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DE1228149B - Vorrichtung zum Verteilen der Last auf die Achsen eines Kraftfahrzeuges - Google Patents

Vorrichtung zum Verteilen der Last auf die Achsen eines Kraftfahrzeuges

Info

Publication number
DE1228149B
DE1228149B DEF38823A DEF0038823A DE1228149B DE 1228149 B DE1228149 B DE 1228149B DE F38823 A DEF38823 A DE F38823A DE F0038823 A DEF0038823 A DE F0038823A DE 1228149 B DE1228149 B DE 1228149B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
counterweight
vehicle
axles
load
distributing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF38823A
Other languages
English (en)
Inventor
Henri Faucheux
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HENRI FAUCHEUX
Original Assignee
HENRI FAUCHEUX
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HENRI FAUCHEUX filed Critical HENRI FAUCHEUX
Publication of DE1228149B publication Critical patent/DE1228149B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F9/00Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes
    • B66F9/06Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes movable, with their loads, on wheels or the like, e.g. fork-lift trucks
    • B66F9/075Constructional features or details
    • B66F9/07554Counterweights

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
B60g
B62d
Deutsche Kl.: 63 c - 37
Nummer: 1228 149
Aktenzeichen: F 3882311/63 c
Anmeldetag: 22. Januar 1963
Auslegetag: 3. November 1966
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verteilen der Last auf die Achsen eines Kraftfahrzeuges für den Transport frei tragend aufgelagerter Lasten, insbesondere eines Hubstaplers, mittels eines auf dem Fahrgestell des Fahrzeuges in dessen Längsrichtung beweglichen Gegengewichtes.
Bei einer bekannten Ausbildung eines Hubstaplers ist ein Gegengewicht in einem Führungsrahmen im Fahrgestell in der Längsrichtung des Fahrzeuges bewegbar angeordnet. Wegen des beschränkten Raumes zwischen der Karosserie und den Fahrzeugachsen ist die Höhe und somit die Masse des Gegengewichtes verhältnismäßig beschränkt. Eine Erhöhung der Masse wäre nur möglich, wenn die Karosserie gegenüber den Fahrzeugachsen übermäßig angehoben würde. Vor allem aber ist diese bekannte Ausbildung von vornherein auf die Anbringung eines solchen Gegengewichtes ausgerichtet, und der nachträgliche Einbau eines solchen verschiebbaren Gegengewichtes in ein vorhandenes Fahrzeug würde erhebliche Umbauarbeiten erfordern.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Gattung zu schaffen, die unter Ausnutzung ohnehin vorhandenen Raumes am Fahrzeug untergebracht werden kann und die auch den nachträglichen Anbau an vorhandene Fahrzeuge ermöglicht.
Es ist auch ein Hubstapler bekannt, dessen Antriebsaggregat im wesentlichen nicht am Heck angeordnet ist, wie dies normalerweise bei kraftstoffbetriebenen Hubstaplern der Fall ist. Dieses bekannte Fahrzeug eignet sich insbesondere als elektrisch betriebenes Fahrzeug. Der Raum hinter dem Fahrzeugsitz ist bei dieser bekannten Ausbildung von dem Gegengewicht eingenommen, das im wesentlichen aus einem Kasten besteht, der zusätzlich zu den elektrischen Batterien des Fahrzeuges einen Ballast enthält. Dieser Kasten ist weit über die Hinterachse hinaus verschiebbar und gestattet dadurch den Ausgleich erheblicher, vor der Vorderachse des Fahrzeuges wirksamer Nutzlasten.
