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DE1232331B - Vorrichtung und Verfahren zum Herstellen von Hohlkoerpern aus thermoplastischem Kunststoff - Google Patents

Vorrichtung und Verfahren zum Herstellen von Hohlkoerpern aus thermoplastischem Kunststoff

Info

Publication number
DE1232331B
DE1232331B DEG31658A DEG0031658A DE1232331B DE 1232331 B DE1232331 B DE 1232331B DE G31658 A DEG31658 A DE G31658A DE G0031658 A DEG0031658 A DE G0031658A DE 1232331 B DE1232331 B DE 1232331B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mold halves
blow mold
blow
injection
movable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG31658A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans-Theodor Grisebach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEG31658A priority Critical patent/DE1232331B/de
Publication of DE1232331B publication Critical patent/DE1232331B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C49/00Blow-moulding, i.e. blowing a preform or parison to a desired shape within a mould; Apparatus therefor
    • B29C49/02Combined blow-moulding and manufacture of the preform or the parison
    • B29C49/06Injection blow-moulding
    • B29C49/061Injection blow-moulding with parison holding means displaceable between injection and blow stations
    • B29C49/062Injection blow-moulding with parison holding means displaceable between injection and blow stations following an arcuate path, e.g. rotary or oscillating-type
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B29C49/00Blow-moulding, i.e. blowing a preform or parison to a desired shape within a mould; Apparatus therefor
    • B29C49/28Blow-moulding apparatus
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C2949/00Indexing scheme relating to blow-moulding
    • B29C2949/07Preforms or parisons characterised by their configuration
    • B29C2949/0715Preforms or parisons characterised by their configuration the preform having one end closed
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
  • Blow-Moulding Or Thermoforming Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Vorrichtung und Verfahren zum Herstellen von Hohlkörpern aus thermoplastischem Kunststoff Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Herstellen von Hohlkörpern aus thermoplastischem Kunststoff durch Aufblasen eines Vorformlings von einem Kern, bei der eine Spritzform mit Kernen zum Herstellen eines Vorformlings, mehrere Blasformen zum Herstellen der Hohlkörper vorgesehen sind und die Kerne zwischen den Blasformhälften auf einer gemeinsamen Grundplatte angeordnet und gemeinsam mit der Blasform gegenüber der Spritzform bewegbar sind.
  • Bei einem älteren, nicht zum Stand der Technik gehörenden Vorschlag ist ein kreisförmiger Tisch drehbar an einem Mittelträger gelagert, der über besondere Einrichtungen von Kreissektor zu Kreissektor, d. h. von Station zu Station, gedreht wird.
  • Dieser Tisch muß also nach seiner Bewegung über einen Kreissektor angehalten und nach Erledigung des Arbeitsganges wieder beschleunigt werden. Auf dem Tisch sind die Blasformen ortsfest montiert, so daß die ganze Schwungmasse von Tisch und Formen bei Beschleunigung und Anhalten beherrscht werden muß. Bei dem Arbeitsvorgang selbst muß der ganze Tisch angehoben werden, damit die Formen in dem Bereich der Spritzmaschine gelangen, und der gesamte Spritzdruck muß von dem Tisch aufgenommen werden. Dies bedeutet besondere Vorkehrungen, eine besonders schwere und stabile Ausführung des Tisches sowie weitere Nachteile.
  • Das Abbremsen und das Beschleunigen des Tisches sowie das Anheben und Wiederabsenken erfordert nicht nur zusätzlichen mechanischen Aufwand, sondern auch Zeit, auf die es in bezug auf den Ausstoß einer derartigen Maschine besonders ankommt.
  • Wenn wie bei dem vorbeschriebenen älteren Vorschlag die Blasformen ortsfest auf dem Tisch angeordnet sind, so ergibt sich aus rein konstruktiven Überlegungen, daß nur eine geringe Anzahl derartiger Blasformen und damit Arbeitsstationen auf dem Umfang des Tisches montiert werden können. Jede Form benötigt für ihre Bedienung und ihre Funktionen ihren Platz. Soll ein derartiger sich drehender Tisch dennoch konstruktiv vertretbare Größen bzw.
  • Durchmesser aufweisen, so läßt sich erfahrungsgemäß auf einem derartigen Tisch nur eine verhältnismäßig geringe Zahl von Blasformen unterbringen.
  • Da aber nach dem erfolgten Spritzvorgang des Vorformlings und dem Aufblasen des Körpers eine gewisse Kühlzeit vergehen muß, bevor der fertige Körper ausgestoßen werden kann, ist die Zeit vorgegeben, in der eine bereits beaufschlagte Blasform bis zur Ausstoßstation wandern muß. Es ist daher verständlich, daß eine Maschine der vorbeschriebenen Art für eine bestimmte Formgröße ausgelegt sein muß, der eine bestimmte Kühlzeit zugeordnet ist, da alle zeitabhängigen Funktionen mechanisch vorbestimmt und vorgerichtet sein müssen. Es ist also nicht nur der Ausstoß einer derartigen Maschine beschränkt, sondern auch die Möglichkeit, Blaskörper unterschiedlicher Größe auf der gleichen Maschine herzustellen.
