DE1228149B - Vorrichtung zum Verteilen der Last auf die Achsen eines Kraftfahrzeuges - Google Patents
Vorrichtung zum Verteilen der Last auf die Achsen eines KraftfahrzeugesInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66F—HOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
- B66F9/00—Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes
- B66F9/06—Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes movable, with their loads, on wheels or the like, e.g. fork-lift trucks
- B66F9/075—Constructional features or details
- B66F9/07554—Counterweights
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
B60g
B62d
Deutsche Kl.: 63 c - 37
Deutsche Kl.: 63 c - 37
Nummer: 1228 149
Aktenzeichen: F 3882311/63 c
Anmeldetag: 22. Januar 1963
Auslegetag: 3. November 1966
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verteilen der Last auf die Achsen eines Kraftfahrzeuges
für den Transport frei tragend aufgelagerter Lasten, insbesondere eines Hubstaplers, mittels eines auf dem
Fahrgestell des Fahrzeuges in dessen Längsrichtung beweglichen Gegengewichtes.
Bei einer bekannten Ausbildung eines Hubstaplers ist ein Gegengewicht in einem Führungsrahmen im
Fahrgestell in der Längsrichtung des Fahrzeuges bewegbar angeordnet. Wegen des beschränkten Raumes
zwischen der Karosserie und den Fahrzeugachsen ist die Höhe und somit die Masse des Gegengewichtes
verhältnismäßig beschränkt. Eine Erhöhung der Masse wäre nur möglich, wenn die Karosserie gegenüber
den Fahrzeugachsen übermäßig angehoben würde. Vor allem aber ist diese bekannte Ausbildung
von vornherein auf die Anbringung eines solchen Gegengewichtes ausgerichtet, und der nachträgliche
Einbau eines solchen verschiebbaren Gegengewichtes in ein vorhandenes Fahrzeug würde erhebliche Umbauarbeiten
erfordern.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Gattung zu
schaffen, die unter Ausnutzung ohnehin vorhandenen Raumes am Fahrzeug untergebracht werden kann
und die auch den nachträglichen Anbau an vorhandene Fahrzeuge ermöglicht.
Es ist auch ein Hubstapler bekannt, dessen Antriebsaggregat im wesentlichen nicht am Heck
angeordnet ist, wie dies normalerweise bei kraftstoffbetriebenen Hubstaplern der Fall ist. Dieses bekannte
Fahrzeug eignet sich insbesondere als elektrisch betriebenes Fahrzeug. Der Raum hinter dem
Fahrzeugsitz ist bei dieser bekannten Ausbildung von dem Gegengewicht eingenommen, das im wesentlichen
aus einem Kasten besteht, der zusätzlich zu den elektrischen Batterien des Fahrzeuges einen
Ballast enthält. Dieser Kasten ist weit über die Hinterachse hinaus verschiebbar und gestattet dadurch
den Ausgleich erheblicher, vor der Vorderachse des Fahrzeuges wirksamer Nutzlasten.
Abgesehen davon, daß sich eine solche Ausbildung nicht für kraftstoffbetriebene Fahrzeuge eignet, deren
Antriebsmotor am Heck angeordnet ist, ist ein solches Fahrzeug auch im schwerbeladenen Zustand
schlecht manövrierfähig, da das Gegengewicht im ausgeschobenen Zustand weit über die Hinterachsen
hinaus vorspringt und die Wendefähigkeit des Fahrzeuges erheblich beeinträchtigt. Dies fällt insbesondere
ins Gewicht, wenn, wie dies in Lagern üblich ist, die zu transportierenden Lasten unter Freilassung
schmaler Gänge hochgestapelt sind, da anVorrichtung zum Verteilen der Last auf die
Achsen eines Kraftfahrzeuges
Achsen eines Kraftfahrzeuges
Anmelder:
Henri Faucheux,
Ancenis, Loire-Atlantique (Frankreich)
Vertreter:
Dr.-Ing. Dipl.-Ing. R. Poschenrieder
und Dr.-Ing. Dipl.-Ing. E. Boettner,
Patentanwälte, München 8, Lucile-Grahn-Str. 38
Als Erfinder benannt:
Henri Faucheux,
Ancenis, Loire-Atlantique (Frankreich)
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 17. Mai 1962 (897 913)
schließend an den Beladevorgang das Fahrzeug um 90° in die Richtung des Ganges gedreht werden muß.
