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DE3210769A1 - Flaechendeckendes ausbauverfahren, flaechenausbau und ausbaumaschine - Google Patents

Flaechendeckendes ausbauverfahren, flaechenausbau und ausbaumaschine

Info

Publication number
DE3210769A1
DE3210769A1 DE19823210769 DE3210769A DE3210769A1 DE 3210769 A1 DE3210769 A1 DE 3210769A1 DE 19823210769 DE19823210769 DE 19823210769 DE 3210769 A DE3210769 A DE 3210769A DE 3210769 A1 DE3210769 A1 DE 3210769A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
route
expansion
wall panels
lifting
track
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19823210769
Other languages
English (en)
Inventor
Günter 4630 Bochum Marzi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19823210769 priority Critical patent/DE3210769A1/de
Publication of DE3210769A1 publication Critical patent/DE3210769A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D11/00Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
    • E21D11/40Devices or apparatus specially adapted for handling or placing units of linings or supporting units for tunnels or galleries
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D11/00Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
    • E21D11/04Lining with building materials
    • E21D11/12Temporary supports for use during building; Accessories

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Leg Units, Guards, And Driving Tracks Of Cranes (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Ausbauen von
  • Strecken des Berg- und Tunnelbaus, bei dem die First- und Stoßsegmente auf einer Bühne hinter der Ortsbrust vormontiert und als solche die Stoßsegmente unter dem Firstsegment angeordnet vor Ort verfahren, dort mit Hubvorrichtungen ans Gebirge gebracht und miteinander verbunden werden. Die Erfindung betrifft außerdem einen Streckenausbau aus einzelnen Streckenwandungsplatten bestehend, die an den Rändern mit den benachbarten Streckenwandungsplatten überlappt und verschraubt oder geflanscht sind und Ausnehmungen zum Einbringen von Hinterfüllmaterial aufweisen sowie eine Ausbaumaschine mit einem langen Maschinenrahmen, der über antreibbare Laufwerke an Hängebahnschienen verfahrbar und über Hubwinden heb- und senkbar ist und auf dem eine Hubeinrichtung mit Hubzylindern, Ausbaukonsole und Halterungen sowie Manipulatoren angeordnet sind.
  • Bekannt ist ein Verfahren (DE-PS 27 o4 222), bei dem hinter der Orstbrust aus herkömmlichen Ausbauprofilen und Verzugmatten sowie Abstandshaltern ein Stempel schirm zusammengebaut und auf einer Bühne gelagert wird, um dann darunter die zu den Kappen gehörenden Stempel mit Verzug -matten und Abstandshaltern zu weiteren Stempelschirmen zusammenzubauen und diese gemeinsam, die Stoßsegmente unterhalb der Firstsegmente angeordnet vor Ort zu transportieren, dort abzusenken und die sohlenseitigen Enden der Stempel nach Außen zu bewegen. Zum Absenken wurde eine Hebevorrichtung, bestehend aus einem über eine Rolle umlenkbaren Zugmittel für die Stempelschirme bzw. die Stempel vorgeschlagen. Dieses Verfahren hat sich in der Praxis nicht eingeführt, weil der Verbund von Stoßsegmenten, Verzugmatten und Abstandshaltern nicht ausreichend stabilisierbar ist und das Dirigieren eines solchen Stempelschirmes von Hand sehr aufwendig und gefährlich ist. Der bekannte Streckenausbau aus Stahlprofilsegmenten mit Verbindungslaschen, Verzugmatten und Abstandshaltern eignet sich für eine Mechanisierung der Ausbauarbeiten und auch der Hinterfüllung wegen der beschriebenen Mängel und der zahlreichen miteinander zu verbindenden Einzelteile nicht. Die Hinterfüllung von Hand ist zeitraubend, beschwerlich und mangelhaft.
  • Man hat daher versucht, flächendeckenden Streckenausbau zu schaffen, der aus Profilbohlen besteht mit einander zuzuordnenden Stoß- und Firstelementen (DE-PS 27 o2 672).
  • Dieser Profilbo enausbau wirkt bei entsprechender Zuordnung der Profilbchlenais flächenmäßiger Ausbau, ist aber durch einen höhen Materialbedarf und wegen der Vielzahl der Einzelelemente wiederum sehr arbeitsintensiv und nur schwer zu mechanisieren. Nachteilig ist darüberhinaus, daß aufgrund der vorgeschlagenen Profilausbildung die einzelnen Teile sehr sperrig und daher schlecht zu transportieren sind.
  • Nachteilig ist schließlich, daß es für den bekannten flächendeckenden Ausbau bisher eine die Arbeitsvorgänge mechanisierende Ausbaumaschine nicht gibt. Aus der DE-PS 27 o4 222 ist zwar eine Bühne bekannt, mit der die dort beschriebenen Kappenschirme aus einzelnen Ausbaubögen und Verzug transportiert werden können, mit der aber nur ein Teil der Ausbauarbeit mechanisiert werden kann.
  • Dies liegt unter anderem darin begründet, daß sie an sich als Streckenvortriebsmaschine gedacht und gebaut ist. Die Verbindung zwischen dem Kappendach und dem bereits eingebauten Streckenausbau muß bei der bekannten Bühne mit Hilfe von Verzugmatten und Streckenverbolzungen von Hand im auszubauenden Raum durchgeführt werden. Die Stoßstempel müssen ebenfalls von Hand gesetzt werden, was nach wie vor eine erhebliche Belastung des Bedienungspersonals darstellt. Auch andere bekannte Bühnen haben den Nachteil, daß die Stoßsegmente mit dem zugehörigen Verzug und der Verbolzung nach wie vor von Hand transportiert und eingebaut werden müssen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde; die Ausbauarbeiten insgesamt zu mechanisieren und dazu einen Streckenausbau zu schaffen, der mit einer geeigneten Ausbaumaschine vormontiert und dann im Ortsbereich endmontiert werden kann, wobei jeweils Stree'wenabschnitte mit einem flächendeckenden Ausbau versehen werden sollen, der in seiner Lange, z.B. der Schnittiefe einer Teilschnitemaschine oder einem Drittel der Abschlaglänge eines Sprengvortriebes entspricht.