  • Bei derartigen Maschinen ist es eine selbstverständliche Forderung, daß der gespritzte Vorformling in seiner ersten Wärme aufgeblasen werden muß. Es ist daher einleuchtend, daß jede Zehntelsekunde, die zwischen dem Spritzvorgang und dem darauffolgenden Blasvorgang eingespart werden kann, vorteilhaft ist. Bei dem vorbeschriebenen älteren Vorschlag liegt daher ein Nachteil darin, daß zwischen dem eigentlichen Spritzvorgang und dem Schließen der Blasform und dem Aufblasen zuviel Zeit verstreicht, so daß die auf dem Kern befindliche plastifizierte Masse bereits teilweise erkaltet und somit zusätzliche Heizeinrichtungen erforderlich sind, um dieses zu verhindern.
  • Bei allen Spritz- und Blasmaschinen, bei denen mit mehreren Formen gearbeitet wird, ist es bekannt, entweder die Formen gegenüber der ortsfesten Spritzeinrichtung oder die Spritzeinrichtung gegenüber den ortsfesten Formen zu bewegen (USA.-Patentschrift 2 930 079). Es ist weiterhin bekannt, die Formen auf einer in vertikaler Ebene drehbaren Platte anzuordnen und somit gegenüber einer ortsfest angeordneten Spritzmaschine von Kreissektor zu Kreissektor zu bewegen (USA.-Patentschrift 2750 624). Weiterhin ist es allgemein bekannt, zum Öffnen und Schließen der Blas- oder Spritzformen derartiger Maschinen pneumatische oder hydraulische Hilfsmittel vorzusehen, die einerseits die Öffnungs- und Schließvorgänge bewirken und andererseits den Spritz- oder Blasdruck aufnehmen (USA.-Patentschrift 2 913 762). Es sind weiterhin Blasmaschinen bekannt, bei denen als Vorformling ein kontinuierlich ausgepreßter, plastisch verformbarer Schlauch Verwendung findet. Gegenüber der ortsfesten Austrittsstelle des Schlauches bewegen sich die Blasformen, die an der Peripherie eines kreisförmigen drehbaren Tisches angeordnet sind, und kommt eine Form in den Bereich des austretenden Schlauches, so öffnen sich die Formhälften in vertikaler Richtung, der Schlauch schiebt sich zwischen die Formhälften auf eine Schlauchaufnahme.
  • Dann schließen sich die Blasformhälften, schneiden das aufgenommene Schlauchstück ab, und in der Blasform wird auf dem weiteren Kreisweg der Formen der Blasvorgang vollzogen (deutsche Patentanmeldung M 8972 XII/39 a). Bei einer derartigen Maschine treten ähnliche Nachteile auf wie bei dem vorbeschriebenen, nicht vorveröffentlichten älteren Vorschlag, d. h., das Gesamtgewicht des Drehtisches mit den ganzen Blasformen muß ständig beschleunigt und angehalten werden. Durch die Verwendung eines plastifizierten Schlauches als Vorformling erübrigen sich allerdings diejenigen konstruktiven Maßnahmen, die zur Herstellung eines gespritzten Vorformlings erforderlich sind. Bei aus einem Schlauch geblasenen Hohlkörpern allerdings sind die Anwendungsgebiete beschränkt, weil der Blaskörper keine Wandstärken aufweisen kann, die stärker sind als der ursprünglich extrudierte Schlauch, und bei größeren Durchmesserveränderungen die Wandstärken sehr dünn werden. Insbesondere eignen sich derartige Maschinen nicht zur Herstellung von Hohlkörpern, die der Herstellung von Aerosol-Packungen, Konservendosen u. dgl. dienen sollen. Dies ist aber eine wesentliche Forderung, die von der Erfindung erzielt werden soll.
  • Der Erfindung liegen daher folgende Aufgaben zugrunde: 1. den konstruktiven Aufwand zu verringern; 2. die Zeit zwischen dem Spritzvorgang und dem Blasvorgang auf ein Minimum zu reduzieren; 3. durch das Erreichen der Aufgabe nach Punkt 2 den Ausstoß der Maschine zu erhöhen, und zwar derart, daß mit Ablauf der Spritzzeit jeweils ein Hohlkörper fertiggestellt wird; 4. die Maschine so auszulegen, daß nur durch die Vervielfachung einheitlicher Bauteile eine entsprechende Erhöhung des Ausstoßes erzielbar ist, derart, daß beispielsweise mehrere Spritzeinrichtungen, die auf der Bewegungsbahn der Blasformen verteilt sind, nebeneinander arbeiten können, so daß je nach der Zahl der Spritzeinrichtungen die Herstellungszeit für einen Blaskörper der Spritzzeit geteilt durch die Anzahl der Spritzeinrichtungen entspricht; 5. alle diese Aufgaben sollen mit einer einheitlichen Maschine erreicht werden, die lediglich durch den Einbau zusätzlicher Baugruppen dem erforderlichen Ausstoß angepaßt werden kann.
