren von Kurven ist ferner von Nachteil, daß die zwischen
den einzelnen Rahmen befindlichen Stützen und Distanzhalter entsprechend ihrem Abstand vom Kurvenmittelpunkt gegenüber
ihrer ursprünglichen Länge entweder verkürzt oder verlängert werden müssen, was konstruktiv oft Schwierigkeiten
verursacht. Der Ausbruchabschnitt und der Fertigausbauabschnitt müssen beim Tunnelvortrieb im Lockergestein selbstverständlich
unmittelbar aufeinanderfolgen. Hieraus ergibt sich bei den bekannten Verfahren der weitere Nachteil, daß der Schalungsstützrahmen
erst dann aufgebaut werden kann, wenn der unmittelbar vor dem Fertigausbauabschnitt stehende letzte Ausbruchstütrrahmen
demontiert ist. Dies hat zur Folge, daß die Vortri' bearbeiten und die Betonierarbeiten nicht gleichzeitig und
unabhängig voneinander, sondern nur nacheinander ausgeführt wurden können, wodurch einerseits die Bauzeit wesentlich ver- ■
längert wird und zum anderen Wartezeiten der Vortriebs- und.
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- 4 Fertigausbaukolonnen hervorgerufen werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese und weitere, dem Fachmann geläufige Nachteile der herkömmlichen Tunnelvortrieb-
und Tunnelausbauverfahren zu beseitigen und ein Wanderabstützungsgerüst für den Ausbruch und/oder die Fertigausbauschalung
von Stollen, Tunneln, Schächten und dergleichen langgestreckten Bauwerken zu schaffen, bei dem die mühselige
und aufwendige Demontage- und Montagearbeit der Stützrahmen entfällt. Zugleich soll die Länge der Vortriebsabschnitte,
d.h. die oben definierte Feldlänge, während des Tunnelvortriebs beispielsweise zur Berücksichtigung der jeweils vorhandenen
Auflasten stufenlos veränderbar sein, wobei zugleich das Fahren von Kurven, Steigungen und Gefallen vereinfacht werden soll.
Ferner soll die Möglichkeit bestehen, den Ausbruch und den Fertigausbau unabhängig voneinander und gleichzeitig durchzuführen.
Die Lösung dieser und weiterer, für den Fachmann auf der Hand
liegender oder sich aus' der folgenden Beschreibung ergebender Aufgaben erfolgt bei einem Wanderabstützungsgerüst der eingangs
beschriebenen Art gemäß der Erfindung dadurch, daß die Stützrahmen
einzeln aus einer Ausfahr- oder Belastungsstellung in eine Einfahr- oder Wander st ellung und zurück ein- und ausfahr«·
bar sind, in der die Abmessungen der Stützrahmen in der quer zur Bauwerkslängsachse liegenden Ebene kleiner als in der Ausfahrstellung
sind, und daß zwisohen dem Rahmen Vorschubantriebe zur Bewegung von in der Wanderstellung befindlichen Rahmen in
Richtung der Bauwerkslängsachse angeordnet sind.
Grundlage der Erfindung ist also der Gedanke, nicht mehr jeweils den hintersten Stützrahmen während dee Tunnelvortriebs
zu demontieren und als vordersten Stützrahmen wieder aufzubauen,
sondern die Stützrahmen einzeln ein- und Ausfahrbar auszubilden, so daß man die Abmessungen der Stützrahmen in der
quer zur Tunnelachse liegenden Ebene zum Voreohub verkleinern
kann, um die Stützrahmen nach Erreichen der neuen Arbeits-
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stellung wieder auszufahren, so daß diese ihre Stützfunktion
wieder übernehmen. Während der Wanderbewegung eines oder mehrerer gleichzeitig eingefahrener Stützrahmen übernehmen die
übrigen, nicht eingefahrenen Stützrahmen die Abstützung der
Vortriebsmesser bzwβ der Schalung.
Der Erfindungsvorschlag erbringt neben der Lösung der oben
definierten Aufgabe zahlreiche, für den Fachmann auf der Hand liegende Vorteile. Da sich die Reihenfolge der Stützrahmen
während des Vortriebes des Stollens nicht mehr ändert, kann man
beispielsweise die Ausbruchmaschinen am ersten Stützrahmen vor
der Brust fest montieren, so daß die Ausbruchmaschinen mit
diesem ersten Stützrahmen vorwärtswandern. Zur Abstützung der
Ortsbrust können außerdem am ersten Stützrahmen Brustpressen angeordnet werden. Weiterhin besteht die Möglichkeit, zwischen
den Ausbruohrahmen, parallel zur Bauwerkslängsachse, Fördervorrichtungen für den Abraum anzuordnen, die mit dem Stützgerüst
weiterwandern. Es ist eine erhebliche Ersparnis an qualifiziertem Personal möglich, da das Ein- und Ausfahren
sowie die Wanderbewegung der Stützrahmen beispielsweise mittels
hydraulischer Pressen automatisierbar sind. Je weniger Personal
im Stollen arbeitet, desto geringer ist die im Stollen- und
Tunnelbau nicht unerhebliche Unfallgefahr, zumal die Steuerung
der Aus- und Einfahrantriebe sowie der Wandtrantriebe bei der
Erfindung von einem einzelnen Mann zentral bewirkt werden kann«,
Eine erhebliche Beschleunigung des Dunnelvortriebs und damit
eine Verkürzung der Gesamtbauzeit wird erreichte ■ '
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen,
daß eine Getüsteinheit für den Ausbruch und/oder den Fertigausbau
aus Jeweils wenigstens vier Stützrahmen besteht, von denen der erste, dritte uswe sowie der zweite, vierte usw.