  • Erfindungsgemäß wird die ausgabe dadurch gelöst, daß flächige Streckenwandungsplatten mit den Hub- bzw. Hubschwenkvorrichtungen lösbar verbunden und dann zu First- und Stoßsegmenten erweitert, ineinandergeschoben und mit de die Hub- bzw. Hubschwenkvorrichtungen tragenden Ausbaumaschine vor Ort verfahren, dort nacheinander mit dem Firstsegment beginnend in Ausbauposition gehoben und in Position gehalten miteinander zu einem Flächenausbau verschraubt und anschließend hinterfüllt werden.
  • Ein derartiges Verfahren erlaubt es, der jeweiligen Streckenauffahrung entsprechend einen flächendeckenden Ausbau dicht hinter der Streckenvortriebsmaschine oder dem Sprengvortrieb mechanisiert einzubringen und zwar mit den weiteren Arbeiten vor Ort überlappend. Ein solches VeSkhren bietet somit nicht nur erhebliche sicherheitliche Vorteile, sondern führt vor allem zu einer Erhöhung der Vortriebsgeschwindigkeit, weil die bisherigen aufwendigen Ausbauarbeiten verkürzt und mit den übrigen Arbeiten überlappend durchgeführt werden können. über die besonderen Streckenwandungsplatten ist es möglich, einen flächendeckenden Ausbau herzustellen und zwar aus einzelnen leicht transportierbaren Einzelelementen. Die dem Abbaufortschritt bzw. der Schnittiefe der Teilschnittmaschine entsprechend gewählten Streckenwandungsplatten können darüberhinaus in vorteilhafter Weise sofort hinterfüllt werden, so daß ein vollständiger und vollwirksamer Ausbau unmittelbar hinter der Vortriebsmaschine geschaffen werden kann. Falls aus betriebstechnischen Gründen die Hinterfüllung nicht sofort eingebracht wird, ist die Stabilität der miteinander verbundenen Streckenwandungsplatten ausreichend, um das Strecken innere gegenüber dem Gebirge abzustützen.
  • Zweckmäßig ist es, bei der Vormontage zunächst zwei Streckenwandungsplatten auf der Streckensohle stehend mit dem anderen Ende auf die Hubvorrichtung aufzulegen und mit ihr lösbar zu befestigen und dann miteinander in Flrstmitte zu verschrauben und anschließend mit Ausfahren der Hubvorrichtung um weitere Streckenwandungsplatten zum Firstsegment zu ergänzen. Auf diese Weise können Streckenwandungsplatten unterschiedlicher Profilstärke ohne weiteres montiert werden, wobei die einzelnen Platten jeweils bei der Montage durch die Zuordnung zur Hubvorrichtung gesichert sind. Die einzelnen Streckenwandungsplatten können dabei mit Hilfe von Manipulatoren der Hubvorrichtung zugeführt werden, sodaß der gesamte Arbeitsablauf bei der Vormontage mechanisiert ist.
  • Sin Abrutschender Stoßsegmente beim Transport auf der Ausbaumaschine wird dadurch wirksam verhindert, daß die Stoßsegmente vor dem Transport an der Hubschwenkvorrichtung angeschlagen auf die Ausbaumaschine einander überlappend aufgelegt werden. Diese besondere Anbringung bietet darüberhinaus den wesentlichen Vorteil, daß eine raumsparende Anordnung geschaffen ist, die den Transport sichert und wesentlich erleichtert.
  • 2,ur Erleichterung der Montage vor Ort ist es vorteilhaft, d~«e Strectfsenwandungsplatten während der Vormontage mit allen Schraubenbolzen und Verbindungslaschen zu versehen und mit diesen zu verfahren. Damit werden die Vorortarbeiten verkürzt, vor allem aber das Einbringen der Schraubenbolzen und Verbindungslaschen dort durchgeführt, wo die Rückseite der Streckenwandungsplatten ohne weiteres zugänglich ist.
  • Insbesondere in Abbaustrecken ist es von Vorteil, daß die Streckenwandungsplatten für die Stoß- und gegebenenfalls die Firstsegmente so aufgeteilt und angeordnet werden, daß eine in Streckenlängsrichtung durchgehende Verbindungskante parallel zum Hangenden verläuft. Damit wird es möglich, die jeweils der Streckensohle zugeordneten Streckenwandungsplatten am tbergangStreb/Strec abzumontieren und später wieder anzubringen, wobei die Trennfläche im Bereich des Hangenden zum Anbringen von Sicherungsbügeln oder ähnlichem dienen kann.
  • Zur weiteren Integrierung der einzelnen Arbeiten ist es von Vorteil, daß erfindungsgemäß nach Strebdurchgang Streckenwandungsplatten mit im Abstand dazu gehaltenen als Dammplatten ausgebildeten Streckenwandungsplatten angeschraubt werden Die so kombinierten Streckenwandungsplatten können in hervorragender Weise zur Bildung des zur Sicherung der Strecke benötigten Streckenbegleitdammes verwendet werden. Sie wirken dabei praktischids Schalung, so daß ein jeweils genau dimensionierter Streckenbegleitdamm hergestellt werden kann. Dabei können die in den Streckenwandungsplatten vorgesehenen Ausnehmungen zur Einbringung des Streckenbegleitdammaterials verwendet werden, so daß auch abschnittsweise' ein Danm ohne Schwierigkeiten hergestellt wird. Durch Zuordnung einer dritten Streckenwandungsplatte beispielsweise kann dabei die Schalung so vervollständigt werden, daß auch gegenüber dem Streb jeweils ein genau abgegrenzter und damit bis dicht an die Streböffnung heranführbarer Damm herzustellen ist.
  • Zur Durchführung des Verfahrens ist ein Streckenausbau besonders gut geeignet, der aus einzelnen Streckenwandungsplatten besteht, die an den Rändern mit den benachbarten Streckenwandungsplatten überlappt und verschraubt oder geflanscht sind. Die Streckenwandungsplatten bestehen dabei erfindungsgemäß aus sinusförmig profilierten Stahlplatten, die der jeweiligen Streckenquerschnittsform entsprechend gekrümmt ausgebildet sind. Derartige Streckenwandungsplatten können praktisch in beliebige Abschnitte unterteilt werden, so daß sie günstig zu transportieren und zu handhaben sind. Da eine mechanisierte Einbringung geschaffen ist, können die einzelnen Streckenwandungsplatten wiederum so ausgebildet werden, daß sie jeweils einen dem Abbaufortschritt oder der Schnittiefe der Vortriebsmaschine entsprechende Abmessungen aufweisen.
