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DE1062473B - Vorrichtung zum Verhueten von Fehlstellen bei Kartoffellegemaschinen mit umlaufenden Vereinzelungszellen - Google Patents

Vorrichtung zum Verhueten von Fehlstellen bei Kartoffellegemaschinen mit umlaufenden Vereinzelungszellen

Info

Publication number
DE1062473B
DE1062473B DET11157A DET0011157A DE1062473B DE 1062473 B DE1062473 B DE 1062473B DE T11157 A DET11157 A DE T11157A DE T0011157 A DET0011157 A DE T0011157A DE 1062473 B DE1062473 B DE 1062473B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
link
button
movement
pivotably mounted
lever mechanism
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET11157A
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Weitz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
TROESTER A J FA
Original Assignee
TROESTER A J FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by TROESTER A J FA filed Critical TROESTER A J FA
Priority to DET11157A priority Critical patent/DE1062473B/de
Publication of DE1062473B publication Critical patent/DE1062473B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C9/00Potato planters
    • A01C9/08Potato planters with other distributing devices, e.g. flaps, screws, horizontal turning plates

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Specific Conveyance Elements (AREA)

Description

DEUTSCHES
PATENTAMT
kl. 45 b 9/00
INTERNAT. KL. A 01 C
AUSLEGESCHRIFT 1062 473
A&4C 9(002
T11157III/45b
ANMELDETAG: 18. JULI 1955
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 30. JULI 1959
Bei Kartoffellegemaschinen, die mit selbsttätiger Beschickung der umlaufenden Zellen eines Legerades oder der die Vereinzelungszellen bildenden Greifer eines Becherwerkes arbeiten, kommt es vor, daß die aus einem die Bahn des Legeorgans umgebenden Hauptbehälter erfolgende Beschickung für eine Zelle bzw. einen Greifer zufällig unterbleibt.
Um diesen Mangel zu beseitigen, ist es bekannt, mittels einer Prüfeinrichtung die Vereinzelungszellen abzutasten und bei einer leeren Zelle die Abgabe einer Kartoffel aus einem drehbaren Reservebehälter zu bewirken.
Bei einer der bekannten Ausführungen sind die Prüftaster an einer umlaufenden Welle neben der Bahn ungeschlitzter Zellen oder Becher des Becherwerkes angeordnet. Das Hebelwerk der Vorrichtung führt Schwenkbewegungen aus, die Schwenkbewegungen der Taster müssen dabei aber durch eine Gleitbahn gesteuert werden, die notwendigerweise mindestens nach einer Seite hin offen und ungeschützt sein muß; dabei ist der Antrieb für die Taster von der Welle des oberen Kettenrades des Becherwerkes abgeleitet. Ferner bedarf es als Vorlaufsperre für den Reservebehälter eines axial in einer Kulisse verschiebbaren Stiftes, der bei jedem Schaltschritt zwischen die Zähne, des Schaltrades eingreift.
Die Verwendung einer offenen, ungeschützten Gleitführung und einer Kulissensteuerung führt bei Landmaschinen zu vorzeitigem Verschleiß durch die Einwirkung von Staub und Schmutz, wodurch sich Störungen ergeben. Die Erfindung strebt daher an, nicht nur die eigentlichen Hebel der Steuervorrichtung, wie bei der bekannten Vorrichtung, sondern alle sowohl für die Tastbewegung als auch für das den Reservebehälter steuernde Hebelwerk erforderlichen Teile lediglich Schwenkbewegungen ausführen zu lassen, um die vorgenannten Übelstände von Gleit- und Kulissenführung zu vermeiden und alle Lagerstellen vollkommen gegen Staub und Schmutz einkapseln zu können.
Zu diesem Zweck geht die Erfindung von einer bekannten Ausführung aus, bei der die umlaufenden Vereinzelungszellen einen Schlitz aufweisen, so daß, wenn sie ungefüllt sind, ein in den Bereich dieser Schlitze eingreifender, am Maschinenrahmen schwenkbar gelagerter Taster in seiner Bereitschaftsstellung verbleibt und dadurch Schwenkbewegungen eines die Vorschubbewegung eines Reservebehälters steuernden Hebelwerkes zuläßt, indem er einen am Hebelwerk vorgesehenen Mitnehmer in der Umlaufbahn eines oder mehrerer mit den Vereinzelungszellen umlaufender Nocken verharren läßt, während beim Anheben des Tasters durch eine den Schlitz in den Vereinzelungszellen abdeckende Kartoffel der Mitnehmer Vorrichtung
zum Verhüten von Fehlstellen
bei Kartoffellegemaschinen
mit umlaufenden Vereinzelungszellen
Anmelder:
Fa. A. J. Tröster, Butzbach (Hess.)