Gemäß der Erfindung wird die gestellte Aufgabe dadurch gelöst, daß das Gegengewicht U-förmig ausgebildet
ist und mit seiner offenen Seite nach unten den Motor mit seinen Schenkeln umgreift.
Oberhalb und seitlich des Motors eines Kraftfahrzeuges
für den Transport frei tragend aufgelagerter Lasten ist regelmäßig reichlich Platz vorhanden, um
die Unterbringung eines so ausgebildeten Gegengewichtes zu ermöglichen. Auch lassen sich die Führungsschienen
für ein solches Gegengewicht ohne erheblichen Aufwand an ein vorhandenes Fahrzeug
anbauen. Da also die Masse eines solchen Gegengewichtes verhältnismäßig groß gewählt werden
kann, ohne daß es in axialer Richtung übermäßig lang ausgebildet werden muß, kommt man auch bei
schwerbeladenem Fahrzeug mit einer verhältnismäßig geringen Ausladung des Gegengewichtes über
die Hinterachse hinaus aus. Das Gegengewicht kann dabei ohne weiteres in bekannter Weise mittels eines
vom Führersitz aus bedienbaren hydraulischen Antriebes betätigbar und mit Endschaltern ausgerüstet
sein, die ein Stillsetzen des hydraulischen Antriebes bei Erreichen der einen oder anderen Endstellung
des Gegengewichtes bewirken.
609 709/172
In der Zeichnung ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Darin ist
F i g. 1 eine Ansicht eines Hubstaplers mit der Einrichtung nach der Erfindung,
F i g. 2 ein entsprechender Schnitt und
F i g. 3 ein Steuerschema für das automatische Anhalten des Gegengewichtes.
In Fig. 1 ist mit 1 das Fahrgestell des Hubstaplers oder Ladefahrzeuges bezeichnet, das mit den
Vorderrädern 2 und den Hinterrädern 3 auf dem Boden ruht. Der Motor 4 ist im rückwärtigen Teil
des Fahrzeuges angeordnet dargestellt, und der Fahrersitz ist mit 5 bezeichnet. Vor der Vorderachse
weist der Karren eine Hubvorrichtung mit einer entlang aufrechter Säulen? vertikal beweglichen Plattform
6 auf. Bei 8 ist schematisch eine von dem Hubstapler getragene Last angedeutet.
Ein Gegengewicht, das z. B. von einer Gußeisenmasse 9 in der Form eines auf dem Kopf stehenden
U gebildet ist, dessen Schenkel den Motor umgreifen, ist auf dem Fahrgestell des Schleppers in der
Längsrichtung bewegbar, indem es mit mit diesem Gegengewicht fest verbundenen Schuhen auf Schienen
gleitet oder mit Rollen auf geeigneten Rollbahnen rollt, die beispielsweise an den Längsgliedern
des Fahrgestells getragen sind. Nach vorn zu kann das Gegengewicht 9 an dem Ende einer beweglichen
Kolbenstange 1D: eines doppeltwirkenden Betätigungszylinders
11 befestigt sein, der mittels eines hydraulischen -Verteilers 12 (F i g. 3) vom Fahrersitz
aus betätigbar ist. Der Bedienungshebel 13 des Druckmittelverteilers, der in vollen Linien in seiner
neutralen Stellung dargestellt ist und der für die Vorwärtsbewegung des Gegengewichtes nach 14 und für
dessen Rückwärtsbewegung nach 15 verschiebbar ist, ist vorzugsweise mit einer Steuerstange 16 fest ver- ■
bunden, die zwei im Abstand voneinander liegende Anschläge 17 und 18, je einen vorn und hinten, aufweist.