  • Zur Erleichterung und Beschleunigung der Montage vor Ort ist es erfindungsgemäß vorgesehen, die Streckenwandungsplatten an den in Streckenuinfangsrichtung laufenden Rädern stumpf aneinanderstoßend auszubilden und über au-gesetzte, formschlüssige Verbindungslaschen miteinander reSschraubber zu machen. Dadurch ist es in vorteilhafter Weise gleichzeitig möglich, einen annähernd glatten Stoß herzustellen, was bezüglich der Wetterführung von Vorteil ist.
  • Zur Erleichterung der Montage ist es dabei vorgesehen, daß die Verbindungslaschen Langlöcher aufweisen.
  • Vorzugsweise zur Erreichung einer Nachgiebigkeit des Streckenausbaus weisen einige der Streckenwandungsplatten an den in Streckenlängsrichtung verlaufenden Rändern einen Uberlappungsbereich mit in Streckenumfangsrichtung laufenden Schlitzen und formschlüssigen Aufsatzblechen mit Verschraubungen auf. Je nach Notwendigkeit können dabei auch alle angebrachten Streckenwandungsplatten einen entsprechenden Uberlappungsbereich aufweisen, um so in Streckenumfangsrichtung ein gleichmäßiges Einschieben des Ausbaues zu gewährleisten.
  • Eine andere Verbindungsart der einzelnen Streckenausbauabschnitte isc erfindungsgemäß darin zu sehen, daß mittig der Umfangsränder kurze Flanschstücke einerseits mit Langlöchern andererseits mit Rundlöchern ausgebildet sind. Diese kurzen Flanschstücke reichen, um eine wirksame Verbindung der einzelnen Streckenausbauabschnitte zu erreichen, da sie über den Umfang gesehen jeder der Streckenwandungsplatten zugeordnet sind, so daß eine Vielzahl von Verbindungsstellen entsteht. Die Ausbildung von Langlöchern und Rundlöchern erleichtert einerseits die Montage und ermöglicht andererseits die erforderliche Nachgiebigkeit, falls ein solcher nachgiebiger Ausbau erreicht werden soll.
  • Zweckmäßig ist es, die Schraubenbolzen unverlierbar auszubilden. Die für die Verbindung der Streckenwandungsplatten benötigten Schraubenbolzen können dabei so geformt werden, daß sie nach dem Einschlagen oder Einführen in die entsprechenden Bohrungen in den Streckenwandungsplatten dort unverlierbar gehalten werden und gleiehzeitig gegen Verdrehen gesichert sind, so daß die nachfolgende Verschraubung erleichtert ist.
  • Der beschriebene Streckenausbau ist insbesondere für eine automatische Einbringung des Hinterfüllmaterials geeignet. Hierzu ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß den verschließbar ausgebildeten Ausnehmungen für das Einbringen der Hinterfüllung mehrere, vorzugsweise drei Befestigungsvorrichtungen für Hinterfüllrohre bzw. die Hubschwenkvorrichtung, die als Manipulatoren ausgebildet sind, zugeordnet sind. Auf diese Weise können die Hinterfülirohre bzw. die Halterungen der Hubschwenkvorrichtung so mit den Streckenwandungsplatten verbunden werden, daß sie bei der Montage bzw. beim Einbringen des Hinterfüllmaterials jeweils eine fixierte Position behalten. Unfälle sind so wirksam verhindert. Die einfachste Ausbildung der Befestigungsvorrichtungen ist in Schrauben bzw. Verbindungsbolzen zu sehen, die bei der Vormontage einmal angebracht sowohl für das Anbringen bzw. Anschrauben der Hinterfüllrohre wie der Hubschwenkvorrichtung verwendet werden können.
  • Der Strebübergang wird nach Abmontieren der jeweils unteren Streckenwandungsplatte oder der Streckenwandungsplatten wirksam dadurch zusätzlich gesichert, daß mit den Längsrändern der Streckenwandungsplatten zu verschraubende Stahlträger mit Uberlappungen vorgesehen sind. Diese Stahl träger mit den Uberlappungen werden an die Streckenwandungspla£ten angeschraubt und sichern das Hangende jeweils im Bereich des Strebstreckenüberganges im weitgehend einzustellenden Bereich. Sie können dabei in vorteilhafter Weise mit weiteren Unterstützungsmitteln wie Hubzylindern bzw. zum Anschluß weiterer Rappen oder Stahlträger in Richtung Streb verwendet werden.
  • Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist es vorgesehen, daß der nach Strebdurchgang wieder angeschraubten Streckenwandungsplatte eine mit Hilfe von Distanzhaltern im Abstand gehaltene, als Dammbegrenzungsplatte wirkende Streckenwandungsplatte zugeordnet ist.
  • Auf diese Weise wird eine Verschalung für den Streckenbegleitdamm geschaffen, die eine genaue Dimensionierung dieses Streckensicherungsmittels ermöglicht. Dies führt nicht nur zu einer Erleichterung der Arbeiten, sondern gleichzeitig zu einer Verbesserung der Streckensicherung.
  • Je nach Beschaffenheit der Streckensohle kann es zweckmäßig sein, daß die Streckenwandungsplatte über Halterungen mit Sohischwellen verschraubbar ist. Als Sohlschwellen dienen dabei zwechmäßigerweise U-Eisen, die mit Halterungen versehen sind, die an die Streckenwandungsplatten angeschraubt werden können. Die Wirksamkeit des Streckenausbaues PLd d dadurch weiter verbessert.
  • Um den Streckenausbau frühzeitig hinterfüllen zu können und um zu verhindern, daß das Hintelrfüllmaterial am ortsseitigen Ende der Streckenausbauröhre ausläuft, ist es zweckmäßig, den ortsbrustseitigen Umfangsrändern leicht zusammendrückbare Streifen oder Wülste zuzuordnen.
  • Eine besonders zum Verwirklichen des Verfahrens und zum mechanisierten Einbau des erfindungsgemäßen Streckenausbaues geeignete Ausbaumaschine besteht aus einem langen Maschinenrahmen, der über antreibbare Laufwerke an Hängebahnschienen verfahrbar und über Hubwinden heb- und senkbar ist und auf dem eine Hubeinrichtung mit Hubzylindern Ausbaukonsole und Halterungen sowie Manipulatoren angeordnet sind. Dabei sind die Hubzylinder als Teleskopzylinder ausgebildet, ortsseitig und schachtseitig der Firstsegmente am Maschinenrahmen angeordnet und über den Streckenwandungsplatten angepaßte Ausbaukonsolen im Bereich der Zylinderköpfe miteinander verbunden. Eie derartig ausgebildete insbesondere zur Aufnahme des Firstsegmentes vorgesehene Einrichtung der Ausbaumaschine ermöglicht die sichere und stabilisierte Montage und einen entsprechenden Transport des Ausbaues. Aus den insgesamt vier Hubzylindern wird so eine Einheit geschaffen, die auch die Montage schwerer Profile der erfindungsgemäßen Streckenwandungsplatten ermöglicht.