Stützrahmen.durch etwa parallel zur Längsachse des Bauwerkes
verlaufende. Stützstreben zu unabhängigen Rahmengestellen miteinander verbunden und die Vorschubantriebe zwischen diesen
Rahmtngestellen angeordnet sinde Selbstverständlich müssen die
Stützstreben der beiden Rahmengestell« in der Querschnitts-
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ebene gesehen versetzt zueinander angeordnet sein, da abgesehen vom ersten und letzten Stützrahmen der gesamten Gerüsteinheit
■jeweils ein Rahmen des einen Rahmengestelles zwischen zwei
rahmen °
Rahmen des anderen Stützgestelles liegt und zwischen diesen wandert.
In. weiterer Ausgestaltung sieht die Erfindung vor, daß zwischen den Stützrahmen und den Stützstreben Gelenkanschlüsse angeordnet sind und die Stützstreben mittels Spindeln, Pressen, Federn,
durch Keile oder dergleichen fixierbaren Langlöchern vorzugsweise stufenlos verlängerbar sind. Diese Gelenke sowie die
Möglichekeit der Verkürzung oder Verlängerung der Stützstreben entsprechend dem Kurvenradius erleichtern ganz erheblich das
Fahren von Kurven mit der Gerüsteinheit.
Die Erfindung sieht ferner vor, daß in den Stützen und/oder
Riegeln der Stützrahmen Winden, vorzugsweise jedoch hydraulische Pressen^ zu deren Verkürzung bzw. Verlängerung zum Zwecke
des Ein- 'und Ausfahrens der Stützrahmen angeordnet sind.
So wie in den Stützen und Riegeln der Stützrahmen werden vorzugsweise
auch im Randträger teleakopartig ausfahrbare Winden, vorzugsweise hydraulische Pressen, angeordnet. In Verbindung
mit den Pressen in den Stützen und/oder Riegeln erlauben die Pressen in den Randträgern eine Vergrößerung oder Verkleinerung
des Stollen- oder Tunnelquerschnittes.
Zusätzlich zu diesen Winden oder auch anstelle der Winden in
den Randträgern können dies© Gelenke mit parallel zur Bauwerkslängsachse verlaufender Gelenkachse aufweisen.
Bei der Anwendung von hydraulischen Pressen besteht erfindungB-gemäß
die Möglichkeit, die Pressen an einen Druckspeicher mit bei nachlassendem Hydraulikdruck automatischer Druckflüssigkeitsnachepeiaung
anzuschließen· Hierdurch erreicht man, daß im Falle von Setzungen oder anderweitigen Verschiebungen des
gewachsenen Erdreiches die Stützrahmen automatisch nachgestellt
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werden, d.h. die Stttzrahmenabmessungen vergrößern sich entsprechend
den auftretenden Setzungen, so daß das der statischen Berechnung zugrundeliegende Lastsystem auch bei Setzungen und
dergleichen erhalten bleibt. Außerdem wird zuverlässig vermieden, daß Setzungen der Sohlschwellen der Stützrahmen eine
Absenkung der Tunnelfirste und damit Schäden an oberhalb des Tunnels gelegenen Bauwerken zur Folge haben.
Um zu erreichen, daß Fertigausbau und Tunnelvortrieb zeitlich
parallellaufen können, ist gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung vorgesehen, daß bei Bauwerken mit im wesentlichen waagerechter Bauwerkslängsachse die Vortriebsmesser im (J
unteren Teil der Bauwerksseiten-wände am hinteren Ende verkürzte Verstärkungsstege aufweisen. Den letzten Stützrahmen für den
Ausbruch ordnet man dann in einem Abstand vor dem Fertigausbau
an, der größer ist als die Länge der einzelnen Betonierabschnitte·
Durch diese Anordnung erreicht man, daß man gleichzeitig mit den Vortriebsarbeiten mit dem Einschalen des nächsten Fertigausbaüfeldes beginnen kann. Da die Vortriebsmesser
im Scheitel beginnend, von oben nach unten vorgeschoben werden, der Fertigausbau aber entgegengesetzt von unten nach oben fortschreitet, muß die Höhe der durch Vortriebsmesser mit verkürzten Verstärkungen verschalten Bauwerkeseitenwände so bemessen
werden, daß, wenn die Fertigauskleidung die Grenze zwischen den ^
Messern mit verkürzten und mit normal langen VerstärkungsStegen ■
erreicht, bereits alle oberhalb liegenden Messer der Tunnelhaube bereits vorgeschoben sind, was weiter unten noch ausführlicher
erläutert wird.
Die Erfindung sieht ferner vor, daß zur Vermeidung von Biegebelastungen der Winden bzw. hydraulischen Pressen diese überbrückende,
biegesteife, aber teleskopartig ausfahrbare Versteifung' ,vorrichtungen vorgesehen sind. Die Versteifungsvorrichtungen können aus teleskopartig ineinander verschiebbaren TeIeskjphülsen
und Teleskopschäften bestehen, die an den beiderseits der Winde oder Presse angeordneten Stützstreben befestigt
sind. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß in jeder Stellung ;;
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der Pressen waagerecht in Richtung der Bauwerkslängsachse wirkende Kräfte übertragen werden können, ohne daß die Pressen
durch diese Kräfte belastet werden.
Weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einiger der Erläuterung
und nicht etwa der Abgrenzung des Erfindungsgedankens dienender Ausfiihrungsbeispiele, wobei auf die beiliegenden Zeichnungen
Bezug genommen wird, die zur möglichst übersichtlichen Darstellung des Erfindungsvorschlages weitgehend schematisch ausgeführt
sind. In den Zeichnungen zeigt:
Fig. 1 eine Ansicht eines Wanderabstutzungsgerüstes gemäß der
Erfindung in Richtung der Längsachse des Bauwerkes,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch den Ausbruch- und Fertigausbaubereich
eines mit dem Gerüst gemäß der Erfindung ausgerüsteten Tunnels,
Fig. 5 in einer der Fig. 2 entsprechenden Darstellung eine
erste Phase der Wanderbewegung des Ausbruchgerüstes und im Fertigausbaubereich eine andere Ausführungsform
des Gerüstes gemäß der Erfindung,
Fig. 4 in einem schematischen Teillängsschnitt eine auf die in
Fig. 3 dargestellte Phase folgende nächste Phase der Wanderbewegung,
Fig. i? in einer der Fig. 4 entsprechenden Darstellung die auf
die in Fig. 4 dargestellte Phase folgende nächste Phase der Wanderbewegung,
Fig. 6 in einer der Figo 1 entsprechenden Darstellung eine Ausführungsform des Gerüstes gemäß der Erfindung bei
rechteckigem Tunnelquerschnitt,
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Fig. 7 in einer schematisehen Detaildarstellung eine Ausführungsform
der Scheitelausbildung des Stützrahmens,
Pig. 8 in einem schematisehen Detailschnitt eine Ausführungsform der Stirnschalung des Fertigausbaugerüstes gemäß
der Erfindung,
Fig. 9 eine Variante des Gerüstes gemäß der Erfindung für den Fertigausbau, bei der mit den zu Rahmengestellen vereinigten
Stützrahmen Längsträger fest verbunden sind,
Fig. 10 einen Teilquerschnitt durch die Ausführungsforra gemäß
Pig. 9 und
Pig. 11 in einem Detailachnitt eine konstruktive Lösung für
eine Versteifungsvorrichtung zur Vermeidung von Biegebelastungen der hydraulischen Pressen.
Unter Bezugnahme auf die Figuren 1 und 2 sollen zunächst die wesentlichen Teile einer Ausführungsform des Wanderabstutzungsgerüstes
gemäß der Erfindung erläutert werden, und zwar mit Bezug auf das im Ausbruchabschnitt A (Figo 2) angeordnete Ausbruchwanderabstützungsgerüst.
Dieses Gerüst besteht aus vier Stützrahmen 10a, 10b, 10c, 10d, die in Richtung der Längsachse
des Bauwerkes hintereinander angeordnet sind, wobei der Stützrahmen 10a vor der Brust B des Stollens liegt.
Jeder Stützrahmen 10 besteht aus einem Randträger 12, der an der Tunnelhaube entlang verläuft, aus einer Sohlschwelle H
sowie aus Stützen 16 und Querriegeln 18, wobei die Stützen 16a, 16b, bzw. 16b, 16d und die Querriegel 18a, 18c, bzw. 18b, 18d
des ersten und dritten bzw0 zweiten und vierten Stützrahmens
gegeneinander versetzt sind, was besonders deutlioh aus Fig. 1 erkennbar ist. Diese versetzte Anordnung der Stützen und Querriegel
ist vorgesehen, weil beim dargestellten Ausführungsbeiepiel
der erste und dritte Stützrahmen 10, 10c bzw. der zweite
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- ίο -
und vierte Stützrahmen 10b, 10d durch etwa parallel zur Bauwerkslängsachse
verlaufende Stützstreben 22 bzw. 20 jeweils zu einem Stützrahmengestell zusammengefaßt sind. Die Erfindung
ist aber keineswegs an die versetzte Anordnung von Stützen und/ oder Riegeln der Stützrahmen untereinander gebunden. J.e nach
konstruktiver Ausgestaltung, Größe der zu übertragenden waagerechten Kräfte usw. können die zu den Stützrahmen der beiden
Rahmengestelle gehörenden Stützen und Riegel auch jeweils in
einer Ebene hintereinander angeordnet werden, wobei die Stützstreben
der beiden Stützgestelle jeweils seitlich an den Stützen und/oder Riegeln versetzt angeordnet sind.
Gegen die Außenseite der Randträger 12 liegen Vortriebsmesser 24 an, die auf ihrem in Pig. % linken Teil mit Verstärkungsrippen 26 versehen sind, während der rechte, unverstärkte Teil
als Außenschalungfür den Fertigausbau diente Die Vortriebsmesser
24 bilden im Ausbruchbereich A eine geschlossene Verkleidung der Tunnelhaube und werden während des Tunnelvortriebes
mit Pressen über die Stützrahmen 10 hinweg vorgeschoben. Diese Art des Messervortriebes ist bekannt und an sich nicht
Gegenstand der Erfindung. Andererseits sind beim Wanderabstützungsgerüst
gemäß der Erfindung anstelle der Vortriebsmesser auch andere Formen von Einzelprofildielen anwendbar.
Ein wesentliches Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die
Stützrahmen 10 derart aus- bzw. einfahrbar sind, daß die Stützrahmen in der Einfahr« oder Wanderstellung geringere Höhe und
Breite haben als in der Auafahr- oder Arbeitsstellung, in der sie die Vortriebsmesser 24 abstützen. Zu diesem Zweck sind
gemäß der Darstellung in KLg. 1 an den Kopfenden der Stützen Winden oder vorzugsweise hydraulische Pressen 2Ö angeordnet,
mit denen die Stützen 16 verlängert oder verkürzt werden können0
Ferner sind die Endstücke 42 der Querriegel 18, die bei
38 gelenkig am Randträger 12 befestigt sind, teleskopartig
ein- und ausfahrbar, wozu beim dargestellten Ausführungsbeispiel
an den Enden der Querriegel 18 Langlöcher 40 vorgesehen
Bindf in denen die Endstück® 42 mit Querbolssen geführt sind,
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- 11 — ■;■'.. . ι;". ." ■.;■.:■
wobei zwischen entsprechende Anschläge der Endstücke 42 und der
Querriegel 18 Keile 44 eingetrieben werden können, um die Endstücke 42 nach außen zu treiben·
Selbstverständlich könnte man sowohl die Winden oder Hubpressen
28 an anderer Stelle der Stützen 16 als auch die TeIeskop-
* Verbindungen*-40. t 42, 44 der Querriegel 18 an anderer Stelle
dieser Querriegel anordnen, die dargestellte Anordnung dieser
Teile wird jedoch derzeit für vorteilhaft erachtet.
