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DE1229768B - Fehlstellenausgleichsvorrichtung fuer Kartoffel-legemaschinen - Google Patents

Fehlstellenausgleichsvorrichtung fuer Kartoffel-legemaschinen

Info

Publication number
DE1229768B
DE1229768B DEST19192A DEST019192A DE1229768B DE 1229768 B DE1229768 B DE 1229768B DE ST19192 A DEST19192 A DE ST19192A DE ST019192 A DEST019192 A DE ST019192A DE 1229768 B DE1229768 B DE 1229768B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drive
drive plate
recesses
push rod
chain
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST19192A
Other languages
English (en)
Inventor
Gregor Knuesting
Dipl-Ing Florens Coester
Dipl-Ing Walter Stoll
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEST19192A priority Critical patent/DE1229768B/de
Publication of DE1229768B publication Critical patent/DE1229768B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C9/00Potato planters
    • A01C9/02Potato planters with conveyor belts

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Preparation Of Fruits And Vegetables (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
AOIc
Deutsche Kl.: 45 b -9/00
1 229 768
St 19192 HI/45 b
5. Mai 1962
!.Dezember 1966
Die Erfindung betrifft eine Fehlstellenausgleichsvorrichtung für Kartoffellegemaschinen mit Becherkette, bei der eine Reserveeinrichtung, z. B. ein Zellenrad, vorgesehen ist, die bei ungefülltem Becher jeweils eine Kartoffel auf die Becherkette ablegt.
Die Reserveeinrichtung ist dabei von einer auf der Welle der oberen Umlenkrolle der Becherkette befestigten Mitnehmerscheibe angetrieben, die durch einen die Becherkette abtastenden und eine Kupphing zwischen der Mitnehmerscheibe und den nachgeschalteten Antriebsübertragungsorganen betätigenden Taster gesteuert ist.
Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art bestehen die Antriebsübertragungsorgane aus einer mit der Mitnehmerscheibe in Eingriff bringbaren Schubstange, an der eine Klinke angelenkt ist, die mit einem auf einer Antriebswelle der Reserveeinrichtung, z. B. der Tragwelle des Zellenrades, befestigten Klinkenrad zusammenwirkt und so den absatzweisen Vorschub der Reserveeinrichtung bewirkt.
Außer dem Bewegungsspiel, das für den Eingriff der Schubstange mit der Mitnehmerscheibe stets erforderlich ist, tritt bei einer solchen Antriebsübertragung noch ein weiteres, den toten Gang vergrößerndes Bewegungsspiel auf.
Um nämlich einen sicheren Eingriff zwischen der Klinke und dem Klinkenrad zu erhalten, muß die Klinke bei ihrer Rückwärtsbewegung jeweils um eine größere Strecke zurückgeführt werden als die Strecke, die zum Weiterdrehen z.B. des Zellenrades erforderlich ist. Das hierdurch unvermeidbar bedingte Bewegungsspiel zwischen Klinke und Klinkenrad muß bei den bisher bekannten Ausgleichsvorrichtungen verhältnismäßig groß sein, damit mit Sicherheit auch die Ungenauigkeiten in den verhältnismäßig großen Abständen zwischen Mitnehmerscheibe und Klinkenrad unschädlich gemacht werden. Die das Klinkenrad tragende Welle des Zellenrades ist nämlich gegenüber der die Mitnehmerscheibe tragenden Welle der oberen Umlenkrolle der Becherkette aus Kosten- und Gewichtsgründen durch eine verhältnismäßig leichte Konstruktion, vielfach eine Blechkonstruktion, in der der Legekanal einbegriffen ist, gehalten, die aber keine gleichbleibenden Abstände gewährleistet. Das Nachjustieren der Antriebsübertragungsorgane ist aber für den Landwirt meistens zu schwierig.