Beanspruchte Priorität;
Schaustellung auf der am 15. Mai 1955 eröffneten.
43. Wanderausstellung der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft in München
Otto Weitz, Butzbach (Hess.),
ist als Erfinder genannt worden
aus der Umlaufbahn der Nocken herausgehoben wird.
Bei der vorgenannten bekannten Ausführung greift der Taster an einem den Mitnehmer tragenden Hebel an, der schwenkbar an einer Schubstange gelagert ist, die ihrerseits in Kulissenführungen in ihrer Längsrichtung verschiebbar angeordnet ist. Bei Mitnahme des Mitnehmerhebels durch einen der obengenannten Nocken muß der Mitnehmerhebel zusammen mit der Schubstange eine Gleitbewegung in den Kulissenführungen ausführen, durch die die Schubstange einen an ihr angelenkten Schalthebel des Schrittschaltwerkes des Reservebehälters steuert. Nach diesem Schaltschritt werden die Teile durch eine Rückziehfeder in die Ausgangsstellung zurückgeschoben. Zufolge dieser Längsverschiebung der Teile muß, da auch der Mitnehmerhebel eine Hin- und Herbewegung in seiner Längsrichtung ausführt, das ihn steuernde Ende des Tasters eine Gleitbewegung auf den Mitnehmerhebel ausführen können. Sowohl die Kulissenführungen der Schubstange als auch die Führung des Steuerendes des Tasters am Mitnehmerhebel sind umständlich und insbesondere der Verschmutzung ausgesetzt, wobei jede Hin- und Herbewegung der Teile neue Schmutzteilchen zwischen die einander berührenden Flächen bringt. Demzufolge ergibt sich ein rascher Verschleiß an diesen Flächen und damit eine Störungsanfälligkeit, wobei besonders zu beachten ist, daß der Taster wegen der Empfindlichkeit der ihn steuernden Kartoffeln nur mit geringen Steuerkräften betätigt werden kann.
3 4
Zur Vermeidung dieser. Übelstände schafft die Er- des vorausgehenden Greifers 2 und wird auf diese
findung eine Steuerung, bei der Längsverschiebbewe- Weise nach unten bis an das Schachtende getragen, wo
gungen der Steuerglieder und ungeschützte Gleitfüh- sie bei der erneuten Umlenkung der Kette frei in die
rungen vermieden werden. Pflanzrinne fällt.
Gemäß der Erfindung führen beide, der Taster und 5 Durch Erschütterungen und andere Umstände wird
das den Reservebehälter steuernde Hebelwerk, sowohl gelegentlich verursacht, daß einer der Greifer beim
an den Lagerstellen als auch an den Koppelstellen Durchgang durch den Hauptbehälter leer bleibt. Dies
lediglich Schwenkbewegungen aus; dabei bildet erfin- wird durch die nachstehend beschriebene Abtastprüf-
dungsgemäß der Taster einen Teil des Hebelwerkes, vorrichtung festgestellt.
indem die Tastrolle von einem am Maschinenrahmen io Auf einer im Maschinenrahmen drehbar gelagerten schwenkbar gelagerten Lenker getragen wird und mit- Achse 7 ist lose ein Bügel 8 schwenkbar angeordnet, tels eines zweiten Lenkers an einem dritten, den Mit- der am unteren Bügelarm drehbar eine Abtastrolle 9 nehmer tragenden Lenker angelenkt ist, der seinerseits trägt. Das Gewicht dieser Rolle und des Bügels, die einen gelenkig an ihn angeschlossenen, am Maschinen- zusammen einen Taster bilden, sucht den Bügel 8 im rahmen schwenkbar gelagerten vierten Lenker bei der 15 Uhrzeigersinn um die Achse 7 zu schwenken. Diese Vorschubbewegung steuert. Der letztgenannte vierte Schwenkbewegung wird im allgemeinen begrenzt, Lenker bleibt bei der Tastbewegung in Ruhe, während wenn eine in nachstehend näher beschriebener Weise bei der Vorschubbewegung der erste Lenker in Ruhe vom Taster gesteuerte Nase 10 auf einer Nockenbleibt, scheibe 12 aufliegt und der Taster damit eine Bereit-
Da nur Schwenkbewegungen der Lenker gegenein- 20 Schaftsstellung einnimmt. Trägt der Greifer 2 eine
ander auftreten, können zur Verbindung und Lage- Kartoffel 5, so wird der Bügel 8 über die Rolle 9 ent-
rung der Lenker, und somit aller Steuerteile, Dreh- gegen dem Uhrzeigersinn ausgeschwenkt, und die
lager verwendet werden, die der Verschmutzung und Nase 10 kommt aus dem Bereich der Nocken 12 a der
vorzeitigem Verschleiß nicht ausgesetzt sind und die Nockenscheibe 12 heraus, d. h., der Taster verläßt die
eine konstruktive Vereinfachung mit sich bringen. 35 Bereitschaftsstellung.