  • Die Mechanisierung der Vormontage der Stoßsegmente und auch deren Einbringung wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die aus mehreren gelenkig miteinander verbundenen Lenkern und diesen zugeordneten Teleskopzylindern bestehenden Manipulatoren am Maschinenrahmen und/oder Auslegern gelagert und in radialer Richtung beweglich angeordnet sind, wobei die Lenker um in Streckenlängsrichtung verlaufend angeordnete Bolzen drehbar sind. Auf diese Weise sind Manipulatoren geschaffen, die einerseits ein Zusammenbauen bzw. Zusammenschrauben der Stoßsegmente erleichtern und die gleichzeitig ohne großen Aufwand die Positionierung und Montage der First- und Stoßsegmente vor Ort sichern.
  • Da die Streckenwandungsplatten, die jeweils ein Stoßsegment bilden, mit den Manipulatoren lösbar verbunden insbesondere verschraubt sind, ist sichergestellt, daß sowohl beim Ein- wie beim Ausschwenken de Stoßsegmente ein gleichmäßiger Ablauf der Arbeiten möglich ist. Unfalle sind somit wirksam unterbunden. Die Nanipulatoren sind insbesondere in Streckenumfangsçichtung durch die Bildung aus mehreren gelenkig miteinander verbundenen Lenkern so beweglich, daß eine genaue Positionierung der Stoßsegmente einerseits beim Transport und andererseits bei der Montage vor Ort gesichert ist.
  • Die Ausbaumaschine kann insbesondere beim Transport dadurch wirksam stabIlisiert werden, daß erfindungsgemäß den hochkant angeordneten Längs trägern des Maschinenrahmens Führungen zugeordnet sind, die uber Traversen an beiden Seiten der Hängebahnschiene abgestützt sind und in die die Längsträger beim Hochfahren mit Hilfe von drei oder mehr Zugwinden teilweise einfahren. Dabei werden nach Erreichen der Endposition die Führung bzw. der obere Teil der Ausbaumaschine und der die Segmente tragende Teil der Ausbaumaschine durch Fanghaken und Bolzen gesichert.
  • Insbesondere bei Strecken mit großem Querschnitt ist es von Vorteil, am Maschinenrahmen eine oder mehrere Standbühnen über Zylinder heb- und senkbar anzuordnen. Diese Bühnen sind über die Zylinder jeweils im bestimmten Abstand zum Maschinenrahmen gehalten, so daß immer eine ausreichende Standhöhe gewährleistet ist.
  • Zur Mechanisierung der Hinterfüllarbeiten ist es erfindungsgemäß vorgesehen, am schachtseitigen Teil des Maschinenrahmens zusätzlich radial wirksame Manipulatoren anzuordnen.
  • Über diese Manipulatoren können die Hinterfüllrohre jeweils den Ausnehmungen in den Streckenwandungsplatten zugeordnet werden, wobei über die Standbühnen die Montage bzw. Befestigung erleichtert wird.
  • Um auch die Anbringung der für das Verfahren der Ausbaumaschine benötigten Hängebahnschiene zu mechanisieren, ist es von Vorteil, daß am schachtseitigen Teil des Maschinenrahmens in Rahmenmitte ein Manipulator positioniert ist, der aus einem Schienenabnahmezylinder, einem Stellzylinder und einem Halteschuh mit Feststellschrauben besteht. über diesen Manipulator kann das letzte Stück der Hängebahnschienen jeweils abgenommen und auf der Ausbaumaschine gelagert werden, um dann vor Ort wieder entsprechend vorgebaut zu werden.
  • Nach einer vorteilhaften Ausbildung der Erfindung ist es vorgesehen, daß die die Laufwerke des Maschinenrahmens tragende Hängebahnschiene einen T-förmigen Halter aufweist, in dessen Flansch Bohrungen im den Verbindungsstellen der der Firstsegmente angepaßten Abstand ausgebildet sind. Eine solche Schiene kann somit auf einfache Art und Weise direkt mit dem Ausbau, d.h. mit den Firstsegmenten verbunden werden, ohne daß gesonderte Anker, Laschen oder ähnliches notwendig sind. Dabei sind die Flansche der T-förmigen Halter auf die überlangen Schraubenbolzen der Verbindungsstellen aufgeschoben und mit zusätzlichen Muttern gesichert. Dies ist vorteilhaft, da so noch nicht einmal gesonderte Verbindungsmittel benötigt werden, sondern vielmehr die zum Verbinden der Firstsegmente benötigten Schraubenbolzen beide Funktionen gleichzeitig erfüllen.
  • Aufgrund des steigenden Bergeanteils in der Förderung werden Wege gesucht, um den über Tage anfallenden großen Bergeanteil möglichst weit zu reduzieren. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß Waschberge mit Bindemitteln versetzt in den Zwischenraum zwischen Gebirge und Flächenstreckenausbau eingebracht werden. Die Waschberge, die eine geringe Körnung aufweisen, können mit geeigneten Transportaggregaten nach unter Tage und vor Ort gebracht und dort eingebracht werden.
  • Besonders zweckmäßig ist es, Waschberge oder sonstige Blasberge mit Hilfe bekannter Blasmaschinen zu hinterfüllen, da dann auf bekannte Aggregate und Vorrichtungen zurückgegriffen werden kann. Bei entsprechender Feinkörnigkeit kann dabei auf das Zusetzen von Bindemitteln verzichtet werden, was zu einer erheblichen Reduzierung der Kosten führt.