Durch Absenkung der Hubwinden oder Pressen 28 senkt sich der
Scheitel des Randträgers 12 ab. Zur Einziehung der Randträger-Seiten
mittels der Teleskopverbindungen 40, 42, 44 muß jedoch
außerdem im Randträger 12 mindestens ein Gelenk angeordnet werden, das zweckmäßig im Bereich des in Pig. 1 mit 30 bezeichneten Kopfstückes angeordnet wird. Eine bevorzugte Ausführungsform dieses Kopfstückes 30 ist in Pig. 7 dargestellt. Am oberen
Ende der Stütze 1b ist ein Stützenkopf 17 ausgebildet,auf dem
der im Scheitel geteilte Randträger 12 auf Gleitfuttern 32 verschieblich
gelagert ist. Zwischen den beiden Randträgerteilen ist eine Winde, vorzugsweise eine hydraulische Presse 34 angeordnet,
die mit querliegenden Gelenkbolzen 3fe an die Ranäträgei*-
enden gelenkig angeschlossen ist. Durch Aus- und Einfahren der Winde der Presse 34 kann man den Randträger verlängern oder
verkürzen. Zweckmäßig ist das Kopfstück 30 beiderseits mit Abdeckplatten 31 verkleidet.
Gemäß der Darstellung in Pig. 1 ordnetman vorzugsweise weitere
Winden oder hydraulische Pressen 37 nahe den unteren Enden des
Randträgers 12 an, wobei diese Winden oder Pressen 37 aufder
Sohlschwelle 14 verankert sind.
!ig. 1 zeigt ferner vier Vorschubantriebe 46, von denen zwei
auf den Sohlschwellen 14 und zwei an den Randträgern 12 angeordnet sind. Bei diesen Vorschubantrieben handelt es sich um
l'.nden, vorzugsweise um hydraulische Pressen, die einerseits
am einen Stützrahmengestellt 10a, 10c, und andererseits am
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anderen Stützrahmengestell 10b, 10d angelenkt sind.
Mit Bezug auf den linken Teil der Figuren 2 und 3 sowie auf die Figuren 4 und 5 soll nun ein Arbeitszyklus des Gerüstes gemäß
der Erfindung beim Tunnelausbruch erläutert werden. Sobald der
in Fig. 2 noch nicht ausgebrochene untere Teil der Brust B bei entsprechendem Vortrieb der Vortriebsmesser 24' ausgebrochen
worden ist, werden die Stützrahmen 10a und 10c "eingefahren", indem die Winden oder Pressen 28 und 3fc sowie die TeleskojS-verbindungen
40, 42, 44 eingefahren werden. Hierdurch erringern sich die Höhe und die Breite dieser Stützrahmen, so daß diese
außer Reibungseingriff mit den VerstärkungsStegen 26 der Vortriebsmesser
24 gelangen. Die Gebirgslast wird von den beiden anderen Stützrahmen 10b, 10d allein getragen.
Nunmehr werden mit hydraulischen Pressen 48, die an den Stützrahmen
befestigt sind und von denen nur eine in Fig. 3 dargestellt ist, Rollen 50 nach unten ausgefahren, für die auf der
Tunnelsohle Schienen oder andere Fahrbahnen angeordnet sind. Durch dieses Absenken der Rollen 50 werden die Stützrahmen 10a,
10c angehoben, so daß die Sohlschwellen 14 sich von der Tunnelsohle lösen. Diese Phase des Arbeitszyklus ist im linken Teil
der Fig. 3 dargestellt.
Nunmehr kann das Stützrahmengestell 10a, 10c, 22 mit den Vorschubantrieben
46 in Richtung auf die Tunnelbrust B vorgefahren werden. Danach werden durch das Einfahren der hydraulischen
Pressen 48 die Stützrahmen wieder auf die Tunnelsohle abgesenkt und die Winden oder Pressen 28, 3V sowie die Teleskopverbindungen
40, 42, 44 wieder ausgefahren, so daß die Stützrahmen 10a, 10c wieder in ihre Ausfahr- und Arbeite- oder Stützstellung
gelangen, in der sie die Last des Gebirgsdruckes übernehmen. Diese Phase ist in Figo 4 dargestellt. Anschließend
werden die Stützrahmen 10b, 1Od in der zuvor beschriebenen Weise eingefahren, auf Rollen 50 angehoben und mit den Vorschubantrieben
46 nachgefahren, während die Stützrahmen 10a, 10c den Gebirgsdruck allein tragen. Nach dem Ausfahren der
109347/09 <> 2
Stützrahmen 1OTd, 1Od ist die in Fig. 5 dargestellte Phase erreicht,
die der Stellung der Stützrahmen 10 im linken Teil der
Pig. 2 entspricht, nur daß nunmehr der erste und zweite Stützrahmen 10a, 10b nahe dem vorderen Ende der Vortriebsniesser 24
und die beiden anderen Stützrahmen entsprechend weiter vorn liegen und - folglich*-die Vortriebsmesser über die nächste Feldbreite vorgetrieben werden können«
Wenn die Stollensohle keine.ausreichende Tragfähigkeit besitzt
oder setzungsgefährdet ist, kann man an den Stützrahmen 10
gemäß der schematischen Darstellung in Pig. 4 mittels hydraulischer Pressen 52 Pfähle 54 befestigen, die in der Ausfahr- und
Abstützungsstellung der Stützrahmenmit den Pressen 52 in die
Stollensohle eingetrieben werden. Hierdurch erreicht man eine
wesentlich verbesserte Tragfähigkeit und außerdem eine vorzügliche Verankerung der Stützrahmen 10 gegen Kräfte in Richtung
der Tunnellängsachse.