  • Die Erfindung löst die gestellten Aufgaben dadurch, daß die aus den für den Blasvorgang erforderlichen Teilen mit Blasformhälften gebildeten Blasformeinheiten in veränderbaren Abständen zueinander auf einem ortsfesten Führungskörper in einer Bahn getrennt bewegbar sind.
  • Durch diese neue Vorrichtung ist es nunmehr möglich, alle diejenigen konstruktiven Mittel einzusparen, die beim Stand der Technik zum Drehen des Tisches und zur Beherrschung der erheblichen Beschleunigungskräfte erforderlich waren. Die Führungsbahn für die Formen selbst kann nunmehr leicht sein, und sie kann auch von der Kreisbogenform abweichen.
  • Sie kann je nach Bedarf ausgelegt sein und somit gegebenenfalls unterschiedlichen Anforderungen angepaßt werden.
  • Nach einem weiteren Merkmal sollen die Blas formhälften und die Spritzformhälften innerhalb der gleichen Ebene zu öffnen und zu schließen und ihre Betätigungs- und Führungsmittel an voneinander unabhängigen, in der Höhe gegeneinander versetzten Trägern angeordnet sein. Daraus ergibt sich, daß je ein Kern und die zugehörigen Blasformhälften gemeinsam auf einem Träger, der als Wagen, Schwenkarm od. dgl. ausgebildet sein kann, verfahrbar sind.
  • Nur dadurch läßt sich eine Unabhängigkeit der Blasformen von ihrem Trägerelement erreichen.
  • Nach einem weiteren Merkmal sind die auf dem Führungskörper oder einer Schienen- bzw. Rollbahn od. dgl. bewegbaren Träger nur über Schläuche für die gegebenenfalls erforderliche Betriebsmittelzuführung od. dgl. mit einer vorzugsweise in der Mitte der Bewegungsbahn rotierenden Zuführungseinrichtung verbunden. Durch diese Maßnahme ergibt sich die Möglichkeit, daß sich die Blasformen bzw. deren Rollwagen od. dgl. in Umfangsrichtung der Beweg gungsbahn über vorbestimmte Kreissektorabschnitte frei gegenüber dem sich drehenden Ausgangspunkt der Zuführungsschläuche bewegen können. Für die Bewegung der Formen soll nach einem weiteren Merkmal ein mit konstanter Geschwindigkeit auf der Schiene umlaufendes Förderband od. dgl. vorgesehen sein, dessen kraftschlüssige Verbindung an vorbe stimmten Bahnabschnitten ausschaltbar ist. Dies kann nach einem weiteren Merkmal dadurch geschehen, daß die Verbindung zwischen dem Träger und dem Förderband über Reibungsschluß erfolgt. Die Verbindung kann aber auch nach einem weiteren Merkmal in bekannter Weise mittels Haftmagnet erfolgen.
  • Da die Bewegungsbahn an sich beliebig ausgebilw det sein kann, also nicht in ihrem vertikalen oder horizontalen Verlauf in irgendeiner Weise an die Rotationsebene einesTisches od. dgl. gebunden ist, kann in vorteilhafter Weise nach einem weiteren Merkmal die Schiene in Bewegungsrichtung der Träger vor den Spritzstationen ansteigend im Bereich der Spritzstationen vorzugsweise horizontal und anschließend abfallend ausgebildet sein. Dies hat den Vorteil, daß die Blasformen, nachdem sie einmal bis zur Spritzstation gebracht worden sind, von dieser gegebenenfalls selbständig auf einer Neigungsbahn wieder ablaufen können. Diese Arbeitsweise wird dadurch erleichtert, daß nach einem weiteren Merkmal die Spritzformhälften radial und die Blasformhälften in Umfangsrichtung zu öffnen und zu schließen sind.
  • Daraus ergibt sich eine konstruktiv günstige Anordnung der einerseits für den Spritzvorgang und andererseits für den Blasvorgang erforderlichen Öffnungs-und Schließvorrichtungen. Diese sind nach einem weiteren Merkmal so ausgestaltet, daß die Blasformhälften über eine stets wirkende Krafteinrichtung in Öffnungsstellung zu halten und über ortsfeste Einrichtungen an vorbestimmten Stellen mittels an dem Träger angeordneter Kniehebel und mit ihnen verbundener Führungsrollen in Schließstellung bewegbar und darin zu halten sind. Zur Automatisierung dieser Vorgänge sind nach einem weiteren Merkmal die Kniehebel über ebenfalls auf der Schiene angeordnete ortsfeste Anschläge in ihre der Öffnungsstellung der Blasformhälften entsprechende Lage bewegbar.
  • Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform ergibt sich, wenn die Blasformhälften durch die Kraft einer stets in Schließrichtung wirkenden Feder in Schließstellung und mittels der Kniehebel in Öffnungsstellung zu halten sind, welche im Bereich der Spritzstation unmittelbar nach Öffnung der Spritzformhälften auslösbar ist. Zur Öffnung können die Blasformhälften nach einem weiteren Merkmal mittels ortsfester oder über einen bestimmten Bereich bewegbarer Einrichtungen, beispielsweise pneumatischer Schieber od. dgl. auch während der Bewegung der Träger in Öffnungsstellung bewegbar sein. Dies ist besonders wichtig, damit bei dem Öffnungsvorgang der Blasformhälften keine unnötige Zeit verstreicht.
  • Weiterhin ist es möglich, daß mehrere Spritzstationen vorgesehen sind. Dadurch ergibt sich eine erhebliche Vergrößerung des möglichen Ausstoßes, ohne daß dadurch der konstruktive Aufwand wesentlich größer wird. Dies gilt insbesondere dann, wenn nach einem weiteren Merkmal die Spritzstationen radial von einem Mittelträger angeordnet sind. Diese können gegebenenfalls von einem gemeinsamen Extruder das Spritzmaterial erhalten, so daß sich eine insgesamt kompakte, durch die konstruktive Zusammenfassung kostensparend erstellbare Vorrichtung ergibt.
  • Aus den vorbeschriebenen Merkmalen ergibt sich nun eine Verfahrensweise zu dem Betrieb einer Vorrichtung, derart, daß die Bewegung der Blasformen unmittelbar vor Aufnahme des gespritzten Vorformlings beschleunigt und nach deren Beendigung erneut beschleunigt wird und daß die Bewegung lediglich an der Spritzstation angehalten wird, sonst jedoch stetig weitergehend erfolgt.
  • Aus den vorbeschriebenen Merkmalen und der Verfahrensweise ergibt sich nun die Erfüllung der Aufgaben, und zwar wird durch die Verringerung des konstruktiven Aufwandes bei gegenüber bekannten Maschinen dieser Art erhöhtem Ausstoß der Kostenfaktor und der Maschinenaufwand erheblich reduziert. Dies ist insofern von entscheidender Bedeutung für derartige Maschinen, weil nämlich die Herstellung von Konservendosen u. dgl. eine saisonbedingte Aufgabe ist, so daß derartige Maschinen nicht über die volle Zeit des Jahres voll ausgenutzt werden können.
  • Nur wenn es gelingt, eine Maschine zu erstellen, die in der Lage ist, innerhalb kurzer Zeiten einen großen Ausstoß zu produzieren, ohne daß sich die Kosten für eine derartige Maschine im Verhältnis zur Ausstoßvergrößerung erhöhen, ist diese Maschine wirtschaftlich einsetzbar. Insbesondere dann, wenn derartige Maschinen saisonbedingt eingesetzt werden und am Ort des Verbrauchers arbeiten, ergeben sich erhebliche wirtschaftliche Vorteile, weil nämlich dann beispielsweise die am Ort des Verbrauchers hergestellten Konservendosen unmittelbar den Füllmaschinen zugeführt werden können und keine Zwischenlager mehr erforderlich sind. Die neue Vorrichtung ist für diese Zwecke besonders geeignet.
  • Die Zeichnungen zeigen Beispiele der erfindungsgemäßen Vorrichtung, und zwar Fig. 1 eine Ansicht der Vorrichtung im Prinzip in Öffnungsstellung vor der Verriegelung von Spritzstation und dem Träger des Kerns mittels der beide Teile verriegelnden Spritzformhälften sowie die gegebenenfalls in gewissen Grenzen bewegliche Aufhängung der Spritzstation.
