DE1231583B - Radbremszylinder - Google Patents
RadbremszylinderInfo
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- DE1231583B DE1231583B DET19689A DET0019689A DE1231583B DE 1231583 B DE1231583 B DE 1231583B DE T19689 A DET19689 A DE T19689A DE T0019689 A DET0019689 A DE T0019689A DE 1231583 B DE1231583 B DE 1231583B
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D65/00—Parts or details
- F16D65/14—Actuating mechanisms for brakes; Means for initiating operation at a predetermined position
- F16D65/16—Actuating mechanisms for brakes; Means for initiating operation at a predetermined position arranged in or on the brake
- F16D65/22—Actuating mechanisms for brakes; Means for initiating operation at a predetermined position arranged in or on the brake adapted for pressing members apart, e.g. for drum brakes
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Description
- Radbremszylinder Die Erfindung bezieht sich auf einen Radbremszylinder für Kraftfahrzeugbremsen mit einer Lippendichtung für den Kolben und mit einem Polster, durch das die vom Bremsbacken über den Stößel zur Einwirkung gelangenden Schwingungen gedämpft werden, wobei das Polster mit Vertiefungen versehen sein kann.
- Erfahrungsgemäß treten bei ungünstigem Zusammentreffen von Reibeigenschaften der Reibanordnung mit der mechanischen Abstützung des Bremskörpers in der Bremsanlage bis zum Fahrgestell zunächst Primärschwingungen auf, mit denen Sekundärschwingungen an anderen Teilen der Bremse gekoppelt sind. Die übrigen Teile des Fahrzeuges wirken dann als Aufnehmer und Verstärker der Reibungsschwingungen und führen zu unangenehm lauten Bremsgeräuschen. Zur Vermeidung derartiger Bremsgeräusche hat man bereits vorgeschlagen, die Sekundärschwingungen dadurch abzuschwächen, daß man bestimmte Teile mit die Schwingungen dämpfendem Material umgibt. So ist es bekannt, den Rand der Trommel erheblich zu versteifen oder ihn mit dämpfenden Stoffen, die hitzebeständig sind, zu umwickeln. Sinngemäß ist es auch möglich, den Außenumfang der Bremstrommel mit einer Antidröhnmasse zu umgeben. Diese Verfahren haben jedoch den Nachteil, daß sie nicht nur sehr kostspielig sind, sondern auch das Gewicht der gedämpften Teile erheblich erhöhen. Es ist auch bekannt, daß dämpfende Mittel um so wirkungsvoller arbeiten, je näher sie an der Stelle angeordnet sind, an der die Primärschwingungen auftreten.
- Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Dämpfungsmittel so nahe wie irgend möglich an die Bremsbeläge zu verlegen und dabei auf eine aufwendige Konstruktion zu verzichten.
- Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß im Rücken der Dichtmanschette oder an der Stirnseite des Kolbens Erhebungen oder Vertiefungen angeordnet sind. Vorzugsweise sind die Erhebungen oder Vertiefungen als Nuten, Warzen oder Ausnehmungen ausgebildet. Die die Stirnseite des Kolbens berührenden Teile des Rückens der Dichtmanschette schließen zweckmäßigerweise ein Luftpolster ein.
- Eine sehr einfache Ausführung der Erfindungsidee könnte darin bestehen, daß der Kolben, der mit einer normalen Topfmanschette zusammenwirkt, an seiner Stirnseite mit Ausdrehungen oder Bohrungen versehen ist, in die das Material des Rückens der Manschette unter der Einwirkung von Druck und insbesondere bei Auftreten von Schwingungen ausweichen kann und dort die eingeschlossene Luft komprimieren oder verdrängen kann; jedoch werden dieser Form der Erfindung andere Ausführungsformen vorgezogen, die darin bestehen, daß am Rücken der Lippendichtung Vorsprünge angebracht sind. Es sei bemerkt, daß die Anordnung solcher Vorsprünge auch bei ringförmigen Lippendichtungen möglich ist.
