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DE1233055B - Spannungsbegrenzer mit mindestens einem als Querglied geschalteten Transistor - Google Patents

Spannungsbegrenzer mit mindestens einem als Querglied geschalteten Transistor

Info

Publication number
DE1233055B
DE1233055B DEN19221A DEN0019221A DE1233055B DE 1233055 B DE1233055 B DE 1233055B DE N19221 A DEN19221 A DE N19221A DE N0019221 A DEN0019221 A DE N0019221A DE 1233055 B DE1233055 B DE 1233055B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transistor
voltage
emitter
collector
resistor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN19221A
Other languages
English (en)
Inventor
Johannes Jacobus Wilting
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Gloeilampenfabrieken NV filed Critical Philips Gloeilampenfabrieken NV
Publication of DE1233055B publication Critical patent/DE1233055B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G11/00Limiting amplitude; Limiting rate of change of amplitude
    • H03G11/002Limiting amplitude; Limiting rate of change of amplitude without controlling loop
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05FSYSTEMS FOR REGULATING ELECTRIC OR MAGNETIC VARIABLES
    • G05F1/00Automatic systems in which deviations of an electric quantity from one or more predetermined values are detected at the output of the system and fed back to a device within the system to restore the detected quantity to its predetermined value or values, i.e. retroactive systems
    • G05F1/10Regulating voltage or current 
    • G05F1/46Regulating voltage or current  wherein the variable actually regulated by the final control device is DC
    • G05F1/613Regulating voltage or current  wherein the variable actually regulated by the final control device is DC using semiconductor devices in parallel with the load as final control devices
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05FSYSTEMS FOR REGULATING ELECTRIC OR MAGNETIC VARIABLES
    • G05F3/00Non-retroactive systems for regulating electric variables by using an uncontrolled element, or an uncontrolled combination of elements, such element or such combination having self-regulating properties
    • G05F3/02Regulating voltage or current
    • G05F3/08Regulating voltage or current wherein the variable is DC
    • G05F3/10Regulating voltage or current wherein the variable is DC using uncontrolled devices with non-linear characteristics
    • G05F3/16Regulating voltage or current wherein the variable is DC using uncontrolled devices with non-linear characteristics being semiconductor devices
    • G05F3/20Regulating voltage or current wherein the variable is DC using uncontrolled devices with non-linear characteristics being semiconductor devices using diode- transistor combinations
    • G05F3/22Regulating voltage or current wherein the variable is DC using uncontrolled devices with non-linear characteristics being semiconductor devices using diode- transistor combinations wherein the transistors are of the bipolar type only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Nonlinear Science (AREA)
  • Tone Control, Compression And Expansion, Limiting Amplitude (AREA)

Description

  • Spannungsbegrenzer mit mindestens einem als Querglied geschalteten Transistor Die vorliegende Erfindung betrifft einen Spannungsbegrenzer mit mindestens einem Transistor, dessen Basisstrom sich in Abhängigkeit von einem ein nichtlineares Element durchfließenden Strom ändert und dessen Emitter-Kollektor-Strecke als Querglied geschaltet ist. Solche Spannungsbegrenzer sind bekannt. Als nichtlineare Elemente enthält ein solcher bekannter Spannungsstabilisator zwei Zenerdioden, und er enthält ferner drei Transistoren, von denen zwei in Kaskade geschaltete Emitterverstärkertransistoren sind, die bei kleineren Ausgangsströmen durch einen einzigen Emitterverstärkertransistor ersetzt werden könnten.
  • Es sind ferner mit einem Quertransistor versehene Stabilisierungsschaltungen bekannt, bei denen der Quertransistor über den Verbindungspunkt eines Widerstandes mit einer Zenerdiode gesteuert wird. Auch die Spannungsstabilisierung mit einer Querröhre, deren Steuerelektrode über eine Bezugsspannungsquelle an einem Spannungsteiler liegt, ist bekannt, ferner die Verwendung einer Kaskadenschaltung mit linearen und nichtlinearen Widerständen zur Selbststabilisierung, jedoch ohne die Verbindung der Kaskadenschaltung mit einem elektronischen Schaltelement. Bei Röhrenstabilisatoren werden auch Längsröhren als Stellglied mit einer quergeschalteten Steuerröhre, die von einem Spannungsteiler aus linearen und nichtlinearen Gliedern gesteuert wird, verwendet.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, einen verhältnismäßig einfachen und billigen, aber sehr zweckdienlichen und insbesondere äußerst schnell wirksamen Spannungsbegrenzer zu schaffen, bei dem die verhältnismäßig teueren Zenerdioden durch bedeutend billigere nichtlineare Elemente ersetzt sind.