  • F i g. 2 eine Ansicht der Führung der Spritzformhälften an der Spritzstation und die Verriegelung zwischen dem Kern und der Spritzstation, Fig. 3 in Draufsicht die Anordnung der Spritz-und der Blasformhälften, beide geöffnet, F i g. 4 a in Draufsicht die Spritzformhälften geschlossen und die Blasformhälften geöffnet, F i g. 4 b in Draufsicht die Spritzformhälften geöffnet und die Blasformhälften geschlossen und im Begriff, weiterzuwandern, Fig. 5 eine Ansicht der Lagerung der Spritzstation auf den Mittelträger, die beispielsweise Verlagerung der um den Mittelträger rotierenden, voneinander unabhängig bewegbaren Blasformeinheiten und die Steuerung der Blasformhälften, Fig.6 eine Draufsicht auf die konzentrisch umlaufenden, dicht aufgeschlossenen Träger mit Blasformhälften, wobei zwischen den Trägern nur im Bereich der Spritzstation so viel Freiraum gelassen ist, daß eine Blasformeinheit vorgezogen, angehalten und wieder beschleunigt werden kann, F i g. 7 eine Seitenansicht einer beispielsweisen Ausführungsform der Vorrichtung, F i g. 8 eine Draufsicht auf die Vorrichtung nach Fig. 7, F i g. 9 eine Abwicklung der Umlaufbahn der Blasformeinheiten nach F i g. 8, Fig. 10 die prinzipielle Seitenansicht einer beispielsweisen Ausführung eines Trägers und mit Fig. 11 eine Draufsicht auf den Träger nach Fig. 10.
  • Die Spritzformhälften 8 sind, wie in F i g. 2 dargestellt, unterhalb der Spritzstation 4 an einem Träger 12 geführt, von hydraulichen Zylindern 13 gesteuert und umschließen den Kern 9.
  • Die Funktion und den Bewegungsablauf der Spritzformhälften 8 und der Blasformhälften 14 zeigt die F i g. 3, und zwar in einem Augenblick, in dem beide Formen geöffnet sind. Die Spritzformhälften 8 sind auseinandergefahren, und die Blasformhälften 14 wandern gemeinsam mit dem Tisch 15 oberhalb von ihm zwischen diesen hindurch. Jetzt schließen sich die Spritzformhälften 8 nach F i g. 4 a. Der Spritzvorgang findet statt, und sie fahren wieder auseinander in die Position nach F i g. 3. Nunmehr schließen die Blasformhälften 14 nach F i g. 4 b. Der Blasvorgang beginnt, und gleichzeitig bewegen sich die Blasformhälften 14 mit ihrem Träger aus dem Bereich der Spritzformhälften 8, so daß neue Blasformhälften 14 in den Bereich der Spritzstation 4 gelangen.
  • Ähnlich wie in F i g. 1 ist nach F i g. 5 die Spritzstation 4 auf einem Mittelträger 7 über eine bewegliche Lagerung 16 gelagert. Die Spritzstation 4 kann gegebenenfalls gegenüber dem Mittelträger 7 Winkelbewegungen und auch Schwenkbewegungen ausführen. Die Lagerung erfolgt zweckmäßig im Schwerpunkt der Spritzstation 4, derart, daß geringe Kippkräfte auf den Mittelträger 7 ausgeübt werden. Anordnung und Funktion der Spritzformhälften 8 mit ihren Formen und Kernen 9 entsprechen den F i g. 3 und 4. Sie sind auf Trägern 17 angeordnet, die ihrerseits über einen Führungskörper 18 unabhängig voneinander auf einer vorbestimmten Bahn bewegbar sind. Die Träger 17 sitzen auf an dem Führungskörper 18 geführten Armen, wobei entweder die Arme gemeinsam mit dem Führungskörper 18 um die Mittelträger 7 rotieren können und die einzelnen Träger 17 in gewissen Grenzen gegenüber ihrer Führung in Umfangsrichtung schwenkbar sind, oder aber die Träger 17 sind voneinander unabhängig an dem feststehenden Führungskörper 18 geführt. Zweckmäßigerweise sind die Führungskörper 18 und die Träger 17 so angeordnet, daß sie einen Trichter bilden, der zwischen sich und dem Mittelträger 7 einen Freiraum einschließt, ähnlich wie dies bei einem umgekehrten Regenschirm der Fall ist. Innerhalb dieses Freiraumes ist auf dem Mittelträger 7 eine Zuführungseinrichtung 19 gelagert, von der aus Schläuche 25 od. dgl. für die Betriebsmittel zu den einzelnen Trägern 17 führen. Diese Zuführungseinrichtung 19 ist vorzugsweise als ein um die Mittelträger 7 rotierender Körper ausgebildet, der in an sich bekannter Weise die Betriebsmittel dem Mittelträger 7 entnimmt. Die Steuerung der Blasformhälften 14 soll vorzugsweise über eine in der F i g. 5 lediglich prinzipmäßig dargestellte, vorzugsweise ortsfeste Steuering 20 erfolgen, kann aber auch von dem Träger 17 zugeordneten Steuerelementen vorgenommen werden, die beispielsweise über die Betriebsmittel (Preßluft) bedient werden. Der Antrieb für die Plastifizierschnecke der Spritzeinrichtung 4 soll vorzugsweise aus einer fliegend an der Spritzeinrichtung 4 aufgehängten Antriebseinrichtung 21 bestehen.
