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DE1228174B - Verfahren zur Herstellung von bunten Ornament-Verbundfensterscheiben aus Kunststoff - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von bunten Ornament-Verbundfensterscheiben aus Kunststoff

Info

Publication number
DE1228174B
DE1228174B DET23445A DET0023445A DE1228174B DE 1228174 B DE1228174 B DE 1228174B DE T23445 A DET23445 A DE T23445A DE T0023445 A DET0023445 A DE T0023445A DE 1228174 B DE1228174 B DE 1228174B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
layer
mold
plastic
hardened
glass
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET23445A
Other languages
English (en)
Inventor
Carl Tuttas
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DET23445A priority Critical patent/DE1228174B/de
Publication of DE1228174B publication Critical patent/DE1228174B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C33/00Moulds or cores; Details thereof or accessories therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C39/00Shaping by casting, i.e. introducing the moulding material into a mould or between confining surfaces without significant moulding pressure; Apparatus therefor
    • B29C39/02Shaping by casting, i.e. introducing the moulding material into a mould or between confining surfaces without significant moulding pressure; Apparatus therefor for making articles of definite length, i.e. discrete articles
    • B29C39/12Making multilayered or multicoloured articles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von buten Ornament-Verbundfensterscheiben aus Kunststoff Die Erfindung bezieht sich auf ein neuartiges Herstellungsverfahren von bunten Ornament-Verbundfensterscheiben aus Kunststoff, d. h. also von Scheiben, die aus einer inneren und einer äußeren Schicht mit eingeschlossenen Lufträumen bestehen. Es ist bereits bekannt, einfache Ornament-Fensterscheiben aus Kunststoff herzustellen, bei denen die die Konturen der Unterteilung bildenden Streben zusammen mit dem äußeren Rahmen als Baueinheit hergestellt sind und in die durch diese Streben entstehenden Fläcne als Füllung ein noch nicht ausgehärteter Kunststoff in einer oder verschiedenen Farben eingegossen wird. Im weiteren wurde auch schon vorgeschlagen, die Konturen der Ornamente durch Trennwände aus Aluminium, Messing oder Kunststoff herzustellen, die in die untere, noch nicht ausgehärtete Schicht hineingedrückt werden, wobei gegebenenfalls in den Trennwänden Durchbrechungen vorgesehen sind, um eine bessere Verbindung zwischen den nebeneinanderliegenden Feldern zu erzielen.
  • Diese Verfahren weisen jedoch den Nachteil auf, daß infolge der starken wetterabhängigen Temperaturdifferenzen und der unterschiedlichen Dehnungskoeffizienten von Trennwänden und Kunststoffschichten sich letztere von den rennwänden lösen und dadurch Risse entstehen, die bei Eindringen von Feuchtigkeit und Frost leicht zur Zerstörung des Fensters führen können. Abgesehen von diesen Mängeln lassen sich diese Verfahren aber auch nicht zur Herstellung von Verbundscheiben verwenden.
  • Für Verbundscheiben wird nach der Erfindung ein neuartiges Verfahren aufgezeigt, bei welchem zunächst in bekannter Weise in eine Form eine Schicht aus noch nicht ausgehärtetem, durchsichtigem oder durchscheinendem Kunststoff, z. B. Polyester, gegossen und in diese Schicht vor dem Aushärten die trennenden Konturen für die gewünschte Scheibenunterteilung gelegt und nach dem Aushärten auf die @rste Schicht in die entstandenen Felder eine zweite, gleichartige Schicht in beliebiger Farbe aufgegossen @ird und erhärtet.
  • Nach der Erfindung wird jedoch für die Bildung lieser Konturen ein Band aus hochporösem, dem @erwendeten Kunststoff freundlichem Werkstoff be-@utzt, welches sich beim Gießen des Kunststoffes inolge der Kapillarwirkung vollsaugt, so daß nach @em Guß praktisch keine Trennwände mehr vorhan-@en sind, sondern eine einheitliche, homogene chicht entsteht, aus der an den Ornamentkonturen @as poröse Band etwas herausragt.