Während in Pig." 1 ein Stützrahmen 10 für einen Tunnel oder
Stollen mit gewölbter Haube dargestellt ist, zeigt Pig. 6 einen
Stützrahmen 10' für einen Tunnel oder Stollen mit rechteckigem
Querschnitt. Im Übrigen gleicht diese Ausführungsform des Stützrahmens 10* in allen wesentlichen Teilen der Ausführungsform gemäß Pig. 1, so daß entsprechende Bezugszeichen unter
Hinzufügung eines Apostrophs verwendet wurden. Eine geringfügige Variante der Ausführungsform gemäß Pig. 6 besteht noch
darin, daß die an den unteren Enden des Randträgers 12· angreifenden
hydraulischen Pressen 37'nicht an der Sohlschwelle
14*, sondern an den unteren Enden der Stützen 16' verankert
sind.; : ■'*"■;■■.■ " : ,"■■
Zweckmäßig sieht man vor, daß die hydraulischen Pressen 28,
über Druckspeicher mit automatischer Druokölnachspeieung gespeist werden, die eine Druokölnachspeisung in die Pressen be
wirken, wenn der Druck in den Pressen nachläßt. Hierdurch errtioht
man, daß bei nachlassendem Druck in den Pressen beispielsweise infolg· einer Setzung oder Verschiebung de»
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Gebirges die hydraulischen Pressen automatisch die Stützrahmen
weiter ausfahren, so daß diese wieder die von ihnen aufzunehmende Last übernehmen· Das der statischen Berechnung zugrundeliegende
Tragsystem wird so auch im Falle von Setzungen oder dergleichen immer aufrechterhalten, was auch eine wesentliche
Verminderung der Unfall- und Unglücksgefahren bedeutete Außerdem werden Setzungsschäden an oberhalb des Tunnels gelegenen
Bauwerken vermieden, da der Tunnelscheitel von Setzungen der Tunnelsohle unbeeinflußt bleibt»
Die Ausbruchgeräte und -maschinen sowie Pressen zur Abstützung der Ortsbrust 74 und Ausbruchabfördervorrichtungen, die nicht
dargestellt sind, können beim Gerüst gemäß der Erfindung fest am vorderen Stützrahmen 10a montiert werden, weil dieser vordere
Stützrahmen - im Gegensatz zu den bekannten Gerüsten immer der vorderste Stützrahmen bleibt· Die Vorschublänge in
Richtung der Tunnallängsachse, d.h„ die oben beschriebene FeIdlänge,
um die die Stützrahmen 10 jeweils vorwärtsbewegt werden,
ist beiia Gerüst gemäß der Erfindung jederzeit stufenlos veränderbar.
Bei hohem Gebirgsdruck oder hohen Verkehrslasten kann man daher die Stützrahmengestelle jeweils um kürzere Felder
vorwärts bewegen, während man bei geringen Auflasten um
entsprechend größere Feldbreiten vorwärtswandern kann. Auch ist es mit dem Gerüst gemäß der Erfindung leichter möglich, eine
Tunnelkurve zu fahren, da beide Stützrahmengestelle gegeneinander verschwenkbar sindo
Bisher wurde die Anwendung des Gerüstes gemäß der Erfindung im Ausbruchbereich A eines Tunnels beschrieben. Die Anwendung
dieses Gaiistes gemäß der Erfindung im Fertigausbaubereich F
(Fig. 2 und 3, rechte Hälfte) gleicht in allen wesentlichen Punkten der oben beschriebenen Arbeitsweise.»
Der Betonmantel des Fertigausbaues ist in den Figuren 2 und 3
mit 00 bezeichnet. In Fig. 2 wird zur Herstellung dieses Betonmantels
eins aus Schalungselementen 62 konstanter Breite be«
stehende Innenschalung verwendet» Die Schalungselement« 62
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ruhen auf Lehrbogen btj auf, die sich auf Längsträger b4 abstützen,
welche durch entsprechende Konsolen 6b auf der Außenseite der Randträger 12 in ihrer Lage gehalten werden (siehe
Fig. 1). Die Längsträger b4 übernehmen zugleich die Lastabtragung auf die jeweils in Stützstellung befindlichen Stützrahmen,
während die in der Wanderstellung befindlichen Stützrahmen keine Last ^tragen. Zur Einschalung eines neuen Fertigausbaufeldes
werden die Längsträger b4, deren Länge gleich ist der Länge der eingeschalten Fertigausbaustrecke, mit Pressen über
die Stützrahmen hinweg um eine Strecke vorgeschoben, die gleich ist der Länge des neuen Betonierabschnittes· Anschließend werden
auf die vorgeschobenen Längsträger b4 ein neuer Lehrbogen aufgelegt und die Schalungselemente mit diesem verbunden.
Danach wird das Stützgerüst in der zuvor beschriebenen Weise vorgeschoben.
Die Stützrahmen sind im Fertigausbaubereich F mit 1O"a, 10"b,
1011C, 10"d bezeichnet und wiederum zu Stützrahmengestellen
10"a, 10»c bzw. 10"b, 10"d durch Längsstützstreben 20», 22"
verbunden.
Man erkennt ohne weiteres aus Fig. 2, daß der oben im Zusammenhang
mit den Figuren 2 bis 5 dargestellte Arbeitszyklus des Gerüstes gemäß der Erfindung sinngemäß für die Anwendung des
Srfindungsgemäßen Gerüstes im Fertigausbaubereich F zutrifft, so daß eine erneute Beschreibung dieses Zyklus nicht erforderlich
ist.