  • ähnlich ist es, wenn erfindungsgemäß die Ortsberge im Ortsbereich bei 10 bis 30 mm abgesiebt werden, der ueberlauf soweit zur Hinterfüllung benötigt entsprechend gebrochen und dann mit den feinen Ortsbergen hinterfüllt wird. Bei Anwendung des Verfahrens entfällt der aufwendige Transport der Ortsberge nach über Tage, die Verarbeitung in der Wäsche und der Rücktransport nach unter Tage. Insbesondere bei Einsatz von Streckenvortriebsmaschinen aber auch bei Anwendung entsprechender Sprengvortriebsverfahren ist der Anteil an feinkörnigem Material so groß, daß damit der Hohlraum zwischen Gebirge und Flächenstreckenausbau wirksam verfüllt werden kann. Dabei sollte zur Vermeidung des Handeinbringens auf geeignete Saugaggregate und ähnliches zurückgegriffen werden.
  • Weitere Einzelheiten ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung einer Ausführungsform anhand der Figuren in der Zeichnung. Es zeigen: Fig. 1 in Stirnansicht den auszubauenden Streckenteil mit der Ausbaumaschine und an die Streckenwandungen verbrachten First- und Stoß segmente, Fig. 2 in Seitenansicht einen Streckenvortrieb mit dem flächendeckenden Ausbau und der Ausbaumaschine in Vormontagestellung, Fig. 3 eine Streckenwandungsplatte in Draufsicht und Stirnansicht, für starren Streckenausbau geeignet, Fig. 4 mehrere Streckenwandungsplatten im Verband, für nachgiebigen Streckenausbau geeignet, Fig. 5 in Draufsicht und Stirnansicht eine Streckenwandungsplatte im Verband mit Flanschverbindungen, Fig. 6 in Seitenansicht und Stirnansicht einen Verstärkungsträger am Übergang Streb/Strecke, Fig. 7 in Stirnansicht einen Streckenbegleitdamm, Fig. 8 in Stirnansicht eine Streckenwandungsplatte mit Sohlschwelle, Fig. 9 in Stirnansicht und Draufsicht einen Vierkantschraubenbolzen und eine Federscheibe, Fig. 10 in Stirnansicht einen Schraubenbolzen, Fig. 11 in Stirnansicht und Draufsicht Hängebahnschienen, Fig. 12 in Stirnansicht die Ausbaumaschine in Transportstellung und Fig. 13 in Stirnansicht und im Ausschnitt eine Ausbaumaschine in der Ausbaumontagestellung.
  • Gemäß den Beispielen der Fig. 3, 4 und 5 besteht der Streckenausbau aus Streckenwandungsplatten 1, 2, 3, 4, 5, 6, die eine Profilierung 7 aufweisen und aus kaltverformten Stahlplatten verschiedener Blechstärken bestehen. Die einzelnen Streckenwandungsplatten weisen eine der gevinschten Streckenquerschnittsform angepaßte Krümmung 8 auf.
  • Von der Streckenfirsk zur Streckensohle hin sind die einzelnen Streckenwandungsplatten 4, 5, 9 in Streckenumfangsrichtung jeweils eine Uberlappung 1o, 11 bildend voreinandergesetzt und miteinander über Verschraubungen 12, 13 verbunden.
  • Damit die Schraubenbolzen in dem jeweils unteren, an der Streckenwandung anliegenden Tafelrand vormontiert werden können, müssen diese nicht drehbar und unverlierbar ausgebildet sein. Deshalb sind Vierkantlöcher 14 in den einzelnen Platten vorhanden, in die entweder Vierkantschrauben 15, die durch Federscheiben 16 gehalten werden, einzusetzen sind oder aber Vierkantschrauben 17 mit Verdickungen 18 und Vierkantbolzen. Entsprechende Vierkantbolzen bzw. Vierkantschrauben 17 sind in Fig. 9 und 10 dargestellt.
  • Auf die gleiche Art werden die Schraubenbolzen 26 um die Ausnehmungen 19 herum und für die Verbindungslaschen 20 die die in Streckenlängsrichtung stumpfgestoßenen Ränder 21 der Streckenwandungsplatten 2, 5, 3, 4 miteinander verbinden, eingesetzt. Die Verbindungslaschen können auch mit Langlöchern 22 in Streckenumfangsrichtung versehen werden.
  • Bei einer anderen Verbindungsart der einzelnen Streckenausbauabschnitte miteinanderbsitan die einzelnen Streckenwandungsplatten 6 entsprechend Fig. 5 im mittleren Bereich ihrer in Streckenumfangsrichtung verlaufenden Ränder kurze Flanschstücke 23, in denen sich Rund- (24) oder Langlöcher t25) für die Verschraubungen befinden. Damit der Ausbau hinterfüllt werden kann, sind in einigen Sereckenwandungsplatten jedes Streckenabschnittes Ausnehmungen 19 geschnitten, die von drei oder mehr Vierkantlöchern 26 für die Anschraubung der Hinterfüllrohre oder Verschlußplatten oder der Manipulatoren umgeben sind.
  • Gemäß Fig. 6 müssen in vorgesetzten Abbaustrecken für den Strebdurchgang die Streckenwandungsplatten im Bereich des Flözes abgeschraubt werden. Auf die freien Schraubenbolzen 30 können Z-Eisen 36 bzw. Verstarkungsträger in Streckenlängsrichtung über ein erlappungsblech 37 überlappend und bis ans Hangende 29 reichend zur Verstärkung des Ausbaues angeschraubt oder aufgeschraubt werden Nach Strebdurchgang werden gemäß Fig. 7 diese Verstärkungsträger 36 wieder abgeschraubt und die Streckenwandungsplatten 38 mit Distanzhaltern 31 für eine zweite Wand aus Streckenwandungsplatten 34 aus gewellten Tafeln im Strebraum angeschraubt. Diese zweite Wand bildet das Widerlager für einen Streckenbegleitdamm 57 aus abbindendem Material. Die beiden Streckenwandungsplatten 34 und 38 bilden somit die Verschalungen für den Streckenbegleitdamm 57, wobei die Distanzhalter 31 als Sanierung dienen.
  • Nach Fig. 8 können bei weicher Strecken sohle Sohischwellen 32 den jeweils unteren Streckenwandungsplatten 39 zugeordnet werden, wobei über Halterungen 33 eine einfache Befestigung gegeben ist. Die Sohlschwelle 32 bietet eine gute Auflage des Ausbaues auf der Streckensohle 35.
  • Die jeweils vom Streckeninneren her vorzusetzenden1 d.h.
