DE2004462C - Verstärkerschaltung mit mindestens einem Transistor in Emitterschaltung - Google Patents
Verstärkerschaltung mit mindestens einem Transistor in EmitterschaltungInfo
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- 230000003321 amplification Effects 0.000 claims 1
- VYLDEYYOISNGST-UHFFFAOYSA-N bissulfosuccinimidyl suberate Chemical compound O=C1C(S(=O)(=O)O)CC(=O)N1OC(=O)CCCCCCC(=O)ON1C(=O)C(S(O)(=O)=O)CC1=O VYLDEYYOISNGST-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims 1
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Description
Dies bedeutet, daß bei gleichen Eigenschaften der änderung der Temperaturverhälinisse bedingt ist,
Diode D und der Basis-Emitter-Diode des Tran- keine Veränderung der Ausgangsspannung.
sistors T1 der Diodenstrom so groß wie der Kollektor- Es wurde bereits angegeben, daß die Eigenschaften
strom Ie ist. Es gilt dann: der Diode D denen der Basis-Emitter-Diode des Tran-
/_/ Hl 5 sistors möglichst entsprechen müssen. Dies ist be-
"" 1^ sonders dann der Fall, wenn die Diode durch einen
Ut ist die sogenannte Temperaturspannung, /, der Transistor T2 gemäß F i g. 2 ersetzt wird, der als
Sperrstrom der Diode und « die Stromverstärkung. Diode betrieben wird. Hierzu wird die Kollektor-
Die genannten Kennlinienverhältnisse haben dann elektrode des Transistors T1 mit der Basiselektrode
Gültigkeit, wenn der Transistor nicht im Übersteue- 10 kurzgeschlossen. Wenn die beiden Transistoren des
rungsbereich betrieben wird. Die Widerstände A1 und Verstärkers in einem Halbleiterfestkörper in inte-
R2 werden vorzugsweise gleich groß gewählt, oder R2 grierter Schaltungstechnik realisiert werden, hat man
wird kleiner als R1 gewählt, um bei einer gegensinnigen die Gewißheit, daß die elektrischen Eigenschaften der
Veränderung der Widerstandswerte eine möglichst · beiden Transistoren übereinstimmen,
große Änderung der Ausgangsspannung zu erhalten. 15 An die Verstärkerschaltung 1 wird beispielsweise
große Änderung der Ausgangsspannung zu erhalten. 15 An die Verstärkerschaltung 1 wird beispielsweise
Wenn nun beispielsweise die Widerstände R1 und R2 ein Schwellwertschalter 2 angeschlossen, der beim
Magnetdioden sind und sich der Widerstand von R2 Erreichen eines bestimmten Potentials an der KoUekunter
dem Einfluß eines äußeren Feldes verkleinert, torelektrode des Transistors T1 seinen Schaltzustand
wird die Diodenspannung etwas größer. Die Folge ändert. Dieser Schwellwertverstärker wird beispielsdavon
ist, daß sich die Basis-Emitter-Spannung am ao weise, wie dies in der F i g. 2 dargestellt ist, von
Transistor T1 vergrößert und die Kollektor-Emitter- einem Schmitt-Trigger gebildet. Der Schmitt-Trigger
Spannung am Ausgang des Transistors kleiner wird. setzt sich beispielsweise aus den beiden Komplemen-Zugleich
wird der Widerstand A1 unter dem Einfluß tärtransistoren T3 und Tt zusammen, die galvanisch
des äußeren Feldes größer. Die Widerstandsgerade im miteinander gekoppelt sind. Der Emitterwiderstand Rs
Kennlinienfeld wird also flacher und die Kollektor- 25 des Transistors T3 ist zugleich Teil eines Spannungs-Emitter-Spannung
noch kleinen Man sieht also, daß teilers aus den Widerständen R3, A4 und A5. Die Versich
die Änderungen der Widerstandswerte in ihnr bindung zwischen den Widerständen A3 und A1 ist
Wirkung auf die Ausgangsspannung addieren. Eine über den Widerstand A6 an den Emitter des Transi-Anderung
von A1 und die gegensinnige Änderung von stors T1 angeschlossen, dessen Kollektorelektrode
A2 bewirken somit eine Spannungsänderung an der 30 über den Kollektorwiderstand A7 an Masse liegt. Der
Kollektor-Emitter-Strecke des Transistors bzw. am Ausgangstransistor Ts dient zur weiteren Strom-Widerstand
A1, die größer ist als bei einer entsprechen- verstärkung.
