DE1233016B - Vorrichtung zur stereophonischen Wiedergabe von Signalen - Google Patents
Vorrichtung zur stereophonischen Wiedergabe von SignalenInfo
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- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03D—DEMODULATION OR TRANSFERENCE OF MODULATION FROM ONE CARRIER TO ANOTHER
- H03D1/00—Demodulation of amplitude-modulated oscillations
- H03D1/22—Homodyne or synchrodyne circuits
- H03D1/2209—Decoders for simultaneous demodulation and decoding of signals composed of a sum-signal and a suppressed carrier, amplitude modulated by a difference signal, e.g. stereocoders
- H03D1/2218—Decoders for simultaneous demodulation and decoding of signals composed of a sum-signal and a suppressed carrier, amplitude modulated by a difference signal, e.g. stereocoders using diodes for the decoding
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Description
Deutsche Kl.: 21 a2-16/03
AUSLEGESCHRIFT
Nummer: 1233 016
Aktenzeichen: N 22778 VIII a/21 a2
1 233 016 Anmeldetag: 20. Februar 1963
Auslegetag: 26. Januar 1967
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur stereophonischen Wiedergabe von Signalen, die
in Form des Summensignals A +B der kohärenten stereophonischen Signale A und B und des mit Trägerfrequenzunterdrückung
auf einer Hilfsträgerfrequenz amplitudenmodulierten Differenzsignals A—B
dieser kohärenten stereophonischen Signale zusammen mit einem Steuersignal der halben Hilfsträgerfrequenz
der Vorrichtung zugeführt werden, die einen Frequenzverdoppler zum örtlichen Erzeugen der
Hilfsträgerschwingung enthält, um die stereophonischen Signale A und B wiederzugewinnen, die zwei
getrennten, Wiedergabevorrichtungen enthaltenden Wiedergabekanälen zugeführt werden.
Die erwähnte Wiedergabevorrichtung läßt sich vorteilhaft in einer Empfangsvorrichtung für das FCC-System
verwenden, wobei durch Frequenzmodulation die nachfolgenden Signale übertragen werden können:
Für stereophonische Übertragung: das Summensignal A +B im Band von 0 bis 15 kHz, das Differenzsignal
A—B in Form von ±(0 bis 15) kHz Seitenbandsignalen einer durch das Differenzsignal mit
Trägerfrequenzunterdrückung in der Amplitude modulierten Trägerschwingung von 38 kHz sowie ein
Steuersignal der halben Trägerfrequenz von 19 kHz.
Zusammen mit dem für stereophonische Übertragung ausgesendeten Signal kann ein zusätzliches Signal
im Band von 53 bis 75 kHz mit einer zweiten Hilfsträgerfrequenz von z. B. 67 kHz ausgesendet
werden, das bei normaler Übertragung von Signalen im Band von ζ. B. 0 bis 20 kHz mitübertragbar ist.
Die Erfindung bezweckt, eine Vorrichtung vom eingangs erwähnten Typ zu schaffen, die sich bei einfachster
Ausbildung je nach dem Empfang eines stereophonischen oder monauralen Eingangssignals
selbsttätig ohne mechanische Umschaltung auf stereophonische oder monaurale Wiedergabe einstellt, wobei
zusammen mit der einfachsten Ausbildung sowohl bei stereophonischer als monauraler Wiedergabe ausgezeichnete
Wiedergabequalitäten erzielt werden sollen.
Die Vorrichtung nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß das Summensignal A+B sowie
das der Hilfsträgerfrequenz aufmodulierte Differenzsignal A— B zusammen mit der durch Frequenzverdopplung
örtlich erzeugten Hilfsträgerschwingung dem Verbindungspunkt zweier Amplitudendetektionsvorrichtungen
mit entgegengesetzt gepolten Gleichrichtern zugeführt werden, deren Ausgangskreise je
mit einem Eingang eines der getrennten Kanäle verbunden sind, während die von dem Verbindungspunkt
der Amplitudendetektionsvorrichtungen abgekehrten Vorrichtung zur stereophonischen Wiedergabe
von Signalen
von Signalen
Anmelder:
N. V. Philips' Gloeilampenfabrieken,
Eindhoven (Niederlande)
Eindhoven (Niederlande)
Vertreter:
DipL-Ing. E.-E. Walther, Patentanwalt,
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Als Erfinder benannt:
Erich Geschwandtner, Scarborough (Kanada)
Beanspruchte Priorität:
Kanada vom 22. Februar 1962 (842 906)
Elektroden der entgegengesetzt gepolten Gleichrichter durch als elektronische Schalter wirksame Gleichrichter
überbrückt sind, die von einer Steuerspannung beim Vorhandensein des Steuersignals gesperrt und
beim Fehlen des Steuersignals freigegeben werden.