Das bei den bekannten Vorrichtungen erforderliche verhältnismäßig große Bewegungsspiel zwischen Klinke und Klinkenrad führt zu einer merklichen Verkürzung der Zeitspanne, innerhalb derer die Reserveeinrichtung um jeweils eine Zelle weitergeschaltet werden muß, so daß diese Zeitspanne nur einen Fehlstellenausgleichsvorrichtung für Kartoffellegemaschinen
Anmelder:
Dipl.-Ing. Walter Stoll, Peine, Akazienstr. 12
Als Erfinder benannt:
Gregor Knüsting, Broistedt (Kr. Wolfenbüttel);
Dipl.-Ing. Hörens Coester, Hannover-Ricklingen; Dipl.-Ing. Walter Stoll, Peine
verhältnismäßig kleinen Bruchteil des Zeitintervalls zwischen dem Vorbeiführen zweier aufeinanderfolgender Becher betragen kann. Hierdurch treten bei den bekannten Vorrichtungen während des Weiterschaltens der Reserveeinrichtung, z.B. des Drehens des Zellenrades, verhältnismäßig große Beschleunigungskräfte auf, die einer Vergrößerung der Fahrgeschwindigkeit beim Legen der Kartoffeln entgegenstehen. Diese Beschleunigungskräfte können sich auch auf den von den Laufrädern der Maschine abgenommenen Antrieb der Becherkette derart auswirken, daß die Laufräder am Boden durchrutschen, wodurch die Gleichmäßigkeit der Legeabstände beeinträchtigt wird.
Die Nachteile der bekannten Fehlstellenausgleichsvorrichtungen werden erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß als mit der Mitnehmerscheibe kuppelbares Antriebsübertragungsorgan an Stelle einer Schubstange mit an der Reserveeinrichtung angebrachtem Klinkenschaltwerk eine koaxial zur Mitnehmerscheibe angeordnete, drehbare Antriebsscheibe vorgesehen ist, die mit der Reserveeinrichtung in kraftschlüssiger Drehverbindung, ζ. Β. mittels eines Kettentriebes, steht.
Da hierbei das Bewegungsspiel in der Antriebs-Übertragung zwischen Antriebsscheibe und Zellenrad beliebig klein gehalten werden kann, bleibt nur noch das Bewegungsspiel in der Kupplung zwischen der
609 729/32
3 4
Mitnehmerscheibe und der Antriebsscheibe. Selbst Fig. 5 in einer weiteren Bewegungsphase nach
wenn hierfür als Kupplungsorgan wirkende Zwi- dem Abtasten eines leeren oder eines belegten Be-
schenorgane verwendet werden, kann deren Be- chers
wegungsspiel zueinander und zu der Antriebsscheibe F i g. 6 den Steuerungsteil kurz nach Beginn oder
verhältnismäßig gering gehalten werden, da im 5 während des Abtastens eines belegten Bechers.
Gegensatz zu den bekannten Vorrichtungen sehr ge- Wie die F i g. 1 zeigt, wird die Becherkette mit den
ringe Toleranzen möglich sind. Bechern 2 von unten durch den Vorratsbehälter 1
Dies gilt insbesondere auch dann, wenn in weiterer geführt. Um den oberen Bereich der Becherkette ist Ausbildung der Erfindung als Kupplungsorgan eine ein bügeiförmiger Halter 4 angebracht, in dem die mit Ausnehmungen der Antriebsscheibe in Eingriff io Tasterwelle 5 für den Taster 6 gelagert ist. Die kommende, am üblichen Kurbelarm der Tasterwelle Tasterwelle ist nach einer Seite über den Halter hinangelenkte Schubstange vorgesehen -ist, zu der etwa aus verlängert und trägt einen an ihr befestigten Kurparallel eine zweite, mit Ausnehmungen der Mit- beiarm 7, an dem eine Schubstange 9 höhenschwenknehmerscheibe in Eingriff kommende Schubstange bar angelenkt ist.
am Maschinengestell gelagert ist, die mittels eines 15 Das freie Ende der Schubstange 9 faßt unter der
Mitnehmers die erste Schubstange anhebt. Wirkung der Zugfeder 26 in eine der Ausnehmungen
Ein hierbei vorgesehener etwa radialer Eingriff der 16 einer Antriebsscheibe 15, die auf die Welle 12 der
Schubstangen in Ausnehmungen am Umfang der Mit- oberen Umlenkrolle der Becherkette lose aufgesteckt
nehmer- und der Antriebsscheibe läßt sich nicht nur ist. Mit der Antriebsscheibe ist ein Kettenrad 17 fest
von der Tasterwelle aus leicht und in einfacher Weise 20 verbunden, das über eine Kette 18 und ein weiteres
steuern, sondern ermöglicht es auch, bei der Becher- Kettenrad 19 ein Triebstockrad 20 antreibt, das in
kette ungeschützte Becher anzuordnen, da jeder Be- bekannter Weise in eine Verzahnung 21 des Zellen-
cher unabhängig davon, ob er belegt ist oder unbelegt rades 22 eingreift.