  • Der Spannungsbegrenzer nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß dieser Begrenzer eine Kaskade von Spannungsteilern enthält, an welcher die zu begrenzende Spannung angelegt ist und die je aus einem als Reihenelement geschalteten spannungsabhängigen Widerstand und aus einem Parallelelement bestehen, und daß das Parallelelement des letzten Spannungsteilers der Kaskade die in der Vorwärtsrichtung geschaltete Basis-Emitter-Strecke des Transistors enthält, während das Parallelelement jedes anderen Spannungsteilers der Kaskade ein linearer ohmscher Widerstand ist, so daß, wenn die zwischen den Eingangsklemmen angelegte Spannung einen bestimmten Wert überschreitet, der Transistor plötzlich leitend wird.
  • Unter VDR- oder spannungsabhängigen Widerständen versteht man nichtgleichrichtende Widerstände mit einem bei zunehmender Spannung abnehmenden Widerstandswert. Die bekannten VDR-Widerstände sind keramische Widerstände.
  • Es sind bereits viele Spannungsstabilisatoren mit VDR-Widerständen bekannt, aber die dadurch erzielte Stabilisierung der Ausgangsspannung bei Eingangsspannungsschwankungen ist für viele Anwendungen ungenügend.
  • Ein solcher Stabilisator besteht aus einer Brückenschaltung mit zwei in entgegengesetzten Zweigen eingeschalteten, üblichen Widerständen und zwei spannungsabhängigen Widerständen mit einem Wert, der normalerweise bedeutend größer ist als der der üblichen Widerstände. Die Eingangsspannung wird an zwei Diagonalpunkte gelegt, und die Ausgangsspannung wird den übrigen Diagonalpunkten entnommen. Die Schaltung ist somit in bezug auf Eingang und Ausgang symmetrisch. Bei kleinen Eingangsspannungen nimmt die Ausgangsspannung mit der Spannung zu, in einem bestimmten Bereich wird sie mehr oder weniger stabilisiert, und bei noch weiter zunehmender Eingangsspannung nimmt die Ausgangsspannung wieder ab, ändert ihr Vorzeichen und nimmt anschließend mit umgekehrtem Vorzeichen wieder zu.
  • Ein anderer, bekannter Stabilisator besteht aus einem Spannungsteiler oder aus einer Kaskade von Spannungsteilern, die je einen Widerstand als Reihenelement und einen spannungsabhängigen Widerstand als Parallelelement enthalten. Die Belastung wird parallel mit dem letztenVDR-Widerstand des letzten Spannungsteilers der Kaskade geschaltet. Ähnlich wie im Falle des Brückenstabilisators sind die ohmschen Verluste sehr hoch, und soll eine verhältnismäßig wirksame Stabilisierung erzielt werden, so muß die Eingangsspannung erheblich größer sein als die gewünschte Ausgangsspannung über der Belastung.
  • Es ist weiter auch bekannt, einen spannungsabhängigen Widerstand in Reihe mit der Belastung zu schalten, um den Einfluß von Impedanzänderungen dieser Belastung zu verringern.
  • Durch Anwendung einer Kaskade von Spannungsteilern, deren Reihenelemente durch spannungsabhängige Widerstände gebildet sind, erhält man bei zunehmender Eingangsspannung eine verstärkte Änderung des Stromes durch das Parallelelement des letzten Spannungsteilers der Kaskade. Da dieses letzte Parallelelement durch den in der Vorwärtsrichtung geschaltete Basis-Emitter-Kreis des Transistors gebildet ist, wird diese Wirkung vollständig ausgenutzt, um den Transistor bei zunehmender Eingangsspannung plötzlich leitend werden zu lassen, während diese Wirkung noch wesentlich vergrößert wird infolge der Tatsache, daß der Basis-Emitter-Vorwärtswiderstand des Transistors bei zunehmender Basis-Emitterspannung auch stark abnimmt.
  • Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert, in der F i g. 1 das Schaltbild eines ersten Ausführungsbeispiels des Spannungsbegrenzers nach der Erfindung zeigt; F ig. 2 zeigt ein Diagramm zur Erläuterung der Wirkungsweise des Ausführungsbeispiels nach F i g. 1; Fig.3 zeigt das Schaltbild eines zweiten Ausführungsbeispiels, und F i g. 4 und 5 zeigen die Schaltbilder zweier Abarten des Ausführungsbeispiels nach F i g. 3.
  • Das Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 enthält ein;,. Kaskade von Spannungsteilern. Der erste Spannungsteiler besteht aus einem als Reihenelement geschalteten, spannungsabhängigen Widerstand oder VDR1 und aus einem als Parallelelement geschalteten ohmschen Widerstand 2. Der zweite Spannungsteiler der Kaskade besteht aus einem als Reihenelement geschalteten VDR3 und aus einem als Parallelelement geschalteten ohmschen Widerstand 4. Die Kaskade enthält einen dritten, letzten Spannungsteiler, der aus einem als Reihenelement geschalteten VDR 5 und der als Parallelelement geschalteten Basis-Emitter-Strecke eines Transistors 6 besteht. Die Kaskade der Spannungsteiler 1 bis 6 ist über einen Widerstand 7 an die Klemmen 8 einer Quelle der zu stabilisierenden Gleichspannung angeschlossen. Der Widerstand 7 kann unter Umständen weggelassen und durch den Eigenwiderstand der Quelle 8 ersetzt werden. Der gemeinsame Punkt der Kaskade der Spannungsteiler, d. h. der Widerstände 2 und 4 und des Emitters des Transistors 6 ist direkt mit der Plusklemme der Spannungsquelle verbunden und bildet außerdem die Plusklemme des Ausgangs 9 des Spannungsbegrenzers. Die negative Ausgangsklemme des Spannungsbegrenzers ist an den gemeinsamen Punkt des Widerstandes 7 und des VDR 1 und außerdem an den Kollektor des Transistors 6 angeschlossen. Der Transistor 6 wird durch die von der Quelle gelieferte Eingangsspannung verhältnismäßig schwach in der Vorwärtsrichtung betrieben, so daß sein Kollektorstrom bei dem Nennwert der Spannungsquelle z. B. einem Wert von 6 mA besitzt. Nimmt die Eingangsspannung an den Klemmen 8 der Quelle zu, so nimmt der den ersten VDR 1 durchfließende Strom und die Spannung über dem Widerstand 2 mehr als proportional zu. Der den zweiten VDR3 durchfließende Strom und die Spannung über dem Widerstand 4 nehmen auch mehr als proportional zu mit der Spannung über dem Parallelwiderstand2, und der den dritten VDR 5 und die Basis-Emitter-Strecke des Transistors 6 durchfließende Strom nimmt auch wieder mehr als proportional mit der Spannung über dem zweiten Parallelwiderstand 4 zu. Infolgedessen nimmt der Basis- und auch der Kollektorstrom des Transistors 6 bei zunehmender Spannung über dem ersten Spannungsteiler 1 bis 2 schroff zu. Dieser Kollektorstrom bildet eine über die normale Belastung hinaus an den Ausgangsklemmen 9 des Begrenzers auftretende, zusätzliche Belastung der Spannungsquelle. Diese zusätzliche Belastung nimmt plötzlich zu und wirkt also einer Zunahme der Spannung an den Ausgangsklemmen 9 sehr stark und zweckdienlich entgegen. Die ganze Begrenzerschaltung spricht besonders schnell an, da sie keine Blindwiderstände enthält, so daß sie zum Beseitigen scharfer Spannungsimpulse besonders gut geeignet ist. Zu diesem Sonderzweck, und wenn außerhalb des Eigenwiderstands der Spannungsquelle ein Reihenwiderstand 7 vorhanden ist, kann der VDR 1 besser direkt an die oberen der Klemen 8 der Quelle angeschlossen werden.