Es sei bemerkt, daß es an sich bekannt war, selbsttätig ohne mechanische Umschaltung auf stereophonische
oder monaurale Wiedergabe einzustellen. Während für diesen Zweck in der bekannten Vorrichtung
bei Anwendung eines Stereodetektors und eines Monodetektors die in den getrennten Kanälen aufgenommenen
Niederfrequenzverstärker auf Getrenntbetrieb oder auf Parallelbetrieb umgeschaltet werden,
geschieht die Umschaltung in dem vorliegenden Empfänger für das FCC-System in dem Stereodetektor
selber durch die im Hauptpatentanspruch .angegebenen Maßnahmen. Bei einfachster Ausbildung wird
dabei sowohl bei stereophonischer Wiedergabe wie bei monauraler Wiedergabe eine ausgezeichnete Wiedergabequalität
erzielt.
Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform besteht der elektronische Schalter aus zwei Gleichrichtern,
deren gleichnamige Elektroden miteinander verbunden sind, während zwischen den beiden anderen
gleichnamigen Elektroden die Reihenschaltung zweier Widerstände liegt, wobei die Steuerspannungsleitung
mit dem Verbindungspunkt der beiden Gleichrichter und dem Verbindungspunkt der beiden Reihenwiderstände
verbunden ist.
Um selbsttätig eine sichtbare Anzeige zu erhalten, ob eine stereophonische oder eine monaurale Wiedergabe
stattfindet, liegt an der Steuerspannungsleitung eine gasgefüllte Röhre, die beim Vorhandensein des
Steuersignals von der Steuerspannung gezündet wird.
609 759/292
Die Erfindung und ihre Vorteile werden nachstehend an Hand der Figur näher erläutert.
Die in der Figur dargestellte stereophonische Wiedergabevorrichtung ist bestimmt zur Verwendung in
einem Stereophonieempfänger, an dessen Eingangs- s klemmen 1 und 2 die Modulationsfrequenzen eines
einer Trägerschwingung aufmodulierten stereophonischen oder monauralen Signals zugeführt werden.
Die Eingangsklemme 2 ist durch einen Kondensator 3 und einen Widerstand 4 mit dem Steuergitter eines
Pentodenverstärkers 8 gekoppelt. Die Parallelschaltung des Kondensators 5 und des Widerstandes 6 im
Kathodenkreis der Röhre 8 sind so bemessen, daß über 19 kHz eine Verstärkungszunahme von 4 db
auftritt. Ein Kathodenwiderstand 7 bewirkt eine Gegenkopplung der Pentode 8. Die Speisespannung
für die Vorrichtung liegt zwischen Erde und der positiven Spannungsklemme 48, die unmittelbar mit dem
Schirmgitter der Röhre 8 verbunden ist.
Die Anode der Röhre 8 ist über einen auf 19 kHz abgestimmten Parallelkreis 12 und einen Widerstand
21 mit der Speisespannungsklemme 48 verbunden. Der Parallelkreis 12 ist magnetisch mit einem weiteren,
gleichfalls auf 19 kHz abgestimmten Parallelkreis 13 gekoppelt, der das verstärkte Steuersignal von
19 kHz dem Steuergitter eines Triodenverstärkers 9 zuführt, dessen Kathodenkreis einen Widerstand 10
und einen Kondensator 11 enthält, während weiter ein Gitterableitkreis vorgesehen ist, der einen Widerstand
14 und einen Kondensator 15 enthält. Die Anode der Röhre 9 ist mit einer Anzapfung der Spule
eines auf die unterdrückte Hilfsträgerfrequenz von
38 kHz abgestimmten Parallelkreises 18 verbunden. Ein Widerstand 19 und ein Entkopplungskondensator
20 liegen zwischen der positiven Speisespannungsklemme 48 und dem Parallelkreis 18.