Verschleißanfällige Kulissen- und Gleitführungen da- Hat jedoch der Greifer 2 keine Kartoffel erfaßt, so
gegen werden vermieden. greift die Tastrolle 9 in einen Schlitz 15 des Greifers 2
Die Schwenkbewegung des letztgenannten vierten ein, so daß der Bügel 8 nicht nach oben ausschwenkt,
Lenkers kann bei einer bevorzugten Ausführung der d. h., der Taster verbleibt in seiner Bereitschaftsstel-
Erfindung dazu ausgenutzt werden, daß er nicht nur 30 lung und läßt den Greifer 2 an sich vorbeiwandern.
den Vorschub des Schaltrades des Reservebehälters, Mit einem Arm 13 a des Bügels 8 ist eine als Ganzes
sondern zugleich auch die Schwenkbewegung eines auf mit 13 bezeichnete Koppel schwenkbar verbunden, die
, seiner Achse sitzenden Anschlaghebels steuert, der mit mit Lenkern 13 & und 13 c und 11 ein Gelenkviereck
i einer am Rahmen schwenkbar gelagerten, unter Feder- bildet. Diese Koppel erstreckt sich in einer zur Ebene
einwirkung stehenden Klinke zusammenarbeitet, die 35 des Bügels 8 senkrechten Ebene nach unten, und ihre
dabei durch Eingreifen am.Schaltrad dessen Vorschub Lenker 13b, 13c sind in dieser Ebene entgegen der
ι jeweils auf einen Schaltsehritt begrenzt. Kraft einer Zugfeder 23 verschwenkbar, deren eines
In der Zeichnung ist eine Ausführung der Erfindung Ende mit dem Lenker 13 c und deren anderes Ende
für den bevorzugten Fall dargestellt, daß das Lege- fest mit dem Rahmen verbunden ist.
organ aus einer die Vereinzelungszellen bzw. Greifer 40 Der Lenker 11 ist mit der vorgenannten Nase 10
durch den Hauptbehälter hindurchführenden, um- versehen, die auf der auf der Welle 4 festsitzenden
laufenden Kette besteht; jedoch kann die Erfindung Nockenscheibe 12 aufliegt, solange die Tastrolle 9 nicht
sinngemäß entsprechend auf solche selbsttätigen Kar- mit einer Kartoffel 5 in Berührung kommt. Bleibt ein
toffellegemaschinen angewendet werden, bei denen das Greifer nach Durchwandern des Hauptbehälters leer,
Legeorgan ein umlaufendes Zellenrad ist. 45 so bleibt die Nase 10, wie schon, erwähnt, in der Um-
Die Zeichnung zeigt schematisch die erfindungs- laufbahn eines der Nocken 12a, die zusammen mit
gemäße Vorrichtung, wobei die in verschiedenen, zu- dem oberen Kettenrad 3 entgegen dem Uhrzeiger-
einander geneigten bzw. senkrechten Ebenen liegenden sinn, d. h. also in der auf dem Kettenrad 3 ange-
Teile vereinfacht in der Zeichenebene dargestellt sind gebenen Pfeilrichtung, umlaufen. Hierdurch wird der
und der Rahmen sowie der untere Teil der Kartoffel- 50 Lenker 11 in Pfeilrichtung verschoben, d. h. die
legemaschine unterhalb des oberen Kettenrades des Koppel 13 5, 11, 13 c im Uhrzeigersinn entgegen der
Becherwerkes weggelassen sind. Das Vereinzelungs- Kraft der Feder 23 geschwenkt.