Der Anschlag 17 wird bei der Vorwärtsbewegung des Gegengewichtes in Tätigkeit gesetzt, wenn
dieses das vordere Ende seiner Bewegungsbahn erreicht, und dadurch wird der Verteilerhebel aus der
Vorwärtsstellung 14 in die Ruhestellung 13 gerückt, während der Anschlag 18 in Tätigkeit gesetzt wird,
wenn das Gegengewicht bei einer Rückwärtsbewegung das hintere Ende seiner Bewegungsbahn erreicht,
so daß der Verteilerhebel aus der Rückwärtsstellung 15 in die Neutralstellung 13 verschoben
wird. Wenn also der Fahrer das Gegengewicht aus der einen in die andere Endstellung zu verschieben
wünscht, braucht er lediglich den Hebel in die gewünschte Stellung zu rücken, um die Winde 10, 11
in Tätigkeit zu setzen, und das Gegengewicht rückt den Verteiler selbsttätig in seine Ruhestellung, wenn
es das Ende seiner Bewegungsbahn erreicht, ohne daß der Fahrer diese Bewegung zu überwachen
braucht.
Fig. 1 zeigt in vollen Linien das Gegengewicht9
in der hintersten Stellung, in welcher es das Gleichgewicht bei beladener Plattform 6 des Karrens herbeiführt,
und die vorderste Stellung des Gegengewichtes ist in unterbrochenen Linien dargestellt. Die
Erfindung ermöglicht eine bessere Verteilung der Last auf die Räder und gewährleistet insbesondere
eine gute Bodenlage und einen guten Griff der antreibenden Räder.
Claims (1)
- Patentanspruch:Vorrichtung zum Verteilen der Last auf die Achsen eines Kraftfahrzeuges für den Transport frei tragend aufgelagerter Lasten, insbesondere eines Hubstaplers, mittels eines auf dem Fahrgestell des Fahrzeuges in dessen Längsrichtung beweglichen Gegengewichtes, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegengewicht (9) U-förmig ausgebildet ist und mit seiner offenen Seite nach unten den Motor mit seinen Schenkeln umgreift.In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschriften Nr. 2 916 172, 2 711227.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen609 709/172 10.66 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR897913A FR1330879A (fr) | 1962-05-17 | 1962-05-17 | Dispositif pour répartir sur les essieux le poids d'un véhicule transportant des charges en porte-à-faux |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1228149B true DE1228149B (de) | 1966-11-03 |
Family
ID=8779175
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF38823A Pending DE1228149B (de) | 1962-05-17 | 1963-01-22 | Vorrichtung zum Verteilen der Last auf die Achsen eines Kraftfahrzeuges |
Country Status (2)
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| DE (1) | DE1228149B (de) |
| FR (1) | FR1330879A (de) |
Families Citing this family (3)
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|---|---|---|---|---|
| US4230199A (en) * | 1978-12-12 | 1980-10-28 | Caterpillar Tractor Co. | Apparatus for shifting center of gravity of a work vehicle |
| WO1980001268A1 (en) * | 1978-12-12 | 1980-06-26 | Caterpillar Tractor Co | Apparatus for shifting center of gravity of a work vehicle |
| DE3071653D1 (en) * | 1980-09-02 | 1986-07-24 | Williams James M V | Force-moment compensating apparatus |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2711227A (en) * | 1952-11-18 | 1955-06-21 | William L Shimmon | Weight unit for fork lift trucks |
| US2916172A (en) * | 1958-06-13 | 1959-12-08 | Burton H Locke | Fork lift truck with shiftable ballast |
-
1962
- 1962-05-17 FR FR897913A patent/FR1330879A/fr not_active Expired
-
1963
- 1963-01-22 DE DEF38823A patent/DE1228149B/de active Pending
Patent Citations (2)
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Also Published As
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