  • auf die Schraubenbolzen zu steckenden Plattenränder können gemäß Fig. 4 auch mit runden Löchern versehen sein. Um den Streckenausbau nachgiebig zu gestalten, sind die oberen Ränder der vom Streckeninneren her vorgesetzten Streckenwandungsplatten mit Schlitzen 27 in der gewünschten Überlappungslänge versehen, die mit einzelnen oder durchgehenden Blechen 28 abgedeckt werden. Die Abdeckbleche sollen außerdem das Ineinanderschieben der Tafeln begünstigen.
  • Die erfindungsgemäße Ausbaumaschine ist anhand der Fig.
  • 1, 2, 11 und 12 näher erläutert. Sie besteht aus einem schienengebundenen Ausbaumaschinenteil 40 und einem absenkbaren Ausbaumaschinenteil 41.
  • Der schienengebundene Ausbaumaschinenteil 41 besteht aus den zug-, druck- und kippfest am Streckenausbau (A, B) in Firstmitte angebrachten Schienen strang 2 und Laufwerken 43, an denen Tragtraversen 44 mit Stabllisierungstraversen 45 und Traghaken 46 sowie Zugwinden 47 angebracht sind, und Laufwerken 48, an denen ein Reibradantrieb 49, d.h. eine Zug- und Druckkatze mit Bremse angebracht ist.
  • Die Stabi-lisierungstraversen 45 stützen sich mit Schleißstücken bzw. Schleißeisen So an beiden Seiten des Hangebahnschienenstranges 42 ab und besitzen an ihren Stabisierungsquertraversen 51 Führungen 52, in die die Längsträger 53 des Maschinenrahmens 54 hineingezogen werden. Die Tragtraversen und der Antrieb sind gelenkig über Kuppelstangen 55 miteinander verbunden.
  • Der absenkbare Ausbaumaschinenteil 41 der Ausbaumaschine M besteht aus einem aus zwei durch Querstreben 56 verbundenen Längsträgern 53 zusammengesetzten Maschinenrahmen 54, der mittels drei oder mehr Zugwinden 57 an den Stabilisierungsquertraversen 51 heb- und senkbar über Zugkettenbefestigungen 58 befestigt ist.
  • An dem in den auszubauenden Streckenteil hineinfahrbaren Teil des Maschinenrahmens 54 sind Hubzylinder 59, die als Teleskopzylinder ausgebildet sind, ortsseitig und schachtseitig der einzubauenden Streckenwandungsplatten 60, 61 angebracht, die am Zylinderkopf in Streckenlängsrichtung durch Ausbaukonsolen 62, die in der Form der profilierten Streckenwandungsplatten und der Ausnehmung 19 angepaßt sind, verbunden sind.
  • Fig. 13 zeigt die Anordnung der Ausbaumanipulatoren und ihre Ausbildung. Etwa in der Mitte zwischen den orts-und schachtseitigen Hubzylindern 59 sind an beiden Seiten des Maschinenrahmens 54 Ausleger 63 und um in Streckenlängsrichtung gelagerte Bolzen 64 drehbare Lenker 65 in radialer Richtung angebracht, die mittels Teleskopzylinder 66 bewegt werden, wobei die Teleskopzylinder jeweils am Maschinenrahmen 54 und an den Hebelarmen 67 der Lenker 65 durch drehbare Bolzen 68 bzw. an den benachbarten Lenkern befestigt sind. Am Ende der Manipulatoren sind radial bewegliche Halterungen 69 mit Anschlägen angebracht, die in die als Hinterfüllöcher dienenden Ausnehmungen 19 der Streckenwandungsplatten passen und an die somit einzelne Streckenwandungsplatten angeschraubt werden können.
  • In der Transportstellung liegt die angeschraubte Streckenwandungsplatte 61 mit ihrem oberen Drittel auf dem Maschinenrahmen 54 auf. In der Endmontaqestellung liegt die Streckenwandungsplatte 70 an der Streckenwandung W, positioniert zum Anschrauben an die benachbarten Streckenwandungsplatten an.
  • In den beiden Längstragern 53 des Maschinenrahmens 54 und/oder in der Mitte zwischen den beiden Trägern sind die Zugwinden 71 für die Hubeinrichtung 47 eventuell mit Umlenkrollen 72 für die Zugketten und in der Mitte zwischen den Trägern die Bolzen 73 für die Fanghaken 46 und am ortsseitigen Ende der Manipulatoren 74 für die Schienenabnahme gelagert. In diesem Bespiel besteht der Schienenabnahmemanipulator 74 aus einem Abnahme- 75 und einem Stellzylinder 76. Der drehbar gelagerte Halteschuh 77 am Ende des Schienenabnahmezylinders 75 ist mit einer Feststellschraube 78 ausgerüstet (Fig. 2).
  • Im schachtseitigen Drittel des Maschinenrahmens 54 können an jeder Seite weitere Manipulatoren in der Art der beschriebenen Ausbaumanipulatoren zur Aufnahme von Hinterfüllrohren und ähnlichen Aggregaten oder Teilen angebracht sein.
  • Unterhalb der Längsträger 53 des Maschinenrahmens 54 sind durch Hub- und Senkvorrichtungen 79 heb- und senkbare Standbühnen 80 angebracht. Die Hubvorrichtungen bestehen im dargestellten Beispiel aus Scheren bzw. Lenkern 81, die mit Hilfe hydraulischer Zylinder 82 auseinander-und zusammengedrückt werden.
  • In den Zeichnungen nicht dargestellt sind die in der Ausbaumaschine angebrachten Steuerorgane, Druckluft- und Hydraulikanschlüsse, Beleuchtungskörper, Verschlauchungen und die Mulischlauchsteuerung von der Streckensohle aus.
  • Der Betrieb der Ausbaumaschine verläuft wie folgt: An einem Vormontageplatz, der sich zweckmäßigerweise an der Entladestelle der Streckentransporteinrichtung befindet, wird der absenkbare Ausbaumxchinenteil 41 der Ausbaumaschine M mit seinen drei oder mehr Zugwinden 47 so weit auf die Streckensohle 35 herabgelassen, daß die Streckenwandungsplatten 61 für die Firstmitte auf der Streckensohle 35 stehend auf die Halter der Ausbaukonsole 62 aufgelegt, lösbar befestigt und miteinander in Firstmitte verschraubt werden können. Hierzu können längere Schraubenbolzen 83 verwendet werden, damit später die Halterungen 84 der Hängebahnschienen mit einer zusätzlichen Schraubenmutter 85 aufgeschraubt werden können. Durch Ausfahren der Hubzylinder 59 werden die zusammengeschraubten Firstbleche 61 in eine solche Stellung gebracht, daß die Anschlußfirstbleche C, D beispielsweise mit ihren Schlitzen für eine nachgiebige Verbindung auf der Streckensohle aufstehend angeschraubt werden können. Anschließend werden die Hubzylinder 59 der Ausbaukonsolen 62 ganz ausgefahren und der Maschinenrahmen 54 mit Hilfe der Zugwinden 47 in eine solche Stellung gebracht, daß die oberen Platten der Seitensegmente So, E, G auf der Streckensohle 35 auf stehend an den Befestigungsvorrichtungen 69 der teilweise ausgefahrenen Manipulatoren M, P lösbar befestigt werden können.