Abgesehen davon, daß sich eine solche Ausbildung nicht für kraftstoffbetriebene Fahrzeuge eignet, deren Antriebsmotor am Heck angeordnet ist, ist ein solches Fahrzeug auch im schwerbeladenen Zustand schlecht manövrierfähig, da das Gegengewicht im ausgeschobenen Zustand weit über die Hinterachsen hinaus vorspringt und die Wendefähigkeit des Fahrzeuges erheblich beeinträchtigt. Dies fällt insbesondere ins Gewicht, wenn, wie dies in Lagern üblich ist, die zu transportierenden Lasten unter Freilassung schmaler Gänge hochgestapelt sind, da anVorrichtung zum Verteilen der Last auf die
Achsen eines Kraftfahrzeuges
Anmelder:
Henri Faucheux,
Ancenis, Loire-Atlantique (Frankreich)
Vertreter:
Dr.-Ing. Dipl.-Ing. R. Poschenrieder
und Dr.-Ing. Dipl.-Ing. E. Boettner,
Patentanwälte, München 8, Lucile-Grahn-Str. 38
Als Erfinder benannt:
Henri Faucheux,
Ancenis, Loire-Atlantique (Frankreich)
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 17. Mai 1962 (897 913)
schließend an den Beladevorgang das Fahrzeug um 90° in die Richtung des Ganges gedreht werden muß.
Gemäß der Erfindung wird die gestellte Aufgabe dadurch gelöst, daß das Gegengewicht U-förmig ausgebildet ist und mit seiner offenen Seite nach unten den Motor mit seinen Schenkeln umgreift.
Oberhalb und seitlich des Motors eines Kraftfahrzeuges für den Transport frei tragend aufgelagerter Lasten ist regelmäßig reichlich Platz vorhanden, um die Unterbringung eines so ausgebildeten Gegengewichtes zu ermöglichen. Auch lassen sich die Führungsschienen für ein solches Gegengewicht ohne erheblichen Aufwand an ein vorhandenes Fahrzeug anbauen. Da also die Masse eines solchen Gegengewichtes verhältnismäßig groß gewählt werden kann, ohne daß es in axialer Richtung übermäßig lang ausgebildet werden muß, kommt man auch bei schwerbeladenem Fahrzeug mit einer verhältnismäßig geringen Ausladung des Gegengewichtes über die Hinterachse hinaus aus. Das Gegengewicht kann dabei ohne weiteres in bekannter Weise mittels eines vom Führersitz aus bedienbaren hydraulischen Antriebes betätigbar und mit Endschaltern ausgerüstet sein, die ein Stillsetzen des hydraulischen Antriebes bei Erreichen der einen oder anderen Endstellung des Gegengewichtes bewirken.
609 709/172
In der Zeichnung ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Darin ist
F i g. 1 eine Ansicht eines Hubstaplers mit der Einrichtung nach der Erfindung,
F i g. 2 ein entsprechender Schnitt und
F i g. 3 ein Steuerschema für das automatische Anhalten des Gegengewichtes.
In Fig. 1 ist mit 1 das Fahrgestell des Hubstaplers oder Ladefahrzeuges bezeichnet, das mit den Vorderrädern 2 und den Hinterrädern 3 auf dem Boden ruht. Der Motor 4 ist im rückwärtigen Teil des Fahrzeuges angeordnet dargestellt, und der Fahrersitz ist mit 5 bezeichnet. Vor der Vorderachse weist der Karren eine Hubvorrichtung mit einer entlang aufrechter Säulen? vertikal beweglichen Plattform 6 auf. Bei 8 ist schematisch eine von dem Hubstapler getragene Last angedeutet.
Ein Gegengewicht, das z. B. von einer Gußeisenmasse 9 in der Form eines auf dem Kopf stehenden U gebildet ist, dessen Schenkel den Motor umgreifen, ist auf dem Fahrgestell des Schleppers in der Längsrichtung bewegbar, indem es mit mit diesem Gegengewicht fest verbundenen Schuhen auf Schienen gleitet oder mit Rollen auf geeigneten Rollbahnen rollt, die beispielsweise an den Längsgliedern des Fahrgestells getragen sind. Nach vorn zu kann das Gegengewicht 9 an dem Ende einer beweglichen Kolbenstange 1D: eines doppeltwirkenden Betätigungszylinders 11 befestigt sein, der mittels eines hydraulischen -Verteilers 12 (F i g. 3) vom Fahrersitz aus betätigbar ist. Der Bedienungshebel 13 des Druckmittelverteilers, der in vollen Linien in seiner neutralen Stellung dargestellt ist und der für die Vorwärtsbewegung des Gegengewichtes nach 14 und für dessen Rückwärtsbewegung nach 15 verschiebbar ist, ist vorzugsweise mit einer Steuerstange 16 fest ver- ■ bunden, die zwei im Abstand voneinander liegende Anschläge 17 und 18, je einen vorn und hinten, aufweist. Der Anschlag 17 wird bei der Vorwärtsbewegung des Gegengewichtes in Tätigkeit gesetzt, wenn dieses das vordere Ende seiner Bewegungsbahn erreicht, und dadurch wird der Verteilerhebel aus der Vorwärtsstellung 14 in die Ruhestellung 13 gerückt, während der Anschlag 18 in Tätigkeit gesetzt wird, wenn das Gegengewicht bei einer Rückwärtsbewegung das hintere Ende seiner Bewegungsbahn erreicht, so daß der Verteilerhebel aus der Rückwärtsstellung 15 in die Neutralstellung 13 verschoben wird. Wenn also der Fahrer das Gegengewicht aus der einen in die andere Endstellung zu verschieben wünscht, braucht er lediglich den Hebel in die gewünschte Stellung zu rücken, um die Winde 10, 11 in Tätigkeit zu setzen, und das Gegengewicht rückt den Verteiler selbsttätig in seine Ruhestellung, wenn es das Ende seiner Bewegungsbahn erreicht, ohne daß der Fahrer diese Bewegung zu überwachen braucht.
Fig. 1 zeigt in vollen Linien das Gegengewicht9 in der hintersten Stellung, in welcher es das Gleichgewicht bei beladener Plattform 6 des Karrens herbeiführt, und die vorderste Stellung des Gegengewichtes ist in unterbrochenen Linien dargestellt. Die Erfindung ermöglicht eine bessere Verteilung der Last auf die Räder und gewährleistet insbesondere eine gute Bodenlage und einen guten Griff der antreibenden Räder.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Vorrichtung zum Verteilen der Last auf die Achsen eines Kraftfahrzeuges für den Transport frei tragend aufgelagerter Lasten, insbesondere eines Hubstaplers, mittels eines auf dem Fahrgestell des Fahrzeuges in dessen Längsrichtung beweglichen Gegengewichtes, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegengewicht (9) U-förmig ausgebildet ist und mit seiner offenen Seite nach unten den Motor mit seinen Schenkeln umgreift.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    USA.-Patentschriften Nr. 2 916 172, 2 711227.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    609 709/172 10.66 © Bundesdruckerei Berlin
DEF38823A 1962-05-17 1963-01-22 Vorrichtung zum Verteilen der Last auf die Achsen eines Kraftfahrzeuges Pending DE1228149B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR897913A FR1330879A (fr) 1962-05-17 1962-05-17 Dispositif pour répartir sur les essieux le poids d'un véhicule transportant des charges en porte-à-faux

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1228149B true DE1228149B (de) 1966-11-03

Family

ID=8779175

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF38823A Pending DE1228149B (de) 1962-05-17 1963-01-22 Vorrichtung zum Verteilen der Last auf die Achsen eines Kraftfahrzeuges

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE1228149B (de)
FR (1) FR1330879A (de)

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4230199A (en) * 1978-12-12 1980-10-28 Caterpillar Tractor Co. Apparatus for shifting center of gravity of a work vehicle
WO1980001268A1 (en) * 1978-12-12 1980-06-26 Caterpillar Tractor Co Apparatus for shifting center of gravity of a work vehicle
DE3071653D1 (en) * 1980-09-02 1986-07-24 Williams James M V Force-moment compensating apparatus

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US2711227A (en) * 1952-11-18 1955-06-21 William L Shimmon Weight unit for fork lift trucks
US2916172A (en) * 1958-06-13 1959-12-08 Burton H Locke Fork lift truck with shiftable ballast

Patent Citations (2)

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Also Published As

Publication number Publication date
FR1330879A (fr) 1963-06-28

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