In den Figuren y und 10 ist eine Variante für die Unterstützung der Fertigausbauschalung dargestellt. Auf dem Randträger 12"
der Stützrahmen verteilt sind Stützen oder Stelzen 96 gleicher Höhe angeordnet, auf die parallel zur Tunnelachse verlaufende
Länge träger 94 aufgelegt sind«» Die Stelzen des einen StützrahF
enge steiles sind mit 96" und deren Längsträger mit 94 bezeichnet,
während die Stelzen und Längsträger des anderen *;.*.umenge steiles mit 96« bzw. 94' bezeichnet sind· Da die Längsträger
mit dem Rahmengestell jeweils vorwärtswandern, sind die
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Längsträger des einen Rahmengestells gegenüber den Längsträgern
des anderen Rahmengestells jeweils versetzt angeordnet. Die Stelzen 96, 9b* sind erforderlich, um die Stützrahmen des einen
Rahmengestells zum Wandern einziehen zu können, während das andere Rahmengestell die Schalung trägt. Im Unterschied zu der
mit Bezug auf Fig. 2 beschriebenen Ausführungsform, bei der die Längsträger 64 über die Stützrahmen mit Pressen vorwärts geschoben
werden, wandern die Längsträger 94» 94* bei der Ausführungsform gemäß den Figuren 9 und 10 also mit den Stützrahmen weiter.
Besteht das einzelne Rahmengestell aus mehr als zwei hintereinander
angeordneten Stützrahmen, so können die Längsträger 94» 94' üDer den einzelnen Stützrahmen gestoßen sein, um z.B. in
Verbindung mit dem im linken Teil der Fig. 2 dargestellten Gelenkanschluß 92 der Stützstreben 20, 22 und längenveränder-'
licher Ausbildung dieser Stützstreben eine Tunnelkurve fahren zu können, d.h.« daß man die Stützrahmen der einzelnen Rahmengestelles
unter einem von neunzig Grad verschiedenen Winkel zur Tunnellängsachse anordnen kann, so daß diese Stützrahmen nicht
mehr parallel liegen. Dies wurde oben im Zusammenhang mit der Arbeitsweise des Gerüstes gemäß der Erfindung beim Ausbruch
bereits erläutert.
Es sei noch auf folgenden, besonderen Vorteil der Erfindung
hingewiesen:
Wenn gemäß der Darstellung in Fig. 2 der letzte Stützrahmen
für den Ausbruch in einem Abstand vor dem Fertigausbaupsteh ,t ,
der größer ist als die Länge der einzelnen Betonierabschnitte, dann kann man gleichzeitig mit den Vortriebsarbeiten mit dem
Einschalen des nächsten Fertigausbaufeldeβ beginnen. Ordnet
man ferner im unteren Seitenbereich der Tunnelwände Vortriebsmesser 24' an, deren Verstärkungsstege 26* am hinteren Ende
verkürzt sind im Vergleich zu den Vortriebsmessern 24 im Tunnel·» scheitel und deren Verstärkungsstegen 26, dann liegen die hinteren
Enden der Verstärkungsstege 26 und 26' bei dem in Fig· 2
dargestellten Vortriebszustand (wo der obere Teil des Tunnelquerschnittes weiter ausgebrochen ist als der untere Teil des
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_ 17 — ' ■
TunnelQuerschnittes) alle etwa auf gleicher Höhe. In fig. 2
ist dieses hintere Ende der Verstärkungsstege 26! durch die
gestrichelte Linie 27 dargestellt, die, etwa in der Mitte der
Breite des Stützrahmens TOd liegt. D.ho auch die Verstärkungsstege
26* sind noch auf dem letzten Stützrahmen 1Od abgestützt.
Da beim Tunnelausbruch zuerst die Tunnelhaube und dann erst der
untere Teil des Querschnittes ausgebrochen wird, wie es in
dem ..Betonieren
Pig, 2 dargestellt ist, kann man mit -d^^-m^&eiieä-mi^r des nächsten Betonierabschnittes bereits beginnen, während noch der
untere Teil des Tunnelquerschnittes ausgebrochen wird«, Die Verkürzung
der Verstärkungsstege 26' bei den unteren Vortriebsmessern
24* ist aus statischen Gründen ohne weiteres möglich, weil die Gebirgsdruckbelastung derVortriebsmesser 24' geringer
ist als diejenige der Vortriebsmesser 24 im Scheitel.
Im rechten Teil der Fig. 3 ist eine weitere Variante der
lertigausbauschalung dargestellt. Statt der in JPig, 2 verwendeten Schalungselemente 62 besteht die Innenschalung hier aus
Schalungs-"Messern" 68, die den Vortriebsmessern 24 vergleichbar sind und mittels Pressen nach Art einer Gleitschalung vorwärtsgeschoben werden.
So wie man bei der Verwendung des Gerüstes gemäß der Erfindung
im Ausbruchbereich A die Ausbruchmaschinen und Geräte usw. am vorderen Stützrahmen 10a fest montieren kann, so kann man im
Fertigausbauteil F die Stirnschalung für die Betonauskleidung
60 am vorderen Stützrahmen 10"a fest montieren, wodurch eine
wesentliche Brleiohterung dieser Stirnschalungsarbeiten erreicht
wird. ■ ' :"..". .'"■■.■"-.■"■ ■■■-■..'■
Fig. 8 zeigt eine vorteilhafte Ausführungsform dieser Stirnschalung und ihrer Halterung. Am Eandträger 80 des vorderen
Stützrahmens ist eine Eohrhülse 82 waagerecht befestigt, in der
ein Gleitstab 84 verschiebbar ist. fest mit diesem Gleitstab 84
iet ein Wirikelarm 86, 88 verbunden, wobei das freie Ende des
Armes 88 gegen die Außenseite der Stirnsohalungsbretter 9p anlegbar ist. Der Druck des Betons 60 gegen die Stirnschalüng 90
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bewirkt eine außermittige Kraft auf den Gleitstab 84, die eine
Verkantung dieses Gleitstabes in der Rohrhülse 82 und folglich eine Festhaltung des Gleitstabes in dieser Rohrhülse bewirkt.
Zum Ausschalen löst man diese Verkantung des Gleitstabes 84 in der Hülse 82 durch einen Hammerschlag auf das in Fig. ö rechte
Ende des Gleitstabes. Man kann dann diesen Gleitstab in der Hülse 82 nach links schieben, so daß man den tfinkelarm 86, 88
in der Hülse 82 verschwenken kann, woraufhin die Stirnsehalungebretter
90 zur Ausschalung freiliegen.