Die über dem Widerstand 21 und dem Parallelkreis 18 auftretenden verstärkten Spannungen werden
über Widerstände 16 bzw. 17 einem Parallelkreis
24 zugeführt, der auf die zweite Hilfsträgerfrequenz von z. B. 67 kHz abgestimmt ist, die im empfangenen
Signal vorhanden sein kann.
Der Parallelkreis 24 ist durch einen Kondensator
25 mit Erde verbunden. Ein Kondensator 26 liegt zwischen dem Verbindungspunkt des Parallelkreises
24 und des Kondensators 25 und dem Verbindungspunkt zweier entgegengesetzt geschalteten Amplitudendetektionsvorrichtungen
mit Gleichrichtern 27 und 29. Die entgegengesetzt geschalteten Amplitudendetektionsvorrichtungen
27 und 29 sind durch zwei als elektronischer Schalter geschaltete Gleichrichter
31 und 32 überbrückt, deren gleichnamige Elektroden miteinander verbunden sind, während zwischen
die anderen gleichnamigen Elektroden Widerstände 28 und 30 geschaltet sind. Die Steuerspannungsleirung
ist mit den Verbindungspunkten der Gleichrichter 31 und 32 bzw. der Widerstände 28 und 30 verbunden,
wobei der Verbindungspunkt der Widerstände 28 und 30 unmittelbar mit der Kathode der Röhre 9
verbunden ist, während der Verbindungspunkt der Gleichrichter 27 und 29 über einen Widerstand 49 mit
Erde und über einen Widerstand 23 und einer Gasentladungsröhre 22 mit dem Verbindungspunkt des
Parallelkreises 18 und des Widerstandes 19 verbunden ist.
Der Widerstand 36 und die Kondensatoren 35 und
39 und gleichfalls der Widerstand 37 und die Kondensatoren 34 und 39 sind De-emphasisnetzwerke für
die tonfrequenten Signale, die den Ausgangsklemmen 44 und 47 über den Widerstand 40 und den Kondensator
41 bzw. den Widerstand 42 und den Kondensator 43 zugeführt werden. Die Widerstände 46 und
33 mit den zugeordneten De-emphasisnetzwerken bilden Netzwerke vom Wien-Brückentyp, die eine wirkungsvolle
Unterdrückung der örtlich erzeugten Hilfsträgerschwingung von 38 kHz herbeiführen.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung wird nachstehend zunächst für Stereophoniewiedergabe erläutert,
wobei angenommen wird, daß das den Eingangsklemmen 1 und 2 zugeführte Signal an einer geeigneten
Demodulationsvorrichtung abgenommen wird. Ob das demodulierte Signal einer in der Frequenz, in
der Amplitude oder auf andere Weise modulierten Schwingung entnommen ist, ist für die Wirkungsweise
der Vorrichtung nach der Erfindung belanglos.
Das den Eingangsklemmen 1 und 2 zugeführte Signal wird über 19 kHz in der Röhre 8 mit einer Verstärkungszunahme
von 4 db verstärkt. DasSteuersignal von 19 kHz wird über dem Parallelkreis 12 erzeugt,
der über den Parallelkreis 13 mit dem Steuergitter dei Röhre 9 gekoppelt ist. Die Röhre 9 wird infolge des
Gitterableitkreises 14, 15 in Klasse C geschaltet und ist als Frequenzverdoppler wirksam, wobei am Ausgangskreis
18 die örtlich erzeugte Hilfsträgerschwingung von 38 kHz entsteht, die über den Widerstand
17, den abgestimmten Kreis 24 und die Kondensatoren 25, 26 dem Verbindungspunkt der Gleichrichter
27 und 29 zugeführt wird.
Die vom Steuersignal von 19 kHz abweichenden in der Röhre 8 verstärkten Modulationsfrequenzen treten
über dem Widerstand 21 auf und werden über den Widerstand 16, den Parallelkreis 24 und die
Kondensatoren 25 und 26 dem Verbindungspunkt der Gleichrichter 27 und 29 zugeführt. Wenn das Signal
über dem Widerstand 21 eine zweite Hilfsträgerfrequenz von 67 kHz enthält, wird diese Frequenz vom
Parallelkreis 24 unterdrückt.