den Brückenschaltung, wenn dort die gleichen Wider- Die Temperaturabhängigkeit der Basis-Emitter-Spanstandsänderungen
auftreten. _ nung des Transistors T3 wird fast ganz durch den
Dagegen bewirkt eine gleichsinnige Änderung der 35 Temperaturgang der Basis-Emitter-Spannungen der
Widerstandswerte, die beispielsweise durch eine Ver- Transistoren T1 und T2 kompensiert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Verstärkerschaltung aus mindestens einem Arbeitspunkt dadurch zu stabilisieren, daß parallel
Transistor in Emitterschaltung, in dessen Kollek- 5 zur Bsss-Emitter-Diodi des Transistors gleichsinnig
torstrecke ein Widerstand geschaltet und mit der eine weitere Diode geschaltet ist, die ihrerseits zu-Versorgungsspannungsquelle
verbunden ist und sammen mit ein«.m in Reihe geschalteten Widerstand
dessen Basis-Emitter-Gleichspannung durch einen einen Spannungsteiler bildet. Diese bekannten VerSpannungsteiler
eingestellt wird, wobei der Span- Stärkerschaltungen kennen jedoch keine kontaktlose
nungsteiler aus der Reihenschaltung eines Wider- io Eingabe des zu verstärkenden Signals.
Standes mit einer Diode besteht, wobei die Diode Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugleichsinnig
parallel zur Basis-Emitter-Diode des gründe, einen Verstärker anzugeben, der in seinem
Transistors gescheitet ist, während der zur Diode Aufbau einfach und nicht temperaturabhängig ist
in Reihe geschaltete Widerstand mit der Ver- Zur Lösung dieser Aufgabe wird bei einem Versorgungsspannungsquelle verbunden ist, d a- 15 stärker der oben geschilderten Art erftndungsgemäß durch gekennzeichnet, daß die beiden vorgeschlagen, daß die beiden Widerstände (A1, R1) Widerstände (R1, R2) derart dimensioniert sind, derart dimensioniert sind, daß der Strom durch den daß der Strom durch den Spannungsteiler im Spannungsteiler im wesentlichen dem Kollektorstrom wesentlichen dem Kollektorstrom des Transistors des Transistors entspricht, und daß die Widerstands entspricht, und daß die Widerstandswerte der ao werte der Widerstände (A1, R1) durch äußeren Ein Widerstände (A1, A1) durch äußeren Einfluß fluß zueinander gegenläufig veränderbar sind,
zueinander gegenläufig veränderbar sind. Als durch äußeren Einfluß veränderbare Wider-
in Reihe geschaltete Widerstand mit der Ver- Zur Lösung dieser Aufgabe wird bei einem Versorgungsspannungsquelle verbunden ist, d a- 15 stärker der oben geschilderten Art erftndungsgemäß durch gekennzeichnet, daß die beiden vorgeschlagen, daß die beiden Widerstände (A1, R1) Widerstände (R1, R2) derart dimensioniert sind, derart dimensioniert sind, daß der Strom durch den daß der Strom durch den Spannungsteiler im Spannungsteiler im wesentlichen dem Kollektorstrom wesentlichen dem Kollektorstrom des Transistors des Transistors entspricht, und daß die Widerstands entspricht, und daß die Widerstandswerte der ao werte der Widerstände (A1, R1) durch äußeren Ein Widerstände (A1, A1) durch äußeren Einfluß fluß zueinander gegenläufig veränderbar sind,
zueinander gegenläufig veränderbar sind. Als durch äußeren Einfluß veränderbare Wider-
2. Verstärkerschaltung nach Anspruch 1, da- stände kommen Magnetdioden, Kalt- und Heißleiter
durch gekennzeichnet, daß die beiden Wider- in Frage. Wenn die beiden Widerstände beispielsweise
stände (R1, A2) aus Magnetdioden bestehen, die so as aus Magnetdioden bestehen, so werden diese räumlich
angeordnet sind, daß sich bei einer Veränderung so angeordnet, daß sich bei einer Veränderung des auf
des auf die Dioden einwirkenden magnetischen die Dioden einwirkenden magnetischen Feldes der
Feldes der ohmsche Widerstand dir einen Diode ohmsche Widerstand der einen Diode verkleinert,
verkleinert, während sich der der anderen Diode während sich der der anderen Diode vergrößert,
vergrößert. 30 Bekannte Schwellwertverstärker bestehen größten-
vergrößert. 30 Bekannte Schwellwertverstärker bestehen größten-
3. Verstärkerschaltung nach Anspruch 1 oder 2, teils aus Brückenspannungs- bzw. Brückenstromdadurch
gekennzeichnet, daß die Diode (D) des verstärkern. Die neue Schaltungsanordnung geht von
Spannungsteilers von der Basis-Emitter-Diode dem Prinzip der Brückenschaltung ab, mit dem Vorteil,
eines Transistors (T2) gebildet wird, dessen KoI- daß gegenläufige Widerstandsänderungen eine höhere
lektoreiektrode mit der Basiselektrode kurzge- 35 Ausgangsspannung liefern. Außerdem können an die
schlossen ist. erfindungsgemäße Verstärkerschaltung nachfolgende
4. Verstärkerschaltung nach einem der voran- Schaltungsteile mit geringem Aufwand angekoppelt
gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß werden. Gleichsinnige Widerstandsänderungen, die
der Kollektorwiderstand des Transistors T1 kleiner beispielsweise durch eine Veränderung der Temperaturoder
gleich groß ist wie der mit der Versorgungs- 40 Verhältnisse bedingt werden, werden bei Jer erfinspannungsquelle
verbundene Widerstand R2 des dungsgemäßen Schaltung kompensiert und führen
Spannungsteilers. nicht zu einer Veränderung der Ausgangsspannung.