organ der Kartoffellegemaschine besteht aus einer Am Lenker 13 c der Koppel 13 sitzt fest verbunden endlosen Kette 1, die als Vereinzelungszellen ge- mit der Achse 7 ein Winkelhebel 14, an dessen vorschlitzte Greifer 2 an beispielsweise jedem vierten 55 stehendem Arm eine Klinke 16 angelenkt ist, deren Glied trägt. Das obere Ende des auf diese Weise ge- freies Hinterende mittels einer Zugfeder 17 gegen bildeten Becherwerkes läuft über ein oberes Ketten- den Lenker 13 c hin gezogen wird. Das Vorderende rad 3, das in nicht gezeichneter Weise von einer im des längeren, eigentlichen Klinkeiiarmes kann in eine Fahrgestell gelagerten Welle 4 aus angetrieben wird, der Lücken eines Schaltrades 18 eingreifen, das in die ihrerseits den Antrieb von den Laufrädern der 60 einer zur Zeichenebene senkrechten Ebene fest auf Maschine aus erhält. Die Kette 1 tritt mit ihren Grei- einer senkrechten Welle 19 sitzt, die am Maschinenfern 2 in bekannter Weise durch eine Schleuse hin- rahmen gelagert ist. Fest auf dem oberen Ende der durch in den in der Zeichnung nicht dargestellten, Welle 19 sitzt ein Reservebehälter 20, dessen Zellen je rechts von der Kette 1 befindlichen Hauptvorrats- eine Reservekartoffel 21 aufnehmen, die von Hand bejiälter ein, wobei im allgemeinen jeder der Greifer 65 eingelegt werden. Wie dargestellt, bleibt bei Beginn beim Durchgang nach oben eine Kartoffel 5 mitnimmt. des Legevorganges eine Zelle frei, die über einer Öff-Bei der Umlenkung der Kette über dem oberen Ketten- nung des Bodens des Reservebehälters liegt, welche rad 3 (das untere Ende der Kette läuft über ein nicht ihrerseits oberhalb des Schachtes 6 angeordnet ist. gezeichnetes entsprechendes Kettenrad) fällt die her- Die Zellen sind zum Boden des Reservebehälters 20 ausgehobene Kartoffel im Schacht 6 auf den Rücken 70 hin offen, so daß beim Vorschub des Zellenfächers ent-
I I 5f
gegen dem Uhrzeigersinn um die einer Zelle entsprechende Teilung eine Reservekartoffel 21 über die Schachtöffnung gelangt und durch den Schacht auf den Rücken eines Greifers 2 und dann in die Pflanzrinne fällt.
Diese Weiterschaltung erfolgt in der angegebenen Weise durch die Klinke 16, wenn der Winkelhebel 14 ausgehend von der Koppel 13 betätigt wird.
Bei dem Vorschub der Nase 10 durch einen der Nocken 12 a gelangt gegen Ende der Längsbewegung ίο des Lenkers 11 in der angegebenen Pfeilrichtung dessen verlängertes Ende 22 auf die Außenseite des Nockens 12 a und bringt hierdurch nach beendetem Schub die Nase 10 außer Eingriff mit dem Nocken.
Nunmehr tritt die Zugfeder 23 in Tätigkeit und übt auf den Lenker 13 & ein Drehmoment entgegen dem Uhrzeigersinn aus, so daß der Lenker 11 in die Ausgangsstellung zurückgeführt wird, in der der Lenker 13 b sich an einen rahmenfesten Anschlag 24 anlegt.
Um zu verhindern, daß bei der Steuerbewegung der Klinke 16 das Schaltrad 18 über den gewünschten, der Teilung des Reservebehälters 20 entsprechenden Schaltschritt hinausläuft, ist eine weitere zweiarmige Klinke
25 an dem Maschinenrahmen schwenkbar gelagert. Sie steht unter der Einwirkung einer Druckfeder 26, die ihr ein Drehmoment entgegen dem Uhrzeigersinn zu erteilen sucht. In der gezeichneten Stellung liegt der eine Arm der Klinke 25 unter dem Druck der Feder
26 an einem Anschlaghebel 26 an, der fest auf der Achse 7 sitzt, so daß der andere Arm der Klinke 25 außer Eingriff mit dem Schaltrad 18 bleibt. Bei Beginn der Steuerbewegung für den Vorschub des Schaltrades, d. h. beim Einklinken der Nase 10 und Längsbewegung des Lenkers 11 sowie Schwenkung des Winkelhebels 14 und der mit ihm verbundenen Klinke 16 im Uhrzeigersinn, gibt der dabei vom Lenker 13 c über die Achse 7 gesteuerte Anschlaghebel 27 die Klinke 25 frei, die sich dann unter der Wirkung der Feder 26 auf den nächstfolgenden Zahn 28 des Schaltrades 18 aufsetzt. Im weiteren Verlauf der Vor-Schubbewegung des Schaltrades rastet die Klinke 25 in die nächstfolgende Zahnlücke 29 ein und verhindert so, daß das Schaltrad und damit der Reservebehälter mehr als eine Teilung der Schaltradlücken 29 weitergeschaltet wird.
