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DE1229008B - Rohrpoststation - Google Patents

Rohrpoststation

Info

Publication number
DE1229008B
DE1229008B DEH52517A DEH0052517A DE1229008B DE 1229008 B DE1229008 B DE 1229008B DE H52517 A DEH52517 A DE H52517A DE H0052517 A DEH0052517 A DE H0052517A DE 1229008 B DE1229008 B DE 1229008B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
station
tube
recess
pneumatic
pneumatic tube
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH52517A
Other languages
English (en)
Inventor
Arno Hansen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEH52517A priority Critical patent/DE1229008B/de
Publication of DE1229008B publication Critical patent/DE1229008B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G51/00Conveying articles through pipes or tubes by fluid flow or pressure; Conveying articles over a flat surface, e.g. the base of a trough, by jets located in the surface
    • B65G51/04Conveying the articles in carriers having a cross-section approximating that of the pipe or tube; Tube mail systems
    • B65G51/26Stations
    • B65G51/32Stations for despatch, delivery, and transit

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Refuse Collection And Transfer (AREA)

Description

  • Rohrpoststation Die Erfindung bezieht sich auf eine Rohrpoststation zumAbsenden, Empfangen oder Durchlaufenlassen von Rohrpostbüchsen mit einem luftdicht verschließbaren Stationsgehäuse, in welchem das Fahrrohr mit einer Ausnehmung des Fahrrohrmantels als Öffnung zum Absenden oder Auswerfen der Büchse versehen ist, wobei im Bereich unterhalb der Ausnehmung des Fahrrohrmantels ein Aufuahmebehälter für die ausgeworfenen bzw. abzusendenden Büchsen sich befindet.
  • Bei bekannten Rohrpoststationen dieser Art sind zum Austragen der Büchsen in einer bestimmten Station mechanisch wirksame Mittel, wie Weichen, Ablenkvorrichtungen u. dgl., vorgesehen, die eine elektrische Schaltung erfordern. Auf die Dauer ist der mechanische Verschleiß der Büchsen infolge der Einwirkung der mechanischen Ablenkorgane erheblich.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese mechanischen Auswurforgane zu vermeiden.
  • Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Ausnehmung auf der Unterseite des Fahrrohres sich befindet, und in Förderrichtung gesehen mit Abstand vor der Station jeweils ein Rohrendschalter vorgesehen ist, bei dessen Ansprechen das Gebläse zwecks Auswerfens der Büchse an der Station abgeschaltet wird. Auf diese Weise ergibt sich noch der weitere Vorteil, daß bei Abschalten des Gebläses jeweils ein gewisser Luftstau eintritt, durch welchen die Büchse vor ihrem Austrag wesentlich abgebremst wird.
  • Es hat sich erwiesen, daß auch bei fester Anordnung des Rohrendschalters vor jeder Station der übliche Toleranzbereich in bezug auf das Gewicht der Hülse möglich ist. Es versteht sich, daß die Ausfallkurve in Abhängigkeit von dem Gewicht der Hülse etwas flacher oder steiler sein kann; der Austrag einerseits sowie der ungehinderte Durchlauf der Hülse andererseits werden mit Zuverlässigkeit erreicht.
  • An sich sind auch schon Sende-, Durchlauf- und Empfangsstationen mit einer Aussparung im Fahrrohr bekanntgeworden, welche einen Auswurf der Büchsen ohne mechanische Ablenk- oder Austragsvorrichtungen ermöglichen, und zwar in einem Falle durch entsprechende Verminderung des Luftdruckes, im anderen Falle durch Absperren der Förderluft bzw. durch Zuleiten von Gegenluft. Diese bekannten Stationen bedingen jedoch zusätzliche Vorrichtungen an den Büchsen bzw. Stationen, welche wesentlich komplizierter sind als die bekannten Ablenk- oder Austragsvorrichtungen, die unmittelbar an den Büchsen angreifen.
  • Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung wird dadurch erreicht, daß das Fahrrohr geneigt zur Waagerechten in dem Stationsgehäuse angeordnet ist und zumindest im Bereich der Ausnehmung geradlinig verläuft. Auf diese Weise ergibt sich eine besonders einfache Bedienung der Station und sichere Austragung in beiden Förderrichtungen.