  • F i g. 2 veranschaulicht die Wirkungsweise des Ausführungsbeispiels nach F i g. 1. Die Kurve l dieser Figur stellt den zusätzlichen Belastungsstrom dar, den ein an die Klemmen 8 der Quelle angeschlossener VDR-Widerstand hervorrufen würde. Die Kurve 2 deutet den Strom an, der einen Widerstand von 2 kOhm durchfließen würde, wenn dieser Widerstand in Reihe mit einem VDR-Widerstand als erster und einziger Spannungsteiler an die Spannungsquelle angeschlossen wäre. Die Kurve 3 entspricht der Kure 2, vorausgesetzt, daß der Widerstand von 2 kOhm durch die Basis-Emitter-Strecke eines Transistors des Typs 0C 72 ersetzt ist. Die Kurve 4 entspricht der Kurve 3, vorausgesetzt, daß die Basis-Emitter-Strecke des Transistors als Parallelelement des zweiten Spannungstellers einer Schaltung nach F i g. 1, jedoch mit nur zwei in Kaskade geschalteten Spannungsteilern, angeschlossen ist. Die Kurve 5 zeigt den Verlauf des Basisstroms des Transistors 6 der Schaltung nach F i g. 1 als Funktion der Spannung über den Ausgangsklemmen 9, und die Kurve 6 zeigt schließlich den Verlauf des Kollektorstroms des Transistors 6 bei Änderung der Gleichspannung über den Klemmen 9. Die Spannung V über einem VDR-Widerstand als Funktion des Stroms 1 durch denselben VGR-Widerstand entspricht annähernd der Gleichung: V-C1fl, wobei C und -ß die Konstanten des VDR-Widerstandes bezeichnen. Die Kurven der F i g. 2 wurden für VGR-Widerstände mit einem C von 100 und einem ß von 0,23 errechnet.
  • Aus F i g. 2 ist ersichtlich; daß ein VGR, der an die. Klemmen 9 angeschlossen ist, den Schwankungen der Spannung über einer Belastung bereits dadurch entgegenwirkt, daß er eine mit der Spannung stark veränderliche Belastung bildet. Bei Zunahme der Spannung nimmt der den VDR durchfließende Strom jedoch nicht plötzlich zu, so daß ein VDR allein sich nicht dazu eignet, eine eigentliche Begrenzung hervorzurufen. Wird ein Widerstand von 2 kOhm in Reihe mit dem VDR geschaltet, so ist die Stromzunahme bei zunehmender Spannung noch etwas schwächer (Kurve 2). Wird dieser Widerstand durch die Basis-Emitter-Strecke eines Transistors - des Typs 0C72 ersetzt, so ist die Stromänderung wieder schroffer (Kurve 3). Bei einem Begrenzer nach F i g. 1 jedoch mit nur zwei in Kaskade geschalteten Spannungsteilern (z. B. Kurzschluß des VDR 1 und Weglassen des Widerstands 2) ist die Änderung des Basisstroms des Transistors 6 bei zunehmender Spannung über den Klemmen 9 bereits sehr schroff (Kurve 4). Das Hinzufügen eines dritten Spannungsteilers an die Kaskade bringt eine wesentliche Verbesserung mit sich: Bei den Kurven 5 und 6 ist der »Knick« (bei einer Spannung etwa gleich 80%) sehr scharf.
  • Das zweite Ausführungsbeispiel nach F i g . 3 enthält eine Kaskade von Spannungsteilern. Der erste Spannungsteiler besteht aus einem VDR3 und einem Parallelwiderstand 4, und der zweite und letzte Spannungsteiler der Kaskade besteht aus einem VDR5 und aus der als Parallelelement geschalteten Basis-Emitter-Strecke des Transistors 6. Der Kollektor des Transistors 6 ist an die Minusklemme der Quelle mit den Klemmen 8 über einen Kollektorwiderstand 10 angeschlossen, und diese Klemme ist mit der negativen Ausgangsklemme 9 über die Kollektor-Emitter-Strecke eines zweiten Transistors 11 verbunden, dessen Basis mit dem Kollektor des Transistors 6 verbunden ist.