  • Die in Fig. 6 dargestellte Draufsicht einer Vorrichtung nach Fig.5 zeigt, daß die Träger 17 der Blasformhälften 14 dicht aufgeschlossen um den Führungskörper 18 rotieren, wobei sie beispielsweise über eine nicht dargestellte Antriebseinrichtung in etwa gleicher Geschwindigkeit umlaufen. Lediglich im Bereich der Spritzstation Iläuft der letzte Träger 17a den übrigen vor, hält im Bereich der Spritzstation an, die Spritzformhälften schließen sich, der Spritzvorgang wird ausgelöst, die Spritzforrnhälften öffnen sich, die Blasformhälften 14 schließen sich, der Blasvorgang wird eingeleitet, und der Träger 17 a läuft dem anderen, zuletzt vor ihm abgelaufenen Träger 17 b nach, während gleichzeitig der nächste Träger 17 c in den Bereich der Spritzstation vorläuft.
  • Nicht näher dargestellt wurde eine weitere Station, die beispielsweise zum Auswerfen der fertiggehlasenen Hohlkörper, zur Formkontrolle od. dgl. vorgesehen sein kann. Die F i g. 6 soll lediglich darstellen, daß es, um die einzelnen Blasformen mit ihrem Kern 9 in den Bereich der Spritzstation zu bringen, nicht ererforderlich ist, daß eine große Masse, d. h. ein Tisch mit sämtlichen Einrichtungen, gleichzeitig bewegt wird, sondern daß jeweils nur ein einziger Träger 17 beschleunigt, angehalten und wieder beschleunigt zu werden braucht.
  • Die Fig. 7 zeigt ein Ausführungsbeispiel für die Anordnung von zwei Spritzstationen auf einer Umlaufbahn der Formen. An dem Mittelträger 7 ist über eine trichterfönnige Trägerkonstruktion 22 eine vorzugsweise kreisrunde Schiene 23 befestigt, in der ein umlaufendes, nicht dargestelltes Fördermittel über einen Antrieb 24 mit konstanter Geschwindigkeit umläuft. Dieses Fördermittel steht vorzugsweise in über gewisse Bereiche ausschaltbarer Verbindung mit den auf der Schiene 23 geführten Trägern 17, wobei die Verbindung vorzugsweise reibschlüssig ist und über Elektromagnete erfolgen kann. In diesem Fall erfolgt die Ausschaltung über ortsfest angeordnete Kontakte od. dgl. Es kann aber auch so sein, daß die Ausschaltung über ein Absenken des umlaufenden Bandes oder ein Anheben des Trägers 17 erfolgt. Die einzelnen Träger 17 werden über Betriebsmittelschläuche 25 von der Zuführungseinrichtung 19 aus versorgt, die ebenfalls auf dem Mittelträger 7 umläuft. Ebenfalls auf dem Mittelträger 7 sind die beiden Spritzstationen 4 montiert, wobei deren Antriebseinrichtungen 21 vorzugsweise im Mittelbereich, also unmittelbar an dem Mittelträger7, angeordnet sind.
  • Die Spritzstationen 4 ruhen auf einem T-balkenartigen Träger 26, der auf seiner Oberseite die Antriebseinrichtungen 21, die Zylinder 27, die Plastifizierschnecken und den Spritzzylinder28 und an seiner Unterseite den Träger 12 für die Spritzformhälften 8 sowie den hydraulisch oder pneumatisch betätigbaren Zylinder 13 trägt.
  • Je nach der Größe der Träger 17 und der Umlaufbahn ist es nun möglich, eine, zwei oder drei Spritzstationen auf dem Mittelträger radial anzuordnen.
  • Dabei kann davon ausgegangen werden, daß jeder Spritzstation etwa sechs Formen zugeordnet sein können. Aus dem beschriebenen Aufbau derVorrichtung geht hervor, daß die Vorrichtung in Baugruppen unterteilt ist, die, je nach Bedarf in unterschiedlicher Zahl vorgesehen, Maschinen unterschiedlicher Kapazität ergeben. So bilden z. B. die Spritzstationen mitsamt dem Antrieb, die Träger 17 und die Zuführungst einrichtung 19 sowie die Trägerkonstruktion 22 mit der Schiene 23 und dem Mittelträger 7 Baugruppen, die stets unverändert auch bei unterschiedlicher Auslegung der Maschine verwendet werden können. Aber selbst, wenn die Maschine wesentlich kleiner dimensioniert sein soll, so ist eine Ausführungsform nach F i g. 5 möglich, wobei der Umlaufbahnradius der Schiene 23 kleiner ist und die Spritzstation 4 etwa in ihrem Schwerpunkt auf dem Mittelträger 7 gelagert ist und die Baugruppen Träger 17, Mittelträger 7 und Spritzeinrichtung 4 im wesentlichen unverändert bleiben.