  • Wenn das Fahrrohr so verengt ist, daß die beiden an die Rohrpoststation angeschlossenen Fahrrohrteile einen Winkel von etwa 900 zueinander einnehmen, ist es gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung vorteilhaft, daß das Fahrrohr in einem Bogen von etwa 900 verläuft, und zwar innerhalb der Station, so daß auch hierbei ein sicheres Austragen in beiden Förderrichtungen sowie gegebenenfalls ein ungehinderter Durchlauf durch die Station gewährleistet ist.
  • Für die Bedienung der Rohrpoststation ist ferner vorteilhaft, daß der Aufnahmebehälter durch eine selbstdichtende Klappe von dem das Fahrrohr enthaltenden Teil des Stationsgehäuses getrennt und unverschlossen ist.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung im Schema dargestellt, und zwar zeigt F i g. 1 eine Draufsicht auf eine Rohrpoststation, F i g. 2 eine Seitenansicht zu dieser Station, F i g. 3 eine andere Ausbildungsform einer Einzelstation in stark schematischer Darstellung, F i g. 4 eine weitere andere Ausführungsform einer Station.
  • Die Rohrpoststation gemäß den F i g. 1 und 2 besitzt ein Stationsgehäuse 1, welches allseitig luftdicht abgeschlossen ist und auf der Vorderseite eine selbstdichtende Bedienungsklappe 2 aufweist. Die Selbst- dichtung kann beispielsweise in der Weise erfolgen, daß auf der Rückseite der Klappe ein aus Schaumgummi oder anderem geeignetem Material bestehender Dichtungsstreifen 3 vorgesehen ist. Die Bedienungsklappe ist mittels eines Handgriffes 4 um ein Scharnier schwenkbar, wie F i g. 4 zeigt. Eine weitere selbstdichtende Klappe 6 (F i g. 2) kann an dem unteren Ende des Stationsgehäuses vorgesehen- sein, und zwar ebenfalls um.ein Scharnier7 schwenkbar, wobei die Klappe mittels einer Feder 8 oder eines Gegengewichtes in der Schließstellung gehalten wird, jedoch bei Auffallen einer auszutragenden Hülse kurzzeitig nach unten abgelenkt wird, so daß die Hülse in einen Sammelraum 9 fällt. Eine solche Hülse 10 kann durch einen Schlitz 11, der vorzugsweise durch eine Aussparung 12 noch erweitert ist, leicht entnommen werden. Es ist auch möglich, den Sammelbehälter für die empfangenen Hülsen nach vorn gegenüber dem Stationsgehäuse herauszubauen, wie beispielsweise die strichpunktierte Linie 13 in F i g. 2 zeigt, wobei eine schräge, rutschenartige Fläche 14 auf der Rückseite vorgesehen werden kann. Der Raum auf der Rückseite dieser Fläche 14 kann dann vergrößert werden und als Vorratsbehälter für abzusendende Hülsen ausgenutzt werden.
  • In dem Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 1 und 2 ist das Fahrrohr 15 in vertikaler Richtung verlegt. Es ist aber auch genausogut möglich, die Rohrverlegung außerhalb des Stationsgehäuses in jeder anderen beliebigen Richtung, beispielsweise waagerecht, vorzunehmen, so daß in diesem letzteren Falle die beiden Rohranschlüsse des Fahrrohres in waagerechter Richtung aus dem Stationsgehäuse austreten. Innerhalb des Stationsgehäuses ist das Fahrrohr mit einem Teil 15 a schräg, und zwar geradlinig angeordnet. Der Winkel zwischen der Waagerechten und der Mittellinie dieses Rohrteiles beträgt vorzugsweise etwa 25 bis 600. Auf der Unterseite und zweckmäßig mit einer leichten Drehung nach der Klappe 2 zu ist eine Aussparung 15 b mit den Rändern 15 c und 15 d vorgesehen. Schließlich sind noch mit Abstand vor der Station, jeweils in Förderrichtung gesehen, je ein Rohrendschalter 16, 17 fest angeordnet, wobei der Abstand den jeweiligen Gegebenheiten anzupassen ist. Im allgemeinen ist der Abstand der Rohrendschalter größer als in der Zeichnung der Einfachheit halber dargestellt ist. An einer geeigneten Stelle des Stationsgehäuses, beispielsweise im linken oberen Feld (F i g. 1) ist die Reihe der Sendetaste 18 für die beliebig anwählbaren zwölf anderen Stationen der Rohrpostanlage vorgesehen. Im Innern des Gehäuses hinter diesen Tasten befindet sich der elektrische Teil, und zwar in der Ausbildung einer leicht auswechselbaren Baueinheit. Hierzu gehört auch noch eine rote Sendelampe 19, die anzeigt, wenn auf irgendeiner Station der Anlage gesendet wird.