geblieben ist, vom Taster von oben her abgetastet Auf der Welle 12 der oberen Umlenkrolle der Be-
werden kann, indem der Taster durch die sich in den 25 cherkette ist weiterhin, jedoch durch einen Stecker 30
Ausnehmungen am Umfang der Antriebsscheibe und mit dieser fest verbunden, vor der Antriebsscheibe 15
der Mitnehmerscheibe abstützenden und sich etwa in eine Mitnehmerscheibe 13 angeordnet, die am Um-
Radialrichtung der Scheiben längs hin- und her- fang Ausnehmungen 14 aufweist, deren in Umdre-
bewegenden Schubstangen beim Durchlauf jedes Be- hungsrichtung liegende Begrenzung nach außen spi-
chers in auf und ab schwingendp Bewegung versetzt 30 ralförmig verlaufend abgeflacht ist. In diese Ausneh-
wird. mungen 14 greift unter Wirkung der Zugfeder 26' das
Eine hierfür ausreichende Amplitude der Schwing- freie Ende einer zweiten Schubstange 10 ein, die vor
bewegung des Tasters läßt sich insbesondere dann der Schubstange 9 an einem lose auf der Tasterwelle 5
erreichen, wenn an den Schubstangen für deren siehe- des Tasters 6 gelagerten Kurbelarm 8, zugleich zwecks
res in der obersten Stellung erfolgendes Ausrücken 35 Längsführung an der Maschine, höhenschwenkbar
aus den zugeordneten Ausnehmungen der Mitneh- angelenkt ist. An der Schubstange 10 ist ein Mit-
merscheibe und der Antriebsscheibe Nocken angeord- nehmer 11 befestigt, der von unten gegen die hintere
net sind, die mit am Maschinengestell befestigten Schubstange 9 faßt.
Anschlägen derart in Eingriff kommen, daß die Das Zusammenwirken und die Bewegungsabläufe
Längsbewegung der Schubstangen insbesondere bei 40 der Mitnehmerscheibe 13, der Antriebsscheibe 15 und
schnellem Bewegungsablauf vergrößert wird. der Schubstangen 9 und 10 sind in den F i g. 2 bis 6
Ein sicheres Wiedereinrücken der in ihre unterste gezeigt, und zwar in den F i g. 2, 3,4 und 5 für den
Stellung zurückfallenden Schubstangen in die zu- Fall, daß der in den Bereich des Tasters 6 anstei-
geordneten Ausnehmungen der Mitnehmer- und An- gende Becher 2 nicht mit einer Kartoffel belegt ist,
triebsscheiben ist insbesondere dann gewährleistet, 45 und in der F i g. 6 und auch F i g. 5 für den Fall, daß
wenn die Anzahl der Ausnehmungen der Antriebs- der Taster 6 auf eine Kartoffel 3 im Becher trifft,
scheibe größer ist als die Anzahl der Ausnehmungen Ist der Becher 2 nicht mit einer Kartoffel belegt,
der Mitnehmerscheibe. so bleibt der Taster 6, wie F i g. 2 zeigt, zunächst in
Das Wiedereinrücken der der Mitnehmerscheibe seiner untersten Stellung. Die beiden Federn 26 und zugeordneten Schubstange wird dadurch weiter be- 5° 26' ziehen die beiden Schubstangen 9 und 10 nach günstigt, daß die in Umdrehungsrichtung hegende Be- unten und halten sie im Eingriff mit einer der zugrenzung der Ausnehmungen der Mitnehmerscheibe geordneten Ausnehmungen 16 und 14 der Antriebsspiralförmig abgeflacht ist. scheibe 15 und der Mitnehmerscheibe 13. Da sich
Die Erfindung ist an einem Ausführungsbeispiel die Mitnehmerscheibe 13 stetig entgegen dem Uhr- und in weiteren Einzelheiten in der Zeichnung er- 55 zeigersinn dreht, schwenkt sie die vordere Schubläutert. Es zeigt stange 10 um deren Anlenkpunkt am Kurbelarm 8
F i g. 1 in perspektivischer Ansicht das Oberteil nach oben. Zugleich wird hierbei, wie F i g. 3 zeigt,
einer Kartoffellegemaschine mit Fehlstellenausgleichs- die hintere Schubstange 9 durch den unten an der
vorrichtung, deren Taster gerade einen belegten Be- Schubstange 10 befestigten Mitnehmer 11 mit an-
cher abtastet, 60 gehoben, und es gelangen beide Schubstangen in die
Fig. 2 in Seitenansicht den Steuerungsteil der in Fig. 4 gezeigte Zwischenstellung.