  • Nunmehr werden die Manipulatoren M, P ganz eingefahren und die weiteren Streckenwandungsplatten F, H der Stoß-Segmente, bei Bedarf mit nachgiebiger Uberlappung 13, 27 28, auf der Streckensohle 35 aufstehend angeschraubt.
  • Beim Magazinieren mit Hilfe der Manipulatoren M, P werden die daran befestigten Streckenwandungsplatten 60 zwischen die ortsseitigen und schachtseitigen Hubzylinder 59 der Ausbaukonsolen 62 geschoben und liegen auf dem Maschinenrahmen 54 auf.
  • An der Vormontagestelle werden die Streckenwandungsplatten mit allen Schraubenbolzen 15, 16, 17, 18, auch mit denen, die erst bei der Endmontage benötigt werden ausgerüstet und gegen Herausfallen und Mitdrehen gesichert.
  • Dies wird beispielsweise durch Vierkantlöcher in den einzelnen Platten und Vierkantschrauben mit Federscheiben bewerkstelligt. Die Laschen 20 für die Verbindung der Streckenwandungsplatten 2, 5; 3, 4 in Streckenlängsrichtung werden ebenfalls hier an den Streckenwandungsplatten angeschraubt.
  • Nach dem Einfahren der Hubzylinder 59 der Ausbaukonsolen 62 und dem Einfahren der Stoßsegmente sowie dem Anheben des Maschinenrahmens 54 bis in die Halter 52 der Stabilisierungs traversen 51 und dem Einlegen der Fangbolzen 73 in die Fanghaken 46 wird die gesamte Ausbaumaschine mit ihrem mit einer Bremse ausgerüsteten Reibradantrieb vor Ort verfahren. Hier werden die Firstsegmente 61, A, B, C, D mit Hilfe der Hubzylinder 59 unter die Streckenfirste W gehoben und die Stoßsegmente 70, E, F und G, H mittels der Manipulatoren an die Streckenwandungen W verbracht und die höhenverstellbaren Standbühnen 80 in die zweckmäßige Arbeitsstellung gefahren. Von der Streckensohle 35 bzw. den Standbühnen 80 aus können dann die Verschraubungen der Segmente untereinander und der vormontierten Laschen 20 mit dem bereits eingebauten Streckenausbau vorgenommen werden.
  • Als letztes wird die in der Ausbaumaschine mitgeführte Hängebahnschiene 86 mit Halterungen mit Hilfe der Hubkonsole 62 unter die Firste gehoben und mit ihrer Halterung 84 auf die längeren Schraubenbolzen 83 der Firstverschraubung aufgeschraubt, wobei die Steckverbindungen 87 der Schienen ineinandergeschoben werden.
  • Während der Endmontagearbeiten vor Ort können mit den schachtseitigen, in der Zeichnung nicht dargestellten Manipulatoren, deren Ausführung den Ausbaumanipulatoren entspricht, Hinterfüllrohre aufgenommen und an die Hinterfüllöcher der Streckenwandungstafeln angeschlossen werden.
  • Selbstverständlich können die Hinterfüllarbeiten auch zu einem späteren Zeitpunkt im Bereich des Hängebahnschienenstranges vorgenommen werden.
  • Nach dem zurückfahren der Ausbaumaschine bis an das schachtseitige Ende des Hängebahnschienenstranges wird mit Hilfe des Schienenabnahmemanipulators 74 die letzte Hängebahnschiene abgenommen und in der Ausbaumaschine gelagert.
  • Leerseite

Claims (28)

  1. Flächendeckendes Ausbauverfahren, Flächenausbau und Ausbaumaschine Patentansprüche 1. Verfahren zum Ausbauen von Strecken des Berg- und Tunnelbaus, bei dem die First- und Stoßsegmente auf einer Bühne hinter der Ortsbrust vormontiert und als solche, die Stoßsegmente unter dem Firstegment angeordnet vor Ort verfahren, dort mit Hubvorrichtungen ans Gebirge gebracht und miteinander verbunden werden, dadurch gekennzeichnet, daß flächige Streckenwandungsplatten mit den Hub- bzw.
    Hubschwenkvorrichtungen lösbar verbunden und dann zu First- und Stoßsegmenten erweitert, ineinandergeschoben und mit der die Hub- bzw. Hubschwenkvorrichtungen tragenden Ausbaumaschine vor Ort verfahren, dann nacheinander mit dem Firstsegment beginnend in Ausbauposition gehoben und in Position gehalten miteinander zu einem Flächenausbau verschraubt und anschließend, wenn erforderlich, hinterfüllt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß bei der Vormontage zunächst zwei Streckenwandungsplatten auf der Streckensohle stehend mit dem anderen Ende auf die Hubvorrichtung aufgelegt und mit ihr lösbar befestigt und dann miteinander in Firstmitte verschraubt und anschließen n Ausfahren der Hubvorrichtung um weitere Streckenwandungsplatten zum Firstsegment ergänzt werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoßsegmente vor dem Transport an der Hubschwenkvorrichtung angeschlagen auf die Ausbaumaschine einander überlappend aufgelegt werden.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß die Streckenwandungsplatten während der Vormontage mit allen Schraubenbolzen und Verbindungslaschen versehen und mit diesen verfahren werden.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß die Streckenwandungsplatten für die Seoß- und gegebenenfalls die Firstsegmente so aufgeteilt werden, daß eine in Streckenlängsrichtung durchgehende Verbindungskante parallel zum Hangenden verläuft.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 1 und Anspruch 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß nach Strebdurchgang Streckenwandungsplatten mit im Abstand dazu gehaltenen als Dammplatten ausgebildeten Streckenwandungsplatten angeschraubt werden.