  • Die so vorbereitete Platte wird sodann nach Drehen um 180° in eine der ersten Schicht gleiche, noch nicht ausgehärtete Schicht hineingelegt und vorzugsweise unter leichtem Druck in dieser bis zum Aushärten der Schicht festgehalten. Bei diesem Vorgang saugt sich der noch herausstehende Teil des hochporösen Bandes beim Einlegen in die noch nicht ausgehärtete Kunststoffschicht ebenfalls voll und erhärtet dann, so daß bei der fertigen Platte das vorher hochporöse, labile Band ein fester Teil der Platte wird. Bei dem umgekehrten Auflegen der vorbereiteten Platte entstehen in den einzelnen Feldern Luftkissen, die durch die innige Verbindung der unteren Schicht mit em sich in die porösen Bänder einsaugenden Kunststoff einwandfrei luftdicht abgeschlossen werden. Die Stärke der Lufträume kann dabei durch das herausstehende Maß der porösen Bänder und auch durch den ausgeübten Druck beliebig bemessen werden.
  • Um einer oder beiden Außenschichten dieser Doppelscheibe eine ornamentartige Struktur zu geben, kann nach einem weiteren Merkmal der Erfindung vor dem Eingießen der Schicht in die Form eine kleine Menge von Glasfasern auf dem Formboden verstreut werden, die bei Durchsicht durch die fertige Platte den Anschein einer ornamentalen Oberflächenstruktur erwecken. Wird für eine oder beide Schichten der Scheibe eine echte Oberflächenstruktur gewünscht, so kann dies leicht dadurch erreicht werden, daß vor dem Guß der Schicht auf den Formboden eine mit bekannten Trennmitteln bestrichene Formplatte mit beliebiger Oberflächenstruktur aufgelegt wird, die als Vaterform für die aufgegossene Kunststoffschicht dient. Die Kunststoffscheiben erhalten dann die umgekehrte Struktur der Formplatte.
  • Da Kunststoffplatten, gleichgültig um was für einen Kunststoff es sich handelt, eine relativ weiche Oberfläche haben, besteht bei stark beanspruchten Scheiben, z. B. durch Staubeinwirkung und häufiges Putzen, leicht eine Verschrammung und damit eine blinde Oberfläche. Um dies zu vermeiden, kann es im Rahmen der Erfindung zweckmäßig sein, in den Boden der Form lose eine dünne Glasscheibe einzulegen und eine oder beide Schichten auf eine solche dünne Glasscheibe aufzugießen. Bekanntlich gehen Glas und Kunststoff eine sehr innige Klebverbindung miteinander ein. Durch die bekannten Elastizitätseigenschaften der Kunststoffe erhält die Glasscheibe eine hervorragende Stabilität sowohl in bezug auf Biege- als auch Schlagfestigkeit, während die Oberflächenhärte der Scheibe durch die dünne Glasschicht erzielt wird. Selbst bei Verbundfenstern mit den größten in der Praxis vorkommenden Ausmaßen genügt für diesen Oberflächenschutz eine Glasscheibe von 1,5 bis 2 mm, da sie ausschließlich der Oberflächenhärte dient. Das vorerwähnte Konturenband besteht vorzugsweise aus einem handelsüblichen Band aus einem Glasfasergewebe oder auch aus einem hochporös aufgeschäumten Kunststoff des gleichen Typs, aus dem die Schichten bestehen. Nach dem aufgezeigten Verfahren können sowohl gleiche Muster in Serienfabrikation als auch Einzelausführungen, z. B. mit künstlerischen Darstellungen, leicht hergestellt werden, indem die Konturen für die gewünschte Feldaufteilung oder die figürlichen Darstellungen vor dem ersten Guß auf dem Boden der Form z. B. mittels einer Schablone aufgezeichnet oder, wenn Oberflächenschutzscheiben aus Glas verwendet werden, eine entsprechende Schablone zwischen Glasscheibe und Formboden lose eingelegt wird.
  • In der Zeichnung ist die Durchführung des Verfahrens schematisch dargestellt.
  • Gemäß I wird zunächst in eine Form 1 eine dünne Schicht 2 von noch nicht ausgehärtetem Kunststoff eingegossen. Gegebenenfalls kann gemäß Ia vor dem Gießen eine Anzahl von Glasfasern 3 lose in den Formboden eingestreut werden. Solange die Schicht 2 noch nicht erhärtet ist, wird gemäß II das hochporöse Band 4 in den gewünschten Konturen in die Schicht 2 eingelegt, wobei dieses Band auch den gesamten Rand der Schicht 2 umschließt. Nunmehr läßt man die Schicht mit den eingelegten Bändern erhärten, was in der Praxis etwa ½ Stunde dauert.
  • Sodann wird gemäß III je nach der gewünschten Farbverteilung in einzelne der durch das Band 4 abgeteilten Felder eine dünne Schicht farbigen Kunststoffes eingegossen. Es entsteht nun eine Unterplatte gemäß IV, bei der beispielsweise die Felder 2 klar durchsichtig bleiben, das Feld 5 blau, das Feld 6 gelb, das Feld 7 grün und das Feld 8 rot erscheint.
