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DE1233897B - Tragwerk fuer Bruecken od. dgl., insbesondere fuer zerlegbare Bruecken - Google Patents

Tragwerk fuer Bruecken od. dgl., insbesondere fuer zerlegbare Bruecken

Info

Publication number
DE1233897B
DE1233897B DEB70943A DEB0070943A DE1233897B DE 1233897 B DE1233897 B DE 1233897B DE B70943 A DEB70943 A DE B70943A DE B0070943 A DEB0070943 A DE B0070943A DE 1233897 B DE1233897 B DE 1233897B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plates
bridges
edge
plate
main beam
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB70943A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hugo Sedlacek
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH
Original Assignee
Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH filed Critical Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH
Priority to DEB70943A priority Critical patent/DE1233897B/de
Publication of DE1233897B publication Critical patent/DE1233897B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D15/00Movable or portable bridges; Floating bridges
    • E01D15/12Portable or sectional bridges
    • E01D15/133Portable or sectional bridges built-up from readily separable standardised sections or elements, e.g. Bailey bridges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Description

  • Tragwerk für Brücken od. dgl., insbesondere für zerlegbare Brücken Die Erfindung betrifft ein Tragwerk für Brücken od. dgl.; insbesondere für zerlegbare Brücken, dessen Verkehrsweg aus Platten besteht, die alle Kräfte und Momente aus den Lasten sowie die Windkräfte unmittelbar auf die Hauptträger übertragen.
  • Ein Tragwerk dieser Art für eine nicht zerlegbare Brücke ist durch die deutsche Patentschrift 914 611 bekanntgeworden. Die den Verkehrsweg bildenden Platten dieses Tragwerkes bestehen aus Flachblechabschnitten und an deren Unterseite angeschlossenen Querrippen. Die Flachbleche sind durch Schweißnähte mit den oberen Rändern der Stegbleche von Vollwand-Längsträgern verbunden. Die Querrippen sind mit ihren Stirnseiten entweder unmittelbar an die Stegbleche der Längsträger oder an Stirnbleche angeschweißt, die an den Stegblechen befestigt sind. Die Flachblechabschnitte bilden die Obergurte der Vollwand-Längsträger.
  • In vielen Fällen ist es erforderlich, die den Verkehrsweg bildenden Platten mit Schrammborden auszurüsten, wie dies z. B. bei für zerlegbare Brücken bestimmten Fahrbahnplatten nach der deutschen Auslegeschrift 1032 301 bekannt ist. Diese Fahrbahnplatte ist aus nebeneinander angeordneten, miteinander verdübelten, nach unten offenen U-förmigen Trägern zusammengesetzt, und an den Außenseiten der äußeren Träger sind aus Blech bestehende Schrammborde angeschweißt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Tragwerk der eingangs genannten Art mit Schramm-C, zu versehen, die einen geringen baulichen Aufwand erfordern. Das wird dadurch erreicht, daß die Platten, die in an sich bekannter Weise aus Hohlplatten mit einem oberen und einem unteren Gurtblech und einem dazwischen angeordneten Diagonalverband bestehen, an wenigstens einem Längsrand mit einer aus der Plattenoberseite vorstehenden, von dem oberen und dem unteren Gurtblech abgedeckten, torsionssteifen Randverstärkung versehen sind, welche einen Schrammbord bildet.
  • Die Erfindung hat den Vorteil, daß die den Verkehrsweg bildenden Platten infolge der mit ihnen aus einem Stück bestehenden Randverstärkung auf verschiedene Weise ohne größeren baulichen Aufwand an den oder die Hauptträger angeschlossen werden können.
  • In besonderem Maß wird eine Materialersparnis erzielt, wenn die Randverstärkungen zugleich die Ober- oder Untergurte der Hauptträger bilden, mit denen sie schubsteif verbunden sind.
  • Im Rahmen der Erfindung liegt es auch, daß an wenigstens einem Hauptträger tragende Platten mit der an ihrer einen Seite angeordneten Randverstärkung konsolartig frei tragend gelagert sind.
  • In der Zeichnung sind Beispiele für die Verwirklichung des Erfindungsgedankens dargestellt, und zwar zeigt F i g. 1 einen Querschnitt durch ein Brückentragwerk, F i g. 2 eine zugehörige Seitenansicht, F i g. 3, 4 und 5 Querschnitte durch Teile von Brückentragwerken mit obenliegenden Fahrbahnen in verschiedenen Ausführungsformen und F i g. 6, 7 und 8 Querschnitte durch Teile von Brückentragwerken mit untenliegenden Fahrbahnen. Wie F i g. 1 und 2 zeigen, verbinden die biege- und torsionssteifen Platten 1 zwei Hauptträger 2 miteinander, die in Fachwerkkonstruktion ausgeführt sind. Die Platten 1 sind Hohlplatten mit einem oberen Gurtblech 3, einem unteren Gurtblech 4 und einem dazwischen angeordneten Diagonalverband 5, der mit den Gurtblechen Hohlräume von dreieckigem Querschnitt bildet, die sich über die ganze Breite der Platte erstrecken.