  • Der Teil der Schaltung mit den Elementen 3 bis 6 wirkt genau wie die Schaltung nach F i g. 1, mit Ausnahme der Tatsache, daß diese Schaltung eine Kaskade von nur zwei Spannungsteilern statt drei enthält. Die schroffen Änderungen des Kollektorstroms des Transistors 6 bei Änderung der Eingangsspannung der Quelle werden jedoch mittels des Widerstands 10 zum Steuern des Transistors 11 benutzt. Normalerweise ist der den Kollektor-Emitter-Kreis des Transistors 6 durchfließende Strom verhältnismäßig gering, z. B. gleich 6 mA. Der Widerstand 10 wird so groß gewählt, daß infolge dieses Kollektorstroms allein der Spannungsabfall über ihm nicht zu groß ist, z. B. 20 bis 50% der Eingangsspannung, so daß noch ein verhältnismäßig hoher Basisstrom für den Transistor 11 von der Minusklemme der Quelle her über diesen Widerstand fließen kann. Der Transistor 11 arbeitet wie ein Stromtor oder wie ein gesteuerter Reihenwiderstand zwischen der Minusklemme der Quelle und der negativen Ausgangsklemme 9. Sobald der Strom durch die Kollektor-Emitter-Strecke des Transistors 6 stärker zunimmt, wird der Transistor 11 durch den Spannungsabfall über dem Widerstand 10 gesperrt, so daß er etwaige Spannungsspitzen nicht oder nur in sehr geringem Maße nach der Ausgangsklemme 9 durchläßt. Die an die Klemmen 9 angeschlossene Belastung »sieht« somit eine Quelle mit geringem Eigenwiderstand, da der Transistor 11 als Emitterverstärkertransistor geschaltet ist.
  • Die Abart nach F i g. 4 entspricht dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 3, mit dem Unterschied, daß der Emitter-Kollektor-Kreis des Transistors 11 in diesem Fall zwischen der Plusklemme der Quelle 8 und der positiven Ausgangsklemme 9 geschaltet ist. Der Emitter ist direkt mit der Plusklemme des Klemmenpaares 8 der Quelle und mit dem Emitter des Transistors 6 verbunden, und der Kollektor ist an die positive Ausgangsklemme 9 angeschlossen, während die Minusklemme 9 direkt mit der Minusklemme der Quelle verbunden ist. Die an die Klemmen 9 angeschlossene Belastung »sieht« somit eine Stromquelle mit einer verhältnismäßig hohen Eigenimpedanz, da sie im Kollektorkreis des Transistors 11 eingefügt ist.
  • Bei der Schaltung nach F i g. 3 wird die Basis des Transistors 11 über den Kollektor-Emitter-Kreis des Transistors 6 bei stark zunehmender Spannung an die Plusklemme der Quelle gelegt. Man könnte sich vorstellen, daß die Steuerung des Transistors 11 in der Schaltung nach F i g. 3 wirksamer ist als in der Schaltung nach F i g. 4, wobei die Basis des Transistors 11 über den Kollektor-Emitter-Kreis des Transistors 6 mit dessen Emitter verbunden wird. Der Spannungsabfall über der Belastung im Emitterkreis des Transistors 11 der Schaltung nach F i g. 3 bewerkstelligt jedoch eine negative starke Gegenkopplung. Andererseits spricht die Schaltung nach F i g. 4 auf die Eingangsspannung an, und nicht auf die Ausgangsspannung wie die Schaltung nach F i g. 3.
  • Bei der Abart nach F i g. 4 ist außerdem die Basis des zweiten Transistors 11 mit dem Kollektor des ersten Transistors 6 über einen Widerstand 12 mit einem hohen negativen Temperaturkoeffizienten verbunden. Dieser Widerstand, der gewöhnlich kurz NTC-Widerstand genannt wird, hat einen bei zunehmender Umgebungstemperatur stark abnehmenden Widerstandswert. Infolgedessen wirkt er den Arbeitspunktverschiebungen des Transistors 11 infolge Temperaturschwankungen dieses Transistors, des ersten Transistors 6 und des Parallelwiderstandes 4 entgegen, so daß der Wert der begrenzten oder stabilisierten Spannung praktisch unabhängig ist von der Umgebungstemperatur.