Im Gerüst gemäß der Erfindung müssen auch erhebliche Kräfte abgetragen werden, die quer zur Ebene der Stützrahmen 10, also
etwa in Richtung der Bauwerkslängsaohse verlaufen, wobei diese Kräfte, wie bereits erwähnt wurde, von den Stützstreben 20, 22
auf die einzelnen Stützrahmen 10 verteilt werden. Es muß aber vermieden werden, daß die Pressen 28 in den Stützen 1b der
Stützrahmen 10 auf Biegung beansprucht werden, weil die Pressen 28 zur Aufnahme solcher Biegekräfte weder bemessen noch
konstruiert sind und außerdem beim Auftreten solcher Biegekraft
e durch Verkantung des Kolbens und der Kolbenstange im Zylinder der Presse die Presse verklemmt würde. Es muß also
dafür gesorgt werden, daß die Pressen 28 nicht durch Biegekräfte beansprucht v/erden. Eine Möglichkeit zur Vermeidung von
Biegekräften in den Pressen 28 zeigt Fig. 4· Hier sind an den die Stützrahmen verbindenden Stützstreben oberhalb und unterhalb
der Pressen 28 einander gegenüberliegend und ineinandergreifend Teleskophülsen 70 und leleskopaehäfte 72 befestigt,
die sich beim Aus- und Einfahren der Pressen 28 teleskopartig ineinanderbew©gen und so weit passend ineinandergreifen, daß
sie sämntliohe Biegekräfte aufnehmen können, so daß im Bereich
der Pressen 28 innerhalb der Stützen 16 nur. noch Längskräfte wirken.
Eine andere Ausftihrungsform dieser Vorrichtung zur Vermeidung
von Bie.gttoelastiiingen in der Presse 28 zeigt schematisch Fig.
Hier sind die beiden Enden der Stütze 16, zwischen denen die
Presse 28 liegt, durch ©in die fresse 2ö umschließendes Tel®»
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2Ό21734
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skoprohr 101 miteinander biegefest verbunden, das mittels
eines"Futterringes 99 am einen Ende der Stütze 1b starr befestigt ist, während das andere Ende des Teleskoprohres 101 über
ein Ringfutter 100 am anderen Ende der Stütze 16 gleitend geführt ist. Die Presse 28 ist mittels Gelenken 98 an den "beiden
Enden der Stütze befestigt, so daßauch hierdurch das Auftreten
von Biegekraften in 4er Presse 28 vermieden wird. Biegekräfte
in der Stütze 1b werden allein über das !Teleskoprohr 101 von
einem zum anderen Ende der Stütze 1b übertragen, wobei "beim
Ein- und Ausfahren der Presse 28 das Teleskoprohr 101 über das
Ringfutter 100 gleitet· ;
Bei den beschriebenen Ausführungsbeispielen wird die Erfindung
bei der Herstellung eines Stollens oder Tunnels mit im wesentlichen
waagerechter Längsachse erläutert, wobei die Stützrahmen 10 einen Randträger und eine Sohlschwelle aufweisen. Bei senkrechten Schächten mit rundem oder eckigem Querschnitt wird man
den Randträger um die ganze Peripherie des Stützrahmens herumlaufen lassen und teleskopartig ein- und ausfahrbar gestalten.
Das V/anderabstützungsgerüst gemäß der Erfindung ist nicht nur
beim Ausbruch und "beim Fertigausbau von Stollen, Tunneln,
Schächten und dergleichen mit Vorteil anwendbar. Beispielsweise
kann man dieses Gerüst auch "bei überirdischen Bauwerken als
wanderndes Schalungsträgergerüst anwenden.
Die _Erfindung ist selbstverständlich nicht an die Einzelheiten
der dargestellten Ausführungsbeispiele gebunden, die im Rahmen des fachmännischen Könnens abwandelbar sind.
10 9 84 7/09?2
Claims (1)
- Telefon: (0221) 41 775ί Ρ Π 9 1 7 Q ΔK. V Mein zeichen: W 20/1Anmelder: Herr Dipl.-Ing. Heinz-Theo Walbröhl53 B ο η η , Nordstraße 73ANSPRÜCHEWanderabstützu-ngsgerüst für den Ausbruch und/ oder die Fertigausbauschalung von Stollen, Tunneln, Schächten oder dergleichen langgestreckten Bauwerken, bestehend aus mehreren in Richtung der Längsachse des Bauwerkes hintereinander angeordneten Stützrahmen, die aus einem an der Peripherie des Stützrahmens angeordneten Randträger und diesen aussteifenden Stützen und Riegeln bestehen, ferner aus etwa parallel zur Längsachse des Bauwerkes verlaufenden Stützstreben zwischen den Stützrahmen, wobei die Randträger im Ausbruchbereich zur Auflagerung von Einzelprofildielen, Vortriebsmessern oder dergleichen und im Fertigausbaubereich zur Auflagerung von Schalungselementen oder dergleichen dienen, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützrahmen (10a, 10b, 10c, 10d) einzeln aus einer Ausfahr- oder Belaetungsstellung in eine Einfahr- oder Wänderstellung und zurück ein- und ausfahrbar sind, wobei in der Wandereteilung die Abmessungen des Stützrahmens in der quer zur Bauwerkslängsacheβ liegenden Ebene kleiner als in der Auefahreteilung sind, und daß zwischen den Stützrahmen Vorsohubantriebe (46) zur Bewegung von109847/0922XAin der Wandersteilung befindlichen Stützrahmen in Richtung der Bauwerkslängsachse angeordnet sind.2. Gerüst nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Gerüsteinheit für den Ausbruch und/oder den Fertigausbau aus jeweils wenigstens vier Stützrahmen (10a, 10b, 10c, 1Od) besteht, von denen der erste, dritte usw. sowie der zweite, vierte usw. Stützrahmen (10a, 10c bzw. 10b, 1Od) durch etwa parallel zur Längsachse des Bauwerkes verlaufende Stützstreben (20, 22) zu zwei unabhängigen Rahmengestellen miteinander