5. Verstärkerschaltung nach einem der voran- Die Erfindung und ihre weitere vorteilhafte Ausgegehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, staltung soll noch an Hand zweier Schaltungsbeispiele
daß an die Verstärkerschaltung ein Schwellwert- 45 näher erläutert werden.
schalter angekoppelt ist, der beim Erreichen eines F i g. 1 zeigt die einfachste Form des erfindungsbestimmten
Potentials an der Kollektorelektrode gemäßen Verstärkers. In der Kollektorstrecke eines
des Transistos T1 seinen Schaltzustand ändert. in Emitterschaltung betriebenen Transistors T1 ist ein
'
6. Verstärkerschaltung nach Anspruch 5, da- Widerstand R1 geschaltet, der mit der Versorgungsdurch
gekennzeichnet, daß als Schwellwertschalter 50 spann ungsquelle verbunden ist Der in der F i g. 1
ein Schmitt-Trigger verwendet wird. dargestellte Transistor ist beispielsweise ein npn-Tran-
7. Verstärkerschaltung nach Anspruch 1, da- sistor, dessen Emitterelektrode mit Masse verbunden
durch gekennzeichnet, daß die beiden Widerstände ist. Das Basispotential wird bei der dargestellten
(A1, Ri) aus Heiß- oder Kaltleitern bestehen. Schaltung durch einen Spannungsteiler aus einem
55 Widerstand R%, der mit dem positiven Pol der Ver-
sorgungsspannungsquelle verbunden ist, und einer
Diode D eingestellt. Die Diode wird in Durchlaßrichtung betrieben und ist parallel zur Basis-Emitter-
Die Erfindung betrifft eine Verstärkerschaltung aus Diode des Transistors T1 geschaltet. Für den Diodenmindestens
einem Transistor in Emitterschaltung, in 60 durchlaßstrom gilt die bekannte Diodengleichung:
dessen Kollektorstrecke ein Widerstand geschaltet
dessen Kollektorstrecke ein Widerstand geschaltet
und mit der Versorgungsspannungsquelle verbunden Ud = UT In (///, + 1). (1)
ist und dessen Basis-Emitter-Gleichspannung durch
einen Spannungsteiler eingestellt wird, wobei der Diese Diodenspannung liegt auch an der Basis-
Spannungsteiler aus der Reihenschaltung eines Wider- 65 Emitter-Diode des Transistors T1 für die die entstandes
mit einer Diode besteht, wobei die Diode sprechende Gleichung gilt:
gleichsinnig parallel zur Basis-Emitter-Diode des
Transistors geschaltet ist, während der zur Diode in Übe = Ut In (/c/<x · /, + 1). (2)
gleichsinnig parallel zur Basis-Emitter-Diode des
Transistors geschaltet ist, während der zur Diode in Übe = Ut In (/c/<x · /, + 1). (2)
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702004461 DE2004461C (de) | 1970-01-31 | Verstärkerschaltung | |
| DE19702004462 DE2004462C (de) | 1970-01-31 | Verstärkerschaltung mit mindestens einem Transistor in Emitterschaltung | |
| FR7046909A FR2075099A5 (de) | 1970-01-31 | 1970-12-28 | |
| US00110550A US3708700A (en) | 1970-01-31 | 1971-01-28 | Amplifier circuit |
| US110882A US3706047A (en) | 1970-01-31 | 1971-01-29 | Amplifier circuit |
| GB2042771A GB1367346A (en) | 1970-01-31 | 1971-04-19 | Amplifier circuit |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702004461 DE2004461C (de) | 1970-01-31 | Verstärkerschaltung | |
| DE19702004462 DE2004462C (de) | 1970-01-31 | Verstärkerschaltung mit mindestens einem Transistor in Emitterschaltung |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2004462A1 DE2004462A1 (de) | 1971-08-12 |
| DE2004462B2 DE2004462B2 (de) | 1972-05-10 |
| DE2004462C true DE2004462C (de) | 1972-12-28 |
Family
ID=
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