  • Nach Erhärten der farbigen Eingüsse wird die Platte 2, 4 aus der Form herausgenommen und gemäß V eine neue Schicht 9 eingegossen. Unmittelbar nach diesem Eingießen, also vor dem Aushärten, wird die Platte gemäß III um 180° gedreht und in die Schicht 9 eingelegt, wobei sich die oberen Ränder des Bandes 4 vollsaugen. In dieser Lage wird die Schicht 2 unter leichtem Druck bis zum Aushärten der Schicht 9 festgehalten. Es entsteht nunmehr die fertige Doppelscheibe 11 gemäß VI mit den völlig dicht eingeschlossenen Lufträumen 12. Hier sei erwähnt, daß - wie bereits eingangs beschrieben und gemäß V und VI dargestellt - eine Formplatte 10 unter die Gußschicht gelegt werden kann, um eine ornamentierte Oberfläche zu erzielen. In gleicher Weise kann beim Guß der Schicht 2 und/oder beim Guß der Schicht 9 eine dünne Glasplatte in den Formboden eingelegt werden, die sich beim Guß innig mit dem Kunststoff verbindet.
  • Die nach dem geschilderten VErfahren hergestellte doppelscheibe 11 kann rings um ihren Rand 14 herum gemäß VII in eine Metallschiene 13 gefaßt werden, die beispielsweise mit Mauerdübeln fest in eine Wand eingebaut werden kann. In gleicher Weise kann die Scheibe 11 natürlich auch in den Falz von Türen und Fenstern eingesetzt werden.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur Herstellung von bunten Ornament-Verbundfensterscheiben aus Kunststoff, bei dem zunächst in eine Form eine Schicht aus noch nicht ausgehärtetem durchsichtigem Aushärten die Ornamentmuster bestimmenden Trennwände gesetzt und die dadurch entstandenen Felder mit verschiedenfarbigen Kunststoffen ausgegossen werden, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Trennwände aus einem flexiblen Band (4) aus hochporösem, dem verwendeten Kunststoff freundlichem Werkstoff bestehen und so bemessen sind, daß sie aus den buntfarbigen Feldern (5, 6, 7, 8) etwas herausragen, und daß sodann nach Aushärten der bunten Felder (5, 6, 7, 8) die so vorbereitete Platte nach Drehen um 180° in eine der ersten Schicht (2) gleiche, noch nicht ausgehärtete Schicht (9) hineingelegt und unter leichtem Druck in dieser bis zum Aushärten der Schicht (9) festgehalten wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Guß der ersten Schicht (2) und/oder vor dem Guß der zweiten Schicht (9) Glasfasern (3) in lockerer Verteilung auf den Boden der Form (1) gestreut werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Guß der ersten Schicht (2) und/oder vor dem Guß der zweiten Schicht (9) eine Formplatte (10) mit beliebiger Oberflächenstruktur unter Aufstreichung eines geeigneten Trennmittels auf den Boden der Form (1) gelegt wird.
  4. 4. Verfahren nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden der Form (1) aus einer lose eingelegten dünnen Glasscheibe besteht, an der die aufgegossene Kunststoffschicht (2 bzw. 9) fest haftet.
  5. 5. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Konturen für die gewünschte Feldaufteilung bzw. figürliche Darstellungen vor dem ersten Guß auf dem Boden der Form (1) vorzugsweise mittels Schablone aufgezeichnet oder bei Ausführung gemäß Anspruch 4 als Schablone zwischen Glasscheibe und Formboden lose eingelegt werden.
  6. 6. Hilfseinrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Konturenband (4) aus einem an sich bekannten Glasfasergewebe besteht.
  7. 7. Hilfseinrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Konturenband (4) aus einem hochporös aufgeschäumten Kunststoff des gleichen Typs wie dem der Schichten (2 und 9) besteht.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1 152 045.
DET23445A 1963-02-07 1963-02-07 Verfahren zur Herstellung von bunten Ornament-Verbundfensterscheiben aus Kunststoff Pending DE1228174B (de)

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DE1228174B true DE1228174B (de) 1966-11-03

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ID=7550992

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DET23445A Pending DE1228174B (de) 1963-02-07 1963-02-07 Verfahren zur Herstellung von bunten Ornament-Verbundfensterscheiben aus Kunststoff

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DE (1) DE1228174B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1152045B (de) 1957-12-11 1963-07-25 Elfriede Schulz Geb Liedtke Verfahren zum Herstellen ornamentaler Fenster aus glasklarem Kunststoff

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1152045B (de) 1957-12-11 1963-07-25 Elfriede Schulz Geb Liedtke Verfahren zum Herstellen ornamentaler Fenster aus glasklarem Kunststoff

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