Fehlstellenausgleichsvorrichtung kurz nach Beginn Dadurch, daß das freie Ende der hinteren Schub-
des Abtastens eines leeren Bechers bzw. zu Ende stange 9 beim Anheben im Einrgiff mit einer der
eines Abtastvorganges, dem wieder ein leerer Becher zugeordneten Ausnehmungen 16 der Antriebsscheibe
folgt, 55 15 bleibt, wird diese um den Betrag der Teilung der
F i g. 3 und 4 den gleichen Steuerungsteil in zwei Ausnehmungen 16 mitgenommen und dreht über den
aufeinanderfolgenden Bewegungsphasen nach dem in Fig. 1 gezeigten Kettentrieb 17,18,19 und die
Abtasten eines leeren Bechers und Verzahnung 20,21 das Zellenrad 22 um eine Zelle
weiter, so daß in bekannter Weise eine Kartoffel in den Legekanal abgeworfen wird.
Bei weiterem Drehen der Mitnehmerscheibe 13 werden die auf beiden Schubstangen angebrachten Nocken 23 und 24 von unten gegen die am Maschinengestell als Führungsanschläge 25 angebrachten Rollen gedrückt, wodurch, wie Fig. 5 zeigt, beide Schubstangen 9 und 10 außer Eingriff mit den zugeordneten Ausnehmungen 16 und 14 der Antriebs- und Mitnehmerscheibe gerückt werden. Hierdurch schwenken unter der Wirkung der Zugfedern
26 und 26' beide Schubstangen 9 und 10 nach unten, wobei das freie Ende der vorderen Schubstange 10 auf der spiralförmig verlaufenden Kurvenbahn der nächsten Ausnehmung 14 so weit zur Mitte der Mitnehmerscheibe 13 gleitet, daß es sich beim Weiterdrehen der Mitnehmerscheibe 13 wieder im Grund der Ausnehmung 14 abstützt. Die tiefste Stellung der Schubstangen 9 und 10 ist durch am Maschinengestell angeordnete rollenartige Begrenzungsanschläge
27 bestimmt.
Gleichzeitig oder vorzugsweise kurz bevor die vordere Schubstange 10 den Grund der Ausnehmungen
14 erreicht hat, gleitet das freie Ende der hinteren Schubstange 9 auf dem Umfang der Antriebsscheibe
15 in deren nächste Ausnehmung 16. Das Antriebsrad 15 wird dabei in seiner neuen Stellung durch die Rastfeder 31 festgehalten. Hiermit ist die in F i g. 2 gezeigte Ausgangsstellung wieder erreicht.
Damit bei leerem Becher das freie Ende der hinteren Schubstange 9 in die jeweilige Ausnehmung 16 der Antriebsscheibe 15 einrastet, bevor die entsprechende Ausnehmung 14 der Mitnehmerscheibe 13, die anschließend durch Eingriff mit der vorderen Schubstange 10 über deren Mitnehmer 11 auch das Hochschwenken der hinteren Schubstange 9 bewirkt, mit anderen Worten, um zu erreichen, daß das Hochschwenken beider Schubstangen nicht eher erfolgt, als die hintere Schubstange 9 in die Ausnehmung 16 eingerückt ist, wird die Anzahl der Ausnehmungen
16 der Antriebsscheibe 15 größer, im Ausführungsbeispiel doppelt so groß, gewählt wie die Anzahl der Ausnehmungen 14 der Mitnehmerscheibe 13, so daß die Teilung der Antriebsscheibe 15 wesentlich kleiner ist als die Teilung der Mitnehmerscheibe 13.
Ist dagegen der ankommende Becher 2 mit einer Kartoffel 3 belegt, so kann, wie F i g. 6 zeigt, der niedergehende Taster 6 nicht seine in F i g. 2 gezeigte tiefste Stellung erreichen, sondern wird durch die aufsteigende Kartoffel in seiner Abwärtsbewegung angehalten und anschließend aufwärts geschwenkt.
Hierdurch wird die hintere Schubstange 9 durch den Kurbelarm 7 der Tasterwelle 5 nach rechts verschoben, so daß das freie Ende der Schubstange 9 nicht in Eingriff mit der zugeordneten Ausnehmung 16 der Antriebsscheibe 15 kommt. Beim Weiterdrehen der Mitnehmerscheibe 13 bleibt demnach, obwohl die hintere Schubstange 9 von der aufwärts schwenkenden vorderen Schubstange 10 durch den Mitnehmer 11 mit hochgeschwenkt wird, die Antriebsscheibe 15 und somit auch das Zellenrad 22 in der durch die Rastfeder 31 festgelegten Stellung.