verbunden und die Vorschubantriebe (46) zwischen diesen Rahmengestellen (10a, 10c und 10b, 1Od) angeordnet sind.3. Gerüst nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Stützrahmen (10a, 10b, 10c, 1Od) und den Stützstreben (20, 22) Gelenkanschlüsse (92) angeordnet sind.4. Gerüst nach den Ansprüchen 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützstreben (20, 22) mittels Spindeln, Pressen, Federn, durch Keile oder dergleichen fixierbare Langlöcher vorzugsweise stufenlos verlängerbar sind.5. Gerüst nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in den Stützen (16) und/oder Riegeln (18) der Stützrahmen (10) Winden, vorzugsweise hydraulische Pressen (28) zu deren Verkürzung bzw. Verlängerung zum Zwecke des Ein- und Ausfahrens der Stützrahmen angeordnet sind.6. ' Gerüst nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei einjsm Bauwerk mit im wesentlichen waagerechter Längsachse die Winden, vorzugsweise hydraulischen Pressen (28), nahe den Kopfenden der Stützen (16) angeordnet sind.7« Gerüst nach einem der vorangehenden Ansprüche,dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmenriegel (18) teleskopartig aus- und einfahrbare und verkeilbare Endstücke (40, 42,109847/092244) aufweisen.Ö. Gerüst nach einem der vorangehenden Ansprüche,dadurch gekennzeichnet, daß im Randträger (12) der Stützrahmen (10) teleskopartig ausfahrbare Winden, vorzugsweise hydraulische Pressen (34)» angeordnet sind.9· Gerüst nach einem der vorangehenden Ansprüche,dadurch gekennzeichnet, daß im Randträger (12) der Stützrahmen (10) Gelenke (3t>) mit parallel zur Bauwerkslängsachse verlaufender Gelenkachse ausgebildet sind.10. Gerüst nach Anspruch ö, dadurch gekennzeichnet,daß bei Bauwerken mit im wesentlichen Waagerechter Längsachse eine hydraulische Presse (34) im Scheitel des Randträgers (12) und zwei weitere hydraulische Pressen (37) zwischen der Sohlschwelle (14) oder den äußeren Rahmenstützen (16s) und den unteren Enden des Randträgers (12) angeordnet sind.11« Gerüst nach den Ansprüchen 5, 6, 8 oder 10 mithydraulischen Pressen, dadurch gekennzeichnet, daß die Pressen (28, 34» 37) an einen Druckspeicher mit bei nachlassendem Hydraulikdruck in der Presse automatischer Druckflüssigkeitsnaohspeisung angeschlossen sind«12. Gerüst nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei Bauwerken mit im wesentlichen waagerechter Längsachse an den Stützrahmen ("10) nach unten ausfahrbare Laufrollen (50) befestigt sind, für die auf der Bauwerkssohle längsverlaufende Rollenbahnen oder Schienen angeordnet sind»13. Gerüst nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufrollen (50) mittels Winden, vorzugsweise hydraulischen Pressen (48), an den Stützrahmen (10) befestigt sind.109847/0 92214. Gerüst nach einem der vorangehenden Ansprüche,gekennzeichnet durch an den Stützrahmen (10)befestigte und vorzugsweise mittels hydraulischer Pressen (S>2) in den gewachsenen Boden eintreibbare Ankernägel oder Ankerpfähle (54)*1>?. Gerüst nach einem der vorangehenden Ansprüche,dadurch geJdennzeichnet, daß bei Bauwerken mit im wesentlichen waagerechter Bauwerkslängsachse die Vortriebsmesser (241) im unteren Teil der Bauwerksseitenwände am hinteren Ende verkürzte Verstärkungsstege (2b1) aufweisen.Ib. Gerüst nach einem der vorangehenden Ansprüche,dadurch gekennzeichnet, daß am vordersten Stützrahmen (1Oa) Ausbruchgeräte, Fördergeräte, Brustpressen und dergleichen fest montiert sind.17· Gerüst nach einem der vorangehenden Ansprüche,dadurch gekennzeichnet, daß am vordersten Stützrahmen (10"a) des Schalungsgerüstes mehrere Rohrhülsen (82) parallel zur Bauwerkslängsachse befestigt sind, in denen jeweils ein Gleitstab (84) verschieblieh ist, an dem ein Winkelarm (86, 88) befestigt ist, der zur Abstützung der Stirnschalung (90) vorgesehen ist.18. Gerüst nach einem der vorangehenden Ansprüche,gekennzeichnet durch lose auf den Stützrahmen (10) aufliegende, mittels Pressen vorschiebbare Längsträger (64)·-1-9· Gerüst nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,daß auf der Außenseite der Stützrahmen (10a, 10c bzw. 10b, 1Od) die Stützrahmen der Hahmengestelle vereinigende Längsträger (94, 94f) auf Stelzen (96, 96') angeordnet sind.20. Gertist nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet,daf die Längsträger (94, 94*) "bei mehr als zwei Stützrahmen (10) je Rahmengestell über den Stützrahmen gestoßen sind»109847/092221. G-erüst nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß zur Vermeidung von Biegebelastungen der Winden bzw. hydraulischen Pressen (28) diese überbrückende, biegesteife aber teleskopartig ausfahrbare Versteifungsvorrichtungen (70, 72, 101) vorgesehen sind.22. Gerüst nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Versteifungsvorrichtungen aus teleskopartig ineinander verschiebbaren Teleskophülsen (70) und Teleskopschäften (72) bestehen, die an den beiderseits der Winde oder Presse (28) angeordneten Stützstreben (20, 22) befestigt sind.109847/0922L e e r s e i t e
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