  • Bei der in der F i g. 8 dargestellten Draufsicht sind auf dem gestrichelt dargestellten Mittelträger 7 die beiden Spritzstationen 4 T-balkenartig die Schiene 23 überfassend montiert. Unmittelbar an dem Mittelträger 7 oder an der Spritzeinrichtung 4 selbst ist die Antriebseinrichtung 21 angeordnet, die aus dem Antriebsmotor 29 und dem Getriebe- und Kupplungskasten 30 besteht. Materialeinfülltrichter 31 und Spritzzylinder 28 sind ebenfalls sichtbar. Bei einem Umlauf der Träger 17 entgegen dem Uhrzeigersinn, wie durch Pfeil dargestellt, ergibt sich etwa folgender Arbeitsablauf: An Spritzstation 4 in Position I findet ein Spritzvorgang statt. Dem zur Zeit in Arbeit befindlichen Formwagen a ist eine Gruppe von Formwagen b vorgelaufen, ein Formwagen c hat die Position III erreicht, in der ortsfeste Einrichtungen die Öffnung der Blasformhälften und den Ausstoß des fertigen Hohlkörpers veranlassen. Bei dem Formwagencl sind diese Arbeitsgänge bereits erledigt, die Blasformhälften bleiben geöffnet, und eine nicht dargestellte Einrichtung beschleunigt den Formwagen c 1 in Richtung auf die Spritzstation 4 in Position II, und zwar derart, daß der Wagen c 1 dort ankommt, wenn der Formwagen c2, der seinen Spritzvorgang bei Position II gerade beendet hat, dessen Blasformhälften im Begriff sind zu schließen, durch eine Beschleunigungseinrichtung seinem vorgelaufenen Formwagen b nacheilt. Wird für den Antrieb der beiden Plastifizierschnecken ein einziges Antriebsaggregat verwendet, so kann der Arbeitsablauf so eingerichtet werden, daß jeweils die Spritzvorgänge sich abwechseln.
  • Der Zeitabstand, in dem die einzelnen Hohlkörper hergestellt werden, ist davon abhängig, wieviel Träger in der Zeiteinheit eine Spritzstation durchlaufen.
  • Durchlaufen beispielsweise bei einer angenommenen Zeit für Formwagenwechsel und Spritzen von drei Sekunden 20 Formwagen pro Minute jede Spritzstation, so ist es bei zwei Spritzstationen möglich, 40 Hohlkörper pro Minute auszustoßen.
  • Zur weiteren Vereinfachung der Vorrichtung kann auf eine Antriebseinrichtung für das Weiterbewegen der Formwagen von der Spritzstation an der Schiene 23 verzichtet werden, wenn die Schiene 23 nicht in einer Ebene verläuft, sondern, so wie in der Abwicklung nach F i g. 9 dargestellt, mit Steigungen und Gefälle versehen ist. In diesem Fall ist es nur erforderlich, die Formwagen an der Steigung zwischen 360 und 2700 bergauf zu fördern. Bei 2700 findet der Spritzvorgang statt, auf dem Gefälle zwischen 270 und 1800 laufen die Formwagen ab und sammeln sich vor der Steigung bei 900, Wo der jeweils vorderste Wagen nach erfolgtem Ausstoß seines Hohlkörpers bergan gefördert und zur nächsten Spritzstation gebracht wird. Die Förderung auf den ansteigenden Sektoren der Schiene kann auf beliebige Weise erfolgen.
  • Die Fig. 10 zeigt die Ausgestaltung eines Formwagens. Hier sind die Blasformhälften 14 auf dem als Führungsleisten32 ausgebildeten Träger 17 geführt und über Kniehebel 33 gesteuert, in deren Mittelgelenk eine Führungsrolle 34 angeordnet ist, die in einer Führungsschiene an den Seiten der Formwagen geführt ist. Naturgemäß sind diese nicht dargestellten Führungsleisten im Bereich der Spritzstationen nicht vorhanden, damit der Durchgang der Spritzformhälften zwischen den beiden Blasformhälften nicht gestört ist. In bekannter Weise sind noch nicht dargestellte Verriegelungseinrichtungen zwischen den Blasformhälften in geschlossenem Zustand, federnde Zwischenglieder od. dgl. vorgesehen. Gestrichelt ist die geschlossene Stellung der Blasformhälften gezeichnet; in diesem Fall knicken beispielsweise die Kniehebel 33 nach oben aus. Unabhängig von der gezeigten Lösung sind naturgemäß auch noch andere Steuerungsmöglichkeiten für die Formhälften möglich, beispielsweise pneumatische Zylinder. Die Fig. 10 soll lediglich darstellen, daß an sich die Steuerung der Formhälften auf einem Formwagen ohne Schwierigkeiten möglich ist und der technische Aufwand sich durch einfache Konstruktionen ohne funktionelle Einbuße verringern läßt.