  • Die Platten 1 bilden eine untenliegende Fahrbahn und sind ohne Verwendung von Querträgern und Längsträgern hintereinanderliegend mit Schrammborde bildenden, aus der Plattenoberseite vorstehenden, torsionssteifen Randverstärkungen 6 an den Hauptträgern 2 angeschlossen. Dies geschieht durch Einbinden der Randverstärkungen mit Anschlußblechen 7 und 8, die sich zwischen je zwei Diagonalstäben bzw. unterhalb des Untergurtes befinden.
  • Die Platten 1 übertragen alle aus den Verkehrslasten herrührenden Kräfte und Momente über die torionssteifen Randverstärkungen 6 auf die Hauptträger 2 und dienen zugleich als Windverbände. Wie die F i g. 3 bis 5 zeigen, können die torsionssteifen Randverstärkungen 6 zugleich die Obergurte der Hauptträger 2 bilden, wenn die Platte mit dem Hauptträger so gekoppelt ist, daß zwischen ihr und dem Hauptträger Längskräfte übertragen werden können. Nach F i g. 4 ist zu diesem Zweck die Platte 1 mit der Randverstärkung 6 auf ein schmales Anschlußblech 9 des Hauptträgers 2 aufgesetzt. Nach F i g. 4 liegt die Platte mit der Randverstärkung 6 auf Einzelstützen 10 des Hauptträgers. Nach F i g. 5 ist das die Randverstärkung 6 der Platte 1 abdeckende obere Gurtblech 3 mit einer zur Plattenoberseite parallelen Randabbiegung 11 versehen, die auf ein Anschlußblech 12 am oberen Ende des Hauptträgers 2 aufgelegt ist. Das verlängerte untere Gurtblech 4 der Platte ist auf einer Konsole 13 des Hauptträgers abgestützt.
  • Nach F i g. 6 und 7 ist die eine untenliegende Fahrbahn bildende Platte 1 mit der torsionssteifen Randverstärkung 6 derart an dem Hauptträger 2 angeschlossen, daß die Randverstärkung 6 in der Hauptsache den Untergurt des Hauptträgers bildet. F i g. 6 zeigt dies für einen in Fachwerkkonstruktion ausgeführten Hauptträger, während es sich nach F i g. 7 um einen Blechträger handelt.
  • Nach F i g. 8 sind tragende Platten 1 mit ihren an einer Seite angeordneten torsionssteifen Rnadverstärkungen 6 konsolartig frei tragend unten an dem Hauptträger 2 angeschlossen. Die Platte bildet hierbei einen Laufsteg, der an seinem außenliegenden Rand ein Geländer 14 trägt.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Tragwerk für Brücken od. dgl., insbesondere für zerlegbare Brücken, dessen Verkehrsweg aus Platten besteht, die alle Kräfte und Momente aus den Lasten sowie die Windkräfte unmittelbar auf die Hauptträger übertragen, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Platten (1), die in an sich bekannter Weise aus Hohlplatten mit einem oberen und einem unteren Gurtblech (3 bzw. 4) und einem dazwischen angeordneten Diagonalverband (5) bestehen, an wenigstens einem Längsrand mit einer aus der Plattenoberseite vorstehenden, von dem oberen und dem unteren Gurtblech abgedeckten, torsionssteifen Randverstärkung (6) versehen sind, welche einen Schrammbord bildet.
  2. 2. Tragwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Randverstärkungen (6) zugleich die Ober- oder Untergurte der Hauptträger (2) bilden, mit denen sie schubsteif verbunden sind.
  3. 3. Tragwerk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an wenigstens einem Hauptträger (2) tragende Platten (1) mit der an ihrer einen Seite angeordneten Randverstärkung (6) konsolartig frei tragend gelagert sind. In Betracht gezogene Druckschriften Deutsche Patentschrift Nr. 914 611; deutsche Auslegeschrift Nr. 1032 301; Zeitschrift »Der Bauingenieur«, 1952, S. 151, Abb. 15.
DEB70943A 1963-03-01 1963-03-01 Tragwerk fuer Bruecken od. dgl., insbesondere fuer zerlegbare Bruecken Pending DE1233897B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE4240574A1 (de) * 1992-12-03 1994-06-09 Krupp Foerdertechnik Gmbh Verlegbare Brücke

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DE914611C (de) * 1948-10-02 1954-07-05 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Bruecke, insbesondere Strassenbruecke grosser Spannweite
DE1032301B (de) * 1955-06-27 1958-06-19 Thos Storey Eng Ltd Fahrbahn fuer eine zerlegbare Bruecke mit vorgefertigten, typisierten Fachwerkhaupttraegerelementen

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