  7. 7. Streckenausbau aus einzelnen Streckenwandungsplatten bestehend, die an den Rändern mit den benachbarten Streckenwandungsplatten überlappt und verschraubt oder geflanscht sind und Ausnehmungen zum Einbringen von Hinterfüllmaterial aufweisen, zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und/oder einem der nachfolgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Streckenwandungsplatten (1, 2, 3, 4, 5, 6, 9) aus sinusförmig profilierten Stahlplatten bestehen und der jeweiligen Streckenguerschnittsform entsprechend gekrümmt ausgebildet sind.
  8. 8. Streckenausbau nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Streckenwandungsplatten (1, 2, 3, 4, 5 ,6 , 9) an den in Streckenumfangsrichtung laufenden Rändern (21) stumpf aneinanderstoßend ausgebildet und über aufgesetzte, formschlüssige Verbindungslaschen (20) miteinander verschraubbar sind.
  9. 9. Streckenausbau nach Anspruch 7 und Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungslaschen (20) Langlöcher (22) aufweisen.
  10. lo. Streckenausbau nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß einige der Streckenwandungsplatten (3, 4) an den in Streckenlängsrichtung verlaufenden Rändern einen Uberlappungsbereich mit in Streckenumfangsrichtung verlaufenden Schlitzen (27) und formschlüssigen Aufsatzblechen (28) mit Verschraubungen (13) aufweisen.
  11. 11. Streckenausbau nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß mittig der Umfangsrändex (21) kurze Flanschstücke (23) einerseits mit Langlöchern (25) und andererseits mit Rundlöchern (24) ausgebildet sind.
  12. 12. Streckenausbau nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenbolzen (17, 18) unverlierbar ausgebildet sind.
  13. 1 3. Streckenausbau nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß den verschließbar ausgebildeten Ausnehmungen (19) für das Einbringen der Hinterfüllung mehrere, vorzugsweise drei Befestigungsvorrichtungen (26, 62) für- Hinterfüllrohre bzw. die Hubschwenkvorrichtung, die als Manipulatoren (MP) ausgebildet sind, zugeordnet sind.
  14. 14. Streckenausbau nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß mit den Längsrändern der Streckenwandungsplatten (1 bis 6 und 9) zu verschraubende Stahlträger (36) mit überlappungen (37) vorgesehen sind.
  15. 15. Streckenausbau nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der nach Strebdurchgang wieder angeschraubten Streckenwandungsplatte (38) eine mit Hilfe von Distanzhaltern (31) im Abstand gehaltene, als Dammbegrenzungsplatte wirkende Streckenwandungsplatte (34) zugeordnet ist.
  16. 16.Streckenausbau nach Anspruch 7 und Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Streckenwandungsplatte (39) über Halterungen (33) mit Sohischwellen (32) verschraubbar ist.
  17. 17. Streckenausbau nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß den ortsbrustseitigen Umfangsrändern (21) leicht zusammendrückbare Streifen oder Wülste zugeordnet sind.
  18. 18. Ausbaumaschine mit einem langen Maschinenrahmen, der über antreibbare Laufwerke an Hängebahnschienen verfahrbar und über Hubwinden heb- und senkbar ist und auf dem eine Hubeinrichtung mit Hub zylindern, Ausbaukonsole und Halterungen sowie Manipulatoren angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubzylinder als Teleskopzylinder (59) ausgebildet, ortsseitig und schachtseitig der Firstsegmente (61) am Maschinenrahmen (54) angeordnet und über den Streckenwandungsplatten (1 bis 6 und 9) angepaßte Ausbaukonsolen (62) im Bereich der Zylinderköpfe miteinander verbunden sind.
  19. 19. Ausbaumaschine nach Anspruch 18, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die aus mehreren gelenkig miteinander verbundenen Lenkern (65) und diesen zugeordneten Teleskopzylindern (66) bestehenden Manipulatoren (MP) am Maschinenrahmen (54) und/oder Auslegern (63) gelagert und in radialer Richtung beweglich angeordnet sind, wobei die Lenker um in Streckenlängsrichtung verlaufend angeordnete Bolzen (6a) drehbar sind.
  20. 20. Ausbaumaschine nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß den hochkant angeordneten Längsträgern (53) des Maschinenrahmens (54) Führungen (52) zugeordnet sind, die über Traversen (45, 51) an beiden Seiten der H§ngebahnschienen (42) abgestützt sind und in die die Längsträger beim Hochfahren mit Hilfe von drei oder mehr Zugwinden (47, 71, 72) teilweise einfahren.
  21. 21. Ausbaumaschine nach Anspruch 18, d a d ur c h g e k e n n z e i c h ne t daß am Maschinenrahmen (54) eine oder mehrere Standbühnen (80) über Zylinder (79, 81, 82) heb- und senkbar angeordnet sind.
  22. 22. Ausbaumaschine nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß am schachtseitigen Teil des Maschinenrahmens (54) zusätzlich radial wirksame Manipulatoren angeordnet sind.
  23. 23. Ausbaumaschine nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß am schachtseitigen Teil des Maschinenrahmens (54) in Rahmenmitte ein Manipulator (74) positioniert ist, der aus einem Schienenabnahmezylinder (75), einem Stellzylinder (76) und einem Halteschuh (77) mit Feststellschrauben (78) besteht.
  24. 24. Ausbaumaschine nach Anspruch 18, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß die die Laufwerke des Maschinenrahmens (54) tragende Hängebahnschiene (42, 86) einen T-förmigen Halter (84) aufweist, in dessen Flansch Bohrungen im den Verbindungsstellen der Firstsegmente angepaßten Abstand ausgebildet sind.
  25. 25. Ausbaumaschine nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Flansche der T-förmigen Halter (84) auf die überlangen Schraubenbolzen (17, 18) der Verbindungsstellen aufgeschoben und mit zusätzlichen Muttern (85) gesichert sind.
  26. 26. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Waschberge mit Bindemitteln versetzt in den Zwischenraum zwischen Gebirge und Flächenstreckenausbau eingebracht werden.
  27. 27. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Blasberge mit Hilfe bekannter Blasmaschinen hinterfüllt werden.
  28. 28. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i ch n e t daß die Ortsberge im Ortsbereich bei 10 bis 30 mm abgesiebt werden, der Siebüberlauf soweit zur Hinterfüllung benötigt entsprechend gebrochen und dann mit den feinen Ortsbergen hinterfüllt wird.
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