Das Zellenrad 22 wird auch dann nicht weitergedreht, wenn die Vorrichtung zur Becherkette derart eingestellt ist, daß der Taster 6 zwar zunächst seine tiefste Stellung erreichen kann, so daß auch das freie Ende der Schubstange 9 in die zugeordnete Ausnehmung 16 der Antriebsscheibe 15 einrasten kann, da durch die ansteigende Kartoffel die Schubstange 9 wieder aus der Ausnehmung 16 ausgerückt wird.
Die Bewegung der Schubstangen erfolgt, abgesehen von der eben erläuterten Ausrückbewegung der Schubstange 9 aus der zugeordneten Ausnehmung 16 der Antriebsscheibe 15, sowohl bei belegten als auch bei unbelegten Bechern in der gleichen Weise. Da bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel die beiden Schubstangen 9 und 10 stets gemeinsam hochgeschwenkt werden und sich dabei ihre freien Enden auf zu ihren Anlenkpunkten an den Kurbelarmen 7 und 8 konvexen Bogenbahnen abstützen, wird der Taster 6 jedesmal ebenfalls hochgeschwenkt und wieder abwärts in die Bahn des jeweils ankommenden Bechers geschwenkt. Da hierbei die Becher einzeln von oben her abgetastet werden, ist es möglich, ungeschlitzte Becher zu verwenden, insbesondere dann, wenn der Taster 6, wie in der Zeichnung dargestellt, einen nach
ao unten abgebogenen Tastkopf besitzt. Vorteilhafterweise sind die Becher am Boden mit einer öffnung versehen, in die der Tastkopf hineintauchen kann. Hierdurch kann der Bereich, in dem der Taster 6 die hintere Schubstange steuert, vergrößert und so die
as Betriebssicherheit der Vorrichtung weiter gesteigert werden.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Fehlstellenausgleichsvorrichtung für Kartoffellegemaschinen mit Becherkette, bei der eine Reserveeinrichtung, z. B. ein Zellenrad, vorgesehen ist, die bei ungefülltem Becher jeweils eine Kartoffel auf die Becherkette ablegt und von einer auf der Welle der oberen Umlenkrolle der Becherkette befestigten Mitnehmerscheibe angetrieben wird, die durch einen die Becherkette abtastenden und eine Kupplung zwischen der Mitnehmerscheibe und den nachgeschalteten Antriebsübertragungsorganen betätigenden Taster gesteuert ist, dadurch gekennzeichnet, daß als mit der Mitnehmerscheibe (13) kuppelbares Antriebsübertragungsorgan eine koaxial zur Mitnehmerscheibe angeordnete, drehbare Antriebsscheibe
(15) vorgesehen ist, die mit der Reserveeinrichtung (22) in kraftschlüssiger Drehverbindung, z. B. mittels eines Kettentriebes (17, 18, 19), verbunden ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Kupplungsorgan zwischen der Mitnehmerscheibe (13) und der Antriebsscheibe (15) eine mit Ausnehmungen (16) der Antriebsscheibe (15) in Eingriff kommende, am Kurbelarm (7) der Tasterwelle (5) angelenkte Schubstange (9) vorgesehen ist, zu der etwa parallel eine zweite, mit Ausnehmungen (14) der Mitnehmerscheibe (13) in Eingriff kommende Schubstange (10) am Maschinengestell gelagert ist, die mit einem Mitnehmer (11) die erste Schubstange (9) anhebt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß für das Ausrücken der Schubstangen (9 und 10) aus den zugeordneten Ausnehmungen (14 und 16) der Mitnehmerscheibe
(13) und der Antriebsscheibe (15) an den Schubstangen Nocken (23 und 24) angeordnet sind, die mit am Maschinengestell befestigten Führungsanschlägen (25) in Eingriff kommen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Ausnehmungen (16) der Antriebsscheibe (15) größer ist als die Anzahl der Ausnehmungen (14) der Mitnehmerscheibe (13).
5, Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 4, dadäf cö gekennzeichnet, daß die in Umdrehungsfichfüflg liegende Begrenzung der Ausnehmungen (14) der Mitnehmerscheibe (13) eine nach außen spiralförmig verlaufende Abflachung aufweisen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegesebriften Nr. 1010307,
1062473,1116462.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 729/32 11.66 © Bundesdruckerei Berlin
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Cited By (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1816650B1 (de) * 1968-12-23 1970-09-24 Stoll Maschf Gmbh Wilhelm Fehlstellenausgleichsvorrichtung fuer Kartoffellegemaschinen

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