Wenn an den Eingangsklemmen 1, 2 ein Stereophonisches Signal auftritt, wird infolge der Hilfsträgerschwingung
von 19 kHz über der Gitterableitvorrichtung 14, 15 eine erhebliche negative Gitterspannung
erzeugt, wodurch der Anodenstrom der Röhre 19 verhältnismäßig klein wird. Die Spannung am
Verbindungspunkt des Widerstandes 19 und des Parallelkreises 18 weist einen hohen Wert auf, so daß die
gasgefüllte Röhre 22 gezündet wird und über dem Widerstand 49 eine positive Spannung auftritt, die
die als elektronischen Schalter geschalteteten Gleichrichter 31 und 32 sperrt. Infolgedessen sind diese
Gleichrichter 31 und 32 für die Wiedergabe der stereophonischen Signale unwirksam, während die
Zündung der gasgefüllten Röhre 22 eine sichtbare Anzeige dafür liefert, daß ein stereophonisches
Steuersignal von 19 kHz empfangen worden ist. Obgleich dem Verbindungspunkt der Widerstände 28
und 30 über die Kathode der Röhre 9 eine positive Spannung zugeführt wird, ist diese Spannung infolge
des geringen Anodenstromes der Röhre 9 bei dei Verstärkung des Steuersignals zu niedrig, um die dem
Verbindungspunkt der Gleichrichter 31 und 32 zugeführte Sperrspannung zu überwinden.
Den entgegengesetzt geschalteten Amplitudendetektionsvorrichtungen 27 und 29 werden das tonfrequente
Summensignal A + B im Bereich von 0 bis 35 kHz sowie die örtlich erzeugte Trägerschwingung
von 38 kHz zugeführt, die zusammen mit den Seiten-
Claims (5)
1. Vorrichtung zur stereophonischen Wiedergabe von Signalen, die in Form des Summensignals
A +B der kohärenten stereophonischen Signale^ und B und des mit Trägerfrequenzunterdrückung auf einer Hilfsträgerfrequenz
amplitudenmodulierten Differenzsignals A-B dieser kohärenten stereophonischen Signale zusammen
mit einem Steuersignal der halben Hilfsträgerfrequenz der Vorrichtung zugeführt werden,
die einen Frequenzverdoppler zum örtlichen Erzeugen der Hilfsträgerschwingung enthält, um die
stereophonischen Signale Λ und B wiederzugewinnen, die zwei getrennten, Wiedergabevorrichtungen
enthaltenden Wiedergabekanälen zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß das Summensignal A +B sowie das der
Hilfsträgerfrequenz aufmodulierte Differenzsignal A-B zusammen mit der durch Frequenzverdopplung
örtlich erzeugten Hilfsträgerschwingung dem Verbindungspunkt zweier Amplitudendetektionsvorrichtungen
mit entgegengesetzt gepolten Gleichrichtern (27, 29) zugeführt werden, deren Ausgangskreise je mit einem Eingang eines
der getrennten Kanäle verbunden sind, während die von dem Verbindungspunkt der Amplitudendetektionsvorrichtungen
abgekehrten Elektroden der entgegengesetzt gepolten Gleichrichter durch als elektronische Schalter wirksame Gleichrichter
(31, 32) überbrückt sind, die von einer Steuerspannung beim Vorhandensein des Steuersignals
gesperrt und beim Fehlen des Steuersignals freigegeben werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der elektronische Schalter aus
zwei Gleichrichtern besteht, deren gleichnamige Elektroden miteinander verbunden sind, während
zwischen den beiden anderen gleichnamigen Elektroden die Reihenschaltung zweier Widerstände
liegt, wobei die Steuerspannungsleitung mit dem Verbindungspunkt der beiden Gleichrichter und
dem Verbindungspunkt der beiden Reihenwiderstände verbunden ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerspannungsleitung
mit einer gasgefüllten Röhre verbunden ist, die beim Vorhandensein des Steuersignals gezündet
wird.
4. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Steuersignal einer als Frequenzverdopplungsvorrichtung geschalteten, mit einer Gitterableitvorrichtung
versehenen Verstärkerröhre zugeführt wird, wobei die Steuerspannungsleitung der als
elektronischer Schalter wirksamen Gleichrichter zwischen dem Anodenkreis und dem Kathodenkreis
der Verstärkerröhre liegt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die gasgefüllte Röhre
in Reihe in die Steuerspannungsleitung geschaltet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 092 514.
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 092 514.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 759/292 1.67 © Bimdesdruckerei Berlin
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