  • Die F i g. 11 zeigt eine Draufsicht des Formwagens nach F i g. 10 mit geöffneten Blasformhälften 14, wobei die Führungsrollen 34 sich im untersten Totpunkt befinden, so daß sie außerhalb des Bewegungsbereiches der Spritzformhälften liegen und der beispielsweise durch nicht dargestellte Federn unterstützte Schließvorgang der Blasformhälften lediglich durch einen kurzen Hub der Führungsrollen 34 über die Totpunktlager schnell vonstatten gehen kann. Das Öffnen der Blasformhälften 14 geschieht dann über einen längeren Bewegungsbereich durch ein Absenken der Führungsrollen 34 an entsprechenden Führungen, denn es braucht nicht so kurzzeitig zu erfolgen wie das Schließen.

Claims (16)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Herstellen von Hohlkörpern aus thermoplastischem Kunststoff durch Aufblasen eines Vorformlings von einem Kern, bei der eine Spritzform mit Kernen zum Herstellen des Vorformlings, mehrere Blasformen zum Herstellen der Hohlkörper vorgesehen sind und die Kerne zwischen den Blasformhälften auf einer gemeinsamen Grundplatte angeordnet und gemeinsam mit der Blasform gegenüber der Spritzform bewegbar sind, dadurch gekennz ei eh n e t, daß die aus den für den Blasvorgang erforderlichen Teilen mit. Blasformhälften (14) gebildeten Blasformeinheiten in veränderbaren Abständen zueinander auf einem ortsfesten Führungskörper (18) in einer Bahn getrennt bewegbar sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Blasformhälften (14) und die Spritzformhälften (8) innerhalb der gleichen Ebene zu öffnen und zu schließen und ihre Betätigungs- und Führungsmittel an voneinander unabhängigen, in der Höhe gegeneinander versetzten Trägern (17, 12) angeordnet sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß je ein Kern (9) und die dazugehörigen Blasformhälften (14) gemeinsam auf einem Träger (17) verfahrbar sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die auf dem Führungskörper (18) oder einer Schiene (23) bewegbaren Träger (17) nur über Schläuche (25) für gegebenenfalls erforderliche Betriebsmittelzuführung mit einer vorzugsweise in der Mitte der Bewegungsbahn rotierenden Zuführungseinrichtung (19) verbunden sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit konstanter Geschwindigkeit auf der Schiene (23) umlaufendes Förderband vorgesehen ist, dessen kraftschlüssige Verbindung an vorbestimmten Bahnabschnitten ausschaltbar ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen dem Träger (17) und dem Förderband über Reibungsschluß erfolgt.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung in bekannter Weise mittels Haftmagnet erfolgt.
  8. 8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiene (23) in Bewegungsrichtung der Träger (17) vor den Spritzstationen (4) ansteigend, im Bereich der Spritzstationen (4) vorzugsweise horizontal und anschließend abfallend ausgebildet ist.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spritzformhälften (8) radial und die Blasformhälften (14) in Umfangsrichtung zu öffnen und zu schließen sind.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Blasformhälften (14) über eine stets wirkende Krafteinrichtung in Öffnungsstellung zu halten und über ortsfeste Einrichtungen an vorbestimmten Stellen mittels an dem Träger (17) angeordneter Kniehebel (33) und mit ihnen verbundener Führungsrollen (34) in Schließstellung bewegbar und darin zu halten sind.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Kniehebel (33) über ebenfalls auf der Schiene (23) angeordnete ortsfeste Anschläge in ihre der Öffnungsstellung der Blasformhälften (14) entsprechende Lage bewegbar sind.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Blasformhälften (14) durch die Kraft einer stets in Schließrichtung wirkenden Feder in Schließstellung und mittels der Kniehebel (33) in Öffnungsstellung zu halten sind.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Blasformhälften (14) mittels ortsfester oder über einen bestimmten Bereich bewegbare Einrichtungen auch während der Bewegung der Träger (17) in Öffnungsstellung bewegbar sind.
  14. 14. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Spritzstationen (4) vorgesehen sind.
  15. 15. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnett daß die Spritzstationen(14) radial von einem Mittelträger (7) angeordnet sind.
  16. 16. Verfahren zum Betrieb einer Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung der Blasformen (14) unmittelbar vor Aufnahme des gespritzten Vorformlings be schleunigt und nach deren Beendigung erneut beschleunigt wird und daß die Bewegung lediglich an der Spritzstation (4) angehalten wird, sonst jedoch stetig weitergehend erfolgt.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentanmeldung M 8972 XII/39a (be kanntgemacht am 14.7. 1955); USA.-Patentschriften Nr. 2 930 079, 2 913 762, 2 872 700, 2 853 736, 2 750 624.
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