  • F i g. 5 zeigt eine weitere Abart der Schaltung nach F i g. 4. Bei dieser Art ist der Transistor 6 durch die Parallelschaltung zweier Transistoren 6 und 6' entgegengesetzter Leitfähigkeitstypen ersetzt, wobei der Transistor 11 auch durch zwei parallelgeschaltete Transistoren 11 und 11' entgegengesetzter Leitfähigkeitstypen ersetzt ist. Außerdem sind Dioden 13 und 13' bzw. 14 und 14' in die Basiskreise der Transistoren 6 und 6' bzw. 11 und 11' in der Durchlaßrichtung eingefügt, um einen Basis-Emitter-Durchschlag in jedem dieser Transistoren zu vermeiden. Durch diese Maßnahmen ist die Schaltung nach F i g. 5 zum Begrenzen einer Wechselspannung geeignet, die von einer Quelle mit den Klemmen 8' an eine Belastung geliefert wird, die an die Ausgangsklemmen 9 angeschlossen ist.
  • Selbstverständlich könnte die Maßnahme nach F i g. 5 auch bei der einfacheren Begrenzungsschaltung nach F i g. 1 verwendet werden, d. h., die Transistoren 11 und 11' könnten weggelassen werden, die untere Ausgangsklemme 9 könnte mit den Emittern der Transistoren 6 und 6' verbunden und der Widerstand 10 könnte kurzgeschlossen werden. Die Begrenzungswirkung würde dabei wieder lediglich auf einer zusätzlichen, bei zunehmender Spannung schroff zunehmenden Belastung beruhen.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Spannungsbegrenzer mit mindestens einem Transistor, dessen Basisstrom sich in Abhängigkeit von einem ein nichtlineares Element durchfließenden Strom ändert und dessen Emitter-Kollektor-Strecke als Querglied geschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Begrenzer eine Kaskade von Spannungsteilern enthält, an welcher die zu begrenzende Spannung angelegt ist und die je aus einem als Reihenelement geschalteten, spannungsabhängigen Widerstand und aus einem Parallelelement bestehen, und daß das Parallelelement des letzten Spannungsteilers der Kaskade die in der Vorwärtsrichtung geschaltete Basis-Emitter-Strecke des Transistors enthält, während das Parallelelement jedes anderen Spannungsteilers der Kaskade ein linearer ohmscher Widerstand ist (F i g. 1). z. Begrenzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Emitter-Kollektor-Strecke des Transistors (6) in Reihe mit einem Kollektorwiderstand zwischen den Eingangsklemmen angeschlossen ist, während der Kollektor dieses Transistors außerdem mit der Basis eines zweiten Transistors (11) verbunden ist, dessen Emitter-Kollektor-Strecke zwischen einer der Eingangsklemmen und einer entsprechenden Ausgangsklemme eingeschaltet ist, so daß der Emitter-Kollektor-Durchlaßwiderstand dieses Transistors schroff zunimmt, wenn die Eingangsspannung den erwähnten, bestimmten Wert überschreitet (F i g. 3). 3. Begrenzer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Transistor (11) gleichen Leitfähigkeitstyps ist wie der erstgenannte Transistor (6) und daß dessen Emitter-Basis-Strecke parallel mit der Emitter-Kollektor-Strecke des ersten Transistors geschaltet ist (F i g. 4). 4. Begrenzer nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Basis des zweiten Transistors (11) mit dem Kollektor des ersten Transistors (6) über einen Widerstand (12) mit negativem Temperaturkoeffizienten verbunden ist, der den Arbeitspunktverschiebungen des zweiten Transistors infolge Temperaturschwankungen dieses Transistors, des ersten Transistors und des Parallelwiderstands oder der Widerstände der Kaskade von Spannungsteilern entgegenwirkt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1051916, 1052 529, 1058 575; Karl S t e i m e 1, »Elektronische Speisegeräte, Franzis-Verlag, München, (1957) S. 103; Funk (1940), 3, S. 47; ATM, Oktober 1951, J 062-21, T 111; ATM, September 1959, Z 40-2, S. 194; Bull. SEV 49 (1958), S.1083; Electronics, 20. 6. 1958, S.75.
DEN19221A 1959-11-23 1960-11-19 Spannungsbegrenzer mit mindestens einem als Querglied geschalteten Transistor Pending DE1233055B (de)

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US3725771A (en) * 1971-09-16 1973-04-03 Allis Chalmers Static control for step voltage regulator

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