- Die dämpfende Wirkung aller Formen der Erfindung besteht darin, daß die vom Bremsbackenende auf den Kolben des Radbremszylinders übertragenen Schwingungen durch die elastische Verformung der anliegenden Teile der Manschette bzw. der eingeschlossenen Luftpolster zum Abklingen kommen. In der Zeichnung ist A b b. 1 ein Schnitt durch einen Radbremszylinder, A b b. 2 die Ansicht der Manschette nach A b b. 1 in Richtung auf ihren Rücken, Ab b. 3 die Ansicht einer anderen Ausführungsform der Manschette, A b b. 4 die Ansicht einer dritten Ausführungsform der Rückseite der Manschette.
- In Ab b. 1 ist der Radbremszylinder mit 1, der Kolben mit 2, der Stößel mit 3, das Bremsbackenende mit 4, der Arbeitsraum mit 5 und Vertiefungen im Rücken der Manschette 6 mit 7 gekennzeichnet.
- Wie in A b b. 2 zu sehen ist, können zahlreiche sacklochartige Vertiefungen 7, beispielsweise auf mehrere Kreise verteilt, im Rücken der Manschette 6 vorgesehen sein.
- In Ab b. 3 haben die Vertiefungen 7 die Form von Ringnuten 8. Es wird auch daran gedacht, an Stelle einer oder mehrerer Ringnuten 8 eine oder mehrere Spiralnuten im Rücken der Manschette 6 einzuformen. Dem Ouerschnitt der Nuten oder Aussparungen die geeignete Form zu geben, liegt im Ermessen des Konstrukteurs.
- In der Ausführungsform nach A b b. 4 ist der Rücken der Manschette 6 mit zahlreichen Warzen 9 versehen, die auf einem oder mehreren Kreisen oder sonstwie über die Oberfläche verteilt sind.. Wenn Schwingungen in der Bremse auftreten, werden sie durch die dämpfende Wirkung der Warzen zum Abklingen gebracht.
Claims (3)
- Patentansprüche: 1. Radbremszylinder. für Kraftfahrzeugbremsen mit einer Lippendichtung für den Kolben und mit einem Polster' durch das die vom Bremsbacken -über den Stößel zur Einwirkung gelangenden Schwingungen gedämpft werden, wobei das Polster mit Vertiefungen versehen sein kann, -dadurch gekennz,eichnet, daß im Rücken der Dichtmanschette (6) oder - an der Stirnseite des Kolbens (2) Erhebungen oder Vertiefungen angeordnet sind.
- 2. Radbremszylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Erhebungen oder Vertiefungen als Nuten (8), Warzen (9) oder Ausnehmungen (7) ausgebildet sind. 3. Radbremszylinder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Stirnseite des Kolbens (2) berührenden Teile des Rückens der Dichtmanschette (6) Luftpolster einschließen.
- In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1081788.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET19689A DE1231583B (de) | 1961-02-17 | 1961-02-17 | Radbremszylinder |
| GB530062A GB923917A (en) | 1961-02-17 | 1962-02-12 | Improvements in or relating to wheel cylinders for liquid pressure operated brakes |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET19689A DE1231583B (de) | 1961-02-17 | 1961-02-17 | Radbremszylinder |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1231583B true DE1231583B (de) | 1966-12-29 |
Family
ID=7549413
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET19689A Pending DE1231583B (de) | 1961-02-17 | 1961-02-17 | Radbremszylinder |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1231583B (de) |
| GB (1) | GB923917A (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1081788B (de) * | 1956-07-07 | 1960-05-12 | Bayerische Motoren Werke Ag | Einrichtung an hydraulisch zu betaetigenden Innenbackenbremsen von Kraftfahrzeugen |
-
1961
- 1961-02-17 DE DET19689A patent/DE1231583B/de active Pending
-
1962
- 1962-02-12 GB GB530062A patent/GB923917A/en not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1081788B (de) * | 1956-07-07 | 1960-05-12 | Bayerische Motoren Werke Ag | Einrichtung an hydraulisch zu betaetigenden Innenbackenbremsen von Kraftfahrzeugen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB923917A (en) | 1963-04-18 |
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