  • Die Wirkungsweise der beschriebenen Station ist folgende. Wenn von irgendeiner beliebigen Station die in der Zeichnung dargestellte Station angewählt wird, so wird jeweils das für diese gewünschte Richtung bestimmte Gebläse, vorzugsweise ein Saugzuggebläse, eingeschaltet, so daß die ohnehin auf sämtlichten Stationen - geschlossenen Klappen durch den entstehenden Saugzug selbstdichtend angedrückt werden. Die vor der Betätigung der betreffenden Sendetaste, durch eine Klappe 2 von Hand in die Ausnelimung 15 b der Gegenstation eingelegte Hülse wird von dem Luftstrom erfaßt und durch das Fahr- rohr befördert. Die elektrische Schaltung ist so .emgerichtet, daß bei Durchfahren der nicht ausgewählten Station das Berühren der Endschalter durch die Hülsen keine Wirkung hat. Erst wenn die Hülse an der ausgewählten Station ankommt, schaltet der Endschalter 16, 17 das betreffende Gebläse ab, so daß ein Luftstau eintritt, der die Hülse sofort so stark abbremst, daß diese je nach Förderrichtung entweder in Richtung des strichpunktierten Pfeiles 20 (Förderung von unten nach oben) oder in Richtung des Pfeiles 21 durch die Ausnehmung 15 b ausgetragen wird. Es ist auch möglich, den Rohrendschalter 17 derart anzuordnen, daß die Hülse zunächst noch das Rohrteil 15 a durchläuft und um ein kurzes Stück in dem Fahrrohr hoch steigt und sodann unter dem Gewicht der Schwerkraft wieder zurückfällt und etwa in Richtung des Pfeiles 21 nach unten hin ausfällt.
  • In F i g. 3 ist eine andere Ausführungsform in bezug auf die Rohrführung im Schema dargestellt, und zwar ist hier das Fahrrohr völlig gradlinig durch die Station hindurchgeführt. Auch hier tritt die gleiche Wirkung ein, wie weiter oben zu den Fig. 1 und 2 erläutert.
  • Gemäß Fig. 4 ist das Fahrrohr 22 unter Bildung eines rechtwinkligen Rohrkrümmers durch das Stationsgehäuse23 geführt, wobei das Rohr wiederum eine Aussparung 24 auf der Unterseite erhält, so daß der Austrag sich in Richtung der Pfeile 25 oder 26 vollziehen kann. Bei Durchlauf der Hülse durch die Station in Richtung der strichpunktierten Linie 27 wird die Führung noch durch die Fliehkraft verbessert. Es versteht sich, daß bei den Ausführungsbeispielen gemäß F i g. 3 und 4 ebenfalls Bedienungsklappen vorgesehen sind.
  • Es sei hier besonders darauf hingewiesen, daß das Fahrrohr im Bereich der Station auch in anderer Weise geführt und gebogen werden kann. Es ist nur darauf zu achten, daß die Hülse für den Durchlauf eine genügende Führung erhält und beim Austrag. sowohl von der einen als auch von der anderen Richtung ungehindert, und ohne an den Rändern der Ausnehmung anzustoßen, ausfallen kann.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Rohrpoststation zum Absenden, Empfangen oder Durchlaufenlassen von Rohrpostbüchsen mit einem luftdicht verschließbaren Stationsgehäuse, in welchem das Fahrrohr mit einer Ausnehmung des Fahrrohrmantels als Öffnung zum Absenden oder Auswerfen der Büchsen versehen ist, wobei im Bereich unterhalb der Ausnehmung des Fahrrohrmantels ein Aufnahmebehälter für die ausgeworfenen bzw. abzusendenden Büchsen sich befindet, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (15b, 24) auf der Unterseite des Fahrrohres sich befindet, und in Förderrichtung gesehen mit Abstand vor der Station jeweils ein Rohrendschalter (16 bzw. 17) vorgesehen ist, bei dessen Ansprechen das Gebläse zwecks Auswerfens der Büchse an der Station abgeschaltet wird.
  2. 2. Rohrpoststation nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrrohr geneigt zur Waagerechten in dem Stationsgehäuse angeordnet ist und zumindest im Bereich der Ausnehmung geradlinig verläuft.
DEH52517A 1964-04-27 1964-04-27 Rohrpoststation Pending DE1229008B (de)

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DE1229008B true DE1229008B (de) 1966-11-17

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