Nach Beendigung dieses Vorschubes bewirkt die Feder 23 in der bereits erwähnten Weise eine Drehung des Lenkers 13 c entgegen dem Uhrzeigersinn, so daß mit diesem über die Achse 7 auch der Anschlaghebel
27 zurückschwenkt und die Klinke 25 außer Eingriff mit dem Schaltrad bringt. Das dabei durch die Feder ,· 23 bewirkte Drehmoment ist so groß, daß die im Verhältnis dazu klein bemessene Kraft der am Winkelhebel 14 angreifenden Feder 26 überwunden wird. Die jeweilige Schaltstellung des Reservebehälters 20 wird .j durch eine an sich bekannte Rasteinrichtung, z.B. eine ij unter Federdruck stehende Kugeleinrastung, bis zum nächsten Schaltvorgang, z. B. gegen Erschütterungen, gesichert.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Verhüten von Fehlstellen bei Kartoffellegemaschinen mit umlaufenden Vereinzelungszellen, die einen Schlitz aufweisen, so daß bei ungefüllten Vereinzelungszellen ein in den Bereich dieser Schlitze eingreifender, am Maschinenrahmen schwenkbar gelagerter Taster in seiner Bereitschaftsstellung verbleibt und dadurch Schwenkbewegungen eines die Vorschubbewegung eines Reservebehälters steuernden Hebelwerkes zuläßt, indem er einen am Hebelwerk vorgesehenen Mitnehmer in der Umlaufbahn eines oder mehrerer mit den Vereinzelungszellen umlaufender Nocken verharren läßt, während beim Anheben des Tasters durch eine den Schlitz in der Vereinzelungszelle abdeckende Kartoffel der Mitnehmer aus der Umlaufbahn der Nocken herausgehoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß beide, der Taster (8, 9) und das den Reservebehälter steuernde Hebelwerk (13), sowohl an den Lagerstellen als auch an den Koppelstellen lediglich Schwenkbewegungen ausführen, wobei der Taster (8, 9) einen Teil des Hebelwerkes (13) bildet, indem die Tastrolle (9) von einem am Maschinenrahmen schwenkbar gelagerten Lenker (13 a) getragen wird und mittels eines zweiten Lenkers (13 V) an einem dritten, den Mitnehmer (10) tragenden Lenker (11) angelenkt ist, der seinerseits einen gelenkig an ihn angeschlossenen, am Maschinenrahmen schwenkbar gelagerten vierten Lenker (13 c) bei der Vorschubbewegung steuert, der bei der Tastbewegung in Ruhe bleibt, während bei der Vorschubbewegung der erste Lenker (13 a) in Ruhe bleibt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der vierte Lenker (13 c) bei seiner Schwenkbewegung nicht nur den Vorschub des Schaltrades (18) des Reservebehälters, sondern zugleich auch die Schwenkbewegung eines auf seiner Achse (7) sitzenden Anschlaghebels (27) steuert, der mit einer am Rahmen schwenkbar gelagerten, unter Federeinwirkung (26) stehenden Klinke (25) zusammenarbeitet, die dabei durch Eingreifen am Schaltrad (18) dessen Vorschub jeweils auf einen Schaltschritt begrenzt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 524 037;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 678 590.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 579/36 7.59
DET11157A 1955-07-18 1955-07-18 Vorrichtung zum Verhueten von Fehlstellen bei Kartoffellegemaschinen mit umlaufenden Vereinzelungszellen Pending DE1062473B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1229768B (de) * 1962-05-05 1966-12-01 Stoll Walter Dipl Ing Fehlstellenausgleichsvorrichtung fuer Kartoffel-legemaschinen

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE524037C (de) * 1930-04-17 1931-05-01 Int Harvester Co Vorrichtung fuer Kartoffellegmaschinen mit umlaufenden Vereinzelungszellen zur Verhuetung von Fehlstellen
DE1678590U (de) * 1954-01-07 1954-06-24 Cramer & Soehne Maschf Vorrichtung zur verhuetung von fehlstellen bei kartoffellegemaschinen.

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